Ausgabe 
8.3.1941
 
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Frankfurt a. M., 7. März Auch In dieser. Berichtsperiode hat sid; die Grundstlmmung der A t t i e n b ö r s e n kaum verändert. Abgesehen von einer vorübergehenden Befestigung auf tleine Kundschaftsordrs, denen sich mui) oer Piag» handel angeschlossen hatte, verharrte die Börse m stiller 5)01111119. ua keine weiter n Anlagttaufe sot­ten. Das Kursniveau hat sich kaum verändert, grö» ßcre Veränderungen waren selten und meist nur durch die Marttenge bedingt. Scheideanstalt lagen bei kleinsten Umlähen recht fest und erre.uuen roie- der 305, auch VDM. in Erwartung günstiger Ab' fchluhziffcrn bis 239 gebessert. Fest lagen auch Her- dclbcrger Zement, bis 199,75, wie überhaupt Sau« altien weniger berührt werden von der Tendenz.

Am Rentenmarkt wurden die 3,5prozen- tigen Reichsschätze von 1941 Folge 1 ausoertauft und inzwischen die Folge II mit um ein Jahr oer« längerter Laufzeit zu 98,75 v. H. aufgelegt. Sie sm« det weiterhin gute Nachfrage. Altbesi^.inleihe lagen um 158,50 bis 159, Steueroutscheine I setzten ihre Abwärtsbewegung fort, blieben aber in den letzten Tagen mit 105 ziemlich stabil. Jndustrieobligationcn wunden nur wenig verändert notiert, das Geschäft nahm keinen nennenswerten Umfang an. Auch Stadtanleihen recht still, dagegen zeigte sich für Pfandbriefe unvermindert recht lebhaftes Jnteretze, wobei die Notierungen zwischen 10$ und 103,50 lagen.

drille wird die Zirbeldrüse gesammelt, die ge­wöhnlich durä) ihre schwärzliche Farbe und feste Konstistenz auf dem Grunde der dritten Gehirn­kammer auffällt.

In neuerer Zeit hat die restlose Verwertung des Schlachtblutes einen neuen Antrieb erfahren durch die Flüssighaltung des Blutes. Man ist dazu iibergegangen, das Blut der Schlachttiere durch Zu­satz von Natriumzitrat bzw. Natriumphosphaten, dem sog. Fibrisol. in flüssigem Zustand zu halten. Aus diese Weise wird das Fibrin, der Faserstoff

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niemand wird sagen können, daß deswegen das Pro­dukt der Arbeit geringwertiger geworden wäre.

So sehen wir auf zahlreichen Gebieten den reichen Nutzen der Gewinnung deutscher Rohstoffe aus der Verwertung der Nebenprodukte von den Schlach­tungen in unseren Schlachthöfen. Damit ist natür­lich auch mancherlei zusätzliche Arbeit verbunden, die aber im Hinblick auf den großen Vorteil für die Volksgemeinschaft gerne geleistet wind. Denn auch hier haben wir das große Ziel erreicht: die Sicherung der deutschen Rohstosfreiheit vom Aus­land! 8.

Feldschutzmeister Georg ßrmerf f.

Wie erst jetzt festgestellt werden konnte, hat der Feldschutzmeister der Stadt Gießen, Unteroffizier Georg Ermert, bereits im Mai 1940 bei den Kämpfen um Lüttich den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland gefunden. Mit Ermert hat ein begeisterter Gefolgsmann seine Treue zum Führer mit dem Tode besiegelt.

Ermert war schon früh, im Jahre 1928, zur Be­wegung gestoßen, er war Träger des goldenen Ehrenzeichens der NSDAP, und hat in unermüd­licher und zäher Weise für die Ideen des Führers gekämpft. Als Angehöriger der SA. war er in den Jahren vor der Machtübernahme immer da, wenn es galt, seinen Mann zu stehen; manchen harten Strauß hat er mit seinen politischen Gegnern aus­gefochten. . .

Am 1. Oktober 1933 trat Pg. Ermert bei der Stadt Gießen als Feldschütze ein und wurde am 1 Oktober 1935 zum Feldschutzmeister bestellt. Seine dienstlichen Belange hat er jederzeit in aufrechter und pflichtbewußter Weise wahrgenommen, und er mar bei seinen Mitarbeitern geschätzt und beliebt. Allzu früh mußte er sein junges Leben lassen. Außer der Stadtverwaltung trauern Frau und Kind um den Gatten und Vater.

Gie-en-Klein-Linden.

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von Gießen und Umgebung

treffen sich zwecks Gründung einer Kameradschaft am Montag, dem 10.März,20ttlrr Gastbaus,,Zum

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Berns WöetW Wen e.B.

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Frankfurt am Main. imD

Der Geslügelzüchterverein Gießen - Klein Linden hatte seine Mitglieder für Donnerstag abend zur Jahreshauptversammlung in die Wirtschaft von Franz Rathenow eingeladen. Der stellv. Dereinsfüh- rer Georg Lutz begrüßte insbesondere den Ver­treter der Partei und die auf Urlaub weilenden Vereinsmitglieder. Aus dem Jahresbericht, von dem Schriftführer erstattet, war zu entnehmen, daß der Verein im verflossenen Jahr 5 Mitgliederversamm­lungen und einen Kameradschaftsabend abgehalten hatte. Die Mitgliederzahl betrug 34 mit einem Tierbestand von 433 Hühnern und 65 Tauben. Die schon in den früheren Jahren durchgeführte Be­ratung der ländlichen, nichtorganisierten Geflügel­halter wurde weiter ausgeübt. Die örtliche Werbe- schau, verbunden mit einer Lehrschau, am 4. und 5. Januar, war mit 69 Hühnern, 13 Zwerghühnern und 21 Tauben beschickt gewesen. Mit den im tfelbc stehenden Kameraden wurde die Verbindung durch Zusendung von Liebesgaben uni), Briefen aufrecht erhalten. Den Kassenbericht gab'Kassenwart Otto Lippert. Die Kasse zeigte einen günstigen Stand, sie wird nach Prüfung der Rechnung in einer päteren Sitzung Genehmigung finden. Der stellv. Vereinsführer Lutz sprach noch über die Eierbe­wirtschaftung und über Fütterungsfragen, wahrend der Schriftwart nvch Bericht erstattete über die Ver­sammlung der Vereinsführer von Oberhessen und

den die innersekretorischen Drüsen als Rohstoff für öle Gewinnung wichtiger Heilmittel verarbeitet. So wird z. B. aus Pankreas (Bauchspeicheldrüse) das Insulin als bestes Mittel gegen die Zuckerkrank­heit gewonnen. Weiterhin findet Pankreas Ver­wendung für technische Produkte, in der Hauptsache zur Herstellung von Lederbeize und als Entschlich­tungsmittel für. die Texttlindustrie. Die Neben­nieren enthalten das wichtige Adrenalin und das Hormon des Nebennierenmarks. Die Verwendung des Adrenalins z. B. verursacht eine schnelle und vorübergehende Erhöhung des Blutdrucks, des Blut­zuckergehaltes und eine lokale Gefäßverengeruna. Mit gutem Erfolg werden diese Stoffe auch als Heilmittel bei Der sog. Addisonschen Krankheit des Menschen angewandt. Aus den Epithelkörper­chen (Nebenschleimdrüsen) wird ein Extrakt gewon­nen, der den Kalziumgehalt des Blutserums erhöht. Er wird mit gutem Erfolg bei Tetanien verabreicht, die auf Mangel an Nebenschilddrüse beruhen, also postoperativ nach Kropsoperationen, außerdem mit gutem Erfolg bei Puerperaleklampsie und Tetanie der Kinder. Die Verabreichung des Epithelkörper­chenextraktes in vielen Krankheitsfällen dieser Art wirkt direkt lebensrettend. Die Hinterlappen­

der angrenzenden Kreise, die am 9. Februar in Gießen stattgefunden hatte. Nach weiterem Gedan­kenaustausch über Züchterfragen schloß der Beaus« tragt*, der Partei, Pg. Wilhelm Germer, die Versammlung in üblicher Weise.

Gießener rvochenmarklpreise.

Nachstehende Preise sind Handlerpreise und verstehen sich ür A-Ware Für 0-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.

* G i e ß e n , 8. März. Auf dem heutigen Wochen« markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM.» Matte 30 Npf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Wirsing, X kg 11 bis 14, ©eißtraut b bis 12, Rotkraut 12 bis 14, gelbe Rüben 12, rote Äubm 10 bis 12, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 10, Zwiebeln 15, Schwarzwurzeln 26, Feldsalat 4 RM.,

10 Rps., SHepfcl X- kg 28 bis 40 Lauch 24 Sellerie 21 bis 23, Blumenkohl, das Stuck 50 bis 60, Endivien 20 Rpf.

Vier RegeSn, um mit dem Herdputz auszukommen:

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2. Den Putzlappen immer feucht halten _

des Putzmittel isodann ergiebiger,

3. Statt mitweiJiem Lappen nachzupoHei ren, einfach eine zusammengeknullte Zeitung nehmen. So Sparen Sie Putzlappen

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Hieraus geht hervor, daß noch reiche Möglichkeiten i zur vollen Deckung des Bedarfs an Tierkorpermehl I aus inländischen Rohstoffen vorhanden sind. Beson­ders bemerkenswert ijt, daß sich die Tierkörpermehl- ' fabrik in Garbenteich bereits auf ein neues Der- * fahren zur besseren Ausnutzung der Anfälle umge- i stellt hat. Es wird dort durch neuere Apparate das I Leimwasser mit zu dem Tierkörpermehl beigetrock- i net, so daß eine größere Ausbeute entsteht.

Seit etwa einem Jahr wird im Gießener Schlacht- Hof auch die Schweineenthäutung durchge- 1 führt. Zuerst wurde dabei nach der sog. Dresdner Methode verfahren. Es hat sich aber erwiesen, daß die Dauchhaut des Schweines für Zwecke der Leder­verarbeitung nicht zu verwenden ist und in vielen Fällen infolge Beschädigungen überhaupt nicht ge­braucht werden kann. Deshalb wird seit kurzer Zeit die sog. Crouponierung durchgeführt, d. h. es wird hur der Croupon, die Rückenhaut, des Schweines genommen. Zu diesem Zwecke wird das Schwein in lauwarmem Wasser sauber gewaschen und am Bauch und an den Beinen mit einem flüssigen Ent­haarungsmittel bestrichen und sodann rasiert. Hier­auf kann die Rückenhaut in ungebrühtem und gerd- fähigem Zustand gewonnen werden. Sie dient vor allem zur Herstellung wckyerdichter Stiefel und an­derer Gegenstände. Das großartige Leder aus der Rückenhaut des Schweines wird zweifellos auch nach dem Kriege seinen Platz behaupten und zur Herstellung feinster Lederwaren verwendet werden, die allerdings im Preis nicht zu den billigsten ge­hören dürften. In Verbindung mit der deutschen Qualitätsarbeit wird dieses Produkt sicherlich auch ein besonders geschätzter Ausfuhrartikel sein, der vermutlich sogar in Amerika, trotz der dortigen gro­ßen Fleischpackereien mit ihrer schematischen Schnell­arbeit, guten Anklang finden wird.

Schließlich noch ein Wort über die Schweine- borsten, die wir vor dem Kriege unnötigerweise in großem Ausmaß aus dem Ausland eingeführt haben. Im Inlands hat man früher diese Abfälle der Schweineschlachtung als wertlos angesehen und vom wirtschaftlichen Standpunkt aus für unwesent- lich erachtet, da der Begriff der nationalen Produk­tion und ihrer Wichtigkeit noch nicht in die Denk­weise der früheren verantwortlichen Stellen einge- gangen war. Es ist erstaunlich, daß z. B. nach einer Arbeit des Tierarztes Dr. Heide überAn­fall und Verwertung der Schweineborsten in Deutschland", geschrieben im Anschluß an seine Aus- bilbung im Gießener Schlachthof von 1898 bis 1913 alljährlich über 3000 Tonnen Schweineborsten im Werte von 5 bis 7000 RM. je Tonne aus dem Ausland eingeführt wurden. Bei der restlosen Sammlung der Schweineborsten in den deutschen Schlachthösen können nach den Berechnungen Heides jährlich rund 5,5 Millionen Kilo Schweineborsten im Wert von rund 1,8 Millionen RM. gewonnen werden. Dabei sind der Berechnung die Schlacht­zahlen von 1933 mit rund 18 Millionen Schweinen zu Grunde gelegt, die heute jedoch wesentlich höher liegen und natürlich auch einen höheren Borsten­ertrag enthalten. Welche Verwertungsmöglichketten für diesen Rohstoff der deutschen Wirtschaft bestehen, kann man beispielsweise schon aus der Tatsache erkennen, daß heute Polsterm bei, die man früher mit ausländischem Roßhaar füllte, in gleich guter, ja sogar in noch besserer Weise mit gesponnenem beut- (hem Tierhaar ausgestattet werben, das mchts ande­re« ist als die verarbeiteten Schweineborsten. Und

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Liefert Eure überschüssige Muttermilch ab! Biele .ranke Säuglinge müssen zugrunde geben, weil es ihnen nn Muttermilch fehlt. Dav muß und iantt vermieden werden, wenn alle grauen, dw Uber- schlissige Milch haben, bune unter der selb wer- stündlichen Boraussebung peinlicher Sauberkeit- vritzen oder abpunwen.

denkt daran, daß Eure eigenen Kinder Jliuner, einmal fo trank sein tonnen. Helft das wertvolle Gut unseres Volkes ertialteuh Turch fo gespendeteMuttermilchzeig'?U)rinschontterWeise edelste Hilfsbereitschaft und größtes,Verantwor- unasbewußtsein Eurem Volke gegenüber.

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'ach den Richtlinien der Reichsarbettsgemeinschaft für Mutter und Kind werden für den Lner ^vrauen« milch RM. 2,50 vergütet und wahrend des Krieges außei der Rährmittelttttage für iede stillende Mu er nocb 250 Gramm Fleisch und 12;) Gramm But er vro Woche als Sonderzulage gewahrt. 6061 u

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des Blutes, für die menschliche Ernährung gewon­nen. Außerdem kannsibnsoltes" Blut zentrifugiert iinb In Helles Blutplasma und dunkelrote Blutkör- »erchen getrennt werden. Während sich die Blut­körperchen zu Blutwurst verarbeiten lassen, kann bas Blutplasma zur Herstellung aller Koch- und Brüh«

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Würste Verwendung finden. Wertvolle tterische Eiweißstoffe, die vorher für die menschliche Ernäh­rung verlorengingen, können durch diese Art der Blutverarbeltung nutzbar gemacht werden.

Don großer Bedeutung ist weiterhin die Verwen- Lung der bei der Fleischbeschau anfallenden Kon­ti s k a t e, b. h. ber genußuntauglichen Organe unb Tierkörper. Alle diese Teile werben in ben Tier­körperverwertungsanstalten zu Tierkörpermehl, Fett und Leim verarbeitet. Welches Ausmaß diese Ver­wertung erreicht, mögen einige Zahlen beweisen. Nach einer Berechnung des Tierarztes Dr. Lan­zerath, die er in einer Arbeit überDie Ver­wertung der Kadaver und Schlachtkonfiskate in Deutschland im Jahre 1933" wahrend seiner Tätig- (eit im Gießener Schlachthof anstellte, wurden aus rund 569 000 Doppelzentner Rohmaterial im Jahre 1933 insgesamt 248 694 Doppelzentner Tierkörper- mehl und 97 705 Doppelzentner Fett hergestellt. Bei der restlosen Verwertung aller tierischen An­fälle in Deutschland im Jahre 1933 hätte sich aber eine Mehrerzeugung von 200 707 Doppelzentner Tierkörpermehl und 84 470 Doppelzentner Fett im Werte von 6 bis 7 Millionen RM. erzielen lassen.