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Die serbische Aordarmee in Auslösung begriffen

ausgezeichnet.

Die vorläufige kroatische Giaatssührung

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3m Kampf gegen das britische TNutter. land griffen starke Kampffliegerverbände in der letzten Rächt kriegswichtige Anlagen in Süd- uni rNittelengland mit guter Wirkung an. Auf die Hafen, und Industriestadt Bristol warfen die angreifendei Kampfflugzeuge mehrere Stunden lang bei meist g«. ter Sicht eine große Anzahl von Spreng- und Brand- bomben. Zahlreiche Großfeuer fügten der wieder- holt angegriffenen Stadt neue schwere Schäden zu. Auch Portsmouth wurde mit zahlreiche Sprengbomben schweren Kalibers und Tausende von Brandbomben belegt. Zn der Staalswerft, h einem Großkraftwerk und in Kasernen konnten zahl- reiche Bombeneinschläge beobachtet werden. Weiten Bombenangriffe richteten sich gegen hafenanlager^ Flugplätze und Jndustriewerke in Süd- und Südost. england. Im Seegebiet der britischen Inseln oei- seinkte die Luftwaffe gestern fünf feindliche Handelsschiffs mit zusammen 24 000 BRI. und beschädigte ein weiteres großes Schiff schwer.

In Rordafrika sehen die deutschen und Italic« Nischen Divisionen die Verfolgung des geschlagenen Feindes fort. Deutsche und italienische Sturzkamps, verbände belegten unter Jagdschutz die Hafenanlagei von T o b r u k mit Bomben schweren Kalibers, roai- fen ein Transportschiff in Brand und beschädigte, ein weiteres Schiff schwer. Begleitende Jäger schossen ein britisches Flugzeug vom Muster hurricaue al. Bei einem Jagdvorstoh gegen die Insel Malli verlor der Feind im Luftkampf drei Flugzeuge ooa Muster hurricaue. Eigene Verluste traten hierbei

der künftige Staatschef und Ministerpräsident A n i, P aw e litsch nach Agram kommt. Es iftDr.L.A, seit Jahren einer der aktivsten Männer der kroatv schen Nationalisten und Vorkämpfer der Unabhär-

Oas Echo in Madrid.

Zusammenbruch der englischen Kriegs ausweitungspläne.

Ungarische Truppen haben zwischen Drau und Theiß die jugoslawische Grenze in südlicher Rich­tung überschritten.

Verbände des deutschen Heeres gehen von mehre­ren Seilen her auf Belgrad vor. Die von Risch angreifenden Truppen haben dabei in harten Kämpfen den feindlichen Widerstand gebrochen.

Wie durch Sondermeldung bereits bekanntgegeben. haben sich nördlich des Ochrida-Sees deutsche und italienische Verbände die Hand gereicht.

Die Luftwaffe war mit Verbänden des Ge­nerals der Flieger Loehr im Südostraum gestern besonders erfolgreich. Auf mehreren feindlichen Flugplätzen in Rordbosnien sowie im Donau-Save- Raum wurden Kasernen und hallen zerstört und zehn auf dem Boden abgestellte Flugzeuge vernichtet. Bombenangriffe gegen Bahnhöfe und Transport­züge im gleichen Gebiet hallen gute Wirkung. Sturz­kampfflugzeuge bombardierten wiederholt feindliche Truppenansammlungen westlich Agram.

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Oer deutsche Soldat war der Retter der Freiheit der Kroaten."

(Sin Gespräch mit dem kroatischen General Kvaternik.

Von ftnec^bencbteT Dr. Ludwig Schulte-Strathaus.

Weitere leere britische Truppentrans' porter nach Griechenland unterwegs' Beirut, 13. April. (DNB.) Acht leere bMM

Truppentransporter haben den Suez-Kan in nördlicher Richtung verlassen, richtet ein neutraler diplomatischer Kurier, der^ Aegypten in Beirut eingetroffen ist. In MOP1**

Hauptmann Dr. Ante P a w e l i t s ch, der Führer der Kroaten. (Scherl-Bildarchiv-M.)

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eine vorläufige Staatsführung für Kroatien ernannt. An ihrer Spitze steht der Schrift­teller und kroatische Nationalist Dr. Mile Budak. Dem Obersten Rat der kroatischen Staatsführung gehören ferner an: der Publizist Mladen Lorko- witsch, Ingenieur Arüwija Bardukovitsch,

Oer Wehrmachtbericht vom Samstag.

Berlin, 12. April. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Deutsche und italienische Truppen haben am 11.4. mit der Säuberung des Laibacher Beckens begonnen, Gebirgstruppen und Infan­teriedivisionen erreichten nach Kämpfen mit ser­bischen Truppenteilen im unwegsamen Bergland Kroatiens nordwestlich von Agram an mehreren Stellen die Save. Schnelle Truppen stießen über Agram auf K a r l st a d t (karlovac) vor. Varaz - d i n wurde genommen, den von dort aus nach Sü­den vorstoßenden Truppen ergab sich eine serbische Brigade mit ihrem Kommandeur. Unter dem Ein­druck des überraschenden und schnellen Vordringens der deutschen Kräfte ist der feindliche Widerstand in Kroatien zusammengebrochen, die serbische Rordarmee in Auflösung begriffen.

Agram, 12. April. (Europapreß.) Der Kom­mandant der kroatischen Wehrmacht und Stellver­treter des Führers der Ustafcha, General P a w e - litfch, hat wie Radio Agram bekanntgibt

mehrere hundert Mann gefangen genommen. Die Insel Ugliano ist in unsere Hände gefallen.

Unsere von Albanien oorgedrungenen motorisier­ten Truppen setzten den Vormarsch auf feindlichem Gebiet über Ochrida hinaus fort. Die Säu­berung der besetzten Zone um den See geht weiter, hier wurden einige tausend Gefangene gemacht, ge­waltige Mengen an Waffen und Material sowie einige Dutzend Kanonen erbeutet. Im Abschnitt von 2) i b r an o hat die Alpini-DivifionCuncense" über 1000 Gefangene gemacht, darunter zwei Generale, und 18 Feldbatterien erbeutet. An der griechischen Front feine Neuigkeit von Belang.

Unsere Fliegerformationen haben in Sebenico Hafenanlagen und vor Anker liegende Schiffe bom­bardiert und neuerdings die Anlage des Wafferflug- hafens von Divulje getroffen. Jagdformationen haben den Wafferflughafen von Trau mit MG.- Feuer belegt. An der jugoslawisch-albanischen Front

Rom, 12. April. (DNB.) Der italienische Wehr- machtbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut:

An der julischen Front haben wir I e - s e n i c e im Savetal erreicht, sowie das Becken von Ziri und Sussak. Unsere Kolonnen haben nach Brechen des feindlichen Verteidigungssystems am Freitagnachmittag die Stadt Ludliana (Lai­bach) besetzt. Der Vormarsch geht weiter. In der Umgebung von Zara und in der Gegend von Ug- fiano haben unsere Fliegerformationen feindliche Verteidigungsanlagew und Stellungen bombardiert. Auf dem Luftstützpunkt von Divulje wurden durch eine neuerliche Bombardierung ausgedehnte Brände verursacht. Feindliche Truppen und vor Anker lie­gende Wasserflugzeuge mürben angegriffen und mit MG.-Feuer belegt. Sechs Wasserflugzeuge ^gerieten in Brand, zwei weitere wurden versenkt. Im Kanal von Cherca wurden drei feindliche Torpedoboote angegriffen. Eins ist gesunken, ein weiteres erlitt schwere Schäden.

Italienische Truppen haben nach hartem Kampf aus Albanien heraus Dibra und Ochrida öst­lich des gleichnamigen Sees besetzt, sowie die Ver­bindung mit den von Osten kommenden deut­schen Truppen ausgenommen. Es wurden zahl­reiche Gefangene gemacht und große Megen Waf­fen und Kriegsmaterial erbeutet

Ucber Malta haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps in Luftkämpfen drei britische Jäger abgeschossen.

In der C y r e n a i f a gehen die Aktionen der italienischen und deutschen Kolonnen weiter. Ain El Gazala wurde besetzt. Unter der Besatzung eines erbeuteten englischen Flugzeuges befand sich ein Divisionsgeneral.

In O st a f r i k a haben britische Flugzeuge bei einem Angriff auf unseren Stützpunkt von Gimma einige Schaden angerichtet.

Oer italienische Bericht vom Sonntag.

Rom, 13. April. (DNB.) Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:

Der Vormarsch unserer Truppen an der ju­lischen Front wurde fortgesetzt. Eine unserer schnellen Kolonnen hat an der adriatischen Küste S e g n a passiert und ist weiter südwestlich über Otooac vorgedrungen, wo sie feindlichen Wider­stand überwand. Eine andere schnelle Kolonne hat bei Karlovac die Verbindung mit den von Osten kommenden deutschen Truppen ausge­nommen. Im Abschnitt von Zara haben unsere von der Luftwaffe wirksam unterstützten Truppen Neneooazzo besetzt und dabei 80 Dffiätere und

Korporals gegen die Serben. Sie stellten ein Ulti1 matum an die Garnison X. Der Führer der Garn.!. ,8 son telephonierte mit dem Armeekommandonten , flJI von Agram und erhielt von diesem Anweisung : W den Kroaten zu erzählen, daß die Serben SofL :i erobert hätten. Die Kroaten ließen sich jedoch nidti » 111,1,6 bluffen. Die Garnison kapitulierte. Es mußte sh III °dIö kommen", erklärte mir Dr. L. N. abschließend, Serben haben sich nicht geändert und werden [bq I1 Mit e auch nicht ändern. Sie haben die ungeheure Groß zügigkeit des Führers mißbraucht und ihre letzt» große Chance verpaßt, die der Führer bot." Noch lange klingen Heilrufe durch die Nacht.

die sich langsam über die Hauptstadt des jetzt mi- abhängigen kroatischen Staates senkt.

Madrid, 13. April. (Europapr.) Die Madrid Presse unterstreicht in ihren täglichen Betrachtung der Ereignisse auf dem Balkan-Kriegsschauplatz mer roieoer die unübertreffliche Strategie den deutschen Kriegführung, wobei fie auf den völligen Zusammenbruch der englw1 Kriegsausweitungspläne auf dem Balkan oerwert Man gibt der Auffassung Ausdruck, daß auch i Nj englischen Truppen in Griechenland das Schlag Jugoslawiens und Griechenlands nicht mehr den aufhalten können. Ausführlich wird auch Unabhängigkeitserklärung Kroatiens kommentier- Das BlattABC" schreibt:Die Geschichte mieötf' holt sich. Auf den Ruinen Jugoslawiens, das an» den Zerstörungen des Weltkrieges hervorging, steht ein neues unabhängiges Kroatien. Das tunr lich aufgerichtete Königreich der Serben, Kroata und Slowenen ist in vier Tagen von der Lanokairr gestrichen." Das FalangeorganArriba" führt aui-- daß die Kroaten ihren Selbständigkeitsanspruch dieselben Rechte stützten, die jedes nationale in Europa für sich in Anspruch nehme, nämlich den Rassenbegriff, auf ihre Tradition, Sprach^ ihre Sitten und Gebräuche. Die Haltung der Jy0'. - ten interessiert Spanien ganz besonders, wen l i als ein Symptom der neuen Zeit gewertet wi­deren Auswirkungen hier von Tag zu Tag, jo Stunde zu Stunde mit Aufmerksamkeit und nut o»< größten Hoffnungen verfolgt werden."

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Ingenieur Branisch'itz und Dr. Puch. Der ehe­malige Stellvertreter des Ministervrästdenten der jugoslawischen Regierung und Präsident der Kroati­schen Bauernpartei, Dr. Matschet, wendet sich in einem Aufruf an das kroatische Volk, in dem er alle Kroaten und alle Amtswalter der Partei auf­fordert, sich der neuen Regierung zu un­terstellen und in ihren 21 erntem zu verbleiben. Wie der kroatische Rundfunk weiter mitteilt, wurde die Bevölkerung aufgefordert, das Land mit krvatt- schen und deutschen Nattonalfloggen zu schmücken.

Zum Generalstabschef der kroatischen Wehrmacht wurde Oberst Fabian ernannt. Oberst Fabian war bisher Kommandant der Flakabteilung der fünften jugoslawischen Armee. Es gelang ihm, mit dem gesamten Material die serbischen Limen zu ver­lassen und nach Kroatien überjutreten. Er brachte Flakmaterial im Werte von hundert Millionen Di­nar mit und stellte es der kroatischen Wehrmacht zur Verfügung. Zum Oberbefehlshaber der Luft­waffe wurde Oberleutnant Vlada K r e n n ernannt, dieser zeichnete sich ebenfalls in den letzten Tagen bei der 23iÜbung des selbständigen kroatischen Staa­tes aus. General Kvaternik, der Oberbefehls- habet der kroatischen Wehrmacht, erließ an die Wehrmacht einen Tagesbefehl. Er fordert sie darin auf, sich dem kroatischen Staat zur Verfügung zu stellen. Die Gendarmeriebe'hörden in Kroatien er­hielten den Befehl, Waffen und Kriegsmaterial, das sich auf kroatischem Boden befindet, zu sammeln und dos Ergebnis der Sammlung nach Agram dem Generalstab zu melden. General Kvaternik ordnete ferner an, daß mit den serbischen Offizieren, die sich gegenwärtig auf kroatischem Gebiet befinden, auf das korrekteste umgegangen werde. Alle kroatischen Regimenter wurden angewiesen, sofort in Agram Meldung zu erstatten, wo sie gegenwärtig stationiert sind und den Cid auf den kroatischen Staat und seinen Führer zu leisten.

wurden feindliche Truppen, Kraftwagen- und Nach­schubkolonnen mit Bomben und MG.-Feuer belegt und Brücken sowie Sttaßenknotenpunkte wiederholt getroffen. . ,r, .

In Nordasrika folgen die italienischen und deutschen Truppen dem auf dem Rückzug befind­lichen Feind auf dem Fuße, der nunmehr in Tobruk eingeschlofsen ist. Formationen des deutschen Fliegerkorps haben die Anlagen von Salamis und dort vor Anker liegende Schiffe wiederholt getroffen. Ein mittelgroßer Dampfer wurde versenkt, weitere fünf Dampfer schwer be­schädigt. Die Hafenanlagen haben schwere Schäden erlitten. In der Nacht zum 12. haben britische Flug­zeuge Rhodos angegriffen. Keine Opfer, unbe­deutende Schäden.

In Ostafrika wurde ein feindlicher Angriff auf Giarso abgewiesen.

Der General drückt mir herzlich die Hand. Ein großgewachsener grauhaariger Mann, dem man | auch in der bürgerlichen Kleidung den Offizier an­sieht. Sein erstes Wort ist denn auch:Ich war Oberst in der österreichischen Armee!" Und dann gibt General Kvaternik in knappen Worten eine Erklärung ab, die für die deutsche Oeffent- l i ch k e i t bestimmt ist, und die Meinung des gan­zen kroatischen Volkes roiebergibt.

Der Empfang der deutschen Truppen", so sagte der neue kroatische kriegsminlster,war in Agram so wie in ganz Kroatien ein Triumph, an dem Greise und Kinder mit Tränen in den Augen teilnahmen. Der deutsche Soldat wird als Retter der Freiheit der Kroaten betrachtet, und alle Kroaten haben nur den einen Wunsch: Treue mit Treue zu vergelten. Der Führer des deutschen Volkes wird wie ein Ab­gott geliebt. Die Kroaten wissen, daß sie ihren Staat auf dem völkisch-geschichtlichen Ter­ritorium nur durch die Freundschaft des Füh­rers des deutschen Volkes erhalten können. Der Einzug der deutschen Truppen in Agram war ein Triumphzug und ein Dokument der ungeheuren Liebe und An­hänglichkeit für die deutsche Wehrmacht."

Diesen Worten des Generals ist nichts mehr hin- zuzufügen. Jeder deutsche Soldat, der den heutigen Tag mit dem unvergeßlichen Triumphzug durch die kroatischen Städte und Dörfer bis in die haupt- : sta-dt des Landes erleben durfte, weiß, wie wahr der General gesprochen hat. In Deutschland selbst hätte bet Empfang nicht herzlicher fein können.

Wie der kroatische Aufstand begann.

Ein letzter, wiederholter Händedruck bei General : Kvaternik, dann stehe ist dem Sachbearbeiter für außenpolitische Fragen gegenüber, da erst morgen

reichs Jugoslawien in den letzten Jahrzehnten eine i stürmische Aufwärtsentwicklung durchgemacht. Wäh- renb 1885 die Bevölkerungszahl noch 26 600 betrug, wurden 1931 266 000 Einwohner gezählt, die Be- i völkerung der Stadt hat sich also in noch nicht 1 einem halben Jahrhundert verzehnfacht. Arn Ein­fluß der Save in die Donau, auf dem rechten Ufer . beider Flüsse gelegen, war Belgrad von alters her : einer der wichtigsten Verkehrsmittelpunkte der Bal­kanhalbinsel. Im Zeitalter der Eisenbahnen hat sich diese verkehrspolitische Bedeutung noch gehoben. Als Sitz des jugoslawischen Parlaments und der Zen­tralregierung, wie als Standort einer großen Gar­nison, war Belgrad recht eigentlich Mittelpunkt des grohserbischen Chauvinismus, der auch in den Schichten der Intelligenz, wie in der Studentenschaft der 1838 gegründeten Univer­sität zahlreiche Anhänger gefunden hatte. Wie 1914 die Pistolen von Serajewo hier in Belgrad geladen und gerichtet worden waren, so war auch 1941 der Anschlag gegen die deutsche Befriedungspolitik auf dem Balkan von den Belgrader Chauvinisten aus­gegangen, die in ihrem Wahnwitz gemeint hatten, sich einer Politik der Vernunft verschließen zu kön­nen, und Dabei Den zum Widerstand aufhetzenden Einflüsterungen angelsächsifcher Diplomaten ein all­zu williges Ohr geliehen haben. Ueberraschend schnell für sie selbst wie für die ganze Welt ist nun das Verhängnis über sie hereingebrochen, das sie durch ihren verblendeten Starrsinn heraufbeschwo­ren haben. Nachdem die deutschen Truppen in wuch­tigen Schlägen Jugoslawen und Griechen in Sud- ferbien getrennt hatten, ist nun genau eine Woche, nachdem Deutschlands Wehrmacht die Grenzen Jugoslawiens überschritten hat, die serbische Haupt­stadt gefallen.

Großer Eindruck in Prag.

Prag, 13. April. (Europapreß.) Die am Oster­sonntag bekanntgemachte Besetzung Belgrads durch die deutschen Truppen und die Besetzung Bardias haben im ganzen Protektorat als Sensatton ge­wirkt. Kurz nach dem Bekanntwerden Der großen Erfolge Durch den Rundfunk erschienen in Prag und Brünn Sonderausgaben der tsche­chischen Blätter, Die reißendes, Absatz fanden. Die zahlreichen Geschäfte, die Karten der Kriegs« schauplätze in ihren Auslagen ausgestellt haben, auf Denen Die bereits von Den Achsenmächten besetzten Gebiete eingezeichnet sind, waren dich umlagert.

Narodni Prace" schreibt:Belgrad und Bardia gefallen! Diese Meldung beweist nicht nur Die un­geheuren militärischen Fähigkeiten Der deutschen Wehrmacht, sie hat auch eine außerordentliche po­litische Bedeutung. Die Besetzung Belgrads durch die deutschen Panzerabteilungen ist der Ab­schluß Der ersten Etappe Der Kämpfe aufdemBalkan, einer Etappe, in der im Ver­lauf einer Woche Die deutsche Wehrmacht auf eine ans Unerhörte grenzende Art die Vereinigung zwi­schen Den serbischen und griechischen Truppen ver­eitelt, eine griechische Armee zur Kapitulation ge­zwungen, Die serbische SüDarmee zerschlagen, Kroa­tien und die wichtigsten Orte Altserbiens besetzt hat. Mit der Besetzung Belgrads, dieses Nestes der Der- schwörerclique Der Offiziere, Die ihr Land gemein­sam mit den englische« Agenten ins ©erterben ge­trieben hat, findet Der erste Abschnitt der Kämpfe in Serbien seinen Höhepunkt. Was nun folgen wird, wird bloß Die Schließung des eifer« nenRinges um die Trümmer der serbischen Ar­mee und ihre Vernichtung sein."

Zu der Rückeroberung von Bardia schreibt das Blatt, in Nordasrika seien die Engländer aufs Haupt geschlagen worden. Nach Dem Fall von Bardia seien die verbündeten deutsch-italienischen Stteitträfte nur noch wenige Kilometer von Der ägyptischen Grenze entfernt. Auch in Nordafrika seien Die Achsenmächte Die Herren der Lage. England habe gehofft, Deutschland Hindernisse in Den 2&eg legen zu können, doch alles, was ein Hindernis für Deutschland habe sein sollen, sei Eng­land zum ©erfjängnis geworden. Es sei Den Eng­ländern nicht gelungen, den Augenblick ihrer großen Niederlage hinauszurücken, der sich mit Riesenschrit­ten nähere.

Oie Fialiener besetzen Laibach

(DNB.) . . . ., 12. April. (PK.) Die Ereignisse überstürzen sich. Heute mittag überschritten wir Die jugoslawische Grenze an der Drau und stehen jetzt | am späteü Nachmittag in der kroatischen Haupt­stadt Agram. Unser Wagen ist mit Blumen ge­schmückt. Der Jubel der kroatischen Bevölkerung über Den Einzug der deutschen Truppen, Die als Be­freier vom serbischen Joch kommen, ist grenzenlos. In den Straßen der Stadt umarmen sich die Men­schen, immer wieder werden Hochrufe auf das un­abhängige Kroatien laut, Denen begeistert zuge­stimmt roirD.

Wir tarnen als erste Deutsche in der Stadt an. Nur mit Mühe konnten sich die Fahrzeuge einen Weg durch Die Menae bahnen. Immer wieder muß­ten wir dankbare Hände drücken und den jubeln­den Heilrufen antworten. Am liebsten hätten uns die Agramer gleich mit in ihre Wohnungen genom­men und bewirtet. Unser erster Weg aber führte zum provisorischen Sitz der neuen kroatischen Re­vier ung, die seit zwei Stunden unter Dem vorläu­figen Vorsitz des Generals Kvaternik steht und im Gebäude Der Banschaft ihren Sitz hat.

Interview mit (General Kvaternik.

Ein Volksdeutscher Berufskamerad, Mitarbeiter amAgramer Morgenblatt", zeigt uns den Weg 3u dem Platz in Der Oberstadt, wo sich das Ban- schaftsgebäude befindet. Der Bonus, Hoheitsträ­ger der Belgrader Regierung, so erzählt uns unser Freund, ist seit heute mittag spurlos ver­schwunden. Er verließ die Stadt zusammen mit zahlreichen Agramer Juden, als bekannt wurde, daß Die Deutschen im Anmarsch seien. Jetzt refiDiert Das vorläufige kroatische Regierungskomitee in Dem schönen Bau.

In der weiten Zimmerflucht, die wir nun betre­ten, herrscht eine beängstigende Fülle. Trotzdem ver­geht nicht eine Minute, bis Der erste deutsche Schrift­leiter in der Uniform Der Deutschen Wehrmacht beim General Kvaternik ist.

B u b a p e ft, 13. April. (DNB.) Wie MTI. mii? teilt, haben Die Honvedtruppen bis Samstag abem) Die zweite jugoslawische Verteidigungslinie im A« schnitt von Nemesmilitics Zenta in der BatsM überall durchbrochen. Sie besetzten die OrtschafiL' Topolya und Magyarkoanizza. An einzelnen Sie­len wurde Der Franzenskänal überschritten. M Samstag mittag waren die Ortschaft Sorda (in Baranya-Dreieck) sowie die Städte Maria Th«' r e s i o p e l (Szabadka) und Sombor in tat Bätschka besetzt. Bis zum Abend war das gan-t Baranya-Dreieck erobert. In dem Gebiet zwischD Donau und Theiß hatten ungarische Panzer um) schnelle Truppen am Sonntag in den Morgenstun­den Neusatz erreicht. Ungarische Fallschirmtrup pen hatten weit vorne einige wichtige Brücken du* setzt und sich bis zum Eintreffen Der schnellen Trup pen gehalten. Der zurückgehende Feind versucht den Vormarsch in Der Gegend zwischen Der DoMt » und Der Theiß Durch Sprengung Der Brücken N j w. verhindern.

nicht ein.

Jagdflieger und Flakartillerie schossen gestern be dem Versuch des Feindes, das norddeutfchr Küstengebiet anzufliegen, je ein btitifdjB Kampflugzeug ab. In der letzten Rächt flog bei .,rt hc Feind in das Reichsgebiet nicht ein. Bei dem Bot- stoß einer Panzerdivision auf Uesküb am 6. uml 1 7. April haben sich Oberst Apel, Kommandeur einet | Schühenbrigade, und Oberstleutnant Borowich Kommandeur einer Panzerjagerabtellung, besondw I

gigkeit Kroatiens. _

Dr. L. N. berichtet über den Beginn Der froah schen Aufstände:Am Dienstag erhoben sich zw.« \ Regimenter unter der Führung eines einfache : w