Em Mick auf Haifa.
Unser Bild zeigt einen Tell der Stadt Haifa an der Küste Palästinas, die mit ihren Hafenanlagen das Ziel deutscher Luftangriffe war. (Schevl-Bildarchiv-M.)
Haifas Bedeutung für Englands Oelversorgimg.
Berlin, 11. Ium. Die ftrcrtKgische Bedeutung des deutschen Sieges auf Kreta wird mit jedem Lage deutlicher sichtbar. Seit einer Woche fällt in kurzen Abständen Schlag auf Schlag auf die britischen Bastionen im östlichen Mittelmeer nieder. Dem ersten Luftangriff auf Alexandria in der Nacht zum 5. Juni folgte drei Nächte später ein zweites noch heftigeres Bornbardement. Ein dritter Vorstoß der deutschen Luftwaffe richtete sich in der Nacht zum 10. Juni gegen den britischen Flottenstützpunkt Haifa an der Nordküste Palästinas.
Haifa gehört zu den stärksten Stützpfeilern, auf denen Großbritanniens Stellung im Ostmittelmeer beruht. Stadt und Hafen Haifa verdanken chre sprunghafte Entwicklung in den letzten Jahren sowohl der politisch-strategischen Machtverschiebung im Mittelmeer, wie besonders auch der Bedeutung, die es in der Erdölwirtschaft gewonnen tyat Seit Januar 1935 führt nämlich von hier eine direkte Rohrleitung, die sogenannte Pipeline, zu dem wichtigen Erdölgebiet im Irak. Diese über 1000 Kilometer lange Oelleitung führt von Haifa nach Haditha und weiter über die Flüsse Euphrat und Tigris hinweg nach Kirkuk in das Herz des irakischen Oelgebietes. Ein nördlicher Strang, der in Haditha abzweigt und nach Tripolis führt, liegt nach «dem Waffenstillstand Frankreichs im Sommer 1940 still, da ihn die Engländer absperrten. Während man noch bis 1938 ausschließlich das rohe Del in Tankschiffen weiterverfrachtete, errichteten die Engländer in Haifa 1939 eine große Raffinerie, um nun von dort aus vor allem ihre Mittelmeerftotte mit Fertigprodukten, mit Dieselöl, Heizöl und Schmieröl beliefern zu können. Diese Raffinerie wurde kurz vor Kriegsausbruch fertig, aber inzwischen durch italienische Luftangriffe zerstört. Einen Begriff von 'der Bedeutung Haifas als Oelftation bekommt man, wenn man sich die Angaben für das letzte Dorkriegsjahr vergegenwärtigt. Danach betrug die Transportleistung im Jahre 1938 im Nordstrang 2,2 Millionen, im Südstrang 2 079 000, zusammen also über 4,2 Millionen Tonnen.
Haifa, vor wenigen Jahren noch ein orientalisches Hafennest, hat einen ziemlichen Aufschwung genommen. 1931 wurden über 50 000 Einwohner, davon 16 000 Juden gezählt- Die Stadt ist durch Eisenbahnen sowohl mit Syrien wie mit Jerusalem verbunden. Umittelbar hinter Haifa steigt der Karmel, was ursprünglich „Garten" bedeutet, bis zur Höhe von 550 Meter auf. Er bildet die Hochfläche im nördlichen Teil des Westjordanlandes in Palästina.
Gegen diese Delversorgungszentrale der britischen Flotte in Haifa richtete sich in der Nacht zum 10. Juni der Angriff starker deutscher LuMreitkräfte. Die bei guter Sicht abgeworfenen Bomben lagen durchweg in den befohlenen Zielen des Hafenge
bietes. Ausgedehnte Brände und gewaltige Qualm- wol'ken zeigten die verheerende Wirkung zahlreicher Volltreffer in den langgestreckten Oeltanklagern. Sprengbomben rffsen die fast 500 Meter langen Lademolen auf und richteten an den Kaianlagen und Verladeeinrichtungen beträchtliche Zerstörungen an. Mit besonders nachhaltiger Wirkung wurden die Oelladeplätze am Nordende des Hafens aufs Ziel genommen. Der Angriff auf Haifa und die beiden Angriffe auf Alexandria, die innerhalb einer Woche von den neugewonnenen Positionen auf Kreta unternommen wurden, zeigen, daß es jetzt im östlichen Mittelmeer zwischen Alexandrien und Suez bis nach Haifa für die britische Wehrmacht keine Stützpunkte mehr gibt, die nicht in der Gefahrenzone der deutschen Luftwaffe liegen.
Heftige Angriffe der Engländer in Syrien.
Verstärkung der französischen Luftwaffe durch Geschwader aus Nordafrika.
Genf, 11. Juni. (DNB.) Wie aus Vichy gemeldet wird, teilte das französische Kriegsministerium am Mittwochabend über die Operationen in Syrien u. a. mit, daß die Qünglänt^r am Nachmittag des 10. Juni und am Vormittag des 11. Juni nach Verstärkung ihrer Stellungen und nach Einsatz neuer Streitkräfte heftige Angriffe gegen die französischen Stellungen unternommen hätten. In Südlibaston sei es australischen Truppen gelungen, längs der Küste nördlich des Litaniflusses vorzudringen. Im Westen des Hermongebietes hätten die Mersjayoun verteidigenden Streitkräfte nach Norden auf die Höhe von Asbaya zurückgenommen werden müssen. Zwischen dem Hermongebiet und dem Dschebel Drus seien mit Unterstützung der Luftwaffe eine Reihe von erfolgreichen lokalen Angriffen unternommen worden. Die französische Luftwaffe habe die gegnerischen Landstreitkräfte und britische Schiffe bombardiert, und am 8. und 9. Juni neun britische Flugzeuge abgeschossen.
Französische Flugzeuggeschwader aus Nordafrika sind nach einem kühnen und schwierigen Flug in Syrien eingetroffen. Es heißt nach amerikanischen Quellen, daß chre Zahl derjenigen der in Syrien eingesetzten britischen Flugzeuge annähernd gleichkomme. General D e n tz, der Oberkvmmandierende der französischen Levante- Truppen, hat am Dienstag die Südfront in Syrien besichtigt. Er konnte sich von der ausgezeichneten Moral der Truppen überzeugen und hat an eine Reihe Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die sich in den Kämpfen der letzten Tage besonders ausgezeichnet haben, Auszeichnungen verteilt. Auch
Die Dominiks.
Roman von Hellmuth M. Böttcher.
2. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Das Dröhnen der Maschinen, das Rauschen der Preßlustanlagen, der pfeifende und zischende Ton der Schweißwerke, das harte Klirren der auto- mattschen Niethämmer bringt heraus in das Zimmer des Direktors, dessen Namen dieses Werk trägt, das unter den Schiffswerften an der norddeutschen Küste führend ist.
Friedrich Dominik lauscht.
Was ist das? — Unter den lärmenden Geräuschen da draußen fehlt plötzlich ein gewohnter Laut.
Zwar die Maschinen dröhnen wie vorher, die Preßluft zischt, die Schweißbrenner prasseln ihre weiße, sprühende Glut — aber brühen auf den Hellingen, wo der Dreißigtausendtonnendampfer für den Iran gebaut wird, stehen die Krane still und ohne Bewegung ...
Himmeldonnerwetter!
Er geht an seinen Schreibtisch.
„Betriebsbüro..."
Sein Finger hebt sich von dem Selbstschalter des Haustelephons und schwingt noch eine Sekunde in der Luft über dem Druckknopf.
,Lst der Betriebsleiter da?"
„Ja. Hier Lietzendorf."
„Ist auf den Hellingen etwas nicht in Ordnung?" „Keine Ahnung "
„3a, Mann Gottes, merken Sie denn nicht, daß da brühen alles stillsteht? Gucken Sie doch bloß zum Fenster hinaus "
Der Hörer klirrt auf die Gabel. Ein paar Minuten später schon meldet sich Lietzendorf wieder.
„Die Starksttomleitung nach den Hellingen ist unterbrochen. Der Schaden kann nicht groß sein."
„Die Starkstromleitung unterbrochen? Und Sie sitzen im Betriebshüro? Sind Sie bei Tröste, Herr Lietzendorf?"
Der alte Herr wirft den Hörer hin, läuft hie Treppe hinab und sprinat auf einen der kleinen Elektrokarren, der eben Bleche und Rüstzeug nach dem Helling bringt. Drei Minuten später ist er da hinten neben dem gewaltigen Schiffsrumpf, der zwischen Drähten, Schnuren, Masten und Verstre
bungen eingesponnen hängt, wie ein gigantisches Riesentier im Netz einer Spinne von Riesenausmaßen.
„Himmeldonnerwetter, was ist hier los?"
Die Elektriker prüfen bereits die Strecke. Der leitende Ingenieur sucht sich aus Greifnähe zu drücken. Die Arbeiter werfen einen scheuen Blick auf den Chef. Dann ist auch Lietzendorf da.
„Na, wird's bald?"
Helfend greifen ein paar Arme zu. Dann noch ein halbes Dutzend.
„Na also! — Warum geht's denn jetzt?"
Die Frage ist an Lietzendorf gerichtet.
Der sucht verlegen nach einer Antwort.
Dominik winkt ab.
„Schon gut — kommen Sie weiter. Die Leute brauchen nicht zu hören, was wir uns zu sagen haben."
„Sabotage!" behauptet Lietzendorf. Er verbessert sich sofort. „Natürlich nicht Sabotage im Rechtssinne. Aber Jtrafbare Lässigkeit, Destruktion, Leichtfertigkeit."
Doch Dommik hat bloß auf das erste Wort gehört. Darauf nagelt er den Ingenieur fest.
„Sabotage? Meinen Sie?" Die Frage hämmert wie ein Schlag gegen Stahl.
Der Betriebsleiter macht ein besorgtes Gesicht.
,Kann fein .. kann auch nicht sein. Ich sagte schon, wie ich's meine."
Dominik winkt wieder ab. Er hat eine besonders schroffe Art, Dinge, die er nicht sagen will, mit einer Handbewegung anzudeuten. Leute, die ihn näher kennen, fürchten diese Bewegung mehr als ein hartes Wort. Und jein Verhältnis zum Betriebsingenieur ist sowieso schlecht. Kein Wunder eiaentlich bei den besonderen Umständen. Es gibt Stunden, wo selbst Lietzendorf das begreift
„Auf der Dominikwerft gibt es keine Sabotage! Verstanden?"
„Man kann in die Leute nicht hineinsehen", entschuldigt sich der Chefingenieur
„Man! Man?" Dominik lacht kurz und verächtlich auf. „Sie jedenfalls können es nicht."
Er weiß, daß er ungerecht ist Er ist sonst anders Die Gefolgschaftsmifylieder, die ihn näher kennen, hängen an ihm mit einer fast mystischen Begeisterung.
Auch das Verhältnis zu Lietzendorf märe ein
in verschiedenen Lazaretten verteilte General Dentz an verwundete französische und syrische Soldaten Auszeichnungen.
Bei einem Empfang der amerikanischen Presse in Paris betonte der Generalbevollmächtigte der französischen Regierung im besetzten Gebiet, Botschafter de B r i n o n , aufs neue, daß die Franzosen, wo und von wem sie angegriffen werden sollten, gleichviel ob in Casablanca ober Dakar, Den entschieden st en Widerstand le i ft en würden. Wer bisher noch von der englischen Propaganda hätte glauben wollen, daß die Briten für ideale Ziele ober für bie syrische Freiheit kämpften, bem seien jetzt bie Augen geöffnet, benn England selbst proklamiere, baß es in Syrien nur bessere militärische Stellungen suche und durch seine Ablenkungsmanöver die Gefahr eines Angriffs gegen Großbritannien aufhalten möchte.
Churchills innerpolitische „Entlastungsoffensive".
Berlin, 11. Juni. (DNB.) Der Eindruck neutraler Beobachter, daß der Ueberfall Englands auf Syrien aus innerpolitifchen Gründen erfolgte, weil bie britische Regierung angesichts der Panik im englischen Volk und in den Dominions wegen her ständigen englischen Niederlagen um jeden Preis mit einer Erfolgsmeldung aufwarten mußte, fand feine Bestätigung in der gestrigen Unterhaussitzung. Bereits am Vortage hatte Reuter die Oeffentlichkeit auf einen stürmischen Verlauf dieser Sitzung vorbereitet, wobei er sagte, daß die Operationen in Syrien schon eine Antwort der Regierung auf bie zu ermartenbe Kritik barstellen. Auch bie Worte Churchills im Unterhaus, daß er wirklich sehr froh war, als General Wavell ihm vor einigen Tagen endlich mitteilte, daß der Vormarsch gegen Syrien nunmehr beginnen könne und die Tatsache, daß Churchill die britische Zwecklüge von der Anwesenheit deutscher Truppen in Syrien, mit der der Ueberfall ursprünglich begründet wurde, nicht wiederholte, beweisen, daß andere als bie angegebenen Gründe Anlaß zu der britischen „Ent- lastungsoffensive" in Syrien waren.
Englands Geheimdienst auch in den USA.
Rom, 11. Juni. (Europapreß.) Zu den Auseinandersetzungen um die Londoner Regierung schreibt „Popolo di Roma", Duff Cooper und seine rechte Hand hätten Rücktrittsabsichten bekundet. Das besage gar nichts. Bemerkenswert fei aber der Vorwurf an die Adresse des Foreign Offices, da es» den Plan Duff-Coopers für einen Ausbau des Intelligence Service in USA. sabotiert habe. Das sei eine wichtige Enthüllung. Bisher habe man es immer so verstanden, als arbeite diese Geheimorganisation nur in feindlichen oder solchen neutralen Ländern, bie England auf feine Sette bringen wolle. Offenbar täten aber die Amerikaner, die ständig auf der Suche nach nicht vorhandenen „Fünften Kolonnen" der Achse wären, beifer daran, gegen den Intelligence Service aus der Hut zu fein.
Oie AmerikaMundreise des argentinischen Außenministers.
Buenos Aires, 11. Juni. (Europapreß.) Die Rundreise des argentinischen Außenministers Gui- n a z u durch die amerikanischen Staaten ist mit den Verhandlungen, die er in der urugayischen Hauptstadt geführt hat, abgeschlossen. Hinsichtlich des Stützpunktproblems scheint Guinazu nicht weiter ae° gangen zu fein als bis zu dem Versprechen, das Angebot Uruguays feiner Regierung zu übermitteln und die Verhandlungen weiterzuführen. Jedenfalls fällt auf, daß Guinazu ausweichende Antworten in der Stützpunktfrage und zum Problem der kontinentalen Sicherheit erteilte, während gleichzeitig fein Hinweis auf die Möglichekit einer Zollunion zwischen Uruguay und Argentinien viel bemerkt wurde, nachdem es zunächst schien, als hätten die Argentinier auch ihren Vorschlag einer Zollunion zurück- gestellt.
Kleine politische Nachrichten.
In O st a f r i k a haben italienische Truppen bei einem Zusammenstoß an der Front von C e I g a im Abschnitt von G o n b a r dem Feind beträchtliche Verluste beigebracht.
anderes, ein besseres, wenn er ihm nicht gerade von Lind aufgezwungen worden wäre.
Gibt es denn etwas im Leben, was von dem da drüben kam und gut gewesen märe?
Alles, was je mit Lind zusammenhing, ist ihm zum Bosen ausgefchlagen.
Aber alles wäre noch hingegangen, wenn ...
Er schüttette ärgerlich den Kopf.
Nein! Nicht denken an den Namen! Nicht denken!
Er denkt chn doch.
Martha! Martha Spreckels!
Wie lange ist das nun schon her? Zwanzig Jahre, nein, länger. Nissen ist ja schon fündund- zwanzig. Und er hat erst geheiratet, nachdem Martha...
Er blickt in die erstaunt fragenden Augen Lie- tzendorfs. Ach so! Der wartet noch auf einen Bescheid.
Mag er warten.
Friedrich Dominik dreht sich kurz auf dem Hacken herum. Und wendet sich nochmals in halber Bewegung zu einem Blick über die Schulter hinweg. Hat nochmals den Gedanken von vorhin im Sinn.
„Ein Kabelbruch — das da vorhin. Ein Be- triebsvorfall wie feder andere. Er hätte durch Aufmerksamkeit vermieden werden können. Wir müssen unsere Pflicht tun. Alle!"
Er geht ein paar Schritte weiter. Bleibt plötzlich wieder stehen.
„Immerhin — halten Sie die Augen offen. Verstanden?"
„Aber das mit der Sabotage schlagen Sie sich aus dem Sinn. Wenn bei uns etwas mal nicht klappt, dann..." Er macht wieder einen Schlag mit dem Arm durch die Lust —. „Sie sind dafür da, Herr Lietzendorf, daß alles klappt."
„Jawohl, Herr Direktor."
Lietzendorf weiß beim besten Willen nichts anderes zu sagen
Die beiden Herren machen noch einen kurzen Gang durch die Werkanlagen.
Nur selten blickt ein Arbeiter von einem Werkstück auf und grüßt. Man hat auf der Dominik- Werft keine Zeit für Höflichkeiten. Man ist zum Arbeiten da Jeder. Vom Chef bis hinunter zum jüngsten Schlosserlehrling. Zu nichts weiter Von Höflichkeiten wird keiner satt.
2UIes scheint jetzt wieder feinen geordneten Weg zu gehen.
Die Königin und Kaiserin von Italien ist von k Medizinisch-Chirurgischen Fakultät der Unwerfitij « Rom zum Doktor n. c. ernannt worden für ihiz : '^,,«ares < tatkräftige Förderung der Bekämpfung der Gehirn.
8rif,pe- . bha
Der Reichsleiter der Auslandsorganisation btt 5 6 Olin \ NSDAP., Gauleiter Bohle, führte in Agray den neuernannten Landesleiter der AO. in Kroatien W Lgen in sein Amt ein. Bohle wurde vom Poglavnik Dr. M ®e'
12.3uni
Ion c
irius in *r
IN«
■
M Sprechst
u' """'Her n
iü* ä5
(Fortsetzung folgt)
in sein Amt ein. Bohle wurde vom Poglavnik Dr. Pavelic empfangen.
Zwischen Haß und Haß aber liegt die Domimk-' Werft. j
Urplötzlich weiß es Friedrich Dominik: Die fahr, auf die er wartet, kommt von drüben, ß® fühlt es in den Nerven, so sicher und so schmerz' haft wie einer spürt, ob es morgen schneien oder klaren Frost geben wird.
Und er weiß gleichzeitig, daß er sich nicht irrt: Er klingelt.
Ritterkreuzträger Ciremer gefallen.
Berlin, 11. Juni. (DNB.) Bei den schwerer Kämpfen um die Festung Tobruk starb ber Ritterkreuzträger Oberleutnant Ciremer den. Heldentod. Mst seinen Panzerpionieren stürmte et gegen die Bunker, „bie sich in ununterbrodjenet Kette vom Meer zum Meer um den Hauptort bet Marmarika ziehen. Am Morgen des 1. Mai roar eine breite Bresche in die unterirdische Bunkeriiui! gerissen, die Australier, die sich zähe gewehrt hatten gefallen und gefangengenommen, der Ras el M< bauuar, mit 209 Metern, der höchste Kegel dieser starken Befestigungsanlage im welligen Gelände um, Tobruk fest in deutscher Hand. Aber der Ches b§: 3. Kompanie, Ritterkreuzträger Oberleutnant remer, war gefallen. Aus dem kleinen deuffch-iia ljenischen Heldenfriedhof an der Via Balbia ost Tobruk wurde er zur ewigen Ruhe gebettet. Dm Ritterkreuz errang Oberleutnant Ciremer in Frank' reich, als südlich von Orleans am 9.6. die Chw' Brücke von der Vorausabteilung einer Division, c an deren Spitze Oberleutnant Ciremer als Kompaniechef in einem Pionier-Bataillon fuhr, be-l zwungen wurde. •,
»
Nttnan if» Nlärm KM«™ UWiMenli vMpslicht,
Dagesl DlMHalH, i" *.- LW
u-ht
M der Dien
Vor einem Jahr.
Am 12. Juni 1940 wird die Marne an Dielen Stellen im Kampf überschritten. In der Champaaiu Chalons genommen, die Schlachtfelder von 19!;: überschritten. Angriff gewinnt auch zwischen Mißgönnen und Maas an Boden.
iS“3
K r SW Hr l» " -
r... 9!u5 der
manches!" Gleichnis :,n bes Mal! V. Zean Pa flugen". Der
Zeel, es kor n Frauchen die Ironie k> hnb, Lessina l Humorist i M5 „arm mr imterm weibliches ' zwei streit! schreibt da) Semüt, we
Mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet.
Berlin, 11. Juni. (DNB.) Der Führer unfrl Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat dem Ze- I pitänleutnant Heinrich Liebe und dem Oberleib ■ nant zur See Endraß bas Eichenlaub zu^ Ritterkreuz des Eisernen Kreuzer verliehen und an beide Offiziere folgendes Tel»
Am 10. Ium schoß ein deutsches MnensuchboH! im Kanal ein angreifendes britisches Flugzeug ob, ♦
uHw für I?'.chsfleischi F.n Steife, baher
K* vor beton
Sm den
Es
Kapitänleutnant Heinrich Liebe mar geftm 33 Jahre all. Er stammt aus Gotha (Thür.), cj er als Sohn des -Oberleutnants a. D. Moritz Lickr geboren wurde. Seit dem 1. April 1927 ist Heinrich Liebe in der Kriegsmarine: zunächst mar er See- kadett auf dem Segelschulschiff „Niobe". Nach einet Kommando auf dem Linienschiff „Schleswig-Ha. stein" wurde er nach Ausbildung zum Funkoffizier Adjutant der 1. Minensuchflottille. 1935 kam Hein rich Liebe als Oberleutnant zur See zur U-Bo»
Waffe, in der er 1936 U-Boots-Kommandant wurt>-_
Oberleutnant zur See Endraß hat ebenso Kapitänleutnant Liebe hervorragende Leistung« vollbracht. Er war, bevor er selbst U-Boots-Ko Mandant wurde, Wachoffizier und Torpedooffizier
auf dem U-Boot von Kapitänleutnant Prien. Unter ihm machte Endraß die kühnen Fahrten mit, b.i den Namen des unvergeßlichen Prien in aller W bekannt werden ließen.
kes oerleche ich Ihnen anläßlich der Versenkung doi hrta-, 200 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes aj «tu schildert 13. bzw. 14. Offizier der deutschen Wehrmacht bcs Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuze;. - -“"Ä *' gez. Adolf Hitler.
Der chilenische Staatspräsident nahm den Rlüf. tritt der radikalen Minister an, den diese, ausgr- nommen der Innenminister Olaoarria, auf BeschlH der Radikalen Partei eingereicht hatten. Außenminister wurde Juan Battsta Rosett-i, Gründer ber Raditalsozialistischen Partei
Sie stehen vor dem Kessechaus. Ein Kran den Inhalt der Kohlenwagen in die Bunker, langer Seilbahn rollen die leeren Kohlenkatzen E dem Maschinenhaus, machen von selbst über dm Bunkern halt, öffnen ihre greifenden Maulm, schlingen sie voll Kohlen und wandern zum KeM zurück, der unersättlich ist, wie sie selbst.
Schweigend geht Friedrich Dominik wieder ® sein Zimmer zurück. Steht da noch eine Weile cur Fenster — starrt hinaus, ein grauer Kopf nui breiter hoher Stirn und zwei überbuschten Auge»
Alles ist, wie es stets war.
u4 bas 6pr ß tröstet: „Nc I*: es behaupt u(', ober „Bie! Im*, oder ei r's machen, ifiuien". (Äm Igling den D D Haupt, daß M, „als faße Ioitz zeigt
i es bei 1 Me", ol el" oder, , fo M ht MÄ sie ichen We
Und ar tolle: da : „Es reg klopfen", regnet I es regnet ir zu gern
Noch einmal fährt er sich über die Stirn. , I
Das da draußen — das Unbekannte, ist IqJL"
zu bannen. Das ist wie zwei Augen, die überall sind. Und in den Augen, steht Boses geschrieben
Seltsam, daß diese Augen den Augen Lietzen:' dorfs so ähnlich sind. Und noch zwei anbere Augen die mit denen Lietzendorfs zusammenfließen, zwr- Augen, die ihm ein Lehen lang Unglück gebrach«! haben — die Augen Mattheus Linds.
Vielleicht geht auch der jetzt da drüben duH feine Werft und starrt hierher über den FlM der die Werften trennt, und grübelt an feinem: Haß. Und fein Haß stoßt gegen den Haß FriedriÜ Dominiks.
„Schicken Sie mal meinen Sohn her."
Nissen muß aus dem Konstruktionsbüro gerufen werden. Das ist ber Arbeitskreis, der nicht nun feine Zeit, sondern seine ganze Seele mit eingefangen hält. Auf Reißbrettern und weißen BogM baut er sich eine technische Welt auf, die voller Geheimnis, voller Wunder und voller Zukunftsahnunll ist. Sein Vater hält ihn für einen begabten Jungen, der nur den Fehler hat, daß er nicht iM genug ist. Es ist zuviel Schwärmerei in seines Schaffen, zuviel Himmelblau. Mehr (Erbgerudb mehr steinige Massigkeit, mehr Klang von Stahü und Eisen wäre befser für ihn.
*txn, iJ au- teil F*‘3 W K
drauf
gramm gerichtet: " “ Mgt
„In dankbarer Würdigung Ihres heldenhafleu
Einsatzes im Kampf um die Zukunft unseres Bo!, ^Mr W
...... ~ ” Riefeln des


