Eichener Anzeiger
Dienstag. >5. April Ml
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gegen die Vogel-Strauß-Politik und gibt der Ansicht Ausdruck, daß das britische Volk den Krieg ernst
Der größte Teil des serbischen Heeres vernichtet
aus.
Saloniki begrüßt die deutschen Truppen
vid italienischen Truppen in das Bergland längs der und beschädigte zwei weitere große Handelsschiffe Malischen Küste zurück. Mur an einzelnen Stellen schwer. Kampfflugzeuge versenkten in der letzten
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lungen bei Banja Luka. Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen Flugplätze in INittelbos- nien und in der Herzegowina. Angriffe gegen militärische Ziele in Serajewo verursachten schwere Zerstörungen und ausgedehnte Brände in einem großen Truppenlager und in Bahnanlagen.
In Mordafrika wurde im weiteren Vorgehen nach Kampf das Fort Lapuzzo sowie das auf ägyptischem Boden gelegene S o l l u m genommen. Deutsche Sturzkampfflugzeuge vernichteten bei einem Angriff auf Flugplätze der I n f e l Malta in der Macht zum 13. April zwei feindliche Jagdflugzeuge vom Muster hurricane am Bode»! und erzielten einen Vombenvolllreffer auf dos Heck eines britischen Zerstörers. Am gestrigen Tage wurden auf der Insel Malta der Flugplatz Lucca und der Hafen La Valetta erneut bombardiert. Deutsche Iagdflugzeuge schossen im Luftkampf über der Insel ein britisches Jagdflugzeug vom Muster hurricane ab.
Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe aus bewaffneten Geleitzügen im St.-Gc- orgs-Kanal drei Schiffe mit zusammen 28 000 BRT
Macht ein Handelsschiff von 5000 BRT. und bombardierten Hafenanlagen an der britischen Südküste. Lin Unterseeboot versenkte bei Island einen britischen Hilfskreuzer von etwa 10 000 BRT. Zwei Vorpostenboote schossen an der Mordseeküsie von sechs angreifenden britischen Flugzeugen zwei ab und beschädigten ein weiteres schwer. Jagdflugzeuge schossen bei Dover vier Sperrballone ob. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Macht in das Reichsgebiet ein.
Bei den Kämpfen in Südserbien zeichnete sich der Kommandeur einer Panzerabteilung, Major Stiefvater, als Führer einer Vorausabteilung durch persönlichen Einsatz besonders aus.
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tiioung des Führers.
rer unerhört schnelle Siegeszug der Achsentrup- Pn in Libyen wird von allen Blättern mit bewun- den Kommentaren versehen. „Jnformaciones er- M-rt an den unrühmlichen Spott, mit dem die 6iclländer seinerzeit den heldenhaften Widerstand tNr Italiener in der Wüste bedacht hatten, heute.
wen, ihr kämpft heute für diese Prinzipien, Britannien aber kämpft mit euch?"
Am Rande des Abgrundes erdreistet sich Churchill noch einmal, einen derartigen Phrasenschwall von englischer Demokratie, Menschenrecht und Christentum auf das von ihm verratene Land zu ergießen. Richt nur die Slowenen und Kroaten, die nun wissen, wer ihnen die Freiheit brachte, auch die verblendeten Serben werden die teuslichen Worte Churchills „Britannien kämpft mit euch!" dem Satz des OKW.-Berichtes gegenüberstellen: „In Jugoslawien ist die Masse der vor den deutschen Truppen aufgetretenen feindlichen Kräfte vernichtet worden."
Gegen weitere Illusionen.
ird noch Widerstand geleistet. In der Verfolgung 's geschlagenen Feindes wurde die Save Übertritten. Zur Einnahme Belgrads wird ergänzend «meldet, daß schon in der Macht zum ). April Teile einer Panzerdivision m westen her bis zur Stadtmitte oor- rstoßen waren.
In Mordgriechenland entwickeln sich die rationen planmäßig.
Die Luftwaffe unterstützte auch am 13. April Südostraum die Operationen des Heeres durch ichtende Angriffe mit Jagd-, Kampf- und Sturzpffliegerverbänden auf feindliche Marschkolonnen Raum um Belgrad sowie auf Truppenanfamm-
Annabme von tu rinnt für die Rlittagsnummer biß 81/» Uhr desVormittags
Anznaen-Preile:
Anzeigenteil 7 Rpf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Heilenbreite
Nachlässe:
Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/« mehr
Berlin, 14. April. (DMB.) In Jugoslawien ent- oickeln sich die Kämpfe der deutschen Truppen gegen iie Reste des serbischen Heeres weiterhin erfolgreich. Der größte Teil der vor den deutschen nuppen aufgetretenen Feindkräfte ist v e r n i ch t et. Vie Serben leisten nur noch an einzelnen Stellen irtlichen Wider st and. Bei den Kämpfen i m äußersten Siidosten Serbiens brachten Iie deutschen Truppen umfangreiches Kriegsgerät -ls Beule und zahlreiche Gefangene ein. So wurden lei einem einzigen Vorstoß einer deut- chen Einheit ein General, 160 Offiziere und 7000 Mann des serbischen Heeres gefangen genommen.
Ser Wehrmachtbericht
§ort Lapuzzo rmd Sollurn in deutscher Hand Berlin, 14. April. (DMB.) Das Oberkommando n: Wehrmacht gibt bekannt:
Zn Jugoslawien ist die Masse der vor en deutschen Truppen aufgetretenen kindlichen Kräfte vernichtet. Die Reste 'S serbischen Heeres ziehen sich vor den deutschen
Berlin, 14. April. (DMB.) Mach den heute abend von deutscher militärischer Seite aus Griechenland vorliegenden Meldungen beginnt zur Zeit das in Griechenland befindliche englische Expedi tionskorps bereits sich an zahlreichen Stellen 5er griechischen Küste einzuschiffen. Bezeichnend ist, daß diese Einschiffung nicht nur in den Hafen erfolgt, sondern daß die Engländer sogar sn freier Küste — wie damals am Strand von Dünkirchen; — auf die seit Tagen in den griechi- chen Gewässern bereitgestellten leeren Iran s- sorlschiffe gehen.
Wieder erlebt die Welt das Schauspiel 'schamloser »ritischer Flucht aus einem Lande, das mit hoch, lonenben Hilfeversprechen zum Kampf aufgehetzt wurde. Feig und niederträchtig lassen sie die ver- 'atenen Griechen im Stich und schiffen sich — genau Tie bei Andalsnes, Namsos, Narvik und Dün- ürchen — wieder ein. Seit Tagen waren Anzeichen estzustellen, daß englische Schiffe in den griechischen Men bereitgestellt wurden, die zu keinem anderen Hweck dienen konnten, als dem eines neuen hinterhältigen Rückzuges. Unentwegt, fuhr aber London
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Stockholm, 15. April. (DNB. Funkspruch.) Der Londoner „D a i I! y f) e r a l d" wendet sich
Unsere Aufnahme zeigt die herzliche Begrüßung der ersten eintreffenden deutschen Panzer in Saümcki durch die Bevölkerung — (Aufnahme: PK.-Dick-Scherl^)
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fort, mit heuchlerischen Phrasen die Griechen weiter zum Widerstand anzutreiben. Nun aber ist es so weit! Es enthüllt sich ein Höhepunkt britischer Gemeinheit und militärischer Treulosigkeit, wie man ihn bisher in der Geschichte nie erlebt hat. Krämer, die mit dem Schicksal anderer Völker Schacher treiben, zeigen sich in ihrer ganzen Skrupellosigkeit. Jeder ehrliche Soldat wendet sich mit Ekel ab von solcher Niedertracht.
Enttäuschte Erwartunaen in Ankara
Istanbul, 14. April. (DNB.) Die türkische Zei- tung „Jkdam" schreibt: Die englischen Truppen sind Griechenland historisch verpflichtet und müssen siegen oder auf Griechenlands Boden fallen. Wenn England m Griechenland ein zweites Dünkirchen vornimmt, ist dies der schwerste Verlust an Prestige. Wenn England den völligen opferbereiten Einsatz seiner Truppen auf Griechenlands Boden unterläßt, wird es dies bereuen. Die englische Armee in Griechenland muß d i e Schiffe zum Rück- zug hinter sich verbrennen und fämp- f e n.
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nglands Balkankriegsplan durchkreuzt
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nehme und bereit sei, jeden Rückschlag als'solchen anzuerkennen. Es sei ganz überflüssig, die englische Bevölkerung aufheitern zu wollen, schreibt das Blatt. Gewisse Kreise verfielen in den Fehler, den britischen Sieg als einen automatischen Prozeß hin- zustellen. Der britische Vormarsch in der Cyrenaika habe für gewisse britische Schreiber einen Wendepunkt des Krieges bedeutet, während der deutsche Vormarsch in dem gleichen Abschnitt von denselben Leuten als eine Propagandageste gewertet werde.
Angesichts des deutsch-italienischen Vordringens in Nordafrika wendet sich auch „Evening News" gegen die Londoner A'mtsstellen, weil diese sich bemühten, die britischen Fehlschläge als Bagatelle hinzustellen. Als die Achsentruppen bereits sprungbereit gewesen seien, so meint das Blatt, habe man den Engländern gesagt, wie verloren die armen Deutschen sein würden, wenn sie erst in die Wüste kämen. Es wäre an der Zeit, daß man diesen Märchenerzählern einen längeren Urlaub gebe. „Evening Standard" schreibt besorgt, zahlreiche deutsche Tanks hätten die ägyptische Grenze erreicht und mit einem Schlage das Kriegsbildgeändert. Nach dem Verlust von Bardia könne es England nicht zulassen, daß die ägyptischen Häfen vom gleichen Schicksal betroffen würden.
Niederlagen!
Von unserer Berliner Scßnftleitung
Wenn es an den Ufern der Themse und des Potomac so etwas wie Osterspaziergänge gegeben hat, dann dürften sie von Winston Churchill und seinem Herzensbruder Roosevelt mit hochrotem Kops und geschwollener Zornesader unternommen worden sein. Alles hatten diese beiden Verschwörer gegen den Frieden der Menschheit in Rechnung gestellt, nur nicht diese Kette von Niederlagen, die sich über die Osterfeiertage hinzog und die — dafür werden die deutschen Waffen und wird die diplomatische Kunst der nationalsozialistischen Staatsführung schon sorgen — für die Herrschaften in London und im Weißen Haus in Washington nicht mehr abreißt.
Wie ein Schrei des Schreckens und der Angst haben sich in England die Nachrichten von den deutschen Siegen auf dem Balkan und inNordafrika fortgepflanzt. Siege Deutschlands im Südosten — ja, das wäre vielleicht noch zu ertragen, läßt man doch bereits leere Transporter in größerer Zahl und in hoher Fahrt nach Griechenland laufen, ganz gewiß nicht, damit sie sich dort deutschen Fliegerbomben preisgeben sollen. Der Südosten scheint trotz aller diplomattschen Anstrengungen, die seit Jahr und Tag gemacht worden sind, so etwas wie eine Angelegenheit dritten Ranges zu fein, auf die man ebenso leicht verzichtet, wie man jie leichtfertig heraufbeschwor. Wenn in einigen Londoner Zeitungen mit allen Zeichen des Entsetzens das sofortige herausziehen aller englischen Truppen aus dem Südosten gefordert wird, dann spiegelt sich in diesen Pressestimmen vielleicht die stille Absicht Churchills wider, zu altem Verrat neuen zu häufen. Ganz sind uns gewisse Absichten, den Rückzug anzutreten, nicht verborgen geblieben. Im übrigen wissen wir aus der jüngeren Geschichte, wie sich England seinen sogenannten Bundesgenossen gegenüber zu verhalten pflegt, wenn ihm selbst das Wasser bis zum hals steht. Ob es auch diesmal wieder die beiden Südoststaaten, deren Divisionen es mißbrauchen wollte, im Unglück zu verlassen gedenkt?
Was aber die Briten am meisten wurmt, istihre Niederlage in Nordafrika. Sie müssen sich von der amerikanischen Presse, die überhaupt mit auffallender Skepsis die englischen Chancen beurteilt, bescheinigen lassen, daß die deutschen Panzer das von den Engländern seinerzeit eroberte
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Die Briten fliehen aus Griechenland
Einschiffung an freier Küste wie bei Dünkirchen.
Gebiet in allerkürzester Zeit zurückholten und in Sollum angelangt sind. Gerade bas ist es, was ihnen die Röte ins Gesicht jagt. Sie sehen ihr Unheil anwachsen und können es nicht bannen. Jugoslawien sollte Deutschlands Verhängnis werden, ebenso Griechenland. Stattdessen sind nach genau einer Woche deutsche Truppen in Jugoslawiens Hauptstadt einmarschiert bei völliger Zerschlagung der jugoslawischen Armee, während lange zuvor Saloniki unter deutschen Schutz gestellt und Agram befreit wurde, womit sich für die Kroaten die Möglichkeit ergab, ein eigenes Staatsgebilde zu schäften. Zu allem Ueberfluß durften die Engländer noch die Tatsache registrieren, daß durch ihre Abenteurerpolittk Jugoslawien der Auflösung verfiel.
Und dann noch ein diplomatischer Akt von be- sonderer Bedeutung, der japanisch-russische Neutralitätspakt, der durchaus der Auffassung entspricht, die wir von einer Politik der Verhinderung der Kriegsausweitung haben. Wie von der Tarantel gestochen sind die Herrschaften im Weißen Hause yochgefahren, als sie festste llen mußten, daß aus dem erhofften russisch-japanischen oder japanisch-russischen Krieg und allem Drum und Dran, wovon sie träumten, nichts mehr wird. Und in London steht man verkniffen vor der neuesten Tabelle deutscher Erfolge im Kampfe gegen den englischen Schiffsraum und muß zugeben, daß der Horizont Englands nach jeder Richtung der Windrose immer düsterer wird.
Niederlagen, nichts als Niederlagen hat der brausende deutsche Frühlingssturm für die Briten und ihre Helfershelfer jenseits des Atlantik zusammengeweht. Wir geben ihnen aber die Garantie, daß die deuftchen Öfterer folge nichts Einmaliges bleiben. Sie werden ihre Fortsetzung finden, sie werden Englands Schicksal erfüllen.
England der Feind der Balkanvölker.
Sofia, 14. April. (Europapreß.) Der bulgarische Außenminister Popoff erklärte dem Vertreter einer deutschen Soldatenzeitung des Südostens, Englands Prestige habe durch den Frieden von Neuilly gelitten. Mit ihm habe Bulgarien seine Westgebiete verloren und auch den Zugang zum Aeg'äischen Meer, der im Balkankrieg mit soviel Blutopfern erkämpft worden sei. Diese Politik sei 20 Jahre lang nach dem Weltkrieg unverändert geblieben, heute fei der englische Einfluß in den Südoststaaten gebrochen, well-diese endlich verstanden hätten, daß England sie für seine egoistischen Zwecke ausnutzte, um sie in den Krieg gegen Deutschland zu stürzen, ohne daß es ihnen helfen könne. Eben deshalb nehme das bulgarische Volk die großen Siege der deutschen Wehrmacht mit aufrichtiger Freude auf.
Begeisterung in Ungarn.
wenden und sie zu Tode verwunden", bemerkt das Blatt abschließend. Die Zeitung „Alkazar" weist darauf hin, daß die Achsentruppen bereits 900 Kilometer in zwölf Tagen zurückgelegi haben. „Wenn man die Schnelligkeit des Vormarsches in Rechnung stellt, so scheint die Annahme nicht übertrieben, daß die Lage Englands im Nahen Osten sich in ihrem gefährlichsten Stadium befindet", schreibt das Blatt in seinem Kommentar.
Churchills Grabgesang für die verratenen Gerben.
Berlin, 14. April. (DNB.) Churchill richtete am Ostersonntag eine „Rundfunkbotschaft an bas jugoslawische Volk", in der es heißt:
„Ich sende dem jugoslawischen Volk, allen Serben, Kroaten und Slowenen meine besten Grüße. Ihr seid rücksichtslos von einem unbarmherzigen, barbarischen Aggressor angegriffen worden. Unser Mitleid für euch kommt aus dem Herzen. Bedauert nicht, daß ihr den Mut gehabt habt, diesem rasenden Angrift entgegenzutreten, denn euer Mut wird einmal in der Geschichte mit leuchtenden Lettern gerühmt werden. Wir kennen euch Serben. Ihr seid schon im letzten Krieg unsere Verbündeten gewesen. Kroaten und Slowenen! Wir kennen euere soldatische Geschichte. Jahrhunderte hindurch wart ihr das Bollwerk der Christenheit. Eines der bemerkenswertesten Ereignisse in der Geschichte Kroatiens ist jener Kamps, in dem während des 16. Jahrhunderts euere Bauern einen Aufstand machten, um euere Menschenrechte zu verteidigen und für Prinzipien zu kämpfen, für welche sich nach Jahrhunderten unsere Demokratte eingesetzt hat. Jugosla-
B u d a p e st, 15. April. (Europapreß.) Die ungarischen Truppen sind, entsprechend dem allgemeinen Plan des ungarischen Generalstabes, die D r a u- Linie zu erreichen, wo sie sich nicht mit der bisherigen ungarischen Landesgrenze deckte, in drei verschiedenen Richtungen eingesetzt gewesen. Die stärksten Kämpfe haben sich in der Batschka abgespielt, wo zwei serbische Verteidigungslinien durchbrochen werden mußten. Die Batschka, wo Ungarn, Volksdeutsche und serbisch-slawische Splitter, sog. Bunjewazen, wohnen, ist eine der fruchtbarsten Gegenden des. Königsreiches Ungarn gewesen — eine wahre - Getreidekammer. Die Besetzung dieser ehemals ungarischen Landesteile durch honveds
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Madrid, 14. April. (Europapreß.) England ist Biiber einmal von der deutschen Strategie ü b er« ’cscht worden, schreibt der Londoner „ABC"- kirefponbent Calvo. Man hatte in London, wie Üe britischen Zeitungen zugeben, einen Einmarsch kr deutschen Truppen vom Norden Jugo- Illwiens her erwartet. Die Jugoslawen hätten sch nach Südserbien zurückziehen und eine O f f e n- liae gegen d i e Italiener in Albanien tirfnen sollen, wodurch man d i e Griechen zu <nt I a ft e n gedacht habe. Dieser ganze Plan sei I Ion Führer, so gestehe man in London, durchs ft; uzt worden. „Die geheime Waffe Hitlers ist ib Ueberrafchung", so zitiert Calvo ein eng» Iirh.es Blatt, „und diese Ueberraschung ist ein Ergebnis der Schnelligkei t." Der An- . firüf auf Jugoslawien habe an der am wenig* f’en erwarteten und schwierigsten Stelle, dem gebirgigen Süden, begonnen Man trimere in England an ein Wort Kitcheners, btr beim Anblick der Berge gesagt habe: „f)ier f men nur Ziegen kämpfe n." Im übrigen böite man sich, so berichtet Calvo weiter, in Eng- . un'i über die Niederlage in Jugoslawien und in pobafriEa damit, daß die enftcheidende Schlacht bod im Atlaptik sein werde. Was an anderen ft>»gsschauplätzen geschehe, sei nur Ablenkungs- »üaröDer und Vorspiel zu einer neuen Uever-
(91. Jahrgang Nr. 89
Ersetzen« täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die <)Uuftrlene GießenerFamilienblätter Heimat imBild DieScholle
MonatS-BezugetvreiS:
Mit 4 Beilagen RM.1.98
Ohne Illustrierte . 1.80
Zustellgebülir. ,, -.25
auch bei Nichterscheinen von einzelnen Stummern infolge höherer Gewalt
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Postscheck 11686 Tranks. M
General-Anzeiger für Oberhessen
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ellt, JJrfibem die Engländer nach einem der schnellsten
iit A^iige der Geschichte am Ausgangspunkt ihrer
O nsive angelangt seien, könne man fein ironisches Hott von den deutschen ober italienischen Lippen
Horen. „Es ist gefährlich, den Bleistiften der Äar?-1 cyemui» ungutqa^n üunuesieue uuraj zzonveos faturiften militärische Dinge zu übergeben, denn die löste natürlich im ganzen Lande begeisterte Freude Ironie könnte sich allzu leicht gegen die Urheber —~


