Ausgabe 
15.3.1941
 
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Berlin, 14. März. (DBB.) Der Relch-mInister'

des Qnnern und der Reichsminister für Dolksauf- I Körung und Propaganda geben erneut bekannt.'

Madrid 14 März. (Europapreß.) Eine gewal-j Annahme am Leben. Alle sechs Arbeiter, die im ie Pulvererplosian^hat sich am Zrettag um 10 Uhr Depoigelänbebeldjafügt waren, halben bm lob

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Sevilla geplant sind.

Aus aller Welt

luna in Frankfurt an, die unter dem MottoKünst­ler irn feldgrauen Rock steht.

Biostattstisches Institut der Universität Berlin.

untau Deteuigi war, wegen 1 rAfrr«flM

bestrafen, wenn er sich her Feststellung einer Per-, M°si°m fn« uinoa nht»r her Art seiner Betei- Gesundh

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29 Mai 1940 in Neutal (Niederdonau) die Ehefrau >P ihres Geliebten ermordet, um diesen dann heiraten > R<

f i g en Körperverletzung, der Uebertretung der Straßenverkehrsordnung und vor allem Der,

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ou drei Wochen Haft und 30 RM. Geldstrafe ersatzweise sechs Tagen Gefängnis, verurteilte die 5. Strafkammer des Landgerichts Berlin den 43 Jahre alten Max B der fi* ber «br1if.

Berlin, 14. März. (DAV.) Der Führer Imd Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh iiuf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegs­marine, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz an l-apttäuteutnant Klug. Er Hal als Komman­dant eines Schnellbootes aus stark ge­scherten Geleitzügen z. T. dicht unter der englischen lüste einen Zerstörer sowie 7 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 46 500 ^RT. ver­sa n k t und einige weitere Schifte in Brand ge­soffen und beschädigt. Er hat sein Boot stets mit Nut und voller Einsatzbereitschaft beim Angriff

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fon, seines Fahrzeuges oder der Art feiner Betei­ligung an dem Unfall entzieht.

daß am Heldengedenktag, 16 Marz 1941. die Beflaggung oollftocks zu erfolgen hat.

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Berlin, U. ~.....

erschien ein Erla ß des Führers

zu können.

Jüdischer Sitttichkeltsverbrecher wegen Widerstandes erschossen.

Splelschar Volksdeutscher Studenten besucht die besetzten Gebiete im westen.

Die Volkstumsabteilung der Reichsstudentenfüh- rung schickt in Verbindung mit dem Bund außen' deutscher Studenten eine Gruppe von volksdeutschen Studenten aus den südlichen Siedlungsgebieten auf eine zwölftägige Spielfahrt nach Flandern. Belgien und Holland. Die Studenten und Stubentinnen, bie in Berlin, ®ien unb Stuttgart studieren, werden in Lied und Tanz deutsches Volks» tumsgut aus ihren Heimatgebieten barbieten und zeigen, daß die Deutschen im Südosten Europas ihr Deutschtum durch die Jahrhunderte hindurch bewahr haben. Diese Spielschar deutscher Studenten umfaßt Studenten und Studentinnen aus der Slowakei, Un­garn, Rumänien und Jugoslawien.

Schauspielpreis des Stadttheaters Elbing.

Der Oberbürgermeister der Stadt Elbing und die Intendanz des Stadttheaters (Dr. Walter Falk) haben einen Preis von 2500 R M. für das beste bis zum 1. August 1941 eingereichte noch mch angeführte Schauspiel ausgesetzt. Das Werk soll drei Bedingungen erfüllen: es lall literarisch wertvoll, unbedingt bühnenwirksam und leicht spiel» bar sein. (Musterbeispiele etwaDer Strom von Halbe undDie Mutter" von Stanietz.)

Boolsunglück auf der Elbe.

$n der Nähe von Dabrun bei Wittenberge geriet auf ber Elbe ein mit sieben Personen und Futter­mitteln stark beladener Kahn in einen Strudel uno (enterte. Fünf Personen ertranken, wah» rend die zwei anderen gerettet werden konnten.

Unwetter In Japan.

Mehrtägigen heftigen Regengüssen in ganz Japan fielen 12 Arbeiter be, Fwiqawa-N- - triiltätswerkes in der Provinz Ycirnanashi (Zentral- Japan) zum Opfer. 22 Arbeiter, bie in einem Tun­nel beschäftigt waren, wurden plötzlich von ein- dringenden Wasserrnassen überrascht. Trotz fieber­hafter Rettungsversuche konnten nur 10 geborgen werden.

Berkebrssünderttucht eines Radrnbrers.

Verkehrssünderflucht schuldig gemacht hatte. Im Sommer 1940 frühmorgens gegen 7 Uhr fuhr der Angeklagte mit dem Geschäftssahr- rab seines Arbeitgebers in Berlin-Charlottenburg bie Berliner Straße entlang Plötzlich bog er ohne Das E r

Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei teilt mit: Arn 12. März 1941 wurde ber Sittlichkeitsoerbrecher Israel Wertheimer wegen Widerstandes erschossen.

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Spanisches Pulverdepot in die Lust geflogen

50 Tote und 350 Schwerverletzte. 2500 Menschen obdachlos.

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Zwei Berdunkelungsverbrecher hingerichtek.

Am ll.März ist der 35jährige Janatz Ziora aus Menden hingerichtet worden. Den das Sondergericht in Dortmund als Dolkssckädling zum Tode verur» teilt hat. Der wegen Diebstahls und Raubes schwer vorbestrafte Ziora hat mehrere Einbruchsdiebstahle verübt und dabei die Verdunkelung ausgenutzt. Am gleichen Tage ist der ebenfalls vom Sondergericht in Dortmund zum Tode verurteilte, aus Aplerbeck flam- menbe Wilhelm Theuerkauf hingerichtet mor­gen. Theuerkauf, ein vielfach mit Gefängnis und Zuchthaus vorbestrafter Verbrecher, hat unter Aus- Nutzung der Derdunkelung zahlreiche Einbrüche ver­übt.

Vollstreckung eines Todesurteils.

in der Sage, die notwendigsten Arbeiten in seinem Betriebe zu verrichten. Ein großer Teil der Hack, früchte war auf dem Felde erfroren. Das Vieh ve- and sich in einem so jämmerlichen Ernahrunaszu- stand, daß man erwogen hatte, dem Tlerschutzver- ein Mitteilung zu machen. Auf Veranlassung des Ortsbauernsührers mußte schließlich, um einen wei­teren Verfall zu verhindern, das noch vorbanDene Vieh veräußert und die zum Hof gehörenden Grund- stücke verpachtet werden. Dem Bauern, der nid)! mehr fähig war, seinen Hof ordnungsgemäß zu be­wirtschaften, wurde daher der Ehrentttel Bauer ab- gesprochen. Die Verwaltung und Nutznießung seines Hofes mußte ihm entzogen werden.

überholen wollte. Während der Angeklagte und fein Fahrrad keinerlei Beschädigungen erlitten, wurde bie angefahrene Radfahrerin derartig verletzt, daß sie die Rettungsstelle aufsuchen mußie. Die Verun­glückte hatte den Angeklaaten nach seinem Namen gefragt. Dabei hatte er sich ihr gegenüber fälsch­licherweise alsMax Schmidt- aus gegeben. Da­durch, daß ein Straßenpassant sich Namen und An­schrift des an dem Fahrrad des Angeklagten befind- üchen Firmenschildes notiert hatte, gelang es trotz­dem, den Angeklagten zu ermitteln. Durch seine falsche Namensangabe hat ber Angeklagte sich der Verkehrssünderflucht schulbig gemacht. Wahrend sich früher nur Kraftfahrer, die sich der Feststellung ihrer Personalien entzogen, wegen Fahrerflucht strafbar machten, ist auf Grund einer Verordnung vom 2. April 1940 feder Verkehrsteilnehmer auch Radfahrer und Fußgänger - ber an einem Unfall beteiligt war, wegen Derkehrssunderflucht zu

Der Reichsgesundheitsführer hat die auf dem Ge- biete der G e s u n d h e i t s st a t i st i k führenden Aerzte zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenge­schlossen. Der Sitz dieser ..Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsstatistik des Reichsgesundheitssuhrers , die gleichzeitig vom Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung als ..Biostatistisches In­stitut der Universität Berlin" anerkannt wurde, be­findet sich im Reichsgesundheitsamt Berlin. Die Lei- liegt in den Händen von Dr. F. R e i ch e r t, die Lei­tung des Biostattstischen Jnstttuts der Universität übernimmt Dr. phil. habil. Dr. mcd. Siegfried Kol-

nchtung eines Traktorenwerkes. Reichsorganisattons- leiter Dr. Ley wird beauftragt, bie zur Probuktion bes von Dr. Porsche erfundenen Traktors not­wendigen Fabrikanlagen zu errichten und für die damit zusammenhängenden baulichen Maßnah­men die erforderlichen Anordnungen zu treffen. Diese sind im Gebiete der Gemeinde Walddroel vorgesehen.

Am Heidengedenktag Flagge auf So lstock.

e genen Flagge.

Vergebliche Tarnungsversuche.

Eden heuchelt Ekel über die Explosion in Jstambul.

s o f i a, 15. März. (DNB. Funkspruch.) Die Eng- leider fahren fort, die Explosion im Istanbuler frtelPera-Palace- in lügenhafter Weise zu Der- dchtigungen und Beschuldigungen gegen Bulgarien imuroerten. So hat Eden an den Gesandten Hendel l. in dessen Diplomatengepäck die in &üia nicht mehr verwendeten Sprengkörper exvlo. b-rten. eine Art Beileidstelegramm gesandt, in dem fefagt. er habe .. schrecklichen Ekel- emp­finden. als er die Zeitungsberichte von demg e reinenAtlentat- gelesen habe. Eden hat an. Einend noch nichts davon gehört, wie vielseitige Verwendung englische Diplomaten in Zusammen- »beit mit dem Intelligence Service gerade auf dem «Ilkan für Sprengstoffe hatten. Erinnert fei er dshalb an den glücklicherweise mißlungenen An- Haa eben dieses Gesandten Rendell auf die Sofio- [r Wasserversorguung ober an das in Split vor tirzem aufgedeckte enge Zusammenwirken britischer tinsularbeamten mit einer Bande käuflicher

weitere Areilegung der Diokletian-Termen.

Die Thermen des Diokletian in Rom sollen setzt ganz freigelegt werden. Der Gouverneur von Rom plant um'angreiche Arbeiten zur Senkung des Ni­veaus der Straßen, die die Diokletian-Thermen umgeben, um diese antiken Bauten sichtbar zu machen. In einem Teil ber Thermen bes Diokletian befinden sich das römische Nationalmuseum und eine der größten Kirchen Roms, die Santa Maria begli Angeli. die Michelangelo in die Ruinen der Thermen inbaute und in der die Kirchenfeiern der lönig-

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jn weichgemachtem Wasser schäumt öas Waschpulver viel besser. Zum Weichmachen bes Wassers verrührt man 30 Minuten vor Bereitung ^er Waschlauge einige Handvoll Henko-Vleichsoüa im Waschkessel, weiches Wasser schont die Wäsche^ und spact Seife^

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gefunden; auch zehn Soldaten wurden getötet.

Das Pulverdepot von Santa Barbara war eine Zweigstelle des staatlich kontrollierten Konzerns Union Espanola de Explosivos. In ber offiziellen Auslassung über bie Katastrophe wird unterstrichen, daß es sich um ein Privatunternehmen handelt, keineswegs um ein Militärdepot. Don dem Minister Gamero del C a st i l k o, dem Vertreter der Falange im Kabinett, der sich zufällig in Sevilla befand, wurden sofort bie ersten Hilfsmaßnahmen ange- ordnet. Zu ben Aufräumungsarbeiten ist Mmtar aus ber Provinz Anbalusien aufaedoten. Zur Hil e für die Verunglückten und die Obbachlosen ist die Falange eingeschaltet worden. DieFeria-. ein andalusisches Volksfest, das jedes Jahr Ende Marz gefeiert wird, ist abgesagt worden. Die für dieses Fest bereitgestellten Mittel sollen den durch die Katastrophe Geschädigten zugute kommen. Gleich- zeitig ist die Regierung gebeten worden, den Bau von 2000 Arbeiterhäusern zu genehmigen, die für

Aünf Jahre Zuchthaus für übles Gaunerstück.

Eine alte Berliner Kriegerwitwe war au lobt erschrocken, als sie eines Tages einen Brief erhielt, in dem der Hauptmann ihres Sohnes ihr mitteute, daß ihr Junae infolge einer Armverletzung am Schreiben verhindert sei. In seinem Auftrage teile er ihr daher mit, daß aus der von ihrem Sohn verwalteten Kompaniekasse von fremder Hand ZOO Reichsmark entwendet worden seien Da er da»uc aufkommen müsse, bitte er um Ueberfenbuna eines entsprechenden Betrages, für den er 300 RM zu- rückzahlen werde. Die Mutter war hoch erfreut, als ihr Untermieter, der ihr auch sonst mit Rat und Tat zur Seite stand, sofort bereit war, 200 RM. zur Verfügung zu stellen. Sie selbst verschaffte sich noch 100 RM. und legte sie dazu, weil sie glaubte, die erste Zahl in dem Dries ihres Jungen beruhe sicher auf einem Versehen, und in Wirklichkeit brauche er ,300 RM Der Untermieter gab einen Brief mit dem (Selbe unter der angegebenen Lagernummer auf dem Postamt ab und tags daraus erschien ber 27jährige Walter Möller aus Berlin-0 und strich das Geld ein. Dieser mehrfach vorbestrafte Gauner kannte di- Fomilienverhvltnisse des Sol­daten, der sich in Wirklichkeit der besten Gesundh-it erfreut, genau und wußte auch, daß er die Kom­paniekasse verwaltet. Diese Kenntnis nutzte er bann zu seinem gemeinen Gaunerstück aus. Da alles so gut geklappt hatte, schrieb er bald barauf einen zweiten Dries und verlangte weitere 125 RM., Die angeblich der Bursche des Sohnes abholen sollte. Daß der junge Soldat einenBurschen" haben sollte erregte aber den Verdacht des Untermieters, der sich mit der Polizei in Verbindung setzte. So gelang es. den Gauner feftzunehmen. als er zum zweiten Male auf dem Postamt erschien, um seine Beute einzustreichen. Das Berliner Sondergencht verurteilte den üblen Volksschädling wegen voll­endeten und versuchten Betruges und schwerer Ur­kundenfälschung zu fünf Jahren Zuchthaus.

Lawinenunglück am Splügen-Paß.

Am Südfuß des Splügen-Passes sind d r e i P er­son e n von einer Lawine verschüttet worden. Zwei von ihnen konnten von den Einwohnern des Dorfes Campoldocino gerettet werden.

tige Pulverexplosion hat sich w

in der Nähe von Sevilla ereignet. Das Depot von Santa Barbara, das drei Kilometer von der andalusischen Hauptstadt entfernt liegt ist i n di e Luft geflogen. Die Katastrophe hat gewaltige Ausmaße angenommen. Bis jetzt sind 5 0 Tote und 350 Schwerverletzte geborgen worden. 30 0 Häuser sind zerstört, 2500 Menschen sind obdachlos. Im Umkreis von 6 Kilometer um den Unglücksort ist keine Fensterscheibe ganz geblieben. Das Pulvermagazin liegt bei Sevilla auf Dem Adlerhügel, inmitten von Arbeitersiedlungen. Zur Stunde der Katastrophe befanden sich die Manner an ihren Arbeitsplätzen, daher fielen ber Explosion vor allem Frauen und Kind er zum Opfer.

Die Explosion hat deswegen so große Ausmaße angenommen, weil bas Lager voll belegt war. Nach ben ersten Mitteilungen aus Sevilla soll die Katastrophe auf die Ungeschicklichkeit eines Arbeiters zurückzuführen fein, der beim Transport von Dy­namit eine Kiste fallen ließ und so d.e Entzündung herbeiführte. Aber es ist kein Zeuge mehr für diese

Der jährliche Erzählerpreis derneuen linle", für den innerhalb von zehn Jahren insgefümt über 30 000 RM. ausgesetzt waren, wurde soeben für 1941 in Höhe von 3650 RM. durch die ehrenamt­lichen Preisrichter Paul Fechter, Helene von Nostiz, Wilhelm von Scholz. Bruno E. Werner verteilt. Die sechs Preisträger werden im März-Heft derneuen linie" vorgestellt. Es find: Gerhard Denecke. Anny Berg von Linde, Gerhart Weife. Georg von der Dring. Günther Wandel, Marga laut. Der Ver­lag berneiren linie" zeichnete ferner durch Ankauf ihrer Arbeiten folgende Autoren aus: Norbert Jac­ques. Karl Jvho, Ulrich Sander, Ruth Schaumann, Charlotte von Gumberz-Rhonthal, Gertrud Heyer.

Künstler im feldgrauen Rock-.

gür amerikanische Geleitzüge über den Atlantik.

Stockholm. 15. März. (Europapreß.) Eine «firne Kampagne für amerikanische Geleitzüge über hu Atlantik ist nach einem Bericht der Göteborgs lindels- und Schiftahrtszeitung von dem amen- ililschen Militärschriftsteller Fielding Elliot (n geleitet worden Elliot schreibt:Die ganze Hilfs- piUtik kann mit einem Mißlingen enden, wenn rcht Maßnahmen getroffen werden, um d'e h» igen D e r l u st z i f f e r n herunterzu- tuaen Die Ueberfübrung eines weiteren Teiles uilerer Flotte unter die britische Flagge würbe jtn wertvoller Beitrag sein. Unsere Schiffe würden rvrksamer fein, wenn sie mit amerikanischen Besatzungen benwnnt werden und unter ! anerikanifchem Befehl stehen. Falls dis aDtte dazu verwendet werden muß, die Seewege ; Qi en zu halten, so hoffen wir, diese Tatsache ohne I jLrdjt feststellen zu können und unsere Schiffe für Sn Zweck, für den sie gebaut worden sind, d h. ,,m Schutze der vitalen Interessen der Revublik. zi verwenden und dies nicht unter ber Flagge ! anderen Landes, sonbern unter unserer

Viele Künstler stehen in ben Reihen der Wehr­macht ober in einem anderen kriegswichtigen Ein­satz. Ihr Schaffen ist in der Heimat nicht vergessen. Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" im Rhein-Main-Gebiet hat es sich daher zur Aufgabe gestellt, der Oeftentlichkeit eine 21 u s ft e II u n g ber im Kriegseinsatz stehenden Künstler des Gaues Hes- sen-Nassau zu übergeben. Sie kündet eine Ausstel- f..«« cti-nnFriirt nn hi» linfpr dem Motto ..KÜnst»

Amerikanischer Zomnal'st nnier Srionageverdacht verhaffet. Berlin. 15. März. (DNB. Funkspruch.) Der meritanifd)e Jouralist Richard C. Ho11elet, [ ertretcr einer amerikanischen Nachrichtenagentur, t urbe Samstag früh wegen brinqenben Verdachtes ler Spionage zugunsten einer Feindmacht o e r« astet.

Trauerfeier für Koma Alfons in Berlin

Berlin, 14.März. (DNB.) Der spanische Bot- ffiafter veranstaltete für den verstorbenen König lIfons XIII. eine Trauerfeier in der Hedwigs- li r d) e. Als Vertreter des Führers war Staats- runifter Dr. Meißner, als Vertreter bes jur j»eit von Berlin abwesenden Reichsministers des Iustüärtigen von Ribbentrop Staatssekretär von D e i z s ä ck e r mit dem Chef des Prvtokolls Ge- V nbten von Doernberg erschienen. Die Wehr- r acht war durch General der Flieger von W>' t ndorff. Aomiral Canaris. General Er­furt h und Vizeadmiral Patzig vertreten. Ferner raren Mitglieder der spanischen Botschaft. 2)ertreter l-r Falange und ber spanischen Kolonie sowie zahlreiche Mitglieder der Berliner Missionen und Rutsche Freunde Spaniens anwesend.

Das Ritterkreuz für KapiiSnleuinant Klug.

Kleine politische Nachrichten

Der Führer hat dem ordentlichen Professor em. Geheimen Medizinalrat Dr. med. Walter Stöckel in Berlin aus Anlaß ber Dollenbung seines 70. Lebensjahres in Anerkennung feiner her­vorragenden Verdienste um die medizinische Wis­senschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Geburts­hilfe und Gynäkologie, die Goethe-Mdaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Der Führer hat dem niederdeutschen Maler Professor Bernhard Winter in Oldenburg 1.0. aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres die Goethe-Medaille für Kunst und Wissen­schaft verliehen. *

Im Auftrag des Reichsführers ff und Reichs­kommissars für die Festigung deutschen Volkstums

begrüßte der Leiter der Volksdeutschen Mlttelstelle und Beauftragte für bie Aussiedlung -Obergrup­penführer Lorenz, an der deutsch-sowietischen Grenze bei Eydtkau einen Treck ber Bo II9- deutschen aus Litauen und hielt sich darauf in Kowna zur Ueberprüfung der Ausfiedlungsarbei- ten auf. Bis zum 11. März ha-ben 36 000 Volks­deutsche aus Litauen die Reichsgrenze überschritten.

In Madrid wurde in Anwesenheit des spani- Nischen Außenministers Serrano Suner und des deutschen Botschafters von Stohrer eine deutsche Presseausstellun g.eröffnet.

Im bulgarischen Staatsanzeiger wurde ein Journalistengesetz verosfentlicht. Nach ihm kann als Journalist nur angesehen werden, wer sich hauptamtlich journalistisch betätigt und mindestens zwei Jahre an einer Tageszeitung ober sechs Jahre an einer Wochenschrift gearbeitet hat.

Zwischen der Sowjetunion und dem Königreich , Thailand sind die diplomatischen, kommerziellen und konsularischen Beziehungen ausgenommen worden.

Dr Pablo Santos Munoz wird Ende April als erster Gesandter Argentiniens fein Land in Kanada vertreten. *

Die brasilianische Regierung stellte auch für 1941 600 Millionen Milrcis für bie Durchführung bes Fünfjahresplanes zur Verfügung, wovon ein gro­ßer Teil für ben Ausbau der nationalen Verteidi­gung Verwendung findet. Für die Verbesserung des Verkehrswesens, den Aufbau der Schwerindustrie, Agrarmaßnahmen. Erdölschürfungen sind weitere Posten vorgesehen.

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Trunksucht führt jum Verlust der MrtschaftsfShlgkeit. b h o f g e r i ch t Z w e i b r u ck e n hat ein vertes Urteil gefallt. Ein Bauer war seit Trünke ergeben und daher nicht mehr

Am 14 März 1941 ist die 1908 in Kodersdorf

geborene Barbara Tremmel hingerichtet wor- einüaute und in der bie Kirchenseiern Der röntg- ben, bie das Sondergericht in Wien w e g e n ' lichen Familien begangen werden. Auf einem ande- Meuchelmordes als Gewaltverbrecherin zum ren Teil der Diokletian-Thermen, auf dem Desti zum T°d rerteilt hat. Die Tremmel hat am bulum. befindet sich d.e tm Mbtrete geformte -----x m- iru.e,».. I <13 fl .. a (jfebra, einer der schönsten Plätze toms, ber auf dem Grundriß des antiken Desti- bulum errichtet ist. Das Projekt läßt die Piazza Efedra und die Kirche Santa Maria deali Angell intakt und wird nur die Ruinen in nordwestlicher Richtung freilegen. Die antike Palaestra der Ther­men wird mit Hifte von Säulenfragmenten, die sich in den Ruinen befinden, wiederhergestellt werden.

ILführt.

Ein großes Voltstraktorenwerk

Darüber empfindet der englische Außenminister cicheinend keinen Ekel. Auch nicht, als er von den kn Schlägen des britischen G-Heimdienstes auf die ( aatsmänner des Irak und Ägyptens in ben Sei- tingen las. Um ihm aber auch eine aktuelle Mog- fefeit zu geben,schrecklichen Ekel^ zu empfinden, empfehlen wir ihm die derzeitigen Berichte englischer 5 itunaen über den feigen Mord verblendeter tiemisr ^auvinisten an dem polnischen Schau- *'" j? jeler Igo Sy m. der nur deshalb umgebracht v irde. weil er an einem deutschen Film nitgewirkt hatte. Ueber biete unsinnige Tat, fr- selbstverständlich beträchtliche Erschwerungen auch fir ihre fernstehenden polnischen Bevölkerunasteile Irr (Befolge hatte, frohlockten die englischen Zeitun- *m, und Radio London klatscht Beifall Solch? ne-briae Gesinnung verursacht wahrhafttgen Ekel, Md Mr. Eden täte aut daran, sich auch die M'ldun- M über b*n Mord an dem polnischen Richter I afilews ki anzusehen, der ebenfalls n'chts an- bres getan hatte, als mit den deutschen Behörden jm Vorteil feiner polnischen Mitbürger zusammen- z: arbeiten.