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birgsjäger haben wertvollen Boden gewonnen Noch immer wehren sich einzelne Werke der Befestiaungs-
elodie Der Berg verschwindet unter einem von Einschlägen. Schwere Geschütze bekämp- Bunkerstellungen in direktem Beschuß. Die ge liegen wundervoll genau. Mit einer he richtet der Richtschütze sein Ziel an, und chütze gibt dem Geschoß ieweils die freund- otlchaft „Gruß aus Wattenscheid"
Grieche wehrt sich hartnäckig und
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ihren griechischen Ort Diese Straße muß in !s«em Besitz sein, damit der Vormarsch un-
Truppen zum Aegäischen Meer weiter gehen Der Durchgang ist st a r k gesichert. Ost- iiestwärts des Flusses steigt das Gebirge auf, tur wenige schmale Paßstraßen hat und eine
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anlagen, aber alle Kernstücke des Festungssystems können als überwunden werden
die Entscheidungen erzwingen. Nur im Nahtamp f ist der Widerstand zu brechen.
Einer von den erfolgreichsten Bunkerknackern in unserem Abschnitt ist der Leutnant K., der mit seinem Stoßtrupp aus drei Mann ein wegbeherrschendes jugoslawisches Sperrsystem aus vier schweren Betonbunkern ohne den geringsten Eigenverlust wegnahm. Es war ein hartes Stück Arbeit, bis er medergekämpft war. Kaum hatte die Spitze der vordringenden Kom-
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ebis zu 20 00 Meter erreicht. Die Höhen- , die im Diktat von Versailles zwischen Bul- e: und Griechenland so „vergeben" wurden, :lle strategisch'günsligen Erhöhungen in den der Griechen blieben, sind st a r k b e - >ftig t und ausgebaut. Die Griechen haben mr in einer „Metaxas-Linie" ein sorgfäl- r gedachtes System von Bunkern und e l l u n g e n errichtet, das zum Teil u n -
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Fachmänner im Bunkerknacken
Ein Offizier und drei Mann öffnen die Vormarfchstraße.
Von Kriegsberichter Hans Georg Rahm.
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einm-' Icinr gebirgigen Geländes für• einen Angreifer le i s 'Ungemessene steigert.
eimj 5e sechs Stunden läuft der deutsche An- "jf gegen die „Metaxas-Linie". Im Frühlicht gen Tages haben die Gebirgstruppen
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ist endgültig für den deutschen Angreifer gewonnen. Viele Bunker sind nur noch lodernde Trümmerhaufen, andere von der Gewalt der Explosionen ge- Dorften. Die Verluste des Feindes müssen beträchtlich sein. Aber immer noch feuern in dem Meer der Zerstörung einzelne Werke. Ueber dem Fluß steht ein deutscher F e s sV l b a l l 0 n , aus dem der Artilleriebeobachter den Feuereinsatz leitet. Die eroberten Bunker tragen die Spuren eiliger Flucht. Erst jetzt, aus der Nähe erkennt man, wie gründlich Stukas und Artillerie ihr Dernichtungswerk betrieben haben Da hat aller Mut. aller Widerstands-
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Durchbruch durch die Meiaxas-Linie
Von Kriegsberichter Ernst Straffd.
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Ein Sturzkampfflieger bei einem Angriffsflug auf militärische Ziele in Jugoslawien.
(PK.-Heibrich-Scherl-M.)
panie die nächste We-abiegung passiert, bekam sie wieder Maschinengewehrfeuer, ohne daß der Gegner auszumachen war. Um Verluste zu vermeiden, erhielt Leutnant K. Befehl, die übrigen Feind- ftellunyen aufzuklären und wenn möglich auszu- heben.
In einem Graben voraehend, arbeitet sich der kleine Stoßtrupp ganz picht an den nächsten Bunker heran, der unmittelbar vor dem Dorf die Straße deckt. Unter dem Feuerschutz aus zwei Maschinenpistolen läßt der Leutnant eine Handgranate in d i e Bunkerscharte trudeln. Sie tut ganze Arbeit. Dann springen die drei Soldaten durch Zäune und Hecken zwischen die Bauernhäuser. Keine Menschenseele läßt sich blicken. Alle haben sich in die Häuser verkrochen, und dort, vor dem Gasthaus, steht wahrhaftig ein buntbemalter Autobus.
Dem Leutnant kommt ein toller Gedanke. Wie märe es, wenn man den nächsten Bunker von rückwärts aufbrechen könnte! Der Omnibus steht da wie bestellt. Getarnt und bann hinein in das jugoslawische Auto. Der Wagen rumpelt aus dem Dorf den gefährlichen Bunkern entgegen. Der Fahrer hat die Straße scharf im Auge. Minen — man kann nicht wissen Die beiden Männer halten die Maschinenpistolen und die Handgranaten im Schoß und machen ein möglichst gleichgültiges Gesicht. Wird der Streich gelingen?
Der erste Bunker bleibt friedlich links am Wege liegen. Auch am zweiten rührt sich nichts. Hinter dem dritten stoppen sie hart, flitzen aus dem Wagen. Stahlhelm auf und ran. In die Scharte und in den Eingang zum Bunker fliegen zwei Handgranaten „Herauskommen!" brüllt der Leutnant, während sich fchon die beiden andern von rückwärts an die Scharte heranschieben. Tatsächlich, die Besatzung versteht deutsch oder den Ernst der Situation. In letzter Sekunde öffnet sich die Tür und vier jugo- slawische Soldaten treten vor die Maschinenpistole des Leutnants.
Ihre Waffen werden ihnen abgenommen. Dann erhalten sie ihr Marschziel auf der Straße Richtung Deutschland. Sie machen den Eindruck, als seien sie im Grunde froh, daß sich der Krieg für sie so günstig entwickelt hat. Aber ein wenig verstört sind sie doch ob dieses unerwarteten Abschlusses
Beim zweiten Bunker gelingt der Handstreich ebenso programmäßig wie eben Diesmal klettert sogar ein Leutnant mit den breiten serbischen Schulterstücken aus dem Betonklotz. Solch einem Husarenstreich war er nicht gewachsen. „Ich hatte den Kopf verloren", faate er später bei der Vernehmung, finster vor sich hinbrütend Im letzten Bunker hatten sie inzwischen doch wohl Lunte gerochen, Als die drei ihre List noch einmal anwenden wollten, fanden sie das N e st leer und die Tür sperrangelweit geöffnet. Mit unseren Fach- Tür sperrangelweit geöffnet
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wille der Verteidiger nichts geholfen.
Sechs Stunden tobt die Schlacht um den Durchgang. Das griechische Feuer ist schwäck>er g> worden, der Widerstand erlahmt Die deutschen G.
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PK. . . .. 9. April. (DNB.) In dem überaus schwierigen Gelände, das wieder aanz andere Anforderungen als der Frankreich-Feldzug an den Soldaten wie an die Führung stellt, leistet der Gegner hinhaltenden aber zähen Widerstand. ymmer wieder müssen Straßensperren, Feldbefestigungen und Höhen beherrschende Bunker niederye- kämpft werden, bis die Marschstraße für einige wenige Kilometer aufgebrochen ist. Keine schweren Panzer ober bitten Geschütze können hier vorläufig
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Das Maschinengewehrfeuer der Infanterie hallt schon aus größerer Entfernung. Unsere Gebirgsjäger haben heiß kämpfen müssen und manchen guten Kameraden verloren.
Unsere Männer sind freimütig genug, die tapfere Haltung des Gegners anzuerkennen. Sie wissen dabei auch, daß es unsinnig ist, den Marschtritt des deutschen Heeres aufhalten zu wollen. Es sind dieselben Soldaten, es ist derselbe Geist, der die „Maginot-Linie" durchbrach und der vor der „Metaxas-Linie" nicht halt gemacht hat.
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Unsere Truppen, aus Bulgarien heraus vorgehend, haben die jugoslawische Grenzverbindung burdj» brachen und sind trotz schwierigen Berggelänbes über 100 Kilometer tief in das Becken von Ueskub oorgestoßen. — (Scherl-Bilderdienst. Jepsen-Föge.)
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legt ein heftiges Artilleriefeuer auf die Angreifer Er schießt aus allen Rohren, denn er weiß, der Berg ist der Schlüssel zu dem ganzen Befestigungssystem und daher für die Verteidigung von außerordentlicher Bedeutung Die ersten Bunker sind bereits rauchende Trümmerhaufen Pioniere sind durchgestoßen Man sieht sie auf den Panzerkuppeln stehen Sie räuchern weitere Widerstandsnester mit Flammenwerfern und geballten Ladungen aus An den Hängen tobt der Kampf zwischen unseren Gebirgsiägern und der griechijchen Infanterie. Maschinengewehre hämmern Sie sind genau zu unterscheiden Das deutsche Gewehr mit seiner schnellen Feuerfolge, das griechische, das seine Schüsse fast bedächtig hinaus'ballert. Die griechische Infanterie weicht, gibt eine Stellung nach der anderen preis.
Aber immer noch feuern die griechischen Bunker. Wieder rasen die Stukas im Sturzflug nieder, die Artillerie vereinigt ihre Feuerkraft aut die Betonklötze, die außerordentlich solide gebaut fein müssen Schwere Bomben laden die Stukas ab. Wieder ergießt sich ein Eisenhagel, wieder speit bie Erde Brand, Rauch und Vernichtung.
Inzwischen haben bie Gebirgsjäger schon bie nächsten Höhen besetzt Die Artillerie leistet ihnen wertvolle Schrittmacherdienfte. Das Artillerieduell
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Schwadenmeer gehüllt, aus dem man un- -ochen die Detonationen der Abschüsse auf- sah Ein Stahlhagel schlug der deutschen entgegen Ein Angriff hätte große Blutopfer ri, ohne Aussicht auf sicheren Erfolg zu Zur Unterstützung der Gebirgssäger wurden 0 s angefordert. Schon sah man aus dem 1 die erste Staffel nahen, gleich dahinter eine Man freute sich noch, wieder einmal den Rhythmus dieser Maschinen zu hören, als ^igzeuge auch schon über die Flügel kippten, der Erde zustießen, um dann ihre verbringende Last zu entladen. Fontänen Rauch und Trümmern stiegen auf, wieder von gewaltigen Detonationen unter- i. Flugzeug auf Flugzeug stieß herab, ein (vllI g von Vernichtung und Grauen zurücklassend. un !<# Artillerie hat ihr Feuer v 0 r g e I e g t. In k,i Kien Linie weilt der Regimentskommandeur -----"WW 'einen Jägern, um durch die griechischen Lauf- M die der Feind eben verlassen hat, nach vorn n Sie stolpern über die ersten griechischen Minen. Wieder dröhnen die Stukas ihre grau-
Pioniere mit ersten kühnen Schlägen Berichtigungen vorgenommen, bie zumeist „ Hanbstreiche kleiner Gruppen waren. Ein int der Pioniere, der den ersten Schuh ab- rhält auch bie ersten Verletzungen. Draht- iffe würben beseitigt, Sperren weggeräumt, sche Grenzposten nach kurzem, hartem Kampf Wiltigt. Dann schoß sich Artillerie aller l-ber, 00n ben Höhen wie aus der mähen Ebene, auf bie feinblichen Stellungen ie Gebirgsjäger nutzten eine Feuerpaufe aus, im Hanbstreich einer strategisch bedeutsamen ^u bemächtigen. 35 Minuten nach der Er- g ber Kriegshanblungen war bas Unter- 1 bereits glücklich burchgeführt unb ber Weg iteren operativen Maßnahmen frei.
Manischen hatten sich die Giechen auf die deut- skrin Angreifer eingeschossen. Der „Festungs- M»', eine 1338 Meter hohe mit Derteidigungs- fn förmlich gespickte Erhebung, dazu der nicht stark befestigte Z e r g , der den deutschen F aus der Flanke bedrohte, waren bald in ein
v-M ...» 9. April. (PK.) Seit sechs Stunden
Jn t|i;i Stukas 00m Himmel, brüllt die Artillerie ? Kaliber, stürmen die Gebirgsjäger an 3)1 Wr iiulgarijch'griechifchen Grenze aegen die Bun- unb Bergstellunaen ber Griechen. Längs bes ichtige Straße nach dem ersten
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