Einzelbild herunterladen

Die Lustherrschafi über dem Südwefi-Pazifik in japanischen Händen.

und besonders mangelt es an Eisenerz. Dazu kommt der Bedarf an wichtigen Rohstoffen, wie Baum­wolle, Del, Gummi, anderen Erzen, Wolle usw.

Es lag nahe, Siedlungsraum und Rohstoffquel­len in Dem immer deutlicher zerfallenden C h i n a der Kaiserzeit zu suchen. Da sich die fremden Mächte, voran die USA., bereits vor dem Weltkrieg zuneh­mend gegen eine weitere Aufnahme japanischer Ein­wanderer wehrten, lag die Expansion auf dem asia­tischen Festland? auf der Hand. Durch die Kriege gegen China 1894/95 und gegen das zaristische Ruß­land 1904/05, dann auch infolge des Weltkrieges wurden die Bedingungen verwirklicht, die für Ja­pans Vordringen in den chinesischen Raum zu er­füllen waren; in Korea, Mandschukuo und in Mit­telchina sind sehr reiche R o h sto f f v o r k o m- m e n der mannigfachsten Art in japanische Hand oder wenigstens unter japanische Kontrolle gekom­men, womit dem Ausbau vor allem der Schwer- rrrdustrie in Japan neuer Auftrieb gegeben wurde.

Aus dem Welktrieg trug Japan in der Süd­see die bis dahin deutschen Inselgruppen als Döl- kerbundsmandat davon. Auf diese Weise kam es bald zu einer bedrohlichen Zuspitzung des Verhält­nisses zu England und der Beziehungen zu den USA., der beider Interessen dahin gingen, sich selbst nicht nur in der Südsee um seden Preis zu behaup­ten, sondern namentlich auch Südostasien, die Phi­lippinen und Holländisch-Jndien für japanische Ein­wanderung hermetisch zu sperren und japanische Rohstoffbezüge (an Del, Baumwolle, Kopra, Zmn usw.) zu hemmen, um auf diese Weise die Faust an Japans Gurgel nach Belieben zu lockern oder zu­zudrücken.

Londons Politik strebte insbesondere nach einer Verschließung des menschenleeren Kontinents Au­stralien vor dem überquellenden Menschenreich­tum Japans. Daneben galt es, durch eine Stärkung des Widerstandes Tschiangkaischeks dahin zu wirken, daß die japanische Kraft möglichst lange im Innern Chinas gebunden blieb. Denn die Briten fürchteten und fürchten wohl zutreffend für ihre Machtposi­tionen vor allem in Indien, wenn es den Ja- panern gelingen sollte, festen Fuß im reichen Süd­ostasien zu fassen. Daher gingen die Briten gerade in neuester Zeit daran, Singapur so stark wie möglich auszubauen, die strategische Schlüsselstellung für' Vorder- wie Hinterindien, sie verstärkten die Befestigungen Hongkongs und planten, P ort Darwin in Nordaustralien zu einem neuen Gi- braltar 311 entwickeln. ,

Washingtons pazifische Bestrebungen beruhen m erster Linie auf H a w a i, einer stark ausaebauten Marine- und Luftbasis, im Zentrum des Pazifiks. Im Bereich des nördlichen Stillen Dzeans greifen die Inseln der Aleuten von Alaska aus weit in die endlose See hinaus. Wichtiger aber ist die große Route, die von San Franzisko über Hawai und die Stützpunkte Midway, Wate und Guam letztere bereits in japanischer Hand nach Manila auf den Philippinen führt. Sie ist durch das blitzschnelle Zupacken Japans schon jetzt unter­brochen, und damit haben die strategischen Ueber- legungen recht behalten, es würde im Ernstfälle unmöglich sein, z. B. Guam zu halten, das 5500 Seemeilen von San Franzisko entfernt liegt, aber nur wenige Flugminuten von den japanischen Stütz­punkten auf den Marianeninseln, zu denen Guam gehört. Db und wieweit es den USA. gelingen wird, von Hawai aus über Samoa und Neuguinea die Tausendefester Flugzeugträger", wie Japans In- selbesitz in der Südsee zutreffend genannt worden ist, in weitem Bogen nach Süden zu umgehen, bleibt dahingestellt.

Hier kreuzen sich die feindlichen Lebenslmien. Washington bezieht aus Südostasien (Malaya, Nie- derländisch-Jndien, Thailand, Französisch-Jndochina und Teilen des unter Tschiangkaischek lebenden chi­nesischen Gebiets) unentbehrliche Rohstoffe für die eigene Ausrüstung, vor allem Kautschuk und Zinn, dazu Wolfram und verschiedenes an­dere mehr. Und nicht nur zur Sicherung dieser Einfuhren, sondern erst recht zu offensivem Vor- gehen gegen Japans natürliches und berechtigtes Streben nach Süden hat Roosevelt das feierliche Versprechen, die Philippinen 3ug um Zug selbständig werden zu lassen, gebrochen und dort zahlreiche starke Positionen für Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe geschaffen. Und aus denselben Grün­den trachtet der USA.-Präsident nach Singapur, und wiederum aus den gleichen Beweggründen hat man Niederländisch-Jndien mit seinen gewaltigen Rohstoffvorkommen aller Art und einer keineswegs restlos befriedeten (Eingeborenen- beoölkerung! gezwungen, sich in die antijapa­nische Front einzureihen.

Sie hat aber bereits in den ersten wenigen Kampftagen harte Schläge und beträchtliche Ein­bußen hinnehmen müssen, vor allem infolge der Eroberung der gegen Südostasien hin vorgeschobe­nen Jnselfestungen der USA. durch die japanische Kriegsmarine. Der von Roosevelt angestiftete Krieg im Fernen Dsten hat die pazifischen Probleme in ihrer Gesamtheit aufgeworfen und ihre Lösung unter die Entscheidung der Waffen gestellt.ow.

Ganz Japan betet für den (Sieg.

Tokio, 13. Dez. (DNB. Funkspruch.) In über HO 000 Tempeln des ganzen Landes beginnen am Sonntag religiöse Feiern, bei denen für den Sieg gebetet und dem alten japanischen Brauche entsprechend den Ahnen die Kriegserklä- runa an die USA. und das britische Empire rnft- geteut wird. Der Tenno wird aus diesem Anlaß zu den großen Nationalheiligtümern Sonderbeauf­tragte entsenden.

LlSA.-Staatsbürger verlassen Europa

Lissabon, 12. Dez. (Europapreß.) Die Ab- fahrt der USA.-Staatsbürger von der Iberischen Halbinsel hat schlagartig eingesetzt. Am Freitag trafen aus Spanien zahlreiche Amerikaner in Lissabon ein, um mit dem letzten regulären Dampfer der American Export Line,E r c a tn b i 0 n", Lissabon zu verlassen. Die Export Line wird den Dienst nicht mehr versehen, denn auch ihr Lissa­boner Vertreter Callock begibt sich mit seiner Fa­milie in die Vereinigten Staaten zurück. DieEx- carnbion" läuft bereits am Freitag mit Hunderten von Passagieren nach den Vereinigten Staaten aus.

Neutralitätsabkommen der ABC-Staaten.

Buenos Aires, 12. Dez. (Europapreß.) Die ABC-Staaten (Argentinien, Srafilien und Chile) haben ein Abkommen getroffen, wonach ihre absolute Neutralität auch auf der für nächsten Monat in Aussicht genommenen amerikanischen Außenministerkonferenz in Rio de Janeiro aufrecht­erhalten werden soll. Paraguay und Kolum­bien vertreten die gleiche Einstellung, ebenso Ecuador, das allerdings unter starkem USA- Druck steht und die Besetzung der Galapagos-Jnseln durch die Vereinigten Staaten befürchtet.

Tokio, 12. Dez. (Europapreß.) Die japanischen Angriffe auf Hawai, Singapur, die Philippinen und Wake Island sowie Guam waren nicht nur gegen die englische und nordamerikanische Flotte ge­richtet, sondern sie hatten als wichtiges Ziel die weitgehende Vernichtung der feindlichen Luftwaffe. Als Erfolg dieser Angriffe ist feft- zustellen, daß die Luftherrschaft im südwestlichen Raum des Pazifik sich b e r e i t s in j a p a n i s H e n Händen befindet. Diese Beherrschung des Lust­raumes bietet, wie in Marinekreisen Tokios betont wird, für anschließende japanische Operationen zu Lande und zur See zum mindesten einen wert­vollen Gewinn an Zeit.

lieber den japanischen Angriff auf Hawai teilte Kapitän Saijiro Furuhashi mit: Als der erste Angriff auf Hawai erfolgte, herrschte ein ft a r t e r Regensturrn. Trotz des schlechten Wetters aber wurde der Angriff zur festgesetzten Zeit unternom­men, und zwar in zwei Formationen, von denen eine mit Torpedos und die andere mit

Heftige Landkämpfe auf Luzon und Malaya.

Tokio, 12. Dezember. (Europapreß.) Die Insel Luzon und die malaiische Halbinsel sind weiterhin der Mittelpunkt heftiger Landkämpfe.

Die auf Luzon, der nördlichsten der großen Phi-, lippinen-Jnseln, gelandeten Truppen befinden sich in erfolgreichem Vormarsch. Die japanische Luft­waffe führte Freitag morgen einen neuen Großan­griff gegen die Philippinen durch. Im Laufe des Tages ist eine neue japanische Abteilung imSüden der Insel an Land gegangen.

Sn.Femandol

j tvBUSUAN6A:

Jba

ioa<

\ Ja. Fernande

Bcnroc

II LA'

>a*

WWDUANES

S AM* B

Berlin, 12.Dez. (DNB.) Der Leiter der Natio­nalsozialistischen Bewegung in den Niederlanden. Dipl.-Jng. A. A. Bluffert, hat an der letzten Reichstagssihung teilgenommen. Am 12.12. wurde Blufferf zusammen mit dem Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, Reichsminister Dr. Seyß-Jnquart, und Generalkommissar Schmidt vom Führer in Anwesenheit des Reichs­ministers und Lhess der Reichskanzlei Dr. Lam­mers und des Leiters der Parteikanzlei. Reichs- leitet Bormann, empfangen.

*

Am 14. Dezember 1941 kann die Nationalfozia- listifche Bewegung in den Niederlanden auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Dieser Tag fällt in eine für die Niederlande politisch und weltan- «sehr bedeutungsvolle Zeit. Die Bewegung ie jetzt ihr erstes Jahrzehnt vollendet hat, kann mit Stolz von sich sagen, daß es in erster Linie ihr Verdienst ist, wenn der niederländische Mensch schon vor den Kriegslagen des Jahre 1940 gezwungen wurde, zu den politischen Problemen der Neugestaltung Europas und zu den weltanschau­lichen Fragen des Nationalsozialismus Stellung zu nehmen. Mufsert hatte erkannt, daß die völ­kische Bindung aus gemeinsamem Blut und gemein­sam erlebter Geschichte für den germanischen Men- schen die tiefste und festeste ist, und war entschlossen, auf der Grundlage dieser Anstauung den Kampf für die Neuaeburt des niederländischen Volkes zu wagen. Mitläufer, Geldmangel sowie Schwierig-

Bomben ausgerüstet war. Die japanische Luft- waffe hat bei Hawai etwa 30 Maschinen verloren, was im Vergleich zu dem riesigen Erfolg als eine geringe Einbuße angesehen werden müsse. Die Bombenflugzeuge hätten bei dem An­griff auf Hawai Bomben schweren Kali­ber s verwandt. Der N ach t a n g r i f f auf S i n - g a p u r fei anscheinend für den Feind sehr über­raschend gewesen, da trotz des schon seit Wochen bestehenden Alarmzustandes noch k e i n e Ver­dunkelung durchgeführt war, als der Angriff begann. Erst gegen Ende des Angriffs wurde die Verdunkelung allmählich norgenommen. Die Abwehr war sehr ungenau, fo daß auf japa­nischer Seite keine Maschine verloren ging. Auf den Philippinen seien im Verlaufe der bisherigen Luftangriffe 202 nordamerikanische Flug­zeuge zerstört worden, dagegen gingen nur neun japanische Marineflugzeuge verloren, und ein Flug­zeug wird vermißt.

Neue Truppenlandungen sind auch auf der Ma­laiischen Halbinsel durchgeführt worden. Die bri- tischen Truppen haben örtliche Rückzüge angetreten. Das Ziel des japanischen Vormarsches ist Singa­pur. Auf der Westseite der Malaiischen Halbinsel haben japanische Flugzeuge im Hafen von Penang einen dort ankernden englischen G e l e i t x u g angegriffen. Sie versenkten ein Schiff unid beschä­digten ein weiteres schwer. Andere Formationen griffen öle Kaianlagen an und bewarfen Lagerhallen und Hafeneinrichtungen mit Bomben. An der chinesischen Küste haben die Japaner örtliche Erfolge zu verzeichnen. Gegenüber von Amoy wurde die Insel Kulangsu besetzt.

LlGA.-Admiral gibt schwere Zerstörung Caviies zu.

Madrid, 12. Dez. (DNB.) Konteradmiral Hart gab auf der Pressekonferenz in Manila be­kannt, daß die Docks des USA.-Flottenstützpunktes Cavite auf den Philippinen, der am Montaa und den nachfolgenden Tagen von japanischen Flug­zeugen bombardiert wurde, am Freitagmorgen immer noch brannten. Die Brände wären noch derart stark, daß es für die Rettungsmann­schaften unmöglich sei, sich den Brandherden zu nähern. Erhebliche Verluste seien besonders unter dem Marinepersonal zu verzeichnen. Ein gro­ßer Teil von Cavite sei zerstört. Die nordamerikani- schen Flugzeuge seien in den Luftkämpfen mit den Japanern schwer mitgenommen worden und kämen häufig vollkommen durchlöchert zurück. Alles in allem", so meint Hart,muß man sagen, daß vom japanischen Standpunkt aus der Angrif auf Cavite als erfolgreich angesehen werden kann." Die Pressekonferenz mußte infolge erneuten Luftalarms vorzeitig abgebrochen werden

teilen aller Art sind die Begleiter der Bewegung in den ersten Jahren. Mustert war der bestgehaßte Mann in den Niederlanden und feine Bewegung in stärkstem Maße behördlichen Unterdrückungs­maßnahmen ausgesetzt. Als Mustert bei der Rhein- landbefetzung, dem Anschluß Oesterreichs und der Eingliederung des Sudetenlandes für das national­sozialistische Deutschland Stellung nahm, verstärkte sich der Druck immer mehr.

Alle Warnungen Musserts, die er besonders nach dem Kriegsbeginn 1939 veröffentlichte, wurden m den Wind geschlagen. Die englandhörigen Regie­rungskreise glaubten, sie ebenso leichtsinnig über­hören zu können, wie sie die wachsende politische und militärische Macht Deutschlands übersehen zu können glaubten. Der 10. Mai 1940 brachte für alle diese Kreise em jähes Erwachen. Die niederländi­schen Nationalsozialisten taten als Soldaten genau so ihre Pflicht gegenüber dem Gesetze des Staates wie jeder andere Bürger. Trotzdem wurden rund 5000 verhaftet. Der Bruder Musserts und noch zwölf andere Nationalsozialisten wurden ermordet; andere, wie z. B. Rost von Tonningen, dis Calais verschleppt.

Schon auf dem Hagesprak (Parteitag) im Som­mer 1940 erklärte Mustert, daß er entschlossen sei, mit dem nationalsozialistischen Deutschland zusam­menzuarbeiten und daß er den Sieg des Führers tm Interesse ganz Europas wünsche. Seit jenen Tagen sind immer mehr niederländische Nationalso­zialisten freiwillig in den Dienst der deutschen Wehr­macht getreten. Mustert selbst aber wurde schon An.

Friedrich Ratzel Über Sfmertfo

Bon Dr. E. Waltarn.

Der Geograph FriedrichRatzel (1844M rechnet zu den verdienten Vertretern seiner Wissen chast in dem verflossenen Jahrhundert. Viele feine Werke weisen eine besondere Note auf. Ratzel wer | ich wie wenige Gelehrte der schwerwiegenden lj ammenhänge zwischen Mensch und Erd bewußt. Er empfand sie als eine aktive Auf gab: des Menschen und fühlte' sich verpflichtet, babii 1 einen Volksgenossen ein Führer zu sein. Er wollt ie lehren, auf Grund der Kenntnis der Beziehun ;en von Volk und Boden raumpolitisch & denken und durch ihre Führerschicht vor allen raumpolitisch zu handeln. Don Ratzels geopolitische , Werken fand eines, die 1897 zuerst erschienen! ] Politische Geographie", sogar den Weg in b'j j kleine Bücherei des Festungsaefängnisses in Land«: 1 berg am Lech, wo es auf Adolf Hitler tiefq ] Einoruck machte und fein politisches Denken roefem I lich beeinflußte. Dieser Umstand gibt Deranlassmu I heute der Aeußerungen zu gedenken, die er vc- I Jahrzehnten über Amerika getan hat und bie I heute eine ähnliche Erfüllung finden.

Ratzel hat in den Jahren 18731875 die Bei- 1 einigten Staaten und Mittelamerika bereift. 1878/6) I. legte er die Ergebnisse seiner Forschungen und J obachtungen in dem zweibändigen WerkDie Ve:. | einigten Staaten von Nordamerika" der Deffentlkt, j feit vor. Trotz einer späteren Neuauflage ist bq I Werk im einzelnen von der Entwicklung überhol^ ! im ganzen aber, besonders nach der grundsätzlich« i | Seite, erscheint es von außerordentlicher Frisch ! und Lebendigkeit. Land wie Leute können doi II einem volksbewußten Deutschen heute nicht and«-» i geschaut werden, als es Ratzel getan. Wohl erleid er die Landschaft in der ganzen Tiefe ihres Wesen-, ; er zollt ihren Schönheiten und Reizen seine Dole Bewunderung und bemerkt trotzdem:Wir sir) nun einmal Kulturmenschen, ob wir in Europa oder in Amerika wohnen, und die Würze unseres Natu:. ; genusses ist eben die Kultur, die die Landschaft eintj I alten geschichtlichen Gebietes wie mit einem fein« | Duft durchdringt, den man nicht immer genau tu j stimmen kann, dessen Fehlen aber bald em GefA j Der Entbehrung weckt. Der geschichtliche Hauch, dr i durch alle unsere Lande weht und in jedem Dore und um jedes alte Gemäuer webt, macht uns | Aristokraten. Er erinnert uns daran, wie alt vr als Volk auf diesem Boden sind, dessen Mitbesitzir | wir uns nennen können, wie unsere Väter dess« Miterwerber waren. Es quillt ein warmes GeM; der Beheimatung bafaus hervor."

Von derartig gesichertem Boden betrachtet er de ; Verhältnisse in der neuen Welt. Voran bie Ra- 1 f e n f r a g e :Der Präsident der Serelnighn Staaten kann zwar Neger zu Gesandten ernenn«, er kann es aber nicht durchsetzen, daß sie in der­selben Eisenbahnwagen mit Weißen fahren!... Des heißt zu einer Kastengliederung zurückkehren, de j der altindischen im Grunde nichts nachaibt. Auh: dieser lagen ja ursprünglich Rassenunterschiede zp- > gründe ... Zwei Gefahren werden aber damit niqt I beschworen sein: die Mischung, welche langsam Ke \ Gegensätze auszugleichen strebt, und der Verlust bür ! unmittelbaren Berührung mit der Erde und bannt | all der heilsamen Einflüsse eines gefunden Bauen- stand es, mit dem ein Volk in seinem Boden gleich sam wurzelt."

Und nun mitten hinein in die Gegenwartsbetrach j hing über den politischen und wirtschaftlichen Im« ' fang September 1940 vom Fift -er empfangen, der i mit ihm die politischen Verhältnisse in den Niedm- landen im Beisein des Reichskommissars Sech Jnquart besprach. Damit war von höchster deutscher I Stelle dokumentiert, daß Mussert auch in Zukost als Sprecher des niederländischen Volkes angefeirn i werden muß. Seit dieser Zeit hat Mussert in w \ len Reden und schriftlichen Verlautbarungen 11 und offen den Kurs feftgelegt: Mit Deutschland gen den Bolschewismus mit Deutschland g«W I den Kapitalismus. Darüber hinaus aber hat Al I NSB. seit den Maitagen des Jahres 1940 ibrt Mitgliederzahl verdreifacht, es ist ihr gelungen, n tue breiten Schichten des niederländischen Volle- 11 heranzukommen. Mustert wurde vom Sprecher V* 11 nes Volkes zum miederländischen Vertreter und $wt' | kämpfer einer politischen europäischen NeuordnM I die sich um den engen kameradschaftlichen Bms I aller germanischen Völker gruppieren muß.

Fluchtartiger Mckzug der Sowjets bei Kontupohja.

Helsinki, 1Z.Dez. (DNB. Funkspruch.) ®i Bolschewisten haben sich bei den Kämpfen von Jton1 R tupohja am Onegasee in nördlicher RichtM 8 fluchtartig zurückgezogen. Bis auf das Dorf LisM blieben die Ortschaften in diesen Gebieten vollste big unversehrt. Die Sowjets hatten auch keine 3^ |j gehabt, die Anlagen der Murrnanbahn fortffl schleppen, sondern mußten sich mit stellenweise^ M (Sprengungen begnügen.

In Nahkämpfen aufgerieben oder zersprengt.

Berlin, 12. Dez. (DNB.) An der Einsch^W ßungsfront von Sewastopol wurden in M Nacht zum 11. Dezember hartnäckige bolschewisM i| Vorstöße von den deutschen Truppen zurückgewie|ir- Trotz schwerster Verluste wiederholte der Fe-uv in Reaimentsstärke mehrfach seine Durchbruchstal suche. An einzelnen Stellen entwickelten sich heW ] Nahkämpfe, in deren Verlauf die feindlichen heften aufgerieben oder zerschlagen wurden. Art^ | lerie nahm trotz starker Regenfälle und teilweise pv | dichten Nebels wirksam bolschewistische Feldstellilk'» gen und Bunker unter Feuer.

Das Ritterkreuz.

Berlin, 12. Dez^ (DNB.) Der Führer U] I Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh w Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Gern' I ralfeldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkrri) des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Pf Ei' p; f e r, Kommandeur einer Infanterie-Division,M u neralleutnant vonBöckman, Kommandeur een» Infanterie-Division, Generalmajor Bert h o >c, I Kommandeur einer Infanterie-Division, Iaschke, Kommandeur eines Infanterie»w ments, Oberleutnant Mondabon, Bataillon" ; sichrer in einem Schützen-Regiment, Feldmark-' Leutnant Vftez Miklos, Kommandeur des .? ungarischen Schnellkorps, ferner an Generali«^ nant Hoefl, Kommandeur einer Jnfantea-' , divifion, Oberstleutnant Die11en, Kommando eines Kradfchützen-Bataillons, Oberleutnant witz, Kompaniechef in einem Infanterieregiment Oberleutnant Tolsdorff, Kompaniechef in eine Infanterieregiment, und Leutnant Evers, Ts* ; panieführer in einem Infanterieregiment.

Der Hasen von Honolvln, der Hanplstadl Hawais.

M

Eine interessante Luftaufnahme des Hafens von Honolulu, der Hauptstadt von Hawai auf der Insel Oahu. Honolulu ist ein militärisch wie auch wirtschaftlich wichtiger Hafenplatz und wurde bereits mehrfach von den fapanifchen Kampfflugzeugen bombardiert. (Scherl-Archw-M.)

Zehn Zahre nationalsozialistische Bewegung in den AiedeNanden.

Mussert vom Führer empfangen.