Das interessiert die Hausfrau
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Immer
Dem ortszuständigen
Wieviel mehr Waschpulver braucht man für
das linke Tuch?
Ihre Verlobung geben bekannt
WERRE DRUCKSACHEN
VVCRDC Brühl. Gießen
Lollar
Stadthagen
München
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Erika Wenzel Rudolf Reisinger
macht die Kinde? gesund und kräftig, bewahrt fle vor Ver- dauungsNörungen, spart der Mutter alfo Mühe, Sorge, Seid.
erziehung beitsfront
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liefert Brühl'sche Druckerei
Das linke Handtuch ist viel sauberer. Muß man da nicht annehmen, daß zum Waschen dieses Handtuchs mehr Waschpulver verbraucht wurde? Das ist aber nicht der Fall! Das linke Tuch wurde nur länger und gründlicher eingeweicht.
Wie kommt es nun, daß das Einweichen soviel Schmutz herauszieht? 0n einer guten Einweichlösung quillt die Wäschefaser auf. Dabei zerspringt die Schmutzkruste. Der Schmutz wird weich, hebt sich vom Gewebe ab und wird dann von der Einweichlösung festgehalten. Diese Schmuhlösung braucht natürlich Zeit. Sn zwei bis drei Stunden— wie manche Hausfrauen meinen — ist das nicht geschafft. Erst wenn man die Wäsche über Nacht, d. h. min
destens zwölf Stunden, in der Einweichlösung läßt, kann sich ihre Wirkung voll entfalten.
Fe mehr von dem Einweichmittel Sie dabei nehmen, um so besser ist natürlich der Erfolg. Am so leichter ist dann auch das nachfolgende Waschen, und um so weniger Waschpulver brauchen Sie. — Sie brauchen auch keine Sorge zu haben, daß gründliches Einweichen der Wäsche schädlich ist. Die Wäsche wird im Gegenteil mehr geschont, weil sie dann nicht hart gerieben zu werden braucht.
Aber eins ist zu beachten: Niemals heiß einweichen! Wäscheschmuh seht sich aus den verschiedensten Stoffen zusammen: Fett, Eiweiß, Stärke, Farbteilchen, Nuß usw. Sn heißer Lösung gerinnen eiweißhaltige Beschmutzungen, wie Blut, Eiter usw.; sie werden — wie wir das vom Eierkochen her wissen — hart und geben häßliche Flecke, die sich nur schwer wieder aus der Wäsche entfernen lassen.
Also am besten kalt oder schwachwarm ein- weichen und am andern Morgen gut spülen, bevor die Wäsche in den Kessel kommt. Das ist
Für die uns zu unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Hedwig Schneider Heini Seibert
Höhensonne
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** Vom Kaninchenzuchtverein Gießen. Am letzten Sonntagmorgen fand im „Burghof" in Gießen eine Tischbewertung von Kaninchen statt, wozu der Kaninchenzuchjverein Gießen den Preisrichter H. Dietrich aus Klein-Karben bestellt hatte. Die Züchter können mit ihrem neuen Zuchtmaterial in den anerkannten Wirtschaftsrassen, wie Angora, Gr.-Chinchilla, Deutsche Widder, Wiener Weiß, Wiener Blau und Klein-Chinchilla, zufrieden sein. Die Veranstaltung war zugleich eine Vorschau für die Anfang November stattfindende
Schau, welche auch im „Burghof" stattfindet. Der Kreisfachgruppenvorsitzende Kreiling konnte 20 Tiere auswählen, die dieser Tage als Exporttiere ins Ausland gingen, um auch dort die Kaninchenzucht nach deutscher Zuchtrichtung auszurichten; es kam hierzu nur bestes Zuchtmaterial in Frage, 'wofür die Züchter gute Preise erzielten.
Gefängnis für einen Denunzianten.
LPD. Marburg, 8. Okt. Vor einiger Zeit wurde einer Behörde ein Schriftstück ohne Angabe des Absenders zugeschickt, worin man mitteilte, daß ein Einwohner eines Ortes im Kreise Frankenberg
vielen Hausfrauen ftemd. Aber man erfemtl m den Nutzen, wenn man mal darauf achtet, wie« a viel Schmutz sich dabei aus der Wäsche löst, ; Auf diese Weise wird viel Waschpulver gespart» 1 And noch einen Wink: Schütten Sie die brauchte Waschlauge nicht weg! ZumScheuerv von Fußböden, Fliesen uyd Fensterrahmen II leistet sie immer noch gute Dienste. Wenn Sie B nicht gleich scheuern wollen, lassen Sie die Lauge einfach solange stehen. Auf keinen Fall W sollte man zum Scheuern heute Seife oder» Waschpulver nehmen. Bei hartnäckigen Flek«« ken nimmt man etwas Scheuerpulver auf den II Lappen.
Das sind einige kleine, aber wertvolle Tips füf 3 die Lösung der Aufgabe: „Mit weniger Wasch» ■ Pulver bessere Wirkung!" Wer richtig ein»» weicht, das Waschwasser vor Bereitung der » Lauge enthärtet und die Waschlauge richtig j ausnutzt, kommt mit dem Waschpulver viel I weiter. Das bringt nicht nur Gewinn für den 1 eigenen Haushalt und erleichtert die Arbeit, ! sondern leistet gerade jetzt im Kriege auch | unserer Volkswirtschaft wertvolle Dienste.
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lichem Fliegeralarm diesen Rus in Straßen und Höfen. Muß das sein? Nach zwei Jahren Krieg und Verdunkelung? — Die Aufforderung ist übrigens sachlich gar nicht einmal richtig. Man kann nicht im Dunkeln leben, muß also bei Dunkelheit Licht machen. Richtiger müßte es heißen: Verdunkelt eure Wohnungen und Häuser einwandfrei! Verbessert eure Verdunkelungsvorrichtungen!
Wo Leben ist, wirft der Feind seine Bomben ab. Nur vollkommene Dunkelheit schützt bei Nacht davor, als Angriffsziel zu dienen. Der Selbsterhaltungstrieb gebietet, einwandfrei zu verdunkeln und jeden verräterischen Lichtschein im Freien zu vermeiden.
Marburg x. Z. im Felde. _______03354/
bei Dunkelheit. Es ist deshalb unerläßlich, daß der Zustand der Zugangswege eine möglichst gefahrlose Benutzung gewährleistet. Auch die Hebung der Baupolizei, bei älteren Miechäusern in der Regel keine Kellerbeleuchtung zu verlangen, ist nach dem Urteil hinfällig geworden. Den Mieter trifft aber neben dem Hauswirt ein Mitverschulden, weil er als langjähriger Bewohner die Kellertreppe genau kannte und eine Beleuchtung mit sich nehmen mußte.
Gießener Dochenmarktpreise.
Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware. Für B-Ware oder abfallende Ware !owie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.
* Gießen, 9. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, grün, 8 bis 12, Weißkraut 5 bis 9, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 10, rote Rüben 10, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 8, Unterkohlrabi 7, Mischgemüse 8 bis 10, Tomaten 20 bis 30, Zwiebeln 12 bis 15, Schwarzwurzeln 40, Kürbis 10, Lauch 20, Sellerie 20, Blumenkohl 20 bis 50, Salat 12 bis 15, Endivien 10 bis 15, Rettich 10 bis 15, Radieschen, Bund 12 Rpf.
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Gießen.
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wieder hört man abends und bei nächt-
Für die so zahlreichen Aufmerksamkeiten, Glückwünsche und Geschenke, die mir zu meinem 80. Geburtstage entgegengebracht wurden, danke ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten aufs herzlichste
Konrad Moos
Metzgermeister Lollar, 8. Oktober 1941.
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Personenstands- und Beiriebsaufnahme
am 10. Oktober.
Behandlung von häuten, die bei Hausschlachtungen ansilllen.
NSG. Bereits im vergangenen Hausschlachtungsjahr sind die Hausschlachtenden durch die Presse darauf aufmerksam gemacht worden, daß sie ihre Lederversorgung durch Enthäutung der Schweine verbessern können. Die so gewonnenen Häute konnten im vergangenen Jahr nur durch Lohngerbung verwertet werden. Die Reichsstelle für Lederwirtschaft bat nunmehr, mit Zustimmung des Reichswirt- scbaftsministers, bei Ablieferung der Häute hausge- jcylachteter Schweine neben der noch beschränkt zu- gelossenen Lohngerbung auch einen wahlweisen Bezug von fertigem Leder oder Schuhen zugelassen. Um alle Personen, die Hausschlachtungen durchführen, hiervon zu unterrichten, ist durch die Hauptoereinigung der deutschen Diehwirtschaft auf Veranlassung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft ein Merkblatt zusammengestellt worden, das auf die Enthäutung, das Behandeln der anfallenden Hausschlachtungserzeugnisse, die Ablieferung der Häute und aus den Bezug von Leder
Lustschuhanlagen frei von der ckinheitsbewertung.
Der Reichsfinanzminister hatte bereits früher die Auffassung vertreten, daß Luftschutzhnlagen, die ausschließlich Zwecken des zivilen Luftschutzes dienen, keinen eigentlichen Vermögenswert in steuerlicher Hinsicht darstellen. Sie sind deshalb bei der Bewertung außer Betracht zu lassen. Diese Bestimmung galt zunächst nur für das Betriebsvermögen. Wie der Minister nunmehr anordnet, ist sie auch auf die anderen Vermögensarten anzuwenden. Solche Luftschutzanlagen sind daher allgemein bei der Einheitsbewertung des Grundbesitzes außer Betracht zu lassen.
Beleuchtungspflicht für Zugangswege zum Lustschutzraum
Bei Fliegeralarm glitt ein Mieter auf der unbeleuchteten Treppe zum Lufschutzraum aus und zog sich Verletzungen zu. Er erhob gegen den Hauswirt Klage auf Schadenersatz. Das Oberlandesgericht Darmstadt gab der Klage zur Hälfte statt. Das Urteil (Deutsches Recht,'1941, 2133) führt u. a. aus: Wenn auch in den ersten Ausführungsbestimmungen zu § 1 der 9. Durchführungsverordnung zum Luftschutzgesetz die Beleuchtung der Zugangswege zu den Luftschutzraumanlagen nicht ausdrücklich angeordnet ist, so ergibt sich diese Pflicht gleichwohl aus dem Sinn und Zweck der ganzen Luftschutzbestimmungen, insbesondere aus der 9. Durchführungsverordnung. Denn die Zugänge zu Luftschutzräumen werden bei Fliegeralarm verstärkt und vielfach in größter Eile benutzt, und zwar vorwiegend
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8. Oktober 1941
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werden dem Haushaltsvorstand die Eintragungen erleichtern.
Kinder und andere Personen aus luftgefährdeten Gebieten, die bis auf weiteres ihren Aufenchalt anderswo genommen haben, gelten nach wie vor als zu ihrem bisherigen Haushalt gehörig, aber als „vorübergehend abwesend". Sie sind deshalb in dem Abschnitt der Haushaltsliste einzutragen, der überschrieben ist „Zum Haushalt gehörig, aber vorübergehend abwesende Personen".
Sind diese Kinder und andere Personen an ihrem vorübergehenden Aufenthaltsort in einen Haushalt ausgenommen, so gelten sie bei diesem Haushaltsvorstand als „im Haushalt anwesend". Sie gehören demgegenüber in den Abschnitt A der Hausyalts- liste. Der Haushaltsvorstand darf jedoch in diesem Fall das Kind in der Spalte 3 nicht als „Kind" oder „Pflegekind" bezeichnen, sondern er muß angeben „Kind aus luftgefährdetem Gebiet".
Keine Durchführung in Gießen.
Wie wir auf Anfrage bei der Stadtverwaltung Gießen hören, wird mit Genehmigung des Oberfinanzpräsidenten Hessen in Darmstadt von der Durchführung der Personenstands- und Betriebsaufnahme in Gießen und seinen Vororten Wieseck und Klein-Linden abgesehen.
Das Gesamtergebnis des Schießens auf die Saumeisterschast.
Das Gesamtergebnis des Schießens auf die Gau« Meisterschaft, das in 3 Abteilungen, und zwar i« Kassel, Gießen und Frankfurt abgehalten wurdH 1 liegt nunmehr vor. Zu dem Vergleichschießen waren rund 100 der besten Jungschützen des Gaues zuge» lassen. Die Resultate zeigen trotz des Krieges eine,; hohen Leistungsstand. Im einzelnen wurden foi gende Ergebnisse erzielt:
1. Wehrmanngewehr. Schützen: Gau, Meistermannschaft wurde der Sch.V. Ffm, | 1. Mannschaft mit 864 Ringen. Es folgen Sch.A. I Ffm. 2. Mannsch. mit 861, Sch.V. Gießen 860, Sch.V. Kassel 856, SA.Kämpfsp. Ffm. 850 und Sch.Ges. Wiesbaden mit 820 Ringen. Oaumei« ster mürbe Heinr. Appel von Sch.V. Gießen
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Am 10. Oktober findet die Personenstands- und Vetriebsaufnahme statt. Jeder Haushaltsvorstand hat dazu eine Haushaltsliste auszufüllen. Ein Haushaltsvorstand, der keine Haushaltsliste von dem Grundstücksbesitzer erhalten haben sollte, muß sie von dem Grundstücksbesitzer anfordern.
Die Eintragungen in die Haushaltsliste müssen gut leserlich sein. Es müssen alle Spalten ausgefüllt werden. Alle verlangten Angaben sind wichtig. Haushaltsvorstände, die das nicht beachten, bereiten den Behörden und sich selbst unnötige Arbeit. Die nachträglichen besonderen Ermittlungen erfordern viel Zeit- und Kostenaufwand.
Für Arbeitnehmer, die in den Haushaltslisten ungenaue oder unvollständige Angaben machen, können steuerliche Nachteile entstehen. Ihre Lohnsteuerkarten können nicht rechtzeitig oder nicht mit der richtigen Steuergruppe ausgeschrieben werden. Es kann infolge falscher oder ungenügender Ausfüllung der Haushaltsliste vorkommen, daß dem Arbeitnehmer höhere Steuerbeträge einbehalten werden als im Fall der richtigen Ausfüllung.
Die Haushaltslisten enthalten eine Anleitung für den Haushaltsvorstand. Alle Haushaltsvorstände werden gebeten, diese Anleitung vor der Ausfüllung der Haushaltsliste durchzulesen. Die Haushaltslisten sind auch mit Mustereintragungen versehen. Sie
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mit 238 Ringen. Es folgen die Einzelschützen: Röh. lig Sch.V. Kassel mit 237, A. Plett Sch.V. Bocken- heim 235, K. Berk SA. Ffm. 231, H. Schmidt Sch.» V. Ffm. 228, H. Rehm und W. Zilch Sch.V. Ffm. 227, E. Peter Sch.Ges. Wiesbaden 225 und F. Uü» ting Sch.Ges. Wiesbaden mit 222 Ringen. Alterz. schützen: Gausiegermannschaft wurde der Sch.V. Gießen mit 814 Ringen. Gausie» ger: Gg. Schilling, Sch.V. Gießen, mit 237 Ringen.
2. Kleinkaliberbüchse, militärischer An. schlag. Schützen: G a u m ei st e r m a n n s ch a ft: SA.Kämpfsp. Ffm. 1. Mannsch. 617 Ringe. Es folgen Sch.V. Ffm. 614, Sch.Ges. Wiesbaden 585, Postsp. Ffm. 583, Rb. Fulda 582, Sch.V. Wiesb.. Biebrich 578, Sch.V. Kassel 576, KKSV. Gut Zick Hanau 570 und Polizei-Sportver. Kassel mit 567 Ringen. Gaumei st er: Franz Haury Sch.V. Ffm. mit 161 Ringen. Es folgen F. Uitting Sch.Ges. Wiesbaden 160, W. Grimm Postsp. Ffm 157, Fü Salzner SA. Ffm 156, R. Werkhäuser SA. Ffm. 155, W. Schmidt Sch.V. Ffm 155, K. Berk SA. Ffm. 154, H. Roch Rb. Fulda.153, W. Herbck Biebrich 153, W. Trapp M. Dillenburg 153, F. Schwab Rb. Fulda 153, K. Schuchardt Sch.V. Kas« sel 153 und O. Reinke Polizei Kassel mit 153 Rin» aen. Altersschützen: Gausiegermann, schäft: SA.Kämpfsp. Ffm 597 Ringe. Gau» sieger: R. Konrad SA. Ffm 161 Ringe.
3. K^lei n kalib er, beliebiger Anschlag. Schill» zen: Gaumeistermannschaft: Sch.V. Ffm. 1. Mannsch. 645 Ringe. Es folgen: Postsp. Ffm. 612, SA. Ffm. 611, Sch.V. Ffm. 2. Mannsch. 60) und Sch.V. Kassel mit 607 Ringen. Gau meisten Franz Haury Sch.V. Ffm. 170 Ringe. Es folger: W. Schmidt Sch.V. Ffm 168, P. Becker Sch.Ges. Nordend Ffm. 162, Ph. Soldan Sch.V. Ffm. 162, M. Köhler SA. Ffm. 162, G. Fröhlich Sch.V. Kal. sel 162, M. Grimm Postsp. Ffm. 161, K. Blum Polizei Wiesbaden 160, E. Peter Sch.Ges. Wies« baden 160 und R. Hoffmann KKSV. Hermannsteia mit 160 Ringen. Altersschützen: G au sie« germannschaft: SA.Kämpfsp. Ffm. mit 605 Ringen. Gausieger: W. Wenzel SA. Ffm. mit 163 Ringen.
4. Scheibenpistole. (30 Schuß, 20er Scheibe, Mannsch. zu 4.) Gaumei st ermannschaft: Sch.V. Gießen 1634 Ringe. Gaum erster: R. Werkhäuser SA. Ffm. 444 Ringe.
5. Gebrauchspistole. (30 Schuß, Figuren« Scheibe mit 10 Ringen, Mannsch. zu 3.) G a u« Meistermannschaft: Sch.V. Ffm. 853 Ringe. G a u m e i st e r : W. Zilch Sch.V. Ffm 293 Ringe.
6. Olympische Schnellfeuerpistole. (6 Serien je 6 Schuß.) Gaumeister: W. Zilch Sch.D. Ffm 36/19 Treffer.
Jugendvergleichschießeu.
Kleinkaliber, militärischer Anschlag, 15 Schuß, 12er Scheibe. Gausiegermannschaft: Sch.V. Kassel 528 Ringe. Es folgen: Sch.Ges. Gießen 520, Sch.Ges. Nidda 502, Sch.Ges. Oberst- Schiel Ffm 500, Rb. Frielendorf 495, Sch.V. Gil" ßen 495, Sch.Gilde Herborn 492, Rb. Kassel 482 und Sch.Ges. Haiger 462 Ringe. G a u s i e g e r :» Herbert Küllmar Sch.V. Kassel 145 Ringe. Es folgen: W. Kugelstadt Sp.Sch. Wiesbaden 144, 9)1 Motschwiller Sch.V. Kassel 142, P. Rink Sch.Gilde Herborn 142, F. Helsenbein Sch.Ges. Gießen 138, H. Schäfer KKSV. Schlierbach 137, K. Schel)! Rb. Kassel 136, K. Ziegler Rb. Frielendorf 135, F ' Eitelmann „Teil" Sachsenhckkrsen 135, I. Hölzels Sch.V. Gießen 135, F. Herbert Oberst-Schiel Fsin. 135, W. Eckhardt Sch.Ges. Nidda 134 und F. Vogt Nauborn mit 134 Ringen.
und Schuhen aufmerksam macht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß den Hausschlachtungen vom Abrechnungsgewicht nichts als Vergütung für die Enthäutung abgezogen wird.
Richtiges Behandeln der bei Hausschlachtungen anfallenden Erzeugnisse.
NSG. In der Crnährungswirtschaft ist, um Verluste zu vermeiden, eine richtige Behandlung aller Nahrungsmittel notwendig. Da sich die Selbstversorger, auch die nicht landwirtschaftlichen Selbstversorger (Gruppe B), mit Fleisch und Fett durch die Hausschlachtung stets auf längere Zeit versorgen, ist gerade hier richtiges Schlachten und sachgemäßes Herstellen der Hausschlachtungserzeugnisse wichtig. Die Reichsanstalt für Fleischwirtschaft hat daher ein Merkblatt zusammenstellen lassen, das den Hausschlachtenden auf alle beim Schlachten und Konservieren zu beachtenden Maßnahmen aufmerksam machen soll. Das Merkblatt wird zukünftig jedem der Hausschlachtenden durch die Kartenausgabestelle bzw. das Ernahrungsamt mit der Ueberlassung des Genehmigungsbescheides ausgehändigt werden.
beitsausfall vermieden werde. Hierzu sei auch eine vernünftige Organisation unerläßlich. Betriebsoerbesserungen seien zu erzielen durch sorgfältig angewandte Arbeitszeitstudien, die auch der Ermittlung von Durchschnittsleistungen dienen. Mit der Arbeitsforschung, der Prüfung der Arbeitsmethoden und der Zeitmessung können aber nur Menschen mit guten charakterlichen Eigenschaften betraut werden, wenn alle aufgewandte Mühe zu einem Erfolg führen solle.
Den interessierten Zuhörern empfahl der Redner, die Lehrgemeinsckaften der DAF. zu besuchen, in denen Arbeitsforschung, Arbeitsmethoden und Zeitmessung auf Grund der „Refa" eingehend gelehrt werden.
Die klaren Ausführungen des Redners wurden mit reichem Beifall belohnt; eine rege Aussprache schloß sich an. Mit dem Gruß an den Führer fand der wohlgelungene und lehrreiche Vortragsabend sein Ende.
Der llebergewinn nach ß 22 der Kriegswirtschaffsverordnung.
Eine Vortragsreihe der DAF.
Da die erste Vortragsreihe über die Errechnung und Abführung des Uebergewinns nach §22 der Kriegswirtfckaftsverordnung überfüllt war und weitere Interessenten nicht mehr zugelassen werden konnten, beabsichtiat die Deutsche Arbeitsfront eine nochmalige Durchführung. Als Referent wurde Prof. Dr. W. Aul er vom Institut für Wirtschaftswissenschaft der Universität Gießen verpflichtet. Die einzelnen Bestimmungen über die Errechnung und Abführung des Uebergewinns werden in der Vortragsreihe eingehend behandelt und an Hand praktischer Beispiele besprochen und erläutert. Eine Aussprache, in der allen Hörern Gelegenheit gegeben ist, noch bestehende' Zweifelsfragen klären zu lassen, unterstreicht die praxisnahe Durchführung der Vortragsreihe. An der Vortragsreihe dürften in erster Linie alle Betriebsführer und führenden Mitarbeiter, die im Rechnungswesen der Betriebe tätig sind, Bücherrevisoren und Steuerberater interessiert sein. Zwecks näherer Auskunft
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es nicht so genau mit den gesetzlichen Bestimmungen betreffend Derfütterung von Brotgetreide nehme. Zuständigen Aussichtsbeamten gelang es bald, den Schreiber der anonymen Anzeige in der Person eines Nachbarn des Beschuldigten ausfindig zu machen. Zugleich wurde auch festgestellt, daß die in dem Schriftstück gemachten Mit
teilungen nicht der Wahrheit entsprachen. Die Folge war, daß der schreiblustige Mann vom Amtsgericht in Frankenberg wegen falscher Anschuldigung und Verleumdung zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Auf die Berufung hin beschäftigte sich die hiesige Strafkammer noch einmal ausführlich mit der Angelegenheit. Die Verhandlung endete damit, daß der Angeklagte, ein älterer Mann, zu drei Monaten Gesang- n i s und Veröffentlichung des Urteils verurteilt wurde. Bei der Begründung wurde erwähnt, daß solche Verdächtigungen, durch die den dafür zuständigen Behörden so viel unnötige Arbeit entstände, eigentlich höher bestraft werden müßten. Nur mit Rücksicht auf die besonderen Verhältnisse des Angeklagten habe man diesmal noch Milderungsgründe angenommen.
Das beliebte 3883 r Landbrot (Roggen- Misch brot) ist wieder eingetroffen 2-Kilo-Laib 58 Pf.
Hch.Kalbfleisch
Liebigstrafce 66 Fernruf 3685
wende man sich an die Hauptstelle für Berufsund Betriebsführung der Deutschen Ar-


