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8. Äug. (DNB.) Das imperialistische

>iesem Krieg auf militärischem Gebiet in selbst für amerikanische Ausmaße erstaunlichem Umfang und

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Berlin, Uebergrerfen Süden des

Militärmissionen.

der Ausführung der nordamerikanischen

deren nationalen Luftverkehrsgesellschaften sind irt Gange. Die Betriebs st offsperre spielt du« bei als Druckmittel die größte Rolle. Die ecuado­rianische Gesellschaft Sedta ebenso wie das m Brasilien ein umfangreiches Flugnetz unterhaltest Condor-Syndikat wurden die ersten Opfer! dieser Politik.

Der politische Schlußstein.

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taffierung ihrer Umgebung seinen ersten weithin ichtbaren Ausdruck gefunden Hatte, setzte sich in

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der Vereinigten Staaten nach dem Kontinents, das mit Schaffen der Panama-Kanal-Zone und der militärischen Aus-

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Unsere Karte veranschaulicht die Pläne sehr deutlich. Die schwarzen Punkte zeigen die den USA. zur' Verfügung stehenden Marine - und Luststützpunkte an. Schwarze Ringe deuten von den USA. öffentlich und geheim geforderte Stützpunkte an. (Karte: Scherl-Bilderdienst-M.)

Die Krönung der gesamten Stützpunktpolitu! aber finden wir in einer diplomatischen Akte, den^. es mußte sichergestellt werden, daß die Stützpunktti Uün im Ernstfälle auch benutzt werden tonnen Wäre es doch möglich gewesen, daß eine der bei teiligten Mächte, wie es selbstverständliche PfliG eines neutralen Staates im Sinne des normale

Tempo fort. Nichts geringeres ist das Ziel der Re­gierung der Vereinigten Staaten als das ganze Jberv-Amerika mit einem Gürtel von Stützpunkten für feine Land-, Luft- und Se- streitkräfte zu umgeben, ja, für die Luftwaffe auch mit einem Netz von solchen Stützpunkten zu über­ziehen, was, in die Tat umgesetzt, die absolute und ungeteilte Herrschaft der Vereinigten Staaten über die ibero-amerikanischen Staaten zur Folge haben würde.

Im Anschluß an das Tauschgeschäft mit England: Zerstörer gegen Stützpunkte, begann das Vorgehen gegenüber den Staaten des Südens: als diese den vertraulichen diplomatischen Sondie­rungen der USA. Widerstreben entgegensetzten, er­klärte Staatssekretär Hüll im September v. I.: Die Regierung der Vereinigten Staaten hätte das Tauschgeschäft mit England nicht nur unternommen, um die eigene Verteidigungskraft zu stärken, son­dern auch um mrt den anderen amerikani­schen Republiken an der gemeinsamen Ver­teidigung der westlichen Hemisphäre zusammenzuarbeiten. Neben dieser Verbrämung mit dem Ideal der panamerikanischen Verteidigung wurde . versucht, die ibero-amerikanischen Staaten auf dem Wege brutaler Einschüchte­rung, wobei angebliche Angriffsabsichten der Achsenmächte als Schreckmittel herhalten mußten, wie durch wirtschaftlichen Druck und das Angebot von Anleihen für die Stützpunktpolitik der Ver­einigten Staaten gefügig zu machen. Da, wo sich immer noch Widerstand zeigte, wurden die Metho­den gewechselt. So schlugen die Vereinigten Staaten insbesondere den ABC-Staaten den Ausbau von Stützpunkten für deren eigene Landes- Verteidigung vor; doch dieser Ausbau sollte mit nordamerikanischer Hilfe, mit nord- amerikanischen Technikern, Beratern und Bauunter­nehmern, mit dem erforderlichen Kriegsmaterial nordamerikanischer Herkunft erfvlgen.

Die Ergebnisse.

Nach etwa einjähriger Anwendung dieser politi­schen Methoden können folgende Ergebnisse festge­stellt werden: Voller Erfolg in den Gebieten der kleinen zentralamerikanischen Repu- b l i k e n , die wirtschaftlich und militärisch schon so stark unter dem Einfluß der Vereinigten Staaten stehen, daß einzelne von ihnen den Vereinigten Staaten Stützpunkte sogar geradezu angeboten haben. Kriegsmaterial und Flugzeuge unter dem Kommando nordamerikanischer Offiziere befinden sich bereits dort an Ort und Stelle. Die Flugstütz­punkte werden von nordamerikanischen Technikern und nordamerikanischem Material, wie z. B. in Haiti, Nicaragua und Guatemala aus­gebaut. Mexiko hat sich bereiterklärt, auf eigene Kosten mit eigenen Ingenieuren und Arbeitern sein Verteidigungsnetz auszubauen und dieses im Kriegsfall den Vereinigten Staaten zur Verfügung zu stellen. Es gestattet den Militär­flugzeugen der Vereinigten Staaten das Ueberflie- gen mexikanischen Hoheitsgebietes und die Be­nutzung feiner Flugplätze.

Die drei Republiken Venezuela, (Kolum­bien und Ecuadvr haben den Vereinigten Staaten gestattet, daß nordamerikanische Offiizere ihre st e n ge w äs s e r und Inseln unter dem Gesichtspunkt der Stützpunktanlage vermessen. Die hier zu errichtenden Stützpunkte sollen den ameri­kanischen Staaten zu Dollar-Millionen verpach- t e t werden. Brasilien war der Gegenstand be­sonderer Pressionen, weil die Vereinigten Staaten den Atlantik zwischen Natal und D a - k a r beherrschen wollen. Schon benutzten nordame­rikanisch-kanadische Nachschubtransporte für die britischen Streitkräfte in Afrika Natal als Stützpunkt; und dieser Tage erhielten die Pan American Airways von der brasilianischen Regie­rung die Genehmigung, acht Flugplätze an der atlantischen Küste zu bauen bzw. auszubauen, die für den militärischen Gebrauch durch die nordameri­kanische Luftwaffe bestimmt sind. Zn Peru hat der Senat einen Gesetzentwurf über die Errichtung einer nordamerikanischen Werft und einer Torpedo­station angenommen, die im Kriegsfall den Ver­einigten Staaten zur Verfügung stehen soll. Uru- g u a y versteckte seine Bereitwilligkeit hinter der Formel, daß seine Stützpunkte sämtlichen ame­rikanischen Staaten zur gemeinsamen kontinentalen Verteidigung zur Verfügung stehen sollten. In Paraguay und Bolivien, den beiden Bin­nenstaaten Jbero-Amerikas, richtet sich das Inter­esse der Vereinigten Staaten auf die Ueberlassung pon Flugbulen.

geist, der Heldenmut, die zähe Ausdauer des beifc scheu Soldaten, der auf die denkbar besten Waffq und eine unübertreffliche Schulung vertrau,, konnte, auch gegen den bisher härtesten Gegner e:< wiesen, der der deutschen Wehrmacht entgegengü treten ist. Die unvorstellbaren Zahlen an Gesang!« nen, die um ein mehrfaches höheren blutigen 93e> lüfte, die Riesenmengen an erbeutetem Kriegsgerij aller Art geben erst einen Begriff von dem Massen aufgebot ijodjgerüfteter bolschewistischer Heere, d, zum Stoß in das Herz Europas bestimmt war,, und nun von den Schlägen der deutschen Weh-Z macht ins Mark getroffen, auf den Schlachtfelds der Ukraine, Weißrutheniens und Estlands oerni^ tet sind ober in tödlicher Umklammerung gleich^ Schicksal entgegengehen. Der Feind hat erbittet gekämpft, kein Einsatz an Menschen und Materij war ihm zu hoch, auch die schwersten Verluste«ht er nicht gescheut, um bis zum Letzten dem deutsch^ Angriff zähesten Widerstand entgegenzusetzen und a Gegenangriffen auszuholen. Aber weder die zahle:, mäßige Ueberlegenheit, noch das dem Verteidige .äußerst günstige Gelände haben ihm den Erfolg bringen können. Der Verlust von Millionen bestik Feldtruppen und der größten Masse schwerer Wa, fen, Flugzeuge und Kriegsgerät hat die Verleid, gungskraft der Sowjetarmeen derart geschwächt daß sie dem im neugestärkten Bewußtsein fein« Ueberlegenheit in den dritten Abschnitt seiner Dpi rationen eintretenden deutschen Ostheer den Sorbett des Sieges nicht mehr zu entreißen vermögen.

Dr. Fr. W. Lange,

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Sprachgebrauches ist, die Benutzung der Stütz' punkte durch die Vereinigten Staaten im Falle ihre! Beteiligung am Kriege verweigerte. So ließ dit uruguayische Regierung im Juni duld ihre Gesandten in sämtlichen Staaten des amerild nischen Kontinents den Entwurf einer Entschließung überreichen, in der vorgeschlagen wird, daß M amerikanischen Länder einen Staat des amerikan- schen Kontinents, der sich im Krieg mit eine! nichtamerikanischen Macht befindet, nidH a 15 kriegführend betrachten sollen. Dai- Ziel des Vorschlages ist, kriegführenden Staats des amerikanischen Kontinents nach wie vor di! Häfen, Flugplätze und sonstigen militärischen 6ir' richlungen der übrigen amerikanischen Staaten gehindert zur Verfügung zu stellen. Wenn diest! Vorschlag auch von Uruguay ausaing, so beste-.' doch kein Zweifel darüber, daß er feinen Ursprung einer Inspiration durch die Vereinigte' Staaten verdankt. Bedürfte es hierfür nod eines Beweises, so kann er in der im überschwenA liehen Tone gehaltenen zustimmenden Antwortno» der Regierung der Vereinigten Staaten gesehen werden. Brasilien, Bolivien und Ecuador haben vs» reits zugestimmt. e

Im Vorstehenden sind nur Tatsachen air einandergereiht. Sie beweisen das ebenso ziewd wußte wie rücksichtslose Vorgehen, das Rooseock anwendet, um die ibero-amerikanischen Staaten militärisch botmäßig zu machen. Der GeneralangE der Vereinigten Staaten auf die Staaten Iberer' Amerikas ist auf allen Gebieten eröffnet. Den ju zum Terror gesteigerten Mitteln, mit denen D'- Vereinigt^ Staaten Men AgrnH MreL

Gegenwehr der Sowjets wurde genährt durch die Zuführung immer neuer Streitkräfte längs der Eisenbahn und Autostraße WjasmaSmolensk, die Timoschenko mit aller Macht offenzuhalten bestrebt war. Doch die Sicherungslinie der am Rande des Brük- kenkopfes auseinandergezogenen Angriffsdivisionen hielt dem Ansturm der in unaufhörlich aufeinander­folgenden Wellen vorgetriebenen Sowjets stand, bis die nachrückenden Infanteriedivisionen ausreichende Verstärkung brachten und es gelang, nun auch die Lebenslinie der Sowjets an der Straße Wjasma Smolensk abzuschneiden und nördlich des Dnjepr einen neuen Kessel zu bilden. Immer enger schloß sich der eiserne Ring zber deutschen Divisionen um die hier eingeschlossenen Sowjetarmeen bis sich end­lich trotz erbitterten Widerstandes auch deren Schick­sal vollendete. Der immer erneut wiederholte Ver­such der Sowjets, zwischen den Panzerspitzen der deutschen Stoßkeile und der auffchließenden Masse der deutschen Infanterie durchzubrechen, woraus jene eigenartige Verzahnung der Fronten entstand, von der wir hier in unserer Betrachtung am letzten Samstag sprachen, war der Sowjetführung zum Verhängnis geworden. Es wurden auch die neu herangeführten sowjetischen Truppenverbände ein- gekesselt und aufgerieben.

Der linke Flügel des deutschen Oscheeres, die Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Ritter von L e e b mit den Armeen der Generalobersten Busch und von K ü ch l e r, der Panzergruppe des Generalobersten Hoeppner und der Luft­flotte des Generalobersten Keller hat zunächst den Feind in der Panzerschlacht nördlich von Kowno geschlagen, ist dann zwischen Dünaburg und

Riga über die Düna vorgestoßen, worauf der rechte Flügel die Armee des Generalobersten Busch, die Stalin-Linie südlich des Peipus-Sees, entlang der ehemaligen lettisch-sowjetischen Grenze, bezwang, dann nach Norden einschwenkte und zwischen Ilmen­see und Peipus-See in Richtung auf Petersburg oorftieß. Der linke Flügel der Heeresgruppe, die Armee des Generalobersten von Küchler, drängte den Feind in breiter Front über die lettisch­estnische Grenze immer weiter nach Norden über Dorpat, Fellin und Pernau, die berühmten alten Ordensburgen der Deutschen Schwertbrüder, nahm Tasp, den Knotenpunkt der Bahnlinien Petersburg- Reval und DorpatReval, und wenig später auch Wesenberg und stieß, wie der gestrige Wehr­machtbericht melden konnte, bis zur Küste des Fin­nischen Meerbusens durch. Damit ist den in Estland im letzten Verzweiflungskampf ringenden sowjeti­schen Kräften jede Landverbindung mit Petersburg abgeschnitten. Da die Armee des Generalobersten Busch mit ihrem linken Flügel bereits die Gegend von Narwa erreicht hat, schiebt sich nun ein doppel­ter Riegel zwischen die in Estland kämpfenden Sow­jetkräfte und Petersburg. Die sowjetischen See- stützpunkte Baltischport, Reval und Hangö jenseits des Meerbusens auf der Südspitze Finnlands wer­den durch das unaufhaltsame Vorrücken der deut­schen Truppen in Estland von der Landseite her bedroht und jeder Verbindung beraubt.

So haben sich an allen Abschnitten der Riesen­front die Ueberlegenheit der deutschen Führung in wohldurchdachter Planung und kühnem operativen Entschluß ebenso wie das hervorragende Zusam­menwirken aller Waffen und der forsche Angrisss-

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seinen Mitarbeitern und seinen Soldaten, deren überlegene Planung, feste und verantwortungs­freudige Führung, deren heldenmütiger Einsatz in kühnem Dorstürmen wie in zähem Durchstehen gegen einen erbittert sich wehrenden Feind diesen Sieg erftritten haben, durchströmt unser Volk. Und wenn in diesen Tagen in manch deutsches Haus die Trauerbotschaft gelangt, daß hier der Sohn und Bruder, dort der Gatte und Vater den Soldatentod auf dem Schlachtfeld fand, so ist der Schmerz um sie der Schmerz des ganzen Volkes, das sich in Ehr­furcht und Dankbarkeit neigt vor diesem größten Opfer, das von ihnen gefordert und gegeben wurde in Treue zu Führer, Volk und Reich, für die Zu­kunft unseres Vaterlandes.

Das deutsche Ostheer, das im Verein mit den Truppen der verbündeten Nationen auch in der zweiten Phase des gewaltigen Ringens mit den Armeen des Bolschewismus Sieger blieb, steht, wie es nun der zusammenfassende Bericht des Ober­kommandos der Wehrmacht enthüllt hat, i» seiner Gliederung in drei Heeresgruppen unter der Füh­rung der gleichen Oberbefehlshaber, die sich schon im Westfeldzug und auf dem Balkan hervorragend bewährt haben. Auch die Führer der ihnen unter­stellten Armeen, Panzerverbände und Luftflotten sind von den früheren Feldzügen her uns vertraute Namen. Die gewaltige Weite des Raumes zwischen Schwarzem Meer und Finnischem Meerbusen wird von der Natur geteilt durch die große Oede der sich über viele Quadratkilometer erstreckenden Pripet- Sümpfe. Von ihnen ging die Stalin-Linie aus, um von hier nach Norden verlaufend den Schutz des sowjetischen Raumes bis zum Peipus-See zu über­nehmen und nach Süden die Ukraine zu sichern. Unter Anlehnung an dis Flußsysteme der Düna, des Dnjepr und Bug war hier eine tiefe Kampf­zone entstanden, die die Gegebenheiten der Natur, schier undurchdringliche Wälder, Sümpfe und Was­serläufe mit unleugbarem Geschick zum Ausbau eines viele Kilometer breiten, mit stärksten Befesti, gungswerken moderner Bauart und hervorragend getarnten Widerstandsnestern gespickten Derteidi- gungsgürtels ausgenützt hatte. Er bildete gleichsam den äußersten Wall für das Vorfeld des Städte­dreiecks KiewMoskauPetersburg, das auch die Stoßrichtung der drei deutschen Offensivgruppen am besten kennzeichnet. Nach Einkesselung und Vernich­tung der im ehemals ostpolnischen Grenzgebiet zum Vormarsch in das Herz Europas angesetzten bol­schewistischen Stoßarmeen bei Lemberg und Bialy- stokMinsk brachte der Durchbruch durch die Stalin-Linie an drei entscheidenden Stellen südlich der Pripet-Sümpse, zwischen Mohilew unj) Witebsk und südlich des Peipus-Sees die Ausgangspunkte für die strategischen Bewegungen der drei deutschen Heeresgruppen in dem nun offen daliegenden sow­jetischen Raum. Das Ziel, um das in offenen Feld- fchlachten von gigantischen Ausmaßen gerungen wurde, war die Vernichtung der feindlichen Feld­heere.

Auf dem rechten deutschen Flügel traf die gegen die Ukraine angesetzte Heeresgruppe des General- feDmarschalls von Rundstedt mit den Armeen des Generals der Infanterie von Stülpnagel und des Generalfeldmarschalls von Reichenau, der Panzergruppe des Generalobersten von K l e i st und der Luftflotte des Generalobersten L o e h r an­fänglich auf besondere Schwierigkeiten und zähen Widerstand, da die sowjetische Führung hier be­sonders starke Kräfte massiert hatte, um aus dem Raum von Lemberg über den Oberlauf der Weichsel ! nach dem Sudetengau und Schlesien vorzustoßen »und nun nach dem Mißlingen diese Planes pben weiteren deutschen Vormarsch mit allen Mit- r. teln aufzuhalten. So mußte die Heeresgruppe ^Rundstedt erst im schweren frontalen Ringen sich ?i>en Raum für umfassende Bewegungen erkämpfen. j(£s gelang ihr, einen Keil über Schitomir bis vor : die Tore von Kiew vorzutreiben, dann nach Süden ! einzuschwenken und zur großen Umfassung im t-Dniepr-Bogen anzusetzen. Diese Operation muß in engem Zusammenhang betrachtet werden mit den > Bewegungen der über den Pruth durch Bessarabien , an den Dnjestr vorgedrungenen deutsch-rumänischen i Verbände des Generals Antonescu, deren lin- fer Flügel, die Armee des Generalobersten Rit­ter von Schobert, über dey mittleren Dnjestr nach Nordosten vorstieß, um mit der Heeresgruppe Rundstedt die Umklammerung der im Raum süd- ! lich Kiew kämpfenden Sowjetarmeen zu vollenden, f Hier zeichneten sich in der Folge zwei Einkesselun­gen starker feindlicher Kräfte ab, die Vernichtung Ides einen Kessels südwärts Uman meldete bereits i der gestrige Wehrmachtbericht und eine Sondermel- ! düng hat ihn dahin ergänzt, daß etwa 25 Divisionen iber Sowjets vernichtet wurden, wobei es besonders augenfällig ist, daß die blutigen Verluste der Sow­jets die doppelte Zahl der Gefangenen beträgt. rDas Schlachtfeld, das die Katastrophe dreier fow- lfetifcher Armeen sah, von denen mit zwei Ober­befehlshabern 103 000 Mann gefangengenommen "und gewaltige Mengen an schweren Waffen und sonstigem Kriegsmaterial erbeutet wurden, liegt am ' mittleren Bug etwa auf der Mitte der Linie Kiew Odessa. Es ist auch für diese Einkesselung charak­teristisch, daß sie zum vollen Erfolg ausreifte, wäh­rend deutsche Stoßtruppen sich schon weiter nach Osten vorkämpften und die Umfaff-ungsoperation gegen Entsatzversuche abschirmten.

In der Mitte der Front hat die Heeresgruppe ,bes Generalfeldmarschalls von Bock die gewaltige 'Schlacht von Smolensk mit einem vollen Sieg für die deutschen Waffen beendet. Ihr Stoß zielte ins Herz des feindlichen Aufmarsches. So waren hier auch besonders starke Kräfte angesetzt worden, die Armeen des Generalfeldmarschalls von Kluge, des Generalobersten Strauß, des Generalober­sten Freiherren von Weichs, die beiden Panzergruppen der Generalobersten Guderian und Hoth und die Luftflotte des Generalfeldmar- fchalls Kesselring. Ihnen hatte der Sowjet­marschall Timoschenko in gewaltigen Massen seine besten Truppen entgegengeworfen und immer neue Reserven nachgeführt, um den deutschen Vorstoß nach Osten an dieser bedrohlichsten Stelle der Sow- jetfront abzuriegeln. So entstand hier am Brenn­punkt der Entscheidung ein wochenlanges erbitter­tes Ringen, dessen Verlauf in seinen einzelnen Pha­sen der Wehrmachtbericht vom Donnerstag überaus klar und eindrucksvoll geschildert hat. Schon die Stalin-Linie war hier, gestützt auf die befestigten Orte Mohilew, Orscha, Wit^hsk und Polozk beson­ders stark ausgebaut worden. Nachdem sie durch­brochen und vor der Mitte der Front Smolensk er­obert worden war, setzten wütende Gegenangriffe der Sowjets gegen diesen riesigen Brückenkopf ein, der hier in weitem Halbbogen von nördlich Witebsk bis südlich Mohilew mit dem Brennpunkt Smolensk nach Osten vorgetrieben worden war und von deutschen Panzertruppen und motorisierten Verbänden gehalten wurde, während die Infanterie in gewaltigen Mär­schen aufschloß, um die Flanken des deutschen Stoß­keils gegen die immer wieder mit zäher Verbissenheit geführten GegenErM hyp Sosjets zu Mtzeu.

Pläne spielen ihre engen Beziehungen zu den Streitkräften der ibero-amerikanischen Staaten eine ausschlaggebende Rolle. Für Oktober 1940 hatte der U8A.-Generalstabschef die Höchftkommandierenden aller ibero-amerikanischen Heere zu einer B e s i ch- tigungsreise nach Nordamerika eingeladen, auf der Flotten- und Luftbasen, Wersten, Flugzeug­fabriken und Rüstungsindustrien besucht wurden. Im Juli dieses Jahres lud Präsident Roosevelt 75 Offiziere von 20 ibero-amerikanischen Republiken z u einer halbjährigen Dien ft lei ft ung in der Armee der Vereinigten Staaten ein. Diese Einladung wurde durchweg angenommen.

Militärische Missionen der Vereinigten Staaten befinden sich in allen zentralamerikanifchen Re­publiken. Das Zentrum für diese ist Panama und der dortige Höchstkommandierende der Kanal­zone. In Venezuela befindet sich eine Marine- kommission der Vereinigten Staaten zwecks Be­ratung der venezuelanischen Marine, ebenso in Peru. Befehlshaber der peruanischen Luftwaffe ist ein nordamerikanischer Offizier. In Chile be­findet sich eine Luftwaffenkommission. Auch die Ein­griffe der Vereinigten Staaten in das zivile Luftfahrtwesen Jbero-Amerikas sind nur aus militärischen Beweggründen zu verstehen. Zwar betreiben die großen Luftfahrtgesellschaften Pan American Airways und Panagra schon seit langem den internationalen Verkehr auf dem südlichen Teil des Kontinents. Aber das genügt nicht. Auch die in den einzelnen Staaten vorhandenen nationalen Flugverkehrsgesellschaften müssen erworben, kon­trolliert ober sonstwie ausgeschaltet werden. Bereits Anfang 1940 wurde die kolumbianische Ge­sellschaft Scadta von einer Tochtergesell­schaft der Pan American Airways übernommen. Dabei wurde das ganze leitende Personal zum Ausscheiden gezwungen und durch Nordamerikaner, unter denen sich bisherige Angehörige der nord- amerikanischen Kriegsmarine befanden, ersetzt. So­dann wird Anfang d. I. der peruanischen Lufthansa die Konzession entzogen. Die k o ° lumbianische Arco geht in das Eigentum der nordamerikanifchen Avianka über. Der boli­vianische Aero-Lloyd wird nationalisiert. Die nordamerikanische Panagra kontrolliert diese Neugrimdung. ginanaieUß VertzandluyLen mit an-

Roosevelts Stühpunktpolitik in Südamerika

Vergewaltigung unter dem Deckmantel militärischer Zusammeparbeit.

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