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Der Femi> greift an!

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vorbildliche Erziehung durch allgemein bild Unterricht und vormilitärische Ausbildung.

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Ergänzungsaml der IBaffen-ff Ergänzungsstelle Rhein (XII) Wiesbaden Hlndenburgallee 59

^-verfügungslruppen (einschließlich Leibstandarle ffAdolf Hiller"). Mindestgrök«. 170 cm.

---Tolenkopfstandarlen2

a) mit Dienslzeitverpflichlung

(12 Zahre, Lebensberuf.- Polizei oder Wehr- bauer).

Windestgröße 168 cm mit 17 Jahren:

b) ohne Dienslzeitverpflichlung

(bevorzugt SA.-Wänner und Parteigenossen).

Schutzpolizei: Ungediente Männer.

Der Tod kam ihm zuvor.

Infanteriestoßtrupp bringt Hilfe

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bedrängt. Die Einschläge

verdammt gut. Die Männer am Geschütz hatten trotz

V o l k s s ch u l p f l i ch t in die Heeres-Unteroffizier- vorschule ein, als Soldat besucht er im 18. und 19. Lebensjahr die Heeres-Unteroffizierschule, dann tritt er in den Truppendienst über. Am Ende der 12jährigen Dienstzeit wechselt er seinen Arbeit», platz nach vorausgegangenem erfolgreichen Besuch der Heeresfachschule und dient der Gemein, schäft als vorbildlicher Typ des soldatischen Beam» ten. Die cheeresfachschule schafft ihm die Möglich­keit, je nach Leistung in die gehobene oder mittlere Beamtenlaufbahn einzutreten.

itz hinter dem Pakgeschütz den Durchbruch eng- scher Panzer bei Berneville zu verhindern.

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Jugendliche tritt nach Vollendung

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nen Dunkelhett zu verdanken, daß sie mit dem Leben davonkamen. Sie blieben bei ihren toten Kameraden liegen und warteten; sie wußten nicht, ob der am brechende Tag ober die nächsten Stunden das Ende, die Gefangenschaft oder die ersehnte Hilfe bringen würden. Nach drei Stunden war sie da. Ein In- fanteriestoßtrupp kämpfte sich in die Ortschaft hinein. Endlich konnten sie ihren Zugführer und die gefal­lenen Kameraden in einer Toreinfahrt niederlegen. Ihre besten Männer waren tot! Ringsum brannten die Gehöfte, das Meh irrte brüllend umher, noch lange wird das grauenhafte Bild des noch immer brennenden Fahrzeuges vor ihren Augen stehen, in dessen Glut vier Kameraden umkommen mußten. Dann gingen sie noch einmal mit den Infanteristen an den Feind und schlugen sich beim Morgengrauen au ihrer Kompanie durch. Die Kameraden begruben sie am nächsten Tage. (Fortsetzung folgt.)

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Im Straßenkampf gegen englische Panzer.

Sie fuhren mit ihren Geschützen keilförmig ind«- »«schast hinein. Plötzlich knallt <$ von allen Setten

Wo melde ich mich zur Waffen---?

Es wird nochmals darauf hingewiesen.

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Oer Bildungsgang des Unteroffiz ers.

Auf der Führertagun'g des Reichstreubundes ehe­maliger Berufssoldaten sprach u. a. der Inspekteur des Erziehungs- und Bildungswesens des Heeres über den Wiederaufbau der Heeres-Unter- offizieroorschulen und Heeres-Unter- offizierfchulen. Diese Schulen sollen durch ihren Ausbildungsgang sicherstellen, daß dem besten Heer der Welt der beste Unteroffizier der Welt ge­geben wird. Der Besuch der Heeres-Unteroffizier. Vorschulen ist kostenlos, die Schule gewährleistet eine

daß freiwillige Meldungen zur Waffen--- jederzeit von folgenden Dienststellen entgegengenommen wer­den:

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einen

Mauer aus Blut und Stahl.

Erlebnisbericht von den Kämpfen einer Division der Waffen-^ in der Pa rzerabwehrfchlacht bei Arras.

Von H Kriegsberichter Hein Schlecht.

kindlichen Armee zu vollenden und gleichzeitig den Durchbruchsversuch der Engländer und Fran- osen zu verhindern. Noch in der Nacht zum 1. Mai wird gemeldet, daß der Feind beabsichtigt, pestlich Arras nach Süden durchzubrechen und die i Umklammerung der deutschen Armee zu durch-

Mit jagenden Herzschlägen lauschen sie den peit- sehenden Abschüssen der Pak. Hier können sie nickt liegenbleiben. Die Kameraden brauchen Hilfe. Sie schleichen sich mit dem Maschinengewehr an den schmutzigen Häuserfronten einer engen Gasse ent­lang. In der Hauptstraße steht eine feuernde Pak. Sie wird von i

Der Kompaniechef hat sich mit den Führern sei­nes ersten Pakzuges im Straßengraben niederge- Ilcssen. Die Ortschaften sind zerschossen, die Brunnen verseucht, frisches Wasser ist rar. Bei der glühenden 5itze quält der Durst. Auf der staubigen Chaussee liegt bewegungslos und träge der kilometerlange fieerrourm der ---Division, die in tage- und nächte- kngen Vormärschen bis in die Gegend von Arras virgedrungen ist. Die erschöpften Männer liegen beuz und quer an der Straßenböschung und strecken alle Vier

Lrgänzungsamt der Waffen--- Ergänzungsstelle Fulda-Werra (IX) Kassel-Wllhelmshöhe Löwenburgstrahe 10.

Angenommen werden Freiwillige für:

des rasenden Feuers aus- Granate auf Granate fliegt aus dem Rohr. Jetzt haut ein Volltreffer in Die kleine Kanone. Das zersplitterte Panzerschild er­schlägt den Schützen 1, der mit gespaltetem Schädel aufs Pflaster sinkt und tot liegenbleibt. In diesem Augenblick springt der Zugführer durch den Qualm ans Geschütz an die Stelle des gefallenen Kamera­den. Die Pak schießt wieder schießt noch immer. Sie hat jetzt schon den zweiten Panzer erledigt und geht nun dem dritten und vierten Ungetüm zu Leibe. Wieder schäumt an der Kanone eine Woge von Feuer und Rauch hoch. Stahlfetzen zerschmet­tern dem Geschützführer das Antlitz. Er hat davon nichts mehr gespürt. Der Zugführer will zusam­men mit dem letzten Mann das Geschütz weiter bedienen, die MG.-Schützen wollen hinzuspringr" vergeblich, die Pak ist zertrümmert. Der Zugsühi schreit noch den Deckungsbefehl, taumelt, läuft mit uns zum Garten hinüber in Deckung. Erst jetzt läßt sich erkennen, daß ihm von der Stirn herunter ein Blutstrom über das Gesicht läuft. Einer will ihn verbinden. Er winkt ab:Es hat keinen Zweck mehr, das Sterben ist so leichter." Die Männer können es nicht fassen und sind wie vor den Kopf geschlagen. Er hält sich noch eine ganze Weile auf­recht in den Knien und legt sich bann auf die Seite. Sie stehen und hocken schweigsam um ihn und können ihrem sterbenden Zugführer nicht Helsen. Das Geschoß zerschlug seine Stirn und steckt im Kopf. Er ist noch immer bei vollem Bewußtsein und will ihnen Mut zusprechen: ,Hch danke euch, baß ihr mir bis zuletzt die Stellung gehalten habt. Mich laßt liegen. Seht zu, daß ihr heil heraus- kommt." Dann übergibt er ihnen sein Eisernes Kreuz und die Brieftasche. Seine letzten Worte waren:Grüßt mir die Kameraden, die Heimat, meine Braut Heil Adolf ..." Den Namen des Führers konnte er nicht mehr zu Ende sprechen.

Willt? durch £ uM V l r»^ heldr^ uniert".

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strecken alle Biere von sich. Der junge Zugführer ist sichtlich mißgelaunt. Er möckte wissen weshalb tusgerechnet feine Panzerjägerkompanie das Pech htt, mitten in der Kolonne fahren zu müssen, wah- nnb die Kameraden die Spitzensicherung der Dwi- (bn übernommen haben. Es heißt:Aufsitzen. Die Fahrt geht weiter. Der Kompanieführer klopft sei- ne m jungen Untersturmführer noch auf die Schul- Itr:Nur Geduld, mein Lieber, auch wir sehen nod) feindliche Panzer!" Er will den Draufgänger biruhigen und hat keine Ahnung, wie schnell feine ' tbrausfage in Erfüllung gehen wird. .

Eine knappe Stunde später. Die Kolonnen sind im Italien. Das v-Krab des Kommandeurs der Panzer- iozerabteilung überhott. Ein kurzer aufruttehwer I WtyVFeindliche Panzer von vorn, zweite xom- penie Stellung!" Er kommt völlig überraschend und re ßt mit einem Schlage die in ermüdendem -vor- jtmrsch dahindösenden Gemüter hoch. Die Strotzen fifb mit Fahrzeugen verstopft, ermattet und abge- Icmpft schleppen sich am Straßenrand abgenlfene t 0 ftalten demoralisierter Franzosen und verdisien ; tteinschauender Tommies nach hinten in die deutsche Afangenschaft. Die Fahrer reißen ihre schweren Kigkraftwagen mit den Geschützen rechts und Imre i oen der Straße, die Kanonen springen und holpern 1 werfe Ibein und gehen bald darauf in Stellung. Die ; ge-netbeten Panzereinheiten sind unterdessen ausge- vchen. Der Führer des ersten Zuges nimmt nut leinen vier Geschützen ihre Verfolgung auf. Er ragt |it aus der Ortschaft Beaumetz, wo ein Geschütz zur kcherung zurückblerbt. Die übrigen Paks besetzen jii'arnmen mit dem MG.-Fahrzeug eine Anhöhe, utä da weit und breit keine Panzer mehr zu er- jpjhen fmb, rückt der Zug in den Ort Berneville em.

Vorwort von Werner Jansen.

Bei Hinges liegt ein Soldatenfriedhof von 1918, reinlich sauber und stilvoll langweilig, die Namen [er besten Regimenter Englands sind da in Stein cegraben: The Royal Welsh Füsiliers, the Royal icots, the Norfolks, the Durham Light Infantry, the Queens Own Cameron Highlanders.

Ich las sie gedankenlos, ganz dem erregenden Lärm des Kampfes hingegeben, den unsere Division nit der Nachhut der flüchtenden englischen Armee ihrte. Anderntags erfuhr ick von Gefangenen, daß tiefeiben Regimenter, the Royal Welsh Füsiliers, the Royal Scots, the Norfolks, the Durham Light Infantry, the Queens Own Cameron Highlanders, ins gestern gegenüber gestanden seien, Söhne tnblBrüber der Toten von 1918. Zufall? Schicksal? Ich glaube nicht an Zufall.

In dem eisernen Gürtel, der die riesigen Feind- Iröfte in Nordfrankreich einschließen sollte, war noch «ine Lücke, ein gefährliches, ein unheimliches Loch. Die jüngste Division des deutschen Heeres par ausersehen, diese Lücke auszufüllen, und dieser üngsten Division wurde das Glück zuteil, bei der Wwehr des gewaltigen Panzerdurchbruchversuchs intscheidend mitzuwirken.

Zufall? Schicksal? Die geistige Stoßkraft poli- fschen Soldatentums vereint mit einer harten Aus- jildung in den Schneewochen des Winters 1939/40, He beispielhafte Einsatzbereitschaft von Führer und Mnnern das alles verlangte nach einer Prü­fung, und das Schicksal hat sie uns nicht versagt.

Die folgenden Berichte nun wollen richtig ver­landen sein. Sie gehören nicht zu jenen gutgläu­bigen Nacherzählungen, die heute entstehen und noraen vergehen, sie beruhen auf sorgfältigem Ver­gleich sehr vieler vorhandener Augenzeugenberichte tnb haben Anspruch auf bleibenden Wert: S o Dar es I

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Go brachten sie !>en Durchbruch zum Stehen.

sacke muß auch unser Geschichtsbild aerecht werden.

Ohne in Einzelheiten ein^utreten, kann jetzt schon gesagt werden, bah diese Aufgabe, die mit ftrena wissenschaftlicher Methode durchgeführt werden soll, nicht in kurzer Zeit bewältigt werden soll, sondern sehr lange Zeit erfordern wird. Zahlreiche Vor­arbeiten, Tatsachenforschunden und Problemformun­gen werden noch notmenbig sein. Ein solches Ziel wird nicht durch ein gleichsam als Dogma hinge­stelltes Werk oder eine Vorschrift erreicht, sondern kann nur bewußt durch Generationen erarbeitet werden. Darin liegt geradezu der Sinn des Planes, der eine dauernde Ausrichtung der Geschichtswissen­schaft auf das große Gesamtziel bewirken soll, eine gesamtgermanische Geschichtsauffassung. Es ist daher auch klar, daß die Durchführung einer solchen Aus­gabe nicht ohne weiteres abgeschlossen werden kann und soll. Es soll nicht eine Aufgabe für die jetzige Generation von Historikern fein, sondern für länger Geltung haben; es soll jederzeit jungen Historikern die Möglichkeit geboten fein, mit eigenen Arbeiten in den Plan einzutreten, neue Problemstellungen und neue Gesichtspunkte hereinzubringen, also den Plan weiter zu gestalten und ihn dadurch leben­dig zu erhalten.

Es soll also eine g e f a mt g er m a n i f <f) e G e - schichtsauffassung erarbeitet, nicht aber ihr Ergebnis durch Konstruktionen und Wunsch­bilder vorweg genommen werden. Die For­schung wird ihren Platz behalten, durch sie soll unser Wissen verbreitert und oertieft werden. Don ihren Fortschritten werden wir das meiste erwar­ten dürfen, deshalb muß die Forschung immer ge­fördert, ja ihre Organisation muß ausaebaut wer­den. Es wird notwendig sein, Forschungsstätten außerhalb des Deutschen Reiches einzurichten. 'Es gibt heute schon ein historisches Institut in Rom, wir werden ebenso oder noch mehr solche in Paris und an anderen Punkten brauchen, um dort ger­manische und deutsche Geschichte zu erforschen, aber auch um die Verbindung mit der Wissenschaft der anderen Völker zu erhalten. Denn eine europäische Geschichte auf germanischer Grundlage darf sich nicht absondern und abkapseln, sondern die deutsche Wissenschaft muß im geistigen Wettkampf der Völ­ker der deutschen Wissenschaft jene Stellung errin­gen, die das deutsche Volk rm staattichen Leben durch seine politische Führung und seine Wehr­macht erlangt hat.

Der Krieg hat die Schleusen für eine aufgestaute Geschichtsentwicklung geöffnet, sprungweise geht es jetzt vorwärts. Die Geschichtswissenschaft wird die daraus hervorgehenden Probleme und Forderun­gen aufnehmen, um so dem Gebot der Zeit gerecht zu werden und daraus neue Kräfte für die zukünf­tige Arbeit für Führer und Volk zu erlangen.

Das Mittelalter ftt di« Zeit, in der nach dem ! Zusammenbruch des römischen Mittelmeerweltreiches der polttifche Schwerpunkt endgültig nach dem Nor- , den und Nordweften, nach dem atlantischen Europa i hin verschoben wurde, in dem die Germanen, reprä« i sentiert von den Franken und dann von den Deut- 1 sehen, eine neue Ordnung des abendländischen Euro- pas herbeigeführt haben. Der tiefere Sinn dieser Weltordnung war die Sicherung der Lebensbedin- i gun-gen für alle abendländischen Völker und Staaten, ! die im Schatten des Kaisertums ihren Bestand aus- ! bilden und entfalten konnten. Es war die Tragik des i mittelalterlichen Kaisertums, daß es diese Ausgabe 1 durch führen mußte, ohne sich selbst auf einen feftge- fügten Staat stützen zu können, und daß es gleich- - aleichzettig die Konkurrenz mit dem Papsttum zu , bestehen hatte, das als geistig-religiöser Mittelpunkt < des Abenolandes nicht auch in die germanische Welt binübergerückt war, und schließlich mit dem unroer- falen Kaisertum die Grundlage für seinen eigenen Universalismus zerstört. Damals, als das Kaiser- ° tum zusammen!)rach und die westlichen National- : floaten erstarkt waren, während das deutsche Königs- tum einschrumpfte, wurden die Schlagwörter wie 1 Souveränität" geboren, deren eigentticher Sinn in : der Negierung der bisherigen germanischen Wett- Ordnung des Abendlandes gelegpn war. Ein Zeit- : alter des europäischen Gleichgewichts erfiHIte die nächsten Jahrhund-c^e, wenn auch der Begriffeuropäisches Gleichgewicht" erst später ge­formt worden ist. Es zeigte sich aber, daß von den Randstaaten aus eine europäische Ordnung nicht wieder hergestellt werden konnte. Erit die N e u» bi4dungoerdeutschen Staatlichkeit und der daraus erwachsende Wiederaufstieg des Deut­schen Reiches im 19. Jahrhundert ließ die Möglich­keit einer neuen europäischen Ordnung wieder er- 1 kennen, gleichzeitig aber auch den unüberbrückbaren Gegensatz gegen alle jene Mächte, die bisher unter dem Vorwande eines europäischen Gleichgewichtes nur engherzige nationale Machtpolittk getrieben hat­ten und auch in jenen Zeiten, in denen fie die volle Macht besessen hatten, nicht an einen Neubau im Interesse Europas geschritten waren.

In der Herausarbeitung einer Geschichte des europäischen Ordnungsgedankens, der aufbauenden und zerstörenden Kräfte, ist wohl die erste und wichtigste Ausgabe der deutschen Geschichts­wissenschaft zu erblicken. Doch soll darin nur die Gegenwartsaufbabe bestehen, die in einem Pro­gramm auf weite Sicht ihre Fortsetzung und Voll­endung finden soll. Hat ein Sofortprogramm eine unmittelbar brennende Frage zum Gegenstand einer Behandlung von verschiedenen Seiten, so soll mit dem Programm auf weite Sicht eine Ausgabe Um­rissen werden, die der geschickftlichen Leistung des deutschen Volkes entspricht und für die deutsche Ge­schichtswissenschaft für längere Zett gelten soll. Wenn die Geschichte geaenwartsnah und gegenwartswichttg sein soll, wenn sie an der Zukunft des Volkes mit­bauen soll, dann muß der Historiker in jenen Kate­gorien und in jenen Räumen denken, in denen sich das gegenwärtige Leben abspielt. Diese Aufgabe scheint in einer Geschichte der germani­schen Leistung in Europa und in der ganzen Welt gegeben zu fein, wobei aber die Ausrichtung besonders auf den deutschen Anteil, auf die führende Stellung des deutschen Volkes erfolgen soll. Es ist also nicht an eine Weltgeschichte gedacht, auch nicht an eine Geschichte der einzelnen Länder und Völker, die als Summe eine Art Weltgeschichte abgeben soll, sondern eine Geschichte der germanisch­deutschen Welt seit den ältesten Zeiten. Zur Dar­stellung soll aber nicht nur die politische Geschichte gelangen, sondern schlechthin das geschichtliche Leben: vor allem soll die Geschichte der Bildung der ger­manischen Völker und Staaten, aber auch der ger­manischen Kultur in breitestem Ausmaße behan- beit werden. Von dieser inneren Geschichte aus soll bann ble auswärtige, bie Ausstrahlung auf bas geschichtliche Leben anderer Völker, der Anteil an der Weltgeschichte schlechthin erkannt werden. Wir sind heute über bas Stabium ber Bilbung eines einheitlichen Volkes unb Staates hinaus unb leben uns nun in bie Gemeinschaft der europä­ischen Völker und Staaten hinein; dieser Iat-1

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Ausgaben der Geschichtsforschung im neuen Europa

Äon Dr. Theodor Mayer, o. Professor der Geschichte an der Universität Marburg.

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aus den scheinbar menschenleeren unb verlassenen Häusern. Die Männer gehen in Deckung, ballern mit ihren Gewehren und Pistolen in Fenster unb Türen und wollen gerade mit ihren MG. den Heckenschützen energisch zu Leibe g'ehen, als von links und rechts durch bie Häuserfronten gut gedeckt englische Panzer anrollen.

Ein Geschütz will befehlsgemäß hinter einem Gar­tenzaun vor einer scharfen Straßenbiegung Stellung beziehen; die Männer sind noch nicht abgesesfen. Da schlägt mit grauenhafter Gewalt ein Volltreffer in die Protze. Eine Fontäne von Eisen und Feuer ftritzt hoch vier auf dem Zugkraftwagen sitzende Kameraden sind verloren. Benzintank und Munition explodieren mit ohrenbetäubendem Getöse, sinn- und ziellos zischen die in Brand gesetzten Pakgeschosse kreuz und quer durch die Gegend.

Der Zugführer läßt das MG.-Fahrzeug mit Voll­gas durch den Ort preschen. In der Biegung wird es von einem Treffer erwischt, Eisen und Steine spritzen hoch, aber die Karre läuft weiter, und es ist niemänd verletzt. An der Kirchhofsmauer müssen sie hatten. Aus einem nahen Waldstück schlägt ihnen über das hier beginnende freie Feld ein mörderisches Gewehr-, MG- und Artilleriefeuer entgegen. Sie sehen in etwa 30 Meter Entfernung englische Sol­daten im Graben herumwimmeln, hören mehrere Treffer ins Fahrzeug schlagen, werfen sich hin, lau­fen zurück, kriechen auf allen Vieren ein Stück wei­ter und erreichen endlich hinter der Kirche einen Gartenflick, der einigermaßen Deckung bietet

Sein letztes Wort: .Adolf Hitler.. /

Der Verfasser, heute Rektor der Philipps- Universität zu Marburg, lehrte vor einigen Jahren an unserer Gießener Ludwigs-Uni­versität mittelalterliche Geschichte.

Aus der geistigen Erneuerung der Befreiungs- kriege erwuchs vor mehr als 120 Jahren ber Plan für dieMonumenta German i ae histo- r i c a, der die Herausgabe ber Quellen zur mittel­alterlichen Geschichte zum Ziele hatte. Das war eine gewaltige Tat, auf der in der Folge der Forffckritt der deutschen Geschichtsforschung und ihre Stellung in der Welt beruhte. Generationen von Historikern haben an den Arbeiten für die Monumenta Ger- maniae ihre methodische Schulung erhalten. Es muß aber jetzt nach der Organisotton der Geschichtssor- chung die deutsche Geschichtsschreibung und Ge­schichtsauffassung bewußt und plamnäßia durch die Wissenschaft selbst ausgestaltet werden. Darin liegt eine Forderung ber geistigen Erneuerung unsrer Zeit.

Die Geschichtswissenschaft ist eine politische Wissenschaft unb wird deshalb eine Neugestal­tung nicht unabhängig von der Gegenwart und den Fragen, die sich aus dieser ergeben, die diese stellt, ausarbeiten; ja gerade darin liegt die ewige Gegenwartsbedeutung ber Geschichte, daß fie im­mer wieder in ein enges Verhältnis zur Gegenwart gebracht werden kann unb von ber Gegenwart Probleme und Aufgaben empfängt und dadurch für die Gegenwart wichtig ist. Die For­schung stellt den Verlauf der Ereignisse fett; die Welt­anschauung, die Gegenwart bestimmt den Stand­punkt, von dem aus das Geschichtsbild zu betrach­ten ist; von ihr wird die Fragestellung für die Ge­schichtsschreibung beftimmt. Der Krieg, der eine geistige Revolution von unerhörtem Ausmaß bedeu­tet, hat einer neuen, einheitlichen Weltanschauung auch in ber Wissenschaft zum vollen Durchbruch ver- holsen. Ein Volk kann aber einen Krieg nur be­stehen, wenn es schon vorher im Frieden in seiner geistig-sittlichen Haltung darauf vorbereitet ist. Es kann andererseits bie Erfolge des Krieges nur bewahren, wenn es zielbewußt weiterarbeitet. Der Wettkampf ber Völker wird im geistigen Leben be­ständig weitergehen: der Krieg läßt zwar die mate­riellen Kampfmittel für eine gewisse Zeit unbedingt in den Vordergrund treten, aber auch im Kriege muh sich die geiftiae Kraft eines Volkes bewähren.

Das 19. Jahrhundert war bie Zeit der inbivi - b u eilen Forschung, die ungeheure Erfolge erzielt hat, die neue Methoden ausgearbeitet unb ausgewertet hat. Sicher ist, daß die Forschung im­mer umber Erkenntnis willen burchgeführt ist, daß aus ber Forschung selbst immer wieder die Anregung zu neuer schöpferischer Fragestellung und ^Betätigung erwachsen muß, baß dem einzelnen im­mer die unbehinderte Möglichkeit zu eigener, freier Forschungstätigkeit bleiben muß. Bei der Geschichts­wissenschaft ist ein gewaltiger Aufftieg seit einiger Zett in methodischer Hinsicht aber auch in bezug auf die Darstellung und bie Problematik ganz unver- kennbar. Aber diese Tatsache fordert, daß ein Ge­samtziel und ein Gesamtplan für bie Wissenschaftsaufgaden festgelegt wird. Doch es kann nicht alles auf einmal, und es muß das Notwendige sofort gemacht werden, das ist die Richttinie für jede Wifsenschaftsplanung. Dabei können wir von der Ueberzeugung. ausgehen, daß irgendein Zwang weder notwendig, noch auch nur wünschenswert ist, daß vielmehr das Aufzeigen der Aufgaben allein genügen wird, um bie Planung herbeizuführen und die Ausrichtung ber Wissenschaft einzuleiten. Auf­gabenplanung, nicht inhalttiche Reglementierung soll die Richtlinie für das wissenschaftliche Leben sein.

Aus diesen Taffachen ergibt sich aber ber Schluß, daß den Geisteswissenschaften im allgemeinen, ber Geschichtswissenschaft im besonderen zweierlei Aus­gaben obliegen. Gegenwartsaufgaben und solche für bie Zukunft. Die Gegenwartsaufgaben, bie in einem entsprechenden Programm zusammenzu­fassen waren, haben sich mit den Fragen des jetzigen Krieges zu befassen, mit dem Kampf um eine europäische Ordnung, mit ihrem geschicht­lichen Unterbau, mit den Kräften, bie sie getragen und mit denen, bie gegen fie in Vergangenheit unb Gegenwart angekämpft, ja fi-e zerstört haben.

(Es half nichts, die Pangerjäger mußten bann ver­suchen, aus der verzweifelten Sage herauszukom­men. Sie gingen auf Erkundung. Die Straßen lagen voll ausgebrannter und angeschossener feind­licher Panzer. Aber auch sämtliche Paks waren auf ber Strecke geblieben. Sieben Kameraden waren tot, ______ _______ ..... mehrere schwer ober leicht verwundet. Es gelang mehreren feindlichen Panzern Hartl ihnen noch, einige Waffen aus dem MG.-Fayrzeug Anschläge der Panzerkanonen sitzen M bergen. Der Feind hielt sie noch immer unter ~ ..........Feuer, und es war nur der inzwischen angebroche-

decke oj liche Sr- it Lew­

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ken in > da Uh nauf, ch

... Eine Division der Waffen-^/ marschiert \ m 21. Mai 1940 auf zwei Marschstraßen südwest- ch von Arras. Ihre Kolonnen kommen schnell und > i ügig vorwärts. Die Division hat im Rahmen ih^er Heeresgruppe den Auftrag erhalten, den eife-.nen King um Arras zu schließen, die Umklammerung er in Belgien und Frankreich eingeschlossenen

oßen.

Nach einem Marsch von etwa 25 Kilometern er- rügte nordwestlich von Arras der erste Angriff eng- ischer Panzerkampfwagen auf die Spitzengruppe |?r Division, er wurde von der Dorhutbatterie ber t --Artillerie unb von den ---Panzerjägern blutig urückgeschlagen, gleichzeitig machten von Franzolen ?rstärkte englische Panzerverbände den verzweifel- ?n Versuch, in die Flanke der marschierenden Di- rifion einzubrechen. Im Verlauf der Panzer-Ab- vehrschlacht bei Arras fiel den Batterien ber --- Krtiüerie, den ---Panzerjägern unb ---Pionieren ie für die militärischen Operationen in diesem ::aum überaus bedeutsame Aufgabe zu, die eng- sehen Panzerangriffe oei Mercatel, Fischeux, Sie- nencourt und Berneville abzuwehren, den in meh- ?ren Wellen erbittert vorgetragenen feindlichen ^urchbruchsversuch zu verhindern und den weiteren hnellen Vormarsch der Division zu ermöglichen.

Ein im Gros ber Division marschierender Zug er ---Panzerjäger wurde bei der rücksichtslosen Verfolgung englischer Panzerkräfte aufgerieben. Bührer unb Mannschaft kämpften bis zum letzten Itemzuge, unb es gelang ihrem heldenhaften Ein-