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I Hessischer Löwe auf Matta

Amerika und -er Imperialismus

(Schluß.)

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800 000

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1912

1>11 nicht mehr erneuert.

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Der Personenverkehr der Straßenbahnen und Schnellbahnen hat im Jahre 1940 einen bisher »ritoffen erreicht. Sie befor-

teilt.

Gewerbesteuer bei Aetriebswieder- outnahme nach KriegSstilleguna.

Bei Wiederaufnahme eines wegen Kriegsmaßnah- men stillgelegten Gewerbebetriebes hat der Steuer­pflichtige dies der Gemeindebehörde anzuzeigen, auch dann, wenn der eingestellte Gewerbebetrieb nicht abgemeldet worden ist. Die Gemeindebehörde teilte die Wiederaufnahme der gewerblichen Tätig­keit dem Finanzamt mit. Steuertechnisch wird die Wiederaufnahme selbst dann alsN e u g r ü n - düng" betrachtet, wenn die Einstellung und die Wiederaufnahme der gewerblichen Tätigkeit in das-, selbe Rechnungsjahr fallen. Die Finanzämter wer- den in die en Fällen einen neuen Gewerbe- steuermeßbetrag festsetzen. Unter Zugrunde- lequng dieses Steuermeßbetrages ist ein neuer Gewerbesteuerbescheid zu fertigen. Die Gewerbesteuer ist vom Beginn des Monats ab zu erheben, der auf dieNeugründung" des Gewerbe­betriebs folgt.

Rekord des Straßenbahnverkehrs im Jahre 1940.

Was sollen unsere Soldaten essen?

Von Generalstabsintendant Pieszcek, Chef der Amtsgruppe Heeresverpslegungs- und Beschasfungswesen im Oberkommando des Heeres.

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48 Staaten mit rund 8 000 000 Quadratkilometer, hat sich demnach in den 165 Jahren um mehr a ls das neunfache vergrößert. Dazu kommen aber nun noch die folgenden Besitzungen: Alaska, Hawai, Portorico, Thomas-Inseln, das Panoma-Gebiet, die Philippinen, die Sulu-Jnfeln, Guam, die Tutuila- Jnfeln mit zusammen rund 1,9 Millionen Quadrat- kilometer.

Nicht eingerechnet sind die setzt von England ab­getretenen Stützpunkte in Amerika, deren genaue Größe heute noch nicht angegeben werden kann.

Es wird wohl niemand, auch in Amerika nicht, behaupten wollen, daß alle diese zum großen Teile auf dem Wege der Gewalt erworbenen Besitzungen angegliedert wurden, weil die Amerikaner einVolk ohne Raum" seien, denn nur 4 von 48 Staaten weisen eine Bevölkerungsdichte von über 100 Ein­wohner auf den Quadratkilometer aus, 31 Staaten sind mit weniger als 20 Einwohner auf den Qua­dratkilometer besiedelt. Das Deutsche Reich dagegen zeigt eine Dichte von 143 Einwohner auf den Qua- dratkilometer. L. G.

Auf der Insel Malta, deren englische Festungs­werke, Flugplätze und Hafenanlagen nach den neuerlichen ÜKW.-Derichten von unseren Stukas immer wieder vernichtend angegriffen werden, finden

bis 1912__8_____800 000

Das kontinentale Nordamerika umfaßt'heute also

Abschied vom Kavalleriesäbel

Von Kriegsberichter Georg Zech.

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Dorf, die es zu überrumpeln galt. Durch Hecken, dichten Wald, auf verborgenen Schleichwegen ar­beitete sich der Spähtrupp so geschickt heran, oaß die Feldwachen im Dorf auch nicht einmal das Knacken eines Aestchens hörten und dann den Säbel her­aus aus der Scheide, hoch geschwungen und mitten hinein unter die verdutzten Gestalten, denen nichts anderes übrig blieb, als schleunigst die Waffen zu strecken.

Und dann das Einrücken. Einer sprach ihn laut aus, den stummen Wunsch, den alle auf den Ge­sichtern trugen:N o ch einmal mit gezöge­rt e m Säbel, Herr Oberleutnant!" Wie sehr der Oberleutnant diese Bitte verstand. Noch einmal so gerade sitzen die Männer in den Sätteln, die Faust spannt sich um den Griff des Säbels, der in der Sonne blinkt zur Rechten, zum allerletzten Mal. Ist diesen Reitern etwas anzumerken von den Ge­danken, die sie alle in diesem Augenblick hegen?

Am Dorfeingang steht ein alter Franzose mit weißem glattgekämmten Haar, mit seinem Geierge- sicht sieht er jeden einzelnen an, prüft die Haltung, oen Sitz der Männer, die alle schnurgeradeaus sehen, eine rechte Paradetruppe.Vous avez une belle troupe, monsieur, ruft dieser alte französische Ka-

Herben im vorhergegangenen Jahre: bas ist eine Zunahme um 18,5 v. H. An wagenkilometrischen Lei­stungen wurden 1,17 Milliarden erzielt ober 2,6 v. H. mehr als im Jahre 1939. Zur Bewältigung des Verkehrs mußten Beiwagen In verstärktem Maße eingesetzt werden. Da die Zahl der beförderten Per­sonen erheblich stärker anstieg als die der wagen­kilometrischen Leistungen, hat sich der Ausnutzunas- grab des fahrenden Wagenparks gegenüber 1939 be­trächtlich verbessert. Im Jahre 1939 wurden se Wagenkilometer 4,2 Personen befördert, im Jahre 1940 4,8 Personen. Die Betriebseinnahmen lagen um 18,5 v. H. über dem Stand vom Jahre 1939. Die kleinen und mittleren Gemeinden weisen eine stärkere Steigerung des Personenverkehrs auf. Den geringsten Zuwachs hatten die drei Millionen­städte Berlin, Wien und Hamburg.

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Als es bann wegen der Sklavereifrage zwischen dn Nord- und Süostaaten Amerikas zum Bürger- ftieg kam (1861 bis 1865), wurde der amerikamiche Snperialismus auf längere Zeit lahmgelegt. Auf tiefen Krieg näher einzugehen, liegt außerhalb des f Johmens unserer Betrachtung. Erst nachdem die i hmeren Schäden, die dieser Krieg dem ganzen lande geschlagen hatte, vernarbt waren und das Wirtschaftsleben wieder aufzublühen begann, traten <ud) wieder die imperialistischen Pläne hervor, die <oer nickt mehr so sehr auf Landerwerb als viel­mehr auf großkapitalistisch-industrielle Interessen ge­achtet waren. Im Jahre 1867 erwarben die Ameri- flner Alaska von den Russen für 7,2 Millionen lollar. Die im Aufstand gegen Spanien befinb- ichm Kubaner mürben von den Vereinigten t.aaten mit Geld, Waffen, Munition und Mann- fyiften unterstützt. Portoriko, die Philip- pnen und Guam wurden annektiert, Kuba Biirbe von ber spanischen Herrschaft frei und kam uter die amerikanische Kontrolle. Die Sandwich-

unter i und Kampftruppen sowie bet Depotlagerung der I Nahrungsmittel.

3. Ersatz der Fleischeiweißkomponente der Normal­truppenkost durch andere tierische oder pflanzliche vollwertige Eiw:lßkörper.

Die deutsche Wehrmacht darf es für sich in An­spruch nehmen, alle diese drei Punkte bei der Ver­pflegung des Soldaten bereits mit vollem Erfolg berücksichtigt zu haben. Die Heeresverwaltung ist lediglich noch damit beschäftigt, die getroffenen Maß- nahmen zu verfeinern.

Oberstleutnant Raaflaub geht zum Schluß auf die außerordentlich wichtige Frage der Bekämpfung ber Ermübung auf physiologischem Wege ein. Das Wesen der Ermübung ist noch völlig ungeklärt. Gerade in Kriegszeiten aber kommt dieser Frage, eine besondere Bedeutung zu, da sowohl an der Front als auch in der Heimat oft außerordentlich gesteigerte Anforderungen an die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit gestellt werden müssen. Dabei ist vor allem die Frage offen, ob die Er­müdung in Mangelerfcheinung ober zu starker Bil­dung von gewissen Körpern z. B. Uebersäuerung des Muskelgewebes ober ber Ausscheidung solcher, deren Natur noch unklar ist, besteht. Weit mehr als mit dem Wesen der Ermüdung hat sich die Wissenschaft mit dem Kampf gegen d i e Ermüdung, sei es vor ober nach ihrem Auftreten, beschäftigt. Al- Mittel gegen sie werden vor allem verstärkte Eiweiß- gaben, Gaben von Vitamin B und C und Mineral- stoffen sowie Traubenzucker empfohlen. Die deutsch« Wehrmacht verwendet Soja, Hefe, ferner Vitamin C in den sogenannten V-Drops und Traubenzucker. Die Heeresverwaltung wendet diesen Fragen stets die größte Aufmerklamkeit zu und ruft die deutsche Wissenschaft zu immer eingehenderem Studium die­ses im Kriege wie im Frieden so außerordentlich wichtigen Problems auf.

sich mancherlei alte Kanonen aus der Zeit des Johanniterordens. Italienische Reiseführer verzeichnen zwei große alte Kanonen beim Tor zu den Gartenanlagen der Bastion Barraca superiore. Auch in der sog. Armeria (Waffensammlung) im Großmeisterpalais sind einige mittelalterliche Ge­schütze. Eins dieser alten Geschütze trägt das hes­sische Wappen, den dräuenden roten Löwen im blauen Feld, das aufrechte Schwert in der rechten Pranke.

Irrig wäre es nun anzunehmen, daß es sich dabei um ein hessisches Geschütz handle, das auf irgendeine Weise auf die Insel Malta gekommen sei. Das Ge­schütz ist vielmehr, wie uns der beste Kenner der hessischen Militärgeschichte, Zolldirektor i. R. Wo­ringer, unterrichtet, für den Johanniter­orden gegossen worden, der von 1525 bis 1798 Besitzer ber Insel Malta war, vm wo aus er seine Kriege gegen die Türken führte. Gestiftet hat das Geschütz der jüngste Sohn des Landgrafen LudwigV., des Getreuen, von Heffen-Darmstadt, der am 28. Fe­bruar in Darmstadt geborene Landgraf Fried- r i ch. Nach feinen Studien auf der Universität Mar­burg setzte er diese fort auf der Hochschule Siena in Italien, 1637 wurde er in Rom in den I o - hanniterorben aufgenommen. Zunächst Koadjutor des Johanniter-Großpriors für Deutsch- land, Hartmann von der Tann, wurde der Landgraf Friedrich 1640 Oberbefehlshaber der Or­densgaleeren, mit denen die Johanniter ihre Seekriege gegen die Türken führten. In dieser Eigenschaft hat der Landgraf Friedrich, so dürfen mir annehmen, das heute noch auf Malta stehende Geschütz gießen und mit seinem, dem hessischen, Wappen schmücken lassen. Nach einigen Kämpfen gegen die Türken trat er in spanische Dienste, roube zunächst Gouverneur der Insel M'norca, bann Ge­neralgouverneur der spanischen Niederlande und darauf Oberbefehlshaber der gesamten spanischen Miliz. Nach Erlangung weiterer Aemter unh Ehren­stellen nahm die erfolgreiche militärische Laufbahn des hessischen Landgrafen ein Ende. Er wurde 1617 Großprior des Johanniterordens von Breslau, als welcher er am 19. Februar 1682 in Breslau ge­storben ift $P-

Berlin, 13. März. (DNB.) Die Austausch- guppe des großjapanischen Jugendverbandes, die auf Einladung ber Hitler-Jugend eine Fahrt durch b^s Reich unternimmt, traf in Berlin ein, wo si durch Reichsjupendführer Armann empfangen mürbe. Dem Empfang wohnte ber japanische Bot- kiafter General Oshima bei Der Führer ber japa­nischen Abordnung, Ministerialrat K o h a m a überreichte dem Reichsjugendführer ein Ehrenge­schenk und eine Botschaft des japanischen Kultus- ninifters Hasida. Botschafter Ofhima bankte herz­lich für die freundliche Aufnahme der Jugendab- fribnung seines Landes. Die Verständigung der 3u» g nb beider Völker fei die Gewähr für eine immer Ih-fer wirkende Freundschaft der deutschen und her iranischen Nation. Der Besuch der japanischen Ju- g nb wirb sich auf mehrere Wochen erstrecken und be Vertreter des bcfrepi

Troßdeutschland führen,________________

KP. Gewiß, er paßt nicht mehr so ganz zur Kriegsausrüstung der Gegenwart, ber Kampfflug­zeuge und Panzer ein so wesentlich anderes Aus- sthen verleihen, als es damals war, wo die Reiter- jähnchen ber Kavalleristen noch luftig im Winbe flat­terten. Damals hatte ber Kavallenefäbel eine Be- beutung und hat bei so mancher Attacke unb bei schneidig geführten Gefechten gezeigt, welcher Geist in den Männern steckte, die ihn führten. Unb doch hatte sich ber alte schwere Kaoalleriesäbel bis in die Tage Der Gegenwart hinein erhalten. Ja, von seinen Trägern würbe ihm sogar etwas wie eine ehr- sürchtige Siebe entgegengebracht. Sahen sie in ihm doch das Sinnbild Des Draufgängergeistes, der von jeher der deutschen Reiterei eigen war, und so wurde er eben weitergeführt. Nutzlos zwar ja, man nahm sogar einMehr" bei den Wasfenappellen gern in Kauf, aber er war eben da unb hielt sich, bis vor wenig Wochen eine strenge Verfügung von höchster Stelle biesen alten Zopf abschnitt.

Abschieb vom lieben alten Säbel. Der Chef jener Schwadron oben an der Kanalküste verstand den Blick seiner Reiter, als er ihnen diese Verfügung bekanntgab. Noch einmal setzte er eine Uebung an fein ausgetüftelt mit Feldwachenaufstellung in einem

Unfein wurden endgültig besetzt.

Die Frage liegt nahe, wie es kommt, daß Eng- li n b Diesen amerikanischen Erfolgen gegenüber fo i richgiebia war. Darauf geben amerikanische Histo- ! rker (Johnson, Wilcox unb Jones) die interessante tr.troort, daßEngland von 1889 an man t achte diese Jahreszahl kurz nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. in Deutschland seinen ge- jährlichsten Gegner und Nebenbuhler c b li d t e ! Diese Tatsache nutzten die Amerikaner «eidlich aus. Im Jahre 1903 wurde wieder mit merikanisch-m Geld, Massen und Abenteurern ein Mvolutiönchen In Kolumbien ins Leben gerufen, bas rr ßosrei&unjj Panamas führte. Auch auf die fcm Staate Ecuador gehörigen Galapos-Jn- 11 n richteten die Amerikaner ein begehrliches Auge, k diese als Flankendeckung des Panama-Kanals jenen sollten. Sie boten 20 Millionen Dollar da-

Sehaltsfestsehung und (Steuerkufe.

Ein Unternehmer hatte einem Teil seiner Ange­stellten Gehaltsaufbesserungen gewährt und dabei In einigen Fällen unter Ausnutzung der Abrun­dungsvorschriften der Lohnsteuerbestimmunqen Zu­lagen gegeben, die bis um einen Pfennig unterben Zahlen blieben, bie zu einer höhe- ren Lohnsteuer st ufe geführt hätten. Der 'Reichsfinanzhof stellt fest, daß es den Beteiligten nicht verwehrt werden könne, bei Gehalts- erhrhungen Zahlen zu wählen, die für den Arbeit- nehm'r zu einem steuerlich günstigen Ergebnis füh­ren. Dies ist auch die Auffassung des Reicksfinanz- Ministers, wie der Reichsfinanzhof ausdrücklich mit-

auf diesem Gebiete gilt.

Welches sind nun die Grundsätze, die Oberstleut­nant Raaflaub für die Verpflegung des Soldaten als besonders bedeutungsvoll hervorhebt? Er er­kennt zunächst die Notwendigkeit einer aus­reichenden Eiweißmenge zum Erhalt der Leistungsfähigkeit des Soldaten an unb betont, daß eine Eiweißsättigung bes Muskelgewebes besonders für kurz bauernde Höchstleistungen ausschlaggebend ist. Nachdem er bann als vollwertigen Eiweißliefe- ranten bas Fleisch an bie Spitze gestellt hat, be­handelt er bie Frage des teilweisen Ersatzes des tierischen Eiweißes durch pflanzliches Eiweiß und durch das bet Sojabohne, wie es Deutschland bereits durchgeführt hat, als eine großzügige Lei­stung. Es ist bekannt, daß die deutsche Heeresver­waltung die Soja nicht nur in der Form der Ebel­soja zur Anreicherung verwendet, fonbern m i t Milch- unb Getreibeeiweiß vermischt zur Herstellung von Speisen mit ober ohne Zusatz von Fleisch den Truppen liefert.

Die Aufsätze kommen weiter zu dem Ergebnis, baß in der schweizerischen Armee drei Punkte der Truppenoerpflegung besonders zu bearbeiten sind:

1. Die Schaffung von mehreren Kostarten für die verschiedenen Leistungskategorien (Kampftruppe, ruhende Truppe, Arbeitstruppe ufw.).

2. Sicherstellung der Ergänzungsstoffkomponente in der Truppennahrung im Winter und bei Gedirgs-

Im Haushalt gibt es vielt Reinigungsarbeiten, wo Waschpulver und Seife gut zu entbehren sind, wenn man ATA zu Hilfe nimmt - auch beim Reinigen stark beschmutzter Hände._

Was sollen unsere Soldaten essen?" unter | dieser Ueberschrift hat der schweizerische Dberftleub I nant Raaflaub vor wenigen Monaten mehrere me in der National-Zeitung Basel veröffent-

n der er die Zweckmäßigkeit öer deutschen Soldatenkost unbedingt anerkennt. Das Urteil ift um so wichtiger, als die schweizerische Heeresverwaltung der Soldatenkost stets besondere Aufmerksamkeit zugewandt hat und als sehr erfahren

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem Präsidenten der slowa­kischen Republik Dr. T i s o zum slowakischen Natio­nalfeiertag drahtlich seine^Glückwünsche übermittelt.

Der slowakische Staatspräsident Dr. Ufo emp­fing den bulgarischen Exzaren Ferdinand, der in Der Slowakei lebt, in Sonderaudienz. Der Zar überbrachte dem Staatspräsidenten seinen Glück­wunsch zum zweijährigen Bestehen der Selbständig, keit der Slowakei. Der slowakische Staatspräsident verlieh ihm als Zeichen freundschaftlicher Verbun­denheit den Pribina-Orden.

Die Schweiz wird mit Zustimmung der enalischen Regierung die bulgarischen Interessen im britischen Reich vertreten.

Der neue Bischsf der Evangelischen Landeskirche in Rumänien, Wilhelm Staebel, legte seinen Treueid vor König Michael ab. Kurz vorher war der neue griechisch-orthodoxe Metropolit filme- drea in sein Amt eingesetzt worden.

Der Reichskommissar zur Festigung des deutschen Volkstums, Reichsführer ff Himmler, besuchte die Umsiedlungslager der Bessarabiendeut­schen in Neustadt an der Orla und das Lager der Südbuchenländer in Triptis (Kreis Gera). Der Reichsführer ff brachte seine Anerkennung über die Gestaltung und Durchführung der Lager zum Ausdruck.

Lagung des Hauptorganisationsamtes der 7ISOAP.

München, 14. März. (DNB. Funkspruch.) Am Donnerstagabend fand in München die Arbeits- Innung des Hauptorganisationsamtes der NSDAP, rit grundsätzlichen Ausführungen Dr. Leys ihren llbschluß. Er stellte fest, daß es für die Partei eine (elbstverständlichkeit sei, jedes Problem, das am Wege des Volkes liege, anzupacken und zu meistern: $3 darf keine Aufgabe geben, an der die Partei v»rdeig»yt, eines ihrer wesentlichsten Lebensrechte beruht in ihrer Pflicht, jedes Problem anzupacken". Iter Neichsorgamsationsleiter zeigte an der Gefchlof- schelt der Partei, wie sie als festester Ausdruck b: r politischen Willensbildung, straff gefügt und vorbildlich geordnet, das gesamte Volk betreue und fi:r die künftigen großen Au'gaben vorbereite. Dr. L:y schloß mit dem Hinweis auf die überall im d'Utschen Volk sicht- und fühlbare Siegeszuversicht, boe ihre unbändige Kraft aus dem Glauben an den ßjljrer und die Richtigkeit des von ihm eingeschla- ß nen Weges beziehe.

.1 spanische Zuaendabordnung in Berlin

,roi(i|i| völlig 'n» t 'Ploiw anblflfi. wähl!-.

Ü_es d&nocraties Latines de PAm5rique 1912 < mit sagenden Worten Ausdruck:Die Monroe-Doktrin eileibet fo im Laufe der Zeit eine wesentliche Ver- änberunq ihres Inhalts. Langsam geht sie von ber Krteibigum zur Intervention, von der Jnterven- tbn zum Angriff und zur Annexion über. Das Sorbrintren der Vereinigten Staaten wird nichts auf- halten, ihr Imperialismus ist eine unbesiegbare Er- stzllnuna. Um sich daher gegen den Imperialismus t r Aankees zu verteidige, würden die amerifani- Am Demokratien ein Bündnis mit Deutschland 1

Scbon im Jahre 1889 beabsichtigten die Vereinig- in Staaten eineP a n - A m e r i c a n - U n i o n" r.fl Leben zu rufen, also die bekannte Monroe-Dok- tiit von 1823 auch auf Südamerika, auszudehnen, me Absicht, die auch jetzt wieder auf der Tages- rbnung steht. Die südamerikanifchm Staaten fühl- in aber ganz richtig, daß diesem Plan nicht etwa Mtrebunqen kultureller und ideeller Art zu Grunde ligen, sondern daß sich die Vereinigten Staaten zur 1a fiSirenden Macht des gesamten amerikanischen Kon- fnents aufschwingen wollten. Diesem Mißtraum der der A sidamerikanischen Staaten gab damals der Perna- t it r Francisco Garcia (falb e r a n in Werk I A X n-i I #1 i (tlOC HO

fr für diese kleinen Inseln ein ungeheurer Be­lag. Der damalige Präsident Plaza von Ecuador inr nicht abgeneigt, bas Geschäft zu machen. Die jzgner Plazas aber schlugen Lärm, auch trat Japan m Plan energisch entgegen in dem richtigen Ge- ihl, daß die Amerikaner schon damals ihre Han- j lspolitische Macht im Stillen Ozean immer mehr ii festigen beabsichtigten. Auch der Pachtvertrag ber ISA. mit Mexiko wegen ber Magdalenen-

ober sogar die Waffenhülfe Japans hinnehmen." Die Beteiligung der Vereinigten Staaten am Weltkrieg «egen Deutschland ist allgemein be- könnt. Jedensalls hat auch dieser Krieg dem ame­rikanischen Imperialismus weiteren Vorschub gelei­tet. San Domingo, Haiti, Nicaragua kamen in finanzielle Abhängigkeit. Der Versuch, auch mit Mexiko ähnlich zu verfahren, soll nur angebeutet werden. Der dänische Kolonialbesitz, die Insel S t. Thomas, kam ou»ch Kauf in amerikanischen Besitz.

Es ist im Rahmen einer so kurzen Darstellung unmöglich, all die Erwerbungen Der Vereinigten Staaten im Laufe ihrer Geschichte aufzuführen, hier konnten nur einige Hauptpunkte an- "geführt werden. Eines läßt sich aber erkennen, daß icy schon seit der Trennung von England an ber Imperialismus bemerkbar machte, die Mittel unb Wege zum Ziele zu kommen, waren verschieden unb in vielen Fallen nicht einwandfrei, das Ziel selbst aber ftets o-as gleiche.

Auch heute wieder, wo sich Europa im Kriege be­findet, tritt uns der amerikanische Imperialismus in Reinkultur entgegen. Mit ber Hingabe von alten Zerstörern, von Waffen, Flugzeugen unb einigen abgetakelten Hanbelsschiffen und mit der moralischen Unterstützung verbinden die Amerikaner em sehr lukratives Handelsgeschäft, indem sie für diese Dinge sich aus der Konkursmasse des englischen Emp..es Stützpunkte aller Art übereignen lassen, die sie nie­mals mehr aus den Händen geben werden, auch wenn dieses Geschäft unter der BezeichnungPach- tung" geht. Der Wunsch Amerikas, England vom amerikanischen Kontinent zu vertreiben, geht seiner Verwirklichung entgegen. Was später einmal aus Kanada mit seinen 10 Millionen Quadratkilometer unb 12 Millionen Einwohnern wird, wird die Zu­kunft lehren.

Um die Behauptung vom amerikanischen Imperi­alismus aber auch zahlenmäßig zu belegen, sei noch folgendes bemerkt: Die 13 englischen Kolonien, die 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten, um'aßten da­mals rund 845 000 Quadratkilometer. (Deutschland 1914 540 000 Quadratkilometer.)

Es traten hinzu bis

1800 3

Stauten

240 000 qkm

bis 1820

7

814 000

bis 1840

8

468 000

bis 1860

7

2 000 000

bis 1880

5

1 030 000

bis 1900

7

1 600 000