sechs betreten unb um 15' Minuten vor sieben
daß wir das modernste und wahrscheinlich beste
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(Nachdruck verboten.)
• Fortsetzung
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die große Glocke zu hangen. Dem Rus . . ... • tk aUma<> Hld nt £>t1s
» Gewicht barauf f-st. d->tz --rr Wand
verunglückten flenn Wand zu ftnden? ® u ftü^‘r di, art und Bedeutung seiner Er.
e li- locken lassen. Da- kam langsam Sie genau uoer me bie Qeu.
den nur
Verdunkelungszeil
9.12. von 17.07 bis 9.18 Uhr.
ache?"
„Das ist unmöglich", stammelte Kaspar. Er fühlte sich allmählich in ein Gewirr von Fall, stricken verflochten, so daß ihm der Atem zu stocken begann.
gezeichnet.
Hans Thyriot
genügt doch schon eine Frostwelle, um dieses Grün in ein totes Graugelb zu verwandeln. In den Wäldern bleiben während des ganzen Winters, sofern nicht allzu scharfe Frostgrade eintreten, einige immergrüne Bodenpflänzchen bestehen, die dem Wanderer zeigen, daß die Natur in unseren Breiten, — im Gegensatz zum Polargebiet, — nicht ganz abstirbt. In milden Dezembermonaten kann es_ sogar vorkommen, daß einige Büsche und Laubhölzer „falsä^s Grün", d. h. Zwar richtige grüne Blätter hervorbringen, aber das sind Abnormitäten der Natur, die nur täuschen. In Kriegzeiten stellt man keine Wünsche nach einem „rechten, kernigen Winter".
Erweiterte Fahrpreisermäßigungen.
zum Besuch verwundeter bzw.kranker Kriegsteilnehmer.
Der Reichsverkehrsminister hat eine Erweiterung der Fahrpreisermäßigung auf der Reichsbahn zum Besuch verwundeter oder kranker Kriegsteilnehmer angeordnet. Die Ermäßigung von 50 v. H. der Fahr preise zweiter oder drittter Klasse erhalten künftig auch die Angehörigen solcher Kriegsteilnehmer, die aus dem Wehrdienst bereits entlassen, jedoch anschließend in Lazarett- oder Heilstättenbehandlung
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Ein Tobis-Film im Gloria-Palast.
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Flieger musizieren — Künstler singen
WSW.-Konzert im Theater der Universitätsstadt Gießen.
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^Schreiben Sie', wandte sich Kammm unvermittelt an Michel unb biftierte die letzten Aus- sagen Kaspars in die Maschine. Immer wieder ragte er den Verhafteten, ob die gewählte Formulierung richtig lei. Michel war "MS-mMen be- nommen und wußte nicht recht, wie er die Platz liche Wandlung des Kommissars beuten sollte. Eottor Ball hatte bie Arme Über ber Brust ver. schränkt und zeigte für Sekunden em fluchtiges Lächeln. Kaspar fahle sich wieder ganz und gab gelassene Antworten. ......
Explosion inRaumS
Roman von H.C. Hansen
(upyrlght by Prometheus-Verla» Dr.Elchadcer, GrSberuell b.Müftdien
irlb gepreßt heraus.
„Natürlich. Aber sonst ließen S,e ziemlich wen Ine Dinge tagelang suchen und sckMgen 9 -,-n Lärm, bis man sie herbeigeschaM hatte. Dies- an! aber gaben Sie Auftrag zur Suche und waren Billig gelassen, als Sie hörten, alles se, vergeb! ch ^Was hat das Suchen für einen Zweck, wenn m bim Laboratorium alles vernichtet und z
v»Bei einer Erfindung von dieser Bedeutung hat
es immer Zweck, auch das scheinbar Unmögliche ZU ^Kaspar schien Kammins Worte mit einer Geste weqzuwischen. „Don dieser Bedeutung? Was wissen Sie davon? Herr Wand hat immer erst dann seine Kompagnons von den Erfindungen, und ihrem Wert unterrichtet, wenn er sie völlig abgeschlossen ^,Sie erklären also, daß Ihnen Art, Ziel und Be- deutung der neuesten Konstruktton Wands unbe- ^Ungefähr so." Kaspar schien au hu atmen. „Ich muftte nur daß es sich um einen Sprengapparat handele- Lir schon vier Neukonstru tionen solcher Apparate besitzen legte lchemer fünften derartigen Erfindung mcht übermäßig viel Ge-
unb machen mir zum Vorwurf, meine bürgerliche Pflicht verletzt zu haben. Ueber das letztere bin ich anderer Meinung. Machen Sie, was Sie wollen! Don mir erfahren Sie nichts mehr bevor ich klipp unb klar weiß, was eigentlich hinter allen diesen Fragen und Behauptungen steckt"
Ehe Kammin nun selbst scharf antworten konnte, mischte sich Kriminaldirektor Dr. Ball ein. „Meine Herren, so kommen wir nicht weiter. Jetzt wolleni w wieder wie zu Anfang ruhig verhandeln. Vielleicht geben Sie Herrn Kaspar völlige Aufklärung, Herr Kommissar. Er wird dann begreifen daß es besser für ihn ist, wenn er spricht. (Fortsetzung folgt.)
Der Fabrikant brauchte Minuten, bis er ant Worten konnte. „Wir besitzen eine SpeZwlfabnk für Sprengapparate und haben emen Weltruf für die Durchführung besonders schwerer Sprengungen. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört,
^Möglich, möglich auch nicht." Kammin wiegte den Kopf. „Ihre Pflicht wäre es ledenfalls ge- wesen, die Möglichkeit eines Verbrechens nicht zu vertuschen, sondern die Polizei darauf aufrnerk fam zu machen Aber das iteht aut em em anderen Blatt Noch eine andere Frage: In dem Kontroll buch Ihres Pförtners über den 11- Mai sind eie achtmal eingetragen, viermal als ^^ttetender und viermal als Gehender Und Zwar haben Sie das Werk zum letztenmal abends um fünf Minuten vor
durch Sprengung zu beseittgen. Ich kann mich aus die technischen Einzelheiten nicht ein assen weil Sie zu deren Verständnis Fachkenntnisse haben mutzten Nun ist der Apparat, an dem Herr Wand gearbeitet hat, nicht nur dazu konstruiert worden, die Verwendung des überaus empfindlichen Nttro- glyzerins weniger gefährlich zu machen. Herr Wand glaubte auch, bah btr Apparat geebnet fei bie Lprengrichtung bester festlegen zu können als cs mit ben bisherigen Geräten möglich war. Ich Ichlug vor, wir sollten den Apparat zum Patent anmelden, um die Erfindung geschäftlich ausnutzen zu können. Das lehnte Wand mit der Begründung ab, die Wirkung des Apparates sei so groß, daß er jede Veröffentlichung, auch eine solche durch Patente für falsch halte, da sie Elementen die Möglichkeit gebe, sich einer fürchterlichen Waffe bei verbrecherischen Handlungen zu bedienen Das war der Grund zu unserer heftigen Debatte, die damit schloß daß Wand betonte, nur er allem und viel- leicht ein von ihm besonders ausgesuchter und geschulter Mann dursten mit dem Apparat um«
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,.6o, und letzt wollen mr hbas ,®cdÄ,iIe" pg'gm'n Roheit befragen, mit bem ich ausführlich fein lasten, flerr Kafpar. A^ bas letzte Wott ge P B gesprochen habe. Ich hatte kein Intereste
wandte sich. d^Kommistn^ernn oar gu.,um°^nb° Um
gu bem vernommenen. u.t m einem 0 i ON bie grobe Glocke zu hangen. Dem
gen dieser Unterredung herbeiholen? Unter ande rem Ihren Kompagnon Kobelt?
Kafvars Gesichtszuge wurden schlaff. Seme auf- gerissenen Augen starrten den Kommissar fassungs-
Nanking, 9. Dez. (Europapreß.) Das japa- n,che Oberkommando teilt mit, daß die Operationen ^en Tschunqking trotz des Ausbruchs des Pazifik- t»eges fortgesetzt würden. Die japanischen Truppen ii China würden nicht verringert werden; im 0 genteil, der bevorstehende Angriff auf ole hirmaftr aß e würde Tschungking weiterhin sttvächen, da hierdurch Tschungkings letzte Derbm- dmq mit der Welt abgeschnitten wurde Wie die j»anische Botschaft erklärte, wird die Arbeit der ^.-Missionsschulen, Kirchen und Krankenhäuser ii China nicht gestört werden, solange sie ferne fimbliche Haltung gegenüber Japan zeigten._______
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Aus der Stadt Gießen.
Der Monat ohne Licht?
Zunächst fährt der Dezember fort, immer mehr Tageslicht einzusparen unb die Nächte länger werden zu lassen, bis es zwischen dem 20. und 25. Dezember . zum Höhepunkt kommt, wobei der 21. Dezember den kürzesten Tag darstellt. Trotzdem ist der Monat Dezember, wenn er auch die astronomisch kürzesten Tage bringt, gar nicht so ein Feind des Lichts. Gewiß kann er unendlich trübe Nebel tage ebenso wie der November bringen, sodaß man selbst mittags über künstliches Licht gebrauchen muß, doch im Allgemeinen beginnt im Laufe des Dezember schon ein Wandel, eine indirekte Erhellung, die mit der Sonnenscheindauer nichts zu tun hat. Der Dezember ist der erste Wintermonat und daher wohl in der Lage, auch mal mit Schnee und Frost auf- zuwarten, während im November diese Dinge, — Ausnahmen bestätigen nur die Regel, — seltener m unserem Klima sind. Gesetzt den Fall, es hat an einem Dezembertag geschneit, so wird Zunächst
Klimatisch rangiert der Dezember in der Jahves- folge als der erste Wintermonat. Angesichts der Tatsache, daß er bereits im letzten Drittel wieder „zunehmendes Licht" und damit wieder längere Tage und allmählich intensiveren Sonnenschein bringt, mag diese Einteilung verwundern, zumal auch die nachfolgenden, noch wesentlich helleren Monate Januar und Februar als Wintermonate bezeichnet werden. Die Bezeichnung erster, zweiter und dritter Wintermonat hat gar nichts mit den astronomischen Verhältnissen zu tun, sondern ist ausschließlich Nimattsch bedingt. Sie rührt daher, daß die eigentliche Erkaltung der gemäßigten At« rnosphäre auf winterliche Temperaturen in der Regel erst nach der Zeit des niedrigsten Sonnenstandes eintritt. Die Wirkungen der sich seit dem Hochsommer ständig vermindernden und am 21. Dezember den tiefsten Punkt erreichenden Sonnenwärm- krast machen sich erst eine Reihe Wochen später bemerkbar. Die oann schon wieder zunehmende Son- nenträft ist vorläufig nicht in der Lage, den erlittenen Wärmenerlust der Erdatmosphäre wieder aus,zugleich en und so kommen im allgemeinen die eigentlichen Frostperioden nach dem kürzesten Tag, und erst im Februar wird die Sonne ganz allmählich wieder krästtg genug, um über die Kalte zu siegen und neue Wärme zu erzeugen. Aus diesem Grunde ist der Februar der letzte Wintermonat und der anschließende März der erste Friihlmgs- monat. Der Dezember ist berufen, den Mnter, allerdings nur formell - gesehen, einzuletten. Es ist jedoch bamit durchaus nicht gesagt, daß nur darum wochen- oder gar monatelang Frost eintritt. Die Frage, ob wir einen milden, kalten oder strengen Winter haben, hängt von ganz anderen Umständen ab und ist jeweils niemals vorauszufagen, alle Vermutungen darüber, die man oft aus ber Natur oder dem Tierleben schließt, sind, wie hier ausdrücklich betont frin soll, nicht stichhaltig.
Die Vegetation erstirbt im Dezember fast vollkommen. Mag sein, daß sich bei mill>em und feuchtem Winter die Wiesen grün und frisch halten, so
verbleiben müßen. Erforderlich ist ein Antrag nach vorgeschriebenem Muster, in dem das Verwandt« schaftsverhältnis von der Gemeindebehörde Mpri* nigt fein muß. Nähere Auskunft über die Bedingungen erteilen die Fahrkartenausgaben, wo auch die Antragsvordrucke erhältlich sind.
Oie Cxpreßgutdefärderung vor Weihnachten.
Um ben Gepäck, unb Expreßgutverkehr wr Weihnachten pünktlich und glatt abwickeln zu ton« nen, wird die Annahme von Expreßgut unb be- schleunigtem Eilstückgut in der Zeit von Donnerstag, 18. Dezember, bis Mittwoch, 24. Dezember 1941, ge|perrt. Ausgenommen finb: Arznei- und Apo« thekerwaren, Filme, Matern, leicht verderbliche Güter, Lebensrnittel, Schnittblumen, Auslandssendungen. Die Reichsbahndirektionen sind befugt, für wenige, ganz dringliche Fälle weitere Ausnahmen zuzülassen. Den Perkehrstreibenden wird empfohlen, ihre Sendungen möglichst frühzeitig — jedenfalls vor dem 18. Dezember — aufzuliefern. Ab 15. Dezember wird Reisegepäck ohne Vorlage von Fahrausweisen nicht mehr angenommen.
.Wir werden Sie eines besieren überzeugen. Kammin wandte sich an Michel. „Deranlasien Sie, daß der Portier, der die Eintragungen gemacht hat, so bald wie möglich mit dem Buch hier .erscheint." Während der junge Beamte hinausging, meinte Kammin gemütlich zu dem Derhcrfteten: „Nun noch eine kleine Privatangelegenheit: Sie sind Mitinhaber einer bedeutenden Firma. Sie beziehen monatlich tausend Mark Gehalt als Direk- tor und jährlich nach dem Abschluß die in den letzten Jahren sehr erheblichen Gewinnanteile. Wie kommt es, daß Sie trotzdem verschuldet sind?"
„Alle Achtung vor Ihrer Spürarbeit'." Unver- tennbarer Hohn sprach jetzt aus der Antwort. „Wahrscheinlich kennen Sie aber auch schon die Lösung. Ich kann es mir daher ersparen . . ."
„Da muß ich doch sehr bitten. Sie scheinen nicht zu begreifen, um was es hier geht." Kammin wurde grob und nickte zwischendurch Michel Crn- sius zu, der das Zimmer wieder betrat unb sich vor feine Schreibmaschine setzte. „Jedenfalls muß ich von Ihnen Antwort verlangen."
, Meine Privatverhältnisse gehen Sie nichts an. Kaspar steigerte sich offenbar in eine aufghmmenbe Wut hinein. „Verstehen Sie mich, es geht Sie nichts
das gesamte Landschastsbild automatisch wesentlich Heller, man vergißt beinahe den Monat mit den kürzesten Tagen. Insbesondere aber wirkt sich die Schneehelle in den Abend- und Nachtstunden aus. Selbst wenn stark bewölkter Himmel ist, wird es vn einer Nacht, in der Schnee liegt, (ohne Mond- unb Sternemvirkung also) so hell sein, daß man seinen Weg ohne besondere Schwierigkeiten findet, während eine richtige dunkle Novembernacht wahre Finsterms mü sich verbindet, die undurchdringlich fein kann. Aber auch sonst hat der Dezember, — wir nehmen natürlich immer mondscheinlose Nachtperioden an, — die merkwürdige Eigenschaft, eher eine Erhellung als eine noch größere Verdunkelung gegenüber dem November zu bringen. Wenn es beispielsweise sternenklar ist, so braucht gar kein Schnee zu liegen und trotzdem ergibt sich ein leichter Leuchtschein von oben, der die Landschaft in ihrem Nachtdunkel etwas auflockert und dem Passanten auf der Straße zugute kommt. Somit kann man den Dezember, wenn in ihn auch astronomisch die kürzesten Tage fallen, nicht als den dunkelsten Monat, den Monat ohne Licht, bezeichnen.
R.mmon6o. „Dl-iben wir bei der Sache! Worum bähen Sie fein grobes Gewicht darauf gelebt, tne Voire des i------„------
„Ich habe sie suchen lassen. ---
Eine Fülle wertvoller Eindrücke gab das WHW - Konzert unter dem Motto:: Flieger musizieren — Künstler fingen. Der Aufbau der Musikpflege in der Luftwaffe ist ja bekanntlich im großen Rahmen durchgeführt und im Vergleich zu anderen Truppengattungen mit den denkbar reichsten klanglichen Mitteln ausgestattet und durch neue Klangfarben (Saxophone) bereichert worden. Was nun im Laufe der Jahre errungen worden ist, davon legte die Veranstaltung ein sprechendes Zeugnis ab von einem musikalisch-künstlerischen Hochstand, der ganz besonders angesichts der Krieaszeit jeden Deutschen mit Stolz erfüllen muß. Bewundernswert ist die Vielseitigkeit der oerschie- denen musikalischen Gebiete, denen sich dieser militärische Klangkörper zuzuwenden vermag. Die seriöse Musik, insbesondere die Symphomk, war ebenso gepflegt wie die Kinder der heiteren Muse und ganz besonders das Spezialgebiet der Luft- waffenmustk.
Franz Liszts für unseren Ostfeldzug symbolisch gewordene Dichtung „Les Preludes“ wurde bestimmend für das Geschehen des Abends Die einzelnen Entwicklungen dieses Werkes ließ Stabsmusikmeister Fischer in plastischer Bildhaftigkeit mit fein ausgetönten Klängen erstehen nut außer-
medizinischen und juristischen Sphäre, sondern auch bis in die Besetzung der unscheinbarsten Chargen hinein; es sei nur üaran erinnert, wie hier etwa das spezifische Klima eines Laboratoriums zu empfinden ist, oder welche Rolle in diesem ebenso geschickt wie taktvoll gedrehten Film die Musik spielt. Die Besetzung ist so, daß eiaentlich jede Figur aus* führlich betrachtet und beschrieben werden müßte. Drei wundervoll ausgearbeitete, im Typus wie in der Individualität gleichermaßen instinktsicher erfaßte und schauspielerisch belichtete Gestalten aus der ärztlichen Welt geben Hartmann, W i eman und P o n t o. Eine erschütternde Gestalt: die Hanna der Heidemarie Hatheyer, der die Wandlung des jungen, liebewarmen Geschövies vom sprühenden Temperament bis in die Agonie der letzten Stunde mit unheimlicher Dollkommenheit gelingt Da ferner, von eingehender Würdigung zu fchwei« gen, nicht der größere Teil des Perfonenzettels abgeschrieben werden kann, seien einige der charaktervollsten Köpfe aus dem wie ein Kammer- orchester aufeinander eingespielten und abgestimmten Ensemble heroorgehoben: Harald Paulsen, Christian Kayhler, Albert Florath, Hans Nielsen, Margarethe H a a g e n und die von der Tobis entdeckte Nachwuchsspielerin Charlotte Thiele. — Auch der vorzügliche Kameramann f F. B e h n - G r u n d und Norbert Schultze (Musik) seien wenigstens genannt — ,Zch klage an"
ordentlich groß entwickelten Steigerungen, feinsinnig dem Idyllischen ebenso nachgebend, rote mannhaft geschwellt von Tatendrang, triumpht^ rend im Siegesthema. Neben dem Triumphmarsch aus „Aida" sei ganz besonders die Ouvertüre zum „Nachtlager in Granada" hervorgehoben in der Frische ihrer Klanglichkeit.
Aus bem zweiten Programmteil verdient ote
lifung von Thailand gibt über den Rundfunk bekamt, daß javanische Streitkräfte an verschiedenen ^«gischen Punkten Süd-Dhailands gelandet sind.
Die die Agentur Domei aus Bangkok meldet, tty die in Thailand vorrückenden japanischen trippen am 8.12. kurz nach 21 Ahr in Bang* k o? einmarschiert.
Das Seegefecht vor Schanghai.
schanghai, 8. De^. (DNB.) Kurz nach 4 Uhr nirgens rückten japanische Panzereinheiten in die nichtige Haupt- und Hafenstraße Bund in S ch a n g- hnä ein. Japanische Patrouillen besetzten die Zu- gÜ-ge und Nebenstraßen der Bund. Bald darauf fism die er st en Schüsse zwischen englischen un1, USA.Kanonenbooten mit einem japanischen kruder. Japanische Flieger griffen in das Gefecht Ljr und warfen Bomben. Inzwischen führte ein ja- Ionischer Zerstörer kleinere Boote mit Kapermann- Fiften heran. Der japanische Kreuzer, der japa- pjifje Zerstörer und die auf dem Bund ausgestellten pnzergeschütze erzielten sofort die Feuerüderlegen- hk-. Das englische Kanenboot erhielt einen schweren Jaffer, der das Schiff in Brand setzte und zum 6 nfen brachte. Japanische Kapermannschaften firmten darauf bas USA. «Kanonenboot Jir* hißten bie japanische Flagge. Das Gefecht igierte etwa 20 Minuten. Um 6.30 Uhr rückten die jaonischen Panzerwagen vom Bund ab und japa- jiihe Stadtpatrouillen zogen ein.
Oie Konzessionen in Tientsin und Schanghai besetzt.
LSA.-Soldaten in Tientsin nnb Peking entwaffnet.
Das sehr ernste Problem, ob ber Arzt den unheilbar Kranken auf besten Verlangen durch einen schnellen unb schmerzlosen Tod von seinen Leiden erlösen dürfe, wird in diesem großen und großartig gestalteten Film in feiner ganzen Trag- weite und von den verschiedensten Blickpunkten her zur Diskussion gestellt. Die Grundlage für das Drehbuch von Eberhard F r o ro e i n bildeten Motive des Romans „Sendung u>nd Gewissen" von Hellmuth Unger und eine Idee von Harald B r a 11 Es fehlt uns heute an Raum, den hier aufgeworfenen Fragen so einläßlich nachzugehen, rote es wünschenswert wäre; es muß genügen, auf ihre gründ- sätzliche Tragweite zu verweisen und auf die vielfach verzweigte und sich überschneidende Problematik, die der Film aus der rein menschlichen über bie rein mebizinische mit gewaltiger Steigerung in die juristische Sphäre hinüberspielt, wo sowohl der menschliche und kriminelle als auch der medizinische Fall, seines ursprünglich persönlichen Charakters entkleidet, am Ende eine vrinzipielle, allgemein aktuelle und, wenn man will, politische Bedeutung gewinnt. Die äußeren Spannungen und seelischen Erschütterungen, welche die Aufrollung eines der- artigen, beispielhaft gewählten Falles entbindet, werden in der Inszenierung Liebeneiners auf eine Weise unb mit Mitteln entwickelt, bie meisterhaft genannt werben müssen: man spürt, was - - , .
wiederum leibet nicht in Einzelheiten verfolgt wer- fit) seien wenigstens genannt.
kann, bie Hand des großen Regisseurs nicht wurde mit hohen Prädikaten ausi in der Verwirklichung der menschlichen, der I *
„Nun sagen Sie mir einmal in aller Ruhe, Herr fciipar", begann Kammin beinahe gemütlich, ,,wa« r-mr Sie nach ber Explosion eine so erstaunliche Ciiaratterroanblung durchgemacht haben! Sie sind ei sehr strenger, pflichteifriger und beinahe pedan« ;tti) genauer Ches für Ihren ganzen Betrieb. S e P egen streng darauf zu achten, daß auchdie tiinften Schäden vermieden werden. Sie erfuhren gmz plötzlich, daß mit Herrn Wand auch die Er- 9±niffe seiner neuen Forschung, die Plane und Be ichnungen der letzten Erfindung, vernichtet waren. Lese Tatsache habenSie aber^mit bemerkenswerter Tgeichgültigkeit hingenommen."
Kammin musterte sein Gegenüber mit b-'NÄ>° i-u-rndem «lief. Mich-t Ich wie kosZ'mert zuerst «if ben Kommissar und bann aus Kaspar. Ler bann machte eine gewaltige Anst^ngung um kme Fassung zu bewahren. Zuerst lies sein G s ch gmi an unb wurde dann unvermittelt rot.
„Herr", gurgelte er mühsam „Was wollen Sie kzentlich von mir? Zuerst stellen Sie BehauMn Hit auf, die völlig aus der Luft gegriffen s Xlt!" Kammins Stimme warmem
schweren Oberkörper schräg über L™ habe ich mir l-..z .....x
®a6 Sie.u,nausr.chNg^,nb schwer nu ä, 3 ( Feember also iemand antots
als Wand, die Schlud an der Explosion Haven
Hütttiaes 9 \lnb das soll ber Grund für Ihren Streit mit üräTaab i SBanb wie für Ihre verschlossene flaltung nach ber Erplosion gewesen fein?"
- • ' - 3a, nur das allein. Sie können meinen Kom-
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geling, 8. Dezember. (Europapreß.) Die tn fr drei nord chinesischen Städten Peking, Tientsin Pi» Tschingwangtau stationierten 200 nordamerika- nrben Seesoldaten, deren bereits beschlossener Ab« innsport nach Manila nicht mehr rechtzeitig er« Wn konnte, wurden Montagmittag von japani- Mt n Truppen entwaffnet. Die Entwaffnung tilgte auf Grund einer Vereinbarung. Die japa« „che Armee hat am Montagmorgen in Tientsin Li Verwaltung der gesamten englischen K o n« zisssion übernommen. Die japanische Armee jrb nunmehr alle strategischen Punkte innerhalb fr Stadt kontrollieren. Die an bie britische Kon- y ion anstoßenden Gebiete unterstehen gleichfalls fr japanischen Kontrolle.
Seit >0 Uhr rückte, wie gestern schon kurz ge- nldet, iäpanifches Militär in die Internationale y-derlassung in Schanghai ein. Die militä- t.lje Besetzung der Niederlassung, die nach außen h abgesperrt ist, begann mit der Besetzung ber «glichen unb amerikanischen Ge- b ude an ber Wassersront. Das städtische Wasser- vrk, das Gaswerk, bas Telegraphenamt, bas Ra- frr, und das Telephonamt mürben besetzt. Vor bra englischen unb amerikanischen Behörden sind jeanische Posten aufgezogen. Sämtliche Banken fto geschlossen. Devisennotierungen finden nfj)t statt. Die englischen und amerikanischen 9Unbf untftationen haben ihren Dienst eingestellt und beschränken sich auf die Be- hmtgObe der japanischen Proklamation. Die kntiachsenpropagan da ist von den Stra- fr-i unb aus ben Schaufenstern der englischen unb ar erikanischen Geschäftshäuser verschwunden, ^spanische Tanks sind auf dem Rennplatz, bem Sutrum ber Internationalen Niederlassung, ausge- il stieren. Die Besetzung ging bisher ohne nennens- »rte Zwischenfälle vor sich.
Fortsetzung der Operationen gegen T^ckungking.
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