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Donnerstag, 12. Juni MI

Gießener Anzeiger

\< ry^hener Familienblätter % i! Hcmat unBild-DieScholle

islawien und Griechenland niedergeworfen,

e gelandeten britischen Truppen vernichtend schlagen, ihrer schweren Waffen und Aus-

iffung beraubt und unter starker Einbuße an

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Verwundeten und Gefangenen vom

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Angriff auf die britischen Tanklager und Hafenanlagen von Haifa.

jln vor der englischen Ostküste und im Kana! Miche Handelsschiffe, Hilfskreuzer trugen

feuer und zahlreiche kleinere Brände beobachtet werden.

Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichs­gebiet fanden weder bei Tage noch bei Rächt stakt.

An der Durchführung der Operationen auf Kreta hakten der Kommandeur einer Gebirgsdivision, Ge­neralmajor Ringel sowie als Kommandeure von Gebirgsjägerregimentern die Obersten Uh, I a i s und Krakau und der Kommandant eines Ge­birgsartillerie-Regiments Oberstleutnant D i t t - mann mit den ihnen unterstellten Truppen ent­scheidenden Anteil.

Heldentod des Admirals Lütjerrs.

Berlin, 11. Juni. (DRV.) Der Flottenchef, Admiral Lütjens, hat beim Untergang des SchlachtschiffesD i s m a r <f den Heldentod ge­funden. Zu seinem Rachfolger hat der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht den bisherigen Chef des Stabes der Seekriegsleitung, Admiral Schniewind, ernannt.

Berlin, 11. Juni. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Mittelmeerraum griffen deutsche Kampffliegerverbände von neugewonnenen Stütz­punkten aus mit gutem Erfolg die britischen Tank- und Hafenanlagen von Haifa an. Mehrere Ex­plosionen und Brände wurden hervorgerufen.

In Rordafrika bekämpfte deutsch-italienische Artillerie britische Vatteriestelluagen bei Tobruk und zwang den Feind zum Einstellen des Feuers. Erfolgreiche Angriffe der deutschen Luftwaffe rich­teten sich gegen Marsa Matruk. In Baracken und Treibstofflagern entstanden mehrere Brände.

Kampfflugzeuge griffen an der schottischen Ostküste und im Bristol-Kanal zwei stark ge­sicherte britische Geleitzüge an, versenkten aus ihnen zwei Handelsschiffe mit zusammen 10 000 VRT. und beschädigten fünf weitere Fracht- und Tankschiffe so schwer, dah mit weiteren Ver­lusten an Schiffsraum gerechnet werden kann. Bei den Luftangriffen gegen Hafenanlagen am Rord- ausgang des Bristol-Kanals konnten einige Groh-

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Wiederholung Malstaffell Abschlüße Mengemtaffel 3 Platzvorschrift lvorherrge Vereinbarung) 25°/o mehr

tznzu kommen die beträchtlichen, im lvj nicht feststellbaren Verluste, die der Feind luro Mineneinsatz in nahen und fernen Ge- erlitt. Ferner konnte eine größere Zahl |ie: t do 11 e r Prisen von Seestreitkräften in enche Stützpunkte eingebracht werden.

|[ 71 feindliche Flügzeuge wurden von der bitzsmarine abgeschossen, davon 52 durch MneartiUerie an Land und 19 durch Bordwaffen

e Hauptaufgabe der Kriegsmarine, die ung der feindlichen Lebenslinien durch den lskrieg, wurde in pausenlosem Einsatz von r- und Ueb erwasserstreitkrästen geführt.

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t e r I i n, 11. Juni. (DNB.) Das Oberkommando EWehrmacht gibt bekannt:

i den ersten Monaten des Kriegsjahres 1941 die deutsche Wehrmacht unter der Führung 5 Obersten Befehlshabers im Kampf gegen -hgland auf der Erde, zur See und in der i neue große Siege errungen. Sie reihen j würdig den weltgeschichtlichen Erfolgen des ps 1940 an.

Kriegsmarine und Luftwaffe haben der bri- Icheu Wehrmacht, Handelsschiffahrt und Iriegswirtschaft weiter schwerste Schläge oer- sktzt. In Rordaftika wurden die in Monaten Bit größter Ueberlegenheit an Zahl und Waf- |tn erreichten britischen Vorteile durch einen Khnen Gegenangriff deutscher und italienischer Irrbände in kürzester Frist zunichte gemacht, «f dem Balkan in dreiwöchigem Feldzug 3u-

München, 1L Juni. (DNB.) Auf Einladung der Reichsregierung traf Mittwoch nachmittag um 16.30 Uhr auf dem Flugplatz der rumänische Staats- führer General Antonescu zu einem kurzen Besuch in München ein. Nach dem Empfang auf dem Flugplatz Riem durch Reichsaußenminister von Ribbentrop und weitere Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht nahm General Anto­nescu im Prinz-Karl-Palais Wohnung, das nun schon bei wiederholten Staatsbesuchen hohen Gästen des Reiches als Wohnung gedient hat. Auf dem Wege dorthin wurde General Antonescu von der Bevölkerung herzlich begrüßt. Kurze Zeit später begab sich General Antonescu ins HotelVier Jahreszeiten", wo eine längere herzliche Unter­redung mit dem Reichsminister des Auswärtt- gen stattfand. Abends gab der Reichsminister des

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[ durch Unkerfeeboole 978 000 BRT.

| durch Ueberwasserstreikkräfke 493 000 BRT.

Oie Erfolge der deutschen Waffen in den ersten Monaten des Kriegsjahres 4944 Ein zusammenfassender Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht.

Bezugspreis:

Mmatlich.......RM1.80

Mellgebühr... ,, -.25 i bei "Nichterscheinen n einzelnen Nummern hiiolge höherer Gewalt

Oie Sprache des Sieges.

Die Rode Benito Mussolinis vor der Faschi* sttschen Kammer am Jahrestag des Eintritts Ita­liens in den Krieg war ein Reche ns cha stsb er i cht von historischer Bedeutung. Auf dem Höhepunkt der Siege der Achsenmächte im Mittelmeer und seinen Randländern gab der Duce dem italienischen Volk in aller Offenheit einen Blick in die Zeit großer Kämpfe und Erfolge, die nun 12 Monate erfüllt haben. Mussolini hat dabei auch die Rückschläge nicht verschwiegen, die Italien mit großer Seelen­stärke überwunden hat. Es war ungemein töricht von Churchill, daß er sich am gleichen Tage int Unterhause zu der Behauptung verstteg, die Führer der Achsenmächte würden es vermeiden, ihren Völ­kern schwierige Lagen des Krieges zu erklären. Mussolini hat Churchill Lügen gestraft und dieser selbst h'yt nichts anderes gewußt, als die eigenen Niederlagen zu verschleiern, um das englische Volk auch weiterhin zu'' täuschen.

Mit besonderem Stolze hat der Duce die Leitun­gen der italienischen Truppen in Ostafrika gefeiert, um daran die Ueberzeugung zu knüpfen, daß Ita­lien diese Landschaften, die mit dem Blut seiner Söhne getränft sind, zurückerobern werde. Nach den Siegen der Achsenmächte in Nordafrika, auf dem Balkan und auf Kreta sei der Kampf um das Mit­telmeer in sein entscheidendes Stadium getreten. Das Kennzeichen dieses großen Ringens aber, so hat Mussolini immer wieder betont, ist die Kame­radschaft zwischen Deutschland und Italien, die ge­meinsame Arbeit der Achsenmächte in Krieg und Frieden. Der Dreimächtepakt ist der stärkste poli­tische Faktor der Gegenwart, ob das Herrn Roose» oett gefallen mag oder nicht. Aus der Rede des italienischen Regierungschefs können die Vereinig­ten Staaten ersehen, daß Deutschland und Italien um so fester zusammenstehen, je mehr Roosevelt versuchen will, sich in europäische Probleme einzu­mischen. So wird die Politik des Präsidenten der USA ein Teil jener Kraft, die einmal zur euro­päischen Einigung führen muß, ein Teil jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft.

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ci Seestreitkräften. Hierbei zeichneten sich beson- die Vorpostenboote aus, die im Zusammen- v'ttn mit Minensuchbooten die heimischen und ii aon Deutschland besetzten Küsten schützten.

Gegenüber diesen Erfolgen waren die Verluste Kriegsmarine in diesem Zeitabschnitt Hrordentlich gering. Sie betrugen

1 Torpedoboot

3 Unterseeboote und

3 kleinere Kriegsfahrzeuge.

Acht weniger erfolgreich war der Luftkrieg Mi die britische Kriegsmarine und Handelsschiff- ttl. In Tag- und Nachtangriffen wurden um Kschritannien und hn Atlantik

l englische Kriegsschiffe versenkt, weitere 24, Gunter 8 Zerstörer, beschädigt.

unermüdlichem Einsatz gegen Geleitzuge und !bln fahrende bewaffnete Handelsschiffe ver­filmten Fernkampfflugzeuge, Kampf- und Sturz- Q' Flieger im gleichen Seegebiet 17 0 Schiffe nit nahezu 7 64 000 BRT.

Auswärtigen von Ribbentrop im HotelVier Iah» renszeiten" einen Empfang, an dem neben der Be­gleitung des rumänischen Staatsführers u. a. der rumänische Gesandte in Berlin, Bosay, Reichsstatt­halter General Ritter von Epp, Reichspressechef Dr. Diettich, der Stabschef der SA. Lutze Die Reichsleiter Amann und Fiehler, Generaloberst von Schobert, Ministerpräsident Siebert, Gauleiter Wagner, General Wachenfeld, ^-Obergruppenfüh­rer Freiherr von Eberstein, SA.-Obergruppenführer Jüttner, der deutsche Gesandte in Bukarest, von Killinger, Botschafter Ritter, der Leiter des Mini­sterbüros, Gesandter Dr. Schmidt, der Dirigent der Polittschen Abteilung, Gesandter von Rintelen, Ge­sandter Hewel und der Leiter der Presseabteilung, Gesandter Dr. Schmidt, teilnahmen.

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zuerobern und damit die früheren britischen Erfolgs wieder zunichte zu machen.

Zum Gelingen dieser Operationen trugen die deutsche und italienische Luftwaffe und die ita­lienische Kriegsmarine in hohem Maße bei. In Libyen eingesetzte Verbände der deuffchen Luft­waffe unter Generalmajor Fröhlich, und mit ihnen wetteifernd italienische Luftstreitkräfte, unter­stützten die Heeresttuppen durch weiräumige Aus­klärung und wirksames Eingreifen in den Erd- kämpf. Sie trafen den feindlichen Nachschub emp­findlich durch kühne ßuftangriffe auf Kolonnen, Schiffe und Häsen sowie durch Verminung des Suezkanals. Hierbei wurden bis Ende April bei geringen eigenen Verlusten 72 feindliche Flugzeugs abgeschossen.

Die schwierige Ausgabe der Seetransporte von Italien nach Nordaftika wurde schnell und er­folgreich bewältigt. Den Geleitschutz übernahmen italienische Seestreitkräfte. Dank ihrem aufopfe­rungsvollen Einsatz und der bei jedem Wetter ge­flogenen deutschen und italienischen Luftsicherung hielten sich die Ausfälle bei der Uebersührung der Transportstaffeln in ganz geringen Grenzen.

Der zweite Teil des Berichtes des Oberkom­mandos der Wehrmacht über den Feldzug auf dem Balkan wird morgen bekanntgegeben.

Auch an dieser Stelle muh der historischen Wahrheit wegen erneut festgestellt werden, dah es Eygland war, das -mit den Rachtangriffen auf deutsche Städte und dadurch mit dem meist ungezietten Bombenwurf auf Wohnviertel trotz aller Warnungen begonnen hatte.

Dennoch versuchte die deutsche Luftwaffe so lange als möglich den Vergeltungsangriff auf die eng­lische Zivilbevölkerung zu vermeiden, bis sie aber endlich durch den sich steigernden skrupellosen Bom­benabwurf britischer Flugzeuge gezwungen wurde, nunmehr auch selbst ähnlich vorzugehen. Dies wurde in den Berichten des Oberkommandos der Wehr­macht jedesmal ausdrücklich bekanntgegeben. Wäh­rend aber, von diesen Vergeltungsschlägen abge- ehen, die deutsche Luftwaffe bemüht ist, auch heute noch nach Möglichkeit jeden unnötigen Angriff auf die englische Zivilbevölkerung zu vermeiden, zeigt die Wirkung der britischen Luftangriffe genau das gegenteilige Bild. Infolgedessen war auch der an- gerichtete militärische und wehrwirtschaftliche Scha­den sehr gering. Gleichzeitig aber ftieg die Pro­zentzahl der Sprengbomben, welche die britische Luftwaffe auf Wohnhäuser deut­scher Städte, darunter auf Krankenhäuser, Lazarette, Kirchen und Friedhöfe warf. Damit war bewiesen, daß Großbritannien glaubt, planmäßig den Terrorkrieg gegen die deutsche Zivilbevölke­rung führen zu können. Die Berechtigung der deut­schen Vergeltungsschläge wird damit nur bestätigt.

Deutsche Jagd- und Flakverbände wehrten die Angriffe des Gegners auf das Reichsgebiet und die besetzten Gebiete mit steigenden Erfolgen ab. Im übrigen verminderte die vorbildliche Haltung der Zivilbevölkerung und aller Organisationen des Luft­schutzes, dah der Heimat größerer Schaden an Gut und Blut zugefügt wurde.

Durch deutsche Fliegerabwehrartillerie wurden bis Ende April 97 feindliche Flugzeuge abge­schossen. Die Zahl der in Luftkämpfen über Großbritannien und dem Festland abgeschos­senen englischen Flugzeugen beläuft sich -auf 271. Weitere 73. britische Flugzeuge wurden am Boden zerstört. Mithin verlor die britische Luftwaffe allein auf diesem Kriegsschauplatz während der ersten vier Monate des Jahres 441 Flugzeuge.

Demgegenüber tagen die Verluste der deutschen Luftwaffe noch wssenllich unter 50 v.H.

Der deutschen See- und Luftkriegführung gegen England kam es in der Berichtszeit besonders zu­gute, daß durch Italien im Mittelmeer­raum dauernd starke britische See- und Luftstreit- kräfte gebunden wurden. Diese bedrohten anderseits in zunehmendem Maße die italienischen Seever­bindungen nach Libyen und erschwerten damit den Abwshrkampf der dort stehenden italienischen Heeresverbände gegen zahlenmäßig und technisch weit überlegene, aus allen Teilen des Empire her­angeholte britische Kräfte.

Um die Lage im Mittelmeer zu erleichtern, wurde Anfang Januar zunächst ein deutsches Ftlie - gerkorps unter General der Flieger Geis­ler in Unteritalien eingesetzt. Im Zusammenwirken mit italienischen Fliegerverbänden hielt es in Tag- unb Nachtangriffen den englischen Stützpunkt Malta nieder, fügte den britischen Seestreitkräf­ten schwerste Verluste zu, versenkte eine beträcht­liche Zahl feindlicher Schiffe und bekämpfte mit großem Erfolg die britischen Flughäfen in A e g y p- t e n und in der Cyrenaika.

Wenig später entschloß sich der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, entspre­chend einer Vereinbarung mit dem Duce, an der Seite der italienischen Wehrmacht in Rord­afrika mit deutschen Truppen unmittelbar ein­zugreifen.

Don Mitte Februar an wurden diese in fortlau­fenden Seetransporten unter dem Geleit italienischer Seestreitkräfte und unter Luftsicherung durch deutsche und italienische Flieger nach Libyen übergesührt. Zusammen mit dort bereits stehenden italienischen Schnellen Verbänden bildeten sie im Rahmen der italienischen Armee in Libyen unter dem Befehl des General Gariboldi das Deutsche Afrika- ko r p s , mtt dessen Führung der im Feldzug geqen Frankreich als Kommandeur einer Panzerdivision hervorragend bewährte Generalleutnant Rommel betraut wurde.

Sogleich nach der Ausschiffung vorgeworfene deutsche Aufklärungsstreitkräfte stießen am 22. Fe­bruar bis wefttich El Agheila vor und gewan­nen damit für die weiteren Operationen eine gün­stige Ausgangsstellung. Die nach und nach eintref­fenden und sofort vorgezogenen Teile des Korps schlossen ohne Verzug dorthin auf. Durch Dortrei­ben von Sicherungen tief in die Wüste hinein wurde die Südflanke gegen Überraschungen gesichert.

Noch vor beendeter Versammlung seiner Kräfte trat General Rommel am 24. März zum A n - griff an. Schon am 31. März durchbrachen Pan­zertruppen des Korps, wirksam unterstützt von Kampfverbänden der deuffchen und italienischen Luftwaffe, die ostwärts El Agheila seit länge­rem vorbereiteten und zäh verteidigten brittfchen Stellungen. In rastloser Verfolgung des nunmehr fluchtartig nach Norden zurückgehenden Gegners wurde am 2. April Agedabia und schon zwei Tage später der als Nachschubbasis für die weiteren Operationen wichtige Hafen Bengasi

Insgesamt verlor England vom Jahresbe- |itn bis Ende April auf diesem Kriegsschau- sich an eigenem oder ihm nutzbaren Handels- fhffsraum durch Kampfhandlungen der deut- fh-'n Kriegsmarine und Luftwaffe 2 235 000 während über 1 200 000 BRT. Schiffs- Wm beschädigt wurde.

fei größter Heftigkeit setzte die Luftwaffe da- Den Kampf gegen die britische Vhjel fort. 38 in ihrem Ausmaß sich dauernd I rnbe Dergeltungsangriffe richteten sich gegen 'Mische Derkehrszentren, Häfen und Jndustriege- [jijite Die Hauptstadt London war das Ziel von W Luftangriffen, darunter 12 Vergeltungsgroßan- 1!G_

tie: Sbwerpuntt der Dergeltungsangriffe der * iutuaffe lag aber auf den kriegswichtigen iischen Häfen mit ihren Werftan- abn. Daß ihre Leistungsfähigkeit hierdurch sehr s>Ä beeinträchtigt, der Neubau und die Wieder- X Stillung von Handels- und Kriegsschiffen weit- gestört wurde, steht außer Zweifel.

$e onders stark wurden auch die Schlüssel- Uinete der britischen Kr iegswrrt- f t getroffen. Die britische Rüstungsindustrie * |t mit in ihrer Leistungsfähigkeit weiter herab- Eine Reihe von erfolgreichen Angriffen auf Cinsatzhäfen der britischen Luftwaffe Minderte Ueiir Schlagkraft.

genommen. Reiche Beute fiel hierbei in die Hände der Derbündeten.

. Vor den aus dem Raum um Bengasi entlang der Küste sogleich vordringenden deutschen und ita­lienischen Divisionen wich der Feind nur Schritt für Schritt unter mehrfachen Gegenangriffen nach Osten aus. Inzwischen hatte General Rommel starke motorisierte Kräfte seines Korps zum Vorstoß quer durch die Wüste in nordostwärttger Richtung angesetzt. Sie erreichten bereits am 6. April nach Ueberwindung hartnäckigen feindlichen Widerstandes das 250 Kilometer nordostwärts Agedabia gelegene B i r Tengeder. Teile dreh­ten hier nach Norden ein, stellten noch am gleichen Tage bei E l Mechili eine starke feindliche Gruppe zum Kampf und schlugen sie vernichtend. Der Geg­ner büßte hierbei neben schweren blutigen Verlusten weit über 2000 Gefangene, darunter mehrere Ge­nerale und zahlloses Kriegsgerät ein.

Die übrigen Kräfte blieben im Vorgehen nach Nordosten und nahmen ungeachtet heftiger Sand­stürme und großer Nachschubschwierigkeiten am 8. April nach schwerem Kampf den wichtigen Küsten- platz Derna. Hierbei zeichnete sich Generalmajor Kirchheim durch vorbildlichen persönlichen Ein­satz besonders aus. Am 9. April trafen dort auch die entlang der Küste vorgestoßenen Teile des Afrika­korps ein.

Nach dem Fall von Derna wurde die Verfolgung der entkommenen Teile des Feindes unverzüglich aufgenommen. Noch am 10. April erreichten deutsche und italienische Truppen die Gegend von Tobruk, wo ihnen frische und starke britische Kräfte ent­gegentraten. Hier fiel, feinen Truppen voraus eilend, Generalleutnant von Prittwitz und Gaf° fron bei einer Erkundung in vorderster Linie. Am 11. April wurde die Einschließung des von beherrschenden Hohen mit festungsartig ausgebau­ten Stellungen umgebenen Platzes vollendet.

Schnelle Derbände stießen darüber hinaus auf Bardia vor, das am 12. April genommen wurde, bemächtigten sich tags darauf nach mehrstündigem Kampf gegen britische Panzer des Grenzf'orts C a - puzzo und überschritten die ägyptische Grenze. Gegenangriffe des Feindes brachen unter schweren Verlusten zusammen. Ebenso scheiterten alle mit teilweise sehr starken Kräften und unter Einsatz von Panzern unternommenen Versuche des Gegners, den sich immer enger schließenden Ring um Tobruk zu sprengen.

In knapp zwei Monaten hat das deutsche Afrikakorps unter den besonders schwierigen Verhältnissen des afrikanischen Kriegsschau­platzes und unter schweren Kämpfen gegen starke britische Kräfte über 1800 Kilometer zu­rückgelegt. Dank der kühnen, angriffsfreudigen Führung und der überragenden Leistung der deutschen und italienischen Verbände ist es ge­lungen, in dreiwöchigem Feldzug die ganze Cyrenaika mit Ausnahme von Tobruk zurück-

General-Anzeiger für Oberhessen Giehen^Schulstratze 7-9

nterfee boote griffen im atlantischen von den Küsten Großbritanniens bis hin- inti.' Mir Westküste Afrikas 19 Geleitzüge in, zersprengten sie in oft mehrtägiger zäher Der- vlpng und rieben sie z. T. bis auf wenige Schiffe ui. Dabei wurde das brittfche Schlachtschiff Kilaya", das einen Geleitzug im mittleren ßlntif zu sichern suchte, durch Torpedotreffer Her beschädigt. Schlachtschiffe und Kreu­el führten in denselben Seegebieten erfolgreiche Ir:i nehmungen gegen stark gesicherte Geleitzüge IpV. Schnellboote versenkten in kühnen Vor-

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ffl. Jahrgang Ht. 137 % scheint täglich, außer >is DmntagS und feiertags IW j Beilagen: