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(91. Jahrgang llr.W

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Gießener Familienblätter Heimat unBild DieScholle

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Gießener Anzeiger

SMS® w»« General-Anzeiger für Oberhessen ^sssus.....

Das bolschewistische Wirischastschaos

Oie Bukowina befreit

Die bereinigten (Staaten haben die Waf­fenlieferung an Eire abgelehnt. Ministerpräsi­dent de Valero gab im Parlament dieses Ergebnis der Verhandlungen bekannt, welche der Verteidi­gungsminister Aiken in den Vereinigten Staaten in den letzten Monaten geführt hat und brückte sein Bedauern über die ablehnende Haltung der Ver­einigten Staaten aus. Die einzige Vereinbarung, die zustande gekommen ist, ist das Zugeständnis, Eire zwei Frachter zur Verfügung zu stellen. Die Schiffe werden für die Versorgung- Eires ein­gesetzt und erhalten irische Besatzungen.

Wenn Deutschland seine Generalabrechnung mit dem Bolschewismus zu Ende geführt haben wird, wird damit auch zugleich das brutalste und, in feinen Auswirkungen verheerendste Wirtschafts­experiment, das die Welt je gesehen hat, endgültig Schiffbruch erlitten haben und der Geschichte an= Chören ein Experiment, das Schweiß und Tränen und das Blut von Millionen Menschen ge­kostet hat, ohne seine Erfinder auch nur um einen Schritt dem angestrebten Ziel nähergebracht zu haben. Bis auf den heutigen Tay hat die herr­schende jüdischcholschewistische Clique nach der gründlichen Zerstörung sämtlicher Grundlagen einer gesunden Wirtschaft es nicht fertig gebracht, auch nur die primitivste Wirtschaft wieder aufzurichten und Bedürfnisse des Landes im allergeringsten zu

Budapest,^ Juli. (DNB.) Der Chef des Hon- ved-Generalstabes meldet: Unsere Schnellen Verbände dringen weiterhin rasch vorwärts. Sie überschritten den S e r e t h und erreichten mit ihren Aufklärungsabteilungen den Fluß Z b r u c z. Unsere bisherigen Verluste sind gering. Der Zbrucz, em linker Nebenfluß des Dnjestr, war die Grenze zwi-

Um diesen aggressiven Akt vor dem amerikani- (chen Volk, das sich vor einem neuen betrug an einem guten Glauben gestellt sieht, in irgendeiner Form zu rechtfertigen, frischt der Präsident das alte Märchen von A n g r i f f s a b s i ch t e n Deutsch­lands auf die westliche Hemisphäre auf, obwohl Island auch nach amerikanischen An­sichten niemals zur w e st l i ch e n Heml - > p r e gehört hat. Die bereinigten Staatzen, jo brachte er dem Kongreß gegenüber scheinheilig oor, könnten eine Besetzung von strategischen Vor­posten durch Deutschland nicht zulassen. Amerika wünscheim Augenblick" die Souveränität dieser Gebiete nicht zu ändern. Getreu feiner kriegshetze- 7ischen Politik stellt Roosevelt die dreiste Behaup- ung auf, daß Amerika jeder Zangenbewegung Deutschlands gegen die Westhemisphare oorbeugen müsse. Die etwaige Besetzung Islands durch deutsche Truppen bedeute zudem eine Gefährdung Der Belieferung Englands mit R ü ft u n gs- material. Gleichsam um das Abenteuerliche sei­ner Einmischungspoliük besonders deullich werden

Reuyork, 8. 3ulL (MB.) 3n der Absicht, um jeden Preis Zwifchenfälleherbei- z u f ü h r e n und auf diese Weife^ m l t der euro­päischen Kriegszone Kontakt zu be­kommen und entgegen seinen feierlichen Ver­sprechungen vor der Wiederwahl, alles tun zu wol­len, um die Vereinigten Staaten aus dem Kriege herauszuhalt^n, hat Roosevelt gestern einen neuen Akt der Vergewaltigung eines kleinen und unbewaffneten Volkes durchgeführt, indem er, wie er dem Kongreß in fei­ner Botschaft mitteilte, amerikanischeTrup- pen nach 3sland entsandte. Die amerikanischen IHarinetruppen sollen die britischen Streitkräfte er­gänzen und möglicherweise ersehen.

Irlands Neutralität.

R o m, 8. Juli. (Europapreß.) In einer Ansprache nor der irischen Regierungspartei hat de balera die Gefahren beleuchtet, die sich aus der internatio­nalen Situation ergeben. Er habe daraus für Ir­land die Notwendigkeit abgeleitet, für die berteibU gung der irischen Neutralität zu sorgen, de balera riet dazu, der Einziehung der jugendlichen Frei­willigen zum Heeresdienst immer größeren Raum zu geben und die Aufgabe der örtlichen Sicherheit den älteren Jahrgängen zu überlassen. Die Neu­tralität bestehe nicht allein in einer formellen Er­klärung, sie könne vielmehr nur gesichert werden durch die Kraft der Waffen und den Willen der Iren, sich zu ihrer Verteidigung hinter sie zu stellen.

Zsland von nordamerikanischen Truppen beseht

Zioosevelt sucht Verwicklungen.

Oer Wehrmachtbericht.

DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 5.3ulL Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Operationen an der Ostfront schreiten ftanmähig vorwärts.

3m Kampf gegen Großbritannien bom- irardierte die Luftwaffe in der letzten Rächt mit (arten Kräften bei guter Erdsicht militärische Ziele m Hafen von Southampton. Durch Bombeu- »olltreffer schweren Kalibers und durch Abwurf Tausender von Brandbomben wurden Zerstörungen und zahlreiche Großbrände an Lagerhäusern, Dorf­anlagen und Versorgungsbelrieben hervorgerufen. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen Üe Hafenanlagen von Portsmouth und 2Har- ga (e. Zwei große Handelsschiffe eines Geleitzuges »slwärts Margate erhielten Bombentreffer.

Lin stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge griff in der 7lad)t zum 7.3uli den britischen Flotten- fühpunkt A l e x a n d r i a an. Ls wurden Bomben­treffer auf einen Schwimmkran sowie in verschiede­nen kriegswichttgen Anlagen des Hafens und der Stadt beobachtet. Große Brände entstanden.

Bei Einflugversuchen an der Kanalküsie wurden am gestrigen läge bei zwei eigenen Verlusten in Luftkärnpfen 11, durch Marineartillerie ein briti­sches Flugzeug abgeschossen. Der Feind warf in der letzten Rächt an verschiedenen Orten Westdeutsch­lands Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevöl- terung hatte Verluste an Toten und Verletzten.

Oer russische Ianuskops

Von Dr. Karl Biererbl.

Die geschichtliche Entscheidungsschlacht im Osten hat in unserem Volke unter anderem auch die Frage nach den Ursachen aufgerufen, die außer den bekannten politischen Voraussetzungen die Herrschaft des jüdischen Bolschewismus in Rußland ermög­lichten. Die Antwort geben die Eigenart des russi­schen Raumes und die Entwicklungsgeschichte des russischen Volkes.

Der bestimmende Landschaftscharakter Rußlands ist die Steppe mit ihrer grenzenlosen Weite. Ueber sie rasen wie von zügellosen Leidenschaften erfaßt die schneidenden Ostwinde und eisigen Nord- stürme. Auf ihr lagert mit bleierner Schwere die Sonnenglut des Sommers. Diese uferlose Ungebun« denheit des Raumes, dieses aufrauschende und zer- störende Naturelement, das bald klagend um die Ohren der Menschen heult, bald sich ihnen als rasender Furor gegen alles Menschenwerk zeigt, und schließlich diese alles erschlaffende Melancholie des Sommers haben den russischen Charakter und seine Vvrstelluiigswelt ebenso bestimmend geformt wie die verschiedenen Rassenelemente im russischen Blute. . , .

Man hat das russische Staatsgebilde einmal einen Januskopf genannt, dessen eines Gesicht nach Europa und dessen anderes nach Asien blickt. Europa und Asien ringen auch im Blute des russi­schen Volkes. Durch mehr als zweihundert Jahre ist tatarisch-mongolisches Blut in den slawischen Staats körper geflossen und hat den großen Zwiespalt im russischen Menschen ausgelöst, der sich in dem Rinnen zwischen dem nordisch-bedingten Kultur- und Aufbauwillen und dem asiatisch-tatarischen Zerstörungs- und Vernich­tungswahn, zwischen ruhigem Ordnungsbewußtsein und brutalem Herrenmenschentum offenbart. Na­poleon Hat den Ausspruch getan:Kratze den Russen ab und du findest einen Tataren" und da-

taatliche Wirtschaft aufzubauen, die alles bisher Dagewesene übertrumpfen und der Sowjetunion eine wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt ichern sollte, von der aus dann der entscheidende Angriff auf die Weltwirtschaft stattfinden sollte. Un­ter dem LeitsatzWir wollen Europa und Amerika einholen und überholen", glaubten die Moskauer jüdischen Wirtschaftsdiktatoren eine Entwicklung, die in den hochindustrialisierten Ländern Jahrhunderte gebraucht habe, in wenigen Jahren zu übersprin­gen. Sie gaben sich der Täuschung hin, binnen we­niger Jahre den rückständigen Bauern, der zudem ein grundsätzlicher Gegner des Regimes ist, in einen vortrefflichen Industriearbeiter verwandeln, den für eine vorbildliche Industrie so notwendigen qualifi­zierten Arbeiterzüchten", dem russischen Muschik eine moderne Technik aufpfropfen und auch sonst all die tausend Vorbedingungen schaffen zu können, die zur Schaffung einer Industrie vonnöten sind.

Hungernde Menschen und eine getäuschte Wett.

Das Schlagwort von derMaschinisierung des Sowjetlebens" wurde ausgegeben, der Gott Traktor wurde auf den Schild erhoben und die Fabrik wurde Trumpf. Man ging an eineUmerziehung" des Menschen heran, hundert der abenteuerlichsten Schlagwörter wurden erfunden und gepredigt, man zog eine Weltreklame auf und gab Bücher heraus, die das Ausland darüber Hinwegtäuschen sollten, daß in Wahrheit im Lande alles drunter und drü­ber ging, riesige Fabriken wurden, gebaut- und blieben bald darauf aus Mangel an guten Arbei­tern und einer betriebskundigen Leitung wieder stehen; Paradebauten wurden errichtet und den Ausländern gezeigt aber sie standen in einer Wüste von Verkommenheit und Niedergang; man gab phantastische Zahlen über angeblicheErfolge" heraus, darauf berechnet, im Ausland Eindruck zu machen mußte aber selbst zugeben, daß die Wirklichkeit ganz anders aussieht; man verlegte sich darauf Elektrizitätswerke zu bauen, deren brachlie­gende Energie man nicht verwenden konnte, so daß man dazu überging, mit ihr mitten im Winter künstliche Gemüseanpflanzungen zu Heizen wah- rend Millionen russischer Menschen Hungers star­ben; man verschrieb sich die kompliziertesten Maschi­nen aus dem Ausland, legte sie auseinander und gang darach sie nun nachzuahmen, während man bis heute nicht den primitiven Bedarf der Bauern an Schaftstiefeln und der Bäuerinnen an Kattun- Kopftüchern befriedigen kann. Man streute auch weiter der Welt Sand in die Augen und ließ das Volk hungern und verelenden.

Das Volk zahlt die Kosten.

Der Staat als Unternehmer hat zur Leitung der Wirtschaft einen ins Riesenhafte gehenden Apparat von Beamten, Angestellten und den verschieden­artigstenLeitern" aller Stufen und Grade auf die Beine gestellt, diese aber fressen die Wirtschaft kahl. Sie fühlen sich als Kostgänger des Staates und leben auf dessen Kosten ein herrliches Leben. Da jede private Initiative fehlt, mangelt es allge­mein an persönlichem Interesse.

Dieses Bild der Sowjetwirtschaft wäre aber un» vollständig, wenn man nicht darauf hinwiese, daß der Staat die Gewinne abschöpft. Er hat eine kom- plizierte Gewinn- und Steuer-Rechnung eingeführt, die es ihm ermöglicht, die Kosten stets auf das Volk abzuschieben, selber aber das herauszuwirt­schaften, was den Zweck der ganzen Fünfjahres- pläne darstellt, nämlich alle Bedürfnisse der Be­völkerung zu Gunsten der Rüstung zu beschneiden und die Gelder für das Weitertreiben der Wett­umsturzpropaganda aus dieser siechen Wirtschaft herauszupressen. Ma.

Vor allem in Köln und Münster entstanden stärkere Zerstörungen in Wohnvierteln. Bei diesen Angrif­fen sowie bei nächtlichen Vorstößen des Feindes in den Raum um Calais wurden 16 britische Flug­zeuge, davon 13 durch Rachtjäger und Flakartillerie, drei durch Einheiten der Kriegsmarine abgeschossen.

Oberst Rothenburg, Kommandeur eines Panzerregiments, Major von Steinkeller, Kommandeur eines Krastradschühenbataillons, Ober­leutnant Schenkel, in einer Aufklärungsabtei­lung, Oberleutnant P o n a t tz und Leutnant Kre­mers in einem Pionierbataillon, Leutnant Kroe - g e r in einer Panzerjägerabteilung, Leutnant Zurnpe in einem 3nfanterieregiment zeichneten sich durch Tapferkeit besonders aus.

Hauptmann Länder und Oberleutnant Böhme einer Flakabteilung bewiesen bei den Kämpfen an den Brückenköpfen der Beresina ebenfalls besondere Tapferkeit.

Bisher 26 britische Flugzeuge am Dienstag abgeschossen.

Berlin, 8. Juli. (DNB.) In Lu ft mp f e n an der Kanatküste wurden am Dienstagnach- mittag elf Jagdflugzeuge vom Muster Spitstre ab- oeschossen. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Nachdem sich die Äbschußziffer in der Nacht zum Dienstag auf 15 britische Flugzeuge erhöht hatte, verlor die britische Luftwaffe bei Angrlsss- versuchen auf das Reichsgebiet und die Küste des besetzten Gebietes seit Mitternacht vom Montag zum Dienstag insgesamt 26 Flugzeuge.

zu lassen, und zu beweisen, daß er gewillt ist, die Monroe-Doktrin vollends zu zerreißen, teilte Roose­velt weiter mit, daß er der Flotte Anweisung ge­geben habe, alles Notwendige zu tun, um die Sicherheit der Verteidigungswege zwischen Island und den Vereinigten Staaten zu garantieren. Roosevelt sagte dann noch, daß er dem isländischen Ministerpräsidenten, von dem angeblich sogar die Anregung zu der ame­rikanischen Besetzung ausgegangen sem soll, die poli­tische Unabhängigkett der Insel zugesichert haben will. *

Sn dem Augenblick, wo Deutschland im Auftrag Europas und mit Unterstützung aller europäischen Völker, der gesamten zivilisierten Welt sowie aller anständigen Amerikaner das Abendland von der bolschewistischen Gefahr be freit, fallt Roosevelt Europa nicht nur durch das Bündnis mit Stalin und Churchill in den Rücken, sondern ver- qewattiqt auch ein kleines, unbewaffnetes Volk, das neutral bleiben will. Nachdem er sich vor eint» gen Monaten an dem dänischen Besitz Gr onland vergriffen hat, sendet er nun Truppen nach Island und begeht damit einen aggressiven Ak t, Jur den es keine andere Begründung gibt, als die Av- ficht, daß Präsident Roosevelt um jeden Preis Zwischenfälle schaffen will, um auf diese Weise mit der europäischen Kriegszone m Berüh­rung zu kommen. Und da der Krieg nicht zu ihm, in Se fogenannte westliche Hemisphäre kommt, und da außer einigen Wahnsinnigen niemand an einen Angriff auf die westtiche Hemisphäre glaubt, sucht Roosevelt den Krieg über Tausende von Seemeilen hinweg in der europäischen Sphäre auf. Das ame­rikanische Volk muß wissen, daß hier ein neuer Betrug an seinem guten Glauben begangen wird, ebenso wie die übrigen amerikanischen Länder, über die Roosevelt auch in diesem Falle hinweggeht, und die er in eine Politik hineinzureißen sucht, für die

Die Bukarester Morgenblätter stehen ganz im Zeichen der Befreiung der Nordbukowina durch den legreichen Vormarsch der deutschen und rumänischen Truppen. Die Zeitungen veröffentlichen Aufnahmen non Tschernowitz und geschichtliche Betrachtungen über die Bukowina, die Provinz, an die jid) oer UCä u,ul w

Name des großen rumänischen Fürsten der^Moldau, ' % ber Sowjetukraine.

Stephan des Großen, knüpft.Timpul" schreibt, die t)en unu u 1 owjetischen Horden ließen auf ihrem Rückzug nichts l

es keine Rechtfertigung gibt, und für deren Folgen die Verantwortung ausschließlich auf ihm hegt. Alles, was der Präsident für seine Maßnahmen vor­bringt, ist eine bewußte Unwahrheit und nur dazu bestimmt, diesen Angriffsakt und diese Bergemaltigung eines kleinen europäischen Landes zu rechtfertigen. Europa aber empfindet die Aktion Roosevelt als einen beabsichtigten Dolchstoß, als eine unerhörte Einmischung, die es aufs schärfste zurückweist.

planmäßiger Fortgang der Operationen im Osten.

Southampton mit starken Kräften angegriffen. Wirksame Luftangriffe auch gegen Portsmouth und Margate. Bomben auf Alexandria.

befriedigen.

Das ganze Land ein einziges Zwangsarbeitslager.

Seit 24 Jahren doktern die Machthaber im Sow­jetstaat an ihrer Wirtschaft herum, und fragt man heute nach dem Ergebnis, , so muß man nur fest- teilen, daß Unfähigkeit und Schlendrian, Chaos und Anarchie, Ausschußwirtschaft und Mangel am elementarsten Ordnungssinn regieren. Das Kata­strophalste an dieser bolschewistischen Wirtschafts- Führung" ist, daß die regierenden Genossen in Moskau von Jahr zu Jahr mehr, wie dies die zahlreichen Konferenzberichte, Rechenschaftsreden, Entschließungen usw. beweisen, ihre eigene Unzu­länglichkeit eingesehen haben und heute durchweg zugeben, daß die Wirtschaft ihnen unter den Hän­den versandet und versackt, verlottert und ver­kommt, daß sie aber aus Gründen des Fefthaltens an der Parteidoktrin die nötige Schlußfolgerung nicht ziehen, sondern ruhig weiterwursteln und das Land damit dem Ruin immer näherbringen. Auch in ihren eigenen Reihen reifte längst die Erkennt­nis, daß esso nicht weitergeht", indessen da es ihnen auf die Befriedung der unersättlichen Geld­bedürfnisse des Molochs Weltumsturzpropaganda ankam, suchten sie nur weitere Gelder aus der siechen Wirtschaft herauszupumpen, ohne sich um Rentabilitätsrechnungen, Bedarfsdeckung und wirk­liche Leistungserfolge zu bekümmern. Es kam ihnen nur darauf an, eine Rüstungsindustrie für die er­strebte Auseinanderfetzung mit demfaulen Westen" aufzubauen, daß das Volk dabei vor die Hunde ging, war den Juden und Judengenossen in Mos­kau völlig gleichgültig.

Und so wurde aus dem Lande ein einziges Zwangsarbeitslager gemacht, unbarmherzig wurden aus dem einzelnen Arbeiter bei gleichzeitiger immer tieferer Senkung feines Lebensstandards immer grö­ßere Leistungen herausgepreßt, die Befriedigung seiner primitivsten Bedürfnisse wurde ihm abge­schlagen und es wurde gerüstet und immer von neuem gerüstet für die Weltrevolution. Man warf die Rohstoffe, mit denen die- Natur das Land so verschwenderisch bedacht hat, mit vollen Händen in den Schmelztiegel der bolschewistischen Weltumsturz. Propaganda.

Es ist besser, daß Millionen Menschen zugrunde gehen.. .*

Es ist bester, daß Millionen Menschen zugrunde gehen, als daß die Parteidoktrin Schaden leidet." Dieses Wort Lenins steht als unsichtbares Motto am Kopf der Stalinschen Fünfjahrespläne für die Wirtschaft. Stalin hatte, als er die Macht übernahm, ein Erbe angetreten, das noch relativ konsolidiert war, das jedenfalls schon den gewaltigen Aderlaß des Kriegskommunismus zum größten Teil überwunden hatte. Unter ihm brach nun jene Pe­riode in der bolschewistischen Wirtschaftsleitung an, i die im Zeichen der Fünfjahrespläne steht und die : bis heute andauert. Er ging daran, eine eigene

als Elend, Schutt und Asche zurück. Aber dies sei die letzte Gelegenheit, morgen würden die Strahlen der Ruhe und des Reichtums die Bukowina und Bessarabien wieder erwärmen. Die Nachricht von der Befreiung der Stadt Tschernowitz hat eine Welle noch nie gekannter Begeisterung in ganz Rumänien hervorgerufen. Das ganze Volk verfolgt mit be­wegtem Herzen die siegreichen Waffentaten der deut­schen und rumänischen Truppen unter dem Kom- mando des Generals Antonescu.Umverful be­tont, Rumänien müsse sich in Au^rrnft in der Buko­wina durch die Organisierung des friedlichen Aus­baues der heutigen tapferen Befreier würdig er- weisen.Diatza" bemerkt, die gesamte Bevölkerung der Hauptstadt der Bukowina empfange die deut­schen und rumänischen Soldaten auf ihrem sieg­reichen Vormarsch mit Blumen und Freudenaus­brüchen.

Ungarische Truppen erreichten den Zbrucz.

Bukarest, 8.Juli. (DNB.) Der amtliche Be- eicht des Großen Haupiquartiers von der deutsch- rumänischen Front vom Montag lautet:

An der ganzen Front werden die Kampfhano- (ungen gegen die sowjetischen Kräfte erfolgreich fortgesetzt. Die Bukowina ist befreit. Unsere ersten Einheiten sind am Abend des 5. Juli t n (Je r n a u ti eingedrungen. In Bess a r a «- dien setzten die deutsch-rumänischen Truppen ihren Vormarsch fort. Am unteren Pruth und im Donau-Delta sind die Operationen noch tm Gange. Zwei sowjetische Schiffe wurden zerstört. Die Tätigkeit der Luftwaffe beschrankte sich haupt- ächlich auf die Verbindungslinien des Feindes. Sn der rumänischen Front wurden 121 s o w -- etische F l u g z e u ge v e r n i ch t e t, von denen 74 durch die Luftwaffe und die rumänische Flak vernichtet wurden. Wir haben neun Apparate ver« ioren. Das 53. Jagdgeschwader unter dem Kom­mando von Hauptmann Georgescu errang feinen 23. Luftsieg ohne eigene Verluste. -