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Aufstand in Güdarabien.

Rom, 16. Febr. (Europapreß.) Nach Meldun­gen aus Somali-Land soll im Gebiet von Hadra- m a u t (Südarabien) ein Aufstand gegen die englischen Truppen ausgebrochen sein An­führer des Aufstandes seien Inder, die von den eng­lischen Behörden in das Innere Arabiens verbannt worden seien. Die Aufständischen seien im Besitz von automatischen Waffen und Munition. Die Be­völkerung unterstütze sie mit Lebensmitteln. Die bri­tische Luftwaffe habe als Repressalie Eingeborenen­siedlungen mit Bomben belegt.

Exkönig Alfons von Spanien schwer erkrankt.

Rom, 16. Februar. (Europapreß.) Exkönig Al­fons XIII. von Spanien hat am vergangenen Don­nerstag einen Herzkrampf (Angina pectoris) er­litten. An seinem Krankenlager befinoen sich die Ex­königin, der Fürst von Asturien und der Herzog von Segovia nebst anderen Mitgliedern der königlichen Familie. Der Zustand des Kranken hat sich in den letz­ten Tagen zusehends verschlimmert, so daß man ernste Befürchtungen um sein Leben hegt. Da Ex­könig Alfons seit Jahren in Rom lebt, nimmt der italienische Königshof und der römische Adel leb­haften Anteil an seinem Befinden. Der italienische Kronprinz stattete dem Kranken einen Besuch ab Kammer gegen Senat in Argentinien.

Buenos Aires, 15. Febr. (Europapreß.) Die Präsidentschaftskrise hat sich nach der Ernennung eines S e n a t s a u s s ch u s s e s , der die durch die Krankheit des Präsidenten Ortiz bedingte verfas­sungsrechtliche Lage prüfen soll, weiter zugespitzt. Das Borgehen des Senates, in dem die Natio­naldemokraten über eine große Mehrheit ver­fügen, stößt in der von den Radikalen be­herrschten Abgeordnetenkammer auf Widerspruch. Dadurch kann es zu einem Konflikt zwischen den beiden Häusern des Kongresses kommen. Präsident Dn - wird eine Erklärung zugeschrieben, daß die Entschließung des Senateseine feindliche Antwort" auf seinen Ruf zur nationalen Ein­heit bedeutet. Die den Präsidenten stützenden Radi­kalen vertreten den Standpunkt, daß der verfas­

sungsrechtliche Konflikt nur durch Senat und Kam­mer zugleich gelöst werden könne, während der Senat der Ansicht ist, daß die Lösung der Präsi­dentschaftskrise verfassungsrechtlich allein ihm zu­steht.

Die Allsowjeiische Parteikonferenz.

Moskau, 16. Febr. (DNB.) Die 17. Allsow­jetische Parteikonferenz, an der Hunderte von Ver­tretern der zentralen und provinziellen Partei­organisationen, Vertreter der neuen Sowjetrepu­bliken und inbesondere zahlreiche Delegierte aus den Jndustriedezirken der Sowjetunion teilnahmen, wurde im großen Saal des Kreml-Palais eröffnet. Stalin, Molotow und die übrigen leitenden Män­ner von Staat und Partei wohnten der Eröffnung bei. In das Präsidium der Konferenz wurden sämt­liche bisherigen Mitglieder des Politbüros mit Sta­lin an der Spitze gewählt. Die Konferenz wird u. a. die Aufgaben der Parteiorganisationen für die Ent­wicklung des Industrie- und Transportwesens der Sowjetunion und die Ergebnisse der sowjetischen Wirtschaft während des Jahres 1940 fowie die Ent­wicklung der Volkswirtschaft im Jahre 1941 be­raten.

Meine politische Nachrichten.

Roosevelt bauftragte den Rektor der Harvard- Universität, Dr, James Conant, als Leiter einer Sonderkommission nachEnglandzu fliegen, um wissenschaftliche Informationen, die für die USA.= Verteidigung von Wichtigkeit sind", einzuholen. Sein Aufenthalt in England soll einen Monat dauerm *

Der Republikaner Ralph Bard ist von Präsident Roosevelt zum st ellver tretenden Marine- minister ernannt worden. Bard ist Chikagoer Geschäftsmann und langjähriger Freund des Marineministers Knox. Sein Vorgänger Compton war aus Gesundheitsrücksichten zurückgetreten.

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Zum ersten Militärattache der Vereinigten Staa­ten für die südafrikanische Union wurde Oberstleut­nant Breckinridge Day ernannt. Day soll seinen Posten so bald wie möglich antreten.

K u r u s u verließ die Reichshauptstadt. Zu seiner Verabschiedung hatte sich im Auftrage des Reichs­ministers des Auswärtigen von Ribbentrop der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Freiherr von Weizsäcker, eingefunüen.

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Einer der bekanntesten italienischen Heerführer aus dem Weltkrieg, Marschall Graf Pecori i G i r a l d i, ist im Alter von 85 Jahren in Florenz ; an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Cadorna übertrug ihm den Oberbefehl der 7. Armee ! im Karst und dann der 1. Armee im Trentino. Nach dem Waffenstillstand war Giraldi Gouverneur der neuen Provinzen.

König Boris von Bulgarien hat den Vorsitzen­den des Verbandes der Gärtner und Winzer, Di- miter Kuscheff, zum Landwirtschaftsminister an | Stelle des zurückgetretenen Ministers Bagrianoff ernannt. Kuscheff hat in Leipzig und Wien studiert. Politisch gehört er zur Bauernpartei. Im So- b ran je vertrat er die gemäßigte oppositionelle Rich­tung. *

Das Personal der englischen Gesandtschaft in Bukarest mit den Angehörigen der Kolonie, etwa 140 Personen, ist mit der Eisenbahn nach Constantza ab­gereist, nachdem die englische Regierung der rumä­nischen Gesandtschaft in London ein Flugzeug zur Verfügung gestellt hat, mit dem diese nach Lissabon reisen wird.

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Nach vorhevgegangenen Kreisorganis a° tionsleiter-Besprechungen in Gießen, Darmstadt und Wiesbaden fand am 15. Februar im Adolf-Hitler-Haus zu Frankfurt a. M. unter Lei­tung des Gauorganisationsleiters Paul Kugel die Abschlußtagung mit den Kreisorganisationsleitern der um die Gauhauptstadt liegenden Kreise statt.

Aus aller Wett.

Dreißig belgische Schulkinder ertrunken.

In der Nähe von Godscheide bei Hasielt kenterte auf dem Eider-Kanal ein Floh, das in der

ertranken dreißig. Die Ursache des furcht, baren Unglücks war eine plötzliche Strömung, durch die das Floß teilweise mit Wasser bedeckt wurde. Die Kinder flohen auf die andere Seite' des Floßes, worauf dieses infolge der ungleichmäßigen Belastung umkippte. Durch das Unglück sind verschiedene Familien mehrerer Kinder beraubt worden, eine Familie verlor vier Kinder.

Drei Kinder

bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen.

In Hamburg sind bei einem Wohnungsbranö im Stadtteil Schnelsen drei Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren ums Leben gekommen. In einer im oberen Stock gelegenen Wohnung, wo die drei Kinder schlafend allein gelassen worden waren, entstand aus unbekannter Ursache Feuer, das erst bemerkt wurde, als die Flammen aus dem Dach des Hauses emporschlugen. Nachbarn versuch, ten vergeblich, in das abgeschlossene obere Stockwerk zu gelangen. Die Feuerschutzpolizei fand dann die : Kinder in ihren Betten verbrannt vor.

Zwei wertvolle Gemälde in Italien beschlagnahmt.

In Florenz sind durch die Oberintendantm der ttalienischen Kunstgalerie ein Porträt Tie. polos und eine Abendmahlszene von Francesco Guardi, beschlagnahmt worden. Die Gemälde gehörten dem Engländer A. F. Spender, der einen Palast in Venedig bewohnte und schon 1938 vergeblich versucht hatte, die beiden Bilder nach London auszuführen. Eine Haussuchung in der Wohnung des Engländers war ergebnislos geblie­ben, doch wurden die Bilder bei seinem Diener in Florenz entdeckt. Sie werden wahrscheinlich der Pinakothek von Bologna einverleibt.

Pest, Cholera und Pocken in Bombay.

Wie die indische ZeitungBombay Chronicle' meldet, sind in der Bombay-Provinz im Lauft einer Woche 360 Pest-, 82 Cholera- und 367 Pocken-Erkrankungen registriert worden, wobei im gleichen Zeitraum über 300 Personen ge- ftorben sind. In vielen Teilen der Provinz sind nicht einmal die notw endigst en hygienischen Ein» richtungen vorhanden. Zwar wird seitens der eng. lischen Regierung alles getan, um die dort an« sässigen Engländer zu schützen, jedoch unternimmt man keinen Schritt, um die breiten Volksmassen vor der Ansteckung zu bewahren.

auptsame mit Schulkindern besetzt war, die nach

Der von der kaiserlich japanischen Regierung ab-' Schulschluß auf das andere Ufer des Kanals ge- berufene japanische Botschafter in Berlin, >vabro I bracht werden sollten. Von insgesamt 44 Kindern

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5MB oon Wen o. Heren nach der Naturschutzverordnung vom 18.März 1936 (3KB BI.I Seite 181, und den ergänzenden Bestimmungen, aus führlich erläutert von Professor Dr. W Weber, o.ö. Prof, der Rechte und Refcreni im Reichs- und Preußischen Ministerium füi Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Wallber Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz.

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unter Mitwirkung des Städtischen Orchesters unter Leitung von Otto Söllner.

Regierungsrat Dr. Rudolf Erckmann von der

Abteilung Schrifttum des Reichsministeriums für Volks­aufklärung und Propaganda spricht über:

Der Humor als Wesensausdruck der deutschen Seele im Schrifttum

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2. Am Sonntag, dem 23. Fehrnar, ab nachmittags 5 Uhr, in den Räumen des Gesellschaftsvereins, Sonnenstraße (Klub) eine Festliche Veranstaltung

Frohe Stunden bei Wilbelni Busch

ILSE MEUDTIER. 1. Solotänzerin der Staatsoner Berlin, tanzt Wilhelm Busch

EMIL KÜHNE, der bekannte Vortragsmeister, spricht Wilhelm Busch.

Zu der Feierstunde des Goethehnndes am 21. Februar haben die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Vereinigung der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde, sowie des Vortrags­ringes der NSG.Kraft durch Freude bis zu 2 Platzkarten freien Eintritt (Zusatzkarten zum Preise von 0.75 RM.) die Mitglieder des Theater- und Konzertringes der NSG.Kraft durch Freude erhalten ermäßigte Platzkarten zum Preise von 0.50 RM. und zwar sind diese Platzkarten nur im Vorverkauf gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises in der Musikalienhand­lung Challier und in der Kartenverkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude zu beziehen.

Zu der Festlichen VeranstaltungFrohe Stunden hei Wilhelm Busch haben die Mitglieder des Goethe-Bundes und der Kul­turellen Vereinigung bis zu 2 Platzkarten freien Eintritt (Zu­satzkarten zum Preise von 1.- RM.) und zwar gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises und nur im Vorverkauf in der Musikalien­handlung Challier, in der Kartenverkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, und die Mitglieder des Kulturringes derNSG. Kraft durch Freude erhalten ermäßigte Platzkarten zum Preise von RM. 0.75 (Zusatzkarten zum Preise von 1.- RM.) und zwar sind diese ermäßigten Platzkarten nur im Vorverkauf in der Musikalienhandlung Challier und in der Kartenverkaufs­stelle der NSG.Kraft durch Freude erhältlich.

Zu der Feierstunde am 21. Februar, sowie zu der Festlichen Veranstaltung am 28. FebruarFrohe Stunden bei Wilhelm Busch erhalten die Mitglieder der NS.-Frauenschaft, des VDA. und des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat gegen Vor­zeigen des Mitgliedsausweises in der Musikalienhandl. Challier ermäßigte Platzkarten zum Preise von 0.75 RM. die Ange- hörigen des Veranst.-Ringes der HJ. zu 0.40 RM.: Studenten, Militär und die übrigen HJ.-u.BDM.-Angehörigen zu 0.50 RM.

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9. KONZERT Festkonzert zur Gießener Woche für Kunst nnd Literatur HntaMeM Solisten: Luise Schmidt-Frank (Harfe) Paul Kirchmann (Flöte) Dirigent: ProL Stefan Temesvary Ausführende:.

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