Deutschland
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dann auf die geistige Zersetzung der Feindmäii^ zu sprechen, so auch auf die heuchlerischen Phrase
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Keine Hilfe für die Sowjets
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alten Zieles und Wunsches des "gesamten kroatischen griffen editkn bie BolschEisten blutig Verlust«. Volkes, Die Erklärung wurde von 126 Abgeord- Im Zusammenhang mit diesen Unternehmungen
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und Flakartillerie zehn britische Flugzeuge ab. Sperrbrecher der Kriegsmarine brachte vier, Vorpostenboot zwei und ein Minensuchboot ein tisches Flugzeug zum Absturz.
3n Nordafrika erzielten deutsche und
lienische Sturzkampfflugzeuge Vombenvolltreffer in Hafenanlagen von Tobruk und brachten britische Flakbatterien zum Schweigen.
Ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge bombardierte in der Nacht zum 11. August mllitä- rische Anlagen am Suezkanal.
Einzelne feindliche Flugzeuge flogen in der letzten Nacht aus Nordosten in das Reichsgebiet ein und versuchten bis Berlin vorzudringen. Sie wurden durch das Feuer der Flakartillerie abgewiesen. Zwei der angreifenden Bomber wurden abgeschossen.
Oer Wehrmachtbericht.
DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 11. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3n der S ü d u k r a i n e macht die Verfolgung des weichenden Feindes überall schnelle Fortschritte. Auch an den übrigen Teilen der Ostfront verlaufen die Operationen planmäßig.
Kampffliegerverbände belegten in der letzten Nacht Werke der Moskauer Rüstungsindustrie, vor allem im Nordwesten und Osten der Stadt mit vielen Tonnen Spreng- und Brandbomben.
3m Kampf gegen Großbritannien richteten sich Nachtangriffe der Luftwaffe gegen Hafenanlagen an der schottischen und englischen Ostküste.
ihm die Erde, ja die Frucht seiner Arbeit. Der Kampf Bulgariens gegen den Bolschewismus sei vor allem ein Kampf zum Schutze des bulgarischen Bauern.
te.riell und geistig die Besseren ffr-j. Daran kann auch Amerika mit seinem og> logenen Präsidenten nichts mehr änbeu Wer aber das deutsche Volk besiegen will, der mz in Europa antreten."
färbt und manches weniger Erfreuliche oder auch, groteske Ergebnis gezeitigt hat.
Und hier setzt nun mit überlegter Systematik Roosevelt ein. In der Form eines Appells an '
DNB.....11. August. (PK.) Als der Befehls
haber des Abständigen Wehrkreises dem Befehlshaber des Ersatzheeres Generaloberst Fromm die zur Vereidigung angetretene Division der spanischen Freiwilligen meldete, durchbrach eben die Sonne die Wolkendecke und erhellte das weite Hügelland des Truppenübungsplatzes, auf dem unter deutschen und spanischen Nationalflaogen die Blaue D i - ion in einem großen offenen Viereck angetreten war. Die Spanier sind in deutsche Uniformen gekleidet, nur die rot-gelb-roten spani- chen Nationalfarben am Stahlhelm machen sie als Angehörige der Blauen Division kenntlich.
Unter den Klängen des bayerischen Defiliermor- ches marschiert nach dem Abschreiten der Front die deutsche Ehrenkompanie auf. Sie führt zehn Fahnen bayerischer Regimenter mit sich, die sich inmitten des offenen Vierecks zwischen Rednerpult und dem hier aufgebauten Altar, der mit den Nationalfarben Spaniens geschmückt ist, aufstellen. Und während über das Feld die Melodie des Marsches der Falange tönt, löst sich aus den spanischen Kolonnen d.ie Fahne der Blauen-Division, die, zu den
deutschen Fahnen getragen, mitten unter ihnen ihren Platz findet.
Auf seinen Degen, den der deutsche General gezogen hat, legt General Munoz Grande feierlich seine Hand. Auch seine Soldaten heben ihre Hände zum Schwur, und aus ihren Kehlen tönt zweimal der Ruf „Furo" — ich schwöre. Sie schwören bei Gott und bei ihrer Ehre als Spanier dem Führer Adolf Hitler und den von ihm eingesetzten Vorgesetzten Gehorsam und Treue bis zum Tod. Im Auftrage des Führers nimmt Generaloberst Fromm die spanischen Freiwilligen in den Verband des deutschen Heeres auf. „Das deutsche Volk ist stolz darauf", so sagt er, „euch in seinen Reihen zu wissen". In herzlicher kameradschaftlicher Verbundenheit grüßt er den spanischen Staatschef und bringt ein hoch auf die spanische Armee und das spanische Volk aus, das General Munoz Grande mit einem hoch auf Adolf Hitler, die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk erwidert. Der General setzt sich selbst an die Spitze seiner Division zum Vorbeimarsch der Spanier, die in tadelloser Haltung und mit weit schwingenden Armen vorbeikommen. \
Agram, 11. Aua. (DNB.) Die früheren Abgeordneten und alle Maßgebenden Führer der kroatischen Bauernpartei Dr. Matscheks sind der Ustascha-Bewegung beigetreten und haben in die Hände des Staatsführers Dr. Pavelitfch den Treueid geleistet. Damit hat sich die gesamte Bauernpartei, die bis zum Zusammenbruch Jugoslawiens die größte Partei in Kroatien war, der Ustascha-Bewegung angeschlossen. Der Abgeordnete Jankotortisch erklärte, der unabhängige Staat Kroatien sei die Erfüllung eines
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tiefen und Amtswaltern der früheren kroatisch'! Bauernpartei unterzeichnet.
Wieder Bomben auf Moskau.
PK. ..., 12. Aug. (DNB. Funkspruch.) Langsam, mitten in den ersten Reihen der Infanterie, rollen die Sturmpanzer. Leise brummen ihre Motoren, als wenn in großer höhe viele Flugzeuge ihre Bahn zögen. Das ganze Feld ist erfüllt davon. Nach langen Märschen und Kämpfen stehen deutsche Truppen vor Kiew. Dies ist die vorletzte Etappe ihres Marsches. Angriff auf G., ein von den Bolschewisten. mit Feldbefestigungen geschütztes Dorf vor der ukrainischen Hauptstadt, deren mächtige Kirchenkuppeln im Hellen Dunst dieses Sommermittags weiß herüberschimmern.
Ueberläufer halben ausgesagt, daß vor G. Minen gelegt worden sind. Schmal eingeschnitten führt die Straße in einen Bachgrund hinab. So schlau wie die Sowjets sind die Pioniere unserer Gebirgsjäger schon lange, hier und nirgendwo anders wird die gefährliche Stelle sein. Denn hier müssen die Sturmpanzer über den Bach fahren. Der Regen hat den Weg verwaschen. Ein kurzes vorsichtiges Zufassen, und behutsam Heden geübte Pionierhände die schwere Mine aus dem Boden. So wird Stück für stück gesucht und ausgegraben. Drei Sperren sind zu beseitigen. Dann rollen die Sturmpanzer der Infanterie nach.
verieidigi die Kultur Europa;. ;-- Gauleiter Springer vor dem Führerkoya^. - der Partei des Kreises Gelnhausen.
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| Schnelle Fortschritte bei Verfolgung des Feindes in der Südukraine.
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Die Vereidigung der Blauen Division
Von Kriegsberichter Wilhelm Brinckmarm.
aufbau Europas ist praktisch schon eingleitet baif des Einsatzes deutscher Männer, die auch btesirtf wieder tagtäglich ihr Heldentum beweisen, tnbin sie von Sieg zu Sieg eilen. Der Gauleiter fait
Berlin, 11. Aug. (DNB.) Deutsche VorausÄ» IgrN teilungen stießen am 10. August bei der Verfolgung " '
der Bolschewisten in der Ukraine auf planlon umherziehende sowjetische Verbände In kühnem Ansturm wurden die Bolschewisten vel'- n i ch t e t. Andere deutsche Abteilungen verlegte» liehenden sowjetischen Truppen den W
Der Feind hat sich am Dorfrand zum Widerstand g e st e l l t. Immer wieder zirpen seine MG.-Garben durch das Korn, darinnen wir seine leeren Feldbefestigungen fanden. Die Sturmpanzer rollen den Dorfrand ab. Auf kurze Entfernung jagen sie ihre Granaten in die feindlichen Stellungen, hellgelber Qualm quillt aus dem Strohdach einzelner Häuser. Gleich werden sie hellrot aufflammen. Einzelne Gewehrschüsse und das Helle Knattern der Maschinenpistolen zeigen an, daß rechts und links der Straße der Dorfrand schon erreicht ist.
heiß weht uns die Glut brennender Häuser an. Das Dorf ist genommen. Aufmerksam spähen viele Augenpaare zum jenseitigen Kornfeldhang. Da sind fliehende Bolschewisten! Sofort gellen Befehle durch den abgesengten Bauerngarten. Mit wenigen Handgriffen sind die leichten Granatwerfer gerichtet und schon jagen die ersten Granaten hinaus. Awei, drei Volltreffer gehen genau in die Kornfeldhecke, wo soeben die Fliehenden Deckung suchten, hoch über uns rauschen und gurgeln Granaten, die einige Kilometer weiter die Gedanken des Widerstandes aus den Köpfen hämmern.
3m Raum vor Kiew
Von Kriegsberichter Adolf Weber.
NSG. Im Rahmen eines Appells sprach Montagnackmittag im Sitzungssaal der Kr<z, leitung Gelnhausen Gauleiter und ReichsstatthaiE Sprenger zu den Kreisamtsleitern, DrtsgripJ: penleitern und Führern der Gliederungen jJl NSDAP. Ausgehend von der Zwietracht, die 1JL deutsche Volk in seiner geschichtlichen Vergangen^ immer wieder an den Rand des Abgrundes brache gab der Gauleiter ein Bild der politischen Lcz? seit der Machtergreifung durch den Führer. stellte fest, daß Deutschland heute die Ordnung zelle Europas ist. ipeit Adolf Hitler die 6ti£l( des deutschen Volkes verkörpert und alle zu en«- ehernen Volksgemeinschaft zusammenschweißt, es aufwärts. Die Auseinandersetzung mit dem 8$ schewismus mußte kommen, weil Europa nicht in Frieden leben konnte, solange die bolschewistis^j Fratze im Osten lauerte und mit der WeltrevoluluF drohte.
So schmerzlich es für die Betroffenen ist, iy. besondere für die einzelnen Familien, so stolz die Partei darauf, daß auch zahllose Partei1 nassen in vorderster Front stehen und ihr ßebm für den Führer und das deutsche Volk geben. Dhie Opfer ist ein Sieg nicht möglich. Die deutsch!, Waffen werden im Osten nicht eher schweigen, is der Bolschewismus niedergekämpft ist. Der N„,
Rom, 11. Aug. (Europapreß.) Im italienischen Rundfunk gab der Hauptschriftleiter des „Tele- grafo", Ansaldo, seiner Ansicht über die Unmöglichkeit einer wirksamen Hilfeleistung durch England oder die Vereinigten Staaten von Nordamerika an die Sowjets Ausdruck. Bei Beginn des Kampfes habe man dem sowjetischen Generalstab empfohlen, sich nicht in offene Feldschlachten und nicht in die Verteidigung von Städten in der Nähe der deutschen Grenze einzulassen. Stalin und sein Zeneralstab hätten diese Ratschläge aber nicht be- olgt, weil sie wußten, daß sie nicht wie das zari- tische Rußland zur Zeit Napoleons handeln konnten. Die Sowjets hätten die Inüustriebe- zirkeverteidigen müssen, weil sonst die ganze Front wehrlos geworden wäre. So sei die größte Vernichtungsschlacht geschlagen worden, die es je gegeben habe. In dieser Schlacht hätten die deut- chen Heere die bolschewistischen zermalmt. Die Sow- ets kämpften zwar verzweifelt weiter, aber schon püre man, daß ihnen der Atem auszugehen beginne. Stalin könne auch nach Sibirien gehen und dort eine Front zum Widerstand bis zum äußersten organisieren; ihm würden aber die
An der Nordfront.
Große Erfolge der Luftwaffe im Kamps gegen Erdziele.
hebenden sowjetischen Truppen den Weg, zwangen ie zum Kampf und schlugen sie unter blutigen Verlusten für die Sowjets. An mehreren Orten wurden den Bolschewisten schwere Materialoerluste fluges- ugt. Unter zahlreichen Gefangenen wurden- auib die Kommandeure zweier bolschewistischer Schützen- korps mit ihren Stäben und zwei Divisiöns-KoM mandeure eingebracht. An einer einzigen Stells, einer wichtigen Straßenkreuzung, wurden allein 4000 gefallene Bolschewisten bestattet.
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feit schickt, wenn er die Bevölkerung der Union auf kommende Ereignisse vorbereiten lassen will. Der Schritt, den Smuts hier plant, stellt einen unerhörten Verrat dar. Denn mit der Bewaffnung der Eingeborenen Südafrikas, um sie gegen die europäischen Truppen einzusetzen, leitet Smuts nicht nur einen Rassenkampf größten Stils auf afrikanischem Boden ein, sondern er spielt auch die Eingeborenen gegen die weiße Bevölkerung der Südafrikanischen Union aus.
Parteien-Zusammenschluß in Kroatien.
Smuts laßt Eingeborene bewaffnen. ' Stockholm, 11. Aug. (DNB.) Wie „Daily Telegraph" aus Kapstadt meldet, setzte sich der südafrikanische Eingeborenenminister Reitz in Durban ür die Ausbildung und Bewaffnung von Tinge- lorenentruppen ein, die auf afrikanischen Kriegschauplätzen außerhalb der Union Derwen- Jung finden sollen. Er bedauert, daß die Rekrutierung von Eingeborenen wenig erfolgreich sei, da ie innerhalb der südafrikanischen Union keine Waffen tragen dürsten. Er gab jedoch seiner Ueberzeugung Ausdruck, „daß die Rekrutierungskampagne unter den Eingeborenen ganz anderen Erfolg haben würde, wenn man den Eingeborenen verspräche, daß sie außerhalb der Union so- ort mit Waffen ausgerüstet würden".
Es ist bekannt, daß General Smuts feinen Ein- geborenenmmijter immer dann an die Oeffentlich-
Berlin, 11. Aug. (DNB.) Am 10. August be» zwangen die im Norden der Ostfront operierende® deutschen Truppen eine große Anzahl stark befestig!' ter (Somjetbunter. Zahlreiche bolschewistisch« Batterien wurden vernichtet. Um sich von dem deut:- chen Druck Entlastung zu verschaffen, unternahmen die Sowjets einen Versuch, durch Einsatz von Pani' zerkampfwagen das deutsche Vordringen aufzuha!.' ten. Dieser Angriffsversuch brach unter Verlust zahl-' reicher Sowjetpanzer im deutschen Feuer zusammen Es wurde umfangreiches Kriegsgerät der Bolsch^ i wisten und Ausrüstung aller Art erbeutet.
Auch starke Verbände der deutschen ßuftwafi61 griffen erfolgreich in die Erdkämpfe ein. Sie gril" en in ununterbrochener Folge sowjetische Artillertt^ tellungen und Maschinengewehrnester, Panzer unö andere motorisierte Fahrzeuge sowie Truppenan" ammlungen mit großem Erfolg an. Zwischeltl Ilmensee und Narwa-Bucht wurden zeh^ sowjetische Panzer vernichtet, 225 Lastkraftwagen zerstört und 27 Geschütze außer Gefecht gesetzt. rere Eisenbahnzüge wurden zum Entgleisen gebrach ober schwer beschädigt, eine größere Zahl von Lokomotiven durch Bombenwurf und Beschuß mit Boro» Waffen unbrauchbar gemacht. Bei all diesen W
hierzunotwendigenJndustriezentren fehlen, denn was bisher in Sibirien am Baikal- See dank den Dezentralifierungsverfuchen geschaffen worden sei, sei ungenügend. Der Widerstand in Sibirien könnte somit nur ein Propagandakrieg sein.
Angesichts dieser Wahrheiten müsse man die angebliche englische Luftoffensive zur Entlastung der Sowjets nur belächeln. Die angelsächsische Presse habe eine Landung in Frankreich und dann in Spanien angeregt, und nun spreche sie von einer Landung im Norden Finnlands. Dies seien undurchführbare Dinge. Die Pläne von Truppensendungen über die sibirische Eisenbahn seien ebenso lächerlich für jeden, der wisse, wieoiele Eisenbahnzüge für den Transport und die Beförderung des Kriegsmaterials einer einzigen Division erforderlich seien. Versprechen könnten England und die Vereinigten Staaten den Sowjets alles mögliche, aber eine wirkliche Hilfe könnten sie nicht leisten. So verbleibe nur die Verbreitung von Propagandalügen, und dies besorge die angelsächsische Presse gründlich.
englischer Erzbischöfe. „Wir werden siegen", z führte der Gauleiter weiter aus, „weil wir m«
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das Nationalgefühl und an das Souveränitätsbe' wußtfein der lateinamerikanischen Staaten sucht er sie aegen fremde Gefahren mobil zu machen. Sein Schlagwort ist die „W e st h e m i s p h ä r e", in welche Parole sich auch die Vorstellungswelt der „panamerikanischen Solidarität" umgießen läßt. Dabei hat das Stichwort „Westhemisphäre" noch den Vorteil der Unbestimmtheit und zugleich einer scheinbaren Allgemeingültigkeit, während die alten Sprüche vom Panamerikanismus einigermaßen dadurch kompromittiert sind, daß die „panamerikanische Bewegung" seit ihrem Beginn im Jahr 1887 kein einziges praktisches Ergebnis gezeitigt hat.
Die plumpe Fälschung des angeblichen Briefes, den der bolivianische Militärattache B e 1 m o n t e in Berlin dem deutschen Gesandten in La Paz, der Hauptstadt Boliviens, geschickt haben soll, ist geradezu ein Musterbeispiel der Rooseveltschen Methode. Kein erfahrener Kenner politischer Verhältnisse wird diesen angeblichen Brief, der von öligen Phrasen eines schlechten Leitartikels trieft, als echt ansehen. Aber gerade die Primitivität eines solchen zweifelhaften „Dokumentes" ist geeignet, au ahnungslose Leser zu wirken und ihre Phantasie zu mobilisieren. Es ist ein richtiger Gimpelfang. In anderer Richtung soll wieder die Beschlagnahme diplomatischer Post Deutschlands in Argentinien oder die nachträgliche Verweigerung der Zustimmung zur Amtsübernahme durch den neuen deutschen Gesandten in Paraguay wirken. Hier ist es die kraft- meierische Geste, die ein übersteigertes Nationalgefühl und einen überwachen Souveränitätsbegriff in Bewegung setzen soll.
Es ist ein richtiges Moritaten-Theater, das Roosevelt in mannigfachen Verkleidungen aufführen läßt, um primitive Instinkte zu reizen und in eine bestimmte Blickrichtung zu bringen. Denn während aufgeputschte Südamerikaner in den Himmel gucken, um die deutsche Gefahr zu entdecken, überzieht die Kreuzspinne der Neuyorker Börse Südamerika mit ihren monopolistischen Stützpunkten, die wieder die Vorläufer der strategischen Stützpunkte sind, nach denen Roosevelts ganze Passion geht. Es ist selbstverständlich, daß dieser Taschenspielertrick von den südamerikanischen Regierungen durchschaut wird, die nicht gekauft sind und sich auch nicht kaufen lassen wollen. Sie sind nur in einer verteufelt schweren Lage. Der Krieg hat die normalen Absatzgebiete gesperrt. Die Verfolgung einer selbständigen Politik kann von der Dollar-Diplomatie leicht dazu ausgenutzt werden, die schlechte Geschäftslage durch Anstiftung sozialer Bewegungen oder gar Unruhen auszunutzen. Auch die selbständig senkenden ibero-amerikanischen Regierungen müssen im Augenblick lavieren, besonders da die bösartigen jüdisch-freimaurerischen Auhenposten der Roosevelt- schen Politik in den einzelnen Staaten nur auf den Augenblick lauern, wo sie putschen können.'
Wohl ist bei allen diesen Vorgängen gewiß keiner süoamerikanischen Regierung. Sie wissen, daß die Vereinigten Staaten selbst Fleisch, Getreide und Baumwolle sowie Erdöl ausführen. Das sind aber auch die Hauptausfuhrwaren der süd- und mittelamerikanischen Staaten. Nur soweit es sich um Gummi und einzelne Erze, wie z. B. Zinn handelt, können sie eine etwas selbständigere Stellung gegenüber den USA. einnehmen. Weit reicht aber auch diese Selbständigkeit nicht. Denn darum ist ja eben die Washingtoner Regierung bemüht, sich in Niederländisch-Jndien und Hinter-Indien eine starke Stellung zu schaffen und Enaland zu beerben, um den dortigen Kautschuk und das dortige Zinn fest in die Hand zu bekommen und, auf ein ziemlich umfassendes Rohstoffmonopol gestützt, die eigentlichen Produzenten in die Zange zu nehmen. Hinter dem Moritaten-Theater, mit dem Roosevelts Werbetechniker die Gaffer in den latein-amerikanischen Staaten unterhalten, steht der „dicke Stock" der Dollar-Diplomatie, mit dem eben diese Gaffer zu Paaren getrieben werden sollen, wenn der Zweck des Moritaten-Theaters erreicht ist. Dr. Ho.
Churchills lügen bloßgestellt.
Auslandsjournalisten in Smolensk.
B e rlin , 11. August. (DNB.) Arn Montagmittag erklärte der Londoner Nachrichtendienst dreist „Smolensk befindet sich nach wir vor in den Händen der Sowjets". Zur gleichen Zeit befanden sich bereits A u s l a n d s j o u r n a l i st e n , die auf Einladung der Presseabteilung der Reichsregierung Smolensk besucht hatten, wieder auf der Rückreise. Sie sahen Smolensk, das sich seit dem 16. Juli in deutscher Hand befindet. Churchills dreiste Lügenmethode ist damit erneut vor aller Wett bloßgestellt. Obgleich schon nach dem Bericht des OKW. die Einnahme von Smolensk durch deutsche Truppen unzweifelhaft war, hatten ausländische Korrespondenten bei einem Besuch der Stadt Gelegenheit, vihren Blättern von Ort und Stelle über die Besitznahme der Stadt zu berichten. In seiner beispiellosen Mißachtung der Wahrheit glaubt Churchill aber auch jetzt noch durch hartnäckiges Festhalten an der Lüge dje Welt bluffen zu können. Die Oeffentlichkeit hat wieder einmal erkannt, mit welch unverfrorener Frechheit Churchill seine Lügen in die Welt setzt, wenn es ihm darauf 'ankommt, den Erfolg der deutschen Waffen zu schmälern.
Bulgariens Antwort an Eden.
Plutokratie und Bolschewismus wären der Tod Bulgariens.
Sofia, 11. August. (Europapreß.) Auf dem Kongreß des bulgarischen nationalen Studentenverbandes führte der bulgarische Innenminister Grabowski aus, daß die Welt heute in einem großen Kampf stehe, der durch die Mächte der Dunkelheit, der Plutokratie und des Bolschewismus hervorgerufen sei. Das bulgarische Volk sei auf der Seite der Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit. Bulgarien könne nicht auf der Seite Englands und der Plutokratie stehen, nicht nur, weil diese gegen die Neuordnung Europas seien, nicht nur, weil die Zukunft Bulgariens mit. dieser Neuordnung unlösbar verknüpft sei, sondern weil die Plutokratie den ' Tod Bulgariens bedeute. Das heimtückische . Albion sei stets gegen die nationale Einigung Bulgariens gewesen. Es habe den Frieden von San Stephano nicht anerkannt. Es habe das Diktat von Neuilly unterschrieben. Es wünsche heute die Zerschlagung des geeinten Bulgariens. In Antwort auf die letzte Rede Edens führte Innenminister Gabrowfki aus, Bulaarien fürchte nicht die britische:. Drohungen und lasse sich nicht " noch einmal auseinanderreißen. Bulgarien kenne 1 die Kehrseite des neuen Europa, den Bolschewis- < mus. Die Einigung des bulgarischen Staates gehe vom bulgarischen Bauern aus. Der Bolschewismus sei der Tod der bäuerlichen Gemeinde, er verbrenne das Dorf, er pernichte den Bauern, er nehmet
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B erlin, 11. Aug. (DNB.) In der Nacht wie 10. zum 11. August setzten Verbände der deutsch!' Luftwaffe ihre erfolgreichen Angriffe auf Induftri«- werke der Stadt Moskau erfolgreich fort Ds Schwerpunkt des deutschen Angriffs lag auf In.- dustriewerken im Osten und Nord- westen der Stadt. In diefen Stadtteilen liegen außer den Rüstungswerken der sowjetischen Schrverindustrie auch Auto-, Tral- toren- und Maschinenfabriken. Chemische Werke befinden sich gleichfalls in dein von der deutschen Luftwaffe bombardierten Nord» westteil der Stadt.
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