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ausgenommen, es folgte die Cash-and-Carry-Klausel mit ihren vielen Hintertüren, die schließlich zu der jetzigenLand-and-Lease-Bill" führten, in der jeder Schein einer Neutralität zugunsten eines unoerhüll- ten Imperialismus aufgegeben wurde, der das unausgesprochene aber nicht weniger deutliche Ziel hat, jeneAuffangvorrichtung" zu schaffen, die es den Vereinigten Staaten ermöglicht, nach dem Zusammenbruch Englands als Erbe aufzutreten. Mit den Stützpunktgeschäften wurde ein vielverspre­chender Anfang gemacht. Alles das geschieht natür­lich unter der dürftigen Maske der Bedrohung Amerikas durch den Weltherrschaftsanspruch Deutsch­lands.

Wenn in den Aussagen vor den Außenausschüssen wiederholt die Erkenntnis ausgesprochen wurde, daß Roosevelt in den Spuren englischer Politiker wan­delte, die andere Nationen zu einem aussichtslosen Kampf aufstackelten, so sind sich die Sprecher wohl kaum dessen bewußt geworden, daß Roosevelt in einem viel tieferen Sinne diese Politik bewußt über­nommen hat, um die Ziele des amerikanischen Im­perialismus zu verwirklichen. DieBill 1776" trägt also ihre Zahl, wenn auch in bedeutend erweitertem Sinn, nicht ganz mit Unrecht, denn offensichtlich geht es Washington bei dem Englandhilfegesetz überhaupt nicht mehr um Erhaltung eines unhaltbar gewor­denen Weltreiches, sondern um die Erbschaft. Daß dabei das nationalsozialistische Deutschland als Prügelknabe und abschreckendes Beispiel in der Phraseologie der amerikanischen Politiker herhalten muß, ändert nichts an dem großen Ziel, das sich Washington offensichtlich gesetzt hat: die eng­lische Flotte in amerikanische Häfen zu über­führen, Englands Welthandel zumindest auf dem gesamten amerikanischen Kontinent an sich zu reißen, gewisse Kolonien zu Überpehmen und seine Machtstellung im Pazifik weiter auszu­bauen.

Es hieße die eiskalten Rechner im Weißen Haus zu unterschätzen, wenn man sie mit ihren Phrasen

zurRettung der Demokratie, als der einzig mög­lichen Regierungsform für freie Menschen" identt- fizieren wollte. Die Aussagen von militärischen Fachkennern wie Lindbergh und Williams haben gezeigt, wie es in Wahrheit um die amerika­nische Rüstung steht. Sollte Roosevelt wirklich die Absicht haben, diese an sich schon völlig unzuläng­liche Rüstung noch weiter zu schwächen, um Ame- rika ,chesser verteidigen" zu können? Nein, sein Hilfegesetz ist der großangelegte Plan, mit Hilfe einer aufgepeitschten Stimmungsmache gegen die Diktaturen" den Machtbereich der USA. zuerweitern, was natürlich nur auf dem Wege über eine Beseitigung des englischen Empires geht, an der Roosevelt entgegen seinen Worten zielbewußt arbeitet. Die Erinnerung an Ge­stalten wie Morgan, den bezeichnenderweise jetzt wieder auftauchenden Lamont, einen der In­haber des berüchtigten Bankhauses in der Wall­street 23, und an die Untersuchungen des Jahres 1936 über die Riesengeschäfte dieser allbeherrschenden Bankengruppe, sollte dem amerikanischen Volk eigentlich die Augen darüber öffnen, wie es um die Diktatur im eigenen Lande bestellt ist. In einem Lande jedoch, in dem alle öffentlichen Propaganda­mittel, wie Film, Preffe und Rundfunk unter der herrschenden Leitung von Juden stehen, kann diese Stimme, die sich vereinzelt regt, natürlich nicht durch­dringen, und so erleben wir jetzt, wie Roosevelt und seine Anhänger in einem aigantischen Hetzfeldzug und unter dem Vorwand selbstloser Hilfe das große Geschäft landen wollen, das gleichzeitig die völlig verfahrene innerpolitische Situation Amerikas die innere Staatsschuld beträgt bereits 45 Milliarden Dollar und soll nach Morgenthau bis auf 60 Mil­liarden ansteigen dürfen! retten soll. Im Namen der schrankenlosen Freiheit des USA.-Kapitalismus ist Roosevelt im Begriff, seine verfehlte Politik zu sanieren, wobei kaltlächelnd England auf der Strecke zu bleiben hat. Ebenfalls natürlich im Namen der Demokratie!

Churchill weigert sich, Englands Kriegsziele zu nennen.

Stockholm, 13. Febr. (Europapreß.) Die bri­tische Regierung lehnt nach wie vor eine klare Stel­lungnahme zu ihren Kriegszielen ab. Ministerpräsi­dent Churchill wurde im Unterhaus befragt, ob Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über die Kriegsziele und den Wiederaufbau nach dem Kriege geführt worden feien. Der Ministerpräsident wurde um die Zusicherung gebeten, daß die britische Regierung dem Parlament über ihre Politik Rechen­schaft ablegen werde, bevor irgendwelche Erklärun­gen in der Frage der Krieasziele außerhalb Groß­britanniens abgegeben würden.

Churchill antwortete ausweichend. Er versicherte, daß man in den Vereinigten Staaten volles Verständnis dafür habe, wofür Großbritan­nien kämpfe und wogegen es sich verteidige. Er könne sich nicht erinnern, daß Fragen der Kriegs- 3iele oder des nach dem Kriege zu erfolgenden Wie­deraufbaus von der amerikanischen Regierung auf­geworfen worden seien. Er könne jedoch dem Unter­haus keine Garantte dafür geben, daß nicht Er­klärungen über die Kriegsziele außerhalb Groß­britanniens oder von außerhalb der brittschen Re­gierung stehenden Personen abgegeben würden. Er­klärungen über die britische Politik würden von bri­tischen Ministern zu dem Zeitpunkt abgegeben wer­den, da dies im allgemeinen Interesse erforderlich erscheine.

Als der Führer am 30. Januar im Berliner Sport­

palast das deutsche Programm für das geschichtliche Jahr 1941 aufstellte und als seine Hauptpunkte Er­schließung der Welt für alle, Brechung der Vor­rechte einzelner und Brechung der Tyrannei gewis­ser Völker und ihrer finanziellen Machthaber bezeich­nete, da wußte das deutsche Volk, wofür es kämpft! Und nun erleben wir das groteske Schauspiel, daß der Leiter der britischen Politik, der schon 1936 es als sein Ziel bezeichnete, das wiedererstarkte Deutsche Reich zu vernichten, sich öfientlich weigert, die eng­lischen Kriegsziele zu nennen. Unendliche Opfer ver­langt er täglich von jedem einzelnen Engländer, er, der durch seine heimtückischen Luftangriffe auf Deutschlands Zivilbevölkerung die Vergeltung heraufbeschwor, aber er ist nicht in der Lage, dem englischen Volk zu sagen, wofür es diese Leidens­zeit durchmachen soll. Wir wissen es aus un­zähligen Äußerungen enalischer Politiker, daß man Deutschland zerstückeln, knechten und aushungern möchte, daß ganz Europa den brittschen Beherr­schungsplänen dienstbar gemacht, daß die Ausbeu­tung aller kleineren Völker der Welt ihren Fort­gang nehmen soll zum Nutzen einer plutokrattschen Clique, die ihr Drohnendasein weiterführen will, während den arbeitenden Schichten jegliche soziale Fürsorge versagt bleibt. Churchill braucht uns das alles nicht noch einmal zu erzählen. Wir wissen, daß wir zum Lebenskampf angetreten sind, wir wissen aber auch, daß Englands und der Plutokratte Nie­derlage noch in diesem Jahre entschieden wird.

Das Englandhilfe-Gesetz.

Moderne englische Schlachtschiffe gegen veraltete USA-Zerstörer.

Washington, 13. Febr. (Europapreß.) Die Englandhilfe-Vorlage wird vom Auswärtigen Aus­schuß des Senats nun dem Senatsplenum über­wiesen werden. Der Beginn der allgemeinen Aus­sprache im Senat, deren Dauer auf zwei bis drei Wochen angenommen wird, ist für Montag nächster Woche vorgesehen. Da der Außenausschuß des Se­nats mit durchschnittlicher Mehrheit von 7 Stim­men die Anträge der Opposition ablehnte, rechnet man damit, daß die Annahme der Vorlage auf Grund der Mehrheitsverhältnisse im Plenum m der von der Regierung gewünschten Form erfolgen wird. Der Außenausschuh des Senats gab seine Zustimmung, daß der Kongreß ermächtigt wird, bei gleichzeitigem Beschluß beider Hällstr die in der Englandhilfe-Vorlage vorgesehenen Ermächti - gungen des Präsidenten auf Lebens­zeit zurückzunehmen, verwarf jedoch mit 13:10 Stimmen den republikanischen Vorschlag, daß die Zustimmung der Chefs der Wehrmachtsteile erst erforderlich sei, falls Roofevelt amerikanisches Rüstungsmaterial anderen Ländern aushändigen wolle. Nach der bisherigen Fassung der Vorlage haben die Wehrchefs lediglich beratende Stimme.

Marineminister Knox erklärte in der Pressekon­ferenz nachdrücklich, daß die USA.-Marine keine weiteren Zerstörer abgeben könne, ohne damit gleichzeitig das Gleichgewicht der Flotte zu erschüttern. Er wolle damit nicht direkt zu Willkies Vorschlag Stellung nehmen, als Marineminister sei er jedoch gegen eine weitere Schwächung der Flotte. Die Flotte baue zwar weitere Zerstörer, aber auch andere Kriegsschiffe, was wiederum eine stärkere Zerstörerflotte bedinge. Willkie, der die Aus­lieferung weiterer Zerstörer an England vor dem Senatsausschuß gefordert hatte, sagte, er sei über­rascht durch die Erklärung des Marineministers. Nach feinen Informationen seien die USA. in der Lage, England soforttge und wirksame Hilfe durch Lieferung weiterer Zerstörer zuteil werden zu las­sen, ohne der nationalen Verteidigung Schaden zu­zufügen. Roosevelt soll sich sogar mit dem Gedanken tragen, weitere 75 veraltete Zerstörer und 10 leichte Kreuzer an England abzu­treten. Die Schifte, die man in den USA. bereits zum alten Eisen geworfen hat, wären, wie die ame­rikanische Telegraphenagentur ankündigt, immer noch flut genug für Konvoidienste und Kampfhandlungen im Aermelkanal und im Mittel­meer Die USA. seien bereit, so heißt es, die Zer­störer gegen moderne englis che Schlacht­schi f f e wie beispielsweise denfting Georg" ein- zutaufchen.

Die Gesamtkosten der USA-Aufrüstung be­zifferte Schatzsekretär Henry Morgenthau auf 2 8,5 Milliarden Dollar. Morgenthau umriß fein umfangreiches Anleiheprogramm, durch das be­sonders die Guthaben der kleinen Spa­rerfür die Verteidigung des Landes und ihre Ägem Sicherheit" mobilisiert werden sollen.

Japan und die Lage im Kernen Osten.

Tokio, 13. Febr. (Eurovapreß.) Mit zunehmen­dem Mißtrauen verfolgt die japanische Presse die amerikanische Aktivität im Fernen Osten.9)omiuri" spricht von einer Störung der ostasiatischen Neu­ordnung durch die Marine der Vereinigten Staa­ten und verweist auf die Entsendung amerikanischer Sachverständiger nach Port Darwin und nach Singapore sowie auf die Besprechungen des australischen Gesandten in Washington, die den Schluß zulasten, daß ein Abkommen über die Bereitstellung australischer und neuseeländischer Häfen für die amerikanische Marine und von Flugplätzen für die amerikanische Luftwaffe getrof­fen fei. Der Londoner Korrespondent vonAsahi Shimbun" meldet, Londoner politische Kreise zeig­ten sich zunehmend nervös wegen der Lage im Fernen Osten und rechneten mit einer Zuspitzung der Lage im Monat März. Nicht anders fei es in Australien. Der amtierende australifche Premier­minister F a d d i n habe unerwartet eine Sonder­sitzung des Kriegskabinetts zur Besprechung der australischen Fernostpolitik einberufen. Die Zu­spitzung der Lage im Pazifik mache dies notwendig.

In Tokio fand am Mittwoch die Gründung des N a t i o n a l v e r b a n d e s" statt, dem viele tau­fend Mitglieder, darunter 200 Angehörige des Un­terhauses, frühere Minister, Generale und Admi­rale, ferner bekannte Politiker und Publizisten bei­getreten sind. Die Eröffnungsverfammlung faßte eine Entschließung gegen b i e USA., .n der erklärt wird, daß derNationalverband" sich gegen die arroganten Versuche der Vereinigten Staaten, sich in japanische Angelegenheiten einzu- mischen und Japans Lebensraum zu bedrohen, wende. Durch die feindselige Haltung der USA werde der China-Konflikt verlängert Die Nation müsse sich auf äußerste Möglichkeiten vordereiten Ministerpräsident Konoye wird aufgefordert, die Nation ständig gerüstet zu halten.

England verstärkt seine Lustwaffe in Malaya.

Stockholm, 13. Febr. (Europapreß.) Im Zu­sammenhang mit den Ereignissen in Thailand und der Verschärfung der englisch japanischen Beziehun­gen hat der Oberkommandierende in Singapur, Lustmarschall Sir Robert Brooke-Popham, eine Umgruppierung der Luftstreitkräfte auf der malayischen Halbinsel angeordnet. Es sind mehrere mit modernen Kampfmaschinen ausgerüstete auftra- lische Fliegerverbände, welche erst kürz­lich Singapur erreicht haben, in den nördlichen Tei­len der malayischen Staaten ftationiert worden. Blenheim-Bomber der englischen Luftwaffe sind von Singapur in die gleiche Gegend verlegt worden.

Das Ritterkreuz für schneidige Panzerkommandeure.

Berlin, 13. Febr. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des (Eifernen Kreuzes an: Oberst Streich, Kommandeur eines Panzerregiments und Tfiajor Christern, Bataillonskommandeur in einem Panzerregiment.

Oberst Streich hat in rückhaltlosem Einsatz fein Regiment von Sieg zu Sieg geführt. Besonderen Anteil hatte das Regiment an dem Gefecht bei L e Quesney am 19. und 20. 5. sowie am 27. 5. bei L a B a s f e e. Am 8. Juni führte Oberst Streich sein Regiment auf Rouen vor. Am darauffolgen­den Tage besetzte er die Stadt bis zur Seine! Auch in den Kämpfen bei S t. Valery hat fein Regi­ment in ausschlaggebender Weife mitgewirkt. Als Bataillonskommandeur eines Panzerregiments hat Major Christern am 18. Mai 1940 mit größ­tem Wagemut und Schneid die Zitadelle von Maubeuge in heftigem Kampf gegen feindliche Panzer, Panzerabwehrwaffen und Infanterie in Besitz genommen. Durch rücksichtsloses Eingreifen gelang es ihm, die Sprengung der Sambre-Brücke zu verhindern, die Zitadelle gegenüber den feind­lichen Gegenangriffen zu halten und die vollständige Besetzung der Festung durch die herbeigeholten Um terstützungstruppen zu sichern. Auch bei den Kämp- fen des Panzerregiments in der Flandernschlacht zeichnete sich Major Christern durch fein mutiges Vorgehen aus

Oer italienische Bericht.

Hom, 13. Febr. (DRB. Funkspruch.) Der ttalie- nlsche Wehrmachkberlcht vom Donnerstag hat fol­genden Wortlaut:

An der griechischen Front Spähtrupp- und Ariillerietätigkett. Feindliche Stützpunkte, Berbin- dungsstraßen und Artilleriestellungen wurden von verbänden unserer Luftwaffe wirksam bombardiert. Truppen, Lager und Nachschubkolonnen wurden im Tiefflug angegriffen und mit Splitterbomben belegt. (Ein Verband von Jagdflugzeugen hat am 11. Je-

Hauptmann Oesau nach seinem 40. Lufisieg

Febr. (DNB ) Deutsche Kampf-! drauf, was irgend hinaus will. Dann einen kurzen allen Himmelsrichtungen über Bogen und noch zwei Bomben hinunter, um die

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Straße aufzureihen Mächtige Sprengstücke reiften

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da!

Delphine tummeln sich im Meer, und der

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Neue Explosionen donnern in die morgendliche Stille der Wüste. Jeder Treffer vergrößert die Verwir­rung, und unaufhörlich greifen die deutschen Maschi­nen an. Die Bomben reißen tiefe Lücken in die Wagenkolonnen der (Snglänber. Hier und da fläffem wütend einige MG s zu den Wolken hinauf, ohne jedoch zu treffen.

verbände flogen in allen Himmelsrichtungen : die blauen Fluten des Mittelmeeres. Nun sind

Ritterkreuzträger Hauptmann Oesau konnte wie schon gemeldet vor wenigen Tagen feinen 40. Luftsieg erringen und wurde dafür vom Führer mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet Hier erzählt Hauptmann Oesau kurz nach seinem Kampf einem Kriegsberichter den Verlauf seines letzten Lusftieges. (PK.-Melichar-Scherl-M.)

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Von Kriegsberichter R. W.Billhardt.

beobachtet die über das Wasser springenden Fis«, aus seiner Wanne. Neben ihm hängt eingezurrtt das Maschinengewehr, das vor ein paar Viertel tun» den nach Tod und Verderben spie. Die deut chein Kamvftluazeuge streben im klarblauen Morgenhim» mel des Südens ihrem Hafen zu.

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die Asphaltdecke auf.

Bomben auf englisches Wüstenlager bei Bengasi.

Bon Kriegsberichter Karlheinz Holzhausen.

PK. Zu so früher Morgenstunde hatten die Eng­länder kein deutsches Flugzeug über ihren Lagern in der Wüste vor Bengasi erwartet. Trotz schwammiger Wolkenschichten finden die Stukas ihre Ziele. Hier in der Cyrenaika, meilenweit vor Ben­gasi, haben sie die Zelte und die Truppenkolonne, der Engländer im fahlen Wüstensand entdeckt unb stoßen zu jähem Angriff herab. Das ist ein schreck­liches Erwachen für den völlig überraschten Feind. Entsetzt lassen die Köche ihre qualmenden Feldküche« im Stich. Es wird heute nichts mit dem Morgentee. Die schweren Brocken der Stukas prasseln auf das Lager herab. Krachend bersten Detonationen, untz grell leuchtender Flammenschein bricht auf. Zwei der großen Zelte in dem einen Kamp sind bereits getroffen, und auf die anderen beiden hagelt das MG.-Feuer des Heckschützen aus dem im Tieffluz

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bruar einen feindlichen Flugplatz angegriffen flnN zahlreiche Flugzeuge am Boden mit Maschinen­gewehrfeuer beschossen und schwer beschädigt. 3tn Cuftfampf wurde ein feindliches zweimolorlgeii Flugzeug abgeschossen. Eines unserer Flugzeuge ist! nicht zurückgekehrt. Auf Malta wurde der Flugplatt von M i c a b a von unseren Bombern angegriffen..

3n Nordafrika haben Flugzeuge des deut­schen Fliegerkorps Angriffsfluge auf Truppenzusom-- men Ziehungen, Marschkolonnen und auf einen feind­lichen Flugplatz durchgeführt.

3n^0ffafrifa wurden sämtliche Angrifte deo Feindes im Abschnitt von Keren, die durch Bom­benangriffe aus der Lust unterstützt wurden, durch unsere Gegenangriffe glatt abgewiesen. Die Cuft- waffe hat unsere Truppen in ihrem heldenhaften Abwehrkamps tatkräftig unterstützt. 3m unteren Su­dan haben unsere Truppen im Gebiet des Omo- Flusses feindliche Kolonnen zurückgewiesen, die zahl­reiche Tote und Verwundete auf dem Kampsplatt ließen.

3n der Nacht zum 12. Februar haben feindliche Flugzeuge einige Bomben und zahlreiche Leucht- rafeten über Rhodos abgeworfen. Es wurdevi zwei Frauen und ein junger Mann getötet und« einiger Sachschaden an Wohnhäusern angerichtet.

Kleine politische Rachrichten.

Ein Minensuchboot hat an der atlantischem Küste den Angriff eines feindlichen Unterseebootes« durch geschicktes Ausweichen von drei Torpedo» taufbahnen vereitelt und das Unterseeboot mitt Wasserbomben bekämpft.

Der Reichsjugendführer übergab auf Burgi Stocken bei Eupen 150 Heime und Unter­künfte, die in kurzer Zeit erstellt worden sind, an: die Jugend der beiden Kreise Eupen und Mai­rn e d y In Malmedy wird er in einer öffentliche" Kundgebung der NSDAP sprechen.

*

Der neuernannte japanische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Admiral Nomura, kam in Washington an und wurde von Mitgliedern des Staatsdepartements, Vertretern der japanischen, der deutschen und der italienischen Botschaft empfange»"

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Krtillerii hüt hum i wn ! IWom to?n 3 whfcn

Die Sonne steigt im Osten auf, als die Ftt wieder über das Meer nach Hause streichen trag erfüllt!", melden die Funker aus dem zum Gefechtsstand. Weit unten huscht der Schatten! * des Stukas über helle Wellenkämme. Uebermüfigt! i ........ " »Ui

über Afrikas Wüste gegen marschierende eng­lische Kolonnen geflogen, gegen Zeltlager, Fahr­zeuge und englische Vortrupps. Der Anmarschweg mar weit, lieber uns glänzten die Sterne wie in der Heimat, der Große Bär, der Orion, die Kassio­peia. An den Motoren glühten rote Auspufföffnun­gen. Als am Osthimmel die erste Dämmerung stand, waren wir bereit. Wir standen über Afrikas Wüste, auf Südkurs ausgerichtet. Dann stießen wir vor. Noch herrschte da unten völlige Dunkelheit; noch war nichts zu erkennen. Flackert da nichts? Sind das Wachtfeuer? Tiefer geht die Maschine, lang­samer und leiser werden die Motoren. Da schim­mern Zelte, englische Truppenlager, Rauch! Jäh neigt sich die Maschine nach vorn. "Ein Ruck, zwei B o m b en fallen, ein dröhnender Morgengruß Wir kreisen eine Weite. Die Wüste erhellt, immer deutlicher werden da unten Sandhügel, spärliches Gestrüpp- tiefe, ausgewaschene Gräben und Ab­hänge. Die Strafte liegt unter uns, schreit der Heck­schütze. Wir haben unser Ziel gefunden. Doppelt heißt es jetzt auf der Hut fein. Hier unten müssen Engländer und Italiener einander gegenüberstehen. Achtung, ein Wagen an der Strafte" unddort noch einer". Wir gehen noch tiefer, sehen das Kampffeld der Wüste unter uns. Nichts als ein schmales, schwarzes Band die-Strafte und zu beiden Seite in endloser Weite Sand, Sand, Sand. Kein Baum, fein Haus, kein Acker, fein Feld, nichts, nicht einmal Steine. Die Strafte war mit Hinder­nissen gegen vorstoßende Panzerwagen gesperrt. Alle Hindernisse sind linfs und rechts an den Stra- ßenrand gezogen, in den Sand geschoben. Leise pfeift der Heckschütze durch die Zähne.Aha, da ist der Tommy an der Arbeit, hier will er sich freien Weg schaffen. Na wartet, wir wollen euch dabei helfen!"

Unser Vogel jagt dicht über das schwarze Stra­ßenband dahin, das da unten liegt. Die Sonne, die eben über den Horizont tritt, schiebt lange Licht­bündel darüber hin.Der Tommy an den Hin­dernissen, Feue r!" Da springen sie von der Straße weg, werfen sich in den Sand, laufen in die Wüste hinein, gejagt von jähem Schrecken, gepackt von den Feuerstößen, die aus Bug und Heck auf sie niederprasseln. Trommelwechsel und noch einmal

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