wohl zu und Geistesgegenwart dem aus Kampf und Einsatz gehört. abgeftimmten Wesen des Deutschen besonders gut
stand der
Musiknachmittag der Hitlerjugend
Vie Ergebnisse:
Gesamt
2. Kiefer, Kreuznach, WH., 19,4;
peyer,
Gießener Kriminal
polizei Kenntnis davon, daß der langgesuchte Täter
Frankfurt, 87,4; 13.' Tetzner, Altenburg, 86,5. 14.
(Nachdruck verboten.)
9. Fortsetzung.
1.
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6.
5.
6.
Frenger, Köln z
Kiefer, Kreuznach (W. H.)
19,3 Punkte. m .
Reck: 1. Müller, Leuna, 20 Punkte; 2. Bantz, Speyer, 19,7; 3. Bauer, Ruhla, 19,4 Punkte.
Oie Turner in der Einzelwertung.
Zn acht Minuten drei Tore.
24. FußballSnderkampf Deutschland-Schweiz 4:2 (1:1)
nicht wahr?" . n
Charlotte schwieg. Nach einer Pause sagte flej „Und wenn ich nun wirklich auf und davon ginge?
Lis zoa die Stirn kraus: „Nun sei bitte mal eine Minute lang Ich bin eine sc
1.
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6.
MWnaiOctMt
Roman von (Otto MM.
er sich herum.
Gesamt
Oie Bestleistung an den einzelnen Geräten.
liegt. Die zweite „2 0" des Tages wurde von den Kampfrichtern vergeben, und wieder erhielt sie der Leunaer Müller, der sich überhaupt als der beste Einzelturner des Kampftages erwies. Auch die Nachwuchsturner Bantz (19,7) und Kiefer (19,2) konnten hier wieder unter Beweis stellen, daß sie den Anschluß an die Spitzenklasse der bisherigen Nationalmannschaft bereits gefunden haben und Deutschland um seinen Nachwuchs im internationalen Wettbewerb nicht besorgt zu sein braucht.
Das Schlußergebuls des Kampfes:
Mitte 551,1; Südwest 532,1; Hessen 519,4;
Mittelrhein 428,9 punkte.
Mitte und Südwest haben nun die Ehre, im weiteren Kampf um die Deutsche Kriegsmeisterschaft der Bereichsmannschaften an den Wettbewerben der Zwischenrunde teilzunehmen, die in zwei Gruppen am 11. April (Karfreitag) in Mannheim und Hannover zum Austrag kommt. Die übrigen sechs Mannschaften der Zwischenrunde werden am nächsten Sonntag in Borrundenkämpfen gleich dem Gießener Kamps in Berlin, Hagen und Koburg ermittelt. Bier Bereichsmannschaften kommen dann in den Endkampf am 27. April in Essen. Titelverteidiger ist der Bereich Baden.
Einen guten Fang machte am Samstagmittag unsere Gießener Kriminalpolizei. Der aus Gießen stammende 35 Jahre alte K.H. wurde seit einiger Zeit wegen verschiedener Einbruchsdiebstähle und Meineids von den Strafverfolgungsbehörden ae- sucht. Trotz vielfacher Bemühungen war es bisher nicht möglich gecoefen, den Tater hinter Schloß und Riegel zu bringen. Bor kurzem gelang cs zwar, ihn dingfest zu müdjen, auf dem Transport nach Gießen entwich er aber feinem Begleiter dadurch, daß er aus dem fahrenden v-Zug sprang und
Gesamt
Bereich Mittel rhein:
1. Kraus, Bensberg
2. Linzenich, Aachen
3. Metternich, Neuwied
4. Holzkämper, Neuwied
Wolter in der Mitte stand); die Schweizer muhten nicht nur auf den verletzten Standardoerteidiger Mi- nclli, sondern auch auf den guten Außenläufer Springer verzichten. Steller sChaux-de-Fonds) und Paul Aeby (Grcnä-cn), zwei bewährte Nationalspieler, ersetzten sie.
Dieser 4:2-Sieg der deutschen Elf war ohne Zweifel verdient. Ausschlaggebend wurden die ersten 15 Minuten nach dem Wechsel, die schlechthin nickt zu überbieten waren und Leistungen brachten, wie man sie lange nicht mehr von einem deutschen Sturm gesaben hatte. Gerade In dieser Zeit konnte Helmut Schon, der erst in letzter Stunde nach Stuttgart gekommen war, eine Form erreichen, die es ihm ermöglichte, eine „Szcpan-Rolle" zu spielen und selbst dabei Tore zu schießen. Er war ohne Zweifel nacy der Pause der deutsche Stürmer! Reden ihm erreichte auch Kobierski eine Berfassuna^ die an frühere Glanzzeiten erinnerte. In der Läuferreihe zeigte Kupfer die gleichmäßigste Leistung. Kitzlnger kam erst nach dem Wechsel groß heraus, wahrend Rhode gegen Monnard nicht in dem erwarteten Maße zur Geltung kam. Licht und Schatten verriet unsere Berteidiguug Janes — Streitle, die Schwankungen unterworfen war, insgesamt ihre Sacke aber nicht schlecht machte. Klodt im Tor spielte fehlerlos.
Bereich Mitte: Tetzner, Altenburg Baumbach, Hella-Mehlis Bauer, Ruhla Limburg, Ruhla Müller, Leuna Krötzsch, Leuna
chluß aus, setzte sich auf die Armlehne des Sessels, n dem Charlotte Platz genommen hatte und legte ihr einen Arm schwesterlich zärtlich um die Schulter.
„Nun hör' mir mal zu, Kleines! Du bist auf einem falschen Gleis! Glaube mir! Liebtest du La- sard und wolltest du auf Gedech uick Verderb zu Ihm stehen — aut! — ick würde dick nicht tadeln. Aber Du liebst ihn la nicht! Du möchtest neben ihm dis Be Dame spielen. Du redest von Freiheit und
en großartigen Dingen, glaubst vielleicht soaar n; über In Wirklichkeit meinst du ein bißchen Amüsierbetrieb, Verantwortungslosigkeit, romantt« sches Liebesglück, lauter nicktiye, leere Dinge, bered' wegen du dich noch einmal schämen wlrstl^
Charlotte fuhr empört auf. Ihre Augen glitzerten böse. „Wie falsch du das alles stehst! Amüsierbetrieb, Verantwortungslosigkeit! Womit füllt Ihr hier das Leben aus? Verzeih, bitte! Welche aroßartlgen Aufgaben erfüllst du denn zum Beispiel? Du mußt darauf achten, daß der Haushalt hier wie am Schnürchen läuft, daß Stefans Liebe dir erhalten bleibt, du mußt dich hegen und pflegen, damit Stefans Gefallen nicht schwindet —
Lis stand auf und ging hinüber ans Fenster. Charlotte starrte ihr erschrocken nach und meinte, sie habe ihre Schwägerin auss tiefste gekränkt. Ws Lis sich wieder umwandte, lächelte sie.
„Das war nicht gut von dir geredet, Lolott! Aber ich nehm's dir nicht übel, weil Ick weiß, daß du von' diesen Dingen redest wie eine Blinde von der Farbe. Ja, ich glaube, ich hätte schon ein Recht, stolz au sein, wenn Stefan mir sagte, daß ich ihn glücklich mache. Gewöhnlich ober hat eine Frau noch^ eine viel schönere Gelegenheit, sich zu bewähren —"
Charlotte sah sie verständnislos an.
Lis errötete ein wenig. „Wir werden nämlich ein Kind haben, verstehst du?"
„Du wirst — , wiederholte Charlotte verwundert und andächtig neidvoll. „Du wirst — ein Kind haben?"
„3a, du bist die zweite, die davon erfährt. Der erste war Stefan."
Charlotte ging beschämt zu ihr hinüber und küßte sie zögernd auf beide Wanaen. „Es soll ganz bestimmt ein Junge werden, Lis! Ich wünsche es dir und Stefan und — und natürlich den Mathesius- werken, die einen Erben brauchen.
(Fortsetzung folgt.)
sich in einem Gartenhause an her Lahn versteckt hielt. Drei Beamten der Kriminalpolizei gelang es dort, den Gesuchten zu überrumpeln und durch ent. schlossenes, tatkräftiges Zupacken in ihre Gewalt zu bringen. Der Verhaftete hatte eine geladene und entsicherte Pistole neben sich liegen, offenbar in der Absicht, von dieser Schußwasse Gebrauch zu machen, sobald ihm die Polizei auf den Leib rückte. Da unsere Kriminalbeamten durch ihr rasches und umsichtiges Handeln dem Verfolgten aber zuvor- kamen und ihm die geladenen Pistolen der Polizei unter die Rase hielten, ergab er sich Widerstands- los in fein Schicksal. Er wurde in sicherem Gewahr, sam zum Polizeigefängnis gebracht und nach den ersten Vernehmungen von Dort in das Gerichts- gcfängnlö übergeführt, wo er sich jetzt in Untersuchungshaft befindet.
Oberst Meuther.
Wie wir vor einigen Tagen berichteten, ist der Kommandeur eines Infanterie - Ersatz - Regiments, Oberstleutnant Meuther, zum Dberjt befördert worden. Oberst Meuther, der 1894 in Elberfeld geboren wurde, trat am 1. Oktober 1913 als Fähnrich beim Württembergiscken Infanterie-Regiment 124 ein, mit dem er im August 1914 in den Weltkrieg zog. Er nahm an zahlreichen Schlachten an der West-
der mit dem Nachwuchsturner Kiefer den ersten Kräften der kommenden Zeit gt
Als das Barrenturnen begann, fl
erhebliche Schwierigkeiten entgegen. Irene von Lappo, Imre Müller (Violine) und Irmhild Schmidt (Cello) brachten das hübsche Werkchen dynamisch gut schattiert und stilistisch schon recht überzeugend yeraus. Die Triosonate von I. Ouantz, dem bekannten Flötenlehrer des großen Friedrich, wirkt sehr Interessant durch die Gegenüberstellung einer Quer- und Blockflöte. Die klangliche Verschiedenheit dieser beiden Instrumente gibt dem Stuck einen orchestralen Anstrich und ist der Gegenelnandersüh- rung der einzelnen Ibc men gruppen außerordentlich förderlich. Gudrun Standfuß (Querflöte) und Gustav Geisse (Blockflöte) erwiesen sich aus ihren Instrumenten wohlbewandert. In schöner Zurückhaltung begleitete Hans Joachim Habe nicht am
Die Einzeldarbietungen wurden umrahmt von Stücken verschiedener Meister für Orchester. Der Leiter Fritz Braun hat in fleißiger Arbeit einen guten Klangkörper geschaffen. Offensichtlich wird mit Freude und Liebe musiziert. Frisch und unbeschwert, von Fritz Braun sicher geleitet, wurden die verschiedenen Ouvertüren, Gavotten und Märsche gespielt. Besonderes Lob muß dem Leiter Dafür gezollt werden, daß er es fick angelegen sein ließ, ausnahmslos nur gute Musik zu bieten. Das ist nicht hoch genug anzuscklagen, denn es ijt zur wahren Erziehung zur Musik guter allen Umständen allein er- forb erlich.
Der Beifall wurde gern und freudig von den Zuhörern gespendet. Betrüblich ist die Feststellung, daß die Jugend, die es doch in erster Linie anacht, so schwach vertreten war. Heinrich Blaß.
ganz ruhig und vernünftig, Lolott! schrecklich nüchterne und unromantifche Frau. Wenn ich mir vorstelle, daß du dich hier unverstanden fühlst, an gebrochenem Herzen leidest und dich liebeglühend in die -----" "
Weiterreisen, ich werde durch unbekannte 6täMe gehen, werde viele, viele Menschen kennenlernen, die nichts von Oschnitz wissen, und werde sehr, sehr glücklich sein ...
„Nun träumst du schon mit offenen Augen!" rief Lis lachend. „Wovon denn? Von wem?"
Sofort kehrten Charlottes Gedanken in die Gegenwart zurück. Sie lächelte unsicher und verlegen, ohne zu antworten.
„Von Lafard natürlich, nicht roal)r, Lolott? Der- zeih, daß ich fo aufdringlich frage. Ich finde es fon- lerbar, daß du bisher noch gar nicht von ihm ge- sprachen hast. Und nun will ich mal noch ausdringlicher fragen: Liebst du ihn eigentlich so sehr, daß sicy dieser ganze Aufwand lohnt?"
Charlotte "dachte nach: ,Hch weiß es nicht, Lis", erwiderte sie schließlich leise, und es klang fast schuldbewußt.
„Du weist es nicht mal? Ick bitte dich! Und trotzdem willst du seinetwegen ...? Du bist ein erstaunliches Mädchen! Oder willst du mir nur auf möglichst höfliche Weise ausweichen?"
„Nein, nein! Sie ist mir selber schrecklich, diese Ungewißheit."
„Und trotzdem so viel Lärm?"
Charlotte mackste ein Gefickt, als würde-sie wegen eines schweren Charakterfehlers gescholten.
„Also dann liebst du ihn überhaupt nicht!" sagte Lis entschieden. „Mach mir nichts vor! Wer zweifelt, liebt nicht! Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche."
(Sparlotte sagte mit schwachem Spott: „Nicht jede ist vielleicht so empfänglich für die Liede aus den ersten Blick wie bu.'J
„Unsinn! Liebe auf den ersten Blick — Das gab's bei Stefan und mir auch nicht. Wir fanden Gefallen aneinander, wir arbeiteten zusammen, halfen uns und dabei entdeckten wir, daß wir uns großartig er- gänzten, gerade weck wir In vieler Hinsicht so sehr verschiedene Menschen sind. Als wir at>cr diese Entdeckung gemacht hatten, da wußten wir auch ganz genau, daß wir uns liebten und zweifelten nicht! Und so ist es geblieben bis auf den heutigen Tag."
„Ja, wenn es immer fo einfach märt!" sagte Charlotte grüblerisch und gequält.
„Die Liebe ist immer ganz einfach — vorausgesetzt, daß es sich wirklich um Liebe bandelt."
Charlotte schwieg. Lis stand mit plötzlichem Ent-
„Die ganze Familie wird noch zugrunde gehen an diesen Sorgen", sagte Charlotte nervös. „Mama sieht mich in diesen letzten Tagen an, als hätte ich jemanb umgebracht. Die Triebsch ringt förmlich Die Hände, wenn sie mich nur von weitem sieht, Gert redet sich die Zunge wund, und nun wirst auch du wohl noch anfangen ..."
Lis beschäftigte sich gerade damit, die Kassee- niaschine in Gang zu bringen. „Sei nicht so kratzbürstig, Lolott! Ich werde dich in Ruhe lassen. Bei mir kann jeder nach feiner Fasson selig werden. Und dem guten Gert tust du übrigens unrecht. Er hatte mir erzählt, daß Papa dich nach Heiderskrua schicken will, und daß es deswegen wahrscheinlich einen fürchterlichen Krach geben wird, weil du dich nicht schicken lassen willst. Papa wird nicht nach geben wollen, und du könntest In deiner Verzweif- lU"9.7ino Wasser gehen?" sagte Charlotte spöttisch.
„Nein, aber etwas Unüberlegtes tun."
„Und was verstehst du darunter?"
Lis zwinkerte ihr verftänDnlslynia zu. „Das ist nicht schwer zu erraten. Du könntest zum Beispiel auf und davon gehen urub dich Lasard auf Gnade und Ungnade ausliefern." .,
„Du hältst es für besser, daß ich mich Papa auf Gnade und Ungnade ausliefere?'
„Schwer zu sagen."
Charlotte fragte eifrig: „Was tatest du an meiner Stelle?" _ , .
»Liebes Kind, was ich dir auch immer raten würde, du tätest ja doch, was du für richtig hältst.
front teil und rourt* mehrmals verwundet. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse und dem Ritterkreuz des Württemberglschen Friedrick-Ordens ausgezeichnet. Nach der Beförderung zum Leutnant im Februar 1915 war er später als Oberleutnant und Kompanieführer im Westen und Im Osten an der Front. Ende 1917 erfolgte feine Kommandierung zur Deutschen Militärmission in der Türkei, wo er im Februar 1918 in die türkische Armee eintrat und an den Kämpfen In Palästina beteiligt war. Für seine Tapferkeit erhielt er den türkischen Halbmond verliehen. „ . . .
Im Jahre 1919 nach Deutschland zurückgekehrt, trat er ein Jahr später in die damalige Landespolizei ein, in der er 1924 Hauptmann wurde. Er nahm damals an den Kämpfen gegen die aufständischen Kommunisten in Mitteldeutschland teil, wobei er wiederum mehrfach verwundet wurde. Nach her Wiedererrichtung unserer Wehrmacht wurde er im Jahre 1935 als Major In ein Infanterie-Regiment übernommen. Im Jahre 1937 wurde er Bataillonskommandeur, im gleichen Jahre übernahm er dl« Führung eines E.-Bataillons. Im März 1938 erfolgte feine Beförderung zum Oberstleutnant in einem Infanterie-Regiment. Im jetzigen Kriege hat sich der verdiente Offizier wiederum in hohem Maße ausgezeichnet.
Es war ein gar erfreuliches Musizieren, zu dem der Hitler-Jugend-Bann und Untergau 116 cinge- laden hatten. Es zeigte sich Dabei eindeutig, daß solches Spielen nicht dazu da ist, damit das Einzelne in der Masse auf- und untergeht, sondern daß es getragen roeroen muß von einem soliden handwerklichen Können eines jeden Spielers und dadurch erst die zwingende Form und den rechten Stil erhält. Es wird dann zur werbenden und befruchtenden Idee, die in Breite und Tiefe zugleich wirkt.
Das Orchester der obengenannten Einheiten hat in seinen Reihen eine Anzahl tüchtiger Spieler, die auf dem gewiß nicht leichten Weg 3ur Kunst schon ein beträchtliches Stück zurückgelegt haben. Das setzt sie in den Stand, ihr Können an anspruchsvollen Werken erfolgreich zu versuchen. So war das I-inoll« Konzert für Klavier von Joh. Seb. Bach eine respektable Leistung. Karola A n tz packte das Werk in den Einsätzen mit Energie an, was der Herbheit gerade dieses Werkes recht zustatten kam.- In dem Largo kam ihr variabler Anschlag recht zur Geltung. Ebenfalls sehr erfreulich war das Doppelkonzert von Bach für zwei Violinen, gespielt von Gerda Schlarb und Irene non ßappo-Danl- lewski. Die saubere technische Ausführung nahm vor allem für sich ein. K. A n tz war am Flügel eine gute Stütze. An sollltischen Darbietungen wurden aus Dem Gebiet ausgesprochener Spielmusik im besten Sinne noch eine Suite für Streicher von Joh. Fischer und eine Triosonate für Flöten und Klavier von I. Quantz geboten. Das erstgenannte Stück in seiner feingllebrigen und durchsichtigen Art stellt der Aus- fütyrung, besonders In dynamischer Hinsicht, nicht un-
Fremdlings wirfst — also nein, das paßt nicht zu Dir! Das paßt überhaupt nicht zu einem jungen MüDel von heute. Das ist — fauler Hauber, jagt ihr dazu. Und Das paßt ausgezeichnet.'
Wieder versank Charlotte in ein gereiztes Schwel« ° ^,Es gibt doch nur zweierlei", fuhr Lis fort, „entweder bleibst du das geduldige Lamm wie bisher, gehst in Sack und Asche nach Heiderskrug, um §u büßen, ober ... ober du machst Den Nacken stets, sagst kühl bis ans Herz hinein ,nein* und bleibst Dabei auf Biegen und Brechen."
„Und bann? Dann führe ich also das Leben weiter wie bisher?"
Das wäre nicht unbedingt notwendig. Es gibt andere Wege. Du könntest Dem alten Herrn in aller Ruhe auseinandersetzen, daß du erwachsen bist und Deine eigenen Wege gehen möchtest. Ich nähme also dann meine Siebensachen zusammen, gäbe allen hüb ch ordentlich und friedfertig die Hand und machte mich aus Dem Staube — am hellichten Tage aber, verstehst Du?"
Charlotte verzog Ungeduldig den Mund „Ja, meinst du Denn, daß man mich laufen ließe? Alle würden sie kommen: Mama, Gert, die Triebsch, alle würden dastehen, die Hände ringen und reden, reden! Sie würden mich kurz und klein und windelweich kriegen, und schließlich würde ich nachgeben, nur um sie wieder loszuwerden und meinen Frieden zu
Die Deutsche Fußball-Nationalelf kam am Sanfttag im 24. Ländertreffen gegen Die Schweiz, das vor rund 60 000 Besuchern in Der Stuttgarter Adolf- Hitler-Kampfbahn vor sich ging, mit 4:2 (1:1) Toren zu einem schönen und verdienten Erfolg. Dieses erste Länderspiel des Jahres 1941 nahm einen überaus spannenden Verlauf. Nachdem beide Mannschaften bis zur Bause nur je ein Tor erzielen konnten, und die Schweiz sogar leicht überlegen wirkte (sie vergab einen Elsmeterballl), hatte die deutsche Elf nach Seitenwechsel eine großartige Viertelstunde, in der innerhalb von acht Minuten drei Tore erzielt und Das Ergebnis auf 4:1 gestellt wurde. Damit waren die Eidgenossen geschlagen, und Deutschlands 15. Sieg in Der Geschichte Der deutsck-schweize- rischen Begegnungen stand fest. Erst wenige Minuten vor Schluß kamen die Gäste durch ein deutsches Eigentor zu einem zweiten Gegenerfolg.
Die Deutsche Elf konnte erst fun vor Beginn des Spiels namhaft gemacht werden. Dabei wurde aber die Vereinbarung getroffen, daß bis zur Pause je zwei Feldspieler ausgewechselt werden könnten, eine Regelung, Die übrigens auch beim Rückspiel am 20. April in Bern Gültigkeit haben soll. So sah man auf deutscher Seite an Stelle Conens den Dresdner Schön (der aber halblinks spielte, während
Bereich Südwest;
Stark, Frankfurt
Rosenberger, Frankfurt
Hlinetzky, Frankfurt (W.H.)
Bantz, Speyer
Zellekens, Frankfurt (W.H.)
Metz, Frankfurt (W.H.)
Gesamt
Bereich Hessen:
1. Krack, Bad Homburg-Kirdorf
2. Schöneich, Erbach (Wltw.)
3. Kaiser, Gießen (W. L.)
4. Fink, Kassel
5. Bieger, Kassel
6. Gergs, Kassel
Holzkämpfer, Neuwied, 85,9; 15. Hlinetzkn, Frankfurt, WH., 84,3; 16. Rosenberger, Frankfurt, 84; 17, Fink, Kassel, 83,4; 18. Frenger, Köln, 83; 19. Krack, Bad Homburg-Kirdorf, 82,8; 20. Schöneich, Erbach Wstw., 82,1; 21. Metternich, Neuwied, 76,0; 22. Linzenich, Aachen, 75,3; 23. Kraus, Bensberg, 74 Punkte. Die höchsterreichbare Punktzahl war 100.
Von der Kriminalpolizei überrascht und dingfest gemacht.
Kampf: Mitte 271, Südwest 266.1; Hessen 256,3; Mittelrhein 204,9 Am Barren wurde garu ausgezeichnet geturnt. Mit staunenswerter Sicherheit beherrschte Müller (Leuna) das Gerät, an Dem er wiener einmal beweisen konnte, daß er ein internationaler Turner von Rang ist. Unter dem stürmischen Beifall der großen und begeisterten Turn- und Sportgemeinde erhielt er auf seine herrliche Barren für die erste Vollwertung des Tages, eine „20" Sein Vereinskamerad Krötzsch wurde mit 19,4, Bantz mit 19,3, Der Hesse Gergs mit 19,1 Punkten gewertet.
Mit Dem Stand 384,7, 366,9, 360,4, 286,5 ging es an die restlichen Hebungen des Bodenturnens. Krötzsch wartete mit der abwechsiunasreichsten licbung Des Tages auf und erhielt 19,8 Punkte. Ausgezeichnet schnitten auch die Nachwuchsmeister Kiefer (19,4), Bantz (19,3) als Vertreter der neuen Richtung dieser Uebungsart ab, und auch unser Gießener Vertreter Kaiser (19 P.) zeigte sich als ein sehr veranlagter Bodenturner.
Seinen Abschluß und Höhepunkt fand Der Wettkampf mit dem Turnen am R e ck. 442, 422,1, 414,6. 342,2, so las man auf der großen Anzeigentafel, hie jederzeit prompt über den Stand des Kampfes unterrichtete, als der erste Turner am Reck antrat, dem Gerät, das mit feinen Anforderungen an Mut
1. Müller, Leuna, 97,6 Punkte; 2. Bantz, Speyer,
97,1; 3. Kiefer, Kreuznach, WH., 94,7; 4. Limburg, Ruhla, 92,7; 5. Baumbach, Zella - Mehlis, 91,7;
5. Bauer, Ruhla, 91,7; 6. Gergs, Kastel, 91.5;
7. Krötzsch, Leuna, 90,9; 8. Kaiser, Gießen WL., - --- ~
90,6; 9 Zellekens, Frankfurt, WH., 90,3; 10. Bieger, fluchtig fltng. Seit b efer Zeit trieb Staffel, 89,6; 11. Metz, Frankfurt, Wh„ 89; 12. Clark, 21m Samstag erhielt nun die ®ief 2 " . .y' A. . __U.___ üfl k 1A nnf Oonntm« hnnnn hrtR der lav
bQ%no wenig gefestigt ist also Dein Entschluß, die Brücken hinter Dir zu verbrennen und dich auf eigene Füße zu stellen?"
Charlotte machte eine verdrossene Handbewegung: Ach du verstehst Das alles nicht, Lis! Du bist hier nicht' aufgewachsen! Du haft von jeher auf eigenen Füßen gestanden und auf niemand Rücksicht zu nehmen brauchen. Aber mir ist das in Fleisch und Blut übergegangen. Ja, nenne mich meinetwegen schwach. Ich muß mit Gewalt hier Schluß machen, ober es gelingt mir nie!"
Drüben in der Fabrik heulte eine Sirene zum Schichtwechsel. Lis staNd mit einem Achselzucken auf und prüfte den fertigen Kaffee. Mit verkniffenen Augen sah Charlotte hinaus in Den Garten, über dem die pralle Nachmittagssonne lag.
Senern Herzen leibest Es ist her letzte Tag! dachte sie Morgen um Dkfe Arme Deines schönen Zeit bin ich in Berlin und b« Henry. Wir werden
Pferd: 1. Kiefer, Kreuznach, WH., 19,8 Pnnkte; 1. Bantz, Speyer, 19,8; 2. Krötzsch, Leuna, 19,3; 2. Limburg, Ruhla, 19,3 Punkte.
Ringe: 1. Müller, Leuna, 19,7 Punkte; 2. Krötzsch, Leuna, 19,4; 3. Bauer, Ruhla. 19,1 Punkte.
Barren: 1. Müller, Leuna, 20 Punkte; 2.
Krötzsch, Leuna, 19,4; 3. Bantz, Speyer, 19,3 Punkte.
Boden Übung:!. Krötzsch, Leuna, 19,8 Punkte;
2. Kiefer, Kreuznach, WH., 19,4; 3. Bantz, ©TT"
Pferd
Ringe
Barren
BoDenübung
Reck
Gesamt
14
17
18,6
18,1
18,8
86,5
17,6
18,7
18
18,5
18,9
91,7
16,4
19,1
19,1
17,7
19,4
91,7
19,3
16,9
18,6
18,9
19
92,7
18,9
19,7
20
19
20
97,6
19,3
19,4
19,4
19,8
13
90,9
105,5
110,8
113,7
112
109,1
555,1
18,4
15,9
17
17,8
18,3
87,4
18,9
14,9
14,6
17,9
17,7
84
17,5
17,8
13,6
18,5
16,9
84,3
19,8
19
19,3
19,3
19,7
97,1
18,3
18,6
17,7
16,7
19
90,3
16,6
17,4
18,6
18
18,4
89
109,5
103,6
100,8
408,2
110,0
532,1
16
16
17,3
16
16,9
82,2
15
15
17,4
17,6
17,1
82,1
18,4
18,7
17,6
19
16,9
90,6
16
17,7
14,4
17,6
17,7
83,4
18,4
17,5
18,3
17,6
17,8
89,6
18,6
17,6
19,1
17,8
18,4
91,5
102,4
102,5
104,1
105,6
104,8
519,4
14
-----
—
—
—
14
14
13
14,4
173
16,6
75,3
13
15,4
14,8
15,8
17
76
15
18,6
18
18
163
85,9
14,5
16
15,9
19
17,6
83
193
17,8
18,5
19,4
19,2
94,7
t 90,8
80,8
81,6
89,5
86,7
428.9


