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Seite Deutschlands getreten. Mit den Waffen in der Hand; wieder aus anderen Ländern kommt ein be­geistertes Echo. In Spanien erklärt der Außen­minister Suner: Kameraden, seid jetzt gewärtig der Stimme, die Euch rufen wird! Seid bereit, sie zu der eigenen zu machen! Die Erledigung der Sowjetunion ist die dringende Forderung der Geschichte Europas." In Südamerika hat die eng­lische Propaganda, unterstützt vom Pankeegeld und mit Hilfe von Juden und Freimaurern, einige Er­folge erzielt; seit dem 22. Juni sind sie zerstoben. Bei uns in Europa sind die Türken erschreckt, daß die Kreml-Leute den Griff der Zaren nach Konstanti­nopel und den Meerengen nachahmen wollten; in ganz Skandinavien erneuern sich die Gefühle, die Finnland in seinem Kampf gegen die Sowjetunion in dem schweren Winter von 1939 auf 1940 be­gleiteten. In Frankreich klären sich die Meinungen. So schwer der Kampf um Syrien ist ... derselbe General Weygand, der vor einem Jahr die Schluß­verteidigung Frankreichs gegen den deutschen An­sturm leitete, hängt jetzt in Nordafrika das französische Kolonialreich gegen die Engländer und die von ihnen geworbenen abtrünnigen Franzosen zusam­men. Wahrhaftig, das Rad der Geschichte dreht sich schnell. Sehe jeder, daß er mitkomme!

Soll die letzte Folgerung aus dem Weltkrieg ge­zogen, soll der echte Friede geschlossen werden, so

muffen alle Europäer über diesen Friedensschluß glücklich sein. Dieser Friedensschluß muß für sie, für ihre Kinder und für ihre Enkel zu einer Er­innerung werden, die sich immer leuchtender von dem Grau der Wirren, der Nöte und der zwei Kriege von 1914/18 und 1939/41 abhebt. Kann das S o w j e t r e i ch Partner eines solchen Frie­dens aus der Taufe heben? Muß sich dieser Friede nicht auf Vertrauen günben? Was haben Intrige und unterirdische Zersetzungsarbeit mit einem Frie­den zu tun, der Europa seine Einheit geben soll?

Zwei Dinge können den Frieden Europas begrün- den: der gute Wille und das Opfer aller derer, die diesen Frieden schließen und seine Früchte genießen wollen. Ohne guten Willen und ohne Opfer ist noch niemals auf dieser Erde etwas begründet worden, was dauernden Bestand gehabt hätte. Dem guten Willen, der durch die Tat zu beweisen ist, werden die Klarheit und die Großzügigkeit des Führers weit die Wege öffnen. Opfer wird es kosten. Sie möglichst niedrig zu halten, ist eine Sache des Kön­nens. Das Ziel ist: den Menschen ein Vertrauen zu schenken, oas sie über fid) selbst erhebt. Ein sol­cher Erfolg schlägt jedes Argument Churchills zu Boden. Das ist der Marsch der Armeen und der Herzen in eine freie und glückliche Zukunft!

Dr. Ho.

Schlechte Aussichten für England in der Atlantikschlacht.

Hopkins warnt vor falschen Hoffnungen.

Lissabon, 15. Juli. (Europapreß.) Der Ver­traute des Präsidenten Roosevelt, Harry Hop­kins, beschäftigt sich in der Juli-Nummer der Zeit­schriftAmerican Magazine" mit dem Ernst der Lage für England. Hopkins, der wochenlang als Beobachter Roosevelts England bereifte und in enger Fühlung mit Churchill steht, schreibt: ,L)ie britische Flotte hat die schwere Aufgabe, an vielen Fronten und in vielen Meeren zu kämpfen und Patrouillendienste zu versehen. Hitler versucht zur Zeit alles, um die Lebenslinie Englands überden Atlantik zu durchschneiden, und es muß zugegeben werden, daß er Woche für Woche und Monat für Monat weiter seinem Endziel entgegenschreitet. Die Tonnage, die nach England gelangt, ist st ä n d i g im Schwinden begriffen. Es wäre Vogel-Strauß-Politik, nicht ein- Ausehen, daß eine Fortdauer der Erfolge Hitlers in der Versenkung und Beschädigung der für England bestimmten Tonnage ein katastrophales Ende bringen würde. Wir dürfen uns keine fal­schen Hoffnungen machen, sondern müssen kalt die moderne Kriegführung analysieren. Sentimentale Gefühle können die möglichen Schläge der deutschen Luftwaffe oder der deutschen U-Boote nicht verhin­dern. Die nächsten Monate werden die Entscheidung bringen, ob wir die Atlantik-Linie aufrechterhalten können oder nicht."

Churchill in Angst vor neuen Bombenangriffen.

Stockholm, 14. Juli. (DNB.)Wir fragen uns olle: Werden die Bombenangriffe wiederkommen, und wann werden sie sich wiederholen?", erklärte Churchill bei einem Essen im Londoner Rathaus. Er sprach von den kompliziertesten Derwaltungsproblemen", vor die die Stadtverwaltung gestellt worden sei. Ueber vier Monate lang sei Alarm aus Alarm gefolgt. Manch­mal funktionierte das Gas nicht mehr sehr oft die einzige Möglichkeit für viele Bevölkerungsschich­ten, sich etwas zu kochen. Die Wasserleitungen waren zerstört. Eisenbahnstrecken vernichtet. Die Zahl der Toten gab Churchill allein für London mit 25000 an; viel mehr seien ver­wundet worden. Wir wissen nicht, wieviel Chur­chill hier unterschlägt. Wir wissen nur, daß diese Opfer auf sein Schuldkonto fallen. Churchill war es, der in unsäglicher Verblendung mit den wahl­

losen Bombenangriffen auf Deutschlands Zivilbe­völkerung begann. Aber auch in seiner letzten Rede wiederholte er die Behauptung, Deutschland habe den Anfang gemacht. Bezeichnend für seine gro­tesken Verdrehungsmanöver ist, daß er Warschau als Beispiel anführt. So kurz ist das Gedächtnis der Welt doch noch nicht, daß sie vergessen hätte, wie diese Stadt durch eine verbrecherische Mili­tärclique auf englischen Rat zu einem Festungs­werk gemacht würde, das unter Aufopferung der Bevölkerung den deutschen Siegeszug aufhalten sollte. Churchill kommt es nur auf Hetze an, so spricht er von dembestialischen Angriff gegen Rußland, zu dem unsere Herzen sprechen . In die bombastischen Tiraden, mit Denen Churchill zum Schluß den Engländern Mut zuzusprechen ver­suchte, mischte sich immer wieder die Ängst vor der Abrechnung:Wir haben uns vorzubereiten auf schlimme Angriffe."

Roosevelt will provozieren.

Schwedische Enthüllungen.

Stockholm, 14. Juli. (DNB.) Die schwedische ZeitungAftonbladet" veröffentlicht unter der ÜberschriftRoosevelt bereit, den Funken an das Pulverfaß zu setzen. Die USA.=ffIotte soll Befehl bekommen haben, ein Intermezzo zu arrangieren", eine Meldung aus Neuyork, in der es heißt, daß Roosevelt den festen Entschluß bekundet habe, sobald als möglich den Kriegszustand mit Deutschland herbeizuführen, um noch vor einem für Deutschland siegreichen Abschluß des Feldzuges im Osten im Kriege an der Seite Englands zu stehen. Zu diesem Zweck habe Roosevelt Einhei­ten der 08A.-Flotte den Befehl gegeben, ohne Warnung auf jedes deutsche U-Boot, Flug­zeug oder Kriegsschiff das Feuerzu eröffnen. Sollte eine auf diese Weise ohne Warnung und überraschend angegriffene deutsche Einheit in der Lage fein, über den amerikanischen Angriff nach Deutschland Meldung zu erstatten, so beabsichtigt die amerikanische Regierung den Angriff zu leugnen und die Sache so darzustellen, als wenn eine Ver­wechslung mit englischen Streitkräften vorläge. Sollte hingegen ein derartiger unprovozierter ame­rikanischer Angriff eine deutsche Gegenwehr Hervorrufen, will Roosevelt einen deutschen A n - griff feststellen und ohne Befragung des Kongresses den Kriegszustand proklamieren.

Englands Bündnis mit dem Bolschewismus.

Oie angelsächsisch-bolschewistische Verschwörung gegen Europa.

Stockholm, 14. Juli. (DNB.) Der Moskauer Nachrichtendienst gibt den Text eines Vertrages über gemeinsame Handlungen der Sowjetunion und Großbritanniens im Kriege gegen Deutschland und den Text eines Protokolls, das diesem Vertrag bei­gelegt worden ist, bekannt. Der Text des Vertrages lautet:

Die Regierungen der Sowjetunion und Groß­britanniens haben ein Abkommen geschloffen, laut dem sie sich verpflichten:

1. Beide Regierungen verpflichten sich, sich ge­genseitige Hilfe und Unter st ützung im Kriege gegen das Hitler Deutsch­land zu leisten.

2. Beide Regierungen verpflichten sich, während dieses Krieges keine Verhandlungen zu führen, keinen Waffenstillstand zu schließen und den Friedensvertrag im gegen­seitigen Einvernehmen zu schließen."

Beide Texte sind unterschrieben vom stellvertre­tenden Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare und Kommissar des Auswärtigen Molotow so­wie dem britischen Botschafter Cripps. In dem Protokoll heißt es: Bei der Unterzeichnung des Abkommens über die gemeinsamen Handlungen der Regierungen der Sowjetunion und Großbritan­niens im Kriege gegen Deutschland sind die beiden vertragschließenden Parteien Übereinkommen, daß das oben genannte Abkommen sofort in Kraft tritt und nicht erst ratifiziert werden muß.

*

Die bolschewiskisch-plutokratische Verschwörung gegen Europa hat nunmehr also in einem Pakt zwi­schen London und Moskau ihren Niederschlag ge­funden. Damit ist das Bündnis, als dessen einziger Nutznießer bas internationale Judentum angesehen werden muß, endgültig besiegelt. Der Inhalt des Paktes , weist eine ausgesprochen aggressive Tendenz auf. Man verpflichtet sich gegenseitig zur engsten Zusammenarbeit im Kampf gegen Deutsch­land und damit gegen Europa, dessen größte Macht ja das Reich ist. Fällt diese Macht das ist die Ueberlegung der Londoner und Moskauer Verschwö­rer hat man auch mit den übrigen Völkern Europas ein leichtes Spiel. Kurios für den, der hinter die Kulissen des plutokratischen und bolsche­wistischen Verzweiflungskampfes zu blicken vermag, ist der erste Passus in dem Vertragswert, in dem

man sich gegenseitig Hilfe und Unterstützung ver­spricht. Man sagt allerdings nicht, wie man s i ch helfen und unterstützen will, nachdem Monat um Monat von England aus 808-Rufe nach Washing­ton gehen und die Hauptstoß-Armeen des Bolsche­wismus in den zurückliegenden Tagen im Raume von Bialystok und Minsk aufgerieben worden sind, abgesehen von dem entscheidenden Durchbruch der verbündeten Armeen durch die Stalin-Linie.

Interessanter ist die zweite Vereinbarung in dem Pakt, die den vertragschließenden Partnern die Ver­pflichtung auferlegt, keinen Waffenstill­stand und keinen Separatfrieden zu schließen. Mit anderen Worten heißt dies, daß das plutokratische England sich hier bereit erklärt, Eu­ropa dem Bolschewismus als Beute zu übertaffen, indem London erst dann sein Ziel erreicht sieht, wenn der Bolschewismus seinen Blutrausch ausge­kostet hat. Was England infolge der wuchtigen Schläge, die es durch die deutsche Wehrmacht emp­fangen hat, nicht mehr zu erreichen vermag, soll nun mit seiner Zustimmung der Bolschewismus ver­suchen.

Der Vertrag zwischen London und Moskau ge­rade in diesem Augenblick der militärischen Entschei­dungen ist die eindeutige Bestätigung für ein lang vorbereitetes Zusammenspiel zwischen der englischen Plutokratie und dem jüdischen Bolschewismus. Er ist die Krönung des bolschewfftisch-plutokratischen Kom­plotts gegen Europa. Jetzt ist auch der Schleier des Geheimnisses von den Zwischenverhand­lungen gefallen, die der britische Botschafter in Moskau vor 14 Tagen in London führte. Sein Name und der des Verräters Molotow stehen unter dem Pakt, der heuchlerisch bas Datum bes 12. Juli 1941 trägt, in Wirklichkeit aber schon viele Monate vorher aüsgehanbelt würbe. Der englische Premier­minister hat es ja auch nicht unterlassen können, in seiner eigenen Geschwätzigkeit, im April unb im Mai, in einer Rede andeutungsweise aus der Schule zu plaudern. Einmal sprach er von den möglichen Ereignissen im Osten unter Erwähnung eines wahr­scheinlichen Eintritts der Sowjetunion in den Krieg, das zweite Mal von einer möglichen Moskauer Ver­ärgerung, wenn er, Winston Churchill, zuviel über das Verhältnis zwischen England und der Sowjet­union erzähle.

Das Bild der plutokratisch-bolschewistischen Der-

Aus einem Sowjet-Flugplatz.

NW

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Hier haben die Bolschewisten so schnell bas Feld geräumt, daß sie nicht einmal mehr Zelt Raffen, mit ihren neuen Flugzeugen zu starten ober sie zu zerstören. Im Vordergrund des Flugplatzes steht zwischen den bereits gelandeten deutschen Maschinen eine unversehrteRataeiner der modernsten Typen der Sowjets. (PK.-Bütow-Scherl-M.)

Durch die Stalin-Linie am Slucz.

Zwiahel, eine der modernsten Festungen der Sowjets, wird genommen.

Von Kriegsberichter Werner Müller.

DNB. ..., 14. Juli. (PK.) Wir haben die pol­nisch-sowjetische Grenze vorn Jahre 19 20 überschritten. Hohe Wachtürme kenn­zeichnen auch heute noch die alte Grenzziehung. Nach einigen Kilometern treffen wir auf die ersten Bunker, große, yiächtige Betonklötze, die hier d i e große Straße nach Kiew sperren sollten, inzwischen aber längst von unseren Truppen geknackt worden sind. Zwischen den dahinter liegenden Waldstücken ist unsere Artillerie aufgefahren, Lang­rohrgeschütze und Mörser, leichte und schwere Bat­terien, bespannte und motorisierte Abteilungen, kurz fast alle Typen unserer Artillerie sind hier ver­treten. Aus allen Rohren wird auf die Befestigungs­anlage der Sowjets, auf die Stalin-Linie geschos­sen. Vor uns liegt Zwiahel, das alte Nowo- grab Wolynski etwa 220 Kilometer westlich von Kiew.- Der dort vorbeisließende Slucz ist. zur starken Verteidigungslinie ausgebaut worben. Rings um Zwiahel aber, oas wie eine Bastion dieser Be­festigungslinie vorgelagert ist, erstreckt sich ein breiter Bunkergürtel, der mit ausgebau­ten Felbbesestigungen durchsetzt ist. Panzersperren unb starke Drahthinbernisse vervollstänbigen bie An­lage. So wurde Zwiahel in den Jahren 1932 bis 1938 zu einer der ftärfften und modern- ften Festungen der Sowjets ausgebaut.

Drei Tage wird nun schon urfi bie Bunkerlinie gekämpft. Verwegene Spähtrupps finb schon zwischen ben feuerspeienden Kolossen gewesen unb haben bie besten Angriffspunkte erkundet. Die deutsche Artil­lerie ist weit vorgerückt und hat bie Scharten ber Bunker unter bireften Beschuß genommen. Zäh unb verbissen kämpft auch hier ber Feind, unb nur lang­sam kann die gegnerische Artillerie in den Bunkern zum Schweigen gebracht werden. Don oben zer­mürben indessen unsere )u-88-Staffeln mit gut gezielten Würfen die Betonklötze unb ihre Besatzun­gen.

Heute muß ber Durchbruch gelingen. Starke Infanterie- unb Pionier stoßtrupps arbeiten sich gegen die Bunker vor. Schweres Ar­tilleriefeuer hält ben Gegner nieber und schaltet befonbers bie Besatzungen in ben Felbbefestigungen aus. Es ist eine gewaltige Leistung, die die sächsischen Schützenregimenter hier voll­bringen müssen. Unbarmherzig liegt die Glut ber Mittagssonne über ber Nieberung Aus ben Bun­kern unb ben weiter zurückliegenden Gebäuden der Stadt schlägt den Stoßtrupps jetzt ein mörderisches Feuer entgegen. Aber dennoch gewinnen unsere Soldaten Meter um Meter an Boden und bringen schließlich in ben Befestigungsgürtel ein.

Jetzt gilt es, die Bunker einzeln zu knacken. Schon einmal standen diese Männer sol­chen Ungetümen aus Stahl unb Beton gegenüber. Das war im vorigen Jahr in Frankreich, und diese hier stehen in keiner Beziehung denen der Maginot- Linie nach. Genau wie im Vorjahre gehen die Stoßtrupps mit Ueberlegenheit unb Ruhe ans Werk, unb wieder bleibt ber kämpferische Mut Sieger über bie Materie aus totem Panzer unb Stein. Zwar setzen bie Sowjets alles dran, um die Angreifer von ihren Betonbefestigungen fern­zuhalten, doch nachdem unsere Stoßtrupps einmal auf ben Bunkern Fuß gefaßt haben, vertreibt sie hier niemand mehr. Nachdem die mächtigen Pan- ^erkuppeln zum Schweigen gebracht sind, werden Die riesigen Betonkolosse mit starken Sprengladun­gen geöffnet. Bis zum letzten Atemzug wehrt sich ber Gegner. Welche Ueberraschung aber erleben un- fere Landser, als sie in einem Bunker, der sich be­sonders zäh und verbissen wehrte, unter den Toten der Besatzung eine Frau, eine Kommissarin finden, die ihre Soldaten bis zuletzt zum aussichts­losen Widerstand veranlaßte.

Noch ist ber Kampf nicht beendet. Neue Stoß­trupps rollen von ber Einbruchstelle aus bie tief gestaffelte Bunkerlinie nach beiden Seiten hin auf. Die Nachbarregimenter tragen ben Angriff vor, währendbeffen weit im ©üben von Zwiahel eine Panzerbivision sich ben Ueber gang über ben Slucz unb burch bie bahinter liegen- ben Befestigungswerke gewaltsam geöffnet hat. Währenb noch der Kampf um bie Bunkerlinie tobt, bie in keiner Weise ben Anlagen der Maginot-Linie nachsteht unb anscheinenb nach bem gleichen System angelegt würbe, säubern andere Teile der Sturm- regimenter Zwiahel. Auch hier leisten die Sow­jets zähen Widerstand. Sie sind hier in ihrem Element unb hoffen, im Straßenkampf sich zu behaupten. Doch auch hier geht es unaufhaltsam vorwärts, unb schon nach kurzer Zeit ist bie Stadt in unserer Hand unb vom Feinde gesäubert. A m Slucz aber stößt unsere Infanterie auf ein neues Hinbernis. Die Brücken sind zerstört und vom jen­seitigen Ufer prasselt unseren Truppen aus zahl­reichen Bunkern und stark ausgebauten Feldbe­festigungen heftiges Abwehrfeuer entgegen.

Das Tagesziel ist erreicht. Morgen werden auch die Bunker am jenseitigen Ufer zum Schweigen ge­bracht und die feindliche Befestiaungslinie durch­stoßen. Dann ist der Weg offen zur Be­freiung der Ukraine. Im Süden aber rollen bereits unsere Panzer weiter ostwärts.

schwörung wird aber erst vollständig, wenn man die Mitbeteiligung bes Präsibenten Roosevelt in bie Betrachtung einbezieht. Es besteht heute schon kein Zweifel, baß Roosevelt, ber sich in viele Dinge ein­mischt, bie bie USA. nichts angehen, Englanb zur Zusammenarbeit mit Moskau zugerebet hat. Er selbst hat biefer Tage erst mit Kalinin, bem Präsibenten der UdSSR., einenherzlichen" Tele- grammwechsel gehabt. In seinem Telegramm wünscht Roosevelt dem Bolschewismus, daß er über Europa siegen möge! Zur Zeit laufen in Moskau besondere Verhandlungen zwischen Molotow unb bem USA.-Botschafter Steinharb t. Ueber den Inhalt dieser Besprechungen wird nichts verraten. Daß sie aber auf der Linie des Paktes London Moskau liegen, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Es kann also niemand mehr leugnen, daß Chur­chill, Stalin und Roosevelt sich verschworen haben, im Interesse des internationalen Judentums ein Kesseltreiben gegen die Völker Europas zu veran­stalten. Daß ihr schmutziges Komplott nicht zum Ziele führen wird, garantiert bie beutsche Wehr­macht unb ber gefunbe Abwehrwille ber freiheit- liebenben Völker unseres Erbteils, aus benen bereits bie Forderung nach einer europäischen Monroe- Doktrin lautgeworden ist. H.

Rückkehr Reichsdeutscher aus der Sowjetunion.

Berlin, 14. Juli. (DNB.) Die deutsche Bot­schaft in Ankara meldet, daß am 13. Juli vor­mittags unter Führung des Botschafters Graf von ber Schulenburg mit tatkräftiger Un­terstützung der bulgarischen und türkischen Regie­rungen die Mitglieber ber beutschen Botschaft in Moskau unb ber beutschen konsularischen Vertre­tungen in Leningrad und Ratum mit ihren An­gehörigen über bie sowjetisch-türkische Grenze in bie Türkei eingereift finb. Die Mit­glieder des deutschen Generalkonsulats in Wladi­wostok sind bereits am 12. Juli aus ber Sowjet­union in der Mandschurei eingetroffen. Bot­

schafter Gras von der Schulenburg hat gleichzeitig etwa 10 0 deutsche Reichsangehörige, die sich bei Beginn der deutsch-sowjetischen Feind­seligkeiten noch in ber Sowjetunion aus beruflichen ober sonstigen Gründen aufhielten, seinem Trans­port angeschlossen. Für bie unverzügliche Ausreise derjenigen noch in ber Sowjetunion besinblichen Reichsbeutschen, die aus verkehrstechnischen Gründen die sowjetisch-türkische Grenze bisher nicht erreichen konnten, wird im Benehmen mit ben Schutzmacht­vertretungen Sorge getragen.

Was Reisende erzählen.

Ankara, 14. Juli. (DNB.) Die bisher über bie türkische Ostgrenze aus der Sowjetunion einge­troffenen Reisenden berichten, daß in Rußland ä u ff e r ft schwierige Bedingu n g e n für ben Reiseverkehr bestehen. Es herrsche Mangel an Zügen unb außerbem mufften bie wenigen verkehrenden Züge an vielen Stationen manchmal längere Zeit liegen bleiben. Die Ausländer, bie am Tage des Kriegsausbruchs in Moskau weilten, er­zählen, die Oeffentlichkeit wäre äußerst über­rascht gewesen. Die Polizei habe sofort eine ver­schärfte Ausländerkontrolle vorgenommen unb bie Wachen vor ben biplomatischen Vertretungen ver­stärkt. Die Reisenden klagen darüber, daß die Grenzstation Leninakhan ein trostloses Nest sei. Sie hätten in leeren Räumen in ber Nähe bes Bahnhofs bie Weiterfahrt zur türkischen Grenze abwarten müssen und keine Möglichkeit bekommen, sich Essen unb Trinken zu ver­schaffen. Sogar Frauen würben auf bem Wege zum Abort von Militärposten begleitet Nicht ein­mal Betten für Uebernachtungen hätten zur Ver­fügung gestellt werben können. Dafür würben bie Reisenben mit 2000-kerzigen Lampen anaestrahlt. Immer mieber seien sie, obwohl sie auf ihre neu­trale Staatsangehörigkeit verwiesen hätten, schärf­sten Verhören unterzogen worben. Die Körper ber Reisenben würben mit einer chemischen Flüssig­keit bestrichen, um auf biese Weise festzustellen, ob am Körper nicht etwa mit Geheimtinte Nachrichten