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C. K.
Tageskalender für Dienstag.
jefynipf'- liö^kelhaus, Bahnhofstraße: „Die Sünde der Ro- üTiSanchez". — Schügenverein Gießen: ab 17 Uhr
mchez . — Schutzem des Feuerschießens.
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iWtiLttheater: 19 bis 21.15 Uhr. Tanzabend Wii'Palast, Seltersweg: „Hauptsache glücklich'
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tenso ehrwürdige Spielzeuge, die im Frühling oä heute von den Kindern hervorgeholt werden, iniDie Murmeln und Knöchel. In einer Handschrift
£5. Jahrhunderts wird das gelbe Bleiglas er« HM, das man den „gelben Kugelin" zusetzt, „do lit Binder mit spielen". Die Knöchelspielerei ist eins । ler erühmtesten griechischen Bildwerke, und in dem > illdi itschen Gedicht vom „Häselein" zählt ein klei- 1 les Mädchen als ihren größten Schatz „zehn Bikkel- auf, mit denen sie spielt. Nicht minder uralt t dis Ballspiel, das im Mittelalter nicht nur die Wien, sondern auch die Großen mit Eifer betrie- len. Ein Ballspiel war ursprünglich auch der Ijlhin irfacf, den ein an einer Schnur befestigter Ball Mtllte. In den Glossen des Klosters Reichenau möem 13. Jahrhundert wird dieses Plumpsack- 1)lil unter dem Namen „Gurtulli traf ich dich" er» wärt. Ebenso war das „Talerwandern" ein Ball- Dill wobei statt des Talers ein Ball von Hand
ür: r3eit erfahren. Ein uraltes Spielzeug ist der tret Man hat tönerne Kreisel bereits in vorgeblichen Gräbern gefunden, und die Kreisel, die id)DCi antiken Ausgrabungen fanden, haben genau :ii r.be Form, wie sie noch heute bei den Chinesen Illi ist. Die älteren deutschen Dichter nennen den 6c el „Topf", der mit der Geißel geschlagen wird.
Verdunkelungszeit
15. April von 20.19 bis 6.26 Uhr.
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9fdein, am Halmziehen und ähnlichen Bräuchen, nui die wiederkehrenden Vögel sind der Kinder 3ii. und vom Spiel der Kinder mit dem Kuckuck ßrzihlt schon Konrad v. Meynberg im 14. Jahrhun- kr wenn er schreibt: „Der verändert seine Stimm nv. er singt nur Kuckuck, Kuckuck, darum spotten |th die Kinder."
Ins bunte Leben und Treiben der spielenden »ik-er in der Frühlingssonne wird heute nicht sehr lie! anders sein, als es schon vor Jahrtausenden ct Die römischen und griechischen Buben sviel- tznvereits gern mit Reifen, und zwar waren kleine Kchen angehängt, so daß sie beim Herumdrehen en. Dasselbe erzählt Geiler von Kaisersberg |l Den Kindern des Mittelalters. Bekannt war bei kn Griechen auch schon die Schaukel, von deren guibarfeit wir so viel aus den Liedern der Minne-
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(L,öf S.V< ires Mannes durch eine selbstgeschriebene cd) 865 Ty n9 beim Generaldirektor auf die Beine zu f° betrübende Folgen und schwierige Der-
1 fr'1 firmen zeitigt, ist noch nicht einmal die Haupt- " £ ) ie Hauptsache ist gar nicht, das Spiel der
Weiten und Widerstände zu verfolgen, son- J jt sehen, wie die Liebe und das Zusammen- ^k-eitsgefühl der beiden jungen Leute über ticncherlei Miseren ihres alltäglichen Daseins Mieren. Wenn da die Frage auftaucht, wie , wit den auf einmal so erschreckend und
di< vor ihnen aufgetürmten Sorgen fertig
wollen, und der junge Mann antwortet '! ad): zusammen! — dann wirkt das wie
fid) \ c1? kuberformel, und es ist eine der hübschesten jr ft^itr‘n in diesem Film. Für R ü h m a n n , der die ’ h ,c spielt, ist die Geschichte vielleicht der
ytksE Mr ,u einer neuen Entwicklung, natürlich ist tffti 5: ufi) eine komische Rolle, aber das Komische
nicht das Erste und Entscheidende, es ist.
jlus der Gießen.
Frühling und Kinderspiele.
M dem Frühling ist für die Kinder wieder die 3d gekommen, da sie mit rechter Lust im Freien fallen können Auf Straßen und Plätzen sieht rin die Äugend die alten Spiele spielen. Wie die f*n, so begingen auch die Kinder schon von Msher die Ankunft des Frühlings mit rnannig- Finen Festen und Spielen. FrühlingsuMzüqe der xi-der find aus dem alten Griechenland überliefert, tut auch hier schon ist Segenswunsch und Der- h TUrtfl von Fruchtbarkeit mit dem Heischen um ein Gabe verbunden. Äm Mittelalter wird das Lk chenfest gefeiert, im dem die Kinder ausziehen, un die ersten Veilchen zu suchen und der glückliche Fi-Ver gepriesen wird. Ebenso erzählt uns das ^lbochdeutsche Gedicht vom „Wilden Alexander" oor Beerensuchen der Kleinen, von Tanz und Sang Uti das junge Grün der Marktlinde usw. Man sic zt sich mit Blumen und freut sich an Blumen.
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ist die Geißel, dort der Tops, gönnt's dem fite, ihn zu treiben", singt Wolfram von Eschen- af Don dem Kloster Banz in Oberfranken wird H»lt, daß es 1096 die Gräfin Alberade stiftete, «idem ihr Sohn beim Kreiselspielen ertrunken
«,Haupisache, glücklich!"
rM<|l Gloria.Palast.
llr Ä^.M! Thema des kleinen Angestellten ist sckon hatte er ä n?- ein Lieblingsthema des Films gewesen, (jrzr ersten Zeit, als es frisch entdeckt worden
n'nbcte es gewöhnlich märchenhaft, roman- der üImmäßig nach der Melodie „das wollen die ,alten flehen". Später kam man dahinter, daß auch - ~,r ichterne Wirklichkeit gewisse Reize haben kann, t* man sie geschickt uno liebevoll photographiert Szene setzt, wie das z. B. hier Theo Linds Spielleiter mit dem Drehbuchs von Jochen h und Rudo Ritter (nach einer Idee von lei Forste r) gemacht hat. Er hat es sehr gemacht; zwar schwebt das Ganze auch bei d) WL. immer ein wenig auf der schmalen Grenze iM, Wim Wirklichkeit und Illusion, zwischen dem erreW ch^en Alltag und dem geliebten Wunschtraum ichkeu. iz^M,lchtigen" Leben löst sich eben doch nicht alles l er V® |° e i:t und sauber wie hier im Büro des gewal- Zin -eneraldirektors, der mit einem Anruf über -UMLchicksal zweier Menschen entscheidet.) Aber hB H»«eschichte vom kleinen Mann und seiner gro- 1 Siebe enthält auch manche unbezweifelbare leit und eine hübsche Pointe. Daß der Ein- kleinen Frau, ihrem noch sehr jungen Zwei- llk-Zimmer-Glück und der geschäftlichen Kar-
; i 'Hib flina. Blindekuh, das die Griechen Blinde« ' ihü! nannten, wird bereits von Otfried in feinem l Wkttschen Epos genannt. Die ausführlichste Dar-
t e-iig der alten Kinderspiele, unter denen wir Wie Bekannte finden, gibt Fischart in einem Ka- fltil Feines „Garganfua^, und das anschauliche Bild [ jronifcber Kinderlust Pieter Breughels großes
(jeir lde in Wien, das durch die Fülle der Spiel- ^rttr fast verwirrt.
Dornotizen.
Tanzabend km Skadkkheakee.
Am heutigen Dienstagabend wird zum ersten Male der diesjährige Tanzabend aufgeführt. Die Folge beginnt mit dem romantischen Ballett von Peter Tschaikowsky „Der Schwanensee", Dann werden im „Tanz der Völker" eine Reihe von Volks- tanzen in Gestalt von Solo- und Gruppentänzen aufgeführt. Der Abend wird beschlossen mit dem spanischen Ballett des bekannten spanischen Komponisten Manuel de Falla „Der Dreispitz". Choreo- graphie und Einstudierung: Srmgarb Trömel. Es wirken mit: Irmgard Trömel, Alois Altmayer vorn Hess. Landestheater Darmstadt a. G., Andreas Dol- pert, bi^ gesamte verstärkte Tanzgruppe, die Kin- der-Tanzgruppe, ein Bewegungschor und unter teitung von Otto Söllner das Städtische Orchester Gießen. Die Bühnenbilder schuf Karl Löffler. 28. Dienstag-Miete.
Am Freitag, 18. April und Dienstag, 22. April, werden im Stadttheater keine Mietvorstellungen stattfinden. Das Stadttheater hat an diesen Tagen auswärtige Vorstellungen zum Teil im Rahmen der Wehrmachtbetreuung durchzuführen. Die Mietvor^ stellungen werden nachgeholt.
Orlszeil für den 15, April.
Sonnenaufgang 6.30 Uhr, Sonnenuntergang 20.21 0 50 llhr ^onduntergang 9.06 Uhr, Mondaufgang
Ortszeit für den 16. April.
Sonnenaufgang 6.27 Uhr, Sonnenuntergang 20.23 Uhr. — Mondaufgang v. 17. 1.48 Uhr, Monountergang 9.59 Uhr. Mond in Südwende.
Friedrich von Lemmers-Oanforth 80 Jahre alt.
Am gestrigen 14. April 1941 wurde der Regie- rungsnat» und Baurat a. D. Friedrich von L e m m ers-Danforth, Ludwigsplatz 5 wohnhaft, in bester körperlicher und geistiger Frische achtzig Jahre alt. Der Jubilar ist als eifriger Stenograph und trotz feines hohen Alters noch sehr regsamer Vorkämpfer der Kurzschrift in breiten Bevölkerungskreisen bekannt geworden.
Friedrich von Lemmers wurde am 14. April 1861 in Berlin als Sohn des Hauptmanns von Lemmers geboren. Er besuchte in Dresden das Gymnasium, wo er den ersten Kurzschriftunterricht im System Gabelsberger erhielt. Rach Ablegung der Reifeprüfung studierte er an der Technischen Hochschule in Berlin und bestand dort die Prüfung als Regierungsbaumeister. Als solcher war er vier Jahre bei der damaligen Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven und dann bei der preußischen Verwaltung in verschiedenen Orten Westdeutschlands, besonders im Industriegebiet, tätig. Als Bauinspektor und Regie- rungs- und Baurat leitete er 21 Jahre das große Eisenbahnausbesserungswerk in Mülheim-Speldorf. Am 1. April 1924 trat er in den Ruhestand und zog nach Gießen.
Die Kurzschrift war ihm in feinem ganzen Leben eine treue Helferin. Er bemühte sich stets, sich die neuesten Vervollkommnungen auf diesem Gebiete anzueignen. Die ihm zur Verfügung stehende Zeit benutzte er zur Erteilung von Stenographieunterricht. Roch als Siebzigjähriger bestand er im Jahre 1931 die Geschäftsstenographenprüfung an der Industrie- und Handelskammer in Gießen. Trotz seines hohen Alters besucht er regelmäßig die Stenographielehrgänge der Ortsvereinigung Gießen der Deutschen Stenographenschaft, beteiligte sich bisher an zahlreichen Wettschreiben mit großem Erfolg und war durch seine Hingabe für die Sache der Kurzschrift allezeit den jungen Stenographen ein nachahmenswertes Vorbild des Einsatzes für die Stenographie.
Die Rcichsbundesführu-ng der Deutschen Steno- grafenischaft in Bayreuth gedaclste daher gestern auch der treuen Hingabe des Jubilars für die Deutsche Kurzschrift und ließ ihm durch den Kreisverbands- aeschäftsführer K. H. Kuhl den Ehrenbrief der Deutschen Stenografenschaft mit Abzeichen überreichen. Herr Kuhl überbrachte Herrn von Lemmers- Danforth gleichzeittg die Glückwünsche der Reichs-, Gau-, Kreis- und Ortsvereinsgeschäftsführung der Deutschen Stenogra-fenschast und sprach die Hoff-- yung aus, daß es dem Jubilar vergönnt fein möge, noch lange in ungebrochener Kraft und gleicher Treue wie bisher zum Wohle der stenografischen Sache zu arbeiten. Auch von anderer Seite wuroen dem Jubilar Ehrungen und zahlreiche Glückwünsche zuteil, denen wir nachträglich auch unsere besten Wünsche anfügen.
vor allem eine rührende Rolle; er spielt sie sehr fein, an den entscheidenden Stellen mit dem Herzen, und es kann von hier aus dem bloßen Schwank- Klamauk der Weg zur echten und reinen Menschen- barfteüung führen, die ja durchaus nicht immer tod- traurig oder gar tragisch zu fein braucht. Hertha Feiler, nicht nur im Film, sondern auch sonst mit Rühmann verheiratet, ist die kleine, tapfere, anständige und ehrliche Frau, und auch sie hat hier etwas Besseres und Wirklicheres zu spielen als etwa die knallige Zirkus-Romantik in „Männer müssen so fein". Hans Leibelt ist der menschlich- verständnisvolle Generaldirektor, Ida W ü st eine Lustspiel-Schwiegermutter, Jane Tilden die Untermieterin, die „mit Kartoffelpuffern um den jungen Ehemann buhlt". Hilde W a g e n e r, Karl Etlinger und Fritz O d e m a r seien noch genannt. — (Bavaria.)
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Außerdem gibt es einen Vorspann zu bcm Albers-Film „Carl Peters" und die neue Wochenschau; aus ihrem Inhalt: Staatsbegräbnis für Generaloberstabsarzt Waldmann; Parade in Prag; Flüchtlinge aus Jugoslawien; Mädchen im Rüstunas- betrieb; 250 Jahre Staatstheater Braunschweig; Ehrung für Emil Jannings; aus der Werkstatt von Prof. Klimsch; Vormarsch des deutschen Afrikakorps; U-Boote im Angriff; dazu die ersten Aufnahmen vom südöstlichen Kriegsschauplatz.
Hans Thyriot
Teilschritten
— Das Aprilheft der Zeitschrift „Neues Volk" (Blätter des Rassenpolitlschen Amtes der NSDAP., Verlag Berlin SW 68) wird eingeleitet von einem Wort zum Geburtstage des Führers von Oder- dienstleiter Prof. Dr. Groß unter der Überschrift „Sehnsucht und Wirklichkeit". Ein interessanter Bildbericht befaßt sich mit deutschen und japanischen Bräuteschulen, ein anderer gibt vielfältige Aufschlüsse über Geburtenkontrolle und Rassenprobleme in UdA., ein weiterer handelt vom Segelflugbetrieb des NS.-Fliegerkorps. Prof. Dr. Schultze-Naumburg schildert an Hand von Reproduktionen nach französischen Plastiken Frankreichs Abkehr vom nordischen Geist. Die Methoden englischer Kolonialpolitik unter der Maske des Christentums geißelt ein Beitrag von Carla Hüttig.
und zwar richtig gemischt wie mub er sein!
Der gesund empfindende Mensch verlangt nach gemischter Kost. Er braucht und liebt das Gemischte. Und wenn es richtig gemischt Ist, dann schmeckt es ihm am besten. Deshalb muß das, was er immer wieder genießen — was er tagtäglich essen, trinken oder rauchen soll, richtig gemischt sein.
Wie Kaffee und Tee, oder wie der Tabak 1h der Pfeife, In der Zigarre und der Zigarette gemischt ist, damit er schmeckt und auch auf die Dauer nicht widersteht —so und noch vielfältiger mischen wir aus den Ernten verschiedener Gegenden und aus mehreren ver
schiedenen Röstprodukten den fiornfrancti. Nach unserem eigenen Rezept. Und mit Hilfe eines Mischverfahrens, das uns erlaubt, zu garantieren, daß er immer gleich gut ist — immer gerade so zusammengestellt und abgestimmt, wie ein Kaffeegetränk sein soll, das man alle Tage gern trinken will
Berlin. Ludwigsburg. Line. Komoiau. Halle. Neufc. Demlg


