Einzelbild herunterladen

iDivte

Aus der Stadt Gießen

ie

Lichtspielhaus: ,33olP.

Mfo E.

Gießener wochenmarklpreije.

Im

LUtlUEilungvn uc . locilllep JJUU9 lUlilUKii, Hl-..... --

Hessen vom 25. Mai 1941 und tritt am 1. Juli 1941 stelle untcrgebrad)t, ferner ein Warteraum für Die

an der inneren

Maggis Würze ist, was sich Suppenwürze nennt.

nicht alles

markt Matte

Kampf dem Verderb: gilt vor allem für unsere Zahne, denn von Ihrer Gesundheit hängt die des Körpers ab.

verdunkelungszett

20. Mai von 21.18 bis 5.20 Uhr.

flung bts n jurüif« tition, an ifuhr non 1 gelegene Mafien ist in Aethi- reuen Ar« jung, dah als eine

soll und darf man sie sparsam ver­wenden, lieber ein paar Tropfen weniger als zuviel ! Man muß aber schon beim Kauf daran denken, daß

Ä unb Uugzeug- "t- Durch landen?"

Vornotizen

Tageskalender für Dienstag.

NSG.Kraft durch Freude": 19.30 bis 21.30 Uhr im StadttheaterDer Feldherr". Gloria-Palast, Seltersweg: ,Hhm Krüger". Lichtspielhaus, Bahrchofstraße:Bali".

Neue Tarifordnung

Die ObusWendeplähe.

Bon acht Plätzen sind vier bis jetzt betriebsbereit.

'ȟb* SfiUrtr

ä'hen bi( 1 > btt < $nb.

*Si

9'1 frei. \ J1 ^urz. ieug bem der

lQrer ju. - °r tiefer ?f kann.' fielt unb N- Der Slti

US

Gegen Morgen beschließt er, sich zu der nahen Piste zu schleppen. Das Unentbehrliche nimmt er mit und beginnt einen qualvollen Marsch. Nach zwei Stunden hat er endlich einige hundert Meter zurück- relegt. Hier muß der Karawanenpfad in der Nähe [ein. Das verletzte Fußgelenk ist angeschwollen, die Lunden brennen. Lange kann es so nicht weiter- gehen.

Erschöpft und abgekämpft ruht der deutsche Flie­der, und in dieser Ruhepause naht die Rettung. Aus tiner Senke, in hie er nicht einblicken kann, ver­nimmt W. plötzlich Motorenlärm einer fah­renden Kolonne. Voi-sichtia kriecht und schiebt er sich in den Hang heran. Da sieht er: es ist deutsche Flakartillerie. Schreien und Schießen eine wilde Lebensfreude packt ihn. Zwei Fahrzeuge bie- jen von der Marschroute ab und wühlen sich durch t»en Sand auf den Geretteten zu ...

Ein deutsches Fliegergrab in der Wüste Nord- Afrikas bleibt zurück, das Grad eines guten Kame- 7aden an der unendlichen Straße des Sieges. Es ist Zeugnis von der Aufopferung deutscher Auf­klärer, die mit den Panzern des Generals Rommel 'iegten.

stelle unteraebracht, ferner ein uisaneraum uic Fahrgäste hergerichtet werden wird.

An der Rödgcner Straße ist der Wende­platz etwas weiter nach Osten zu von dem Endpunkt der jetzigen Omnibuslinie gelegt worden, um den für andere Zwecke stark in Anspruch genomme­nen Raum der jetzigen Auffahrt nicht noch nut den großen Obus-Wagen zu belasten. Der Obus-Wende­platz überquert einen kleinen überbrückten Wasser- [auf, die Brücke ist zu beiden Seiten mit starken Steinmauern versehen worden, um für alle Fälle ein gewichtiges Sicherheitsmoment für die schweren Wagen zu schaffen.

Der Platz an der Licher Straße gegenüber dem O st m a r k e n v i e r t e l ist so angelegt worden, daß hi» sTa»nh».^rthrhnhn um die dortigen alten Elchen

die Wende-Fahrdahn um die dortigen alten Eich' herumführt, so daß die beiden Baume erhalten werden konnten. Dieser Wendeplatz liegt trt un­mittelbarer Nachbarschaft der gegenwärtig noch tm Bau befindlichen großen Tankanlage und Auto- reparaturwerkstätte von Aßmann, an der zur Zeit Ausgestaltung gearbeitet wird. Em großer freier Platz, der durch den abgehobenen Hügel hinter den Wohnhäusern vonPlattenhausen

empo bewegt er die Taste. Kein Rufzeichen kommt ariirf. SOS, SOS ... das sind die letzten Tasten- Wäge, doch nichts rührt sich. Entschlossen beginnt 'un der Ueberlebende das MG. auszubauen. Er x^eiß die Kameraden des Deutschen Afrikakorps zu rohe, als daß er sich wehrlos von Engländern ge = imgen nehmen lassen will. W. denkt an die Gruppe «in Dal, die er vor wenigen Minuten noch von roen sah. Erst dann geht er daran, seine Wunden y untersuchen. Beide Waden sind durchschossen -nd wahrscheinlich auch ein Knöchel gebrochen, ^chig, ohne Hast verbindet er die schmerzhaften Lunden. Dann greift er zur Leuchtpistole. Bunte iugeln und grelle Sterne rufen um Hilfe. Sie ftei- $2n und fallen im gleißenden, stechenden Licht der Mittagssonne. Vergeblich. Die Wunden brennen, [er Durst plagt. Von der Klippe, von der aus die Leuchtkugeln die Kameraden riefen, quält sich der Cinfame zurück zu feinem Flugzeug. Mit klaren ü Verlegungen und Plänen nimmt er aus dem ([fernen Bestand die Feldflaschen voll Kaffee, die ItotDcrpflegung, den Wassertank, die Sianalmuni- on und andere Dinge, die vorsorglich für diesen Küstenkrieg im Aufklärer verpackt wurden. Wie bei iner Inventur der Oberleutnant stellt es selber oäter so dar ordnet er die vielfältigen, nütz- chen Sachen. Nur die. Schlafsäcke, bestimmt zum zchütz gegen die Kälte der afrikanischen Nacht, find icht mehr zu retten. Die glühenden englischen Ge- ichosse haben glimmmende Einschläge hinterlassen, :nd langsam frißt sich der Brand im Innern der Zück« weiter.

ö kg 46, gelbe Rüden, S kg 12 dis 15, rote Stuben 10 bis 12 Spinat 10 bis 15, Erbsen 40, Grünkohl 10, Zwiebeln 17 bis 18, Meerrettich 40 dis 60, Rhabarber 15, Lauch 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 18 bis 25, Rettich 15 Rpf.

(Sin Manne-Abend beim Turnverein 1846.

Der Turnverein 1846 hielt am Samstag im , Burghof" eine Mitgliederversammlung ab, in Deren Mittelpunkt ein Lichtbildervortrag über die Kriegs«, marine stand. Vereinsführer Fritz Wiegand be­grüßte die Turner und Turnerinnen, darunter auch die Turnerjugend, und gab feiner Freude darüber Ausdruck, daß auch Sportbezirksführer S t e i n so- wie Bezirkssportwart H e 11 c r mit einigen Wiesecker Turnerkameraden erschienen waren. Von den er« schienenen Ehrenmitgliedern erwähnte er besonders den 82jährigen Turner Karl D a p p e r : ferner war auch Franz Sauer, der jetzt in Mainz tätig ist, erschienen. Fritz Wiegand betonte die Verbundenheit von Front und Heimat, die auch durch diesen Abend Ausdruck finden soll. Sein Gruß galt weiter den inzwischen eingetroffenen Kameraden des Ruder­klubsHassia", die während des Winters mit den

in Höhe von 400 000, RM. zur Verlosung; u. a. zwei Gewinne zu je 25 000, RM. und zwei Ge­winne zu je 10000, RM. Jedes gekaufte Los trägt dazu bei, dem Deutschen Roten Kreuz die Mittel zur Durchführung seiner in heutiger Zeit besonders wichtigen Ausgaben zur Verfügung zu tellen. Daß damit zugleich dem Loskäufer beträcht- liche Gewinnchancen geboten werden. Dürfte Die Kauffreudigkeit besonders erhöhen. Niemand zögere, in Den Tagen vom 19. Mai bis 18. August ßofr Der Lotterie Des Deutschen Roten Kreuzes zu kaufen!

Es wächst das Korn.

Im Häusermeer Der Stadt ist freilich keim Raum \ für die grünen Felder, auf Denen Das BrotgetreiDe ; geDeiht. Aber Deshalb nimmt Der StaDtdewohner 1 Doch seinen Anteil am Naturgeschehen. Es gibt aüerDings Menschen, Die Der Meinung sind, daß mein innerhalb Der Straßen und Gassen völlig Den Blick verliere für Das Keimen unD Sprießen im weiten FelD, unD Daß mancher StaDtdewohner kaum Den Unterschied kenne zwischen Roggenhalmen und Wiesengräsern. Eine solche Behauptung schüttet je­doch Das KinD mit Dem BaDe aus, Denn irgenDmie haben alle Bewohner Der StaDt noch ihre Be­ziehung zur Urkraft Der Mutter Erde, unD sei es auch nur Durch Den Blumenkasten auf Dem Balkon ihrer Wohnung. Im übrigen ift es gar nicht weit zu Den grünenDen Feldern, Die an Die StaDt gren­zen. Man braucht keinen langen Fußmarsch Dazu, unD wem am Werktag abends Die Zeit Dazu fehlt, Der hat am Sonntag hinreichend Gelegenheit, sich an Dem Wachstum vor Den Toren Der Stadt zu er­freuen.

Denn soviel steht fest: Der Blick über Die FelDer, auf Denen sich Das Korn im ersten StaDium Des Wachstums befinDet, bereitet tiefe, innere Freude. Es bietet sich jetzt ein anderer Anblick als zur Zeit der Roggendlüte, wenn Der Wind Die AehrenfelDer gleich Den Meereswogen bewegt. Es sieht auch anDers aus als im Spätsommer, wenn Die frucht- schweren gelben Aehren sich nickenD zur Mahd beu­gen. Jetzt bilden alle Felder eine einziae grüne Fläche, Deren frische Farbigkeit sich gleichsam aus­nimmt wie ein Panier Der HoffnungsfreuDigkeit. Nach Den langen Wochen winterlichen Harrens er­scheint Das wachsenDe Korn wie ein Symbol Des neu erwachten sieghaften Lebens. Und wenn man näher hinschaut, Dann zeigt sich erst, mit welcher Kraft Dieses Leben zum Lichte Drängt. Halm steht neben Halm, jeDer einzelne hat sich seinen Weg ge­bahnt unb alles hinweggeräumt, was sich chm hem- menD entgegenstellte. Aus Den vielen kleinen Hälm­chen aber, Deren Zahl unübersehbar ist, setzt sich Die Halmgemeinschaft Des großen FelDes zusammen, Die aussichtsreich von einem Tag zum anDeren Der VollenDung entgegenwächst.

GetreiDefelDer sinD Stätten, die der Bevölkerung Das tägliche Brot verheißen. Mit Mühe unD Fleiß werden sie vom Bauer bestellt unD gewartet, unD jebre, Der an ihnen vorübergeht, sollte Dessen ein- geDenf fein. Sein Fuß mag achtlos Die Blätter Des Wegerich oDer Des Löwenzahns auf Dem FelDrain nieDertreten oDer Die wuchernDen Opfer streifen: bas Getreibefeld fei ihm unverletzlicher Boden, denn was Dort gedeiht, ist unantastbares Eigentum Der ganzen Nation. In Diesen Tagen gewährt es eine köstliche Erquickung, vor Den Toren Der StaDt ; sei es bei Regenwetter, sei es bei Sonnenschein : mit jcDem Atemzuge Den Duft der grünenden Felder : und des wachsenden Korns zu spüren. H. W. Sch.

entstanden ist und wahrscheinlich für weitere Be« bauung Verwendung finden wird, schließt sich an.

Der Wendeplatz an der Landstraße nach Steinbach vor den letzten Gebäuden der Stadt zeigt Die Fahrbahnen um eine kleine WalDinsel her­um, Die Dort aus dem WaldgelänDe herausgeschnit­ten wurde. An Der Einsteigstelle für Die Fahrgäste befindet sich ein kleines Wartehaus in fester Bau­weise und mit fester Bedachung, das Den Fahr­gästen bei unfreundlicher Witterung guten Schutz bieten wird. Sitzgelegenheiten rund um das Innere des nach vorne offenen Warteraumes geben er­müdeten Spaziergängern Die Möglichkeit zum Ans­uchen.

An Der Grünberger Straße in Der Nahe Des Professorenecks sind im Bereiche Des an sich fertiggestellten Wendeplatzes noch einige Arbeiten an der Oberleitung auszuführen, nach deren Ab­schluß auch dieser Platz betriebssicher sein wird.

An Der Ecke Schubert st ra he/Gaffky- straße ist Das Gelände für Den Wendeplatz da- Durch gewonnen worden, daß von Dem angrenzen­den großen Garten Der Psychiatrischen Klinik em Stück abgetrennt und zum Straßengelände gemacht worden ist. Zur Zeit sind hier noch Erdarbeiten im Gange und einstweilen nur Telle Der Rand­steine für Die verschiedenen Flächen des Platzes gesetzt worden. Dieser Wendeplatz wird der End­punkt der Linie sein, Die von Der Ludwigstraße her am Studentenhaus vorbei über einen Teil des Wartweges durch Die UhlanDstraße und Die Gaffky- straße führen wird. Bis zur Inbetriebnahme dieser Linie wird allerDings noch geraume Zeit vergehen, Da hier noch alle Anfänge für Die Oberleitung fehlen.

Mit Dem Bau Der WenDeanlagen am ß u D m i a s- platz und in Klein-Linden wirD, wie oben bereits gesagt, in nächster Zell bzw. wohl erst im nächsten Jahre begonnen werden.B-

für die Angestellten im Lisen-, Metall- und Llektro- gewerbe in Hessen.

NSG. Der ReichstreuhänDer Der Arbeit für Das Wirtschaftsgebiet Hessen hat für Die Angestellten in Den Eisen-, Metall- unD Elektrobetrieben (Industrie unD Handwerk) Durch eine neue lariforDnung Die Gehalts- unD Arbeitsbedingungen geregelt. Die Tarifordnung tritt an die Stelle b&r bisher noch geltenden 25 alten Tarifverträge, Die in ihren Be­stimmungen Derart uneinheitlich waren, daß sie Durch eine völlig neue Regelung abgelöst roerpen mußten. Die TariforDnung bringt neben Bestim­mungen über Arbeitszeit, Urlaub, Mehrarbeit, Kündigung eine genaue Aufgliederung Der Ange­stellten nach Tätigkeitsmerkmalen. Die Gehalier sind entsprechend der Berufsausbildung, Tätigkeit und des Lebensalters abgestuft, wobei außer Der Sonderklasse (Frankfurt a. M.-Osfenbach a. M.) nur noch Drei Ortsklassen entsprechenD Der Einteilung für Die gewerblichen GesolgschaftsmitglieDer festge- leqt wurDen. Es ift beabsichtigt, fiir de 2lngefteUmi der anderen Gewerbegruppen in Kürze ähnliche TariforDnungen zu erlassen, Damit Die Arbeitsoer- hältnisse sämtlicher Angestellten nach einheitlichen Gesichtspunkten eine tarifliche Neuordnung erfah­ren Die Tarifordnung erscheint im Reichsarbeits- blatt vom 15. Mai 1941 sowie in Den Amtlichen Mitteilungen des Reichstr^uhänders der Arbeit

Werner Gombort gestorben

Berlin, 19. Mai. (DNB) Der Wirtschafts­wissenschaftler Professor Dr. W e r n e r Sombart st in Berlin gestorben.

Werner Sombart, am 19.Januar 1863 in Lrmsleben als Sohn eines Großindustriellen ge­boren, war nach Beendigung seiner volkswirtschast- ichen und juristischen Studien 1880 bis 1890 opm dikus Der Bremer Handelskammer. Von Dort tarn r, ohne Die übliche PrivatDozentur, als a o. Pro­zessor nach Breslau, wo 1896 sein WerkSozialis­mus unD soziale Bewegung im 19. Jahrhundert erschien; Das Buch machte Sombarts Namen bald international bekannt. 1906 wurde Sombart Pro­zessor an Der Handelshochschule Berlin, 1917 Nach­folger ADolf Wagners an Der Universität Berlin, wo er bis 1931 lehrte. Sombart galt als einer Der besten Kenner gegenwärtiger Wirtschaftsformen, methodisch vermittelle er etwa zwischen Der jüngeren historischen Schule und Der theoretischen National. Ökonomie, indem er von historischen Forschungen yi allgemeingültigen Sätzen zu kommen oerfucyte. Reben Dem schon genanntenSozialismus sind Äs einige Der wichtigsten Arbeiten Sombarts zu bezeichnen:Der moberne Kapitalismus , ,J):e deutsche Volkswirtschaft im 19. Jabrhunderi ,Das Proletariat",Die Juden und Das Wir chastsleben Handlet und Helden",Die Zukunft des Kapi^ talismus",Deutscher Sozialismus undWarum gibt es in Den Bereinigten Staaten keinen Sozia- lismus?". Sombart war Dreifacher Ehrendoktor unD Mitglied mehrerer gelehrter Gesellschaften.___

xteZl MAGGI WÜRZE

ViqtetMU£2

aus allen 'bstürzend

«I, Präs- der beifoe der Ober, irs. Keine rschosscner Bis M

-r Pwnd- ' I. Braver Leise ver- >b in der

itnant W. > men. Jni

dort mit sei Dank! chter. als

falls ziev" r knappen auf den das ang«' horte, daß Arund und ei erstaun' »wohl diese bißchen an Jlafern und t zes' te wie ein

in Polar uns? Wir gibt einen

Kannner«

fit im

Le in &

eistesgegen'

yS

Aekann^-

Gittes

*

1 fielt'»' « 31*'

^mdiek^

Zuge Der Betriebsanlagen für Den Obus- Verkehr sind Die nach Den ErforDernisien Der zu- nächst vorgesehenen Linien wichtigsten Wendeplätze für Die großen Wagen jetzt betriebsbereit An Die­sen Plätzen wirD sich Das glatte Umwenden Der Fahrzeuge ohne Behinderung Der übrigen 93er- kehrsteilnehmer ermöglichen lassen. Die betriebsbe­reiten Wendeplätze befinden sich am Bahnhof, am Linien Endpunkt an Der RoDgener Straße, an Der Licher Straße gegenüber Der GrauDenzer Straße im O st m a r k e n v i e r t e l unD an Der LanDstraße nach Steinbach im StaDt- walD unweit Der letzten Gebäude von Gießen.

Im Bau bereits weit vorangeschritten ist Der Wendeplatz an Der Grünberger Straße nahe Dein Professoreneck, noch im ersten Baustadium befindet sich Die Platzanlage an der Ecke Schubert- straße/Gaffkystraße, in Kürze in Angriff genommen wirD Die Kehre auf Dem LuDwigs- platz, während zu einem späteren Zeitpunkt Der Wendeplatz am Linien-Endpunkt in Klein-Lin- Den folgen wirD.

Der Wendeplatz am Bahnhof ist Die größte Dieser Anlagen, wofür allein schon Die Erwägung ausschlaggebend war, daß sich an dieser Stelle Der Verkehr besonDers stark bemerkbar machen mirD. Die Gehsteige und Die Fahrbahnen finD feritgae- stellt, nur ein schmaler nicht gepflasterter Streifen Gelände zeigt an. Daß hier ein letztes Stück Arbeit noch zu leisten ist. Auf diese Fläche soll ein em» lockiges Halis kommen, in Dem Die Kartenverkaufs-

Plötzlich in Die Stille Der Dämmerung Flüg­en g g e r ä u s ch. Aufgeregt geht Der suchenDe Zlick am AbenDhimmel entlang. Ja, ja, ein Deut­ler Aufklärer! Ob er mich sucht? Leucht- ligel auf Leuchtkugel perlt feurig hoch. Aber zu weit |t Der Kurs Des SuchenDen, Der plötzlich heimwärts urot. Ein jähes Gefühl Der Verlassenheit überfällt Oberleutnant W. Zum erstenmal fühlt er sich fast nlflos traurig. Unter großen Anstrengungen birgt r Den Fallschirm Des Flugzeugführers unD breitet nid) ihn über sich. Dann versucht er zu schlafen.

i liegt in ikalle. dir ge führen- )er fieber- m 8. April die italie- z die Ita- e blieben, ftangriffen ausgesetzt Vertcidi- *rt um die 'S verdien- hmachtbe- aus. Ihr am Amba oselli 1895 lfach über» mit seinen rteidigte.

Turnern zusammengearbeitet haben, sowie einem früher sehr eifrigen HanDballer, Den Regierungsrat Hans Geismar (Jena).

©tabsoberfelDroebel Heinemann führte Dann mit Unterstützung Des Bootsmannsmaates Rup- p e l zwei Ufa-Kulturfilme unb einen PK.-Film aus Dem Leben Der Kriegsmarine vor. StadsoberfelD- mebel Heinemann wies in einem Vorwort auf Die stolzen Taten Der Kriegsmarine hin. Die manche große Aktion, z. B. in Norwegen, im Atlantik und sitzt in Afrika Durchführte, über Die vielleicht erst in einer späteren Zeit ausführlicher berichtet werDe. Schon jetzt stehe fest. Daß Der Kriegsmarine auch nach Dem Kriege eine außerorDentliche BeDeui >ng zufallen werDe. Es biete sich Daher für Den Deutschen Jungen, Der Den Vätern an Tatendrang unD kühnem Einsatz nacheifern wolle, Die schönste Zukunftsaus- ficht für einen Beruf, Der ganze Männer fordere. Dazu würden nicht nur solche Jungen gebraucht, die Soldaten fein wollten, sondern für Die Schiffe werbe auch eine große Anzahl von Hanbwerkern unb Ver­waltungsbeamten gesucht.

An einem Tonfilm vom SegestchulschiffGorch Fock" erläuterte ber Vortragende Dann Die straffe Ausbildung für Die Matrosen. Der zweite Tonfilm vonSchlachtschiffen bei Der Hebung^ gab vor allem einen Einblick in Die vielfältige handwerkliche Be­tätigung, Die sich auf Diesen schwimmenden Städten 1 bietet. Zugleich erhielten Die Zuschauer ein anschau- liches BilD von Diesen stählernen Giganten, Die mit Den modernsten Errungenschaften Der Technik be- maffnet unb eingerichtet sind. Ein weiterer Ton­

Mehrmals noch geht W. humpelnd zur Felsen- tippe. Nur ein feinblicher Aufklärer nähert sich in :en Nachmittagsstunben. Wirb er lanben und feine .H Gefangennahme versuchen? Das Maschinengewehr fen finnx -'1 schußbereit. Sie sollen mich nicht haben bas. )eren V t sein fester Entschluß. Der AbenD neigt sich. J 5tunben voller Hoffnung sind unerfüllt vergangen.

.beginnt zu frieren. Nun machen sich bie Stra- inke^D? azen ber kampfreichen Tage unb Der Blutverlust - ' ^merkbar. Er reißt seinen Fallschirm auf unD Deckt ch mit Der bauschigen, weißen SeiDe zu. Wenigstens ,in kleiner Schutz gegen Die Kälte. Noch einmal iberlegt *er angestrengt, was zu tun sei. Die Ma- ftine im Stich lassen unD Den eigenen Linien -zu- nanDern oDer Das Flugzeug vorher mit Der vor- iereifeten LaDung sprengen? Doch wer hilft ihm, ?en toten Äameraben bergen, allein ist es für ihn i»möglich. Er hat es schon versucht. Seine Ge- anfen manbern zurück zu ben Deutschen Panzern, :ie nicht mehr weit sein können. W. wirD bleiben, i6 sie kommen. Sie werben helfen.

Dies ist eine mit Den Präbikatenkulturell wert- voll" unbvolksbilbenb" ausgezeichnete Produktion Der Rex-Film Bloemer & Co., Ergebnis einer Ex- peDition von Viktor Baron von Plessen, ein umfangreicher, von Ernst Müller-Wien unD Gerd Philipp gestalteter Kultursilm von LanD uuD Leuten auf der östlich von Java gelegenen Sunda-Insel Bali (Kleinjava). Ein SüDjee-Para- Dies, vorn blauen Meere umspült, Dessen iDyllische AbgeschieDenheit aber auch schon von Der moDcrnen Zivilisation erreicht rourDe unD von Der internatio­nalen FremDeninDuftrie überschwemmt unb be- Droht tft. Man erlebt in schönen, malerischen unb gut geschnittenen Bildern (an Der Kamera: Hans Scheib) einen Tag im Dorf auf Bali: bas häus­liche Leben, Die Bauern auf Dem Felbe, bie Frauen auf Dem Markt, Die Kinder beim Spiel, Die Män­ner beim nationalenSport" Des Hahnenkampfes. Einen wesentlichen Bestandteil dieses Kulturfilms bilDen Die Aufnahmen von Den kultischen Festen und Tänzen, Die auf einer sehr alten Ueberiiese- rung beruhen und stilistisch streng ausgeprägte Formen entwickelt haben. Die tropische Landschaft unb Tierwelt sind nicht vergeßen, vor allem aber bestechen immer mieber bie Bilder hoher körper­licher Anmut, besonders bei Frauen und Kinbern. Eine gewisse Dramatische Steigerung ergibt sich gegen EnDo mit Den Szenen Der Götterbeschwö- rung unD ben sogenannten Trance-Tänzen junger Mäbchen: auf Weisung Des Dorfpriesters wirD Diese Zeremonie aufgeführt, um Die Gottheiten zu be­sänftigen, Deren Zorn eine Sonnenfinsternis anzu- kündigen scheint. Interessant sind auch Die merk­würdigen, kunstreich geformten Kultmasken, die hierbei Verwendung finden. Die repräfentatinen Bilder vom Erntefest bilden den Abschluß des Films, der einen Einblick in Leben und Kultur eines harmlosen, liebenswürdigen und verhältnis­mäßig hochstehenden Naturvolkes gewährt. Das Programm wird durch die neue Wochenschau ver­vollständigt, die hier bereits angezeiat wurde.

Hans Thyriot. z

in Kraft.

©r>p(flüi^minn mddeh

WiedereinFünfhunderter tn (Hießen

9im Samstagabend wurde in einer Gaststätte Der DleuftaDt beim Losoerkäufer Nr. 194 ein Gewinn von 500 RM. gezogen. Ein HanDwerksmeister' von Gießen war Der glückliche Gewinner. Innerhalb von 17 Tagen konnte die Geschäftsstelle Gießen Der Reickslotterie Der NSDAP, außer zweimal 500 RM. bereits über 4000 RM. zur Auszahlung bringen Nicht weniger als 210 Gewinne zu 500 RM. sind in ieber Reihe Die Losverkäufer Des Kriegshilfswerks finD auch Glücksbringer, Daherbrauner Glucks» mann".

Lotterie des Deutschen Hoten Kreuzes

Bis 18. August 1941 wird eine Lotterie Des Deut­schen Roten Kreuzes Durchgeführt. Insgesamt kam- men bei einem Lospreis von 0,50 RM. Gewinne

Ch lorodont

weist den Weg zur richtigen Zahnpflege