auch im Frankreich und England der Vorkriegszeit Debatten und Hebungen stattaefund-en, konnten die Kriegswissenschaften seit dem Weltkrieg nicht in den stets Hockgerüsteten Ländern der ttamaligen Entente viel umfassender gepflegt werden, als dies in dem afoßerüfteten Deutschland möglich war, das bei seiner Wredererstartung erst viele Probleme mühsam theo- retisch studieren mußte, während der diesen Krieg offen vorbereitende Gegner sich auf eine zwanzigjährige stetige Fortentwicklung der praktischen Erfahrung stützen konnte?
Freilich — so groß die Sehnsucht nach diesem neuen Krieg war, so klein war der Geist, mit dem sie sich auf ihn vorbereiteten. Es gibt nicht wenige Anekdoten über die Heiterkeit, die beispielsweise die deutschen Fallschirmtruppen vor dem Kriege beim britischen Generalstab hervorriefen?
All' das, worüber sie heute lange, überraschte Leitartikel schreiben, konnten sie bereits früher wissen —- aber es fehlte ihnen jene schöpferische Voraussicht, die bei uns am Werke war und die deutsche Wehrmacht in wenigen Jahren zu der modernst ausgerüsteten und schlagkräftigsten militärischen Macht Europas machte. Sie haben nicht weniger gerüstet, als wir in Deutschland — aber sie haben falsch gerüstet. Und dies erst im Jahre 1941 erkennen, bedeutet bereits ein Schlußurteil.
Mr Deutschen wurden unter der Führung Adolf Hitlers angesichts der englisch-jüdischen Kriegshetze bereits in den Jahren nach der Wiedererringung der Wehrhoheit nicht nach den Methoden eines vergangenen, sondern nach denen eines moderner; Krieges vorbereitet. Was unsere Gegner heute zu erkennen beginnen, das ahnte der Führer schon Jahre vor dem Kriegsausbruch. Und die Geschichte lehrt, wie sehr die großen siegreichen Kriege in ihrem Verlaufe durch die größere Voraussicht eines Feldherrn beeinflußt wurden.
Dabei haben noch andere entscheidende Momente den Lauf der Dinge bestimmt: Was helfen Erkennt- nisse der Wissenschaften, wenn nicht ein stahlharter Wille hinzutritt, was nützen taktische Rezepte, wenn nicht der Genius des Feldherrn ihnen in den Augenblicken der Entscheidung Leben verleiht, was helfen alle Kunststücke der Ausbildung, wenn in den Minuten, die über Tod und Leben des einzelnen, ober auch über Sieg und Niederlage aller entscheiden, nicht eine überzeugte Leidenschaft des Soldaten ihre beflügelnde Kraft entfaltet?
Don diesen Voraussetzungen des Sieges sprechen — heißt di e Kluft beschreiben, die zwischen unserer Kriegführung und der unserer Gegner aufge- tan ist, seit dem Tage, an dem England in mutwilligstem Wahnwitz der deutschen Nation den Krieg ansagte.
Es rief den Mann, der mit unbeugsamem Willen ftin Volk aus tieflter Erniedrigung emporge» rissen und ihm wieder Mut und einen starken Schutz gegeben hat, hinaus auf die Ebene des Schlachtfeldes — und es erwies sich, daß er als Feldherr mit der gleichen Entschlossenheit zum Handeln, dem gleichen unbeirrbaren Blick für die Entscheidungen, dem gleichen genialen schöpferischen Instinkt die deutsche Wehrmacht zum Siege führte, wie er als Staatsmann die politischen Kräfte zum staunenswerten Ansatz brachte und die dramatischsten Erfolge der deutschen Geschichte errang. Die Rufe der Engländer nach einem „Nelson" aber verhallten im Winde, und tf)je politische Führung riß ein verbrecherischer Wirrkopf an sich.
Der herausgeforderte deutsche Soldat, den sie so lange verhöhnten, an dessen Können sie nicht glaubten und dessen Treue sie bezweifelten, hat sich aus den Marsch gemacht mit einer grimmigen Leidenschaft, als aufgeklärter Nationalsozialist zutiefst überzeugt vom Sinn dieses Kampfes, im Herzen die Gewißheit, daß der Krieg Sein oder Nichtsein, Zukunft oder Untergang seines Volkes entscheidet. Diesem wahren Weltanschauungssoldaten traten viele Völker entgegen, mit manchem tapferen Kämpfer hatte er sich zu schlagen — aber jene letzte Heberzeugung, die im Ringen Mann gegen Mann schließlich den Ausschlag gibt, fehlte seinen Gegnern, und sie mußte ihnen fehlen. Denn in ihrem Herzen konnte das Bewußtsein der F r i v o l i t ä t, mit dem ihre Machthaber diesen Krieg ange- zettelt haben, nicht erstorben sein, und das Gefühl, für eine zusammenbrechende gegen eine aus- steigende Welt in den Kampf zu ziehen, mag in denen, die zu denken vermochten, zur inneren Krise geführt haben — einer Krise, die über Sieg und über Niederlage mit entscheidet?
Sucht die Ursachen eurer Niederlagen, wo immer ihr wollt, ihr Engländer? Ob in dem Vergleich der Waffm, ob in den Methoden der Taktik, oder in der Frage nach dem Feldherrn und dem Geist des Soldaten, überall werdet ihr nach kurzem Nach- benfen die warnende Mahnung erkennen müssen: Jhrhattetden Krieg bereits verloren, als ihr ihn begonnen habt — und heute nach fünfmaliger vernichtender Niederlage habt ihr auf dem Schlachtfeld nichts mehr zu hoffen, nur noch zu fürchten?
Der Führer empfing König Boris.
vbersalzberg, 7. 3uni. (TMB.) Der Führer empfing in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop König Doris von Bulgarien zu einem Besuch.
pavelic an den Führer.
Berlin, 8. Juni (DNB.) Der kroatische Staatsführer Dr. Pavelic hat beim Verlassen des deutschen Reichsgebietes an den Führer ein in herzlichen Worten gehaltenes Telegramm gerichtet. Desgleichen sandte Dr. Pavel i c ein Telegramm an den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop.
Oie Ostgrenzen des kroatischen (Staates.
Rom, 8. Juni. (DNB.) Aus Agram wird gemeldet: Am Samstag ist das Gesetzdekret veröffeitt- licht worden, das die neuen Ost grenzen des unabhängigen kroatischen Staates festlegt:
a) Von der Einmündung der Save in die Donau aufwärts bis zur Einmündung des Drin in die Save;
b) von der Einmündung des Drin aufwärts und dem Fluß auch an jeinen östlichen Abzweigungen entlang, so daß alle Inseln Teile des kroatischen Staates bilden, bis zur Einmündung des Flusses Hrasnica m den Drin, östlich der Ortschaft ZaemSjice;
c) von der Einmündung des Flusses Hrasnica in den Drin verläuft die Grenze auf dem Lande oft«
Der Handelskrieg der deutschen Lustwaffe.
3n 2 Tagen über 1OOOOO BAT. versenkt.
Berlin, 8. Juni. (DNB.) Mit unverminderter Scklagkraft führt die deutsche Luftwaffe neben der Kriegsmarine den Kamps gegen b i e britische Handelsschiffahrt weiter. Wo sich im Seegebiet um das Insel re ich und weit drau- tzen auf dem Ozean feindliche Schiffe auf der Fahrt nach England blicken lassen, packt sie unbarmherzig zu, Tag für Taa.
Für die Größe ihres Erfolges in den le tzten sieben Juni-Tagen ist die Tatsache eindrucksvoller Beweis, daß der allein durch Streitkräfte der deutschen Luftwaffe vernichtete feindliche Handels- fchrftsraum bereits diel00000-BRT.-Grenze überschritten hat; er beläuft sich vom 1. bis 7. Juni auf insgesamt 106 400 BRT. Das Ausmaß dieser Verluste wird noch erhöht durch Beschädigungen zahlreicher nach England fahrender Schiffe mit mindestens 75 000 BRT. in der Zeit vom 1. bis 6. Juni; zwei weitere große Schiffe wurden nach dem Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom Sonntag gleichfalls beschädigt. Besonders wertvolle Einheiten der britischen Handelsflotte fielen den unablässigen Angriffen der deutschen Luftwaffe namentlich am 6. Juni und in der daraus- folgenden Nacht zum Opfer: 30 500 BRT. versenkt und 15 000 BRT. beschädigt!
Zu dem erfolgreichen Bombenangriff deutscher Kampfflugzeuge auf ein britisches Vorpost e n b o o t an der Südostküste Englands am 7. Juni wird noch ergänzend mitgeteilt, daß es sich bei dem schwer getroffenen Hilfskriegsschiff um ein größeres Dorpostenboot von 600 BRT handelt.
Das Boot versuchte, dem Angriff zu entgehen und mit höchster Fahrt den Hafen von Middles- borough zu erreichen. Es wurde jedoch kurz vor der Hafeneinfahrt gestellt und durch Bombenvolltreffer auf das Deck völlig zerstört.
Englands Ll-Boot-Verluste.
Bisher 31 U-Boote als verloren bestätigt.
Berlin, 7. Juni. (DNB.) Die britische Admiralität hat mit dem jetzt bekanntgegebenen Verlust des Unterseebootes „Unbaunteb" insgesamt 31 Total« Verluste von Unterseebooten seit Kriegsbeginn bestätigt. Unter diesen Einheiten befinden sich vier holländische, französische und polnische Unterseeboote, die von der britischen Kriegsmarine in Dienst gestellt wurden. Da die britische Unterfee- bootsflottille bei Ausbruch des Krieges nur 53 Einheiten zählte, hat die. britische Admiralität mit den von ihr zugegebenen Ausfällen — die mit den tatsächlichen Verlusten keineswegs üb er einstimmen — den Untergang von mehr als der Hälfte der zu Kriegsbeginn einsatzfähigen Unterseebootflotte bestätigt.
Oie Admiralität bedauert...
Stockholm, 9. Juni. (Europapreß.) Die britische Admiralität gab Sonntag abend bekannt, daß das Räumboot „Thistle" und die Vorpostenboote „Swansvn" und „Evenham" gesunken sind.
Der erste deutsche Schlag gegen Alexandria.
Der schwere Angriff deutscher Bvncker auf Alexandria ist die e r st e W i r k u n g der deutschen Besetzung Kretas und dürfte hn ganzen britischen Empire, ganz abgesehen vom Nahen Orient, wie ein Fanal gewirkt haben. Damit ist Alexandria in die unmittelbare Nähe des Krieges gerückt. Die dort befindlichen englichen Truppen und die im Hafen von Alexandria liegende englische Flotte werden wohl sehr bald den doppelten Druck verspüren, der von Kreta als der neuen deutschen Basis für , unsere Luftflotte und vom Westen her durch unser Afrika-Korps ausgeübt wird, das das Höhengelände bei Sollum fest in feiner Hand hält. Die Entfernung von Kreta bis Alexandria beträgt rund 550 Kilometer, die von Sollum bis zu dieser wichtigsten Hafenstadt des von Engländern unter ihrer gepanzerten Faust gehaltenen Aegypten nur 450 Kilometer. Zum Vergleich sei angeführt, daß unsere Luftgeschwader im Winter 1939/40 Entfernungen bis zu 900 Kilometer zu- rücklegen mußten, als sie die englische Flotte in Scapa Flow schwer trafen, so daß Scapa Flow von der britischen Heimatflotte geräumt werden mußte.
Alexandria rft die alte Hauptstadt Aegyptens am nordwestlichen Rand des Nil-T)ettas. Für Aegypten hat es eine außerordentliche wirtschaftliche Bedeutung, da über diese Hafenstadt, die über eine halbe Million Einwohner zählt, fast die gesamte ägyptische Ausfuhr geht. Die Stadt ist im Jahre 331 v. u. Z. von Alexander dem Großen gegründet worden, der dort auch begraben sein soll. Die günstige Lage machte Alexandria bald zur zweitgrößten Stadt des Altertums. In Alexandria trafen die Griechen, die Aegypter, die Römer zusammen mit den Juden, und die Erbitterung über das Judentum machte sich in furchtbaren Gegendewegungen Luft. Alexandria war nicht nur wegen des Leuchtturms von Pharos, der zu den sieben Weltwundern gerechnet wurde, berühmt, sondern auch wegen seiner Gelehrten, die die kostbare Bibliothek verwalteten unö gewissermaßen das noch heute in der Wissenschaft berüchtigte Alexandrinertum vertraten, also lediglich unfruchtbare kompilatorische Arbeit verrichteten. Die Bevölkerung war außerordentlich leicht zu Rebellionen geneigt, sehr spottlustig, und die römischen Cäsaren haßten diese wohl im Altertum berühmteste Handelsstadt. Die Bibliothek ging in den Stürmen, die die fanatischen Anhänger der Lehre Christi entfesselten, zum größten Teil verloren, den Rest vernichteten die Araber.
Wenn Aegypten als die Drehscheibe des Empire von den Briten betrachtet wurde, so ist das zutreffend, da von Alexandria aus nicht nur
wichtigste Fluglinien ausgingen — feit 1937 z. B. die Fluglinie London—Alexandrien- Kairo—Indien und Australien, ferner die Abzweigung der Luftlinie nach Johannisburg in Südafrika — sondern auch der Suez-Kanal durch britische Waffen geschützt wird. Als 1884 die Engländer sich Aegyptens bemächtigten und den ägpti- schen Nationalhelüen Arabi Pascha mit ihrer überlegenen Macht erdrückten, war Alexandria mit Aegypten dem konkurrierenden französischen Einfluß entzogen, und erst 1936 verstand sich England zwar dazu, nominell die Souveränität Aegyptens anzuerkennen, aber es behielt sich vor, Garnisonen zum Schutze des Suez-Kanals und in Alexandria Zu unterhalten. Kairo wurde zu einem Bündnis gezwungen, in dem England außenpolitisch als Schutzmacht Aegyptens anerkannt werden mußte.
Seit dem Kriege behandelt England Aegypten gmrz wie erobertes Land- und hat in Alexandria nicht nur feine Flotte, sondern seinen Hauptstützpunkt im östlichen Mittelmeer. Dabei muß man unterscheiden zwischen dem Hafen Alexandria und seinen Dockanlagen. Der größte Hafen für Schlachtschiffe, die ihn zur Reparatur aufsuchen, ist La Valetta auf Malta, das über Dockanlagen verfügt, die auch neuzeitliche Schlachtschiffe von 35 000 Tonnen aufnehmen können. In Alexandria sind die Dockeinrichtungen zweiten Ranges, da sie nur Kriegsschiffe bis zu 15 000 Tonnen wiederherstellen können; der dritte Hafen Englands im Mittelmeer, Gibraltar, ist nur für Kriegsschiffe bis zu 20 000 Tonnen mit Dockeinrichtungen versehen, dort können also nur Flugzeugträger usw. ausgebessert werden. La Valetta liegt feit langem unter der Gewalt der Luftflotte der Achse. Alexandria ist. also fein Reparaturplatz für große britische Kriegsschiffe, dagegen ankert dort die britische Flotte zum Schutze des Suez-Kanals und Aegyptens, von dort aus wurden die britischen Transporte nach Griechenland und Kreta bewältigt und durch die englische Marine gesichert. Alexandria ist also der wichtigste Kriegshasen der Briten im östtchen Mittelmeer, ganz abgesehen von seiner sonstigen strategischen, politischen und wirtschaftlichen Bedeutung.
Und gerade in Alexandria hat unser erster Lust- flottenangriff auf dieses Zentrum der englischen Machtstellung im Vorderen Orient und Afrika am 5. Juni durch Inbrandsetzung der Tankläger große Verheerungen angerichtet. Es war der erste Schlag auf Alexandria selbst. Und daß weitere folgen, bis die Machtstellung Englands am Suez-Kanal zu- sammenbricht, wird in der gesamten englischsprechenden Welt nicht ohne Grund befürchtet.
lich des Flusses Drin, und Mar verlauft sie gemäß der alten Grenzlinie, die bis 1918 bestand und seit 1908 die Grenze zwischen Bosnien und Serbien bildete.
Anerkennung Kroatiens durch Japan.
Rom, 8. Juni. (Europapreß.) Die A n e r k e n - n u ng der Regierung Kroatiens durch Japan ist, wie „Voce ü'Jtalia" aus Tokio meidet, amtlich bestätigt worden. Außenminister Matsuoka habe eine entsprechende Mitteilung nach Agram gerichtet.
Heimkehr aus dem Noten Meer.
Abenteuerliche Fahrten italienischer Kriegs- und Handelsschiffe.
Rom, 8. Juni. (DNB.) Außer den nach einer Non stop fahrt von 14 0 0 0 Meilen nach italienischen Häfen zurückgekehrten U-Booten hatten auch, wie ein Sonderberichterstatter des Giornale d Italia berichtet, die italienischen Kriegs- und Handelsschiffe, als der englische Druck im Abschnitt von M a s s a u a immer stärker wurde, ihre Stützpunkte im Roten Meer verlassen. Auch diese Kriegs- und Handelsschiffe sind nach tollkühnen Fahrten an ihren Bestimmungsorten eingetroffen. „Es gab hierbei Episoden, die, wie jene eines Bananenfrachters, der, als er auf einen feindlichen Kreuzer traf, keinen Augenblick mit dem Angriff zögerte, wenn sie erst in allen Einzelheiten bekanntgegeben werden, bestimmt die Bewunderung der ganzen Welt auslösen". Die britischen Luftangriffe auf Massaua haben, wie in dem Artikel betont wird, die britische Luftwaffe über 50 Flugzeuge gekostet. Vom Flugzeugträger „Formidable" waren auf der Höhe von Massaua zum Angriff auf die dort liegenden italienischen U-Boote vier Torpedoflugzeuge aufge- ftiegen, von denen drei bereits vor dem Abwurf der Torpedos abgeschossen wurden, während das vierte nach schwerer Beschädigung sich schleunigst seines Torpedos entledigte und die Flucht ergriff.
Oie Wehrmachtberichte.
Bom Samstag.
Berlin, 7. Juni. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Kampf gegen die britische Handelsschiffahrt war die Luftwaffe auch gestern besonders erfolg, reich. Ein Fernkampfflugzeug versenkte 400 km westlich der afrikanischen Lüste aus einem stark gesicherten Geleitzug ein Frachtschiff von 3 0 0 0 BRT. An der schottischen Westküste vernichteten Kampfflugzeuge zwei große Handelsschiffe mit zusammen 27 500 BRT. Zwei weitere große Schiffe wurden in der Themsemün- dung angegriffen und schwer beschädigt.
Eine Fernkampfbatkerie der Kriegsmarine beschoß feindliche Schiffe vor Folkestone.
In Nordafrika geringe beiderseitige Artillerie- und Spähtrupptätigkeik.
Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein.
In kühner Ausführung von Sonderaufträgen haben sich bei den Kämpfen um Kreta der Oberleutnant z. L. O e st e r l i n, der Obersteuermann Lreibohm, der Obermaschinenmaat S chü ll und der Matrose Strecker durch besondere Tapferkeit ausgezeichnet. Bei den Kämpfen auf Kreta zeichneten sich weiterhin der Leutnant Swart vnd der Schütze Brosig eines Fliegerabwehrbalail- lons des Heeres dadurch besonders aus. daß sie in kühnem Handstreich einen fahr- und schußbereiten mittleren britischen Panzerkampfwagen erbeuteten.
Bom Sonntag.
Berlin. 8. Iunl. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Lin Unterseeboot unter Führung von Kapilän- leutnant Heßler versenkte 21 250 BRT. Damit hat das Boot bei dieser Unternehmung insgesamt sieben Schiffe mit zusammen 42 641 BRT. vernichtet.
wie in Barackenlagern im Abschnitt von Sidi B a r r a n i Volltreffer erzielt.
In O st a f r i k a sind im Gebiet von Galla uiti
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zur Uebergabe, wobei dank seiner Umsicht die bor-
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tenftänbe mit Handgranaten und geballten Labun- |»b 2 et gen zum Schweigen brachte. In der Nacht zum> > ;i3ll W 10.4. griff Oberleutnant Rast mit seinem Pionier'' ’Jh iJ.jM sturmtrupp zusammen mit der Jnfanteris über «e» frlt Q[ n
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Major Stiefvater, Kommandeur einer Pan- zerjägerabteilung, hat sich als Führer der Vorausabteilung einer Division 'bei den Kämpfen in Süd- ferbien besonders ausgezeichnet. Seiner kühnen unto umsichtigen Führung sowie seiner Tapferkeit sind die großen Erfolge der Vorausabteilung zu verdanken. Die Abteilung hatte nach Einnahme von Stip am 7. 4. nachmittags den Vormarsch auf Deles fortgesetzt. Nach Vernichtung des überlegenen, von Panzern unterstützten Feindes westlich Stip zwang er die stark besetzte Stadt Veles noch am gleichen Tags
liche Flugzeuge in Brand geschossen.
In Nordafrika haben wir an der Tobruk- Front einen feindlichen Angriffsversuch im Keinte erstickt. Abteilungen unserer Luftwaffe haben bit Verteidigungsanlagen von Tobruk erneut mit Bom»
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unb besetzte dieses. Die Beute der Abteilung am 6. und 7. 4. 1941 betrug rund 8000 Gefangene, bar-
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Rom, 8. Juni. (DNB.) Der italienische Wehn Machtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut
In der vergangenen Nacht haben unsere Flug, zeuge Flugstützpunkte auf Malta bombardiert.
In Nordasrika zu Lande nichts Neues. Sii ! Luftwaffe hat in der Nacht zum 7. und währen- ■ des gestrigen Tages Batterien und militärische Be> festigungsanlagen von Tobruk wiederholt mit bester Wirkung getroffen und Brände ausgelösi In der Nähe von S i w a wurden britische Kraft, wagen bombardiert. Feindliche Flugzeuge hoben Einflüge auf Be n g a f i und Demo durchgeführt
In Ostafrika geht die Schlacht im Gebiet von
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Berlin, 7. Juni. (DNB.) Der Führer uni Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh au* Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Gene- rolfelomarschall v. Drauch.itsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an:
Major Stiefvater, Kommandeur einer Pan-» zerjägerabteilung;
Hauptmann Prinz von Schönburg-Wal» b enburg, Kompaniechef in einem Panzerregi- ment.
Oberleutnant Rast, Kompaniechef in einem (9t- bivgspionier-Bataillon;
Oberleutnant Schirms cher, Kompaniechef m einem Panzer-Pionierchataillon;
Oberleutnant Behr, Kompaniechef in einer Aufklärung sab te vlung.
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Sidamo am Omo-Botego-Fluß heftige Kämpfe im Gange. Im Abschnitt von G o n d a r habe: wir einen Versuch sudanesischer Abteilungen, eine unserer Garnisonen einzuschließen, zurückgewiese
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bei Krivolac gegen eine serbische Division eingesetzt. In konzenttischem Vorgehen gelang es zusammen mit anderen Kräften der Division am gleichen läge den Feind zu entwaffnen. Weitere 10 000 Gefangene und zahlreiche Geschütze waren die Beute.
Hauptmann Prinz von Schönburg-Waldenburg erhielt den Aufttag, mit seiner verstärkten 1. Kompanie eines Panzer-Regiments am 24. 4.1941 als Vorausabteilung seiner Division vo« Samia auf die Thermopylen anzutreten. Wegem Sprengung verschiedener Brücken und der Gebirgsstraßen war ein Ersteigen des Passes durch di« Vorausabteilung nicht inöglich. Die Abteilung erhielt darauf den Befehl, auf Molos abzudrehen^ um nach Niederkärnpfung der feindlichen Artillerie den Vormarsch auf dieser östlichen Straße forffu» setzen. Hauptmann Prinz von Schönburg-Walden" bürg erkannte, daß er hier auf die Schlüsselstellung! des Gegners bei den Thermopylen gestoßen mar* ein Warten auf Verstärkung jedoch die Aussicht auf den Erfolg in Frage stellen würde. Er entschloß sich daher zum Angriff. Trotz Ausfalls vom zwölf Panzern seiner Kompanie kämpfte er bis zum Einbruch der Dunkelheit, nur noch mit seinem auch schon getroffenen Panzer und einem weiterem Wagen allein gegen den sich zäh verteidigenden Gegnec und erschütterte dessen Widerstand vollkommen. Sc hat durch seinen Entschluß zum Angriff bei Molos die Thermopylen-Stellung zu Fall gebracht. Dadurch wurde der Weg für den weiteren Vormattcht der Division und des gesamten Korps freigemaM. was von ausschlaggebender Bedeutung für bitt Fortsetzung des Durchstoßes auf Athen mar.
Oberleutnant Rast war am 7. 4.1941 mit feinerra Pionier-Sturmtrupp der nördlichen Angriffsgrupp« gegen die Bergbefestigung Hellas zugeteilt. Seinem Truppen vorangehend, erklomm er in heftigem» feindlichen Feuer die Höhe und bahnte der stürmenden Infanterie den Weg, indem er die Schar- tenftänbe mit Handgranaten und geballten Ladun-
Die Luftwaffe versenkte in der lehtch Nacht an der schottischen Westküste drei bewassueie feindliche Handelsschiffe mit zusammen 21 000 B2t£ Zwei weitere große Schiffe wurden in den schott scheu Gewässern und im Atlantik beschädigt. Ei Kampfflugzeug zerstörte an der englischen Ostküsl ein feindliches Borpostenboot durch Bombenvol treffer.
In Nordafrika nahm deutsch-italienische Av. lillerie britische Schiffe im Hafen von Tobruk un* fer wirksames Feuer. Die deutsche Luftwaffe gris mit guter Wirkung feindliche Valteriestellungen uri Kraftfahrzeugkolonnen an.
Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichs, gebiet fanden weder bei Tag noch bei Nacht siatL
Oie italienischen Berichte.
Bom Samstag.
Rom, 7. Juni. (DNB.) Der italienische Wehs« Machtbericht vom Samstag hat solaenden Wortlach In der Nacht zum 7. Juni Haven unsere Flug» zeuge die Luftstützpunkte von Malta
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ben belegt, wobei sichtbare Brände cntftanben, sv> gs - J^11 rjt. Die p
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tige Vardar-Brücke unversehrt in deutsche Hanto -4‘ fiel. Am folgenden Tag ging er mit feiner Abtei- • lung, ohne auf Befehl zu warten, auf Prilep voll ’JJWe und besetzte dieses. Die Beute der Abteilung ain
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bombardiert. In den ftühen Morgenftundeil „ des Samstag hat ein Verband unserer Jagdflug. fsW'L, zeuge im Tiefflug einen Angriff auf den Flugplatz "nn’ von Hal - Far durchgeführt. Es wurden feind.
Gala und S i d a m o weiter. In der Zone von |T,JM jn Go ndar hat unsere Besatzung von Uolshefit er- £aqe
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und mit kühnen Ausfällen den Belagerern bettächb L liche Verluste beigebracht.
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