Aus der Stadt Gießen
Aus dem Reich.
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Der Opfersonntag
Kleine politische Nachrichten
mnnten Gesandten Portugals Graf Tovar und kn neuernannten Königlich dänischen Gesandten
crohr zur Üeberreichung ihrer De glaub igungs-
andervorschläge für den Sonntag
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Der Führer empfing in seinem Hauptquartier r Anwesenheit des Reichsministers des Auswär- tgen von Ribbentrop den neuernannten spanischen Zvtfchafter Graf Mayalde sowie den neuer-
Kopenhagen, 11. Sept. (Europapreß.) In Telegrammen aus London über die Zusammensetzung der brttif-*-- ktA
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Aioskau vertreten soll, wird auch der Name des britischen Ingenieurs Allan M o n k h o u s e genannt. Monkhouser der augenblicklich als Oberstleutnant im englischen Heere dient, stand 1933 in dem sentionellen Moskauer Prozeß als ein wegen Spionage und Sabotage Angeklagter vor einem sowjetischen Gerichtshof. Zusammen mit chm waren fünf andere englische Ingenieure augeklagt. Der Prozeß, endete mit der Ausweisung der Ingenieure aus der Sowjetunion. „Zuerst Spion, dann Erretter", kann Monkhouse triumphierend proklamieren, wenn er jetzt wieder nach Moskau zurückkehrt, schreibt „Daily Herald".
den müssen, dann kann es für uns in der Heimat nichts anderes geben, als immer wieder Opfer bringen, die über die bisherigen 'weit hinausragen. Heute wissen bereits viele Volksgenossen von der segnenden Kraft der sozialen Einrichtungen des na- tionalsozialistischen Deutschlands; denken wir nur an die unzähligen Kindertagesstätten, an die Mut- ter-Erholungsheime, an die Hilfsstellen „Mutter und Kind", an die vielen Pflegestellen und Lager im Rahmen der Erweiterten Kinderlandverschickung und an noch vieles andere mehr, für die die Mittel aufgebracht werden müssen.
Jede Sammelliste ist auch ein Dokument der Opferbereitschaft jedes einzelnen Volksgenossen. In den Chroniken des Gaues, der Kreise und der Ortsgruppen werden diese Sammellisten aufbewahrt und später einmal Zeuge werden von. dem Opfergeist der Heimat in der Zeit des Kampfes um Groß- deutschlands Zukunft.
ßerdem werden ihnen Fahrpreisermäßigung en auf der Eisenbahn gewährt und S t e u e r- vergünstigungen bewilligt. Sie werden ferner zu niederen Sätzen in Kuranstalten usw. auf- genommen und von den Aerzten bevorzugt behandelt.
»Zuerst Spion, dann Erretter.-'
Krieg ruft uns erneut ein zum Sammeln, Geben und aber sind es die Opfersonu- erfte Opfersonntag, an dem
Entbehrung sein muß. Die
Pfund nur etwa % Pfund im Jahr entfällt. Don 'einem Volksnahrungsmittel kann also gar keine Rede sein. Wohl aber ist der Honig ein ausgezeichnetes Stärkungsmittel für Geschwächte aller Art, ein hervorragendes Linderungsmittel bei Erkältungskrankheiten der Luftwege und ein Heilmittel bei äußerlichen Verletzungen und Entzündungen.
Viele vorsorgliche Hausfrauen haben ständig ein Glas Honig für Heilzwecke vorrätig, um es im Bedarfsfälle zur Hand zu haben. Und so sollte der Honig auch verwendet werden. Wollte man ihn als täglichen Brotaufstrich verwenden, so mußte in Deutschland mindestens die fünfzigfache Menge erzeugt werden, was ganz unmöglich ist. Die Bienenzucht ist mehr noch als alle übrigen Zweige der Landwirtschaft vom Wetter abhängig, und die Bienenweide ist durch die erfreulicherweise fortschreitende wirksame Bekämpfung honigender Unkräuter nicht gebessert worden, wohl aber durch den mehrten Anbau von Raps und Rübsen.
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;>12. September von 19.44 bis 6.48 Uhr.
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Oer Uebergewinn nach § 22 der Kriegswirtschostsverordnung.
Eine Vortragsreihe der DAI.
Die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Hauptstelle für Berufserziehung und Bc- triebsführung, hat Professor Dr. 21 ul e r von der Universität Gießen für eine Vortragsreihe, die zwei Vortragsabende umfaßt, verpflichtet. In dieser Vortragsreihe werden der Uebergewinn nach § 22 der Kriegswirtschaftsverordnung, der Betriebsgewinn, der angemessene Gewinn und die Errechnung und Abführung des Uebergewinnes ausführlich behandelt werden. Prof. Dr. Auler, der auf dem Gc- biete der Wirtschaftswissenschaft als Kapazität gilt, wird in den beiden Vorträgen die zur Behandlung stehenden Probleme nach den neuesten Richtlinien zur Sprache bringen. An der Vortragsreihe dürften in erster Linie alle Betriebsführer interessiert sein, aber auch für die führenden Mitarbeiter der Betriebe, Prokuristen, Buchhalter usw. werden die
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Zeig: 2 (Eier. 3 (E&L Wasser. 100 g Zucker.
1 Päckchen Dr. Oetker Vanillinzucker, 100 g Weizenmehl. 3g (1 gestrichener Teel.) Dr. Oetker ..Backin".
' Füllung: 1. .,Frolting"-Srem.
k 1 Päckchen Dr. Oetker .^rullina"-Puddingpulver I Zitrone-Geschmack. 3/81 Apfelsaft, 75 g (3 gehäufte ' (Efel)Zucker oder
2. (Etwa 125 g nicht za sähe Marmelade.
Guß: 75 g Puderzucker. 1-2 Ehl. Apfelsast ober Wasser.
scheu Delegation, die Großbritan- D r e i m ä ch t e k o n f e r e n z in
lnzige Schrift zu verwenden.
Die Aussagepsiichi über Vorstrafen.
Der Generalbevollmächtigte für die Reichsverwal
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Die Stadtverwaltung von Wiborg hat an Feldrarschall Mannerheim die Bitte gerichtet, die Ka- rlien-Straße in Wiborg, eine der Hauptstraßen ) r Stadt, nach ihm benennen zu dürfen.
Wie * die finnischen Blätter melden, ist der Leichtathlet Järvinen, der besonders als Langstreckenläufer in der internationalen Sportwelt h rvortrat, bei den Kämpfen in Karelien gefallen.
Wie Associated Preß Meldet, hat ein deutscher Handelsstörer im Stillen Ozean das in eng- lichem Dienst fahrende, früher holländische Motor- foiff „Kota Nopan" (6322 BRT.) versenkt.
In Madrid wurde der Rotsponier Manuel R a s - con standrechtlich erschossen. Er war verantworl- lch an der Ermordung^ zweier Brüder des jetzigen ionischen Außenministers Serrano Suner sowie frs spanischen Schriftstellers und Philosophen Ra - niro de Maeztu, des Vertreters des Hifpam- tcts-Gedankens während des Befreiungskrieges. 2ufeerbem wird Rascon die Ermordung des spa- irschen Generals Lezeda zur Last gelegt.
I Jn Skolpje hat die bulgarische Polizei eine neue klmmunistische Propagandaaktion aufgedeckt. Meh- r<re Personen wurden verhaftet. Ein Kommunist gtb mehrere Schüsse ab, wodurch ein bulgarischer eolbat schwer verwundet wurde.
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Nachdem vor kurzem die Presse des^ besetzten französischen Gebietes das Erscheinen der Sonntags- zätungen einstellte, werden nun auch im unbejetz- in Gebiet keine Sonntagsausgaben mehr heraus- klimnen.
Das Gesetz zum Schutz der kinderreichen Familien !clt die kinderreichen Familien in zwei Gruppen M- die eine mit fünf bis sieben, die andere mit acht uii mehr Kindern — ein. Beiden Gruppen wird d:s Schulzeld ganz oder teilweise erlassen, au-
Als innerliches Heil- undGLinderungsmittel wird der Honig am vorteilhaftesten so verwendet, daß man einen Teelöffel voll Honig in einem Tassenkops voll warmen, aber nicht zu heißen Wassers auflost und dann schluckweise nckch und nach trmkt. Durch heißes Wasser werden gerade die Wirkstoffe tm Honig großenteils zerstört. Die Wirksamkeit der 2lufgüsse aus den Blüten, Blättern und Wurzeln unserer Heilkräuter wird erhöht, wenn sie anstatt mit Zucker mit Honig versüßt werden.
Honig ist fein Nährstoff für Bakterien, Bazillen und Kokken. Deshalb eignet er sich vortrefflich jur Bedeckung von Wunden, die er vor Infektion schützt, und deren Heilung er ungemein fördert. Auf Geschwüre gelegt übt er eine erreichende Wirkung aus. Allgemein üblich war es in der alten Volksmedizin, auf Schwären ein Pflaster zu legen, das aus Homg und Roggenmehl bereitet wurde. Das hatte aber feine Gefahren; denn das Getreide wurde in den alten Klappermühlen mit ihren unvollkommenen Reinigungsanlagen nur vom gröbsten Schmutz befreit. Leicht konnten gefährliche Krankheitserreger (Strahlenpilz, Starrkrampfbazillus u. a.) mit dem Mehl in die Wunde gebracht werden.
Auch heute noch verwendet man den Honig zur Wundbehandlung, entweder allein ober besser in Verbindung mit Lebertran, wodurch die Heilkraft noch erhöht wird. Als Salbengrundlage nimmt man aber nicht mehr Mehl, sondern Eucerin wasserfrei, das aus dem Wollfett der Schafe, dem Lanolin, gewonnen wird und in jeder Apotheke und Medizinaldrogerie zu haben ist. 50 g Eucerin wasserfrei (65 Rpf.), 10 g Lebertran (10 Rpf.) und 20 g Honig (6 Rpf.), gut gemischt, geben eine vortreffliche Salbe für Wunden und Schwären. Man streicht die Salbe messerrückendick auf ein Stückchen Leinwand, bedeckt damit die Wunde, legt über das Pflaster ein buck Villroth-Batist und legt den Verband an. Die Salbe hält fick in Eremedosen gut verschlossen lange Zeit. Karbunkel am Kapf oder in der Nähe der Wirbelsäule erfordern ärztliche Behandlung.
Runk.
Sorttofiten.
Tageskalender für Freiiag.
Stadttheater: 19.30 Uhr „Prinz Friedrich von Homburg". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Die Rothschilds". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Frühlingsluft".
Honig heilt.
Das wußten schon die alten Kulturvölker vor 3000 und mehr Jahren. Das bezeugen die in altägyptischen Gräbern gefundenen Honigreste in Salbentöpfen und Opferschalen, die offensichtlich den Be- tatteten zum Gebrauch auf der Reise ins Jenseits mitgegeben worden waren. Durch die Untersuchung dieser Honigreste und des darin enthaltenen Blütentaubes konnte Professor Dr. Zander in Erlangen ogar die Pflanzen nachweisen, aus deren Blüten der Nektar gesammelt worden war. Wir sehen daraus, welche hohe Wertschätzung der Honig bei diesem Volke genoß. Auch die Griechen und Römer verwendeten den Honig zu Heilzwecken und zur Körperpflege, wie aus vielen Stellen in den Schriften dieser alten Kulturvölker heroorgeht.
Diese Stellung gebührt auch heute noch dem Honig, der nicht als ein Volksnahrungsmittel in dem Sinne wie Marmelade, Margarine, Butter, Käse, Quark u. ä. angesprochen-werden darf. Denn die zur Verfügung stehende Menge ist so gering, daß auf den Kopf der Bevölkerung in Deutschland bei einer jahresdurchschnittlichen Ernte von 45 Mill.
Deutsche Normalschrist.
Mit Beginn des neuen Schuljahres hat der Reichs- tziehungsminister die deutsche Normal- j-hrift eingeführt. Sie ist nunmehr alleinige Schreibschrift. Dies bedeutet für den Unter rcht wohl eine weitgehende Umwälzung, aber zu- aeid) eine ftarfe Vereinfachung. Im Heber ging wird vorläufig noch im zweiten und dritten Schuljahr das Lesen der deutschen Druckschrift ftraktur) gelehrt, damit die Frakturschriften auch veiterhin gelesen werden können. Die Schüler wer- t;n im Lesen der Frakturschrift soweit gefördert, biß sie den gedruckten Text fließend lesen können, dagegen wird auf das Lesen von Schreibschriften i-_ deutscher Schrift verzichtet. Wo die Fibeln bereits r, Normalschrift vorliegen, fällt die deutsche Schreibschrift sofort weg. Es wird nur noch die putsche Normalfchrift erlernt, deren Schriftzeichen >r bisherigen lateinischen Schrift am meisten önlid) sind. Künftig scheiden die deutschen Alphakte aus.
Der Erlaß hebt hervor, daß die Stellung ~ier Schrift, ob senkrecht oder schräg, von un- hrgeorbneter Bedeutung ist. Hierfür soll die natür- Iche Anlage des Schülers ausschlaggebend fein. Bür das Normalalphabet ist die Rechtsneigung ge- rählt worden, weil sie am gefälligsten wirkt und rn meisten verbreitet sein wird. Das Schreien soll wieder stärker gepflegt werden, Sid) auf der Oberstufe. Für die höheren Schüler ird angeordnet, daß die deutsche Schrift bei der nfertigung von schriftlichen Arbeiten mit Beginn Schuljahres nicht mehr verlangt werden darf, iielmehr ist in dem Maße, wie die Schüler bereits neue Normalschrift gelernt haben, diese als
Gießen—Badenburg—Ludwigsburg- Trohe—Rödgen—Annerod—Gießen.
Wir beginnen unsere Wanderung an der Unterführung in der Ed erstraße und folgen blauen Strichen, die uns am Bahnkörper entlang mit hübschen Blicken nach den jenseits der Lahn liegenden Höhen zur Ruine Badenburg geleiten. Hier stoßen wir auf den roten Ring der Markierung „Rund um Gießen", dem wir nach rechts folgen. Auf einem breiten, aussichtsreichen Feldweg kommen wir zur Marburger Straße, die wir jedoch bald wieder verlassen, um in den Wald einzubiegen. 2ln den Hängen des Hangelstein her gelangen wir zur Ludwigsburg, gehen von hier die Straße über Trohe noch Rödgen, an dessen letzten Häusern vorbei wir in starkem Anstieg auf die Höhe kommen. Am Waldrand bietet sich uns ein prächtiger Blick über das Lumda- und das Lahntal nach den Burgen Gleiberg, Vetzberg und dem Dünsberg. Nachdem wir den Bergwald passiert haben, kommen wir an der vielhundertjährigen, mächtigen, unter Naturschutz stehenden Eiche vorüber, überschreiten die Grünberger Straße und erreichen über freies Gelände Annerod, von wo wir auf bekannten Wegen heimwandern. Wanderzeit knapp 5 Stunden.
Laubach—Rudingshain—Schotten.
Diese lohnende Vogelsberg-Wanderung beginnen wir in Laubach, bis wohin wir die Bahn über Hungen ober Mücke benutzt haben. Wir besichtigen zunächst das interessante Städtchen mit dem Schloß und Park und. folgen dann der von Gießen tom- menben gelben Strichmarkierung, die gemeinsam mit roten Kreuzen der Staatsstraße folgt, von ber sie nach etwa 2 Kilometern abzweigt. Nach einem kräftigen Anstieg im Hochwald überschreiten mir bie Bahn Laubach—Mücke, kommen später über den Wintersberg, genießen stellenweise hübsche I Ausblicke in das Seental mit feinen idyllisch lie-
Bewährungsmöglichkeit unmöglich machte, hat deshalb stets darauf hingewiesen, daß die nationalsozialistische Bewegung fein Verständnis dafür habe, daß ein Mann, der wegen eines an sich geringfügigen Vergehens einmal kurze Zeit eingesperrt war, für fein ganzes Leben verfemt fei. Er hat auch hervorgehoben, daß wir es uns in Deutschland nicht leisten könnten, Tausende von im Grunde tüchtigen Volksgenossen einfach auszuschal- ten und auf ihre Arbeitskraft zu verzichten. Habe ein Volksgenosse durch die Tat bewiesen, daß er wieder ein anständiger Mensch werden wolle, dann müsse man ihm auch die Möglichkeit geben, sich töeit terhin zu bewähren und sich allmählich wieder heraufzufinden. Das Strafmilderungsgesetz sieht zwar vor, daß eine Verurteilung nach einer gewissen Zeit unter beschränkte Auskunft gestellt und nach einer weiteren Frist schließlich völlig getilgt wird. Die Personalfragebogen enthalten auch heute nicht mehr bie Frage nach getilgten Strafen. In ihnen wirb aber noch immer nach Strafen gefragt, die bereits der beschränkten Auskunft aus dem Strafregister unterliegen. Zwar wird heute jeder Arbeitswillige Arbeit finden; die größte Zahl der einmal Bestraften übt jedoch völlig untergeordnete Tätigkeiten aus und ist allein durch die „Vorstrafe" häufig daran gehindert, wieder in einen ihren körperlichen und geistigen. Fähigkeiten entsprechenden Beruf Eingang zu finden. Der unserem Volke aufgezwungene Existenzkampf macht es aber erforderlich, alle vorhandenen Arbeitskräfte f o nutzbar wie nur irgend möglich anzu- fetzen. Mit diesen Erfordernissen ist es aber nicht in Einklang zu bringen, auf den vollen Einsatz von Volksgenossen zu verzichten, bei deren Strafen der Staat bereits eine uneingeschränkte Kundmachung nicht mehr für notwendig erachtet. Die Betriebsführer sind demnach verpflichtet, die Personalftage- bogen zu berichtigen und sich bei der Einstellung eines Gefolgschaftsmitgliedes mit einem p o l iz e i - lichen Führungszeugnis zu begnügen.
Tagung der Äottsschullehrer.
In der Reichsschule des NS.-Lehrerbundes in Bayreuth-Donndorf fand eine Tagung aller Gaufachschaftsleiter der Fachschaft Volksschulen statt, um den Aufgabenbereich ber Volksschule nach Einführung der Hauptschule zu erörtern. Unter allen Umständen müssen Mittel unb Wege gefunden werden, um die Volksschule nicht nur voll leistungsfähig zu erhalten, sondern ihre Arbeit zu steigern und zu sichern. Vertreter der Wissenschäft, der Wirtschaft, ber Wehrmacht und der Schulpolitik trafen sich hier auf einer Linie. Die Ergebnisse der Tagung sollen in einem Buch sest- gehalten werden, das davon zeugt, wie im Her- bart-Jahr 1941 die Dolksfchullehrerschaft bemüht ist, ihre Schule als vollwertiges Organ im nationalsozialistischen Erziehungswesen auszubauen.
Aus aller Welt.
Oberst von Nida 60 Jahre.
Der Chef des Generalstabes des stellvertretenden Generalkommandos IX. A. K., Oberst von Nida, beging seinen 60. Geburtstag. Die Friedensausbü- bung begann er 1901 als Fahnenjunker des Infanterie-Regiments 25. Im Weltkrieg bewahrte er sich als Felbeisenbahnchef, in einer militärischen Mission nach Konstantinopel und.in ber Eisenbahn- abteilung bes Großen Generalstabes. 1920 nahm er seinen Abschied, studierte in Frankfurt a. M., wurde bann Geschäftsführer des Deutschen Lustschutzoerbandes, Ortsgruppe Frankfurt, und Zweigstellen- leiter im Reichskuratorium für Jugendertüchtigung. 1935 trat er wieder in die »Wehrmacht ein. Beim Stabe des Wehrkreiskommandos IX begann feine Dienstlaufbahn, die ihn an die Spitze des Generalstabes des stellvertretenden Generalkommandos IX. A. K. führte.
Erdbeben in der östlichen Türkei.
In den im Osten der Türkei gelegenen Städten Erzingen, Kaxaköste, Bitlis und Van ereignete sich ein 30 Sekunden andauerndes Erdbeben. In einigen Dörfern fanden die Bewohner unter den Trümmern zusammengestürzter Häuser den Tob.
2Han schlägt (Eigelb unb wasser mit einem Schneebesen schaumig unb gibt nach unb nach 2/3 bes Zuckers mit bem vanitlinzucker dazu. Danach sch^gt man sa lange, bis eine kremartige Masse entstanben ist. Das Eiweiß roirb zu steifem Schnee geschlagen. Dann gibt man unter ständig-rn Schlagen nach unb nach ben Rest bes Zuckers bazu. Der Schnee muß so fest sein, baß ein 5chnilt mit einem Messer sichtbar bleibt (Er roirb auf ben Eigelbkrem gegeben. Darüber roirb bas mit „Rackin" gemischte Mehl gesiebt Man zieht alles vorsichtig unter ben Eigelb- frem. Der Teig roirb etroa 1 cm bick auf ein mit gut gefettetem Papier belegtes Backblech gestrichen. Damit er an ber offenen Seite bes Blechs nicht auslaufen kann, knifft man bas Papier unmittelbar vor bem Teig zur Falte, so bah ein Raub entsteht
Lack zeit: Elma 12 Minuten bei starker Hihe. k k t .. „ .
fia^bemTfttfen roirb ber Biskuit sofort auf ein mit Zucker bestreutes Papier gestürzt unb bas Backpapier vorsichtig aber schnell abgezogen. 5ür ben „5ruttina*'-ftrem roirb bas Pubbingpuloer mit 4 Eßlöffel von bem Llpfelsaft angerührt Den übrigen Saft bringt man mit bem Zucker zum kochen. Scbalb ber Saft kocht nimmt man ihn von ber Kochstelle, gibt bas ange- rührte Pubbingpulver unter Rühren hinein unb läßt noch einige Male aufkochen. Damit sich kerne haut bubet rührt man den Krem roäbrenb bes Erkaltens häufig um. Man schneibet ben Biskuit in xroei Hälften, bestreicht bie eine mit bem Krem ober ber Marmelabe unb legt bie anbere herüber. 5 ü r ben Guß rührt man ben gesiebten Puberzucker mit so viel WHW Flüssigkeit an, baß eine bickflüssige Masse entsteht Damit bestreicht man bie Oberfläche bes Gebäcks, wenn ber Guß trocken iftldjneibet man ben Biskuit in Schnitten in ber Große von etroa 4 V2 x 8V2 cm. Bitte au«*c/ineiden!
Nach zwei Jahren Kriegswinterhilfswerk Opfern. Insbesondere tage, und gerade der unser Opfer auch eine ---------- . -
Spende darf nicht gedankenlos eingezeichnet, sie muß freudigen Herzens gegeben werden als Dank dafür, daß unsere Truppen fern der Heimat für uns kämpfen, jede Familie und jedes Haus beschützen vor den Bestien der roten Horden, die, wenn sie nach Deutschjand gekommen wären, alles vernichtet hätten. Wenn nun am ersten Opfersonntag vom Blockwalter der NSV., der neben feinem persönlichen Opfer auch noch die Zeit opfert, von Tur zu Tür geht und die Sammelliste jedem Volksgenossen vorlegt, das jDpfer verlangt wird, dann soll es auch wirklich ein Opfer sein!
Wenn wir weiterhin an die großen Aufgaben denken, die durch das Winterhilfswerk geleistet wer-
ing als errang, geszug, antrat
jrungs« Mehr« ersten
i stehh wich« , Am i in die ute der issenden Kampsweiter, insbe- rtlichem Verein rgebnis mpfzeit
Schilk- ste Bc- 1 Adals Leistung
genden Mühlen und Gehöften und gelangen an das Feld des Oberseenerhofs, wo sich uns eine Zeitlang blaue Ringe zugesellen. Später überqueren wir die Staatsstraße Schotten—Lauterbach und kommen in den Grund von Rudingshain. Ueberraschend schön ist hier der Blick auf die vor uns liegenden Höhen des Vogelsbergs. Von Rudingshain benutzen wir rote Kreuze, die die uns durch das Niddatal nach unserem Endziel Schotten leiten. Dauer der Wanderung 41/» Stunden.
ing hat angeordnet, daß ein Verurteilter gegen- 16 e r privaten Personen und Stellen De Auskunft über die Tat und über die Strafe lerweigern darf, wenn der Vermerk über eine lerurteilung im Strafregister der beschränkten us tun ft unterliegt. Der Verurteilte darf sich lchen Personen oder Stellen gegenüber als u n- e straft bezeichnen, soweit nicht eine andere, sich nicht der beschränkten Auskunft unterliegende ierurteilung entgegenstedt.
Der Chef der Kanzlei des Führers der NSDAP., »eichsleiter Bouhler, der aus der Fülle der t:glich an den Führer gerichteten Gesuche einen t'sen Einblick in die Sorgen und Nöte der Dolks- e nassen gewann, denen eine oft Jahrzehnte zurück- ?gende Strafe Picht nur bie Erlangung eines fern Arbeitsplatzes, sondern darüber hinaus jegliche


