Im Olympischen Hain
Ehningen für Wilhelm von Opel
Kleine politische Nachrichten
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In O st a f r i k a hält der feindliche Druck an allen Abschnitten und vor allem im Gebiet von Amba Aladschi an, wo italienische Truppen Erbitterten Widerstand leisten.
Der finnische Staatspräsident hat an Stelle des von seinem Amt entbundenen Freiherrn von Born das Reichstagsmitglied Toivo Horelli zum Innenminister ernannt. Horelli war seit 1934 Direktor der Kansaillis Ofake-Bank in Zvaeskylae. Seit 1933
Im vorigen Jahre war wegen des langen, harten Winters der Ausfall durch Auswinterung, insbesondere bei Wintergerste und den Oelfrüchten, recht erheblich. In diesem Frühjahr dagegen kann der Saatenstand im großen Durchschnitt als durchaus normal, in zahlreichen Gebieten sogar als ausgesprochen günstig bezeichnet werden. Auch unsere Winterölfrüchte weisen im großen Durchschnitt einen ganz hervorragenden Stand auf. Daher besteht sowohl bei Getreide wie auch bei den Oelfrüchten durchaus die berechtigte Aussicht auf eine gute
Ernte.
Die Frühjahrsbestellung ist fh vollem Gange. Es kann schon jetzt gesagt werden, daß wiederum kein Morgen Land unbestellt bleiben wird. Zu dieser erfreulichen Entwicklung hat auch die befriedigende Versorgung der Betriebe mit Saatgut und Düngemitteln beigettagen. Bei Getreide und Kar- toffelr
Die bei Kriegsausbruch geforderte Ausweitung des Oelfruchtbaues sah als Ziel für das Anbaujahr 1940/41 200 000 ha Raps und Rübsen vor. Dieses Ziel ist erreicht worden. Für das kommende Anbaujahr ist eine weitere Steigerung um nochmals 50 v. H. vorgesehen. Darin sind die Sommerölfrüchte mit Ausnahme von Lein einbegriffen. Der Anbau wird unter etwa den gleichen Bedingungen
erfolgen. Für Flachsanbau sind die gleichen Flächen vorgesehen wie im Vorjahr, da wir auch in Zukunft sehr starken Bedarf an Leinenwaren haben werden. Der Hanfanbau muß weiter verstärkt werden. Gemäß der Parole des Reichsbauernführers: „Haltet den Boden gesund", wird es in Zukunft eine besondere Aufgabe sein, der Bodenbearbeitung und Bodenverbesserung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Untersuchungen haben gezeigt, daß rund 60 v. H. der deutschen Böden untergrund-
ohne sich eines Verstoßes gegen den Lohnstop schuldig zu machen, in der Lage sein, die sich aus der erzwungenen Trennung des Gefolgschaftsmitgliedes von seinem Wohnort ergebenden Härten zu mildern. Soweit schon bisher auf Grund von Tarif-
Rach einer Meldung aus Vichy ist die Einfuhr schweizerischer Zeitungen nach Frankreich verboten worden. Den schweizerischen Stellen ist von dem Verbot offiziell Kenntnis ge-
gehört er als Mitglied der Nationalen Sammlungspartei dem Reichstag an. Er ist Vorsitzender des Verfassungsausschusses.
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geben worden.
Staatsführer General Antonescu empfing den in Rumäniey weilenden Generalforstmeister Staatssekretär Alpers zu einer längeren Unterredung, an der auch Landwirtschaftsminister General Sichitiu teilnahm.
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Generalgouverneur Reichsleiter Dr. Frank hat die Schaffung einer „Deutschen Gemeinschaft" im Generalgouvernement verfügt, durch die neben den Parteigenossen nun auch alle anderen im Generalgouvernement lebenden Deutschen politisch und weltanschaulich betreut werden. In allen Standorten der NSDAP, im Generalgouvernement werden Ortsverbände der „Deutschen Gemeinschaft" von dkn Standortführern der NSDAP, in Personalunion geführt werden.
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Der spanische Dampfer „Marques de Camillas" ist auf der Fahrt von USA. nach Santander auf der Höhe von Neufundland von einem britischen Kreuzer angehalten und gezwungen worden, Bermuda anzulaufen. Hier wurden Staatsangehörige der Achsenmächte, die sich an Bord befanden, als Gefangene vom Dampfer
Nachbarschaftshilfe.
Anläßlich des Muttertages wird von der NS- Frauenschaft eine Uebersicht über die Nachbarschafts- hllfe gegeben. Um die Rüstungsarbeiterin, die Bäuerin und die Geschäftsfrau zu entlasten, haben sich Hunderttausende von Frauen und Mädchen zu einer Hilfsgemeinschaft zusammengeschlossen. Sie nehmen ihnen kleine Pflichten des Haushalts ab, versorgen die Kinder und erleichtern ihren Berufseinsatz. Wenn allein im Kriegsjahr 1940 in dieser Nachbarschaftshilfe über 200 Millionen Stunden gearbeitet wurden, dann ist das ein Denkmal des Dankes an die Mütter für ihre Leistungen im Kriege. 130 000 Frauen, die durch ihre eigene Haushaltung nicht voll beansprucht sind, haben in 9% Mill. Stunden werktätigen Frauen geholfen. Sie haben die Lebensmittel eingeholt oder die Kinder in ihren eigenen Haushalt ausgenommen, auch Flickwäsche ausgebessert und im Haushalt geholfen. Zur Unterstützung der Frau auf dem Lande haben 1,3 Millionen Frauen und Mädchen freiwillig kräftig zugepackt und bei der Frühjahrsbestellung sowie der Ernte 1940 und im Hause 57% Million Stunden für die Bäuerinnen gearbeitet. Die Flickbeutelaktion der NS-Frauenschaft nimmt auch der Landfrau das
Soldaten der Welt sich befinden.
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Azoren und Kapverdischen Inseln ein- geschifft. Es wurden auch Flakgeschütze verladen. Der Einschiffung, die in einer Atmosphäre größter Begeisterung stattfand, wohnte der Unterstaatssekretär im Kriegsministerium bei.
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nach Ortsklassen abgestuft werden, und zwar zwischen 0,50 und 0,80 RM. je qm Wohnfläche und Monat, gegebenenfalls auch zwischen 0,40 und 0,70 RM. Eine Wohnung in Berlin wird also bei 74 qm Wohnfläche künftig im sozialen Wohnungsbau rund 60 RM. kosten, in einem Ort, für den 0,50 RM. angesetzt wurden, dagegen 37 RM. Es wird jedoch noch im einzelnen zu klären sein, was an Nebenleistungen in der genormten Miete enthalten ist. Wahrscheinlich ist, daß die Heizung darin nicht einbegriffen ist.
Oer deutsche HauSbesih
Auf einer Tagung des Reichsbundes der Hausund Grundbesitzervereine, Provinzialoerband Rheinland, in Eupen zeigte der Regierende Bürgermeister von Bremen, B ö h m k e r , die personelle Zusammensetzung der deutschen Hausbesitzer auf. Von 4 Millionen deutschen Hausbesitzern sind im Jahre 1936 der weitaus größte Teil s e l b st ä n d i g e Handwerker und Gewerbetreibende aewesen. Den nächst größeren Anteil stellten die Arbeiter, Ange st eilten und freien Berufe, und erst an letzter Stelle kamen Personen ohne Berufe, von denen ein gewisser Teil Witwen verstorbener Handwerker usw. gewesen sind, die den Hausbesitz geerbt hab?n. Nur 4,4 v. H. des deutschen Hausbesitzes standen mit Einheitswerten über 50 000 RM. verbucht, d. h. der Anteil des Besitzes an Großhäusern ist in Deutschland ganz verschwindend gering, und die Bodenspekulation ist, obwohl sie zu vielerlei Auswüchsen gekommen war, iil Grenzen geblieben, die nicht irreparabel sind Hohe Einheitswerte kommen bei Häusern in der Regel nur dadurch zustande, daß der Grund und Boden, z. B. bei Cityhäusern in Berlin und einigen anderen Großstädten, überbewertet ist, während das Haus selbst, abgesehen von besonderen luxuriösen Einrichtungen, nicht teurer in der Erstellung war als das auf billigem Bapgrund erstellte Haus. Nur so erklärt es sich ja auch, daß, abgesehen von einigen Auswüchsen, im Althausbesitz durchweg in Deutschland keine überhöhten Mieten gefordert worden sind. Aber auch der Neuhausbesitz liegt nach den Darlegungen Böhmkers zum weitaus überwiegenden Teil, im Gegensatz zu der üblichen Meinung, in privater Hand. Noch 1933 ist der private Hausbesitz mit 72,5 o. H., die gemeinnützigen Bauvereinigungen nur mit 15 v. H. und die Behörden mit 9.8 v. H. an den erstellten Neubauten beteiligt gewesen. 1939 hat der private Hausbesitz auch immer noch 60 v. H. der Neubauten erstellt, die gemeinnützigen Bauvereine hatten 35 v. H. und die Behörden 5 vH. Anteil an den errichteten Neubauten. Auch für die Zukunft soll, darauf wies der Präsident des Reichsbundes, T r i b i u s , hin, die Privatinitiative im Wohnungsbau weitgehend erhalten bleiben. Bei der starken Spartätigkeit des deutschen Volkes ist auch damit zu rechnen, daß di? Handwerkerkreise und die freien Berufe ihre Ersparnisse weiterhin in Häusern, und zwar nicht nur in Einfamilienhäusern für den eigenen Pedarf, sondern auch in Miethäusern anlegen und so für die Schaffung von Wohnraum mithelfen werden.
Zeugnistermine für die Höhere Schule
Nach Erlaß des Reichserziehungsministers sind vom Schuljahr 1941 ab von den Höheren Schulen Zeugnisse am letzten Schultage vor dem Weihnachts-, den Oster- und Sommerferien (Versetzungszeugnisse) auszustellen.
Trennungszulagen in allen Wirtschaftszweigen.
Der Reichsarbeitsminister hat bestimmt, daß für die Dauer des Krieges die verheirateten Gefolgschaftsmitglieder in allen Zweigen der Wirtschaft vom 15. Mai ab ein Trennungsgeld bis zu 1,50 RM. je Kalendertag erhalten können, wenn sie von ihrem Wohnort so weit entfernt arbei
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wie der als Mensa, und Vorbisd für alle anderen. Es ist eine Seltenheit, daß ein Mensch in diesem Alter noch so jung und lebensfrisch ist. Er soll uns ein Vorbild sein auch während der Machtprobe, in die wir heute gestellt sind.
Generalmajor von Schell hob die große Bedeutung des Motors im Kriege und die Bewährung des Opel-Wagens im gegenwärtigen Kriege hervor, verlas die Glückwunschtelegramme des Reichsver- kehrsministers und des Oberbefehlshabers des Heeres und gab bekannt, daß der Führer Wilhelm von Opel telegraphisch seine Glückwünsche übermittelt hat. Zugleich hat er ihm in Anerkennung feiner Verdienste um die deutsche Kriegswirtschaft das Kriegsverdienst kreuz 1. Klasse verliehen. Gauamtsleiter Professor Dr. L u e r überbrachte die Glückwünsche der Rhein-Mainischen Wirtschaft und überbrachte Geheimrat von Opel die Ehrenplakette der Wirtschaftskammer Hessen.
Geheimrat von Opel dankte bewegten Herzens für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen und betonte, daß er sie als Anerkennung der Leistungen der Gefolgschaft der Opel-Werke ansieht und gern annimmt. Im Laufe des Tages wurden Geheimrat von Opel noch zahlreiche Ehrungen zuteil und viele Geschenke aus den Kreisen der Wirtschaft und des Sportes übermittelt. So erreichte z. B. der Betrag für bas Werkskrankenhaus die Höhe von 1 Million RM. Dieser Tag bedeutete eine hohe Würdigung der Lebensarbeit eines Mannes, der bahnbrechend der deutschen Aütomobil-Industrie den Weg zur Motorisierung freigemacht hat.
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ff=9Jlänner der Leibstandarte Adolf Hitler an der Weihestätte, von der aus der Staffellairf zu den Olympischen Spielen 1936 erfolgte. Hiex wurde das olympische Feuer, das nach Berlin gebracht wurde, entzündet. — (PK.-Wörner. — PBZ.-M.)
NSG. Wilhelm von Opel feierte seinen 70. Geburtstag. Bereits am frühen Vormittag fand in Wiesbaden eine Feier statt, in der Geheimrat von Opel zum Ehrenbürger der Kurstadt Wiesbaden ernannt wurde. Eine festliche Der- ammlung war in R ü sselsheim im Gemein- chaftshaus der Opel-Werke zusammengekommen.
Der Betriebsführer der Opelwerke G r e w e n i g konnte außer Gauleiter und Reichsftalthalter Sprenger als Vertreter der Reichsregierung Generalmajor von Schell Vertreter von Partei, Staat, Wehrmacht und Wirtschaft sowie zahlreiche Freunde der Familie Opel begrüßen. Er gab begannt, daß Geheimrat von Opel mehrere Stiftungen gemaust hat. Die Zinsen einer Stiftung von 160 000,— RM. sind für altverdiente Gefolgschafts- Mitglieder bestimmt. Eine Stiftung von 10 OOO,— RM. erfolgte zu Gunsten von Lehrlingen, die sich im Reichsberufswettkampf ausgezeichnet haben. 250 000,— RM. sollen den Grundstock für die Errichtung eines Werkskrankenhauses bilden, das auch der Bevockerung von Rüsselsheim zugänglich sein wird. Äußerem hat der Vorstand der Adam Opel AG. weitere 500 000,— RM. bereitgestellt.
Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger gedachte in äußerst herzlichen Worten des festlichen Anlasses. Er betonte, daß die Erziehung des Jubilars so gewesen ist, wie wir sie heute für jeden jungen Deutschen vorfehen. Die Fortentwicklung am Stand des Fortschreitens der technischen Entwicklung war für Wilhelm von Opel eine Selbstverständlichkeit, auch wenn die Umwelt verständnislos hierauf blickte. Sein Ruf als Industrieller ist eben so groß
lunJn war die Versorgung sogar reichlicher als t r a n t sind. Eine planvolle Gesundung der er- vor dem Kriege. So standen 40 bis 50 v. H. mehr krankten Böden muß eingeleitet werden. Nach bis. Kartoffelvflanzgut zur Verfügung .als im letzten her vorliegenden Erfahrungen sind damit Ertrags- - - - ' fteigerungen von 20 bis 25 v. H. verbunden.
verbessern, ihn sozial sicherzustellen und für die Gesunderhaltung seiner Familie zu 'sorgen, sondern man ist auch an die würdige Ausgestaltung seiner Arbeitsstätte herangegangen. Denken wir nur an den Begriff „Schönheit der Arbeit", der allen iüberlieferten Arbeitsformen ein Ende bereitete, ahne daß hierin bereits ein Jdealzuftand erreicht worden wäre. Im übrigen soll der Arbeiter nicht : in der Monotonie seines Faches stecken bleiben.
Man hat Wege beschritten, die eine zunehmende Vervollkommnung des bestehenden Könnens nicht nur in der jeweiligen Spezialarbeit, sondern auch Im der Erweiterung des Wissens in angrenzenden Ärbeitsfächern, verwandten Arbeitsgebieten und ' schließlich in der Allgemeinbildung bedeuten. Der Arbeiter hat mit der Erweiterung seines Könnens und seines Allgemeinwissens den Antrieb gefunden, diesen Weg von sich aus weiter zu beschreiten. Die- |fer Erfolg, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, ist in erster Linie den Kursen der DAF. in den verschiedenen Berufsgruppen, schließlich aber j]aud) der instruktiven Methode unserer Staatsführung zu verdanken, die alle Volksgenossen für die Ereignisse unserer Äeit interessiert und zu tätiger Mitarbeit heranzieht. Was Leistung, Fachwissen und Allgemeinbildung angeht, gibt es neben dem deutschen Arbeiter gegenwärtig nicht annähernd Gleichwertiges in der zivilisierten Welt.
Nahm die deutsche Qualitätsarbeit schon vor dem Weltkriege eine internationale Sonderstellung ein, o bedeutet sie heute einen Faktor von unerhörter Schlagkraft. In den wenigen Friedensjahren natio- nalsozialiftifcher Aufbauarbeit erwarb sie sich durch ihre Güte die Ausfuhrmärkte, wie die einzelnen Messen immer wieder unter Beweis stellten. Deut« che Waren in ihrer unübertrefflichen Qualität und Anwendungsfähiakeit eroberten ein Land nach dem .inberen, so daß schließlich, um ein Beispiel zu nen« aen, der Südostraum fast nur noch deutsche handwerkliche und industtielle Produkte kaufte, ein Markt, der im Kriege noch wesentlich erweitert wurde.
Ueberhauvt bringt der jetzige Krieg für den neuen Kutschen Arbeitsrhythmus in allen seinen Graden — vom Forscher und Wissenschaftler bis zum ein- iachen Arbeiter — einen Höhepunkt und eine Bewährung der Leistung, die in den deutschen Waffen ihren überzeugendsten und schlagkräftigsten Ausdruck findet. Man muß gerade auf dem Sektor der Kriegsindustrie das Facharbeitertum Herausstellen, !>as nicht nur Höchstleistungen nach der mengenmäßigen Richtung zu vollbringen hat, sondern auch luf Präzisionsarbeit im geringsten Einzelteil sehen muß. Die Technisierung des Krieges hat diese hohen Qnforberungen bedingt. Wenn wir heute irgendeinen Rüstungsbetrieb besuchen, sei es eine Flug- seugfabrit, eine U-Boot-Werst oder die Montage- lalle von Artilleriewaffen, Panzerwagen und dergleichen, so finden wir an den Schraubstöcken Ar- Beiter stehen, die aus den untersten Gruppen ihres Berufes kommend mit einer schier unbegreiflichen Selbstverständlichkeit wichtige Teile einer Waffe usammensetzen. Man könnte glauben, in diesem Mrbeiter einen „Ingenieur" vor sich zu haben, mit iolcher Sicherheit arbeitet er und spricht er über ein Werk. Doch es sind keine Ingenieure, die an kn Schraubstöcken stehen, sondern deutsche Facharbeiter, die ihr spezielles Arbeitsgebiet Md die anschließenden Arbeitsvorgänge vollkommen
©er „Mann vom Fach".
Wie oft ist die Redewendung des „Mannes vom Fach" schon abgewandelt rooroen, ohne daß man eigentlich überlegte, wie weit dieser Begriff, auf welchen Sektor von Arbeit und Leistung er auch zugeschnitten mar, noch größere Vollendung finden könnte. Schließlich galt diese Redewendung auch schon Jahrhunderte vor der nationalsozialistischen Revolution, sie galt nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern, und es besteht kein Zweifel darüber, daß die vollendete Arbeitsleistung, die wir darunter verstehen, auch schon früher erreicht worden ist. Immerhin hat diese Redewendung erst im z nationalsozialistischen Deutschland ihre höchste praktische Verwirklichung und in dem Wort „Facharbeiter" ihre charakteristische Ausprägung gefunden. Sie hat sich aus den industriellen und handwerklichen Arbeitsgebieten entwickelt, die in Deutschland eine neue Sinngebung und Formung erhielten.
Dem deutschen Arbeiter wurden als erstem in der Welt die internationalen klassenkämpferischen An- Ichauungen durch die Erkenntnis der nationalen, ur das Gemeinwohl bestimmten Arbeit ersetzt, und zwar in einer Form, daß der Arbeiter an die neuen Ideale glauben konnte. Man hat nicht nur begonnen, den privaten Lebensraum des Arbeiters zu
zeitraubende Ausbessern und Stopfen von Wäsche und Kleidung ab. Hunderttausend Flickbeutel wurden in einem Jahr bewältigt. Die Hilfe für die Geschäftsfrau wird geleistet beim. Transport der Waren von der Markthalle zum Geschäft, beim Marken- klcben und »zählen sowie im Haushalt. Auch hier wurden allein in einem Jahr 9 Millionen Stunden Nachbarschaftshilfe geleistet. Ferner galten weitere rund 13% Millionen Stunden der Pflege und Hilfe für werdende Mütter.
Je mehr Kinder - um so billigere Miete.
Für den kommenden sozialen Wohnungsbau ist eine der Hauptvoraussetzungen die tragbare Belastung und Miete. Für die tragbare Belastung, losgelöst von den Kosten und ihrer Finanzierüng, sprach man meist von 30 RM. Monatsmiete. Der Geschäftsführer des Reichskommissars für den sozialen Wohnungsbau hat diese Auffassung jetzt berichtigt. Danach ergibt sich eine Belastung von rund 50 RM., auf die nach dem Kriege die Kinderbeihilfen von je 10 RM. monatlich angerechnet werden, so daß bei einer Familie mit zwei Kindern die Durchschnitts- belaftung von 30 RM. monatlich für eine genügend große und neuzeitlich ausgestattete Wohnung wieder erreicht wäre. Die Belastungsgrenze soll künftig
^herrschen.
Wenn man berücksichtigt, daß Millionen solcher Männer an den Werkbänken der deutschen habe, gw Rüstungsindustrie stehen, wenn man weiß, daß alle d für diese wese Arbeiter einer Leitung unterstellt sind, die Tausch' km Können und Wissen nach ihrerseits höchsten
ermg Anforderungen entsprechen und über schöpferische
'/"jen, so können wir verstehen, wenn sich heute auf deutscher Seite in den „Männern »om Fach" ein Begriff darstellt, der in jeder Be° riehuna so vollkommen ist und gegenüber den üb= igen Staaten einen so großen Vorsprung aufweist, daß die von ihm geschmiedeten Waffen nicht besiegt «erben können, zumal sie in der Hand der besten
Am 16. Mai 1940 gelang es, zwischen Antwerpen und Namur die Dyle-Stellung südlich Wavre zu ? durchstoßen und die Nordostfront der Festung Namur zu nehmen. Südlich Maubeuge bei Carignan wurde die Maginot-Linie «in einer Breite von '00 km durchbrochen. Französische Panzerkräfte, He sich westlich Dinant unseren Panzern entgegen» warfen, wurden geschlagen. Verbände des Heeres inb der Luftwaffe verfolgten den nach Westen zu- lückgehenden Feind. Der' deutsche Panzerkeil stieß in Richtung auf die Kanalküste vor. Die Luftwaffe vernichtete Transportzüge und zersprengte Trup- i'enansammlungen und Marschkolonnen___________


