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»rbe angenommen, daß die Schisse noch griechi- getaucht Er iolle ftÄSüJüSRü-zug.Lr Um S

eraucht. Er solle vor Verlassen Washingtons eine mterrebung mit bem jugoslawischen Gesanbten in Washington, F o t i t s ch, ber als Feind der Achsen­mächte bekannt ist, gehabt haben. Währenb der Krise habe Fotitsch verschiedentlich mit Unterstaats­sekretär Welles verhandelt. Alles erwecke jedoch den Anschein, baß Welles nur bas offizielle Organ des Weißen Hauses in biesen diplomatischen Be­sprechungen gewesen sei. Führende Beamte des Außenamtes unb bes Kriegsministeriums hätten erklärt, sie seien über bie Mission Donovans nicht zu Rate gezogen worben. Sie hätten von Anfang

Gedrückte Stimmung in London

Alle Kriegspläne über den Haufe« geworfen.

an ihre Bedenk-en gegen bas Unternehmen gehabt. Wie bem auch immer sei, Donovan habe bas Ohr Rooseoelt's gehabt. Im Washing­toner Senber sagte der Ansager ber Mutual Broab- casting Company, daß Roosevelt, noch bevor es zum Kriege kam, bemüht war, die Regierung Si- mowitsch in ihrer feindseligen Haltung gegen Deutschland zu b e ft. ä r t e n. Jeder Kompromiß mit ber Nazi-Regierung, so habe Roosevelt wissen lassen, müsse von vornherein verhindert werben: er sei ebenso schlimm wie der Beitritt zum Dreimächte­pakt unb würbe von Washington mißbilligt. Für die Uebermittlung dieser Auskunft bediente sich Roo­sevelt, wie schon bei früheren Gelegenheiten, des jugoslawischen Gesandten in Washington, Folitsch, der bei der Zuspitzung der Krise eine fragwürdige Rolle spielte.

Roosevelt als Kriegstreiber.

ßleuyork, 12.April. (Europapreß.) Das Neu­ner BlattNew York Times" deutet hefttge Mseinandersetzungen hinter den Kulissen des Wei- ßa Hauses über die Schuldfrage im Hinblick auf txn Balkankneg an. In Washington wachse die Oisicht, daß die Entwicklung auf dem Balkan zum m Heren Teil auf die Intervention der USA.» Gierung in Belgrad zurückzuführen sei. Rament- ht die Person des Rooseveltschen Sonderbeauf- ingien, Oberst D o n o v a n, spiele bei diesen Aus- «i^ndersetzungen eine Rolle. Die USA. hätten der jiooslawischen Armee Unterstützung zuge- |«g t, wenn sie eine Revolution mache und eine iice Regierung errichte. Die Engländer hätten die- fc: Feuer noch geschürt. Oberst D o n o v a n habe cli Beobachter des Marineministers Knox sowohl rr Prinzregent Paul wie mit führenden Militärs -^rochen. Am Ende sei Donooan als nahezu per- sjjucher Vertreter Roosevelts im Nahen Osten aus-

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fischen Expedittonsstreitkräfte aus Griechenland 2; ermöglichen, nachdem zahlreiche in griechischen hsen liegende brittsche Transportschiffe durch Än­gste der deutschen Luftwaffe unbrauchbar gemacht Mkden.

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Stockholm, 13. April. (DNB.) In der Beurtei-

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sic erwartet hatte.

So gelang es den deutschen

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jcht P sicher Weise getroffen. Am schlimmsten wirkte

njirb 14 iie Schlechtwetterperiode auf den Straßen aus

, koi^» I leiere Truppen, die zumeist von Rumänien zu Fuß Bulgarien durchquerten, holden schon ewige piens, C ffal rungen in Balkanftraßenverhältnissen gemacht, herv»^ mmerhin ging es in Bulgarien noch ganz lew-

Iftü3eu sehr zu leiden hatten.

i Ur der Nacht zum zweiten Kampftag fiel das 'Dimeter rapide. Es wurde sehr kalt, und sett W- Zeit regnet es fast ohne -Unterbrechung. Füh- : Hg und Truppe werden von diesem Wettersturz

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Eine Armee watet im Schlamm.

«sere Gebirgsjägerkämpfenin Griechenland gegen Tiegen, Nebel und Schlamm. Oer Vormarsch läuft weiter.

Von Kriegsberichter Ernst Erich Straffet.

(uig der britischen Aussichten auf dem Balkan wird bii englische Presse, wieDagens Nyheter" aus £fjbon berichtet, immer vorsichtiger.Daily Mail" er!ürt, daß man schon vor Monaten England vor Verschickung britischer Truppen auf den Kon-

isttt.Lj ptnbarb". Uebc r ber In: Mitär, brachen er Unobl) L>en in Iugosl

Zlnieen wider Erwarten mit einem Schlage, einen K-rl zwischen die jugoslawischen und griechischen Sritfräfte zu treiben und gleichzeitig die Verbin- >9 mit den italienischen Truppen herzustellen. Die Erfolge der deutschen Panzerdivisio- nei auf den völlig durchnäßten Gebirgsstraßen Lijugoslawiens bezeichnet der militärische Mit- aihriter desEoening Standard"als einfach er- stau nl ich. Nach englischer Ansicht sei eine gr> ß e Schlacht vom Olymp biszumOch- ri l a s e e zu erwarten, deren Ausgang man in Lon- btr mit einer gewissen Unruhe entgegensehe.

Wenn ich Informationsminister wäre, würde ich die Veröffentlichung amtlicher Wehrmachtberichte

Und die Mannschaften? Wenn man später einmal bewundernd von den Eilmärschen unserer Soldaten in Polen und Frankreich sprechen wird, dann wer­den sich die Gebirgsüberquerungen in Griechenland würdig anreihen. Seit drei Tagen und drei Näch­ten marschieren die Regimenter unserer Gebirgs­divisionen. Sie haben keinen trockenen Fetzen am Leibe, vom Kopf bis zu den Stiefeln. starren sie vor Dreck, die Augen sind entzündet, seit Tagen haben sie nicht geschlafen und kein warmes Essen gehabt. Sie können kein Biwack auftchlagen, weil ie Zelte in der Nässe fortschwimmen würden. 'Unb sie marschieren nicht nur, sie kämpfen! Sie haben in diesen brei Tagen ein Befestigungssystem niedevgerungen, bas in seinen Werkgruppen alle Vergleiche mit ber Maginott Linie aushält. Man hat zunächst diese Vergleiche als übertrieben abgelehnt, aber heute, da man das Innere der Festungswerks gesehen und chre Wider- standstraft kennengelernt hat, weiß man, daß sehr viel Wahres daran ist.

In diesen vier Tagen ist eine Armee buch­stäblich durch Regen, Schlamm und Nebel gewatet. Ob Offizier oder Jäger, jeder hat die gleichen Unbilden ertragen. Diese Gemein­samkeit des Lebens schweißt die Führung und Männer immer wieder aufs neue zusammen. Wenn man prüfenden Blicks die endlosen Kolonnen an sich oorbeiziehen läßt, überkommt einem immer wie­der die beglückende Erkenntnis: Was sind das für wundervolle Soldaten!

Sie schimpfen zwar nicht schlecht über den Dreck, die ewigen Steigungen und das ganzeGelumpe", so ein richtiger bayerischer Fluch verfolgt einem um brei Ecken herum aber wenn sie gerufen werden, wenn bie Stmnde bes Einsatzes ihre Be- Währung fordert, bann sind sie ba, sind Müdigkeit unb Erschöpfung wie weggeblasen, bann kämp- f e n unb bann siegen fiel

Und auch nach bem Sieg kennen sie keine Ruhe. Sie bleiben bem Gegner auf ben Fersen, treffen ihn von neuem, wo sr sich wieder festsetzen kann und helfen mit vielen kleinen Entscheibungen ben Endsieg vorbereiten. Es sinb schon wundervolle Soldaten!

Sie selbst neigen jqhr dazu, immer von der Hard

sch-ibt der militärische Mitarbeiter desEvening ||Bnbarb". Ueberraschend, so erklärt der englische 1 die Deutschen in dem gebirgigen Jugoslawien ein, wo man sie am wenig-

len: er en Bericht seinen Lesern ein Bild von der hüten Dfterftimmung in London gibt. Am Karfrei- !«g leien, so heißt es in diesem Stimmungsbild, in Kordon keine Zeitungen erschienen. Der sd:»richtendienst habe nur lakonische Infor- Biotionen gegeben. Man wisse nicht, ob es besser ei, schlechte Nachrichten zu erhalten, als nichts zu iiforen, aber Schlimmes zu verhüten.Als Eu- rep: noch für die Engländer existierte", fährt der torefponbent fort,war bie Insel zu Beginn der Offerten wie ausgestorben. Jetzt ist Europa für tii reiselustigen Briten nicht mehr da."

uni Zeitungen verbieten. Da die Nachrichten nod Lage der Dinge logischerweise nicht ?ilii (ein können, ist es besser, die Oeffentlich- jitfcis zum Tage des Sieges nicht zu unterrichten", n.,. Engländer zu bem Korresponden- ZeitunaABC", ber in einem

,-Außergewöhnliches Pech." Weiterer britischer General gefangen genommen.

Stckckh olm,. 12. April. (DNB.) Wie Reuter meldet, gibt das British War Office bekannt:Wie man soeben erfährt, ist Generalmajor Car ton de W i a r t auf dem Wege nach dem mittleren Orient in die Hände des Feindes gefal­len." Dieser englische General ist aus dem norwegischen Feldzug bekannt geworden, nw er bie Praxis bes Imstichlassens Verbündeter unter entehrenden Umständen in diesem Kriege das eiftemal einführte. Seine Gefangennahme wirft ei/n Licht auf die Unsicherheit der britischen Serbin - bungen im mittleren Orient.

In einem Reuterberi-cht aus Kairo werden Ein­zelheiten über die Gefangennahme der brittschen Generäle bei El M e ch i li durch die deutschen Truppen mitgeteitt. Die Wagen des Generalstabes, m denen bie Generale O' C 0 nn 0 r unb Neame sowie weitere höhere Offiziere zu ihrem neuen Hauptquartier fahren wollten, folgten, so heißt es in dem Bericht, nicht der Hauptstraße von Demo, sondern schlugen einen Umweg durch bie Wüste ein, wo sie einen haltenden britischen Last- wagenzug antrafen. Die Wagen des Generalstabes wollten sich gerade dinen Weg zwischen den Fahr­zeugen hindurch bahnen, als plötzlich eine deut­sche Kraftfahrerpatrouille aus der Rich­tung von El Mechiii auftauchte. Ein englischer Sol­dat, der Zeuge des Vorganges war, teilte später Mit, daß plötzlich ein Deutscher, mit einem Maschi­nengewehr bewaffnet, an den ersten Wagen heran­gekommen und bie Generale zum Aus st eigen aufgeforbert habe. Ein Engländer, der sich diesem Verlangen widersetzen wollte, fei nieberge- schossen worben. Kurz darauf seien die Generale schon verschwunden gewesen, d. h. also, in deutsche Gefangenschaft abgeführt. Reuter spricht von außergewöhnlicbem Pech , das die hohen brittschen Offiziere heimgesucht habe.

General Wilson Befehlshaber -er britischen Truppen in Griechenland

Stockholm, 12. April. (Europapreß.) In Lon­don wurde mitgeteilt, daß Generalleutnant Sir Henry Maitland Wilson den Befehl über die brittschen Truppen in Griechenland führe. Wilson wurde 1939 Befehlshaber in Aegypten unb leitete bie Operationen in Libyen währenb ber Episode, bie bie englischen Truppen bis über Denghasi hin­ausbrachte.

Pt. ..., 13.April. (DNB.) Seit brei Tagen sind 'n deutschen Truppen auf griechischem Boden. =r t?rpunft einer Angriffstruppe ist bie Nieder- ßnpfung der Bunker- unb Bergstettungen ost- ijl westwarts der Struma, die den A-i ' vttma-Durchbruch der deutschen Truppen ver- rtttW Itern sollen.

. d- Operationen des ersten Tages waren von * Hntem Sonnenschein begünsttgt, der eine ausge- l^hrete Fernsicht und einnxinbfreie Beobachtung rlufcte, wenn auch bie marschierenden Truppen lSsihE. " die starke Hitze und bie für bie Heimat un» rateü '/i. lMllbaren Staubmengen auf den nicht befestigten

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am 6 J <6i,vr -Verschickung britischer Truppen auf ben Kon- '$ tirnt gewarnt habe, da alle Aussichten auf Tl F ?eftIan6 für Deutschland sprächen. Die Richtig- öor^ f. dieser Warnung werde jetzt bewiesen. England l9> besch n sse s 0 schnell wie möglich seineStel-

! jiui g en a u f dem Balkan räumen, ba es 1 Idics n i ernals halten könne.

IDie deutschen Armeen werfen alle Kriegspläne W Engländer, Jugoslawen und Griechen völlig üter den Haufen, da man mit einem deutschen k IlLrmarsch hauptsächlich über den Norden, über die krttisch-slowenischen Gebiete gerechnet hatte",

id, Was sie jetzt aber auf griechischem Boden er- fr das läßt selbst die Schil/berungen der pot- Feldzuqsteilnehmer verblassen. Die dicke ------- ' .....h am ersten Regentage m verwandelt, die nächsten M haben den unbefestigten Untergrund aufgelost, nu"-« - w vemt fin^t man an Stelle der Straße em 'killt i s 90 Zentimeter tiefes Schlamm- vor. In unabsehbarer Folge ziehen die Ko- f l3n r der Tragtiere aus dem Tal von den Mum- tic Stapelplätzen und Heeresverpflegungsanlagen tibs idie Paßsttaßen auf die Höhe. Mit ein wemg 3frbanteit sieht man diesen langen Transporten W*v Tag und Nacht ohne Sttllstand in feind-

iN- .V 'd n Granatregen durchgeführt werden. Die .Htirf , Hviren Zugmaschinen aber, diese gigantischen mo- tii-rten Kolosse, kennen feine Wegschwierigketten.

'Raupenketten ftessen sich in den Schlamm em d »ezwingen jede Steigung, gleich, ob Haubitzen ober ein Flakaeschütz, hochbeladene ^t»n und liegengebliebene Kxastwagen nach oben

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Agram, die Hauptstadt Kroatiens.

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Umbranbet vom Jubel ber Kroaten zogen beutsche Truppen in bas befreite Agram (Zagreb) ein. Unsere Aufnahme zeigt den Bahnhofsplatz ber zirka 200 000 Einwohner zählenben Hauptstabt des nunmehr selbständig gewordenen Kroatiens. (Atlanttc-M.)

nückigkeit und Ausdauer ihres griechischen Gegners zu sprechen. Kein Zweifel, der Gegner ist hartnäckig, er ist zäh, er sitzt in phantastisch ausgebauten Berg­festungen unb verteibigt jeben Fußbreit Boben, er hat bie Lanbschaft unb bie schlechte Witterung zum Verbündeten, aber dennoch haben sie ihn geschlagen, haben seine Werke gestürmt, den Befestigungsaürtel durchstoßen und streben in kühnem Vorwärtsorän- gen der Ebene, ber Struma-Nieberung, zu.

Das ist eine Leistung, die sich ben kühnsten Waf­fentaten des Weltkrieges würbig anreiht. Griechische Gefangene, benen bas Grauen über bie Angriffe noch in ben Augen steht, erzählen immer roieber, baß es auf griechischer Seite für vollkommen aus­sichtslos gehalten würbe, baß biese Befestigungen jemals überrounben werben könnten. Unb sie sinb in brei Tagen gefallen!

Heute sitzen in den unterirdischen Kasematten, in ben Bunkerstellungen bes heiß umstrittenen Festungsberges, in ben Kasematten der tief ge- staffelten Werke beutsche Soldaten. Sie gehen stau- nenb durch bie unterirdischen Straßenzüge unb tra­gen vielleicht ein kleines Wunbern in sich, baß sie bas in wenigen Tagen niebergerungen haben. Dann stehen sie schweigend, mit zusammengebissenen Zäh- nen, vor ben frifchen Holzkreuzen, auf benen ein Eisernes Kreuz angebracht ist und ber Name eines lieben Kameraden steht, der viele Tage neben ihnen marschierte und Freud unb Leid mit ihnen getra­gen hat.

Abschiedsbesuch MatsuokaS im Kreml.

Moskau, 12. April. (DNB.) Der japanische Außenminister M a t s u 0 k a stattete am Samstag, bem vorletzten Tage seines Moskauer Aufenthaltes, nachmittags^ um 17 Uhr, Stalin unb M 0 l 0 ° 10 w im Kreml seinen Abschiebsbesuch ab. Der Minister benutzte bie Gelegenheit zu einer aber­maligen Erörterung ber japanisch-sowjetischen Be­ziehungen. Die Besprechungen bauerten zwei Stun­den.

Wie aus Tokio verlautet, stehen bie japanisch­sowjetischen Hanbelsvertragsverhanb- langen vor bem Abschluß. Das Abkommen baut hauptsächlich auf bem Tauschsystem auf, wobei Um­fang unb Art ber Austauschgüter festgesetzt seien.

Zwei neue Ritterkreuzträger der Luftwaffe.

Berlin, 12. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber ber Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichs­marschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an Oberleutnant Genz 0 w , Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader, unb Oberleutnant Buchholz, in einem Kampfge­schwader.

Oberleutnant Genzow hat wett üb&r das ge­wohnte Maß hinaus außerordentlich bedeutfame Er­folge gegen die brittsche Luftwafte und gegen die brittsche Industrie erzielt. Mitte Februar hat er die Zerstörung eines englischen Nachtflughafens trotz stärkster Abwehr durch Flak und trotz drei aufein­anderfolgender Angriffe englischer Nachtjäger durch- aeführt. Nachdem er beim ersten Anflug die Unter­künfte, Hallen und Flugzeuge einwandfrei ausge­macht hatte, warf er die Unterkünfte beim zweiten Angrift in Brand und konnte in dem Feuerschein

beim dritten und vierten Anflug eine Reihe von Sprengbomben in die Hallen und Flugzeuge landen. Er konnte feststellen, baß sein 2Ingriff 12 feindliche Flugzeuge vernichtete unb den gesamten Nachtbe­trieb gestört hatte. Oberleutnant Buchholz hat in zahlreichen Fernkampfeinsätzen gegen Narvik, im Norbatlanttk unb im Raum westlich Irland über­ragende Leistungen vollbracht. Bei den aus stark gesicherte Geleitzüge und bewaffnete Handelsschifte gefloaenen Tiefangriften vermochte er ttotz heftig­ster Abwehr dem Gegner schwersten Schaden zuzu­fügen. Er versenkte im Handelskrieg 10 Handels­schiffe mit 60 000 BRT., beschädigte 8 Handels­schiffe mit 48 000 BRT. schwer.

Schweizer Flagge auf See.

Bern, 13. April. (Europapreß.) Die Führung der Schweizer Flagge auf See wurde vom Schwei­zer Bundesrat beschlossen. Damit verschwindet das auf gecharterten Schiffen aufgemalte Schweizer Kreuz und wird durch die Schweizer Flagge, das weiße Kreuz im roten Feld, ersetzt. Der Bundesrat übt die Oberaufsicht über bie schweizerische See­schiffahrt aus. Die unmittelbare Aufsicht steht dem Schiffahrtsamt ber schweizerischen Eidgenossenschaft zu. Dieses hat seinen Sitz in Basel. In Basel wirb auch bas schweizerische Schisssregisteramt ge­führt. Als Schweizer Seeschiffe gelten die Schiffe, die auf Grund einer vom Bundesrat erteilten Ver­leihung zur Führung der Schweizer Flagge berech­tigt und in das vom Eidgenössischen Schiffahrts­register geführte Register ber Seeschiffe ausgenom­men worben sind.

Meine politische Nachrichten.

3um Geburtstag des Führers gibt die Reichspost eine Sondermarke heraus, deren Entwurf in ben Kunstwerkstätten ber Reichsbru lerei von dem Graphiker Sogenauer nach einem Licht­bild des Reichsbildberichterstatters Heinrich Hoff­mann angefertigt worden ist.

Roosevelt erklärte, das Rote Meer gelte für die Vereinigten Staaten nicht mehr als Knegszone. U8A.-Schiffe könnten fortan Kriegsmaterial nach Aegypten bringen.

Die irakische Kammer und ber Senat haben ben Vetter König Feisals I., Charas, zum Regenten bes Irak an Stelle bes ins Auslanb geflohenen Abbul- lillah gewählt.

In Singapur finden Besprechungen militärischer unb politischer Art statt. An ihnen nehmen ber Oberbefehlshaber der britischen Stteitträfte im Fernen Osten, Brooke-Popham, der Gouver­neur der Strait Settlements, Thomas, der briti­sche Botschafter in China, Sir Archibald Clark- Kerr, der auf dem Wege nach Tschungking in Singapur eingetroffen ist, und wettere Ttilitärs und Politiker teil.

Im Weimar fanden sich der Leiter des Sange« marck-Studiums, Dr. Ginelin, mit Lehrgangs« Leitern und Mitarbeitern zusammen. Nach dem Ab­schluß der Reifeprüfungen wartet nun die Aufgabe der Erfassung und Auslese. Gegenstand der Aus­sprache waren außerdem Erziehung unb Ausbilbung ber Mannschaften.

Oeu<scheun-iialienischeTruppenamOchri-a-See

rwjpvj!

Der Ochriba-See liegt 690 m ü. b. M., ist 285 m tief unb 280 qkm groß. Hier befanden sich von 1916 bis 1918 die Stellungen der deutschen 11. Armee, bie im März 1917 schwere Abwehrkämpfe zu bestehen hatte. Unser Bilb zeigt eine Ausfahrt zum Fischfang an bem ibyllisch gelegenen See.

(Iepsen-Föge. Scherl°Bilberbienst°M.)