Gietzener Anzeiger
Donnerstag, 10 April |94t
Griechenlands thrazische Armee streckt die Waffen.
Lach Durchbruch durch die Metaxas-Linie das Aegaische Meer erreicht. - Saloniki genommen. - Die jugoslawischen Städte Risch, Tetovo und Prilep beseht.
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«. Jahrgang Nr. 85 tricdeml täglich, außer sonntags und feiertags «eilagen: Die Illustrierte «ebener I-amilienblätter ^-»imat unBild DieScholle ? onats-BezugSvreis: Ut 4 Beilagen RM.1.S5 Lhne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. „ -.25 flEcfa bei dtichterschemen nn einzelnen Nummern niolge höherer Gewalt ^rnsvreckanschluü 2251 ^abtanschrifl:„Anzeiger" ^stscheck 11086 krankt. M
vrühlsche UnioerfttotsönKferei 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen M,tl^ie6ot^Sd>il1trehe 7-*
den Vardar in Richtung auf die albanische Ostgrenze überschritten und d-m feinöfe^
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bauten neuzeitlichen Befestigungswall.
geblet ein und warf an verschiedenen Orten Spreng- und Brandbomben. Der Hauptangriff des Feindes richtete sich gegen Kiel, hier wurden neben rirttgnr Industriellen Schäden vor allem in Wohnvierteln erhebliche Zerstörungen verursacht, die eine größere Anzahl von Opfern an Toten und Verwundeten unter der Zivilbevölkerung forderten.
3m Zuge der Angriffsoperationen gegen die Lyrenaika durch italienische und deutsche Verbände haben Truppen des deutschen Afrika-Korps am 7. April Der na erreicht.
Der Kampf der Luftwaffe gegen die britische Versorgungsschlffahrt und kriegswichtige Ziele in Großbritannien wurde mit starken Kräften und großem Erfolg weitergesührt. Dabei waren besonders die verbände der Luftflotte des Generalfeldmarschalls Sperrte beteiligt. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung versenkten an der britischen Ostküste ein Handelsschiff von 4000 BRT. und beschädigten drei weitere große Schiffe durch Bombentreffer. Ostwärts Skegneß erzielte ein Aufklärungsflugzeug im Tiefanflug zwei Volltreffer schweren Kalibers auf einen britischen Zerstörer.
3n der letzten Nacht griffen mehrere hundert Flugzeuge in rollendem Einsatz zahlreiche Hafen- und Industrieanlagen in Süd- und Mittelengland an. Der Hauptstoß richtete sich dabei gegen Werke der Flugzeugindustrie im Stadtgebiet von Coventry. Tausende von Spreng- und Brandbomben verursachten starke Zerstörungen in den 3ndustrieanlagen. Auch in den Hafen- und Dock- einrichtungen von Portsmouth waren zahlreiche Brände zu beobachten.
3n Nordafrika bekämpften Kampf- und Zerstörerflugzeuge größere feindliche Truppenansammlungen erfolgreich mit Bomben und Bordwaffen. Ein britisches Kampfflugzeug wurde in der Lyrenaika abgeschossen.
3n der Nacht zum 9. April führte der Feind in den besetzten Gebieten einige Küstenflüge durch.
Berlin, 9. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Nach der Einnahme von Uesküb und Belos haben deutsche Truppen
folg der deutschen Operationen in diesem Raum an.
Mit Uesküb, dem serbischen Skoplje, an dem von hier ab schiffbaren Varda ist ein wichtiger Straßen- ünd Eisenbahnknotenpunkt in deutsche Hand gefallen. lieber Uesküb führt auch die wichtige Strecke Belgrad—Saloniki. Ueskübs Geschichte reicht weit in das Altertum zurück. Im 13. Jahrhundert war es zeitwe'ilig Hauptstadt des serbischen Reiches, fiel jedoch 1392 an die Türken und blieb bis 1912 in türkischem Besitz. Dm Weltkrieg hatte hier vom Dezember 1914 bis Oktober 1915 die serbische Regierung ihren Sitz aufgeschlagen. Dann wurde es von den Bulgaren besetzt, heute ist es mit etwa 70 000 Einwohnern Sitz einer regen Lederindustrie. Etwas nördlich der Stadt liegt das aus dem ersten Balkankrieg bekannt gewordene Schlachtfeld von Kuma- novo. Bon Uesküb zweigt eine Stichbahn ab nach Südosten zum Ochrida-See, der zweiten Dreiländerecke in diesem Raum, wo Serbien, Albanien und Gr iechenland zusammenstoßen.
Ein weiterer Keil des deutschen Vormarsches über die bulgarische Westgrenze richtete sich weiter nördlich auf Risch, das gestern Vormittag von schnellen Truppen und Panzerverbänden der Gruppe von Kleist erreicht wurde. Risch, das heute etwa 49 000 Einwohner zählt, ist eine alte Türkenfestung, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder wegen
Tetovo und Prilep genommen.
Nach dem Durchbruch durch die stark befestigte Metaxas-Linie haben deutsche Truppen Tanthi genommen und die Küste des Aegäischen Meeres erreicht. Der Bormarsch geht weiter.
Starke deutsche Panzerverbände stießen aus Jugoslawien nach Süden vor und haben Saloniki genommen. Nach diesem Durchbruch bis zum Aegäischen Meer sind die griechischen Truppen in Thrazien zwischen Vardar und der türkischen Grenze abgeschnitten.
Schnelle Truppen und Panzerverbände der Gruppe von Kleist haben heute um 11 Uhr Nisch genommen.
Im Borgehen aus der Steiermark wurde Marburg besetzt und ein Brückenkopf auf dem Südufer der Drau gebildet.
Nach dem Durchbruch durch den Rüpel-Patz, der von den Griechen zäh und erbittert verteidigt wurde und nach der Einnahme von Saloniki hat die ostwärts des Barbar kämpfende griechische Armee in Erkenntnis ihrer hoffnungslosen Lage heute morgen die Kapitulation angeboten und die Waffen gestreckt.
Versorgung über raumfremde Meere.
Unmittelbar bevor Deutschland und Italien aus
Verlustreicher Angriff der NAF.auf dieNeichshauptsiadi Elf Feindflugzeuge schon beim Anflug abgeschossen.
Berlin, 10. April. (DNB. Funkspruch.) Britische Bomber unternahmen in der Nacht vom 9. zum 10. April einen für sie außerordentlich verlustreichen Angriff gegen die Reichshauplsladk. Schon im Anflug wurden elf feindliche Flugzeuge durch Flakartillerie und Nachtjäger abgeschossen. Einige Spreng- und Brandbomben wurden über Wohnviertel und auf öffentliche Gebäude abgeworfen. Dabei wurden wieder zwei Krankenhäuser getroffen. Brandbomben fielen außerdem auf die berühmte Preußische Staatsbibliothek und die Staats- oper. Kriegswichtige Ziele wurden nicht getroffen. Mehrere Tote und Verletzte sind zu beklagen.
„GegenseitigimSiichgelaffen"
In Nordafrika
6 Generale und 2000 Mann gefangen
ihrer großen strategischen Bedeutung Mittelpunkt harter Kämpfe gewesen ist. In Nisch, dem alten Naissis, wurde einst Konstantin der Große geboren. Später gehörte es abwechselnd zum bulgarischen, zunz byzantinischen und zum serbischen Reich. Seine Bedeutung als Handelsplatz büßte es unter der langen Türkenherrschaft von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis 1878 völlig ein. Erst dann nahm es durch eine rege Baumwollindustrie und bedeutenden Teppichhandel einen neuen Aufschwung. Im Weltkrieg wurde es wieder Zufluchtsort der aus Belgrad gewichenen serbischen Regierung, wurde jedoch im November 1915 von den Bulgaren besetzt, die es erst im Oktober 1918 wieder aufgeben mußten.
Schon diese ersten gewalti-gen Erfolge der deutschen Waffen auf dem neuen Kriegsschauplatz zeigen wiederum die Kühnheit des operativen Denkens, die Entschlußkraft und die Gewalt der Durchführung, mit denen sich die deutsche Kriegführung auch hier gegenüber einem Feinde durchsetzt, der wohl eine tapfere Truppe ins Feld zu führen vermag, aber nicht über die Intuition verfügt, auf überraschende Aenderungen der Lage zur rechten Zeit zu reagieren. So war dieser Tag zu allererst für England ein wahrer schwarzer Tag. Dr. Fr. W. L.
Washington die Zusage an Jugoslawien, ihm gegen die Achsenmächte jede Unterstützung mit Kriegsge- rät und Lebensmitteln zu gewähren, die das Öanb benötigen sollte, erneuert. Die erste dahingehende Zusicherung hatte vor einigen Wochen der nordamerikanische Unterstaatssekretär Sumner Welles gegeben. Jetzt hat Staatssekretär Hüll persönlich dies Anerbieten wiederholt. Es ist notwendig, sich den Inhalt dieser Zusage ganz deutlich zu machen: die Vereinigten Staaten wollen — mit britischer Unterstützung — Schiffsladungen voll Flugzeuge und Tanks, Geschütze und Munition, Getreide, Erdöl und Baumwolle über den Atlantischen Ozean, durch die Straße von Gibraltar, das ganze Mittelmeer nach den Adriahäfen Split, Susak und Dubrovnik sowie nach Athen, dem Piräus und nach Saloniki bringen, und zwar offenbar mit keinem größeren und vielleicht sogar noch geringerem Transportrisiko als nach den britischen Inseln. Wie steht es um die Nichtigkeit dieser Kalkulation — ober sagen wir richtiger: Spekulation?
Die aus den nordamerikanischen Atlantikhäfen mit Kurs nach Osten abfahrenden Transportschiffe haben auf der Route nach England zwei Sperren der Achsenmächte zu überwinden: die Sperre der deutschen und italienischen Ueberwasser- schiffe und U-Boote draußen auf dem Atlantik und die weitere Sperre der deutschen Bomber in größerer oder geringerer Entfernung von den britischen Häfen. Die nach den nordöstlichen Mittelmeerhäfen dirigierten amerikanischen Transportschiffe
von seinem einzigen Dersorgungshafen Saloniki ge- ,, „ „ trennt. Immer wieder müsse man sich fragen, mit Lin stärkerer Verband der britischen Luftwaffe flog welchen Hoffnungen sind sie in den Kampf wiederum in das norddeutsche ä u f( e n - ieingetreten?
Berlin, 9. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am 7. April, dem Tage der Eroberung von Derna, das erst nach hartem Kampf unter Führung von Generalleutnant Rommel genommen wurde, fiel auch El Riech ili, 80 Kilometer südwestlich von Derna, in die Hand der deutschen und italienischen Truppen. Dabei wurden sechs Generale und zwei in Generalstellung befindliche Obersten sowie über 2000 Rlayn des Gegners gefangengenommen. Die Beute an Material ist noch nicht zu übersehen.
Der Wehrmachibericht
Berlin, 9. April. (DNB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Schnelle Truppen und 3nfanteriedioisionen unter dem Befehl des Generalfeldmarschalls List haben aus Bulgarien heraus vorgehend die jugo slawische Grenzverteidigungdurbrochen, find trotz schwierigen Berggeländes über ICO Kilometer lief in das Becken Uesküb (Skoplje) vorgestohen und haben den Vardar überschritten. Damit ist die Trennung zwischen den jugoslawischen und griechisch-englischen Streitkräften vollzogen. Weiler südlich stießen andere Verbände über den Doiran- See auf griechisches Gebiet vor. Bisher wurden in Süd-Serbien über 20 000 Gefangene, darunter sechs Generale, gemacht. Die Beute an Geschützen und Kriegsmaterial aller Art ist groß.
An der griechischen Grenze durchbrachen dem Generalfeldmarschall List unterstehende Ge- dirgs- und Infanteriedivisionen, unterstützt von Sturzkampffliegern und Flakartillerie, nach erbittertem Ringen die sogenannte Metaxas-Linie,
Madrid, 9. April. (Curopapreß.) Die Meldungen von den Erfolgen der deutschen Heeresstreit- iräfte im Süd osten werden in Madrid groß aufgemacht. Sämtliche Zeitungen veröffentlichen in Schlagzeilen den Rückzug der jugoslawischen Armee und die Entblößung des linken griechischen Flügels. Das ist das Merkmal der gegen Deutschland kämpfenden Armeen, so heißt es in Madrid, daß sie sich, wie das im vorigen Jahr auch im Westen geschah, gegenseitig im Stich lassen. „Arriba" schreibt: „Die griechischen und jugoslawischen Kräfte ziehen sich zurück." — „ABC" sagt, mit dem jugoslawischen Rückzug in Mazedonien wird die Lage der Griechen kritisch. — „Pa" erklärt, der deutsche Angriff in Südserbien trenne Griechenland und Jugoslawien.
„Was haben Griechenland, Jugoslawien und ihr englischer Verbündeter nur von diesem Kampf erhofft?" fragt das „ABC". Damit ist die spanische Meinung über den Krieg in Südosteuropa Umrissen. „Die griechischen und jugoslawischen Truppen ziehen sich unwiderstehlich vor dem deutschen Druck zurück", überschreibt „Arriba" die erste Seite und die Schlagzeile des „Pa" lautet: ..Deutscher Angriff auf Südserbien, um Griechenland von Jugoslawien zu trennen." „ABC" schildert die verzweifelte Lage der Griechen. Diese sei nun durch den Rückzug in Jugoslawien nicht hoffnungsvoller geworden. Hier bewahrheite sich wieder das alte strategische Prinzip des „getrennt schlagen", das im Frankreich-Feldzug so große Triumphe gefeiert habe. Die deutschen Truppen hätten nur die wenig mehr als 200 Kilometer zwischen Bulgarien und Albanien zu überwinden, um den Italienern d i e Hand reichen zu können. Dann aber sei Jugoslawien
! Imchblllch im SiiWen. .
\ Der deutsche Soldat, Führer und Truppe, hat I Ifco Vertrauen, das ihm das deutsche Volk geschenkt 6c, wiederum in glänzendster Weise gerechtfertigt.
< ZU. mir nach dem Antritt der deutschen Armeen auf || In neuen Kriegsschauplatz im Südosten zunächst 1 I Hütts hörten, wußten wir, worin dies Warten be- grubet war und daß es sich überreichlich lohnen Ilpirde. Wir wußten, daß unseren auf den Schlacht- 11 f(.*ern Polens, Norwegens und Frankreichs tau- IlstOfach erprobten Truppen hier auf dem Balkan fe üfibt nur ein außerordentlich zäh und tapfer kämp- jfeoer Gegner entgegentreten würde, sondern ein |)grauer Blick auf die Karte mußte uns klarmachen, llfri hier auch außergewöhnliche Schwierigkeiten
von hohen Gebirgszügen vielfach gefalteten , Im öndes zu überwinden waren. Unsere Zuversicht Ijal den Angriffsgeist des, deutschen Soldaten, auf ||tfi Überlegenheit seiner Führung in umsichtiger ||ffi..nung und kühnem Einsatz ist trotzdem nicht ent- te cht worden. Der gestrige Wehrmachtbericht und I btt noch am Nachmittag ausgegebenen Sondermel- l|bi gen des Oberkommandos der Wehrmacht lassen |jBi ersten Mal ungefähr ahnen, welche operativen ItigiLe die deutsche Heeresleitung auf dem Balkan ■ iDroIgt und auf welchen Wegen sie diese zu er- rc jen trachtet. Der Hauptstoß richtete sich offenbar ||Si dem Aufmarschgebiet des Generalfeldmarschalls K Lut in Südbulgarien in die von unserem Sofioter llft refponbenten noch am Dienstag hier sehr ein- I Mcksooll geschilderte Dreiländerecke, die zwischen 6! rima und Maritza von Griechenland, Bulgarien uni Jugoslawien gebildet wird. Mit ungeheurer I Acht stießen deutsche Verbände über den Dojran- S, an dem die nordsüdlich verlausenden Gebirgs- kl ii auf westöstliche Gebirgszüge stoßen, über ;pL‘ Belasicza-Gebirge auf griechisches Gebiet vor / uif drangen dann, in die mazedonische Ebene Herrn'ersteigend, in überraschend schnellem Ansturm ar Saloniki vor, das damit bereits am 5. Tage | fett neuen deutschen Offensive in der Hand unserer Sripoen war.
Kbploniki, das Thessalonike des Altertums, ist mit I itu 300 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt lst'chenlands und, dank seiner Lage am innersten liiitete des Meerbusens von Saloniki und Aus- | Mgspunkt bedeutender Verkehrswege nach dem I jfcoen, wichtigste Handelsstadt Griechenlands. Es I Wstt besonders Tabak, Erze und Häute aus und isi Mittelpunkt einer regen Textil- und Metallin- bii rie. Bis 1912 gehörte Saloniki zum türkischen ' Iiech. Viel erörtert wurde seine Rolle im Welt- kiiz, wo es vom Oktober 1915 bis zum Sommer 1917 Hauptquartier der alliierten Orientarmee war, bie anfangs unter dem Oberbefehl des französischen j ßrerals Sarrail, dann unter Frcmchet d'Esperey 0 l uchte, nach Norden vorzudringen, was ihr ;edoch I erf im September 1918 gelang. Mit Saloniki ver- I fen nicht nur das britische Expeditionskorps feinen l BiMigften Stützpunkt auf nordgriechischem Boden, 1 linl ern Jugoslawien auch seinen einzigen Der- ßl Vngshafen am freien Meer.
Ziefer außerordentliche Erfolg der deutschen Was- fa ist dadurch noch erweitert worden, daß es den d-sfeits der südbulgarischen Grenze bereitgestellten ’ dkifchen Verbänden in ebenso unglaublich kurzer aelang, die Metaxas-Linie zu durchbrechen i iti) über Tanthi die Küste des Aegäischen Meeres, o:i ibar gegenüber der bekannten Insel Thasos am 8)1 von Kavala, zu erreichen. Die Metaxas-Linie, I |iunnt nach hem kürzlich verstorbenen griechischen Dtator General Metaxas, war von den Griechen I lütir sorgsamer Ausnutzung aller durch das ge- I fapge Gelände gebotenen Vorteile zu einem star- tei Verteid'lgungsbollwerk ausgebaut worden, in bis die englischen Strategen offenbar die Hoffnung I«Mt hatten, daß es den Griechen so lange einen ’e: i Rückhalt bieten würde, bis ihre eigenen i Lnjpen in größerer Zahl Stellung beziehen konn- lei Die Metaxas-Linie hat so wenig wie ihre Bor- mö i in Frankreich und Belgien gehalten, was sie ^'irochen hatte. Dem Sckzneid deutscher Pioniere 11b Infanteristen, der Treffsicherheit und Durc^ Wogskraft deutscher schwerer Artillerie haben sich nd, die starken Befestigungsanlagen der Metaxas- ih ? nicht lange gewachsen gezeigt. Aller Wider- |®init der sich nach allen Berichten sehr tapfer zur Sk’!T setzenden Griechen konnte den Ansturm der Elchen Truppen nicht aufhalten. Nach dem Durch- ! hc> im Gebirge ergossen sie sich flutartig in die 1 Wz. dänische Ebene zum Meere hin und trennten ton t die thrazische Armee Griechenlands von allen I Gründungen. Ihr Oberbefehlshaber sah sich m )i|f-ir verzweifelten Lage genötigt, die Waffen zu [t(;
n strategisch nicht minder großer Bedeutung ist
Vorstoß der aus dem Raume von Kustendil »I-iLcrenhen deutschen Truppen gegen Westen. Sie i Rin trotz der gewaltigen Schwierigkeiten die ihnen bfc Acberschreiten des rauhen und zerklüfteten Ge- d zwischen der bulgarischen Grenze und dem I te 100 km weiter westlich sich erstreckenden Var- ! to-Lal bot, in gewaltigem Schwung Uesküb er- I rtlt und in weiterem Vormarsch über Tetovo unh I »il-p sich der albanischen Ostgrenze genähert Da- I ’irtt .st es bereits in den ersten Tagen des Feldzüge- 8! Ul gen, die Verbindung zwischen Jugoslawien uns I Tiiichenland mit einem mächtigen Hkeb zu zerreiße m „zwischen die beiden verbündeten Armeen einen llrien deut chen Keil zu treiben. Das verzwelfette Urnern der Griechen, daß durch das Zuruckweichen d« hier kämvfenden jugoslawischen Truppen nun | h infer Flügel der Anlehnung entbehrt und m I k Lust hängt, deutet den großen strategischen Cr-
einen in jahrelanger Arbeit in das Gebirge ringe-1 Großer Eindruck der deutschen Erfolge m Alt 5 ff 1 Xwih U Httn «nrm/vf f |||


