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im 80. Lebensjahre.

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Gießen, Dessau-Klefn-Kühnau, den 17. Februar 194L

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Holzheim, den 15. Februar 1941.

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Die Beerdigung findet Dienstag, 18. Februar, nachm. 2 % Uhr statt.

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Beuern, den 15. Februar 1941.

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Danksagung.

Für die Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin­scheiden unserer Heben Verstorbenen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schmidt am Grabe sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank.

Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen:

Familie Albert Ranft,

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Geschäftsnummer: K. 6/40. ui

Zwangsversteigerung.

Am Freitag, dem 28. März 1941, vormittag 9 Ahr, wird im Amtsgerichtsgebäude in Gieße» Zimmer 101, das auf den Namen der

a) Schaumberger, Dr. Hugo, in Frankfurt a. Nl, b) Schaumberger, Max, daselbst,

c) Schaumberger, Simon,

d) Oppenheimer, Jeannette, geb. Schaumbergen Ehefrau des Josef Oppenheimer in Stuttgart.

e) Schaumberger, Dr. Ernst, in Stuttgart, a bis e Gesamtgut der Erbengemeinschaft alle zur Zeit unbekannten Aufenthalts im Aus land,

eingetragene Grundstück versteigert:

Grundbuch für Gießen, Band 66, Blatt 3962: 1, Flur X, Nr. 121, Acker am Hasen- Betrag den koppelsweg, am halben Zehnten, Schätzung 5976 qm.......... 8964,-

Einheitswert (1.1.35) = 670, RM.

Die Versteigerung erfolgt im Dege der Zwang»' Vollstreckung. w

Die Wirksamkeit von Geboten ist auf Grund w Grundslücksbekanntmachung vom 26. 1.37 von cerc durch die Bieter im Versteigerungstermin beii j botsabgabe vorzulegenden Genehmigung des vom bürgermeisiers der Stadt Gießen abhängig-

Es wird darauf hingewiesen, daß dieBietgeneff migung rechtzeitig beim Oberbürgermeister veo^ tragt werden muß. 8dl

Gießen, den 6. Februar 1941.

2m Auftrage des Amtsgerichts Gießem Karle. OrtsgerichtsvorsteheL

Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Schwager

Herrn Matheis Moritz Ohly

Landwirt und Kirchenvorsteher

im 80. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilh. Gg. Konr. Ohly Familie Wilh. Konr. Klotz.

Spiele um den Tschammerpolal.

BfB.-Reichsbahn Luftwaffe 0:2 (0:2) BfL. Marburg 1900 5:4 (2:1)

VfL. Lollar Watzenborn-Steinberg 1:8 Frohnhausen Naunheim 0:4

Herborn Wetzlar 05: Herborn nicht angetreten. Herbornseelbach Nanzenbach: ausgefallen. Sportfreunde Wetzlar Sinn 1:0

Löhnberg Bissenberg, Oberndorf Burg­solms: In beiden Spielen lagen die Resultate noch nicht vor.

Die VfB.er haben es sich selbst zuzuschreiben, daß sie ausgeschieden smd, da sie mit einer verfehlten Mannschaftsaufstellung antraten. In Marburg führ­ten die Platzbesitzer mit 5:1 Toren, als die 1900er richtig ins Spiel kamen. Zum Ausgleich langte es jedoch nicht mehr. In Lollar war der Eifer der Platzbesitzer das einzige, was sie gegenüber den Steinbergern ins Feld führen konnten, ohne jedoch die Teutonen irgendwie gefährden zu können. Der klare Sieg der Naunheimer in Frohnhausen ist eine Ueberraschung. Die Sportfreunde gewannen mit dem knappsten der Resultate verdient.

VfB.-Reichsbahn Luftwaffe Gießen 0:2.

Der Bedeutung des Spieles entsprechend hätte man erwarten können, daß der Spielausschuß nicht Leute aufstellte, deren Können nicht feftftand. hierin ist auch die Ursache für die Niederlage zu suchen. Auch eine Mannschaft mit einem größeren Können als der VfB.-Reichsbahn kann es sich nicht leisten, gegen die Luftwaffe praktisch mit 9 Mann zu spie­len, denn die zwei eingestellten Ersatzspieler versag­ten vollkommen. So kam es, daß der VfB. ohne jede einheitliche Linie spielte. Einzelaktionen kön­nen eben bei der fehlenden notwendigen Unterstützung nicht -u Erfolgen führen. Wenn auch die Platzbe­sitzer die größere Anzahl Torgelegenheiten heraus­spielten, so fehlte doch in der letzten Sekunde die nötige Kraft, um zu Erfolgen zu kommen. Der Mangel des letzten Einsatzes trat besonders in der zweiten Halbzeit in Erscheinung, denn kein Spieler

ten Wettbewerb abgeschlossen wurde, siegreich ge­stalten. Im Torlauf belegten drei hitlerjungen die vorderen Plätze; Sieger wurde der Garmischer Mar­kus Schwaiger. Mit 15,6 Punkten im Torlauf wurde ein Gesamtergebnis von 46:38 Punkten er­zielt. 2n wenigen Tagen stehen sich die Jungen beider Länder erneut in Garmisch-Partenkirchen gegenüber.

Internationale Wintersportwoche.

Die Ski-Weltbewerbe.

Einen finnischen Sieg gab es am ersten Tage der Internationalen Wintersportwoche in Garmisch- Partenkirchen. Eino Olkinuora siegte im 18- Kilometer-Lanalauf in_l:OO:99 Stunden mit acht Sekunden Vorsprung vor dem Schweden Oestensson. Bester deutscher Läufer war Gustl B e r a u e r, der als Zehnter einkam und sich in der Kombinations­wertung an. die erste Stelle vor Josef Gstrein und dem Finnen Nikunen setzte.

Die Internationale. Wintersportwoche brachte am Samstag, dem zweiten Wettbewerbstag, den ersten Teil der alpinen Skiwettbewerbe und die Entschei­dung in der Kombination Langlauf/Sprunglauf. Im Abfahrtslauf wurden beide Titelverteidiger ent­thront. Bei den Männern mußte Weltmeister Josef Jennewein dem Torlauf-Weltmeister Albert Pfei ° fer den Vortritt lassen, und bei den Frauen belegte Weltmeisterin Christel Cranz hinter Rosemarie Proxauf und Hilde Doleschell, die mit der gleichen Zeit Meisterinnen wurden, den dritten Rang. Beim Kombinationsspringen, das auf der Kleinen Olympiaschanze stattfand, war Gustl Be­raub r s Spitzenstellung nicht zu erschüttern. Der Weltmeister wurde mit 444,1 Punkten Kombina- tionssiegek und Gewinner des Preises des Führers vor seinen Landsleuten Gstrein und Meergans, so­wie vier Finnen.

Am Sonntagvormittag fielen die Entscheidungen im Ski-Torlauf und damit auch in der alpinen Kombination. Torlaufsieger wurden Christei und Rudi Cranz, die sich damit auch die Titel in der Kombination sicherten. Torlauf-Weltmeister Al­bert Pfeifer kam durch Sturz um seine Aussich­ten, während Torlauf-Weltmeister. Seghi (Ita­lien) nicht über den dritten Platz hinouskam.

Die Ski-Wettbewerbe bei der 5. Internationalen Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen cr-

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konnte sich zu einem scharfen Schuß auftaffen, bei der guten Hintermannschaft der Luftwaffe, besonders des Tormannes, die einzige Möglichkeit, um zu Er­folgen zu kommen. Bei den Gießenern muß beson­ders der Einsatz aller Spieler hervorgehoben wer­den, die in der zweiten Halbzeit nur mit 10 Mann spielten und sich bis zum Schlußpfiff nicht geschla­gen bekennen wollten. Die Luftwaffe zeigte in der ersten Halbzeit die geschlossenere Mannschaftsleistung und war in ihrer Form weiterhin verbessert.

Spielverlauf: Zu Beginn des Spieles hatten die Platzbesitzer eine gute Torgelegenheit, die jedoch mit einem matten Schuß, der zur Ecke abgewehrt wurde, ihre Erlediaung fand. Gegenüber den zerrissenen Ak­tionen der VfB.er spielte die Luftwaffe schön zusam­men und konnte nach Deckungsfehler des Ersatzver­teidigers mit ihren Halblinken in Führung gehen. Eindeutig stand das Glück auf Seiten der Luftwaffe, als bei einem Alleingang des Halbrechten dieser in letzter Sekunde abgestoppt werden konnte. Die best­gemeinten Schüsse gingen neben das Tor. Als die rechte Sturmseite der Luftwaffe durchging und zur Mitte flankte, stand der Linksaußen abseits, das er­zielte Tor wurde jedoch gegeben. An diesem Resul­tat änderte sich bis zur Halbzeit nichts mehr. In der zweiten Hälfte warfen die DfBer alles nach vornb und schnürten die Lustwaffe zeitweise vollständig ein. Scheinbar sichere Tore wurden nicht erzielt, so konnte der Tormann der Luftwaffe einen Schuß über die Latte boxen. Die hereinkommende Ecke wurde von Kraft neben den Pfosten geköpft. Auch Umstellungen in der letzten Viertelstunde verstärkten nur den Druck, ohne zu Erfolgen zu führen. Kurz vor Schluß mußte noch der Rechtsaußen der Luft­waffe, der dreimal hintereinander sich nicht beherr­schen konnte, das Feld verlassen. Mit dem Schluß­pfiff hatten die VfBer eine vermeidbare Niederlage erlitten.

HZ. siegt gegen Italien.

Die Skimannschaft der Hitler-Jugend konnte auch den zweiten Länderkampf gegen Italiens Jung­faschisten, der am Samstag in Asiago mit dem vier-

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reichten am Sonnlagna'chmittag mH dem Sprung lauf an der Großen Olympiaschanze ihren höh8> punkt. Dor 20 000 begeisterten Zuschauern siegtz der deutsche Meister Josef Bradl mit Note 2265 und Sprüngen von 84 und 79 Meter vor de^ Finnen Murama mit Note 220,4 (83 und 76 Mete:) und Sepp Weiler mit Note 220,1 (81 und 73 ter). Der finnische Weltmeister Vierto stürzte schor beim ersten Versuch und gab auf. Bradl erreiche mit 84 Meter den Schanzenrekord.

Eishockey.

SC. Rießersee und Düsseldorfer EG. lieferten fsh am Samstagabend bei der Wintersportwoche 5 Garmisch-Partenkirchen einen unentschiedenen Ei-, Hockeykampf. 1:1 lautete das Ergebnis, wobei beite Tore im Schlußdrittel fielen.

Der Sportclub Rießersee gewann am Sonntox im Olympia-Eisstadion zu Garmisch-Partenkirche? den Vorschlußrundenkampf um die deutsche Eit. Hockeymeisterschaft gegen den Berliner SC. bur» ein Tor von Eggers' mit 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) uni qualifizierte sich damit für das Endspiel gegen Wik, ner EG. oder Rot-Weiß Berlin. v

Dom Rudersport.

Am 15. Juni Regatta in Gießen.

Die deutschen Ruder-Regatten für den kommende' Sommer liegen jetzt fest. Im Süden wird wie folct veranstaltet: 18. Mai Heidelberg, 8. Juni Offenbaq a. M., 15. Juni Gießen und Mannheim, 22. Juri Bamberg, 29. Juni Frankfurt a. M. und Stuttgart 6 Juli Karlsruhe,'13. Juli Konstanz und Würzbur«, 20. Juli Mainz, 27. Juli Hanau. Der Termin für Kassel (Männer und Frauen) liegt noch nicht fest.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach mittags geschlossen.

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enthalten auch nach der fiaushaltg» Verwertung noch sluogangspunkte für 80 wichtige IndustriepunKte. Datum: nicht verbrennen oder verfüttern, sonder» dem nächsten Schulkind mitgebent

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Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. Februar, um 1414 Uhr,

auf dem Neuen Friedhof statt

Am 16. Februar, morgens 9 Uhr, starb unsere gute, liebe Mutter-

Grobmutter, Urgroßmutter und Schwester

Marie Köhler, geb. Brückmann

Ernst Brückmann

Dr. med. Köhler

Else Brückmann, geb. Scbudt

Ferdinand und Margarethe Kämmen

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 19. Februar, um 15.15 Uhr,

in Birklar statt

Mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Onkel und Neffe

Reichsbahn-Zugführer Hans Keitzer

Ist am 14. Februar sanft entschlafen

In stiller Trauer

für alle Hinterbliebenem

Pauline Keitzer, geb. Stürner

Tilly Keitzer

Rudy Keitzer,

Frau Elisabeth Brückmann

geb. Kammer

Birklar, Rodheim v.

d. H., Hungen, den 17. Februar 1941.

Frau Anna Koch, geb.Müller

im 69. Lebensjahr heimgegangen.

Beisetzung in aller Stille.

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Tod im Alter von 80 Jahren in den ewigen

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ist durch einen sanften Frieden eingegangen.

Am 15. Februar ist unsere liebe, treue, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Gießen (Kaiserallee 58), Hof-Strupbach, Bad-Nauheim, München, Kaufbeuren, Trier, den 16. Februar 1941.

In tiefer Trauer:

Familien Paul, Hans und Karlo Koch W. Wagner und Frau Anni, geb. Koch Else Kaiser, geb. Koch

Familie Heinrich Müller.

Statt jeder besonderen Anzeige.

Unsere liebe, herzensgute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Tante und Kusine

Frau Lina Sievers, geb. Puth

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ferdinand Sievers, Dr. med.

' Karl Sievers, Oberst und Kommandeur eines Inf.-Rgts., z. Z. im Felde Margret Sievers, geb. Stamm Ilse Sievers, geb, Hagemeister Erika Sievers Joachim Sievers Beate Sievers Susanna Sievers.

Harburg-Elbe (Wilstorfer Str. 32), und Stuttgart-Cannstatt (König-Karl- Straße 10), den 18. Februar 1941.

Die Einäscherung hat in Stuttgart stattgefunden. Die feierliche Bei­setzung der Urne findet am Mittwoch, 19. Februar, nachmittags 3% Uhr, in Gießen von der Kapelle des Alten Friedhofs aus statt.

Etwa zugedachte Blumenspenden nafch Gießen, Ludwigstraße 10 II (Seiler) erbeten.