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Göns, fg 1 3, sg 1, g; 3of sg LFE, g; Allendürfer, Kleine

Lin-

Gießen-Wieseck, sg 1, sg 2, Klein-Linden, sg RFC, sg,

E,

$.Opori

Ergebnisse der Kreisgeflügelausfiellung

sprechen.

yugendspiele.

sg 1 Z, sg, g. Altsteierer, wildfavbig: Georg i, äifc, Klein-Linden, sg RFC, sg; August Lenz, Klein.

Fußball um die KriegSmeisterschast.

Watzenborn-Steinberg I. Tuspo. Naunheim L7:L

Linden, dreimal sg; Karl Eise, Lich, sg E, sg 3, g; Otto Eckhardt, Lang-Göns, sg E, sg 1 3' f9 2.

als Mutter von 9 Kindern ist Trägerin des gol. denen Ehrenkreuzes der Deutschen Mutter (erste Stufe).

Klein-Linden, sg, g.

Abteilung III: Zwerghühner.

birkenfarbig: Karl Philipp, Watzendorn-Steinberg. sg KFE, sg 1, zweimal g.

Abteilung IV: Tauben.

Lollar, sg 1, zweimal g. ----- . ... . .

Lollar, sg 3, 8- ~ Neuenglische 3wergkampfer,

Landkreis Gießen.

+ Grünberg, 13. Jan. Am Samstagabend veranstaltete die 5) i t l e r - I u g e n d einen Volks- gemeinschaftsabend in der Turnhalle. Der Abend, der eine Fülle der verschiedenartigsten Dar­bietungen, wie Schwänke, Schattenspiele, Musik- vorträge, gemeinsame Lieder u. a. brachte, bereitete den zahlreichen Besuchern, worunter sich auch viele auswärtige Gäste befanden, viel Freude und befrie­digte allseits.

Nach dem Seitenwechsel gestalteten die Gäste das Spiel zunächst ca. V« Stunde überlegen, doch ihr Sturm vermochte sich nicht gegen die einhel- mische Hintermannschaft durchzusetzen. Als jedoch Naunheims Verteidiger an der Strafraumgrenze Heil zu hart anging, verhängte der Schiedsrichter einen Strafstoß, den Fett zum 4:1 verwandelte. Dieser Treffer war die Entscheidung. Die Watzen- born-Steinverger waren nun stets leicht feldüber- legen. Harnisch erhöhte auf 5:1 und wechselte dann mit Fischer den Platz. Nochmals war er in Tores- nähe gekommen, doch wiederum traf er nur die Querlatte, den folgenden Nachschuß wehrte der- Tor- Hüter zum Eckball aus. Dieser wurde von Fischer schön vor das Tor gegeben, und dem Halbrechten Heil blieb es vorbehalten, zum 6:1 einzuschießen.

Rheinländer, schwarz: Wilhelm Hantel, Lang- Göns, sg 1 3, sg 1, g; Losevh Stork, Gießen, sg LFE, g; Allendürfer, Klein-Linden, sg 2, zwei- mal q, Heinrich Reinhardt, Allendorf, sg 1 Westfälische Totleger: Wilhelm Jung, Großen-Lm- den, dreimal g, zweimal b. Kraienköpse, golo: Friedrich Mandler, Lollar, sg LFE, sg 1 3» fg 2, sg 3, sg. Weiße Leghorn: Heinrich Leun, Gro- hen-Linden, sg 2 3. !g 1- sg: Hermann Rau, Klein- Linden, sg KFE, sg 3, sg; Ludwig Stumpf, Großen- Linden, sg KFE, dreimal sg, g; Hermann Lung,

Italiener, goldfarbig: Wilhelm Dechert, Lana-Göns, sg 1, sg 2, dreimal g, b; Karl Dorsfeld, Wieseck, sg 1 3- Italiener, rebhuhnfarbig: Heinrich Reitz, Watzenborn, zweimal g, b; Otto Weiß, Wieseck, sg RFC. Italiener, schwarz: Otto Müller, Lang- Göns sg 1 3, sg 1, sg 3, sg, zweimal g; Wilhelm Walther, Großen-Linden, sg 2, sg, g; Heinrich Grü- ßer, Großen-Linden, sg LFE, sg 2, sa. Italiener* silberfarbig: Otto* Heß, Lang-Göns, sg E, sg 1, b; Neinhold Weigel, Klein-Linden, sg 1 3- sg 2, drei­mal sg; Karl Römer, Allendorf, sg E, sg 2, g; Philipp Birkonstock, Gießen, sg 3, viermal g. Italiener, gestreift: Ludwig Heß, Watzenborn-Stein- berg, sg E, zweimal sg. Ehr. Ranft, Allendorf, sg 1 3' sg: Willi Steinmüller, Klein-Linden, sg, b. Italiener, gescheckt: Ernst Jünger, Klein-Linden,

Ilje Winhold; Gustav Bley, Kurt Bosny, Gustav Brunn, Heinrich Durst, Bernhard Schmitz. 16. Dienstag-Miete. In der Spielplan-Borschau war irrtümlich für Freitag, 17. Januar, die17. Mitt­woch Miete" angegeben. Es muß natürlich 17. Frei­tag Miete heißen. Die wegen des Georg-Alexander- Gastspieles ausfallende 16. Mittwoch-Miete wird später nachgeholt.

** Goldene Hochzeit feierten die Eheleute Justiz-Oberwachtmeister a. D. Franz Andres und Maria, geborene Aßmuth, in B ngen, Adolf-Hitler- Straße 16. Das Jubelpaar war über 50 Jahre in Gießen ansässig, es ist Inhaber des Ehrenkreuzes für zwei im Weltkrieg gefallene Söhne, die Frau Hauptversammlung

Der 3weigverein Gießen des VHE. hielt im Hotel Hopfeid lerne gut besuchte Hauptversammlung ab.

Rach dem Bericht des Wandermecsters Plank wurdeil 13 Wanderungen mit durchfchnittllch 39 Wanderern durchgeführt. In großer 3ahl beteiiigie sich der 3weigverein an der Hauptver|ammlung des Gefamt-BHE. auf dem Hoherodskopf und mit 48 Wanderern an der Sternwanderung zum Deutschen Kriegswandertag in Marburg. Für fleißiges Wan­dern werden 19 Wanderer ausgezeichnet werden, darunter Wanderkamerad Ehr. Georg für 407 Wanderungen. Bier Kinder werden für eifriges Wandern eine Anerkennung erhalten. Trotz des Krieges wurde die umfangreiche Wegebezeichnung unterhalten, 9 Wanderstrecken wurden ausgebessert und erneuert. ~.. r, v

Nach dem Bericht des Rechners Forster sind die Kasseroerhältnifse geordnet, auf Vorschlag der Rechnungsprüfer wurde dem Rechner Entlastung er­teilt.

Vereinsführer Hardt hob in seinem zusammen- fassenden Rückblick über das verflossene Jahr her­vor, daß die Tätigkeit des Vereins auf allen Ge­bieten trotz des Krieges uneingeschränkt fortgeführt wurde. Die Wanderungen fanden regelmäßig statt, die Monatsverfammlungen wurden planmäßig ab- gehalten, und wie früher, teilweise besonders unter­haltend ausgestaltet. Drei Mitglieder (Reichsbank­direktor E ihn er ^Kaiserslautern), Hutmacher­meister Richter (Gießen) und Gastwirt Wagner (Großen-Buseck) erhielten für 25jährige treue Mit- gliedschaft die Ehrennadel des Haupt- und Zweig- Vereins. 3wei Wanderkameraden (Anton Betz und Karl Plank) wurden zum Mitglied der Bergwacht des Gesamt-BHE. ernannt. Der 3weigoerein hat auch an den Aufgaben des NSRL. teilgenommen. Seine Mitglieder haben für die 2. Geldlotterie des NSRL. Lose verkauft und sich eifrig an der ersten Straßensammlung des NSRL. für das WHW. be­teiligt. Zahlreiche Wanderer sind zum Heeresdienst eingezogen, mit ihnen steht der 3weigverein in reger schriftlicher Verbindung. 3ur Metallspende des

D Großen-Linden, 14. Jan. Das Ergeb­nis der Bewertung der ausgestellten Tiere auf der Kreisgeflüaelausstellung, über die wir gestern bereits berichteten, ist folgendes. Es bcdeu- ten RFC = Reichsfachgruppenehrenpreis; LFE = Landesfachgruppenehrenpreis: KFE = Kreisfach, gruppenehrenpreis; E - Ehrenpreis; 3 = Zuschlags» preis; sg 1, fg 2, sg3 -- sehr gut; 1., 2. und 3. Klas- senpreis; sg = sehr gut; g --- gut; b = befriedigend.

Abteilung I: Zuchlstämme.

Wyandotten, silber: Alfr. Jung, Großen-Linden, sg KFE, sa 1. Plymouth Rocks, gestreift: Otto Weiß. Wieseck, sa E. Rhvdeländer, rot: Friedrich Bauor, Gießen, sgE; Karl Stoll, Lang-Göns, g. Italiener, goldfarbig: Wilhelm Deckert, Lang-Göns, g; Karl Dorfeld, Wieseck, sgE; Heinrich Meyer, Wieseck, sg 1 3-

Abteilung II: Hühner:

Wyandotten, silber: Alfred Jung, Großen-Linden, sg RFE, zweimal fgl 3, zweimal sg 2, sg3, sg, drei­mal g. Wyandotten, gold: Aug. Bierau, Wieseck, fg E, sg, g. Wyandotten, schwarz, 3roerfle: W. Brauer, Gießen, sa 13» fg 1- Plymouth Rocks, gestreift: Otto Weiß, Wieseck, sg KFE, zweimal sg 1, sg. Rhodeländer, rot: Karl Stoll, Lang-Göns, sg E, sg l, sg 2, zweimal sg, g; Friedrich Bauer, Gießen, sgLFE, sgl, sg2, fg3, sg, g; Heinrich

des VHE. Gießen.

deutschen Volkes hat der Zweigverein Erinnerungs­stücke und Metalltcile seiner Standarte abgeliefert. Aus dem Ausblick des Vereinsführers für das kom­mende Jahr ging hervor, daß die Wanderungen und Monatsversammlungen für das erste Halbjahr 1941 fcftgelegt und die finanziellen Verhältnisse des Zweigvereins, trotz jährlich hoher Ausgaben im In­teresse der Allgemeinheit, geordnet sind. Die Wan­derkarte des Zweigvereins wird in Kürze wieder in neuer Auflage erscheinen. .

Mit Gruß und Dank, an den Führer und seine Soldaten sowie dem Gelöbnis zu opferbereiter Treue schloß der Bereinssührer die Hauptversamm­lung.

Die erste Wanderung in diesem Jahre.

Am Sonntag veranstaltete der DHC. seine erste diesjährige Vereinswanderung. Eine -unentwegte Wanderschar fand sich am Treffpunkt bei der Per­siluhr ein. Dann ging es unter freundlicher Beglei­tung der Sonne durch die Eichgärten am Phno- sophenwald her zur Grünberger Straße und auf dieser am Wasserbehälter vorbei nach der unter Na­turschutz stehenden dicken Eiche am Bergwald. Nach­dem dor mächtige Baum, der von dem Rödgener Ge meindeförster in dankenswerter Weise mit einer Umzäunung und einem sinnigen Spruch versehen ist, gebührend bewundert war, ging es der Mar­kierungRund um Gießen" nach. Beim Austritt aus dem Wald bot sich den Teilnehmern ein herr­liches Bild des Bufccker Tals mit seinen Dörfern. Dann ging es an Rödgen vorbei zur Mittagsrast nach Trohe, wo eine kräftige Suppe willkommen war. Der weitere Weg führte durch Alten-Bufeck hinauf zum Daubringer Paß, wo man sich wieder an dem reizvollen Blick über die Landschaft erfreute, und hierauf quer durch den Hangelstein unter Um- gehung seines Gipfels, u. a. an der Gnauthelche vorbei zur Daubringer bzw. Marburger Straße. Auf derKarlsruh", wo die Schlußrast erfolgte, gab man sich bei guter Verpflegung bis zum Heimmarsch der wohlverdienten Ruhe hin.

Größer, Großen-Linden, sgRFE; Albert Weber, Großen-Linden, sg 1, zweimal g; Wilhelm Hankel, Lang-Göns, g. Reichshühner, schwarz - weiß: Arthur Bechthold, Großen-Linden, sg 13» ffl 1, fg- Orloff: Albert Junker, Großen-Linden, sa 13. zwei­mal sg 1, sg. Minorka, schwarz: May, Lang- Göns, sgE, sgl3, zweimal sgl. Sussex, bunt: Otto May, Lang-Göns, sg KFE, sgl, sg2, g.

Wohl keiner der 3uschauer hätte bei Beginn des Spiels an diesen überzeugenden Sieg derTeuto­nen" geglaubt. In der Aufstellung: Mohr; K. Schmandt, Fett; O. Burger, Hedrich, Stumpf; Becker, Heil, Brückel, Fischer, Harnisch boten die Platzbesitzer eine sarnose Mannschaftsleistung. Nach anfangs verteiltem Feldspiel setzten sich die Gäste kurze Zeit vor dem Tor der Einheimischen fest. Selbst Harnisch ging noch zurück. Einen ihm zuge- spielten Ball gab er an den kaum auf der Mittel- Linie wartenden Mittelstürmer Brückel weiter, der im Alleingang an den ihm entaegeneilenden geg­nerischen Spielern vorbeiging und zum 1. Tor ein- sandte. Dies gab der Platzmannschaft einen merk- lichen Antrieb. Sie gestaltete das Spiel überlegen. Nur wenige Minuten vergingen, da erzielte Brückel auf feine Vorlage des Rechtsaußen Becker das zweite Tor. Dies war Naunheim zu viel. Im tech­nischen Spiel hatten sie zwar ein Plus, es war ihnen jedoch nicht vergönnt, bei der schlagsicheren Verteidigung der Platzbesitzer durchzubrechen. Die Weitschüsse wurden von Steinbergs Torhüter gehal­ten. Nach halbstündiger Spielzeit wurde abermals Becker fein eingesetzt, er umging einen Verteidiger, gab dann leicht vor das Gästetor, und abermals war Brückel zur Stelle und schoß, den Ball direkt aus der Lust nehmend, unhaltbar zu Nr. 3 ein. Naunheim griff unentwegt weiter an. Der einzige Ball, der in diesem Spiel von Fett übertreten wurde, brachte prompt den Gästen den Ehrentref­fer ein. Unheimlich scharf schoß der nach innen ge- furpte Rechtsaußen der Naunheimer roeniae Minu­ten vor Halbzeit den von Fett versehlten Ball zum 3:1 ein. 3wei Strafstöße von Naunheim an der Strafraumgrenze derTeutonen" wurden über das Tor geschossen. Dann ging Hämisch nochmals ge­fährlich durch, doch sein Schuh traf nur die Quer­latte. Der Nachschuß wurde abgewehrt.

SpG. Gr.-Buseck Spvg. 1900 Gießen 3:7 (1:2).

Tv. Klein-Linden Tv. Heuchelheim kampflos für

Heuchelheim.

Tv. Hausen Tv. Lich 6:3 (4:2).

Tv. Wieseck Tv. W.-Steinberg 5:1 (4:1).

Großen-Buseck kam diesmal nur in der ersten Halbzeit an seine sonstige Form heran. Nach der Pause waren die Gießener mehr und mehr über­legen und gewannen klar. Klein-Linden trat auf .eigenem Platz nicht an. Hausen «bat das Ver­trauen gerechtfertigt. Die Mannschaft siegte verdient und hält damit auch weiterhin die Spitze. Gut entwickelt hat sich vor allem die junge Elf von Wieseck, die auch diesmal wieder klar die Oberhand behalten konnte. '

Wyandotten, gold: Friedrich Riehm, Lollar, sg KFE, sg 1, sg 2. Wyandotten, weiß: Otto Heß, Lang-Göns, KFE, sg 1 3, fg 1. fg' 0- - Wyan- hotten, schwarz: Egon Henke, Gießen: sg E, sg 2, sg 3; Wilhelm Rau, Gießen-Wieseck sg E, sg. Wyandotten, dunkel: Heinrich Größer, Großen-Lin- den sg 1 3, fg 2 LFE, zweimal g. Wyandotten, gestreift: Heinrich Geiß, Lollar, sg E, fg 2, fg; Al­fred Röhrn, Lollar, zweimal g; Wilhelm Rau, Gießen-Wieseck, sg 1, sg 2, g; Georg Lutz, Gießen- Klein-Linden, sg RFE, sg, a. - Rhodeländer, rot: Ludwig Sommer, Gießen, sg E, sg 1, sg 2, drei­mal g. Wyandotten, gestreift: Otto Lippert, Gießen-Klein-Linden, sg 3» 9- Italiener, filber- halsig: Reinhold Weigel, Gießen-Klein-Linden, sg

Ein schönes 3usammenspiel de« einheimischen 6turw mes führte 4 Minuten vor Spielende zum 7. Ei> folg. Dieser eindrucksvolle Sieg derTeutonen" sicherte ihnen den 2. Tabellenplatz.

Oer Handballsonntag.

Am Wochenende hat auch der Mtv. Gießen seine Mannschaft zurückgezogen. Spielermangel soll zu dem Entschluß geführt haben. Damit ist Gießen wieder einmal ohne Vertretung in den aktiven Handballklassen. Die Bereichsklassenstaffel Gießen besteht nunmehr noch aus sechs Mannschaften, die ohne Ausnahme in Ordnung gehen, und die alle­samt Garanten dafür sind, daß die Endspiele die nötige Spannung nicht vermissen lassen. Das beweist mehr als deutlich der letzte Sonntag. Gleich zwei Ueberraschungen gab es: Hochelheim wurde auf eigenem Platze von Dornholzhausen geschlagen; Garbenheim zeigte in Katzenfurt eine hervorragende Leistung, die dazu führte, daß ein einwandfreier Sieg errungen wurde. Die Ergebnisse:

Tv. Hochelheim To. Dornholzhausen 7:9 (4:4) Tv. Kaßenfurt Tv. Garbenheim 8:14 (2:8).

Pei Hochelheim klappte es diesmal nicht so recht. Die Mannschaft ist durch Abgänge etwas auseinan­dergerissen. Ganz im Gegensatz dgzu waren die Gäste nicht wiederzuerkennen. Sie spielten wie aus einem Guß und waren trotz des unentschiedenen Halbzeitstandes stets leicht überlegen. Die lieber« legenheit genügte, um zum Schluß einen knappen Sieg sicherzustellen.

Obgleich Garbenheim nicht komplett antreten konnte, so zeigte die Mannschaft ttotzdem ein großes Spiel. Nur kurze 3eit kam Katzenfurt, das eben­falls Ersatz in feinen Reihen hatte, etwas auf, konnte aber an dem Endergebnis nichts ändern. Garbenheim kam im richtigen Augenblick in Schwung. Mit dieser Leistung wird die Mannschaft in der Entscheidung sicherlich noch ein Wort mit-

Hessische Kröpfer, rot: F. Wiedemann, Lich, sg 3, dreimal g. Hessische Kröpfer, blau: Wilhelm Becker V., Lollar, sg LFE. - Hessilche Kröpfer, gehämmert: Wilhelm Becker V., Lollar, sg 1, sg 2, zweimal g. Strasser, blau: Wilhelm Becker V., Lollar, sg E, sg 1, zweimal g. Lahore, rott Karl 3immermann, Lollar, sg 3 Thüringer Flugel- tauben: Reinhold Weigel, Gießen-Klein-Linden, sg 3, sg 1, zweimal g. Karl 3immermann, Lollar, 10 KFE, sg 2, sg 3. Süddeutsche Schilder, blau, hohl: Heinrich Größer, Großen-Linden, sa 3, sg 1, sg 3, dreimal g. Eisetauben, belatscht, hohl: Heinrich Meyer, Wieseck, sg 3. 0- Kupfergimpel: Hermann Jung, Gießen-Klein-Linden, fg 1, g; Franz Rathenow, Gießen-Klein-Linden, fg E, g. Deutsche Schautauben, rot: Ludw. Heß, Watzenborn- Steinberg, sg 2, g; Wilhelm Sommeriad, Großen« Linden, sg KFE, sa 1, sg, g; August Geiß, Lollar, fg 3, g. Deutsche Schautauben, dunkel: August Geiß, Lollar, sg 3- fg t fg 2, sg, zweimal g; Wil­helm Sommerlad, Großen-Linden, g. Deutsche Schautauben, gelb: August Geiß, Lollar, sg RFE, fg 3, fg 1, fg; August Lenz, Gießen-Klein-Linden, zweimal g. Deutsche Schautauben, blau: Wil- .... ........ heim Sommerlad, Großen-Linden, sg 3, zweimal ^Rheinländer', schwarz: Ludwig Frank, fg 1; August Geiß, Lollar, sg 2, a.

[ 1 zweimal g. - Sebright, silber: Spuck, Lerchen, gelatscht: Hemnch Geiß II., Lollar, sg E, " "" ~ r , sg 1, sg 2, sg, zweimal g.

Än zilWImg auf Korsika

Homan von Heinz Lorenz-Lambrecht

41. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

Thea sagt leise:Schöne Gedanken, Viktor ..." Du möchtest ein Aber hinzufügen, ich fühle es. Ich weiß auch, was du sagen willst. Schöne Ge­danken, aber sie bergen für den einzelnen doch Leid in sich. Jawohl, ohne das geht es nicht ab. Ohne Leid keine Größe! Auch ich habe gelitten, Thea. Du kannst nicht wissen, wie sehr. Du kannst nicht ahnen, was es mich kostete, dis ich mich glücklich durch­gerungen hatte und ein Ziel erreichte." Seine Stimme dringt herzlich in sie:Laß uns um Beates willen gute Freunde fein, Thea." Er reicht ihr die Hand über den Tisch.

Da legt sie die ihre hinein:Ick; freu mich, Vik­tor, daß du doch noch das Glück gefunden hast. Ich freue mich von ganzem Herzen."

Beate und Enzio kommen zurück. Heber Beates Augen liegt ein feuchter Schmelz, der ihnen etwas Entrücktes gibt. Was alles mag ihr Enzio wäh. rend des Tanzes zugeflüstert haben. Beide sitzen jetzt still und in sich gekehrt am Tisch. Sie sind ganz in ihr Glück eingesponnen. Bei einem neuen Tanz fordert Enzio Thea auf. Jetzt ist Viktor mit Beate allein. Sicher ist ihr das qualvoll in ihrem vermeintlichen Schuldbewußtsein ihm gegenüber. Aber mit einer leichten Unterhaltung bringt er sie über ihre Befangenheit hinweg.

Enzio und Beate werden aus ihrer völligen Ver­sunkenheit erst wieder aufgescheucht, als einer von Enzios Kameraden erscheint und ihm bedeutet, daß sie aufdrechen müßten, um die Barkasse zu er­reichen, die sie nach ihrem Schiff zurückbringt.

,T)H, so spät schon!" ruft Enzio klagend und sieht Beate an.

Viktor lächelt:Morgen ist auch ein Tag, Enzio. Die Damen bleiben noch eine Woche in Venedig."

Wirklich? Und ich darf Sie Wiedersehen?" Enzio fragt Thea und Beate zugleich.

Gewiß, antwortet Viktor für sie.Sie werden sich sogar sehr freuen. Wenn es dir recht Ist, be­gleite Ich dich jetzt zur Barkasse."

Das wäre sehr nett vor dir, Viktor." Enzio er» hebt sich, um sich zu verabschieden.

Auch Viktor steht auf:Sehe ich dich nachher noch?" fragt er Thea, während Enzio mit Beate spricht.

Es ist schon spät", meint sie zögernd.Wir haben uns heute ja auch reichlich betätigt." Sie möchte wohl allein sein jetzt.

Also bann morgen früh, Thea, ja?" Viktor schüt. telt ihr herzlich die Hand.

Er geht mit Enzio langsam über den einsamen Markusplah. Die Kameraden sind schon voraus. Die vergoldete Quadriga über der Markuskirche und höher noch die Engelstatue auf dem Kampanlle und ganz an der Mole der Markuslöwe schimmern im sanften Glanz der Frühlingsnacht wie unwirk­liche Phantasiegebilde.

Viktor beginnt die Unterhaltung:Du bist ganz verwandelt, Enzio, ich kenne dich nicht mehr.

Enzio macht eine gestoßene Bewegung. Er schiebt seine Hand unter Viktors Arm:Sag Viktor, hältst du mich für einen Windhund?"

Bei Gott nicht, Junge."

Also!" nickt Enzio befriedigt.Nicht wahr, du weißt, daß ich noch nie geliebt und geflirtet habe?"

Mna, Celeste (Saliern, die heutige Pallavicini?" Ach, Unsinn! Sei, bitte, ernsthaft. Beate ... ich bin besessen von diesem wunderbaren Mädchen."

Das habe ich wohl gemerkt."

Woher kennst du sie und ihre Mutter?"

Das ist eine lange Geschichte, Enzio. Die Mutter kannte ich schon vor. dem Krieg. Sie war damals, wie heute Beate ift/Unb, mein Junge, sie war mir bamals, was bir heute Beate ist."

Enzio überlegt bie Worte. Nach einer Weile sagt er zögernd, mit vielen Gedanken:Dann war es vielleicht doch nicht richtig von mir, dich zu stören?"

Viktor fällt ihm fast in seine Worte:Im Gegen- teil, Enzio, ich bin sehr froh, daß wir uns heute getroffen haben. Du bist gerade zur rechten Stunde gekommen."

Enzio fühlt, daß Viktor bewegt ist, und daß hin­ter feinen Worten eine tiefere Bedeutung steckt. Aber er stellt keine Frage.

Viktor sogt:Ja. es ist eine lange und seltsame Geschichte, Enzio. Ich werde sie dir einmal er­zählen. Nicht heute. Jetzt sage mir, was hast du morgen für Dienst?"

Schießübung. Wir sind gegen Abend wieder zurück. Ich bin bann frei."

So frühzeitig, baß bu mit Beate unb ihrer Mut- ter in bie Oper gehen rtannst?"

Ganz sicher. Viktor ...?;'

Wir haben nämlich schon ausgemacht, daß wir morgen abenb in die Oper gehen wollen. Die Butterfly" wird gegeben. Du könntest die Damen begleiten."

Ich? Unb bu?"

Ich, mein Junge? Ich fahre zurück nach Genua zu Ancia Maria. Jetzt bist bu ja ba unb wirst mich glänzenb ersetzen."

O Viktor ...!"

Ich weiß, Ich weiß. Stürmischer Dank! Mer bedenke eines, Enzio, Beate Ist erst sechzehn."

Ich werbe warten, bis sie achtzehn tft

Wirst bu das auch können?'

Traust bu es mir nicht zu?"

Doch, Enzio", sagt Viktor ernst.An dich glaube ich, wie ich an Ancia Maria geglaubt habe. Unb ich glaube auch an Beate. Sei sicher, bu kannst auf ber ganzen Erbe keine bessere Frau finden für bich."

Sie sind an den Platz gelangt, an bem bie Bar­kasse liegt. Enzios Kameraben warten schon unge- baldig, der Motor läuft.

Enzio hält Viktors Hand:Seh' ich dich morgen noch?"

Ich- bringe euch zum Theater, bevor ich fahre."

Als Viktor allein wieder über den Markusplatz zurückgeht, bricht eine starke Bewegung in ihm durch. Wie klar auf einmal alles wieder ist! Er richtet sich steil auf, sein Blick ist den Sternen zu- gekehrt.

Ancia Maria ...!" sagt er leise vor sich hin. Ein stürmisches Verlangen überkommt chn, bei Ancia Maria zu fein.

Am folgenden Morgen erwacht Viktor zu einer sehr frühen Stunde. Er fühlt sich wie neugeboren. Nichts mehr von ber gestrigen Unsicherheit unb haltlosen Gefühlsverwirrung ist in ihm.

Das erste, was er tut, ist, bah er sich im Büro bes Hotels nach einem günstigen Nachtzug nach Genua erkundigt und einen Schlafwagenplatz be- fteüt Dann gibt er ein Telegramm an Ancia

Maria auf, bas ihr feine Ankunft mitteilt. Da Theo unb Beate noch nicht unten sind, macht er einen kleinen Spaziergang an ber Lagune entlang. Nach feiner Rückkehr sind bie beiben noch immer un­sichtbar. Er geht auf bie Hotelterrafse, deren eine Längsseite von einer schmalen Wasserstraße begrenzt wirb, bie an ber oorberen Seite ber Terrasse in ben Canäle Granbe münbet. Aus der gegenüber« liegenben Landspitze erhebt sich S. Maria bella Sa­lute mit ihrer formschönen gewaltigen Kuppel, unb weiter nach links, schon im breiteren, dem offenen Meer zuströmenben Fahrwasser ragt auf einer In­sel der schlanke Glockenturm von S. Giorgio Mag« giore empor. Den will er mit Thea unb Beate heute morgen besteigen, bamit sie bie ganze Pracht ber ßagunenftabt zu ihren Füßen ausgebreitet liegen sehen mögen.

In feinen Gebauten, bie sich um vielerlei unb zumeist um Ancia Maria bewegen, wird er durch Beates Erscheinen unterbrochen. Immer war sie et­was früher fertig als bie Mutter, um Viktor ein Weilchen für sich allein zu haben.

Ein wenig zögernb unb unsicher kommt sie durch die Morgensonne auf ihn zu. Sie streift den Mag­nolienbaum, unb einige ber blaßvioletten Blüten­blätter schaukeln hinter ihr drein. Er genießt bas anmutvolle Bilb, doch nicht, wie er es gestern getan hatte. Es ist eine stille, klare Frsube in ihm, bie aus bem Bewußtsein stammt, daß es in seine Hanb gegeben ist, biefem liebenswerten Menschen- kinb zu einem Glück zu verhelfen, an dem er selbst keinen unmittelbaren Anteil hat. Ob sie wohl schon burch ihre Mutter weiß, bah er mit Enzios Schwe­ster verlobt ist? Eigentlich müßte das ihr Schulb- bewußtsein beschwichtigen. Aber wie sie so zögernd und befangen auf ihn zukommt, macht es durch­aus ben Eindruck, als ob sie sich vor ihm schäme.

Er nimmt gleich einen kraftvollen, fröhlichen Ton, um sie zu ermuntern:Hallo, Beate! Schon auf? Heute nacht hast bu sicher wundervoll geschlafen, was? Sicher hast bu einen guten Traum gehabt?"

Ich habe überhaupt nicht geträumt."

Nicht? Auch nicht mit offenen Augen, Beate? Von einem unerhört herrlichen Prinzen, wie man ihn sich nur in seinen allerbesten wachen Traum- ftunben ersinnt?"

(Schluß folgtI)