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Uaterhof: 2. Lrednerstraße, Ecke Kliniksirahe: 3. £ie- bigstratze 63 (Autohalle 6).

Ortsgruppe Gießen-Klein-Linden: Backhaus, Steinstrahe.

Ortsgruppe Gietzen-Dlefeck: Sitzungs­saal, Schulstrahe.

Die Sammelstellen der Ortsgruppen Mitte, Nord. Oft und Süd sind montags, mittwochs und freitags von 17 bis 20 Uhr geöffnet, die von Klein-Linden und Diefeck mittwochs und samstags von 18 bis 21 Uhr.

Ls wird nochmals darauf hingewiefen. daß an den Spinnftoffabfäüen fei ne festen Teile, wie Knopfe, Schnallen ufro., fein dürfen.

Dornoiizen.

Tageskalender für Montag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Familienanschluß". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Mädchen in Uni­form".

Beibehaltung der Sommerzeit.

Die Sommerzeit hat sich so gut bewährt, daß sie auch im Winterhalbjahr 1941/42 beibehalten werden wird.

Frohe Stunden für unsereVerwundeten

Die NS.-GerneinschaftKraft durch Freude" be­reitete im Auftrage des Oberkommandos der Wehr­macht den Verwundeten in den Gießener Lazaretten auch in der verflossenen Woche einige schöne Ver­anstaltungen. Am Donnerstag konnten 18 Ver­wundete in Begleitung von zwei Sanitätssoldaten, einer Schwester und des Lazarettbetreuers einer Einladung der NSKOD.-Kameradschaft in Bad- Nauheim folgen, wo sie am Teichhaus mit Kuchen und Kaffee bewirtet wurden. Für das weitere leib­liche Wohl hatte die Kreisamtsleitung der NSV. in vortrefflicher Weise gesorgt. Bei der Besichtigung des Bades konnten die Besucher lebhafte Eindrücke von den Schönheiten der Badestadt gewinnen. Am Freitag- besuchte Kreisleiter Backhaus in Be­gleitung des Geschäftsführers der Kreisamtsleitung der NSV-, H o r t i g, und mit Betreuerinnen von der Kreisfrauenschaft und dem Lazarettbetreuer der NSKOD. ein hiesiges Lazarett, wo er an die Ver­wundeten von der NSV. gestiftete Liebesgaben ver­teilte.Das kleine Buch von der Lahn", Zigaretten, Briefpapier, Rasierklingen usw. als Liebesgaben be­reiteten den verwundeten Soldaten viele Freude. Am gestrigen Sonntag bereiteten die Turnerinnen des Turnvereins Wi ßrn a r unter Leitung von Oberturnwart A m e n d den Insassen eines Laza­retts durch Gymnastik- und Gruppentanzvorführun- g-n eine schöne Sonntagsfreude. Der Vereinsführer Herrmann überreichte den Verwundeten gleich­zeitig ein Spende der Turnerinnen und des Vereins in Gestalt von Kuchen, Eiern. Wein und Obst, wäh­rend die Turnerinnen selbst Zigaretten und Blumen an die Soldaten verteilten. Den Donk der Verwun­deten brachte «n Lazarettarzt zum Ausdruck. Die Kapelle des Kaffeehauses Wien erfreute gestern in einem Lazarett durch ein schönes Konzert, dessen Vortrogsfolge reichen Beifall fand. Den Musikern und dem Veranstalter, Herrn Wemhöner, wurde der herzliche Dank der Verwundeten ausgesprochen. Die Ortsfrauenschaften Großen-Buseck und Reis­kirchen sandten im Laufe der Woche eine Anzahl schöner Kuchen, die den hiesigen Lazaretten gespendet wurden und den Verwundeten vortrefflich schmeckten. Den Spenderinnen gilt der herzliche Dank der Sol­daten.

Zur Pffea- 0es d-uffchen Liedes

Der Deutsche Sängerbund hat beschlossen, Wochen- end-Schulungen durch die Sängerkreise zu veran­stalten. Es sind dazu Richtlinien aufgestellt, denen folgendes zu entnehmen ist: Zn einem bestimmten Zeitraum werden alle Vereinsführer und Chorleiter sowie möglichst auch andere Dereinsmitglieder durch diese Wochenend-Schulung erfaßt. Leiter des Lehr­ganges ist der Sängerkreisführer. Das Mindeftpro- gromm des Lehrganges umfaßt sieben Stunden. Es werden dabei behandelt: das einstimmige Lied­singen, die Cborarbeit, die Aufstellung und Bespre­chung von Musterprogrammen, die Durchführung einer Feierstunde, organisatorische Fragen für Ver­einsführer sowie Dirigieren und Stimmbildung für Chorleiter. Die einzelnen Gebiete werden von Do­zenten behandelt, deren Auffassung mit dem Kultur­programm des Deutschen Sängerbundes überein­stimmt. e

*

** Silberne Hochzeit. Der Bahnsteigschaff- yer Fritz Weller und Frau Emilie, geb. Becker, Gießen-Klein-Linden, Frankfurter Straße 168, feiern

am morgigen Dienstag, 19. August, das Fest der silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.

Aus der engeren Heimat.

Enge Verbundenheit zwischen Heimat und Front.

Die Kriegerkameradschaft Lollar be­glückwünschte den heldenmütigen Sohn ihrer Heimat­gemeinde, Oberleutnant Karl Gottfried Nord- mann, zu seiner hohen Auszeichnung durch die Verleihung des Ritterkreuzes zum Eisernen Kreuz. Ein Glückwunschschreiben mit 14 3 Namens- unterschriften von Kameradschaftsmitgliedern ging dem Offizier zu.

Eine Truhe aus dem Mittelalter.

LPD. Schotten, 14. Aug. Der Betreuer des Vogelsberger Heimatmuseums in Schotten, Lehrer Fritz Sauer, macht in einem Aufsatz in der VHC.-MonatszeitschriftDer Vogels­berg" Mitteilungen über eine mittelalter­liche Truhe, die das Vogelsberger Heimat­

museum aus Gemeindebesitz erhalten hat. Nach fer­nen Angaben ist dieses kostbare Museumsstück un- gefähr um das Jahr 1250 entstanden. Die Truhe weist reichen, künstlerisch gestalteten Eisenbeschlag mit vielem figürlichen und sinnbildlichen Schmuck auf und besteht aus Bohlen, die aus einem einzigen Eichenbaum herausgespalten sind. Besonders inter­essant ist, daß bei dem sinnbildlichen Schmuck das Hakenkreuz zweimal zu sehen ist.

Landkreis Gießen.

4- Grünberg, 16. Aug. Der äl t e st e m ä nn- liche Einwohner unserer Stadt, Spengler­meister Heinrich August Pfeffer, ist dieser Tage im Alter von 91 Jahren v e r st o r b e n. Er erfreute stch bis in sein hohes Alter noch guter Gesundheit, nur Gesicht und Gehör hatten in den letzten Jahren stark nachgelassen. Seine überlebende Gattin steht im Alter von 87 Jahren. Vor knapp 4 Jahren konn­ten beide das seltene Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Der Verstorbene hat in seiner Jugend als Spenglergeselle weite Teile Deutschlands und der Schweiz durchwandert und konnte bis ins hohe Alter recht anschaulich von seinen Erlebnissen ayf diesen Wanderjahren erzählen.

ö.l-fport

Wetzlar 05 steigt auf.

In der Gruppe Süd der hessischen Fußball-Auf­stiegsrunde ist nun die Entscheidung gefallen. Ger- mania-Nieder-Rodenbach konnte weder in Bad Hom­burg noch in Wetzlar den einen Punkt buchen, der zum Aufstieg notwendig gewesen wäre. Das Rennen haben vielmehr die Wetzlarer gemacht, die am Sonn­tag die Germanen mit 5:0 (1:0) schlugen und nun bei Punktgleichheit das bessere Torverhältnis haben. Wetzlar 05 steigt damit zusammen mit dem BV. 06 Kassel in die Bereichsklasse auf. Der Schlußstand der Gruppe Süd: \

HI.-Gport.

1. Wetzlar 05

4

14:7

4:4

2. Nieder-Rodenbach

4

12:12

4:4

3. Rb. Bad Homburg

4

8:15

4:4

Ahrens (9 Meter) in 46,9, Brand (13) in 48,00 ge­wann.

Die Meisterstaffel des LSV. Berlin mit Winnhofs, Lehmann, Bönecke und Mellerowicz benötigte für ihren Sieg über 4X100-Meter 42,4 Sekunden vor einer gemischten, mit 10 Meter Vorgabe bedachten Mannschaft. Schnellster 100-Meter-Läufer war Bönecke in 10,8 gegen Mellerowicz (10,9), Karl Lehmann (11,1), Ahrens (11,3), Brand (11,4) und Werner Lehmann (11,6). Den Weitsprung gewann Kanonier Dr. Long mit 7,08 vor Gefr. Wehrmann (6,62 Meter) und Gefr. Middelberg (6,57), das Speerwerfen Uffz. Wenzel mit 61,31 Meter vor Gefr. Middelberg (60,45 Meter) und Oberlt. Hiß­bach (57,69).

Neuer Diskus-Weltrekord.

Lampert warf in Lihmannstadt 53,35 m.

Hessen-Nassau schlägt Württemberg im Tennis.

Der Tennis-Dergleichskampf zwischen den Gebie­ten bzw. Obergauen Hessen-Nassau und Württem­berg in Frankfurt a. M. endete mit einem ein­drucksvollen Erfolg der Gastgeber. In der Wertung der Jungen siegte Hessen-Nassau mit 12:4 Punk­ten, bei den Mädeln mit 10:3 Punkten. Dabei ist zu erwähnen, daß Hessen-Nassau in bester Besetzung spielen konnte, während bei Württemberg die Spitzenspieler Beutelspacher und Traudel Zahn fehlten. Die wichtigsten Ergebnisse waren: HJ.-Ein- zel: Wissenboch (H.-N.) Lander (W.) 6:2, 6:2; Wissenbach (HI.) Hapke (W.) 6:0, 6:1; Hosch (H.-N.) Lander (W.) 6:3, 2:6, 7:5; Hosch (H.-N.) gegen Hapke (W.) 6:3, 5:7, 3:6. HJ.-Doppel: Hosch- Wissenbacb (H.-N ) Lander Münzer (W.) 7:5, 6:4; Hosch-Wissenbach Lander-Hapke 6:1, 1.6, 6:1; BDM.-Einzel: Schmitthenner (H.-N.) Hefter (W.) 6:1, 6:0); Becker (H.-N.) Held (W.) 6:4. 6:2; BDM.-Doppel: Schmitthenner-Becker (H.-N.) Hefter-Hoch (W.) 6:2, 6:2.

L^D. Berlin lief Staffelrekord.

Rund 30 000 Soldaten wohnten mit 'ihren Offi­zieren am Sonntag in Paris dem großen Wehr­machtsportfest im Olnmpischen Stadion Colombes bei. Im Mittelvunkt der . am besten besuchten Ver­anstaltung im Rohmen der Betreuung unserer Sol­daten in der Seinestadt stand der geglückte Rekord­versuch des Luftwafssn-SV. Berlin über 4X800- Meter. Die Mannschaft Linnboff (1:55), Brandscheid (1:56,6), Heß (1:57.8) und Giesen (1:52.8) erzielte mit insgesamt 7:42,2 eine um drei Sekunden bessere Zeit als der bisherige deutsche Rekord von TSV. 1860 München mit 7:45,2. Unterstützt wurde die neue deutsche Rekordstaffel von Mehlhose (1:55,7), Kaindl (1:52,9), Grau (1:55,3) und Harhig (1:53,9), die mit ihrer Zeit von 7:37,8 die schon seit zehn Jabren bestehende Bestleistung unserer National­staffel mit 7:44,8 beträchtlich unterbot und zugleiH dem Weltrekord der Amerikaner mit 7:35,2 erhebt lich nahe kam. Auch dieses Vorhaben wäre zweifel­los geglückt, wenn Harbig voll ausgelaufen wäre nnd darauf bedacht gewesen wäre, Giesen zu führen. Daß unser Weltrekordläufer wieder in Schuß ist, bewies er im 400-Meter-Vorgaberennen, dos er als Molmann spielend in der glänzenden Zeit von 46,7 Sekunden vor Grau (16 Meter Vorgabe) in 46,8,

Der Münchner Werfer Ernst Lampert, der in Litzmannstadt als Stadtturwart tätig ist, erzielte auf einem Sportfest mit einem Wurf von 53,55 m einen neuen großartigen Weltrekord. Er übertraf damit nicht nur den noch gültigen Weltrekord seines Landsmannes Willi Schröder mit 53,10 m, sondern auch die neue, noch nicht anerkannte Bestleistung des farbigen O8.-Amerikaners Archie Harris in diesem Jahr mit 53,26 m. Lampert hatte folgende hervorragende Serie bei seinen sechs Würfen: 52,40, 53,35, 51,10, 49,80 und 50,65 m übergetreten.

Stuttgarter geht Weltrekord.

Der Stuttgarter ^Sportler Robert Kübler, der zur Zeit der Sportgemeinschaft Dembioa ange­hört, erzielte in Krakau im 5000-m - Bah ngehe n die großartige Zeit von 20:03,8 Minuten, die um 43 Sekunden besser ist als die erst am 20. Juli d. I. erreichte Weltbestleistung des Ungarn Selmeczy (20:46,8). Der anerkannte Weltrekord des Norwe­gers (^baa^ Bruun steht, auf >21:02,8 Minuten. ' *

NÄie Leichtathletik-Weltrekorde.

'Wieder Staffel-Rekord der Stockholmer Feuerwehr.

Die großartigen Mittelstreckenläufer der Stock­holmer Feuerwehr, Ake I a n s s o n , Hugo Kar­len, Henry K ä l a r n e und Brsr H e l l st r ö m , die kürzlich einen neuen WeHrekord in der 4X1500-m-Staffel aufstellten, verbesserten jetzt im Stockholmer Stadion auch die Weltbestleistung in der Vier-Meilen-Staffel (4X1609 m), die bischer von der nord amerikanischen Indiana-Universität mit 17:16,2 Minuten gehalten wurde. Die schnellen Schweden liefen 17:02,8 Minuten, verbesserten also die bisherige Bestleistung um 13,4 Sekunden.

Otto-Bräutigam-Segelflugschule.

In kaum einer anderen Sportart sind die Namen erfolgreicher Pioniere und Spitzenkönner so in die Geschichte eingegangen wie in der Fliegerei. Mit Preisen, Wettbewerben und Kampfstätten sind heute noch die Namen berühmter Männer verbunden, die aus dem Gebiet des Fliegens Großes leisteten. Das NS.-Fliegerkorps< setzt diese Tradition in würdiger Weise fort und ehrt einen toten Fliegerhelden, den NSFK.-Sturmbannführer Otto Bräutigam, der nach erfolgreichem Einsatz beim Fort Eben- Emael mit dem Eisernen Kreuz erster und zweiter

Klasse ausgezeichnet wurde und am 28. Mai 1941 als Leutnant der Luftwaffe den Fliegertod fand. Als Zeichen des Dankes für die Einsatzbereitschaft und seine Leistungen sowie in Anerkennung der großen Verdienste, die Otto Bräuigam als Weltre- kord-Jnhaber und Adolf-Hitler-Preis-Träger sich um den motorlosen Flug erwarb, wurde der vor dem Krieg von ihm geleiteten Segelftugschule Groß­rückerswalde in Sachsen auf Anordnung des Korps- führers des NSFK., General der Flieger Christian fen, der NameOtto-Bräutigam-Schule" verliehen Gleichzeitig soll dem erfolgreichen Flieger ein Ge- benfftein gesetzt werden.

Kurze Sportnotizen.

Die deutsche Rollhockey-Mei st er- schäft wurde am Sonntag mit den Spielen der Zwischenrunde fortgesetzt. Es gab folgende Ergeb­nisse: Stuttgarter RSC. GfL. Darmstadt 7:5 (3:3); Westfalen Dortmund 1. FC. Nürnberg 1:9 (1:3); REG. Walsum RSC. Hannover 10:1 (3:0).

Der deutsche Fußballmeister Rapid Wien hatte am Sonntag den Nordmarkmeister Ham- burger SV. zu Gast und schlug ihn vor 8000 Be- suchern mit 6:1 (3:0) Toren. Binder erzielte allein triier Treffer.

Walter Lohmann (Bochum) war bei den Radrennen in Wuppertal der beste Steher. Er siegte im Gesamtergebnis des 100-Kilometer-Rennens vor Merkens, Kilian, Kraus und Bautz.

- *

Das Reichsbundpokal-Endspiel zwi­schen den Fußball-Auswahlmannschaften der Be­reiche Sachsen und Bayern ist jetzt zum 7. Septem« der neu angesetzt worden. Die Reichssportführung hat Chemnitz als Kampfort bestimmt. Pokalverteidi­ger ist Bayern.

Frankfurter Börse.

Freundliche Grundhaltung bei kleinen Umsätzen.

Frankfurt a. M., 15. Aug. Die Geschäftstätig­keit hielt sich an den Aktienmärkten weiter in sehr engen Grenzen. Die Grundstimmung war jedoch, ausgehend von einigen Sonderbewogungen, fest, wenn auch manchmal nicht ganz einheitlich. IG. Farbenindustrie waren zeitweise recht lebhaft und stiegen bis 221 an, um allerdings danach auf bis 212,5 zurückzufallen (wobei der Dividenden­abschlag zu berücksichtigen bleibt). Besonders auf­fallende Bewegungen verzeichneten BMW., die bis an die 300er-Grenze an zogen, um im Verlaufe wie­der bis 294 ab zu fall en, aber damit noch immer stark über den Stand der Vorwoche hinausgehen. Man vermutet hier 'Jnteressenkäufe. Sehr erheblich höher waren weiter Rheinbraun, wo jedoch Mate« rialknappheit mitwirken dürfte, wie auch DDM. bis 320 anziehen konnten, ohne daß es zu nennens­werten Umsätzen kam. Befestigt waren am variab­len Markt weiter Holzmann, Siemens Vorzüge und Wintershallaktien sowie Westd. Kaufhof, anderer­seits gingen die meisten Montanwerte leicht zurück.

Am Rentenmarkt war die Geschäftstätigkeit weiter klein. Reichsaltbesitzanleihe schwankte um 161161,50, Steuergutscheine I erholten sich bis 104, gaben dann aber wieder leicht nach. Industrie- Obligationen merfig verändert, Stadtanleihen fast ohne Umsatz, auch in Pfandbriefen waren Umsätze selten. Reichsschätze erfreuten sich mefttanh cuttender Nachfrage.

Am K a s s a m a r k t kam es verschiedentlich zu erheblichen Nachfragen in Aufstockungswerten, wie Chemische Albert, Der. Gothania, ohne daß nen­nenswerte Umsätze erzielt wurden. Meist waren die Kurse gestrichen bei z. T. erheblich über letzten Notierungen liegenden Taxen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 16. Aug. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 46 bis 47,5, b) 42 bis 43,5, c) 37 bis 38,5, Bullen a) 44.5 bis 45,5, b) 41 bis 41,5, c) 36,5; Kühe a) 44 bis 45,5, b)e39,5 bis 41,5, c) 32 bis 35,5, d) 22 bis 26; Färsen a) 45,5 bis 46,5, b) 41,5 bis 42, c) 36,5 bis 37,5; Kälber (Sonderklasse) nicht notiert, andere Kälber a) 59, b) 55 bis 59, c) 46 bis 50, d) 32 bis 40; Hämmel b2) 49 bis 51, Schafe a) 42 bis 44, b) 36 bis 40, c) 15 bis 32; Schweine a) 64, bl) 64, b2) 63, c) 61, d) 58, e) 56, gl) 64. Markt- verlauf: Zugeteilt.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 18. August. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 73 Ferkel im Alter von 6 bis 8 Wochen aufgetrieben. Der Kaufpreis betrug 24 bis 28 RM. das Stück. Es verblieb geringer Ueberstand.

* -

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14. August 1941

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4000 RM.

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19244 20918 25198 30245 31101 36719 46827 51741 51999

55365 56039 60917 70181 70348 75908 81640 85147 89743

91516 95514 96123 98931 99272 99302 112497 116118 116511 117471 ...... ........

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384818

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6 Gewinne zu 5000 RM. 142598 381304

3 Gewinne zu 4000 RM. 170918

9 Gewinne zu 3000 RM. 69679 101713 193300

36 Gewinne zu 2000 RM. 40500 42636 59540 79334 115102 170884 208059 224403 229406 237619 380663 388299

153 Gewinne zu 1000 RM. 8934 1 0954 13966 25641 31037 36284 36504 39471 45579 59282 63438 74241 76529 80833 97341 101475 117531 123996 139781 167083 167775 169149

169176 174803 183518 184168 184237 194302 204944 205871

220912 223083 227653 293104 299056 311424 312948 313264

336300 343524 349295 360949 361247 362584 375040 377019

379882 381717 382272 391345 391883

243 Gewinne zu 500 RM. 13539 1 8486 22032 23802 24123 33831 56024 58058 58630 62044 70854 86109 88176 104322 111358 115415 119579 121670 128521 129168 136919 141636

145258 145310 145548 149549 152612 156022 158693 160391

167299 168735 170377 175867 184049 186919 188915 202915

212813 216129 216540 216990 227302 233886 237655 238944

252108 252903 253615 253711 256315 264320 268326 286494

287615 287995 292672 294756 297125 300097 301187 302058

312326 312524 315354 317782 320025 340331 352047 354967

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Kleine Änieigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Damm: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den BleBenerAnxeigei Illlllllllllllllllllllllllllll

Bekanntmachung.

Die Ausgabe der Zusahkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter foroie der Zulagekarten für Lang- und Nachtarbeiter erfolgt von Dienstag, IS. August, bis Freitag, 22. August 1941, in der Zeit von 8 bis 12 und 14.30 bis 17.30 Uhr im Lieblgbau, Zim- mer 14.

Bei der Abholung der Schwer- und Schwerst' arbeiterkarten ist die neueingeführte Liste vorzulegea. Die Abgabe ber ßangarbeitertarten erfolgt wie fett' her gegen Vorlage der vorgeschriebenen Bescheinl« gung.

Bei verspäteter Abholung wird eine Ordnungs­gebühr von 1, RM. erhoben. 3443D

Gießen, den 18. August 1941.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießer^ Ernährungsamt Abt. &