§reltag.i7.ZanuarMl
Gießener Anzeiger lGeneral-Anzeiger für Oberhessen)
Kr. ’4 Zweites Blatt
rechnet werden. Die Steuermeßbeträge stellen sich
auf:
3 RM.
Einkommensteuerfrei ist, wer
ljuueii. ütu/uiwuiii y- - ■ , MnrommenuelleL I t wci
auch für den maßgebenden Familienstand «Kinder- u2U,r nj^f herangezogen ist ,.r—\ hi« (CfeiMrhprprh'imina der WC1 • < . s.____ ___'___™n
Bei den für 1939 nicht zur Einkommen,
d die Burger teuer von oer ©snwmw, v 7. r n ff i cft-
Stidjtape der höchst- fl.btfafc*b«lt. erb». fu?r »eran lagt en
2 RM. für das zweite und jedes weitere Kind. . fo<
sich beträgt, um 1 RM. für das zweite und dritte
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die im Betriebe rin"s anb^mn
laut) ci mvi. - , c <v>
neu veranlagt, so ist ein besonderer Antrag auf Be^
Die Steuermeßbeträge stellen sich auf:
6 RM. bei einem Vermögen von nicht mehr
als
gilt
als 20 000 RM. fit, mindestens ein ^euerme^, ] ^prov-siert am Flügel.
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hpr;n*nnn» 5t!nD. «m M h » 13_____..._ ---
<r^ie en-Wi^seck.
derjährige Kind.
Ein paar Tage später hatte ich Wache. Es war
gan- und
mehr mehr mehr
als
als
kann lang Fett
6 RM.
9 „
12 „
18 „
24 „
30 „
50 „
75 „
150 „
300 „
500 „
1000 „
Verdunkelungszeit
18. Januar 17.42 bis 9.23 Uhr.
Mötzlich mar es. als ob sich der Rebel wie ein Vorhang öffne Unter einem blauen Sommerbimmel stand ein Mädchen: im roten Badeanzug und braungebrannt: Anaela.
5Zn di-sem Augenblick rief wer.
zahl usw.), sowie die Steuerberechtigung der Ge- mrinden maßgebend. Hatte der Steuerpflichtige an diesem Tage in mehreren Gemeinden einen Wohn, sitz, so wird die Bürqersteuer von der Gemeinde,
V 'rgersteucrpflichl und vesrciungen.
Bürgersteuerpflichttg sind im Kalenderjahr 1941
1.30
„Mit*6
endlich da bist! sagte sie dazu.
Ich konnte mir aus ihrem Verhalten nicht sofort einen Reim machen. Dann kam ich aber dahinter.
fiel Bosten!
Da war es wieder Nacht und kalt. Der O. v. 2X
Während die Dürgersteuer für 1941 von den
Lohnsteuerpflichtigen auf der Steuerkarte 1941 an«
als 100000 RM.
9 RM. bei einem Vermögen von 100000 bis 150000 RM.
12 RM. bei einem Vermögen von 150000 bis 200000 RM.
24 RM. bei einem Vermögen von 200000 RM.
Sladllbealer Gießen.
Am heutigen Freitag wird Puecinis Over ,But-
Angela.
Von Erich Klaila.
Sie ist zweiundzwanzig Jahre alt. Letzten Sommer haben wir uns kennengelernt-, als Angela aus dem 10-Meter-S?rungbrett stand; im roten Bade.
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Z @rili| unter ter GoM rach \\t ien wck röffnetbi vzrgegr
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Höttttttfi Ifi T friüi el tymi Wirrt;
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I. Hany' 1 i hM vrt NM' fiiii
Aus der Stadt Gießen.
Unsere besten Freunde.
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1W-1H1 null,, r. 103^ i°f ... den eingel^
zwei Flügel, die in Form und Größe etwa dem Flügel einer Libelle gleichen. Jeder Flügel aber birgt nm unteren Ende einen flachen, öligen Kern, Di5''51)0intern nun ist das tägliche Brot der
nicht dazu herange.zogeN wäre; em Billigkeitserlatz bleibt jedoch außer Betracht.
cstalten, verdankt es auch seinem Schrifttum. In U letzten Jahrzehnten sind immer wieder Bücher eschienen, die politische und weltan'chau'ich' Fra- c n behandelten. Wir erinnern nur an bi? „Gedan- l<n und Erinnerungen" Bismarcks. 21 er die größ'e Wirkung übte Adolf Hitlers Buch „Mein Kempf cis. In einigen Jahren erlebte dieses ausrüttelnde 2erk Millionenauflagen. -
»ußfiein.
Viele Menschen haben unter den Schriftstellern Ihre Lieblinqsdichter. Zu ihnen flüchten sie wenn sie einmal allein sind, wenn der Wunsch groß wird, -s ein bißchen gut zu hoben. Mit ihnen sprechen sie. während sie die Dichtungen lesen, mit ihnen G Sv sind unsere Bücher die besten, aber auch die iTeueften Freunde. Sie sind imtrrr d^, wenn ro.r j’ie brauchen, si- sagen uns auch die Wahrheit, ge^au j’o ro* unsere Freunde. \
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Dezember 1942 zu beantragen.
Tageskalender für Freilaa.
St^dttheater: 19 bis 21.30 Uhr „Madame But- tsrfly" — Gloria-Palast (Seltersweq): „Kora Terry". — Lichtsvielhaus lBahnhofstraßri: „P"ch> marie" — Ob-eri efificher Kunstv^ein: r.30 bis 18.30 Uhr Ausstellung „Deutsche Graphik der Ge- • er____S. „ - di nYikkkynnkn.ro
und gebührend schätzt. Er liefert auch rin ausgezeichnetes und sehr schönes Holz. Wer schon an eitrm schön gescheuerten, Hellen Ahorntisch gesessen bat, wird mir beisttmrnen. Als ich heute von der Stodt heraus nach Hause ging, vernahm ich gleich wieder den bekannten leisen Pfiff meines Freundes aus dem allerersten Alleebaum.
Es sieht fast so aus, als ob ich mich allmahhch ein klein wenig seiner besonderen Gunst erfreute.
Georges Boulanger in Gießen.
Georges 'B o u l a n g e r, der bekannte rumänische Geiger, gastiert am Montag. 20. Januar, in Gießen im Gloria-Valast. Georges Boulanger wird fei- weise mit Klavierbegleitung und teilweise mit Begleitung seines eigenen Orchesters eine Auslese ferner besten Kompositionen zum Vortrag bringen. Das Orchester wird geführt von Bruno K l i b o r, einem Slkkordeonv'rtuolen. der durch den Vortrag virtuoser Konzertstücke für Akkordeon einen wertvollen Beitrag zum Programm beisteuern wird. Daneben wirken an diesem Abend mit: Marja Tamara, e ne bezaubernde Tänzerin: der italienische Tenor Em'lio Levore, die 5 D o k a l - M e l o d i o s , eine V"r- I einiaung von 5 einfallsreichen junaen Menschen, die ! vortrauen und v"rodier"n Eurl E i ch h e i m plan-
Veranlagung, regelmäßig auf den 1.1.1940, für Ki- m---xÄA».r*A1,»i. fest gestellt worden ist. wenn
zuweichen.
Das ist recht qimpelhaft.
Doch er wird schon wissen, warum er es tut. Ich liebe ihn sehr, den schönm.. drolligen Guellen So- gar fein kurzatmiger, spitzer Gesang macht mir ^Urßaud) den Gimpelbrot spendenden Ahornbaum lebe ick seitdem ich den Gimvel naher kenne mit neu-n Äugen an. G"NZ abgesehen davon. daß er als erster einheimischer Baum schon früh im Len, feine aoldarumn Blittensträiiß- in den ersten lau n Wmd bin^nbälf "nd e'N"n Duff ausf-ndet, der so süß und wonnig ist wie Muskatellerwein.
Auch er verdient es, duß man ihn na^r kennt
ntab Gr . Äijabk^ oben, .fhi: ecker, 76. fiebne, n! afec 31.5 i Vrob'A»? . icinrid) lief Werknien Kr.M- filaymif'. . 1. Brice öinbenbir t, 56 W; ' ialoberlci jre, I il, 58^ 5: Krack -beN'M geb. W litie ßran'1 b-Lvren^ rhfe, Gikn' geb-SB;
Kr. Gim .7 Noch
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। gemeindlichen S euerbehörden. M.t Rücksicht auf I die zahlreichen Besreiungs- und Ermäßigungsmog- i lichkeiten ist eine genaue Prüfung in dieser Hinsicht ratsam. Gegen die Anforderung der Burger- । [teuer durch den Steuerbefcheid b^ro. auf der Steuer-
. aO. \
für Steuerpflichtige, die 1939 ein- kommensteuerfrei gewesen sind.
für Einkommen bis 4500 RM.
„ 6000 -„
;; „ „ 8000 ,,
„ „ 12000 „
„ „ 16000 „
w „ 20000 „
", „ „ 25000 „
„ „ 50000 „
w „ 75000 „
„ „iooooo „
' „ „ 250000 „
„ 500000 „ usw.
ziruckzusuyren 5?it. Wir stehe..... ......
taintt. Daß unser Volk reif wurde, diese Zeit zu
Die Bürgersteuer im Jahre 1941
Bef-eiungen - Erwäß gungen - Berechnung.
Von Steuerberater Dr. jur. et reb. pol. K. Wuth.
3. lei KrieqsbesckMgten. Striefferi>interbliebenert und Gleichgestellten, denen für die Einkommensteuer ober Lohnsteuer 1939 ein steuerfreier Betrat, ge- währt worden ist. bei entsprechendem Anträge, aus ben Bürger'tcuerbetraq. der sich noch dem ermatzia- ten Einkommen b'w. Arbeitslohn ergibt-
4. für St"uerpflichtige, deren Einkommen iv4i voraussichtlich gegenüber 1939 um mehr als -0 oft zurückgehen wird, bei entsprechendem An- frag auf die dem Einkommen 1941 entsprechende Büraersteuer. — Arbeitnehmer bed'irfen für die Ermäßigungen zu 4 und 5 einer Brichriniaung der ©pmef^be^hörhe zur Dorlaä'e beim Arbeitgeber: .
5. aus Bi-lligkeitsgr ünden ro'nnefc „ Entrick/ung der Bliraerst^uer im einzelnen ine-besondere wegen erbe^stch?'- Gefähndun" des Lebensunterhalts oder des Betriebs unbillig ist.
Anträge auf Ermäßigung der D'irgerfteuer nno an die lust^ndia-en G7'meind'ebehörd"n zu rieh m. Geg-n eine A' lchnung von Ermä^una-" ober Be. richtigunasanträgen ist innerhalh eines Monat« die B'fchw-'rd'' an den Bürgermeister aeaeben. über d'- erwrderiichenkglls b-r Cyberim-mw»-^^* ent- scheidet Erftatttina zu Unrecht rrbnbener Barner- fteu?“ ist erforderlichenfalls bis spätestens zum 31.
Mit diesen Büchern geht es uns rote mit unfern feiten Freunden. Sie sind nicht mit einer kurzen i ekanntfchaft erledigt. Sie sind roie ein Kristall. Jm- r.*r wieder leuchten sie in einer anderen Faroe. » enthüllen uns immer wieder neue Erkenntmsse. srshalb lesen wir solche Werke nicht nur einmal, ’ nbern grei'en in ernsten Stunden immer wieder mch ihnen. Wir leben mit ihnen. —
Sn unserem deutschen Schrifttum steckt das Ge- ISchtnis der ganzen Ration. Wohl haben wir Rund- jonk. Film und andere Volksbildungsmittel, aber chne Bücher können wir uns das Leben nicht ben- ten. Sie finb bie Grunblage unserer gesamten Ge-l- cskultur unb werden es auch bleiben. F lm und Lundfunk geben uns Augenblickseinbrücke, vtelleich rudi einmal ein tiefes Erlebnis, aber in ber Regel nftet bas Erlebte dieser Art nicht lange. Wer sich nahrhaft bilden will, muß immer wieder auf das J Auch zurückgreifen. Die Worte, die ihm daraus rnt- egenklingen, verhallen nicht lautlos int Wmd, fvn-
| kirn sie haben dauernden Bestand.
Wohl am meisten verbreitet find die Bücher aus !cr sogenannten schönen Literatur. In den Werken
"r Dichtkunst, in Romanen, Novellen. Dramen und ^dichten spiegelt sich all das wider, das den Menschen am nächsten liegt. Wir sehen hier menschliche Schicksale vor uns, die uns an unser eignes Leven rinnern und es werden Gefühle der -riebe, ber Schn'ucht, der Leidenschaft geschildert, roie iot sie uU« schon einmal irgendwie erlebt haben. Im Sme- ,2l her D'chtkunft kommen sie uns deutlich zum Be-
^Abe'r seine Hauptmahlzeit, ^n Ne-blingsgericht, roahrsch inlich sogar sein ausschließliches Winter
einem Bochwaiier entlang, an dessen Ufern schon« Gchw'ge m:t Ahornbäumen angelegt sind.
Ba faD 7ch nun eines Tage- einig« Dompfaffen vom Rasen de- Uferhange- ?u',beq n 'M Geäst der Bäume sitzen ober vor mir herinegen.
Wer nicht genau hinfieht, könnte 'hn oon £ SSfÄftV« - *sä ®ssä
um den dicken Bauch, dem ÄF^temt man ihn
>« ->.» «»■ löste und verspeiste. „ «e noch
Die Aho^nfrucht kennt man. Wenn I« n grün ist, klemmen bie kleinen sie ch 5
Beiustimmg auf die Nase. Im ^rb'*J.T, T le n Erde sällt, spaltet sie sich in zwe, «le.che Teile, m
Ich schaute mißtrauisch um mich, konnte aber nur einen älteren Mann entdecken. Der konnte es nicht fein. Wer bann? .
Angela hatte schnell einen Eimer aufgetrieben uns begann den Wagen zu waschen. Ich half ihr dabei. Wir sprachen nicht sehr viel; die Begrüßung hatte mich verärgert.
Wir schoben den Wagen in die Halle.
Einen Augenblick! sagte Angela.
Wen'ige Minuten später kam sie zurück: wir konnten gehen. . , , f
Wir waren schon eine Weile gelaufen. Angela hatte eine Falte in der Stirne, als überlegte sie sich etwas sehr ernsthaft. Ich hielt das für ein schlechtes Zeichen: ich dachte: jetzt wird es gleich kommen. $ ftör mal! wird sie sagen, ich habe da einen kennengelernt ...
Sie blieb stehen. .
Die Schlüssel! Habe ich eigentlich die Wagen- schlüssel abgegeben? .
S'e suckle in der Handtasche Mit einem Male erinnerte sie sich: Natürlich habe ich die Schlussel j abgegeben!
Da fiel es von ihr ab, das Fremde. Neue Plötzlich war sie wieder meine Angela. Sie lachte mich an und schob ihren Arm in den meinen. Daß du
Snätjahr find bie Uferhänge nut Millionen von geflügelten Früchten übersät bie der Wind so zerstreut, daß sie nicht haufenweise nur unter die Bäume zu liegen kommen. Wo aber diese öligen .Früchte zu finden sind, stellt sich unmer auch unser Domv^aff ein und schmaust unb schlemmt nach ft r- zenslust. Er verzehrt so viel, als nur in ihn bim ringcht, fliegt^dozwischen nn?der mal em bißchen auf den Baum hinauf und stoßt seinen leisen P iff heraus. Zum eigentlichen Singen langt es nicht. Dazu fit er zu satt unb ju fori.
In Scharen sieht man die Dompfaffen den zan W'nttr hindurch vom Daum ^um Tisch vom Tisch zum Baum fliegen.
Wenn der Schnee die Rafennarbe zudeckt, es der Dompfafi auch wohl rin paar Tage ohne Mahlzeit aushalten und vom eigenen zehren Doch Wind und Sonne sorgen schon dafür daß der Schnee, wenigstens stellenwelse, wieder bald weggeht, unb wenn selbst sie einmal versagen, besorgen es- die Schulkinder, die mit Schneeschuhen und Rodelschlitten an die Hänge kommen und bis an den zuge'roren-en Dach hineinfahren. Wo aber mir ein Flecken Boden unter einem S iesel oder Schlitten schneestei wird, find immer auch Ahorn- friWe da. Und wenn dann die Kinder in der Schule ober beim Esten finb, fliegt ber Domv/ast non feinem Daum unb fchwelat an feinem Ti ch
Man nennt ben prächtigen Vogel auch Gimpel.
W'nn er aufgescheucht wird, fliegt er lange von »nim zu Baum vor einem her, anstatt einfach aus-
Ermäßigungen der Vürgersteuer.
Die Dürgersteuer nach bem Einkommen ermäßigt
für Steuerpflichtige, benen bei ber Einkommensteuer eine Steuerermäßigung auf Grund der Harte- Vorschrift (§ 33) wegen außEdemlicher Belastung gewährt worden ist, entsprechend roie bei der Em- kommensteuer, ohne daß sedoch auf diese Billigkeitsmaßnahme ein Rechtsanspruch besteht: .
2. bei außerordentlichen Sin fünften (z B Abfindungen, Gewinnen aus Betnebsver- äußerunq) im Sinne des Einkommensteuergesetzes auf Antrag in dem gleichen Verhältnis, wie die Einkommensteuer auf diese Einkünfte ermäßigt wor-
Wohl in keinem Jahrhundert hat bas gedruckte Tvrt eine solche Macht gehabt roie in unfern. Wir rinnen uns kaum vorstellen, baß es eine Zeit ohneV141U, vv„ ---------------- . t ,
A itungen und Bücher gegeben hat. Die qe amte farte 19 n Ajt innerhalb eines Monats die Ansech- ilniteUung unseres geistigen unb seelischen Lebens, tung bei der Steuerbehörbe gegeben, die sich m den letzten Jahrzehnten vollzogen hat, " ~ *
if zum großen Teil mit auf ben Einfluß ber Bücher ourHeiWueip|UU»lH ..................... ....
z>rückzufilhren. Wir leben in einer großen, heldischen aU< B^ksgenosien, bie am 10. Oktober 1940 tm:- "'Hen an einem geschichtlichen W?nde- Q g 8 Lebensjahr vollendet und im Jn- ' " " " '' lande chren Wohnsitz oder gewöhnlichen Au'enthalt
hatten. Die Verhältnisse an diesem Zeitpunkt sind
anzug und braungebrannt.
Das andere war später; im August. Als die gelbe Karte kam, sagte sie nur: Nun mußt du also fort...
Ich dachte an bas Mäbchen, als ich bie neuen Stiefel, die ich auf der Kammer gefaßt hatte, schwarzen mußte; und ich dachte an Angela, als wir an ter Straße nach H. bauten. Zehn Kilometer schweres Feldkabel verlegten wir; unb dazu regnete es aps allen Himmeln.
Eines Tages war ich mit Urlaub an der Reihe. Am Bahnhöf stand Angela und wartete auf nrd). ,.L iLch"«lch'di."S« Ä in toKn T°g-N be-
tobt b«r rint7®rotoätfer«i °ng°st°llt uni, fdjre fonfrere P°lich'-n haben, die sie lehr era t nrtmem !>-<; «»-;«"■» mi« ”* ’* X“'«-1*!
LrL-ÄS ÄUS-w-Ä 1 K.S.Ä6ÄÄ, Ä S. 7Ä
■Ainn PnnntP i* mi-der auf Urlaub fahren. Am ten sie versprochen haben.
rourin oon 'ungra Müd-Ka aefteuert. Die Iahen ®alter Iprtnaen? fragte sie.
™Ven m"4n Mrateln recht Düblet) au^. Der Ge- Ein paar Tage Ipater hatte Ich Wache. 6e ruck °°n Brot unb Kuchen ainn oon ihnen w-g^ tatt un nebhg; b.e S unden lang. .
Bei land- und sorstroirtfchaftlichem Vermögen für die Dürgersteuer, wenn der Einhestswert hoher als 20 000 RM. fit, mindestens ein Steuermeßbe-
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in der am Stichtage der höchste Hebelatz galt. er,o. jre u .e« jeti’nben Stoftein.
11 a e m e i n befreit sind von b-r Bürger- nahmen des Jahres 1939, auf 50 RM. noch un en steu°r 1941 Volksgenossen, die am Fgisigkeststage, abgerundet und in die S u en der ^^kommensteu r- der einz-lnen Büra^rsteuerbeträ^e Fom'lienunttrhait tabelle cingeordnet die Beiteuerungsgrunblage. B - für eÄr Ä. unb Arbestsdi-nstnflichtige stand 1<>39 nur Kapitttertragssteuerpsticht, fo gilt, beziehen ohne Rücksicht darauf, weich' Beträge b-m bas gleiche; betragt bie Kürzung ber Roh.m- St-u-rvMcht.i-'en 11-b feinen Angehörigen an Fa- naamen nur 200 RM. • I
milienun^rhalt. Wttfichaftsbrihfife nbe- sonstigen! Mr m i n b e r j ä h r i g e Kinder, die am iu.- ' Eink '-ntten ^'ließen. In gleicher Weife bereit sind Oktober 1940 zu bem Hauahalt des ^»erpstich 'gen Personen bie am Fälli^k-ttstage versiche'-unqs. gebären, mindert sich der Steuermeßbetrag um ie mäßig- Arbeitslnfenunt-erstü-'unn emrfiangen. l"N- >2 RM. für das zweite und jedes wettere Kind. '0- ferrd öl'-nstiche Fürfnrge, '’ine. Zufrhrentt od'r El- f»rn f^n Einkommen nicht mehr als 2 .0 RM. iahr- t’rnrente Etternheif-fife. Witwen- ober Wrisenbei- uch beträgt, um 1 RM. für das Zweite und dritte hilft noch ben Rttchsversor^ung-hrifimmnngen er- und um ie 2 RM für jedes weitere mmberjahrme halten mi^ "i-'-m nnrau-sichstich^n Emkom-Kind, sofern das Einkommen boher ist als ^400
men bis 4500 RM. D'e Angehörigen der W-br- RM, jedoch nicht mehr als 25 000 RM. icihrstch be= m^cht. des Re'chsn'chett-chienstes und b»r Schutz- trägt.
nnt;'ei sind auch steuerfrei, m-nn sie 1941 voraus- ^'i Personen, bie am 10.10.1939 das 5 0. L e -
Steuermeßbetrag oon Z RM. au* _
einem Einkommen bis 2100 RM im Jahre 1939
ssessasextB $6®e-t«ens Der Bürgersteuer 1941 kann statt des Einkorn-1 m?d ^iob Prätorius Facharzt für Chirurgie mens bas vermögenstcuerp'lichtige ® e fa m t oer => | Frauenl'iden" wieberholt. Curt Goetz grimrt mögen zuqrundeqelegt werden, das bei der letzten n-rd)t nur jn Reibe unfer-r erfolgreichsten Buh- - ' ' - - >*•*** 1 1 104n h,r pen, und Filmschauspieler, sondern hat auch als
Komödiendichter ausgezeichnete Erfolge zu ver?c ch- nen. Sein „Or. Prätorius" zählt schon zum festen Bestand moderner Komödien des d'utfchen Theaters.
1939 zur Einkommen- ober bei Veranlagung
nn-b d'r hatbe Wert gern
<B'w»r^un.-. w'" M der Lr-d"'ier> und fonstimP' , B ^^ch'na-fd. afi Einksinste zuarrinde-
STm Hto-ite- B-Wta- ' i"1 blriht em entfor-cher^m Tttl b.-r S^chbe'U"'- um. mst-r R-tt^cht. D^^ E'nbests'werinermo-en ^'-unb- ftv-*' B^ri»^sv'-mö^'n uTm). m5- "'ich b^s st'U-r- n'fich^'g» Eesamtvermögen d's Bniks'<-'ofsen d-rf r-nv hf« Qfnnenbuna dm ^rri'ir'n’e mäst m’br als °009 RM. h<raa-m. In' d'N Täu-U. in den?" nur >mffh l"'"f"nde »ufätzl'^' Un^rstüt-iM"»« der D'ut- fchm A-britsfront B-rgersteu^rfstcht emtteten würbe, mttd von rin^ St"u?rertz"biMa "bnefehen.
TZer'chnung ha* Bü^a?
wie e^’5 rnu« Fsir die ft öde der Büraersteuer 1041 fit in erster
Am morgigen 18.3anuar frnn totu ©Hab«#! bn» Ä
5 d) m t b t. geb- Hartmann Witwe K.rch traße I x , n«i<,tm ^kommen, bffti-mt
!>r 8 2-2 = 8 e n 3 1« 6 r oonenben S r 3ubi tar 3 6,eu.rme^rtrefl, von h?m bie
.brem Ehrentage,herzlich Tluck-Ui unb alle- ,e| * ffl.neinben be-chlosienen H-f>-|°tze be- rur einen ungetrübten Lebensab-nO. 1 -
Der Dompfaff
auf dem Ahornbaum.
Bon Wilhelm Schuile,».
Wohlgenährt sitzt er oben auf dem Ast unti pfeift ■ab und zu vor sich hin, aber es Hingt em bißhen hohl und kurzatmig, halt wie von einem, der ZU Lick ist und zuviel gegessen hat.
Dennoch bringt ber spitze oerfuntene Wf «W mach durch starken W.nb hinunter. Man erLnnt thn flofort, wenn man ihn ein paarmal aufmerksam ge '"°E?muß ein reichbesetzter Dich fein an be« un. fier dicker rosenroter DompM seine Mahlzeit nn .nimmt, es muß da namentlich nicht anJJett man t^eln, er hat, roie es scheint, lahraus, intzrein alles
Wovon "ttbt^er benn eigentlich, bet kleidete, behäbige Herr da oben nnt seinem schroar ,$en P'affenkäpvchen?
Ich habe es lange nicht gewußt.
Ich kenne auch heute seine Speisekarte noch mcht
Die Bücher bringen unendlichen Reichtum in unser Leden. Wie durch ein Fenster sehen wir durch Des Buch in fremde Schicksale, in fremde Länder, in eine andere Welt, die die unsiige ergänzt und ttül,n|teu.erp|uu)ll„t;u uu, ucl — —
ei üllt. Die Biicher bereichern uns seelisch, sie ost- t worden ist, erhalten die anderen Steuer-
mtteln uns Wissen, sie lassen uns n chdenken über » ' MotTberc Bürgersteuerbescheide von den d.;s Leben. Sie geben uns eine weite Schau über v.„ <».•;>:;*» nur
1mi Menschen und sein Tun.
nnfJ’ri sind auch steuerfrei, m-nn sie 1911 voraus- ^erjonen, bäe am 10.10.1939 das 5 0. ß e-
sichtlich weder Einkommen- noch Lohnsteuer zu z°h-, e n s j a h r vollendet hatten, ermä^gt sich > ^nwari'^m'Foyer des Stadttheaters, len bab-n. . „ I ©^uerme«betrau oon 3 RM. au^ 2 RM. und oel u zn;«r,^M
Di» Freigrenze der Einkünfte, bis »u d"- ke'n^ Burgersteuer erhoben "irb, betragt loO d* ft., bei Ledigen 130 v ft. de- Bttrages. den d-r Dolk^'renosse n^.-h f»inem Famifienstrinde im Faste ber ftil'sb"dur'tigke-it ^ch den Richttä^n der n'b "em»inen F^riarge ^qegeh^n''n^lls Antrag der r-ehobenen ^üriorae) nh iahrlicks Wohlf"hrisunttr- ftübima lnö''^nsfils Erku-'d'guna beim Wohfiohtts- amH nm 10 fW-v^r in4O rrhasten h-ben mu“be, mindestens 400 RM. M-haebenh sind hb nach hen ^-rhäf^iffen am jeweistg"n ^äM-k-ststaae ber
<Äi bie Bermögenfteüer JtW worben ift wenn ri^ri^uvbörigX M-nb-r»Hrl«-n n>i-b nur ber ber 6teuerme6betrag (ogL untran bt°r°on hoher al- Arb-sts^bn lo'me Ab'ug) angrietzt. Vtt R.rf'.nen. der Meßoetrag fit, der sich nach d.mi Einkommen
L UU/ vv 1 I w w VA I V n - - - .
S'e benrüht,,’n mich mi» einen Bekannten. Db ich ber von ber Angela fei? So so. ber sind S- also ...
Si(f) müßte mich aber eine garn kleine W^ile ge- bulben Wenn ich mich in der Zwischenzeit etwas nühlifh machen wollte Hier? finb sie druckte mir emm Wassereimer 'N die Hand.
nach vier fihr f^m b»r W gen Nr 3 -In- ~ • — gela stieg aus. Ich fand die Begrüßung zu flüchtig, stand vor mir; ich machte Meldung.
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