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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen

Ludwig Reeh

sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank.

Margarete Reeh und Kinder

Gießen, Mittelweg 6, im Oktober 1941.

4264 D

Bett.: Die Vermietung von Tennisplätzen.

Bekanntmachung.

Die städtischen Tennisplätze am Schützenhaus werden ab 16. X. 41 für die diesjährige Spielzeit geschloffen. 4277A

Gießen, den 14. Oktober 1941.

Der Oberbürgermeister. I. A.: gez. G r a v e r t.

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Froher Kaffeenachmittag für Verwundete

cia Perez 8z Comp., original spanischer Musikalakt; eingefunden.

Ihre Vermählung geben bekannt

Gießen, 15. Oktober 1941.

Asterweg 1

427 M

42680

ordnung angezeigt.

THEATER

der Universitätsstadt Gießen

brachte Stabsarzt Dr. Kornmann deren herz­lichen Dank an die Veranstalterin des Nachmittags, die Kreisamtsleitung der NSV., zum Ausdruck und beschloß dann die schönen Stunden mit dem freudig aufgenommenen Gruß an den Führer.

Für zwei Lazarette wurden noch Fußbälle an die Soldaten überreicht, damit sie beim Fußballspiel eifrig verwandt und den genesenden jungen Män­nern zur vollen Wiederherstellung ihrer Gesundheit

Gießen, den 13. Oktober 1941.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus.

Danksagung.

Für die überaus zahlreichen Beweise herz­licher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, besonders für die trost­reichen Worte des Herrn Pfarrer Weisel und den Schwestern des Ev. Schwesternhauses für ihre liebevolle Pflege dankt herzlichst

im Namen aller Hinterbliebenen:

Heinrich Sack 3.

yerdunkelungszeil

15. Oktober von 18.27 bis 7.45 Uhr.

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Hans-Ulrich Woelk Hauptmann und Komp.-Chef im Deutschen Afrikakorps und Frau Anne Marie geb. Kröck

Hubert

Die glückliche Geburt ihres Stammhalters, des zweiten Kin­des, zeigen hocherfreut an Annemarie, geb. Brüning

Justus Soltau

Forstassessor, z. Z. Feldwebel

Gießen, den 13. Oktober 1941

Röntgenstraße 6, St. Joseph-Krankenhaus.

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Pförtnerin

für Staatsbetrieb sofort gesucht. Bewerbungen mit Lebensl unter 4269D an den Gießener Anzeiger.

Klavier zu laufen gesucht. [4i6sD <5. Ebert, Klaviermacher, Bleichstratze 17.

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für halbe Tage zum 1. Nov. gesucht

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Bett.: Das Einhalten der Tauben während der Saatzeit.

Bekanntmachung.

Auf Grund § 2 der Verordnung des Reichsstatt­halters in Hessen Landesregierung zum Schutze der Felder und Gärten vom 9. 3. 1939 (abgedruckt im Amtsverkündigungsblatt Nr. 9 vom 30. 3.1939) wird die Sperrzeit für Tauben innerhalb des Stadtkreises Gießen auf die Zeit vom 15. Ok­tober bis 16. jlooember 1941 festgesetzt.

Zuwiderhandlungen werden nach § 5 der Ver-

Gärtner

in Dauerstellung gesucht.

P. Jo*.Möbs

Seifenfabriken, Gießen 4273 D

Mittwoch, den 15.Oktober 1921.30 Uhr 14863d

7. Mittwochmiete u. Halb miete A Erstaufführung

Eva springt durchs Fenster Lustspiel von Gerhard Metzner. Preise von 0.60 bis 8.10 RM.

Bürgermeister König gedachte zunächst mit ehrenden Worten der Gefallenen. Er rotes dann aus die große Bedeutung der entscheidenden Stege tm Osten für unser ganzes Volk hin. Wenn auch nicht in rauschendem Trubel, so aber doch stolz und froh könnten wir den Gallusmarkt begehen, der durch sein 460jähriges Bestehen in die Geschichte emge- gangen sei und sowohl frohe, als auch schwere Zei- ten gesehen habe. Für Grünberg bedeute er nicht nur eine Angelegenheit der Volksbelustigung, son- dern er besitze auch eine große wirtschaftliche und

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Duo Hamilton, sensationeller Wurf- und Schleuder- akt; Zwei Warrels, Hand- und Parterre-Akroba­ten; Trio Del Arte, das schönste Tanztrio am deut­schen Darietö; Lu Chang Fu, artistisches Allerlei aus dem Reiche der Mitte; Drei Richys, urkomische Kombination am Reck; Zwei Klatts, Diabolo-Spiele in höchster Vollendung.

Eröffnung des Grünberger Gallusmarktes.

+ Grünberg, 15. Okt. Während sich sonst in Friedenszeiten die Eröffnungsfeier des Gallusmarktes am Dienstagabend unter Be­teiligung einer großen Volksmenge auf dem Markt­platz am strahlend beleuchteten Rathaus mit einer Ansprache des Bürgermeisters und der Hifsung der Marktfahne vollzieht, fand die Eröffnung des jetzi­gen Gallusmarktes am gestrigen Dienstagabend in begrenztem Rahmen im Sitzungssaal des Rat­hauses statt. Eine besondere Note erhielt die Feier dadurch, daß mit ihr eine Begrüßung der zur Zeit auf Urlaub anwesenden Grünberger Soldaten ver­bunden war. So hatten sich außer der MarkEom- mission und der Stadtverwaltung noch elf Urlauber

So beurteilt der Arzt Trlneral -Ovaltabletten DieTrrneral-Ovaltabletten wur- 'tf den an ein. groß. Krankenmaterial _ _ - derMedizin. Poliklinik d. deutsch- Karls Universität" erprobt. Die XiSr Wirkung trat regelmäßig u. rasch ein. Die Tabletten lassen sich leicht schlucken n- werd, gerne genommen. Selbst bei Verwendung groß. Mengen trat, unangenehme Nebenwückun- gen in keinem Falle auf. Jnsbes. verurs. sie tt\* nerlei Magenbeschtverden." Dr. med. Gotsdi, 20.12.40 Bei Glieder, n. Gelenkschmerzeu, Gicht, Rbeuum. JöchiaS, Hereuschutz, Erkältungskraukbeit., Grippe, Nerven- und Kopfschmerzen helfen die hochwtrki. Trineral-Ovaltabletten. Sie werden auch v. Herr«. Magen- n. Darincmpfinülicheu bestens vertragen Machen Sie sofort einen Versuch! Beachten Sie Inhalt u. Preis Ü.Packg.:20Tabl.nur 79 W- In all.Avoth.o.Trineral GmbH., München H 27/54l Kosten!. Brosch.Lebensfreude d. Gesundheit" verH

Freude" ins Leben gerufene GauoarietözugZwei Stunden Frohsinn" ist in unserem Gaugebiet schon zu einem Begriff geworden. Erstklassige und humor­volle Artistik werden am 16. Oktober im Theater einen frohen Abend ausfüllen. Die NSG. ,Kraft durch Freude" bietet damit allen Volksgenossen die Möglichkeit, ein gutes Variets zu besuchen. Die Dar­bietungen stehen unter dem LeitspruchErheiterung, Freude und Entspannung". Die Dortragsfolge um­faßt ein richtiges Groß'stadtvariete und will allen Volksgenossen Darbietungen bringen, die.sonst nur in den größten Städten zu sehen sind. Die einzelnen Programmnummern sind: Alice De Beke, die ein­zigartige ungarische Parodistin und Soubrette; Zwei Singsangs und Lora von Bcchia, Kabarett der Land­straße mit dem lebenden Wunderpapagei; 3 Gar-

Annahme - Untersuchung für die Waffen-^.

Die Waffen--- stellt ein:

Kriegsfreiwillige (Arbeitsdienstpflichtige nach Ableistung der verkürzten ArbeitsdiLnswfltcht) ;

Freiwillige mit Dienstzeitvervflichtung vom vollendeten 17. bis zum 45. Lebensjahr.

Der Dienst in der Waffen--- gilt als Wehrdienst. Körpergröße mindestens 170 cm (bis 20 Jahre 168 cm).

Nähere Ausführungen im redaktionellen Tell die­ser Zeitung, ferner im Merkblatt der Ergänzungs­stelle und durch die Untersuchungskommission.

Bon der Wehrmacht Gemusterte können sich mel­den, dürfen aber noch nicht ausgehoben sein.

Ferner werden eingestellt:

Freiwillige für die ---Polizet-Division und An­wärter für den Dienst in der Deutschen Polizei. Nähere Auskunft erteilt die Annahmekommission. Die Annahme-Untersuchung findet statt:

am 18. Oktober 1941, 8.30 Uhr, in Gießen, im Restaurant Burghof, Burggraben 9. Arbeitsbuch und Wehrpaß sind mitzubringen. [4271D

Ergänznngsamt derWaffen--4, Erg.-StelleFulda- Werra (IX), Kassel-Wilh., Löwenburgstratze 10, Telephon 36683 und 34441..

diejenigen Kameraden, die bei der Feier nicht da­bei sein konnten, reichlich mit diesem köstlichen Ge­bäck versorgt werden können. Im Anschluß an das Kasfeetrinken konnten die Männer sich noch an einem guten Trunk Bier erfreuen.

Zur Unterhallung der großen Tafelrunde gaben die Künstler zahlreiche köstliche Proben ihrer Kunst. Als routinierter und witziger Ansager, wie auch als Humorist mit mancherlei eigenen heiteren Darbie­tungen erfreute Max I a a in hohem Maße. Die Schwestern Milton boten mit ihrer gereiften und schönen Tanzkunst, insbesondere auch mit ihren akrobatischen Groteskkünsten, ebenfalls einen sehr erfreulichen Beitrag zur Unterhaltung. Der Bassist vom Frankfurter Opernhaus Robert vom Scheidt sang eine Reihe von Arien und Liedern aus meh­reren Opern und bereitete damit einen erlesenen künstlerischen Genuß.Die Meistersolisten" steuerten zu der guten künstlerischen Unterhallung zahlletche musikalische Gaben bei und begleiteten außerdem die anderen Künstler bei ihren Dorträgen; ein Trom- peten-Solo und ein Saxophon-Solo derMeisterso­listen" fand ganz besonderen Anklang.

Bei dieser guten künstlerischen Bereicherung und den vortrefflichen leiblichen Genüssen vergingen die Stunden für alle Teilnehmer nur allzu schnell. Im Namen der verwundeten Kameraden und der Gäste

nicht täuscht, jenen Vorgängern mindestens zwei Akte lang überlegen. Bis dahin, glauben wir, würde Götz selber seine Freude daran gehabt haben: sie hatte genau die vorgeschriebene Temperatur und das spezifische Gewicht, das ihr zukümmlicb ist, das mild gewürzte Lustspiel-Klima, in dem die sorg­fältig gefeilten Pointen des mit Geist und Humor gemachten Dialoges aufblühen. Leider hielt sich der dritte Akt nicht ganz auf der Höhe der beiden ersten: er war für Götzsche Verhältnisse etwas überspielt und erhielt seine Wirkung schon zu sehr von der Situation statt vom Wort. Die zarte Trunkenheit, die von dieser Bowle ausgeht, darf nur eben an- gedeutet sein und nur wie ein leichter Schleier über dem Dialog liegen. Sehr angemessen die elegante Ausstattung von Herrn Löffler.

In der Titelrolle: Anja Rau. scharmant, locker, verführerisch; sie wahrte die unsichtbare, nie zu überschreitende Grenze, die ihr hier gezogen ist, und präsentierte außerdem eine aparte kleine Moden­schau für den Hausgebrauch. Herr L u d w i g spielte den Peter. Von Peter heißt es bei Götz, daß um seine Mundwinkel ein Teufel sitze, und in seinem Lächeln ein Weib: das ist selbst für einen Bon­vivant eine zwar reizvolle, aber auch anstrengende Aufgabe. Herr Ludwig tat fein Möglichstes, um Götzens verwöhnten Ansprüchen zu, genügen. Den Ottokar gab Herr Mund, den offenbar die dia­lektischen Spitzfindigkeiten der Rolle gereizt hatten, und der auch das Spürchen Pedanterie auskostete, das zur Mischung dieses Hausherrn gehört. Frau Henzky als Tante Ottilie glänzte mit messer­scharfen Randbemerkungen von unwiderstehlicher Vornehmheit. Herr Kratz verwaltete die träume­rische Rolle des Dieners, der, wenn man Götz glau­ben darf,eigentlich gar n'cht vorhanden ist". Wer den Laubfrosch Hadrian spielte, stand nicht im Programm.

Das Publikum unterhielt sich angeregt und dankte mit Beifall und Blumen. Hans Thyriot.

10 -ne kaffee vor Weihnachten und im Februar.

Nährmittelkarte 29 ist wichtig.

Das planvolle Vorgehen der ernährungspolitischen Führung macht es möglich, auch im dritten Knegs- winter wiederum Bohnenkaffee an die Bevölkerung abzugeben. Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat angeordnet, daß eine Verteilung von Bohnenkaffee kurz vor Weihnachten und eine weitere Verteilung im Februar 1942 erfolgt.

Alle Versorgungsberechtigten, die bis zum 16. 11. 1941 das 18. Lebensjahr vollendet haben und die bei der für die 31. Zuteilungsperiode vorgesehenen Dertt 1 jng vor Weihnachten Bohnenkaffee an Stelle von Kaffee-Ersatz bezieyen wollen, haben dies bei den Verteilern bis zum 25. Oktober anzumelden. Diese frühzeitige Anmeldung ist erforderlich, um die richtige Verteilung des Kaffees von den Vorrats­lagern auf die Stellen des Bedarfs sicherzustellen. Die genauen Einzelheiten über die Durchführung der Anmeldung und der Verteilung werden von den Ernährungsämtern örtlich bekanntgegeben werden. Vorherige Anmeldung bei den Verteilern ist zweck­los und führt zu Doppelarbeit. Da der Kaffee auf einen Abschnitt der Nährmittelkarte 31 nur gegen Vorzeigung des von dem Verteiler bei der An­meldung abgestempelten Stammabschnittes der Nährmittelkarte 29 abgegeben wird, ist es erfo^der-

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lich, daß die Versorgungsberechtigten, die Bohnen­kaffee beziehen wollen, die Nährmittelkarte 29 bis dahin aufbewahren, worauf besonders hingewiesen wird.

Gastspiel des Gauvarietezugs in Gießen.

Der von dem Gau der NSG.ßraft durch

9 ScharlachbeiyWeistrrbmnS

"dn-Weinbra nd /der hält/was fein, Name verspricht

Heute mittag 12 Uhr wurde unser liebes

Mariechen

im kaum vollendeten 22. Lebensjahre von ihrem mit Geduld ertragenem Leiden erlöst.

In tiefer Trauer:

Familie Adolf Weniger und alle Angehörigen.

Gießen-Wieseck, den 14. Oktober 1941.

Die Beerdigung findet Donnerstag, 16. Okt., nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus, Horst- Wessel-Straße 3, aus statt.

4278 D

Vergessen Sie nicht Ihr Los zur

6.Deitsdien Reicbslolterie!

Ziehunßsbeßinn schon übermorgen 4265*

sogar kulturelle Bedeutung. Wenn diese Bedeutung in der jetzigen Kriegszeit nicht voll zur Auswirkung kommen könne, so hoffe er doch, daß auch der dies­jährige Markt einen guten Verlauf nehmen und vor allem unsere Feldgrauen einige frohe Stunden in der alten Heimat verleben mögen. Mit dem Dank an die Marktkommission eröffnete er den Markt und wünschte chm einen guten Verlauf.

Ortsgruppenleiter Schütz erinnerte daran, daß der diesjährige Gallusmarkt schon der dritte feit Kriegsbeginn fei, und daß heute die Zahl der Kriegsteilnehmer aus unserer Stadt bedeutend gro­ßer fei, als am ersten Kriegs-Gallusrnarkt. Alle unsere Kämpfer, die durch die Schule des National­sozialismus gegangen seien, wüßten, was der Kampf im Osten gegen den Bolschewismus bedeute. Den Gefallenen schulden wir für ihr Opfer ewigen Dank. Mit Stolz konnten wir auf die Taten unserer Hel­den blicken. Eine glücklichere Zukunft möge daraus erwachsen, und dann werde es auch möglich fein, den Gallsmarkt wieder in altgewohntem größeren Rahmen zu begehen. Der Redner schloß seine An­sprache mit dem Gruß an den Führer.

Der Vorsitzende der Marktkommission, Schreiner- meister Gehringer, lud hierauf die Urlauber zu einem Glase Bier ein. Bei dem geselligen Beisam­mensein wurden dann noch manche Kriegserlebnisse ausgetauscht. Unter den Urlaubern befindet sich auch einer aus Afrika.

. Schweinemarkt in Grünberg.

4- Grünberg, 15. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 382 Ferkel zum Ver- kauf aufgetrieben. Es kosteten 6 Wochen alte Ferkel 10 bis 14 RM., 6 bis 8 Wochen alte 15 bis 18 RM., 8 bis 13 Wochen alte 19 bis 25 RM. das Stück. Das Geschäft verlies mittelmäßig, es verblieb geringer Ueberstand.

Landkreis Gießen.

s. Lang-Gons, 15. Okt. Am 17. Oktober kann' unser ältester männlicher Einwohner, Konrad Johs. Veite, Obergasse, seinen 8 8. Ge- burtstag feiern. Der Jubilar ist verhältnismäßig noch bei guter körperlicher und geistiger Frische. Wir wünschen viel Glück.

Heuchelheim, den 14. Oktober 1941.

__________________03416

Die Kreisamtsleitung der NSV. bereitete am gestrigen Dienstagnachmittag im Saale der .Karls­ruhe" einer größeren Anzahl Verwundeter aus den hiesigen Lazaretten einen frohen Nachmittag. In mehreren städtischen Omnibussen fuhren die ver­wundeten Krieger von den Lazaretten hinaus zur Karlsruhe", wo sie von Mitgliedern der Frauen­schaft erwartet wurden und im Saale schon ge­schmückte und liebevoll gedeckte Tische vorfanden. Mit den Verwundeten vereinigten sich Aerzte, Schwestern und eine Reihe von Sanitätsdienst­graden, ferner Ehrengäste von der Partei und ihrer Gliederungen, vom Deutschen Rvten Kreuz usw. zu dem schonen Feiernachmittag.

Die auch in unserer engeren Heimat bestens be­kannte KapelleDie Meistersolisten" war ebenso wie eine Anzahl Künstler von der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" zur Verschönerung des Nach­mittags gewonnen worden. Nach einem flotten Marsch derMeisterfolisten" begrüßte der Lazarett­betreuer Gravelius im Auftrage der Kreis­amtsleitung der NSV. die verwundeten Kame­raden und die Gäste mit herzlichen Worten, in denen er der Genugtuung darüber Ausdruck gab, daß eine größere Zahl von Verwundeten aus unse­ren Lazaretten an dieser kameradschaftlichen Ver­anstaltung teilnehmen und zahlreiche Ehrengäste die enge Verbundenheit aller Volksgenossen mit den verwundeten Kameraden zum Ausdruck bringen konnten. Eine reich ausgestattete Kaffeetafel, zu der die Frauenschaften von Annerod, Zell und Hei­mertshausen (aus den beiden letztgenannten Orten war auch eine Iuaendgruppe der Frauenschaft er­schienen) eine große Anzahl guter Kuchen gestiftet hatten, während die NSV. den Kaffee zur Ver­fügung stellle, erfreute zunächst die stattliche Feier- -------u . -

gemeinscha't. Dem guten Kuchen und dem Kaffee forderlich fein können. Gegen 19 Uhr fuhren die wurde kräftig zugesprochen, es war aber immer verwundeten Kameraden mit den städtischen Omni- noch ein großer Teil Kuchen vorhanden, der den buffen wieder zu den Lazaretten zurück.

Lazaretten selbst zugesteltt wurde, damit dort auch --------

tianhläoon »on 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wieör NuCniaSSu holten Veröffentlichunaen einer Anzeige]

Gemeinsame Bekanntmachung

bet Canbräfe ber Lanbkrelse Alsselb, Bübingen, 5riebberg, Gießen, Lauterbach sowie bes Ober- burgermeisters bet Stabt Gießen.

Bett.: Berfaufsfperre für Süßwareu.

Um eine Versorgung der Bevölkerung mit Süh' waren zu Weihnachten 1941 zu ermöglichen, wir^ für die Zett vom 20. Oktober 1941 bis einschließlich 16. November 1941 die Abgabe von kakao- uni marzipanhaltigen Erzeugnissen und Zuckerwaren en Verbraucher gesperrt. Es ist daher dem Einzel- handel, den Gaststätten oder sonstigen an Ver­braucher Süßwaren unmittelbar abgebenden Be­trieben verboten, in dieser Zeit Süßwaren ber ge­nannten Art an Verbraucher abzugeben.

Der Verkauf und die Lieferung von Süßwaren durch Herstellerbetriebe an den Großhandel oder durch Herstellerbetriebe und den Großhandel an den Einzelhandel wird durch diese Derkaufssperre ni$ berührt. Ebenso fällt die Abgabe von Dauerbad waren an Verbraucher nicht unter das Verkaufs- verbot. 4275®

Gießen, den 11. Oktober 1941.

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdinacr Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Over bürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Gießen:

Dr. L 0 tz.