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stieg mehr möglich ist. Der Sieg werde aber auch unser sein, weil Deutschland um das Recht kämpfe, weil wir das größte und gesündeste Volk seien, am gründlichsten vorbereitet und am besten geführt Als Dr. Goebbels seine Rede beendet hatte, erklan­gen die Lieder der Nation. Die Rufe:Ein Reich, ein Volk, ein Führer!" und die SprechchöreWir orü^en unseren Führer!"Wir danken unserem Führer!" rissen minutenlang nicht ab. Die Kund­gebung des nationalsozialistischen Wien gestaltete sich zu einem machtvollen Treuebekenntnis der Wiener Bevölkerung für den Führer, den Befreier der Ostmark

^Standarte Tlorbfanb' ruft auch in Dänemark.

K o p e n h a g e n , 13 März. (Europapreß.)Stan­darte Nordland ruft", heißt es in einem Aufsatz von Faedrelandet", dem Beisoiel zahlreicher norwegi­scher und anderer in der Standarte .,Westland" ge­sammelter Freiwilliger auch von dänischer S e i 1 e zu folgen. Der Kampf gelte heute nicht mehr

Vorräte hat sich also weiter erhöht. Und er wird noch größer werden denn nach den kürzlich veräe- fenthd)ten Ernteschlußichätzungen in den Berem.g- len Staaten und >n Argentinien muß manunglück­licherweise" mit einer noch besseren (Ernte rechnen als erwartet. Zwar hatten die Bereinigten Staaten ihre Winterweizenanbau'läche von 45 au 42,6 Millionen Acres herabgesetzt da aber die Ernte­schätzung mit 84 o. f) des Standards erheblich höher ist als im Borjahr mit 55 o f). wird man voraus­sichtlich von der verringerten Fläche doch noch mehr ernten als im Borjahre Es »st schon einUnglück"! Unter solchen Umständen hat es natürlich auch der gerissenste Getreidespekulant schwer, die Preise hoch- Zuhalten.

Aehnlich liegen die Dinge bei Mai s. Hier wird A r g e n 11 n e n am schlimmsten getroffen Da so gut wie gar keine, Aussicht besteht, den überschüssigen Mais zu exportieren, wird der Mais bereits als Lokomotivheizmatenal verwertet Der Chikagoer Maispreis liegt allerdings etwas höher als zu Be­ging des Jahres, doch zeigt dies nur, daß in Wirk­lichkeit der Chikagoer Preis kein Weltmarktpreis ist. Noch schlimmer liegen die Dinge bei Kaffee. Hier ist der Preis von 5,50 Cents |e Libra auf 5,37 zu- rückgegangen, obwohl die Bereinigten Staaten m Zusammenarbeit mit den 14 iberoamerikanischen Produktionsländern eine Kartellregelung vorgenom- men haben Der Preis für Kakao lang Anfang Januar in Neupork bei 5.75 Cents fe Libra, Ende Dezember bei 5,37 Cents, nachdem er im September- Oktober bis auf 4,50 Cents abgefunfen war. Inter­essant ist, daß die Steigerung zum Jahresende au Verschiffungsschwierigkeiten aus den afrikanischen Erzeugunqsländern zurückzuführen ist. Käme die wahre Marktlage zum Ausdruck, so müßte ein völliger Bersall der Kakaopreise genau so eintreten wie beim Weizen und Mais, denn von den in Afrika für den Export erzeugten rund 450 000 Tonnen können höchstem» 1ÜOOOO Tonnen in England und etwa 100150 000 Tonnen in den USA. abgesetzt werden Mindestens 200 000 Tonnen müssen also wiederum vernichtet werden. Auch der Baum- w o 11 p r e i s konnte sich trotz der Stützung durch die Regierung nicht halten. Er ging von 11 36 Cents im Januar aus 10,50 Cents Ende Dezember zurück. Daumwollöl sank von 6.97 Cents auf 5,90 Cents je Libra und Schmalz von 6,08 Cents auf 5,65 Cents je Libra.

Der amerikanischeWeltmarkt" zeigt also durch weg das Bild eines weitgehenden Preisoerfalls, wo- bei man sich im klaren darüber sein muß, daß dieses Bild noch keineswegs die ungeschminkte Wahrheit darstellt, denn die Preise kommen sa längst nicht mehr auf Grund von Angebot und Nachfrage zu­stande, sondern sie sind das Ergebnis staatlicher oder internationaler Stützungsmaßnahmen. Hinter ihnen steht die immer größer werdende Not der über- feeischen Landwirtschaft Mögen die Plutokraten auch bei den fetzigen Preisen noch Geschäfte machen. Lange wird d-ies nicht mehr möglich fein, denn der Zusammenbruch der Landwirtschaft kann leicht auch politische Folgen haben Nicht zuletzt deswegen muß die amerikanische Plutokratie schon jetzt in so un­vorsichtiger Form in die Verhältnisse Europas ein- greifen. W-mn izwn aber denkt, dadurch den euro­päischen Absatzmarkt für Amerika zu sichern, so irrt man sich. Was Europa in Zukunft aufnehnrn wird, bestimmen w"der englische noch amerikanische Plu­tokraten, sondern die Völker Europas selbst. V. A.

Die Lösuna der Ministerkrise in Argentinien.

Prima vera Siciliana.

Viele deutsche Soldaten haben jetzt Gelegenheit, fremdes Land mit seinen Schönheiten kennenzulernen. Flieger, die vielleicht vor einem Jahr die großartigen Fjorde Norwegens bewundern konnten und im letzten Sommer an der Kanalküste standen, erlebten nun in Sizilien einen noch nie gesehenen Frühling. Was sie hier in der Umgebung antiker Bauwerke sehen können, wird ihnen immer in Er­innerung bleiben. (PK.-Oppitz-Presse-Bild-Zentrale-M.) , \

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Lagerleben unserer Ilieger in Afrika.

Auf den afrikanischen Zwifchenlandungsplätzen unserer Stukaverbände herrscht ein dem Klima angepaßtes Zeltleben. Die Sonnenstrahlen sind dort so kräftig, daß unsere Soldaten in ihrer Ruhezeit ein Sonnenbad nehmen können. (PK.-Rechenberg-Scherl-M.)

Buenos Aires, 13. März. (Europapreß.) Die argentinische Kammer hat mit 82 gegen 21 Stimmen den Vorschlag der Radikalen Partei angenommen, daß die Befugnisse des Präsidenten Ortiz während dessen Krankheit dem stellvertretenden Präsidenten C a st i 11 v übertragen werden Durch diesen Beschluß hofft man den Streit über die Befugnisse des Prä­sidenten endgültig zu beseitigen. Die durch den Rück­tritt R e c a s und Pinedos im Januar ausge­löste Ministerkrise ist nach mehrwöchigen Sondie­rungen nun auch beigelegt worden. Das Außen­ministerium übernimmt Enrique Guinjazu, der zur Zeit argentinischer Botschafter am Vatikan ist Er war früher Proiesior der Volkswirtschaft an der Universität Buenos Aires Zum Finanzminister, wurde Carlos A c e v e d o ernannt, der schon unter der Regierung Justo das gleiche Ressort innehatte. Acevedo ist gleichfalls Unioersitätsprofessor.

llnqarns tlGA.'Gulhaben eingefroren.

Washington, 14. März. (Europapreß.) Fi­nanzsekretär Morgenthau gab bekannt, daß auf Veranlassung des Staatsdepartements alle unga­rischen Guthaben in den USA gesperrt wür­den Eine Angabe der Gründe für dieses von Prä­sident Roosevelt und dem Finanzministerium ver­anlaßte Vorgehen wurde verweigert Damit ist Un­garn das zwölfte Land, dessen Guthaben in den USA. einfrieren.

A-uyorker Omn'buo.Gtrelk.

Neuyork. 13 März (Europapreß ) Der vor drei Tagen ausgebrochene Streik des Neuyork-r Omntb'isnerionals hält unvermindert an unter völ­liger Lahmlegung des gekirnten Neunorker Omni- busnetzes und den sich hieraus ergebenden ftär-rften Dehlnderunnen des Stadtverkehrs Eine Erklärung des Vorsitzenden des Dies-Ausschufses worin der Streik als Vorbote weiterer inspirierter Ar. beitskämpfe bezeichnet wird, findet in der Presse große Beachtung.

Britisches Hilfskriea-schiff versend.

San Sebastian, 14 März. (DNB. Funk­spruch ) Die britische Admiralität gab Reuter zu­folge bekannt, daß das Hilfskriegsschiff .,M a n i - ft e e" versenkt wurde DieManistee" war ein ehemaliger englischer Frachtdampfer von 5360 BRT Abschluß kritisch--- ManöveraufMalario

Stockholm. 13 März (Europapreß) Am Mittwoch wurden die Manöver auf der Ma- laiischen Halbinsel (Singapore) ab^schlst- fen Sie fanden unter der Annahme kriegsmäßiger Bedingungen statt In einem Londoner Kommentar wird gesagt, daß das Ergebnis befriedigend gewesen fei daß sich aber weitere Maßnahmen zur Vervollständigung der Verteidigung als notwendig erwiesen hätten.

Freiwillige für die englische Heimatwehr

London. 14. März (Europapreß.) In London wurde amtlich bekanntgegeben, daß Jugendliche vor Vollendung des 17 Lebensiahres sich als Freiwillige für die Heimatwehr melden können, Diese ungewöhnliche Maßnahme hängt offenbar da mit zulammen, daß ältere Angehörige der Hei- rnatw'hr in de r Kriegsindustrie dringend benötigt werden.

Ser jüngste Schlag der deutschen Luftwaffe.

Von Kriegsberichter Fritz Krause.

Und darüber Hängen rotgelb und die Stadt unten

m Helles Licht setzend die Leuchtbomben Es, schönste Freude nach diesem großen Erfolg, ist ein Ziel wie bei einem Tagesangriff. Getreide- ---

dort unten. Nur die leichte Flak sendet ihr Dauer­feuer gegen die Leuchtbomben, ohne sie zu treffen und auszulöschen. Wir drehen ab. Noch immer und lange aus dem Heimweg begleitet uns das schaurige Schauspiel Wieder gleiten wir durch ein Spalier non Scheinwerfern und weichen gefährlichen Situation"n aus. Keine fehlt! Das ist doch die

und Werften gleiten haargenau in das Visier und bann regnet e s Bran,d - und Spreng­bomben: Tausende und aber Tausende, in Ab­ständen, wie die Maschinen gestartet sind, und jetzt in nie endenwollender Folge über dem Ziel angrei­fend.

Unser Flugzeugführer, Oberfeldwebel H., macht heute seinen 70. Feindslua. Sicher führt er unsere Maschine über das Ziel. Daß ihm zu seinem Jubi­läum ein solches Feuerwerk beschert wurde, wie er es bisher nur selten erlebt hat, entlockt ihm öfters begeisterte Ausrufe.

Wie die Funken beim Schweißen sprühen allent­halben am Ufer des Mersey-Flusses die entfachten Brandbomben, und in dieses Glitzern mischen sich die Explosionen der mittleren und schweren Spreng­bomben. Feuer und Rauch, Steine und Stahl und Sand durcheinanderwirbelnd. DieVorratskammer" der englischen Insel steht in Flammen. Mehrere Riesen- und größere und kleinere Brände sehen wir jetzt schon. Wieviele werden die Kameraden schauen, die noch unaufhaltsam nach uns kommen? Es ist, als ob die Engländer der Katastrophe nicht mehr Herr würden. Das Feuer scheint sich in ganze Gebäudekomplexe gefressen zu haben. Ueber viele Kilometer ist die Vernichtung dieser kriegswichtigen und kriegswirtschaftlichen Anlagen zu sehen.

Die Luftabwehr muß sich fast verschossen haben Nur wenige Sprengpunkte blitzen hier oben auf und sie verblaßen fast in dem Schein des Inferno

(PK) ..... 13. März. (DNB.) Großangriff auf' und andere Vorratsspelcher, Dockansagen, Kräne Birkenhead-Liverpool! Das Herz eines jeden unje- i'* <m ......

rer Besatzungen schlägt schneller, als bei der Einsatz­besprechung das Ziel, die Vorratskammer der englischen Wirtschaft und Jndu» t r i e genannt wird Bor uns sind schon viele Flug- enge gestartet. Wir treffen einige auf dem k- lug. Haben sie das Ziel erreicht? Wie wird das Wetter über dem Ziel sein? Wir brauchen nicht lange herumzuraten und uns den Kopf zu zerbre­chen. Schon eine Dreiviertelstunde Flug vor dem Ziel und das find rund 200 Kiolmeter sehen wir dort weit hinten einen leuchtend roten Schein. Brände?

UnsereGustav" nimmt ungeachtet der Schein­werfer, deren Strahlen sich an der dünnen Dunst- chicht in mittlerer Hohe brechen, und vergeblich uns zu fasten versuchen, Kurs direkt auf das Ziel Die Flakartillerie kann uns auch nicht aufhalten, wie sie den Ansturm der Hunderte von Maschinen vor ans nicht stoppen und abzulenken vermochte Der Him­mel ist fast wolkenfrei, und wenn uns auch von unten die Scheinwerfer durch den Dunst nicht fasten können, so erkennen wir von oben doch alle Einzelheiten unter uns Unser Kurs führt an einer der großen Städte vorbei, die wohl für heute nach dem gestrigen Angriff auf Birmingham den großen Schlag erwartete Da haben sich die Engländer doch verrechnet Unser Ziel liegt weiter im Herzen Bri­tanniens. Massiertes Flakfeuer versucht eine Sperr­wand vor uns zu legen, vergeblich! Wir weichen aus Immer näher kommen wir unserem eigentlichen Ziel. Dor uns die Kameraden müssen schon ganze Arbeit geleistet haben Dort unten steht alles in Flammen Ein wogendes, vom Wind bewegtes und sich weiter frestendes Feuermeer Speicher und Hafenanlagen müssen gut getroffen worden sein

Auf dem Heldenplah in Wien.

Die Feier der Wiedervereinigung der Ostmark mit dem Neid).

Wien, 13. März. (DNB ) Zur Feier der Wie- beroereinlgung der Ostmark mit dem Reich mar- chierten am 3. Jahrestage alle Formationen und Gliederungen der Partei auf dem Helden- ) 1 a tz Indien auf. Auch mehrere hunderttausend Werktätige aus allen Betrieben der Stadt, in der eit heute Vormittag 11 Uhr Feiertagsruhe herrscht, üllen den Platz. Reich-statthalter Neichsleiter von Schirach hieß unter dem Jubel der ganzen Bevölkerung Reichsminister Dr. Goebbels Herz- sich willkommen, der in feiner Rede ein Bild des gewaltigen Schicksalskampfes, in dem Deutschland steht, entwarf und die Gründe barlegte, bie uns bie Gewißheit bes Sieges geben Vier Jahrhunberte unserer Vergangenheit gelte es jetzt zu reoibieren Der Sieg müsse unser sein! Es gebe für uns keine nnb-'re Alt«"-imtive, soll- d^s Reich nicht in voll­kommene Ohnmacht zurückfallen, aus der kein Aus­

ten Vorgeschmack von bem erhalten, womit sich die p.ir r englische Diplomatie stets bann abzugeben fliegt, ü:gn: wenn sich bie kleinen Staaten ben englischen Beseh.m'

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Oer Angriff deutscher Schnellboote

len nicht fügen wollen. Abergläubische Türken wer­ben in der Explosion sicherlich kein gutes Omen seheff.

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Oie Höllenmaschine im Kuriergepäck.

Der Sprengstoff-Skandal von Istanbul ist durch eine englische Selbstentlarvung noch großer gerooi. Den, als er ohnehin schon war. Nachdem die beiden Explosionen im Pera-Hotel insgesamt sieben Todes, opfer außer zahlreichen Verletzten zur Folge gehost hatten, ließ der englische Gesandte Rendell die Bo hauptung verbreiten, er habe in dem Gepäcküben zähIige Koffer" gesehen Damit sollte also an, gedeutet werden, daß es sich um einen Anschlag doi dritter Seite handeln solle. Gleichzeitig wurde bo hauptet, es fei Sprengstoff in das Gepäck der eng, tischen Gesandtschaft eingeschmuggelt worden. Beide Versionen haben die Engländer nach ben bis­herigen Feststellungen ber türkischen Polizei falle,; lassen müssen. Nach dem bisher festgestellten Tatde- stand hat bas Gepäck ber englischen Gesandtfchai Sprengstoff enthalten. Diesen hat man in Bulgarie,! infolge bes Einzuges ber deutschen Truppen nicht mehr zu solchen Sabotageakten verwenden können, wie er beispielsweise von Agenten des Geheiß bienftes gegen bas Wasserwerk in Sosj- ausgeführt worben war. Andererseits wollten di, englischen Diplomaten, die Hand in Hand mit den, Geheimdienst arbeiten, bei ber Räumung ber 0e< sanotschaft in Sofia ein so schwer kompromittieren, bes Material wie ben Sprengstoff auch nicht zurück- lassen. Den englischen Diplomaten würbe nachg'wie« fen, daß bei ber Zusammenstellung und Verladung des Gepäcks ber Gesandtschaft in Sofia ausschlbß, sich Mitglieder der englischen Gesandtschaft selbst tätig gewesen find. Das ist ja auch selbstverständlich, weil das Kuriergepäck der Diplomaten vorwiegend Geheimakten enthält, so daß die verantwortlichen Beamten diese Gepäckstücke stets unter eigener Auf­sicht haben. Es ist bekannt, daß englische Diplomaten und Kuriere Aktentaschen und kleinere Handkoffer, die das geheimste Material enthalten, sogar während der Reise mit einer Kette am Handgelenk anaeschlüs- fen bei sich führen. Der Zwischenfall gibt wieder ein, mal einen tiefen Einblick in die skrupellosen Me«

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tboben des englischen Geheimdienstes. Die Türken haben beim Grenzübertritt Rendells einen recht net­ten Vorgeschmack von bem erhalten, womit sic

dem einen ober anderen Lande, sondern d e m europäischen Kontinent. Und deshalb sei es natürlich, daß jeder teilnehme und das Seine bei­trage zu diesem Kampfe. Keiner könne es sich mehr leisten,neutral" zu fein. Es fei die Pflicht des freien Mannes, feinen Einsatz mit in die Waagschale dee großen Entscheidung zu werfen.

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Stockholm, 13. März. (DNB) In der Nacht: vorn 7. zum 8. März wurde die Bevölkerung oer englischen Südostküste durch eine Reche chwerer Detonationen und Branberscdeinungen un­weit der Küste hochgeschreckt. Die Bewohner Der Küstenorte sammelten sich am Strande und oer- olgten aufaeregt em nächtliches S e e g e f erfi L. Der Feuerschein der Explosionen und die bünd-l- weise hochzischenden Leuchtraketen waren mit big- zem Auge wahrzunehmen. Es handelte sich bei int­ern nächtlichen Kampf zweifellos um den oom: Deutschen Oberkommando ber Wehrmacht gemelbe« ten Ueber fall deutscher Schnellboote auf englische Geleitzüge, bei bem zwei britische Zerstörer und eine größere Anzahl Han- belsb-.impfer vernichtet würben Die englische Abml« ralttät hat über blefen nächtlichen Zusammenstoß in ber vergangenen Woche bisher noch keine Mel« düng veröffentlicht.

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Oer iialieniscfe Rerichi.

'Rom, 13. Marz. (DHB. Funtspruch.) Der il» lienlsche Dehrmachlbericht vom Donnerstag hat fol­genden Wortlaut.

An der griechischen Front hat der Feind eine Angriffe beiderfeits des Volnffa-Tates wieder- hott und wurde mit schweren Verlusten zurückgo chlagen. Unsere tuftwaffe hat einen wichtig« kindlichen Alottenstüßpunkt bombardiert.

Eigene und deutsche Flugzeuge haben In nächt- Uflen Aktionen die Hafenantagen von La Ba« letta (Malta) angegriffen. In Vordafrlka haben unsere Flugzeuge Flotten- und Ftng^eugstüh- punkte in der Lyrenaika angegriffen. Abteitungea des deutschen Fliegerkorps haben Zeltlager und bri» Elfche motorisierte Abteilungen mit Bomben uni MG.-Feuer belegt.

3n Ostafrika hat der Feind Einstllge geff« ^nige Ortschaften in Eritrea durchgeführt» ohne Schaden anzurichten.

Oie Luftangriffe auf Malla.

Vom, 13. März. (Europapreß.) Ein Sonder» berichterstatter ber Stefcmi-Agenlur stellt am Mist» woch zu ben ständigen Bombenangriffen auf Malta feft, baß bie Hafenanlagen und Flugplätze non Malta s y st e m a t»i ch zerhämmert würden. Wo immer der Enytänder den Versuch mache. Dft Schöben auzubessern, mache ein noch heftigerer An» griff biefen Versuch zunichte Nach den Angriffen der deutschen Flieger seien am Dienstag auch A n» q r i f f e d u r ch italienischeSperber" er» folgt. Diese hätten z T auf die noch rauchenden Trümmer weitere Bomben geworfen WieTri» buna" zu melden weiß, hat bie Wirkung ber ft I a f von M-alta nachgelasien Das müffe als ein Erfolg ber vorausgegangenen Angriffe angesehen werben. Die italienischen Bomben seien vor allem in der Gegend des Arsenals abgemorfen roorben wo die englischen U-Boote ihren Anker« platz hätten.

Röcffriff des iürk sch-n

I st a n b u l, 13. März. (Europapreß.) Der für» Hebe Justizminister O k y a r ist aus Gistundhei»»- irbten von seinem Posten zurückgetreten. Zu feinem Nachfolger ist ber Abgeordnete Hassan Mene« m e n c o a I u ernannt worden Okyar ist eine der bedeutendsten politischen Persönlichkeiten ber neuen Türkei. Er galt als eine ber stärksten Stützen der englanbfreunblichen Politik bes Kabinetts Savd"in. S-in Rücktritt erregt daher allgemein großes Auf» sehen.

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