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Gebietsmeisterschastell in Frankfurt

Gundlach (117) 13,1;

werde dem doch nicht den Triumph gönnen, mich

(Nachdruck verboten.)

29. Fortsetzung.

Ne Dominiks.

Ramon von Hellmuth M. Böttcher.

de, das mit uns geboren ist, von die Frage! sagt Goethe."

klasse I (1000 Meter). 1. Heinrich Fey (CKC.) ohne Kampf gewonnen. ..

Einer-Faltboot / Anfang er kl. (WF. 1) HI - Klasse A (600 Meter). 1. Helmut (Elkr (GRG.) 2:14,8; 2. Karlheinz Heinze (KGH.) ^E^ner-Faltboot F. 1 Anfänger- klasse (1000 Meter). 1. Alfred Schmdehutte Gfie 4:58,6; 2. tz-n- Steuer CßOS» 5:21,9; 3. Heinrich Schäfer (PGG.) 5:26,2.

Zweier.Faltboot F. 2 - Anfanger- klasse (1OO0 Meter). 1. Ewald Fehlauer/ Karl Nuppel (PGH.) 4.39,2; 2. Herbert Pfeil / Walter Müller (KGH.) 4:41,7.

BDM. -Werk: 100 Meter: 1. Sowa (81) 13,1; 2. Achenbach (253 Limburg) 13,2; 3. Weber (81) 13,6. Weitsprung: 1. Burggraf (81) 5,19; 2. Drum (81) 4,93; 3. Weber (81) 4,62 Meter. Kugel: 1. Rackles (81) 10,01; 2. Rückriem (81) 9,77; 3. Weckbacher (117) 9,52 Meter. Speer: 1. Klotz (81) 41,33; 2. Krämer (81) 30,15; 3. Weck­bacher (117) 28,38 Meter. Fünfkampf: 1. Krä­mer (81) 3118; 2. Rackles (81) 2969; 3. Füg (81) 2688 Punkte.

Frankfurter Temüssiege.

Die Tennismeisterschaften des Gebiets und Ober« gaues Hessen-Nassau wurden auf der Anlage der BSG. Adlerwerke Frankfurt durchgeführt. Die Frankfurter Jungen und Mädel blieben auf der ganzen Linie siegreich. Ergebnisse:

HI. - Einzel: Wissenbach (81) Springer (81) 6:3, 6:2. BDM. - Einzel: Schmitthenner (81) Becker (80 Wiesbaden) 6:1, 6:0. HI. - Doppel: Hosch-Egeler (81) Haas-Günther (117 Mainz) 6:0, 6:3. B D M. - D o p p e l: Schmitthenner-Dünges l (gl) Becker-v. Papen (80) 6:2, 6:2.

Frische Luft", sagt er inbrünstig.Schnell! Frische Luft! Daß solch ein Kerl mit seiner bloßen Anwesenheit die Luft vergiften kann!"

BDM.: 100 Meter: 1. _ , . .

2. Becker (117) 13,3; 3. Müller (81) 13,5. Weit­sprung: 1. Schall (81) 5; 2. Becker (117) 4,84;

3. Nagel (287 Offenbach) 4,84 Meter. Kugel: 1. Füg (81) 9,50; 2. Lehr (254 Büdingen) 8,96; 3. Reitz C287) 8,28 Meter. Speer: 1. Füg (81) 34,34 ; 2. Gebauer (98 Hanau) 26,90; 3. Ferber (98) 26,40 Meter. Fünfkampf: 1. Füg (81) 3256 ; 2. Mül« (er (81) 2990; 3. Schmidt (98) ,2670 Punkte.

Unt das Gesetz, Vater, das Recht? Es lerntet doch ganz klar und eindeutig für uns für dich!

Dominik starrt eine Weile zur Zimmerdecke.

Das Gesetz, mein Junge?" wiederholt er.Das Recht? Vom Rechte, das mit uns .

dem ist leider nie die Frage! sagt Goethe."

Fußball-Rundschau.

Oie 1. Schlußrunde um den Tscharnnrerpokal.

Wander-Faltboot II, Frauen, Anfänger- klasse (600 Meter): 1. E. Buße/A. Ronzheimer (MKC) 3:59; 2. Hahn/Zschocke (MKC) 4:12.

Einer-Faltboot, Anfänger (W F. 1) HI.' Klasse A (600 Meter): 1. Heinz Abt (PGH) 3:32,8; 2. Heinrich Beilborn (MKE) 3:34,5; 3. Rudolf Fuß

Zweier-Faltboot (WF. 2), DJ.-Klasse (300 Meter): 1. Hans Gerold/Bernhard Ohler (KGH) 1:45; 2. Arno Funk/Heinz Ortmüller (MKE) 2:01,8.

Einer-Kajak K. l Anfängerklasse (10 00 M eter): 1. Alfred Schindehütte, CKC., 4:47,3; 2. H. Pfeil, KGH., 4:52,8; 3. Willi Her­mann, MKC., 5:31,2.

Zweier-Faltboot, Anfänger (WF. 2), HI., Kl. A (6 00 Meter): 1. H. Beilborn/W. Pawlowsky, MKC., 3:13,5; 2. Karlheinz genfer/ Klaus Finkel, PGG-, 3:16,7; 3. K. E. Wallestfels/ K. H. Falkenhainer, PGG., 3:20,5.

Einer - Wanderfaltboot (WF. I), An­fängerklasse (1 00 0 Meter): 1. Karl Rup- pel, PGH., 5:46,2; 2. W. Müller, KGH., 6:03,4.

Einer-Ka jak, K. I, Leistungsklasse I (1000 Meter): Bereichs-Kriegsmeisterschaft: 1. Paul Sck;ugart, PSK., 4:40; 2. Heinrich Fey, CKC., 4:47,9; 3. Joachim Kaphingst, MKC., 4:48,5.

Zweier-Faltboot (WF. 2) , HI, Kl. B, Anfänger (4 0 0 Meter): 1. Karlheinz An- dreas/Walter Eiring, PGH., 2:20; 2. Rudi Ortmul- ler/Karl Schmidt. MKC., 2:23; 3. Engelhard Nolte/ Karlheinz Nolte, PGG., 2:30.

Einer-Faltboot (WF. 1), Anfänger, HI., Kl. B (400 Meter): 1. Reinhold Briese, PGH., 2:34; 2. Gideon Schüler, MKC., 2:40,3; 3. H. Sier, GRG., 2:45. .

Einer-Faltboot (WF. 1) HI., Kl. B (L e i- stun gs klasse (4 00 Meter): 1. Martin Paw­lowsky, MKC., 2:30,3.

Einer - Faltboot, Leistungsklasse (F. 1), HI., Kl. A (600 Meter): 1. Heinz Rodde- wig, CKC., 3:06; 2. Karl Knoll, KGH., 3:11,1; 3. Arno Siebert, CKC., 3:11,3.

Zwei er-Kajak K. II, Leistungsklasse! (100 0 m), Bereichskriegsmeisterschaft: 1. Heinrich Fey/Alfred' Schindehütte, CKC., ohne Kampf ge- Wonnen.__

Zweier . Wanderfaltboot (WF. 2), A n« fängerklasse (600 Meter): 1. Karl Nuppel/

den: 1. Kling (115) 16,8; 2. Schmuck (115) 17,2; 3. Gillner (115) 17,3. Weitsprung: 1. Neue (186 Bensheim) 6,80 Meter; 2. Winkler (116 Gie­ßen) 6,20 Meter; 3. Müller (166 Bad Hamburg) 6,00 Meter. Hochspruna: 1. Naumann (81) 1,70 Meter; 2, Böllinghaus (116) 1,65 Meter; 3. ©in­ner (115) 1,60 Meter. Stabhoch: 1. Lmnscheld (253 Limburg) 3,00 Meter; 2. Kling (115) 2,90 Meter; 3. Einig (115) 2,80 Meten Speer: 1. Maul (115) 48,90 Meter; 2. Pulch (288 St.- Goarshausen) 47,74 Meter; 3. Roatsch (288) 45,79 Meter. Diskus: 1. Müller (81) 33,88 Meter; 2 Krämer (115) 31,94 Meter; 3. Winter (115) 31,07 Meter. Hammer: 1. Knapp (115) 29,36 Meter. Fünfkamp f: 1. Neue (186) 3687 Punkte; 2. Edel (288) 3605 P.; 3. Rödner (115) 3279 P. Reichssport wettkampf. H I.: 1- Bann 88 Wetzlar 3194 P.; 2. Bann 392 Gelnhausen 3007 P.; 3. Bann 116 Gießen 2950 P. DJ.: 1. Jungbann 116 Gießen 2387 P.; 2. Jungbann 392 Gelnhausen 2356 P.; 3. Jungbann 118 Worms 2222 P. 4X75-Meter-Staffel (D I): 1. Dann 115 Darmstadt 39,5; 2. Bann 116 Gießen 39,9; 3. Bann 80 Wiesbaden 40,0.

und blieb mit 6:2 siegreich. NndruckWolle Dieg« errangen weiter Spvg. Furth und 1. FC. ^trnberg, die den Stuttgarter SC. b.W Schwaben Augsburg jeweils mit 7:0 abfertigten. Der SS. Woldhof be­hauptete sich durch zwei Treffer non Erb vur knapp mit 2:1 gegen die Spvgg. Sandhosen und t" Frank- furt fanHas Treffen zwischen Rotwech und dem Miitelrheinrneister DsL. 99 Köln be.rn Stand non 11 ein vorzeitiges Ende. Im Kasseler Loka.treften behielt der BC Sport mit 4:0 über die Kurhessen die Oberhand.

Bon den übrigen Spielen sei die Begegnung zwischen Rotweiß Essen und Schalke 04 heworge. hoben. Erst in der Verlängerung konnte Schalte zum 2:1 l:l)-Sieg kommen; Eppenhoff schoß das entscheidende Tor. Schwarzweiß Esten behauptete sich in Duisburg mit 1:0, der Hamburger L>D. zog bei seinem alten Rivalen Holstein Kiel mit 1*2 ben Kürzeren und Eimsbüttel ging mit dem gleichen Ergebnis gegen Werder Bremen em. Polizei Chem- nitz blieb in Dresden gegen die Sportfreunde 2^0 lienreicb und die Wiener Admira kehrte aus Prag mit einem 2:1-Sieg heim. Rapid und Austria Wien hatten sich bekanntlich bereits im Laufe der ver. gangenen Woche für die zweite Schlußrunde quält- fiziert.

Das bedeutendste fußballsportliche Ereignis des zweiten Juli-Sonntags war die 1. Tfchammerpokal- Schlußrunde mit ihren rund 30 Spielen. Von den 20 Bereichsmeistern, die erstmals in die Kämpfe ein- griffen, blieben mit LSD. Stettin, Hamburger SV., NSTG. Prag, Kickers Offenbach und VfL. Mann- heim-Neckarau gleich fünf auf der Strecke. Der Pokalverteidiger Dresdner SC. mußte noch einmal zusehen, da fein Gegner (LSV. Wurzen oder BC. Hartha) noch nicht feststand.

In den süddeutschen Bereichen gab es eine ganze Reihe von interessanten Pokalbegegnungen. Wurt- tembergs Meister Stuttgarter Kickers schoß mit einem Ergebnis von 17:0 (8:0), dos er gegen den

Nisten Dominik bleibt ein Träumer.

Der Chefingenieur LietzenÄorf ist ein Rechner. Wenn Nisten Dominik von Chemie spricht, dann meint er damit die Fülle der Wunder, in denen sich das Werden und Altern der Erde erfüllt. Sein chemisches Laboratorium erscheint ihm als eine kleine Zauberkammer, in der der Mensch tnt Wim zigen das wiederholt, was Gott im Gewaltigen vorgeschaffen hat. Die Elemente sind ihm Bausteine am All, die chemischen Verbindungen erste Gestal­tungen eines Schöpferwillens.

Wenn dagegen der Betriebsleiter Lietzendorf das Wort Chemie hört, dann versteht er darunter eine Wissenschaft von Formeln und Reaktionen, von Analysen und Synthesen, von festen, flüssigen und gasförmigen Körpery und ihren Einwirkungen auf« einander nach dem Verhältnis ihrer Atomgewichte und Wertigkeiten. Ihm ist das Element nicht der Urstoff, aus dem der Wille eines Allmächtigen die Wunder der Welt auftürmte, sondern eines der ge­nau abgezählten zweiundneunzig Masseteilchen, auf die sich alles Körperliche auf der Welt zurückrech- nep läßt. Jedes dieser Teilchen besteht aus einem Kern von unvorstellbarer Winzigkeit, um den wie der Mond um die Erde oder die Gestirne um die Sonne andere elektrisch geladene Winzig­keiten herumsausen. 303 000 Trillionen dieser Din­gerchen sind beim Wasserstoff ein Gramm schwer und füllen einen Eimer von elf Liter Fassungs­vermögen. Zehn Millionen wie Perlen nebenein­ander aufgereiht ergeben die Länge eines Milli­meters. Würde man den Eimer voll Wasserstoff- perlen auf eine Schnur ziehen, so wäre diese drei­ßig Milliarden Kilometer lang und ließe sich fünf­unddreißigmal um die Bahn spannen, auf der un­sere Erde die Sonne umkreist. Nachher kann man die Schnur dann wieder zusammenwickeln und m den Eimer zu weiterem Gebrauch aufheben.

(Fortsetzung folgt.)

gebrochenen Gedanken von vorhin wieder auf. Auf Grund der absolut klaren Rechtslage fordere ich jetzt natürlich Erfüllung der Verpflichtungen, die ich Ihnen eben näher präzisiert habe."

Und wieder zeigt sich, auch in dieser Stunde und diesem Gegner gegenüber, sein grundvornehmer Charakter. , .

..Ich will Sie aber mcht überrumpeln. Bespre­chen Sie die Angelegenheit mit Justizrat Specer. Ich warte auf Ihre Erklärung bis sagen wir heute in vier Wochen. Falls ich aber bis dahin keinen binderen Bescheid über Ihre Entschließung haben sollte" seine Stimme wird plötzlich schnei- dendbeauftrage ich von mir aus meinen An­walt mit der Nichtigkeitsklage. Ich warne Sie, in­zwischen auch nur eine Aktie zu veräußern. Die Aktien sind mein nach Ihrer eigenen Begrün­dung und Sie erhalten von mir auf Heller und Pfennig zurück, was Sie dafür aufgewendet haben."

Drei ausgeblasene Eier", tönt es durch Frinzkas Erinnerung. Wer hat das kürzlich gesagt? Er oder Lind? Er kann sich im Augenblick nicht mit Sicherheit besinnen.

Mit Mühe kann er eine Antwort hervorwürgen.

Ich werde mich gleich mit meinem Anwalt be­sprechen."

Tun Sie das. Und sagen Sie ihm gleich, daß nicht bloß die Unkünddarkert des Vertrages feine Nich- tigkeit bedingt, sondern auch die ganze Unanftän' digteit, mit der Sie Ihren Dorteck seinerzeit aus meiner Notlage erpreßten. Ich hätte von mir aus nie von meinen Rechten Gebrauch gemacht. Da Sie es aber nunmehr wünschen, Herr Frinzka, so habe ich keinen Anlaß weiter, auf Sie mehr Rücksicht zu nehmen, als Sie sich selber gewähren wollen."

Frinzka erhebt sich schwerfällig aus seinem Sessel. Sie Glieder sind ihm eingeschlafen. Der Kopf tut ihm wehe. Er ist keines klaren Gedankens mehr fähig.

Also in vier Wochen", erinnert Dominik. Sie brauchen sich nicht persönlich herzubemühen. Das beste ist, Sie lassen mir durch Ihren Anwalt schreiben, da Sie ja doch kein Jurist sind."

Frinzka verbeugt sich stets. Er hat alle Mühe, soviel Haltung zu wahren, daß er beim Verlosten des Zimmers nicht taumelt.

Nisten zieht die Tür hinter ihm zu und öffnet dann alle Fenster weit.

Händen des Bereichsfachwartes für den Kanusport Walter Gutacker (Kassel). Bewährte Kameraden von der Paddlergilde in Gießen hatten sich für den Wettfahrtausschuß als Starter, Schiedsrichter, Ziel, richter und Zeitnehmer zur Verfügung gestellt. Für die fernmündliche Verbindung von den einzelnen Startplätzen zum Ziel hatte die Nachrichtenaefolg. schäft der HI. eine Fernsprechleitung gelegt, so daß eine dauernde Verbindung zwischen den einzelnen Stationen vorhanden war. ..

Bereichsfachwart Gutacker (Kassel) würdigte am Schlüße der Veranstaltung in einer Sieger- ehrung die Leistungen aller Teilnehmer und über, reichte den Stegern Anerkennungsurkunden. Die tn allen Teilen wohlgelungene Veranstaltung endete mit dem Gedenken an den Führer.

Sie Ergebnisse der Wettkämpfe.

Beteiligte Vereine: Paddlergilde Hanau e. D. (PGH), Kanu-Gesellschaft Hanau e. 23. (KGH), Cas- feier Kanu-Club e. 23. (CKC), Marburger Kanu- Club e. 23. (MKC), Kanu-Klub Wetzlar e. D. (KWC)' Skiklub Lauterbach (SKL), Gießener Rudergesell. schäft von 1877 e. 23. (GRG), Gießener Ruderklub Hassia 1906 e. 23. (GRH), Paddelsport Kassel (PSK), Universität Gießen, Paddergilde Gießen e. V.

iner-Wanderfaltb. oot W F. 1, DJ.- Klasse (300 Meter): 1. Adolf Paulson (KHG) 1:43,2; 2. Friedrich Schußler (GRH) 1:54,6; 3. Willi Heller ($3 w e te r4' Kajak K 2, Anfängerklasse, (1000 sieter): 1. H. Pfeil/W. Müller (KGH) ohne Kampf gewonnen. ~ /CT,

Zweier-Faltboot, Leistungsklasse (F 2), HJ-Kl A (600 Meter): 1. Heinz Roddewig/Arno Siebert (CKC) 2:43,8; 2. Karl Rohrweger/Hans Blei (PGH) 2:48,4; 3. Fr. Rodenhausen/B. Pflatzer ^E?n /r^F a l t b o o t, Anfänger (W F. 1) H2 - Klasse B (400 Meter): 1. KaH Heinz Andreas (PGH) 2:37,9; 2. Egon Charisse (PGG) 2:40,5; 3. Karl Schmidt (MKC) 2:41.

Einer-Faltboot F 1, Altersklasse I und II (600 Meter): 1. Karl Althaus, in Klasse I (WH) (SKL) 3:36,5; 1. Ernst Rödel, in Klasse II (KCW)

Wilhelm Börner, PGH-, 3:08,7; 2. Ruckelsh ausen/ Zimmer, Univ. Gießen, 3:11,2.

Einer-Faltboot F. 1 - Frauerr-An- fängerkl. (600 Meter): 1. Anni Schmidt (PGH.) 4:04,4; 2. Erna Belzer (MKC.) 4:29,9.

Einer-Faltdoot F. 1 Frauen- Leistungsklasse II (600 Meter): 1. El­friede Winnhauer (MKC.) 3:54.

Zweier-Faltboot F. 2 Alterskl. 1 (6 00 Meter): 1. H. Schmackpfeffer / F. Weichsel­gärtner (KGH,) 2:57,2; 2. Ernst Rödel / Karl Alt- haus (KCW./SKL.) 3:08,7.

Einer-Faltboot F. 1 Leistungs-

Unter nicht gerade idealen Dorbedinaungen traten am Wochenende im Frankfurter Sportfeld HI. und BDM. zu ihren Gebiets- und Obergaumeifterschaften in der Leichtathletik zusammen. Das muß bet den erzielten Zeiten und Weiten berücksichtigt werden, die sich aber auch ohnedies sehen lasten können.

Der erste Tag.

Der erste Tag gab den Vorkämpfen sowie dem Reichssportwettkampf des Jungvolkes breiten Raum. Es fielen aber auch schon einige Entscheidungen. Sie hatten folgende Ergebniste:

Hitler-Jugend: 100 Meter: 1. Neue (Bann 186/Bensheim) 11,0; 2. Ruth (98/Hanau) 11,1; 3. Gensicke (288/St. Goarshausen) 11,6. 800 Meter: 1. Kern (81/Frankfurt) 2:01,8; 2. Hartung (115/Darmstadt) 2:01,9; 3. Schafsrath (118/Worms) 2:02,3. Kugel : 1. ©M (288/St Goarshausen) 11,98 Meter; 2. Schmidt (80/Wres- baden) 11,80; 3. Seipel (287/Offenbach) 11,75. Keulenweitwurf: 1. Sprenger (166/Bad Homburg) 69,30; 2. Kröhle (769/Alzey) 69,10; 3. Roatsch (288/St Goarshausen) 68,40. Dret- sprung: 1. Naumann (81/Frankfurt) 13,37 m; 2 Emia (115/Darmstadt) 12,90; 3. Sticher (233/Lim- burg) 12,59 m.

BDM: 80 Meter Hürden: 1. Wieden- beck (81/Frankfurt) 13,0; 2. Trabold (115/Darm- stadt) 13,5; 3. Mauer (117/Mainz). Dtskus: 1. Becker (117/Mainz) 31,20; 2. I. Füg 81/Frank- furt) 28,70; 3. Heilmann (115/Darmstadt) 23,91 m. H ochsprung: 1. Schall (81/Frankfurt) 1,48; 2. Zech (166/Bad Homburg) 1,42; 3. Huske (116/ Gießen) 1,38 m.

BDM.-Werk Glaube und Schönheit: 80 Meter Hürden: 1. Burggraf (81/Frank- furt) 12,6. Diskus: 1. Rackles (81/Frankfurt) 32,59; 2. Junker (81/Frankfurt) 28,41; 3. L. Füg (81/Frankfurt) 27,50 m. Hochsprung: 1. Burg­graf (81/Frankfurt) 1,38; 2. Leim (166/Bad Hom- bürg) 1,38; 3. Zenk (287/Offenbach).

Der zweite Tag.

Die Leichtatletikmeifterscha-sten des Gebiets und Obergaues Heffen-Nassau im Frankfurter Sportfeld erhielten durch die Anwesenheit von Gauleiter Sprenger ein besonderes Gepräge. Die Ergeb­nisse vom Sonntag (einige Wettbewerbe konnten nicht mehr durchgeführt werden): ,

HI.: 400 Meter: 1. Rückrich (Bann 118 Worms) 51,5; 2. Achatz (115 Darmstadt) 51,8; 3. Schneider (115) 53,2. 1500 Meter: 1. Detth (117 Mainz) 4:22,0; 2. Schütz (115) 4:23,2; 3. Arm­brust (81 Frankfurt) 4:26,4. 110 Meter Hur-

.Hch bin leider kein Jurist", meint er schließlich und legt das Buch geschlossen auf den Tisch. ' Schon recht!" nickt Dominik.Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß Sie mich auf einen recht guten Gedanken gebracht haben."

Er blinzelt sein Gegenüber über die Brillen­gläser hinweg an. Er genießt diese Stunde, die ihm ein Entgelt bietet für taufend andere, in denen er sich gesorgt und gelitten hat. Und ganz weltmän­nisch, mit einem feinen Spott, der kaum herauszu­hören ist, fetzt er die Worte:

Es gibt da noch irgendwo eine andere Bestim­mung, 'wonach wir uns gegenseitig das heraus­geben müssen, was wir uns im Vertrauen auf ote Verbindlichkeit der Abrede geleistet haben. Das heißt, Sie kriegen das Kaufgeld nach dem alten Aktienkurse wieder zuzüglich der gesetzlichen Zin- 1 sen selbstverständlich und dagegen rücken Sie die Effekten mit Dividenden, Bezugsrechten wieder heraus."

Nissen sieht staunend auf seinen Vater.

Das also ist der große Dominik in einer seiner großen Stunden. Der Mann, der als kleiner In­genieur in einer Schmiedewerkstatt seine Laufbahn begann und jetzt eine der angesehensten Werften Deutschlands leitet!

Nur feiner Hand spürt man es an, wie erregt Dominik in seinem Innersten ist. Sie zuckt über die Schreibtischplatte. Aber auch das versteht er zu verstecken. Er nimmt den Bleistift zwischen die Finger und zwingt sie festzuhalten und Bogen und Sttiche über das Löschpapier zu führen. Einen Augenblick lang ist es Nissen als müsse er diese Hand, streicheln, der man es noch^ immer an sieht, daß sie in früheren Jahren den Schmiedehammer geschwungen und die Drehbank bedient hat. Aber es gibt ja keine Zärtlichkeiten zwischen diesem Sohn und diesem Vater gäbe auch keine, wenn nicht der Herr Frinzka mit arauem Gesicht zwischen ihnen in seinem tiefen Sessel hockte.

Also, Herr Frinzka", nimmt Dominik den ab»

zweitklassigen badischen Vertreter VfB. Knielingen erzielte, den Dvael ab. Die beiden Nationalspieler Conen und Sing schossen allein je fünf Tore. Badens Meister VfL. Neckarau trat mit einer stark ersatz­geschwächten Elf gegen den FD. Metz an und wurde von den Lothringern glatt mit 0:4 (2:0) distanziert. Auch der S-üdwestmeister Kickers Offenbach ist be­reits aus dem Rennen. Er trat bei Borussia Fulda, dem hessischen Meister, an und unterlag in einem torreichen Treffen mit 6:9 Toren. Das ist eine Ueberraschung, zumal wenn man hört, daß die Kickers nach 20 Minuten 5:0 und bei der Pause 5:1 führten. Bayerns Meisterelf 1860 München lieferte in Regensburg gegen Jahn eine vorzügliche Partie

Oie Auslese

für die Adolf-Hitler-Schulen.

3m Drmm bes Reich-fug-Muhrers wird über die Gauauslese für die Adolf-Hitler-schulen derrch- tet Wer die außergewöhnliche Förderung durch kne Partei Schulgeldftekheit und Ausbildung^ über die üblichen Schulziele hinaus in 2lnjpruH) nimmt, der muß schon als ZwöftMrrger dce Ge­währ bieten, daß die Gemeinschaft diese Mittel nicht umsonst aufwendet. Die Gail« hatten den Auf­trag, aus dem Geburtsjahrgang 1929 ine Besten he-rauszufinden. In der Regel war das Verhältnis der Gesamtstärke des Jahrganges zum Gaukontm- aent 1 :1000 und darüber. Wenn also Jungen als geeignet für die Adolf-Hitler-Schulen' anerkannt werden sollten, dann mußten sie unter m t n - be ft en s 1000 Alter sgenossen die Spitze halfen. In Ausbildungs- und Sondereinhelten des Jungvolks war die Dorauslese bettieben worden. Bezeichnend für die Leistungsfähiakeit der Krnder- landverschickungs-Lager ist, daß sich unter den von der Reichshauptstadt für die Adolf-Hitler-Schulen benannten 20 Jungen allein 13 befanden, die längere Zeit in KLV.-Lagern waren. Ferner hat die Auslese ergeben, daß die breite Schicht der Ar­beiterschaft unserem Volke noch unabsehbare Re­serven an Führungskräften zu geben vermag.

Aon der philipps-üniversiiöi.

LPD Marburg, 13.Juli. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat verfügt, daß die von Professor Born Hausen, zuletzt Frankfurt a. M., geleitete Amerrka- Bl- b l i o t h e k der hiesigen Theologischen Fakultät überwiesen und in der Religionskundlichen <Samnv hing der Universität ausgestellt wird. Es handelt sich um 4000 Bände, ferner zahlreiche sakrale Original, gegenstände und Abgüsse, mehrere hundert Lichtbil- der und sonstiges Material zur Religions- und Kon­fessionskunde Nordamerikas. Damit kehrt diese Samlung an ihre Gründungsstätte zurück. Denn vor 30 Jahren hat der damals in Marburg wirkende, m- zwischen verstorbene Professor Bornhausen ote Amerika-Bibliothek gegründet. Sie verließ spater mit ihrem Begründer Marburg und findet nunmehr ihren endgültigen Platz in der hiesigen Religions- kundlichen Sammlung, an deren reichhaltige BibUo. thek und Materialsammlung sie sich sinngemäß an- schließt.

Der Führer und Reichskanzler hat den Dozenten für Soziologie, Dr. phil. habil. Max Graf z u Solms zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Jranffurter Schlachkviehmarkt.

Frankfurt a. M., 12. Juli. Es notierten je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 49 bis 49,5, b) 43 bis.45,5, c) 38 bis 40,5; Bullen a) 46,5 bis 47,5, b) 42,5, c) 37,5 bis 38,5; Kühe a) 46 bis 47,5, b) 41,5 bis 43,5, c) 35 bis 37,5, d) 23 bis 28; Färsen a) 47,5 bis 48,5, b) 43,5 bis 44,5, c) 38,5 bis 39,5, d) 25 bis 31; Kälber (Sonderklasse) 65 bis 74, andere Kälber a) 59, b) 57 bis 59, c) 48 bis 50, d) 32 bis 40; Hümmel b2) 48 bis 59, c) 42, Schafe a) 44, b) 37 bis 40, c) 15 bis 32; Schweine i a) 64, bl) 64, b2) 63, c) 61, d) 58, e) 56, gl) 64.

Marktverlauf: alles zugeteilt.

Friedrich Dominik hat sich wieder auf seinen Stuhl fallen lassen, von dem er bei der kurzen Ver­abschiedung aufgestanden war. Nissen merkt, wie der Vater plötzlich alle Farbe verliert und sich wie unter zentnerschwerer Last niederbeugt. Schnell springt er voller Sorge näher.

Ist dir nicht gut, Vater?"

Doch, doch, laß, Junge. Es geht schon vorbei." Was hast du?"

Dominik sitzt da mit verkrampften Lippen. Es dauert lange, bis er antwortet.

Wenn mir in diesem Kampf unterliegen, Junge, bann dann sind die Do-minibschen Werke kaputt und wir selber ..."

Wie meinst du das, Vater?"

Dahinter steckt Lind. Kein Mensch außer uns hat an den.Aktien ein sonderliches Interesse. Bekommt Lind die Effekten in die Hände, würgt er uns ab. Das habe ich dir schon früher erklärt. Und das weiß auch so ein Kerl wie Frinzka. Also ist die Frage für ihn: Wer zahlt mehr? Wir oder Lind? Wieviel Lind die ÜRagorität letzten Endes wert ist, weiß ich natürlich nicht. Aber wenn Frinzka Lind und mich gegeneinander ausspielt, dann verliere ich das Rennen. Das ist klar. Ich kann nicht fo viel Geld flüssig machen, wie Lind meine Niederlage wert sein muß. Also! Das Exem­pel ist nicht schwer zu errechnen."

Das sieht allerdings ernst aus", ringt sich Nis­sen nach einer Pause ab. Die Zunge ist ihm schwer, daß er sie kaum rühren kann.

Vor allem um dich tut's mir leid", flüstert der Vater.Du gehst ins Leben ich gehe schon hin­aus. Mein Weg ist kurz."

Vor Nissens Äuge taucht das Bild Brigittes auf. Es zuckt ihm um die Mundwinkel.

Das also würde das Epde fein das Ende vom Lied, das Ende aller Liebe.

Glaubst du wirklich, daß es soweit kommt?" Dominik nickt.

Du sagtest doch aber selbst zu Frinzka etwas ganz anderes."

Der alte Herr lacht selbstquälerisch.

IZu Frinzka? Ja, zu Frinzka natürlich! Ich