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141. Jahrgang Nr. 64 terfctjeini lanlict). aufeet Sonntags und feiertags Beilagen: Die FUusinerte Gießener Familienblätter Hemiar imBild DieScsiolle Mvnats-Be-rugsvreis: Mil 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte «, 1.80 Zustellgebühr. -.25

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Oer Führer beim Staatsakt am Heldengedenktag.

Wir danken den gefallenen Helden mit der siegreichen Beendigung dieses Krieges.

Berlin, 16 März. (DNB) Zum zweiten Male in dem entscheidenden Freiheitskampf begeht d'e Nation den Heldengedenktag. In Oft und West, in Süd und Nord, außerhalb der Grenzen des wieder- aeborenen Deutschen Reiches stehen deutsche Sol­daten an den Gräbern ihrer Kameraden Söhne, die heute den Waffenrock tragen, senken auf frem­der Erde ehrfurchtsvoll die ruhmreichen Fahnen über den Hügeln der Väter An Bord der Einheiten der deutschen Kriegsmarine aus allen Weltmeeren kündet der Trommelwirbel unter der wehenden Reichskriegsflagge jene heilige Stunde, die dem Ge- denken der teuren Toten geweiht ist. Den Mittel- vunkt der Feiern am Heldengedenktag im Groß- oeutfchen Reich-bildet der Gedenkakt im Zeug»- haus zu Berlin, jener Stätte, die ruhmreiche Zeu­gen deutscher Soldatengeschichte birgt Schon Stun­den vor der Feier strömten Tausende und aber Tausende zu dem neben dem Zeughaus gelegenen Ehrenmal, zu dessen Seiten die neue und die alte

ersten. Wenn der amerikanische General Wood vor dem Untersuchungsausschuß des amerikanischen Senats versicherte, daß ihm Minister Churchill schon im Jahre 1936 die Erklärung abgab, Deutsch­land wäre schon^ wieder zu mächtig ge­worden und müßte deshalb in einem neuen Krieg vernichtet werden, dann beleuchtet dieser nun­mehr geschichtlich erhärtete Tatbestand nur die wahre Verantwortlichkeit für die heutige Entwicklung. England und Frankreich wollten den Krieg, allein, es waren weniger die Völker, sondern dünne politische und finanzielle Führungsschichten, hinter denen als letzte treibende Kraft das inter­nationale Judentum mit seinen Weltver­schwörungen, der Demokratie und Freimaurerei steht.

Die Hoffnung dieser verantwortlichen Kriegs- macher aber war es, durch das Vorschieben P o - lens nicht nur den äußeren Anlaß zum Krieg zu

sinden, sondern die ihnen aus dem Weltkrieg her noch so nützlich erschienene Zersplitterung der deutschen Kräfte von vornherein sicher- zustellen.

Der 1 81ä g i ge Feldzug inPolen hat die­sen Hoffnungen ein lähes Ende bereitet Mit stolzer Zuversicht konnte unter diesen Umständen d'e deutsche Ration in das Jahr 1940 eintreten Trotz­dem lebte unser Volk in keiner Selbsttäuschung über die Schwere des davorliegenden Kampfes Der Kampi im Westen in der Erinnerung jedes alten Frontkämpfers noch heute lebendig als Weg des Leidens ohne Ende, mußte entschieden werden. In genauer Kenntnis unserer Vorbereitungen und Pläne, im grenzenlosen Vertrauen auf den deutschen Soldaten, auf feine Rüstung, seine Führung, fein Können und vor allem aber seine Haltung, wagte ich es, am Heldengedenktag 1940 den bevorstehenden Kampf als den g l o r r e i ch st e n Sieg unserer

G e s ch ich t e anzukündigen. Acht Wochen später begann dieser Kampf. Allein, ehe noch im Westen die Wehrmacht antrat, war die vielleicht wichtigste Entscheidung in diesem Krieg schon gefallen Am 9 April ist mit wenigen Stunden Vorsprung der gefährlichste Versuch Englands, die deutsche Ver­teidigungskraft vom Norden aus m das Herz zu treffen, vereitelt worden Als der Morgen des 10. Mai graute, war diese in der Folgenauswirkung vielleicht schlimmste Gefährdung unterer militari« scheu und wirtschaftlichen Position schon erfolg­reich abgewehrt Der Kampf um die Entschei« düng im Westen konnte also beginnen. Er nahm den vorher bestimmten Verlaus

Das in vier Jahren unsagbaren Opferlums im Weltkrieg nicht gelungen war. vollendele sich in wenigen Wochen: Der Zusammen­bruch der brili sch-fran;ösischen Front. Ohne Rücksicht auf die geistlosen Mei­nungen des derzeitigen schuldbeladenen briti­schen Premierministers wird dieses Jahr 1940 in die Weltgeschichte eingehen als eines der ent- scheidungsreichsten und in der Auswirkung be­deutungsvollsten. Denn in ihm trat eine kräfteverfchiebung von wahrhaft historischer Bedeutung ein. Wenn

Reichskriegsflagge flatterten.

Oer Führer im Zeughaus.

Gegen 12 Uhr traf von der Reichskanzlei her durch ein fast unübersehbares Menschenspalier die Linden" entlangfahrend der Führer vor dem Zeughaus ein. Schlicht war der Schmuck des Lichthofes Von der Stirnwand herab grüßt ein großes Eisernes Kreuz, darüber die Reichskriegs- flagqe An drei Seiten des weiten Raumes haben Geschütze aller Kaliber Aufstellung gefunden, an den Seitenbalfonen hängen als Symbole preußisch- deutschen Soldatentums die Fahnen der großen Kriege, angefangen von denen Friedrichs des Gro­ßen bis zum Feldzug von 1870/71. Rechts und links haben 42 Soldaten mit den Fahnen der alten Arinee, der alten Kriegsmarine und der neuen Wehrmacht Aufstellung genommen Im offenen Viereck vor den Geschützen sind mehrere hundert verwundete der Wehrmacht und der Waffen-^ an- getreten.

An der Gedenkfeier nahmen teil fast alle Reichs- chinister, Reichsleiter und Gauleiter, Staatssekre- läre und Führer der Gliederungen der Bewegung Jomie die gesamte in Berlin aktiv dienende Gene- rnlität. In der ersten Reihe nimmt neben dem Führer rechts der österreichische Marschall Frei­herr von Boehm-Ermolli in der ihm vom Führer aus Anlaß seines 85 Geburtstages kürzlich verliehenen Uniform eines Generalfeldmarschalls l»ss deutschen Heeres als anwesender rangältefter Offizier den Ehrenplatz ein Der Generalfeldmar- !chall trägt zu seiner Uniform den Marschallstab des Ehemaligen k. u k österreichisch-ungarischen Heeres. Reben Generalfeldmarschall Boehm-Ermolli sieht man Großadmiral Raeder, die Generalfeldmarschälle i»6n Brauckutsch, Keitel und Milch sowie den Führer »es NS-Reichskriegerbundes General der Jnfan- erie a. D Reinhard und den Reichskriegsopferfüh- 'er SA.-Obergruppenführer Oberlindober Zur Lin- len des Führers stehen Reichsminister Rudolf Heß und Reichsführer H Himmler.

Nach dem 1 Satz aus der 5 c-moll-Sinfonie von Beethoven, von Heereshochschülern der Staatlichen Akademischen Hochschule für Musik unter Leitung >es Heeresobermusikinspizienten Professor Schmidt Jetritt der Führer das mit der Reichsknegs- lagge geschmückte kleine Podium zu seiner Gedenk­rede.

Oer Führer spricht.

Zum zweiten Male begehen wir in diesem Raum lie Heldengedenkfeier unseres Volkes. Mehr noch cis vor einem Jahr ist uns seitdem bewutzt gewor­den, wie wenig es Worte vermögen, den würdigen Jank einer Nation an ihre Helden abzustatten. In Imgen friedsamen Zeiten verlöschen tn der Erinne­rung allmählich die Eindrücke der furchtbaren Er- Icbnisse des Krieges, aus denen sich Heldentum und Todesopfer herausheben. Es kommt dann oft so veit, daß eine Generation den Krieg als solchen überhaupt nicht mehr kennt und Helden verehrt chne auch nur im geringsten ihrer selbst noch wür- itg zu sein. Dann wird der härteste Einsatz des Cannes mit seichten Phrasen gefeiert, ja, es be^ seht die Gefahr, daß sich aus dem Erinnern an Heldentaten vergangener Zeiten die Gegenwart den Freispruch von der Derpflichtuna zu einer ähn­lichen Haltung holen zu dürfen glaubt. Wenn aber tas deutsche Volk im Jahre 1941 seine Helden ehrt kann geschieht dies in einer Gegenwart und unter Umständen, die uns das Recht geben, st o 1 z e n Hauptes derer zu gedenken, die in den Kämp­fen der ferneren und nächsten Vergangenheit ihr Heben für die Nation opferten

Als wir vor zwölf Monaten in dieser weihevollen Holle unserer Helden gedachten, lag hinter uns der überaus erfolgreiche Beginn eines Krieges, Öen Deutschland nicht gewollt hat, sondern der uns von b?n gleichen Kräften aufgezwungen worden war de vor der Geschichte schon die Verantwortung hegen für den großen Völkerkrieg 19141918 Es Daren die Elemente, die es sich damals zum Ziele schien, der deutschen Nation das primitivste Lebens- r cht zu rauben, die in den Jahren des Versailler Üiktats die polittsche Versklavung und die wirt- syaftliche Verelendung Deutschlands zum Dogma euer neuen Weltordnung erhoben, und die nun b:r Wiederauferstehung unseres Volkes nut dem geichen Haß begegneten, mit dem sie einst das Zweite Reich verfolgten

In einer völligen Verkennung der Sachlage, m einer dadurch mitbeömgten Verschätzung der eige- n*n und der deutschen Stärke aber auch in ihrer vollen Ahnungslosigkeit von der Aillens- und Entschlußkraft der neuen deutschen Führung glaubten sie, b?i der zweiten Niederringung unseres Volkes em dichteres Spiet zu haben als bei der versuchten

Errichtung würdiger Kriegersriedhofe.

Professor Kr>i S zum Generalbaurat bestellt.

B e r (i n, 16. März. (DRV.) Der Führer hat am Heldengedenktag die Errichtung würdiger Krie­gerfriedhöfe zur Beisetzung der Gefal­lenen dieses Krieges angeordnet und einen G e n e r a l b a u r a t für die Gestaltung der deut­schen Kriegerfriedhöfe bestellt. Der Erlaß des Füh­rers lautet:

Die Einrichtung würdiger Kriegerfriedhöfe zur Beisetzung der Gefallenen dieses Krieges ist vorzu­bereiten. Mit der Durchführung beauftrage ich den Ehef des Oberkommandos der Wehr­macht. Zur Bearbeitung der mit der Gestaltung der Ehrenfriedhöfe zusammenhängenden künstleri­schen Aufgaber bestelle ich einen Generalbau­rat für die Gestaltung der deutschen Kriegerfried­höfe. Ausführungsbestimmungen erläßt der Ehef des Oberkommandos der Wehrmacht.

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Der Führer hat auf Grund feines Erlasses über die Gestaltung deutscher Kriegerfriedhöfe vom 16 März 1941 Professor Wilhelm Kreis zum Generalbaurat für die Gestaltung der deutschen

Istanbul, 16. März. (Europapreß.) Auf dem Ehrenfriedhof im Garten der deutschen Botschaft in Therapia am Bosporus, an oen Arabern Der im Weltkrieg gefallenen deutschen Offiziere und Soldaten fand am Sonntag eine Heldengedenkfeier statt. Damit war eine Gedenkfeier zum 25 Todes­tage des Generalfeldmarschalls von der Goltz verbunden, der damals vor Kut-el-Amara den Hel­dentod fand und auf dem Ehrenfriedhof von The- rapia beigesetzt worden ist. Der deutsche Militär­attache, Generalmajor v. Rohde, erinnerte an, die vier harten gemeinsamen Kriegsjahre mit dem tür­kischen Volk. Die Gräber riefen die Erinnerung wach an das Waffenbündnis des Weltkrieges und an eine langjährige Freundschaft der beiden Völker. Die Deutschen gedächten der vielen tausend tapferen türkischen Soldaten, die mit ihnen in vorbildlicher Kameradschaft auf den Schlachtfeldern der Darda­nellen, des Iraks und Palästinas und im Kaukasus gekämpft hätten. Auch sie müßten heute geehrt wer­den. Damit verbinde sich die Erinnerung an den großen deutschen Feldmarschall von der Goltz Pascha, der in sich verkörpert habe, was deutsche und türkische Soldaten miteinander verbunden habe. Er habe das militärische Erziehungswesen der Tür­kei reorganisiert, und fei der große Lehrer des tür­kischen Generalstabes gewesen Tausende türkischer Offiziere seien durch seine Schule gegangen, diese Arbeit habe ihre Krönung mit den Siegen auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges gefunden, vor allem

Kriegerfriedhöfe ernannt. Kreis, der am 17. März 1873 in Eltville am Rhein geboren wurde und auf den Hochschulen in München und Braunschweig studierte, erhielt bereits mit 23 Jahren einen Ersten Preis im Wettbewerb um das Leipziger Völker­schlachtdenkmal. Ein städtebauliches Meisterwerk vollbrachte er mit dem . Neubau der Augustus- Brücke in Dresden. 1914 zog Professor Kreis als Freiwilliger in den Krieg. In der Nachkriegszeit war er der Schöpfer von Ausstellungsanlagen in Düsseldorf und Dresden sowie einer Anzahl von privaten Industriebauten, bis ihm dann nach der Machtergreifung durch Aufträge des Reiches wie­der die Aufgaben zuteil wurden, die feiner monu­mentalen Schaffenskraft und feinem genialen archi­tektonischen Können entsprechen So ist die Planung für den Bau der Soldatenhalle und des Oberkom­mandos des Heeres, des Weltkriegsmuseums und anderer wichtiger Museumsbauten in Berlin fein Werk. Wilhelm Kreis war lange Jahre als Pro- feffor und Direktor an demKunstakademien in Düs­seldorf- und Dresden tätig. 1938 ehrte der Führer den damals 65jährigen Architekten durch die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft.

s in den Siegen des von ihm geführten VI türkischen Armeekorps bei Kut-el-Amara Generalmajor von Rohde begrüßte die anwesenden Vertreter der tür­kischen Wehrmacht und bezeichnete ihre Teilnahme als Anzeichen dafür, daß die türkische Armee ihren

; Marschalls von der Goltz Pascha nicht vergessen habe und niemals vergessen werde Das Lied vorn Guten Kameraden erklang, während sich die Fah­nen über den Heldengräbern von Therapia senkten.

Dann begrüßte ,B o t s ch a f t e r von Papen den Kommandanten der Kriegsakademie, A l i Fuad, dessen Erscheinen eine besondere Ehrung für den verstorbenen Generalfeldmarschall von der Goltz Pascha und die gefallenen türkischen Soldaten sei. Diese Feier habe nichts mit Politik zu tun, denn die Soldaten müßten folgen, wohin der Befehl und der Ruf des Vaterlandes sie führe.Uns aber", so fuhr der deutsche Botschafter fort,umschließt aus dem einst gekämpften Kampf ein gemein­sames Schicksal, und seine Stimme übertönt die Stimmen, die Haß und Zwietracht säen wollen. Darin liegt das Vermächtnis der Toten, das wir laut und guten Willens bekennen: Wir bitten den Allmächtigen, daß er den Boden, auf dem wir Freundschaft und Gastlichkeit genießen und auf dem wir einst gekämpft haben, vom Kriege verschonen möge!" Botschafter von Papen schloß mit Heilrufen auf den Führer, das Volk und die Wehrmacht.

Deutschland noch !m Jahre 1918 nur einen Teil dieser Erfolge hätte erzielen können, wäre der Weltkrieg gewonnen gewesen, heute steht die deutsche Wehrmacht in einem weltweiten Raume bereit, personell und materiell aus das Ungeheuerste verstärkt, entschtuhfreudig und zu­versichtlich das zu vollenden, was in dem geschichtlich epochalen Jahr 1940 begonnen wurde.

Damit aber treten wir nunmehr mit einem noch stärkeren Recht als 'm Jahre 1940 vor d i e deut­schen Helden der Vergangenheit. Noch wissen mir alle, was sie besonders im Weltkrieg erdulden mußten und geleistet haben. Aber wir verbeugen uns vor ihrem Opfer selbst nicht mehr als Unwürdige. Als die deutschen Divisionen ihren Vormarsch im Westen antraten, hat die heutige Heldengedenkfeier ihren erhabendsten Anfang ge­nommen, denn auf unzähligen Soldatenfriedhvren standen in dankbarer Ergriffenheit die siegreichen Söhne an den Gräbern ihrer heldenhaften Väter. Das deutsche Volk hat alles wieder gut ge» macht, was es einst in wahnsinniger Verblendung preisgab und verlor. So können wir uns gerade heute der Todesopfer des Weltkrieges wieder ge­hobenen Herzens erinnern. Inmitten all des ruhm­vollen Geschehens der Gegenwart wollen wir dabei nicht die unermeßliche seelische Kraft über­sehen, die das deutsche Volk und seine Soldaten dem Heldentum seiner Vorfahren verdanken. Um­sonst sind auck die Soldaten des Weltkrieges nicht gefallen. Wenn auch damals den Opfern der augen­blickliche Erfolg versagt blieb, so haben doch ihr heldenhafter Einsatz, ihr über alles Menschliche er­habener Kampfesmut dem deutschen Volk ein Ver­mächtnis hinterlassen auf das sich nicht nur jede an» ständige deutsche Generation mit Andacht und mit innerer Ergriffenheit besinnen wird, sondern das auch unseren Gegnern in lähmender Erinnerung geblieben ist. Vielleicht auch aus diesem kraftvollen Bewußtsein heraus gelang es heute dem deutschen Volk, so unendlich Großes zu tun. Es fühlt sich als Vollstrecker des Willens seiner tapferen Ahnen.

Neben die Toten des Weltkrieges reihen sich nun ieOpferderFortsetzungdiefesKamp- f e s. Und wieder wie damals liegen die Sohne un­seres Volkes in der Weite des Raumes und der Meere, überall als tapfere Kämpfer ihrer groß­deutschen Heimat. Es ist der gleiche Mensch der sei es im Weltkrieg oder in der Bewegung, in der Arbeit oder in dem uns heute aufgezwungenen Kampf das Leben einsetzt und hingibt, um seinem Volk im großen die Zukunft endlich zu sichern und einen Frieden zu erzwingen, der zu einer besseren Organisation d^r menschlichen Gemeinschaft führt als jener, den die Diktatoren von Versailles verbrochen haben.

Wir gedenken aber auch der italienischen Soldaten, die als Verbündete heute in großen Tei­len der Welt ebenfalls ihr Leben hingeben mußten. Ihre Ideale und Kampfziele sind die gleichen wie die unseren: Die Welt ist nicht nur für einzelne wenige Volker da, und eine Ordnung, die sich für ewig aufbauen will nur auf Besitzende und Habe­nichtse, besteht nicht länger, als bis die Habenichtse

Deutsche Heldengedenkfeier in der Türkei:

Das gemeinsame Vermächtnis des großen Krieges.

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Der Führer begrüßt vor dem Ehrenmal verwundete S o l d a t e n, die bei der Feier einen Ehrenplatz eingenommen haben. Hinter dem Führer Großadmiral Raeder, Generalfeldmarschall von Böhm-Ermolli, Generalfeldmarschall Keitel, General der Infanterie Reinhard und Generalfeldmarschall Milch. Nach der Weihestunde im Zeughaus begab sich der Führer, an dem aufmarschierten Ehren- bataillon der Wehrmacht vorbei, zum Ehrenmal, wo er den von Offizieren getragenen Kranz niederlegte. (Scherl-Bllderdienft^