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Flaschen aller Art werden Samstag gesammelt.

Hitler-Jugend.

kampf zusammengeführt werden. Der Turn- und Sporttag, dieses Kriegskind des Bereichs Hessen, ist heute die verbreitetste Wettkampfform geworden und hat im ganzen Reich Schule gemacht. Der Sportbezlrk Gießen stand dabei erfreulicherweise im ersten Kriegsjahr mit an führender Stelle. In diesem Jahr wird es nicht anders sein. Schon heute ist die Zahl der im Bezirk Gießen gemeldeten Turn- und Sporttage der einzelnen Gemeinden höher als im Vorjahr.

Der Höhepunkt dieser örtlichen Turn- und Sport­tage und gewissermaßen die Zusammenfassung der Wettkampfarbeit bildet jeweils der Bezirks- Turn- und Sporttag, der aus technischen Gründen auch in diesem Jahre wieder in Gießen stattfindet. Zunächst treten dabei alle die an, die sich in ihren Gemeinden auszeichneten und unsere hiesigen Kräfte, so daß man von einer gewissen Auslese sprechen kann, die hier in den Kampf geht. Dann kommen bei dem Bezirks-Turn- und Sport­tag auch die Sportarten zu Wort, die nicht über­

SJl.-'fpOTt

Wirtschaft

für Reit- und Jagdpferde kommen fünf Jagdsprin­gen, ein Geländeritt sowie Schaunummern der Wehrmacht und des Landesgestüts zur Vorführung. Obwohl der Nennungsschluß erst am 26. August abläuft, liegen jetzt bereits viele Zusagen auch von auswärtigen Teilen der Wehrmacht, Polizei und Gliederungen der Partei vor.

Kurze Sportnotizen.

Major Stubbendorff, der Olympiasieger von 1936 in der reitsportlichen Vielseitigkeitsprü­fung (Military), fand bei den Kämpfen im Osten den Heldentod. *.

Italiens Leichtathleten haben die Reise zum Länderkampf gegen Ungarn in Budapest in bester Besetzung angetreten. Der Mannschaft ge­hören u. a. Lanzi, Monti, Mariani, Beviaqua, Romeo, Missoni und Facchini an.

Heffen-Raffau nicht mehr geschloffenes Kartoffelanbaugebiet.

Nach einer Anordnung des Kartoffelwirtschafts­oerbandes Hessen-Nassau kommen die in der An­ordnung vom 20. 6. 1941 hinsichtlich der Früh­kartoffelbewirtschaftung getroffenen Bestimmungen für das geschlossene Anbaugebiet in Wegfall, das Gebiet des Kartoffelwirtschaftsverbandes Hessen- Nassau gilt somit als nichtgeschlossenes (offenes) Anbaugebiet. Der Erzeuger darf Speisefrühkartof­feln im nichtgeschlossenen Anbaugebiet innerhalb des Erzeugerbetriebes zu Speisezwecken verwen­den, an ortsansässige Verbraucher zu Speisezwecken verkaufen und liefern. Das Selbstmarkten und Ausfahren an nicht am Orte des Erzeugers woh­nende Verbraucher ist verboten. Alle über diese Mengen hinaus anfallenden Frühkartoffeln sind nur an zugelassene Genossenschaften und Kaufleute zu verkaufen und abzuliefern. Die Anordnung ist am 1. August 1941 in Kraft getreten.

Erhebliche Ausdehnung des Gemüse­baues für 1941 vorgesehen.

müse bestellten Fläche um insgesamt 35120 ha oder 21 v. H. gegenüber 1940 vorgesehen worden ist. Die Anbaupläne verzeichnen eine beträchtliche Vergrößerung der Anbauflächen von solchen Ge­müsearten, die teils für Konserven- und Trocken­gemüseherstellung (Weiß- und Wirsiingkohl, Erbsen, Möhren, Spinat), teils als lagerfähige Winterge­müse (Weiß-, Röt- und Wirsingspätkohl, Mohren) Bedeutung haben oder wichtig für die Sicherung der Vitamin-Frischversorgung im Winter und zei­tigen Frühjahr sind (Kohlrabi, Blumenkohl, Grün­kohl, Rosenkohl, Weißkohl und sonstiger Spat­kohl, Möhren, Spinat, Salat). Am größten ist die geplante Anbauerweiterung bei Spinat und Man­gold, die zusammen.eine Ausdehnung um 6 336 ha oder 105 v. H. der Vorjahrsfläche aufzuweisen haben, ferner bei Möhren mit einer Zunahme um 4797 ha (47 v. H.) und Pflückerbsen mit einer Er­weiterung um 3462 ha (30 v. H.) Auch für Kohl­gemüse sind die Kulturflächen für die meisten Ar­ten erheblich höher ausgewiesen worden als im Vorjahr. Die Steigerung beträgt bei Wirsing 3216 ha (36 v. H.), Kohlrabi 3188 ha (80 v.H.); etwas geringer ist sie nach der absoluten Zunahme der Fläche bei Blumenkohl mit 2722 ha (58 v. H.), Grünkohl, Weißkohl und Rotkohl, am geringsten bei Rosenkohl (36 v. H.). Ferner ist ein beträcht­licher Mehranbau von grünen Pflückbohnen (+ 1967 ha = 19 v. H.) und von roten Rüben, (+ 1764 ha

all durchzusühren sind, wie Rudern, Kanu, Schwer­athletik, Tennis usw. Deshalb bietet der Bezirks- Turn- und Sporttag den eigentlichen Höhepunkt der gesamten turnsportlichen Arbeit des Jahres. Er wird ein buntes, vielseitiges Bild aller im hiesigen Bezirk gepflegten Sportarten bieten. Der Haupt­kampftag ist der 10. August.

17. Darmstädter Reit- und Fahrturnier

Das traditionelle Darmstädter Reit- und Fahr­turnier wird auch in diesem Kriegsjahre stattfinden, und zwar zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes am 6. und 7. September auf dem Exerzierplatz. Neben Material-, Eignungs- und Dressurprüfungen

Turn- und Sporttage.

Als mit Ausbruch des Krieges die Mehrzahl nicht nur der aktiven Turner und Sportler,^sondern auch der Großteil der Amtsträger des NSRL. zu den Waffen gerufen wurde, stand die deutsche Sport­bewegung der Frage gegenüber, wie der Betrieb der Leibesübungen auch im Kriege weitergeführt werden könne. Daß er weitergeführt Werden mußte und weitergesührt werden würde, darüber waren die Verantwortlichen sich von vornherein klar, lieber das Wie konnte man streiten. Ein Weg konnte da­bei nicht außer acht gelassen werden: Der Wett­kampf, weil er der eigentliche Motor der Leibes­übungsbewegung von Anfang an war und immer bleiben wird.

Ein glücklicher Gedanke ließ den Bereich H e f - s e n eine neue Wettkampfform finden, die dem Kriege angepaßt war: -Den Turn - und Sport- t a g. Ohne große Vorbereitung sollen hier an mög­lichst allen Orten, alle, die Lust haben, im Wett-

Die Ergebnisse der im Frühjahr 1941 durchge­führten Erhebung über die Anbauabsichten der Betriebsinhaber zeigen nach einem Bericht des Statistischen Reichsamtes, daß für 1941 im Deut- - -- ----- -

fchen Reich eine Erweiterung der mit G e = | = 58 v. H.) vorgesehen. Absolut geringere, relativ

jedoch zumeist noch bedeutende Flachenerweiteru;. gen sind außerdem für Sellerie, Porree, Kopfsal^ Gurken, dicke Bohnen sowie für Feld- und End,, viensalt ausgewiesen worden. Eine größere Eh. schränkung der Anbaufläche ist nur für Speisezwil, bebt (1123 ha = 14 v. H.) angegeben worden.

Rückgang

der Konkurse und Vergleichsverfahren,

Nach einer Veröffentlichung des Statistisch Reichsamts wurden im Jahre 1940 für das Deutsch- Reich (altes Reichsgebiet) insgesamt 1406 Kor, kursanträge und 50 gerichtliche Vergleich;/ verfahren feftgefreUt gegen 2440 Konkursai- träge und 156 gerichtliche Vergleichsverfahren jy Jahre 1939. Die rückläufige. Bewegung d-r Konkurse und Vergleichsverfahren, die feit ben Jahre 1933 zu beobachten ist, hat somit auch in vergangenen Jahre angehalten. Gegenüber den Vorjahre haben die Konkursanträge um 42,4 v. ft, die gerichtlichen Vergleichsverfahren um 67,9 v. h. abgenommen. Von der Gesamtzahl aller Konkurs anträge im Jahre 1940 entfallen 48,2 v. H.. vy, den Vergleichverfahren 78,0 v. H. auf Jndustve und Handwerk und auf den Einzel- und Gr^ handel.

Innerhalb der einzelnen Gewerbegruppen girg die Zahl der Konkursanträge besonders im EinzHI handel und im Großhandel, in der Kleider- unb| Wäscheherstellung, im Nahrungs- und GenußmiA- ] geroerbe, Holz- und Schnitzstoffgewerbe, Gast- unbl Schankwirtschaftsgewerbe und in der Handels»?»! mittlung zurück. Am Rückgang der gerichtliche I Vergleichsverfahren waren alle Wirtfchaftsgebie!e ] gleichmäßig beteiligt. Innerhalb der verschiedene! Unternehmungsformen entfallen fast 90 v. H. dir! Konkursanträge und rund 80 v. H. der Vergleich;» | verfahren auf nichteingetragene Erwerbsunternej»ß mungen und Einzelfirmen.

* 16. Verbrauchszuckerfreigabe. Dir! Vorsitzende der HV. der deutschen Zuckerwirtschch I hat als 16. Freigabe 1940/41 5 v. H. der Jahrs»! freigaben 1940/41 bestimmt. Die vorstehende gr6| gäbe gilt mit Wirkung vom 5.8. 1941 für 23er« | fäufe zur prompten Lieferung. Das gleiche m auch für die unverkauften Mengen aus den Jahrs» ! frei gab en 1939/40. I

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am 19. Juli bei den schweren Kämpfen im Osten im Alter von 23 Jahren den Soldatentod gefunden hat.

Im Namen aller mittrauernden Angehörigen: Pfarrer Ernst Steiner und Frau Annedore Schmidt, geb. Steiner Hatto Steiner

Pfarrer Erich Schmidt, Leutnant, z.Z. im Felde.

Bekanntmachung.

Durch das Abladen von brennbaren Stoffen sind an der Schuttabladestelle im Bergwerkswald wieder­holt Brände entstanden. Damit solche Brände noch vor Eintritt der Dunkelheit gelöscht werden können, ordne ich an, daß brennbare'Abfälle nur vormittags abgeladen werden dürfen. Zuwiderhandlungen wer­den bestraft. 3286D

_ Gießen, den 7. August 1941.

Der Oberbürgermeister. Stadtbauamt.

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7. Juli 1941 starb in einem Feldlazarett an den 3 seiner am 15. Juli 1941 in den Kämpfen im erlittenen schweren Verwundung mein innigge- Iiebter Mann, der liebevolleVater seiner beiden Kinder, unser lieber Sohn, Schwiegersohn,Bruder, Schwager und Enkel Dr. jur. Heinrich Christ

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