Wandervorschläge für den Sonntag
Tat!
Vorsicht beim Verkauf von Landkarten!
so im Jntere!
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SCHWARZKO PFQ
nommen, so werden and) die Stromkosten für die Beleuchtung des Luftschutzraums erstattet. Bei Brandmauerdurchbrüchen wird davon ausgegangen, daß die Eigentümer der beteiligten Häuser jeweils die Hälfte der Kosten zu begleichen haben. Das Reich erstattet die Beträge auf Antrag des Hauseigentümers, der Antrag ist an das zuständige Finanzamt zu richten, unter Beifügung einer gutachtlichen Aeußerung des Reichsluf'tfchutzbund-Bau- bearbeiters über die Notwendigkeit der Maßnahme und Angemessenheit der Kosten. Die laufenden Kosten werden nur einmal jährlich in einer Summe I erstattet. Nähere Bestimmungen über das Erstattungsverfahren trifft der Reichsfinanzminister.
Soweit ein Grundstück von öffentlichen Dienststellen genutzt wird, werden die Kosten vom Reich nicht erstattet. Das gleiche gilt, soweit ein Grundstück von Betrieben genutzt wird, die zum Werkluftschutz oder zum erweiterten Selbstschutz gehören. Generell gelten die Bestimmungen über die Erstattung durch das Reich nur für Kosten, die seit dem 1. Oktober. 1940 entstanden sind. FrüherI entstandene Kosten für die Herrichtung von Luftschußräumen sind nach der bisherigen Regelung aufzubringen. Die Richtlinien verpflichten im üb-1 rigen den Hauseigentümer, eftba zuviel gezahlte Umlagen dem Mieter' zurückzuerstatten.
Verdunkelungszeit
8. August von 21.03 bis 5.48 Uhr.
vielleicht noch manche alten Socken, Manschetten, Hemden und Krawatten, Gardinen, Läufer, Teppichmatten, Pantoffeln, Säcke, Hüte, KappLn, Bindfadenreste, Tücher, Lappen.
Kurzum: Textilien jeder Sorte, die trage hin zum Sammelorte?
Mag auch Herr Churd)ill wie von Sinnen tagtäglich Lügennetze „spinnen", so wollen wir durch unsre Spende mithelfen, daß schon bald ein Ende des frechen Lügcnspinners naht?
Drum: Spinnstoff sammeln! Auf zur
Pflanzt Wildrosen!
Aus der Giadi Gießen.
Oie Kunst des Hörens.
Für mehr als 15 Millionen Rundfunkteilnehmer ist es eine Selbstverständlichkeit, Abend für Abend am Rundfunkempfänger zu sitzen und den Sendungen zu lauschen. Warum sprechen wir dg von einer „Kunst" des Rundfunkhörens?
G9 ist heute bei den modernen Empfängern keine Kunst mehr, den Sender richtig einzüstellen. Die Kunst setzt vielmehr dort ein, wo vom Hörer die wirklich sinnvolle Nutzung des Rundfunks erwartet und vorausgesetzt werden muß.
Denn jeder Hörer ist mit dem Empfänger allein. Niemand redet ihm dazwischen, wenn er zu den Klängen einer Symphonie ein Käsebrot verzehrt, wenn er sich während einer Dichtung unterhält oder die Zeitung liest. Das geschieht aber leider noch allzu oft. Und vor allen Dingen gibt es immer noch viele Hörer, die ihren Empfänger unaufhör-
Aufruf!
3n diesem siegreichen Areiheilskampf erfüllt auch das Deutsche Rote kreuz seine Pflicht im höchsten Verantwortungsbewußtsein und sieter Hilfsbereitschaft gegenüber Führer und Volk. Zu- | verlässig und gewissenhaft leistet es selbstlose Arbeit, i Zehntausende von freiwilligen Helfern sehen sich für die großen und vielseitigen Aufgaben ein, die dem Deutschen Roten kreuz namentlich im kriege ! gestellt sind. Es ist in dieser Zeit eine schöne undankbare Aufgabe, hierbei mitzuhelfen.
Das Deutsche Rote kreuz benötigt aber für seine umfangreichen Kriegsaufgaben noch viele Helfer und Helferinnen zum Einsatz in der heiwat und in den besetzten Gebieten. Die Volksgenossen und Volksgenossinnen werden deshalb aufgerufeu, sich für den Dienst im Deutschen Roten Kreuz und damit für unsere tapferen Soldaten an der Front zur Verfügung zu stellen.
Weimar, den 25.3uÜ 1941.
Der Reichsverteidigungskommissar für den Wehrkreis IX
Gez.: Sautf et, Gauleiter und Reichsslakthalter.
Der DRK.-Landesführer.
Gez.: Or Hepp, DRK.-Geueralhaupkführer, ^-Drigadeführer, Staatssekretär.
arum einfach,wenn es umständlichgeht?
Eine berechtigte Aufklärung der Deutschen Arbeitsfront.
LilMiltz-Aliswendllngeii,i>ie das Reich bezahlt Richtlinien zur neuen Kostenübernahme.
lich laufen lassen, die ihn als eine Art „Musikbe- rleselungsanlage" auffassen und dadurch einen Mißbrauch mit den Vorzügen des Rundfunks treiben. Der Hörer soll sich die Sendungen auswählen, die feinen Interessen entsprechen. Er soll diese Sendungen richtig hören, er soll ihnen lauschen, aber den Lautsprecher auszuschalten, wenn er nicht in der Lage ist, wirklich zuzuhären.
Wer diese Kunst des Hörens beherrscht, hat den Gewinn, daß er erst richtig empfindet, wie groß dre Leitungen des Rundfunks sind. Der Rundfunk sendet ja nidjt so viele verschiedenartige Sendungen, weil er dem einzelnen Hörer eine möglichst bunte Kost oorsetzen will, sondern um die verschiedenen Neigungen der Hörer zu befriedigen. Jeder soll sich das aussuchen, was ihn angeht. Dann wird er es auch niemals notig haben, mit dem Programm unzufrieden zu sein. Daß in einem Rundfunktag von 19 Stunden Dauer auch Sendungen vorhanden sind, die den einzelnen Hörer nicht interessieren, ist ja ganz unvermeidlich. Es ist vielleicht die größte Kunst des Rundfunkhörens, im richtigen Augenblick den Empfänger abstellen zu können.
Im übrigen heißt die Regel: mit Auswahl Hören. Und das Ausgewählte soll so ausgenommen werden, äls oh wir in einem Konzert säßen, nur bann kann die künstlerische Leistung ihre volle Wirkung ausüben. Wer so Rundfunk hört, wird einen immer gleichen Genuß von den Sendungen haben.
D. K. D.
Dornotizen.
Tageskalender für Freitag.
Gloria-Palast, Seltersweg: „Friedemann Bach". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Etappenhase".
Zur Reichs-Spinnstoffsammlung.
Wie einst beim Sammeln von Metall braust ein Appell mit lautem Schall durch Stadt und Land: „Der Wirtschaft nützen! Die Spinnstoffsammlung unterstützen!" Schau deshalb nach in Schrank und Kisten, ob dort nod) Kleidungsstücke nisten, die Du nicht mehr gebrauchen kannst, weil sie zerfetzt und abgefranst!
Durchstöber' selbst die kleinsten Eckchen nach irgendeinem Spinnstoff-Fleckchen! Es ruhen unter alten Brocken
I Blonde» Haar be-
_ A -M* * I darf wegen seiner
LZ /fl T w Empfindlichkeit be-
• sonderet Pflege Man wäscht es daher nur J „ mit Mitteln, die
kein Alkali und keine Kalkseite im Haar zurücklassen und dafür sorgen, daß es nicht nachdunkelt also mit Schwarzkopf „Extra-Blond*
heit der Arbeit", Haus und Heim für Wohnungsund Siedlungsfragen, das' Heimstättenamt, die Frauenabteilung, Arbeitseinsatz, Hausgehilfen, Gesundheit und Volksschutz sowie alle Fachabteilungen unb__ nicht zuletzt die Rechtsberatungsstellen der DAF., also eine Unzahl helfender Instanzen, deren sich die schaffenden Volksgenossen bedienen können. Diese Tatsachen dürften auch jenen Kreisen bekannt sein, die für sich das Recht in Anspruch nehmen, ihre Alltagssorgen direkt dem Führer, der Kanzlei des Führers oder dem Reichsorganisationsleiter usw. zu unterbreiten. Solche Zuschriften aber gelangen wieder zurück an die zur Bearbeitung zuständige Stelle. Sie müssen zurückgehen, weil es eben doch „unten" erledigt werden muß. Hin und wieder passiert es dann, daß die bearbeitende i Stelle zwei- bis fünf- und sechsmal dasselbe Schreiben erhält, das der Volksgenosse „vorsichtigerweise" gleich an mehrere Stellen gesandt hat.
Vertrauen ist der oberste Grundsatz, den die Deutsche Arbeitsfront von jedem Volksgenossen fordert. Ist das Leben jedes einzelnen schaffenden Menschen von diesem Vertrauen erfüllt, dann ist auch das Aufbauwerk der Deutschen Arbeitsfront gesichert. Jedes deutsche Mädel und jeder Junge, I jede deutsche Frau und jeder Mann darf und muß mit vollem Vertrauen an diesem Werk mitbauen. Der rege Personenverkehr in allen Dienststellen der Deutschen Arbeitsfront, das Klingeln der Telephone, die stets besetzten Verhandlungszimmer geben Zeugnis davon, daß in den DAF.-Dienststellen nicht I Bürokraten sitzen, sondern Männer mit kühlem Kopf und klarem Verstand, mit nationalsozialistischem I Herzen bereit, dem Volksgenossen jederzeit und in jeder Lage zu helfen.
Spielleitung und die Hauptrolle in dem Lustspiel „Der Etappenhase" von Karl Bunje.
** Vorsicht beim Schuttabladen. Das Stadtbauamt weist in einer Bekanntmachung im I heutigen Anzeigenteil darauf hin, daß durch das Abladen von brennbaren Stoffen an der Schutt- abladestelle im Bergwerkswald wiederholt Brande entstanden sind. Damit solche Brände noch vor Eintritt der Dunkelheit gelöscht werden können, dürfen brennbare Abfälle nur vormittags abgeladen werden. Zuwiderhandlungen sind strafbar.
Ein gefährlicher Gewohnheitsverbrecher.
Frankfurt o. M., 7. Aug. Im Februar d. I. wurde der 43jährige Adolf B l U g e s ch wegen Rück« fallbetrugs und versuchter Erpresiung von der Strafkammer zu 4 Jahren Zuchthaus, 400 RM. Geldstrafe und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Der Verurteilte legte Reoiston ein, die vom Reichsgericht hinsichtlich des Tatbestandes verworfen würbe. Das Reichsgericht hob aber das Urteil in bezug auf das Strafmaß auf, da der Angeklagte als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher auch zu Sicherungsverwahrung zu verurteilen sei. Die Straf« kammer entsprach jetzt in neuer Verhandlung der Ansicht des Reichsgerichts und erkannte auch auf Sicherungsverwahrung.
Zentnerweise Lebensmittel gehamstert.
in den unmöglichsten Verstecken untergebracht: unter I den Kohlen, im Garten vergraben, ja sogar in einer leeren Dunggrube fanden sich Lebensmittel. Von all den Sachen waren über 16 Zentner verdorben. Als man den Verkaufsstand der Witwe I in ber Stadt untersuchte, entdeckte man unter dem Fußboden, hinter Regalen oder unter Papier ver- steckt etwa 8000 RM. in Banknoten und S i l b e r g e l d. Schließlich wurden im Besitz der I vtflu auch Dollarnoten, Schweizer Franken und Goldstücke gefunden. Die AngeschuLigte, die auch leinen Wagen besaß, hatte auch Autoreifen im Besitz, die sie hätte abliefern müssen. Als nach einer der Haussuchungen von den Beamten ein Teil des Materials in einem Raum sichergestellt worden war, ging die Frau heimlich Hin, holte einen Teil heraus und versteckte ihn an einer anderen Qtette, versuchte die Beamten zu bestechen und bot ihnen an, von den Lebensmitteln mitzunehmen und über Die Sache zu schweigen.
?£ngeflagie ist nach ärztlichem Gutachten eine körperlich und geistig verbrauchte Frau, die unter Alterserscheinungen leidet. Auf sie treffen die Straf- Milderungsgründe des § 51,2 zu. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache erkannte das Sonderge- s ncht Frankfurt a. M. auf 1 Jahr und 9 Monate Gefängnis und 100 RM. Geldstrafe. Die Untersuchungshaft wurde der geständigen Angeklagten angerechnet.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
H.W. in Gr.-D. Einen Antrag auf Gewährung von Kinderbeihilfe stellen Sie zweckmäßig beim zuständigen Finanzamt, das Ihr Gesuch dann an das Bürgermeisteramt bzw. die Kreisleitung weitergibt. Voraussetzung zur Genehmigung eines solchen Antrages wäre allerdings das Vorhandensein von mindestens drei minderjährigen Kindern in Ihrer Fa- mute. Da das nach Ihrer Zuschrift nicht der Fall ist, erscheint uns der Erfolg des von Ihnen geplanten Schrittes zweifelhaft.
Lpd. Frankfurt a. M. Eine 62jährige Witwe, die im Stadtzentrum einen Verkaufsstand betrieb, hamsterte in ihrem Hause seit Kriegsbeginn Waren aller Art i n riesigen Mengen. Infolge von Erbstreitigkeiten in der Familie kam es gegen die Frau zu einer Anzeige. Bei den Haussuchungen wurden z. B. 520 Pfund Mehl, 300 Pfund Zucker, 150 Pfund Linsen, 35 Pfund Nudeln, 20 Pfund Rosinen, 100 Pfund Malzkaffee, 15 Pfund Bohnenkaffee, 80 Liter Del, 260 Pfund Fett, 30 Pfund Bonbons, 60 Pfund Seifenflocken, 10 Pfund Schokolade, 200 Pakete Waschmittel usw. gefunden. Die Schränke waren mit Wäsche vollgepfropft: 200 Meter Leinen, 70 Scheuertücher, 20 Bettücher, 40 Nachthemden, 60 Paar Damenstrümpfe usw. Ferner fanden sich 500 Gläser mit Eingemachtem, 20 Termosslaschen und 350 Zentner Holz vor,'das zumeist im Stadtwald heimlich aufgelesen worden war. Zwölf Zweispännerftchrwerke waren nötig, um es wieder abzufahren. Wegen Forstdieb- st a h l s bekam die Frau, die Ende März in Haft genommen wurde, eine Geldstrafe von 220 RM. Sie gehamsterten Lebensmittel und Waren waren
letzter Zett mehren sich die Fälle, daß an fluchtige Kriegsgefangene üort Schreibwarengeschäften, Buchhandlungen, Kiosken, Tankstellen usw. Landkarten verkauft werden. Dadurch wird den Flüchtlingen vielfach das Weiterkommen oder Versteckthalten erleichtert. Es ist daher Pflicht jedes Verkäufers von Landkarten, sich den betreffenden Käufer etwas näher anzusehen, ihn gegebenenfalls auszuforschen oder ihn zu er- suchen fid) auszuweisen. Selbstverständlich wird ein pflichtbewußter Verkäufer in Verdachts- oder auch nur in ®--- • - -
Butzbach—Cleeberg—Schornfeld—Hausberg— Buhbach.
Don unserem Ausgangspunkt Butzbach steigen wir gleich vom Bahnhof aus die schöne Taunusstraße aufwärts zum Wald, an dessen Rand sich ein hübscher Rückblick nach der Wetterau bietet. Schwarze Punkte führen uns jetzt waldeinwärts an dem anmutig gelegenen gastlichen Forsthaus Butzbach vorbei nach dem malerisch liegenden, von einer Burg überragten Cleeberg (gute Gasthäuser). Von gier folgen wir schwarzen Gabeln nach dem 438 Meter hohen Schornfeld, wo sich uns eine reizvolle Fernsicht, namentlich auf Braunfels und die Höhen des Westerwalds erschließt. Die Zeichen führen uns nock) nach Weiperfelden, von wo wir jetzt grünen Strichen nachgehen und dem Solmsbachtal aufwärts nach dem 417 Meter hoch liegenden Boden- rod gelangen. Schwarze T leiten uns von hier durch die prächtigen Taunuswalbungen nach dem Hausberg, dessen Turm leider unbesteigbar ist. Doch bietet sich auf unserem Abstieg an einer Wald- Itdjtung eine weite Aussicht über die ganze Wet- terau mit der Burg Münzenberg. Drei Ringwälle übersteigend fuhren uns die Zeichen über das idyllisch gelegene Hausen und durch den Wald nach Butzbach zurück. Die Wanderung dürfte gegen sechs Stunden beanspruchen.
Gießen—Kinzenbach— Schwalbenbachkal— Bubenrod—Allenberg—Hohensolms—Bieber.
Wir beginnen unsere Wanderung am Neustädter Tor und folgen schwarzen Dreiecken, die uns an der Heuchelheimer Mühle vorüber nach dem hochliegenden Kinzenbach leiten. Nachdem wir das ansehnliche Dorf durchschritten haben, führen uns die Zeichen aufwärts zum Wald, an dessen Eingang sich ein hübscher Ausblick nach den Höhen des Vogelsbergs und des Taunus erschließt. Durch prächtigen Hochwald gehend, gelangen wir, nachdem wir die Grube Morgenstern passiert haben, m das anmutige Schwalbenbachtal und diesem aufwärts schreitend nach Hof Bubenrod, der leider seinen Wirtschaftsbetrieb geschlossen hat. Wir verlassen jetzt unser seitheriges Zeichen und steigen hinter dem Anwesen hinauf zum bewaldeten Blei- denberg, wo wir rote Striche antreffen, die uns nach dem turmbekrönten Altenberg weisen. Hier oben bietet sich nun eine herrliche und weite Aus-1 sicht, namentlich nach der Gießener Gegend. Unser Zeichen bringt uns hinüber nach dem hochgelegenen Hohensolms mit guter Einkehr. Auf guter §anb= ftra^e steigen wir abwärts über Königsberg, wo sich die Besteigung der Ruine der schönen Aussicht wegen lohnt, und weiter durch das Biebertal nach unserem Endziel Bieber. Wanderzeit 5Vr Stunden
Zweifelsfällen keine Karten abgeben. Wer jntereffe der öffentlichen Sicherheit handelt, tragt mit dazu bei, das Fortkommen flüchtiger Kriegsgefangener zu unterbinden oder wenigstens zu erschweren. In manchen Fällen wird auch durch umsichtiges Verhalten die Festnahme von Flüchtlingen möglich sein.
kennt es gar nicht anders, als daß sie neben dem Weckglas mit einem Gummiring auch Zubindegläser, die sie von Mutter und Großmutter übernommen hat, verwendet.
Der Ofen im Luftschutzkeller.
NSG. In einer kürzlich ergangenen Notiz wurde bie Bevölkerung in einer letztmaligen Mahnung auf die Anschaffungspflicht von Luftschutz keile rösen hingewiesen. Es wurde darin betont, daß öie K o ft e n der Defen vom Reich getragen werden. Zahlreiche Anfragen, welche Stelle des welches denn eigentlich die Kosten übernimmt, geben zu folgender Klarstellung Anlaß:
An Stelle des Umlagerechtes gegenüber den Mie- fern tritt jetzt ein Erstattungsanspruch Oes Hauseigentümers gegen das Deutsche Hteid). 3n öer diesbezüglichen Verordnung vom 21 4. 41 heißt es: „Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe erläßt nähere Vorschriften über das Erstattungsverfahren".
Die näheren Einzelheiten bezüglich des Erstat-, tungsverfahrens stehen also nod) aus. Es ist anzu- nehmen, daß diese in absehbarer Zett herauskom-
.®Mon die Presse bann zu gegebener Zeit Mitteilung macht.
" Wiederholung des Gastspiels von Ludwig L i n k m a n n. Wegen der großen Nachfrage wird das Gastspiel des aus Gießen stammenden Schauspielers Ludwig Linkmann von der .^rliner Volksbühne am kommenden Dienstag, *2. d. M., wiederholt werden, Linkmann hat die!
Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat jetzt Richtlinien — im Einvernehmen mit den zuständigen Reichsmini- stern — erlassen, die nähere Bestimmungen zu der vom Reich neu übernommenen Ersta11ung von Aufwendungen für den Luftschutz- raumbau in Wohnhäusern enthalten. Das Reich erstattet danach dem Hauseigentümer die zunächst vorschußweise zu tragenden Kosten: für die Herrichtung von Luftschutzräumen, für die Beschaffung und Anlage der vorgeschriebenen Bele u d) t u n g und Notbeleuchtung sowie der Heiz- einrichtungen aller Art, mit Ausnahme der nicht fest eingebauten elektrischen Heizgeräte, die vom Hauseigentümer oder den Mietern vorübergehend für die Benutzung im Luftschutzraum zur Verfügung gestellt werden. Ferner kommt eine Kostenerstattung durch das Reich in Betracht für die Durchführung von Brandmauerdurchbrüche n-, bie Beheizung der Luftschutzräume und die infolge Zurverfügungstellung von Luftschutz- raum etwa gerechtfertigte M i e t m i n b e r u n g. Gesamtkosten bis zum Betrag von 10,— RM. werden nicht erstattet.
Die Betriebskosten für die Beleuchtung und Notbeleuchtung trägt der Hauseigentümer. Werden Licht- und Heizstrom über denselben Zähler ent-
Zubindegläser tun es auch.
NSG. Dor dem Kriege waren manche Hausfrauen recht bequem. Sie machten nicht selber ein, sondern kauften die Konserven in den Geschäften. Heute geht die Hausfrau daran, sich wieder auf die alte Kunst des Einmachens zu besinnen. Weil sie es nicht anders kennt, kauft sie nun Weckgläser ein. Alle Frauen wollen plötzlich Weckgläser haben. Zubindegläser zu verlangen, bie es überall reichlich zu kaufen gibt daran denken sie nicht. Offenbar wissen sie nicht, daß Zubindegläser genau so gut, wenn auch nicht so rasch zu handhaben sind wie die Weckgläser. Die Hausfrau, die schon seit Jahren Vorräte einmacht,
NSG. Der auskömmlichen Versorgung der Bevöl» Ferung mit Vitamin C wird grofc-e Bedeutung zu- geiyefsen. Ist diese unzureichend, werden Mangel- erscheinungen hervorgerufen, bie oft mit ernsthaften Erkrankungen verbunden sind. In Jahreszeiten, in denen die natürliche Bedarfsdeckung, bie hauptsäch- lid) durch Ob st und Gemüse erfolgt, nicht in genügendem Maßstab sichergestellt ist, gelangt daher an besonders gefährdete Bevölkerungskreise Vitamin C zur Verteilung. In der Hauptsache handelt es fid) hier um ein synthetisch hergestelltes Vitamin. Erstrebenswert ist es jedoch, auch natürliche Vi- taminquellen in möglichst weitgehendem Umfang h^anzusiehen. In Frage kommen natürlich hierbei nur Pflanzen, die einen hohen Vitamingehalt auf« weifen. Besondere Beachtung verdienen die Früchte der W i l d r o s e — die Hagebutten —, welche in verschiedener Form verarbeitet werden können (Mus, Marmelade, Fruchtsaft als Zusatz zu Back- waren usw).
Große Mengen wurden im letzten Jahr zu die- jem Zweck a us dem Ausland singe führt, da in Deutschland selbst die Erzeugung nicht ausreichend ist. Um diesem Mangel abzuhelfen, wurde die Reichssack)gruppe Seidenbauer im Rahmen des Vierjahresplanes beauftragt, den vermehrten Anbau von Wildrosen zu veranlassen. Somit ist die Rerchsfachgruppe neben ihrer eigentlichen Auf- gabe auch mit der wichtigen Steigerung der Hagebuttenerzeugung betraut worden, und sie kann hier- einsetzen be^en^c weit verzweigte Organisation „ . ljai zunächst feftaeftelU,
welche Wildrosensorten sich als besonders vitaminreich am besten zum Anbau eignen. Zu empfehlen finb zur Zeit die Edeleaninasorten Brög, Schmidts Ideal, toen-f und Kauth sowie rosa rugosa. Die Rolchsfachgruppe ist jedock) bemüht, noch vitaminreichere und /in bezug auf Wuchs, Menge der qc. ernteten Früchte und Größe derselben besonders wertvolle Wildrosen zu ermitteln. Erstmalig in bie- jem Herbst werden Hunderte von Sammlern tätig |em, um wildwachsende Hagebutten zu ermitteln oie aus Grund rein äußerlicher Merkmale zur Vermehrung in Frage kommen. Die gesammelten Hage-
u werden noch auf ihren Vitamin geholt oe- pruft. Außerdem werben einige aus dem Ausland bezogene Wildrosensorten, die über einen besonders hohen Dttamlngchatt verfügen, auf ihre Eignung
NSG. Die Herzen des deutschen Volkes haben in den letzten Jahren Inventur gemacht und mit dem Sturmschritt der immer neuen Ereignisse stand- gehalten. Aus diesen Herzen sind Schwäche und Zaghaftigkeit, Vertrauensmangel und Hemmungen der Vergangenheit verschwunden. Eine revolutionäre Dynamik des Geistes und der Seele trat aus gemeinsamem Glauben und gemeinsamer Tat an ihre Stelle sowie die Kraft zu einem Selbstbewußtsein, das weiterhin Geschichte machen wird.
Immerhin gibt es nod) eine Reihe Zeitgenossen, die sich in einem Zustand befinden, den man oft mit den Worten „falsche Scham" kennzeichnet, eine unter den Menschen leider weit verbreitete Krankheit. Man ziert sich, gewisse Dinge an den nächstliegenden hierfür zuständigen Menschen heranzutragen und meint, ale kleinlichen Sorgen zweckmäßig irgendeiner hohen Dienststelle schriftlich zuzuleiten. Diese „Krankheit" ist sicher für den Psychologen recht interessant, für den von ihr Betroffenen aber eine Hemmung. Diese Feststellungen werden in der Hauptsache auf sozialem oder arbeitsrechtlichem Gebiet immer wieder gemacht.
Für alle Sorgen des Arbeitslebens ist bekanntlich die Deutsche Arbeitsfront als Beauftragte der Partei zuständig, und die Stellen, die hier jederzeit helfend eingreifen, sind äußerst zahlreich. Da ist zuerst der B e t r i e b s o b m a n n , der das nötige Rüstzeug besitzt, um den schaffenden Menschen die erste Hilfe leisten zu können. Kann er es nicht irj allen Fällen, dann führt der Weg zum Ortsobmann der DAF., der die richtige Stelle ohne weiteres zuweist. Darüber hinaus stehen die Abteilungen der DAF.-Kreiswaltungen zur Verfügung. Soziale Selbstverantwortung, Berufserziehung, Jugend, „Kraft durch Freude" mit Sportamt und „<Sdjön=


