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Sondermarke und Sonderstempel zum Tag der driesmarke

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Aus aller Welt.

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Am 12. Januar 1941 begehen die Briefmarken- ammler Deutschlands den Tag der Briefmarke; sie ehren damit gleichzeitig den Generalpostmeister von Stephan als den Gründer des Weltpostvereins. Die von der Reichspost für diesen Tag herausge­gebene, nach einem Entwurf des Künstlers Meer« wald hergestellte Sondermarke zu 6 + 24 Rpf. zeigt die Abbildung eines das Horn blasenden Postillions vor dem Erdball. Die Marke wird am 2. Januar bei den für die Veranstaltung am Tag der Briefmarke eingerichteten Sonderpostämtern und vom 13. Januar bis Ende Februar bei den Post­ämtern am Sitze der Reichspostdirektionen abge­geben. Schriftliche Bestellungen können nur an die Dersandstelle für Sammelmarken in Berlin SW 68 gerichtet werden. Die Veranstaltungen zum Tag der Briefmarke 1941 werden vom Reichsbund der

Philatelisten und von der KdF.-Sammlergruppe zugunsten des 2. Kriegs-Win terhilfs» werks durchgeführt. Im ganzen Reich verwenden Sonderpostämter und einige bestimmte Postämter Sonderstempel, die im Zeichen unseres sieg- reichen Abwehrkampfes einheitlich militärische Motive (Dorpostenboote, Bombenflieger, Fall- fchirmjäger usw.) zeigen. Dem Zweck der Veran­staltungen entsprechend geben die Sonderpostämter nur WH W.-Marken und die Sondermarke zum Tag der Briefmarke, außerdem ft e ft p o ft karten der beiden Veranstalter (mit Freimarken- stempel der 6-Rpf.-Hindenburgmarke) ab und neh­men nur mit diesen Marken freigemachte gewöhn­liche und eingeschriebene Briefsendungen an. Gefäl­ligkeitsstempel werden nur auf derartigen Sendun­gen ausge führt.

Auf einer Weihnachtsfeier gab Gauleiter Adolf Wagner bekannt, daß er die von der Wirtschaft seines Gaues ihm z u seinem 50. Geburts- <a g gestifteten 400 000 RM. den Arbeits » und Kriegsinvaliden, Veteranen und alten einsamen bedürftigen Menschen als Weihnachtsge­schenk darbringe. Der Betrag soll als Grundstock Dienen für die Errichtung eipes Er'-' Heimes, in dem jährlich 2000 bis 301 für zwei bis drei Wochen ein sorgenfreies Leben

jähren über 3600 RM. Die Sparprämien »erben bei Abhebung des Gesamtsparguthabens fällig.

Lin Erholungsheim.

Das Weihnachtsgeschenk des Gauleiters.

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Gedenktafel für Altmeister Dietzel.

Zu Ehren des deutschen Jagdschriftstellers Karl Emil Dietzel, der in Wort und Schrift dem deutschen Weidmann die Grundlagen weidgerechten Handelns vermittelte und damit die Grundlagen für das nationalsozialistische Reichsjagdgesetz schuf, wurde in dessen Geburtsort Jrmelshausen in A»vesenheit von Vertretern der Partei und des S Pates eine Gedenktafel enthüllt, die von der Deutschen Jägerschaft seines Heimatgaues Main- franken gewidmet wurde. Der große Rathaus- faal in Königshofen versammelte anschließend die Gäste zu einer Feierstunde.

Ein Wald als Denkmal.

Anläßlich des 50jährigen Bestehens des Sauer- ländischen Gebirgsvereins wurde in der Jubiläumssitzung in Soest vonDen Errichtung eines Denkmals eigener Art Mitteilung gemacht. Auf einem vier Morgen großen Grundstück sollen im Soester Süden 8000 bis 10 000 Bäume Mischwald gepflanzt werden. Die Arbeiten werden sofort begonnen, wenn die Umstände es erlauben. Die Waldanlage soll der Nachwelt davon Zeugnis geben, wie der Gebirasverein sein 50jähnges Bestehen in schwerster Zeit zu feiern wußte.

Lin Vaum wandert ins Museum.

Die große Silbertanne bei Wernige­rode im Harz, die kürzlich eingegangen ist, nahm eine besondere Stellung unter den Merkwürdigkei­ten des Harzer Waldes ein. Ihr zu Füßen im Fürstlichen Lustgarten in Wernigerode fanden jähre- lang die Johannisseste der Jünger Gutenbergs statt. Die Silbertanne ist 187 Jahre alt geworden. Sie hatte einen Stamm erreicht, den unten sechs Män­nerarme gerade umspannen konnten. Der Umfang betrug 6,5 Meter. Die Höhe des Baumes erreichte

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Unsere Abbildungen zeigen einen Teil der ( der Briefmarke. (Scherb

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Deutsches Sanitätsmaterial für das rumänische Erdbebengebiet.

Im Rahmen des vom Führer eingeleiteten' Hilfswerks für die Erdbebengeschädrgten in Rumänien ist in den letzten Tagen ein erster Transport mit Sanitätsmaterial eingetroffen. Dar­unter befindet sich auch ein auseinandernehmbares Zeltlazarett, das in die Gemeinde Patarle- gale im Bezirk Busau geschickt worden ist, wo das Erdbeben das Gebäude des alten Krankenhauses zerstört hat.

Sparprämien bei IG Farben.

Die JG.-Farben-Jndustrie AG. beginnt am 1. Ja­nuar mit einer neuen Sozialmaßnahme. Durch nam­hafte an die Dividendenhöhe des Unternehmens ge- knüpfte Sparprämien soll das langfristige Sparen der G e f o l g s ch a f t s m i t g l i e d e r gefordert werden. Nach einer Karenzzeit von fünf Jahren beträgt bei einer Dividende von 8 Prozent die Sparprämie 25 Prozent der Zinsgutschrift. Mit der Spardauer wächst dieser Prozentsatz stark an und erreicht beispielsweise nach 30 Sparjahren 159 Prozent der Zinsgutschrift. Bei einem Gefolgschafts- Mitglied, das monatlich 10 RM. spart, beträgt die Spärprämie nach fünf Sparjahren 12,25 RM, nach 20 Sparjahren schon fast 1000 RM., nach 30 Spar-

Tag der Briefmarke,

Anerkennung durch den Führer.

Der Gefreite Karl-Heinz Kranzer aus Hers- feld, der seinerzeit in La Charitse die Geheim- akten des englisch-französischen Kriegsrats gefun­den und ihre Bedeutung sofort erkannt hatte, er­hielt jetzt ein Belobigungsschreiben aus der Reichs- kanzlei. In dem Schreiben werden ihm im Auftrag des Führers Mittel in Aussicht gestellt, die es ihm ermöglichen, dos Studium der Ingenieur-Laufbahn einzuschlagen. Weiter soll er auch bei seiner Ver­ehelichung eine angemessene Heiratsbeihilfe erhalten. Die Bukarester Philharmoniker spielen in Frankfurt.

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(Fine intereflante Ausnahme von dem Angriff eines Heinkel-Kampfflugzeuges He 111 auf einen feindlichen Geleitzug L i n i s ein Blick aus dem Mugzeug während d7s Angriffes auf einen Dampfer, der hier in greifbare Nähe gerückt ist. - Die r e ch t e Aufnahme ist wieder au, gröberer Hohe gemacht worden und zeigt di« Schiffe, die im Zickzackkurs den vernichtenden Bombenfchlagen der deutfchen Luftwaffe zu entkommen

Der Güterverkehr 1940.

In welchem Maße es der Reichsbahn gelungen ist, im Kriegsjahr 1940 trotz der um mehr als ein Drittel verlängerten Streckenlänge den Anforderun- gen des Güterverkehrs gerecht zu werden, legt in derDeutschen Volkswirtschaft" Ministerialdirigent Sommerlatte vom Reichsverkehrsministerium dar. Er erklärt, daß man zunächst noch damit rechnen müsse, daß der Güterwagenpark für eine volle Deckung des stets steigenden Bedarfs nicht aus­reicht. Die Sonntagsentladüng habe sich ausgezeich­net eingebürgert und erreiche bis 90 v. H. der Werktagsentladung. Auch die Sonntagsbeladung habe vielfach 50 v. H. der Werktagsleistung erreicht. Von welcher Bedeutung die Beschleunigung des Umlaufs ist, zeigt das Beispiel, daß bei 400 000 Güterwagen der Wirtschaft täglich 100 000 Wagen bereitgestellt werden können, wenn die ein­zelnen Wagen einen viertägigen Umlauf haben. Verlängert sich aber der Umlauf nur um einen Tag, so stehen nur noch 80000 Wagen zur Der- fügung. 1940 waren gewaltige saisonmäßige Son­derausgaben zu erfüllen. Infolge der riesigen Kar­toffelernte sind eine Zeit lang täglich über 5000 gedeckte Wagen mit Kartoffeln beladen und abbe­fördert worden, täglich 1,5 Millionen Zentner. Da­neben wurden für Rüben und Schnitzel wochenlang täglich rund 25 000 offene Wagen gestellt. Für die Kohlenversorgung hatte sich die Reichsbahn zur Stellung einer bestimmten Wagenzahl verpflichtet. Im Oktober konnte dieser Satz stets überschritten werden, und auch im November konnte trotz größ­ter Schwierigkeiten die vereinbarte Ziffer erreicht werden. Daneben sind die riesigen Anforderungen der Kriegswirtschaft, des Bauwesens und der Wehrmacht erfüllt worden.

Fahrpreisvergünstigungen für Kriegsbeschädigte.

Die Reichsbahn hat die Tarif- und Fahrpreis- Vergünstigungen für Kriegsbeschädigte auf die Be­schädigten der neuen Wehrmacht ausgedehnt. Es handelt sich um den halben Fahrpreis bei bestimm­ten Reifen, um die Benutzung der zweiten Wagen- klasse für Schwerkriegsbeschädigte und um die freie Beförderung des Begleiters von Schwerkriegsbe­schädigten, die ständiger Begleitung bedürfen. Die Vergünstigungen können auch erhalten ehemalige Angehörige der Wehrmacht, die während des Krie­ges gegen Polen, die Weftmächte oder dereck Ver­bündete eine Beschädigung bei besonderem Einsatz oder eine Wehrdienstbeschädigung erlitten haben, ferner Spanienkämpler, die eine Beschädigung er­litten haben, schließlich ehemalige Angehörige der Wehrmacht und des Sudetendeutschen Freikorps, die im Sudetenland eine Beschädigung erlitten haben.

planmäßige Anstellung der Volksschullehrer.

Der Reichserziehungsminister hat die planmäßige Anstellung der Volksschullehrer geregelt. Die Lehr­amtsanwärter für den Dienst an öffentlichen Volks­schulen können danach erst nach einer außerplan- mäßigen Dienstzeit von mindestens eineinhalb Jah­ren in einer freien Schulstelle im Rahmen der vor­handenen Planstellen planmäßig und zwar zu­nächst weiterhin als Beamter auf Widerruf an- gestellt werden. Für Lehramtsanwärter, die den Arbeitsdienst und Wehrdienst nicht oder nicht voll abgeleistet haben, verlängert sich die außerplan­mäßige Dienstzeit bis auf vier Jahre. Im übrigen müssen die eineinhalb Jahre im öffentlichen Schuldienst zurückgelegt fein. Dabei kann auch die Zeit mitgerechnet werden, in der .ein Bewer­ber, ohne in das Beamtenverhältnis berufen zu sein, im öffentlichen Schuldienst »voll ober doch über­wiegend zu selbständiger Unterrichtsarbeit heran­gezogen war.

Auch 1941 kein Winterschlußverkauf.

" Der Reichswirtschaftsminister hat wie schon für die Winter- und Sommerschlußverkäufe des Jahres 1940 auch die Durchführung der Winter- schlußverkäufe des Jahres 1941 abgesagt Wegen der Bewirtschaftung liegt weder ein Bedürfnis danach vor, noch sind die Voraussetzungen dafür gegeben.

Uebernahme in die aktive Sanitätsoffizierslaufbahn.

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Günstige Finanzlage der Reichsbahn. 1

Die Gesamteinnahmen der Reichsbahn im Geschäftsjahr 1940 belaufen sich voraussichtlich auf etwa 7,6 Milliarden Reichsmark gegenüber rund 5,8 Milliarden im vergangenen Jahr, das sind rund 1,8 Milliarden Reichsmark ober 31 v. H. meß r. Dabei ist aUerbings zu berücksichtigen, baß bie Ein- nahmen aus ben Strecken bVr eingeglieberten Ost­gebiete 1940 erstmalig für das ganze Jahr in den Einnahmen der Reichsbahn mitenthalten sind, daß sich weiter das Reichsbahnnetz durch die Wieder­eingliederung von Eupen-Malmedy in das Reichs­gebiet und durch bie Verstaatlichung einer Reihe von Privatbahnen von Luxemburg, Elsaß unb Lothringen gegenüber dem Vorjahr erheblich ver­größert und daß sich schließlich im Personenverkehr die Aushebung der meisten Fahrpreisermäßigungen am 15. Januar 1940 ausgewirkt hat. Naturgemäß haben sich infolge der erhöhten Leistungen und der Vergrößerungen des Streckennetzes auch bie Auf­wendungen erheblich erhöht.

Im Rahmen der planmäßigen Zinssenkungs- aftion hat bie Reichsbahn die mit 7 v. H. verzins­lichen Reichsbahn-Vorzugsaktien zum 1. Juli 1941 zur Einlösung aufgerufen. Gleichzeitig hat sie ein Umtausch- und Zeichnungsangebot für eine 4pro- zentige Reichsbahnanleihe 1940 in Höhe von 1500 Mill. RM. unterbreitet. Das Ergebnis dieser Zins- konversion war überaus günstig. Die langfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 4,0 Mil­liarden Mark. Demgegenüber stellte sich das An­lagevermögen Anfang 1940 auf fast 39 Milliarden RM und das Eigenkapital aus rund 20 Milliarden RM Durch die Uebernahme der Eisenbahnen in ben Westgebieten wird sich das Anlagevermögen weiter erhöhen.

41 Meter. Don dem Stamm wirb nun eine Scheibe abqenommen werden, bie einen Durchmesser von 190 cm hat. Sie wirb in ber Fürstlichen Bibliothek in Wernigerobe als Museumsstück aufbewahrt werden.

Sarfe Zunahme der Wildschweine.

Don ben Höhengebieten bes Westerwaldes, des Hunsrücks und ber Eifel wird über em starkes Zunehmen ber Wildschweine berichtet Ins- besondere haben die Felber mit der Wintersaat un­ter ben Schwarzkitteln sehr zu leiden An vielen Stellen ist beobachtet worden, daß auch M a rber, Iltisse unb Füchse sehr zugenommen haben, während ber Hasenbestanb in den meisten Jagdbezirken zurückgegangen ist. Erfreulich ist, baß bie Hirschbestände, insbesondere auf dem Hunsrück, stärker geworden sind. Die Rehbestände haben gegenüber ben Dorzahren nachgelassen Die kalte Winterszeit treibt bie Rehe auf ihrer Nahrungssuche bis in die Straßen ber Ortschaften unb Dörfer; aber auch ber F u chs macht sich immer näher an die bäuerlichen Anwesen Her­on, so daß besonders für die Hühnerhalter große Vorsicht geboten ist.

Dolfsplage In der Slowakei.

Infolge ber Kälte und der starken Schneefälle wird in ber Ostslowakei bie Wolfsplage stark spür­bar. Große Wolfsrubel drängest in zahlreiche Ge­meinden ein unb verursachten unter ben Haustieren großen Schaben. Die Ortsbehörden haben angeord­net, baß bie Bewohner sich nicht mehr allein ober unbewaffnet in bie Wälder begeben dürfen.

Straßenräuber viermal zum Tode verurteilt.

Das Sondergericht Magdeburg verurteilte den 31jährigen Karl Plondzew wegen vollendeten Straßenraubs in drei Fällen und wegen versuchten Raubes in einem Falle viermal zum Tode. Plondzew hatte in ben Weihnachtstagen unb in der Nacht zu Silvester in Magdeburg ältere Frauen überfallen»unb ihnen bie Hanbtaschen ent­rissen Bei einem vierten ähnlichen Ueberfall am 4. Januar war er von einem Soldaten gestellt und festgenommen worden.

14 Zigeuner beim Einsturz einer Grotte getötet

Durch Einsturz ber Grotte von Sessa Arunca i n der Nähe von Neapel würben vierzehn Mit­glieder einer Zigeunerbande getötet, die für die Nacht Unterkunft in ber Grotte gesucht hatte. Feuer­wehr aus der Umgebung, bie ,von einem lieber« lebenben hereingeholt worben war, konnte nur noch 1 fünf ber Verunglückten lebenb bergen.

Das Bukarester Philharmonische Orchester wirb auf feiner Konzertreise burch Deutschland am 12. Januar in Frankfurt auftreten; es wirÄ von Geor­ges Georgesco geleitet. Die Bukarester Phil­harmoniker erfreuen sich eines außerordentlichen Ansehens. Der erste Teil der Vortragsfolge bringt denDon Juan" von Richard Strauß, ber zweite Teil rumänische Komponisten: ein Concertino von ßipatti (am Flügel ber Komponist), eine Ballett­suite von Paul Constantinescu,Drei rumänische Dorfbilder" von Sadin Dragos und bie 2. Suite (C-dur) von George Enescu. Die Vorführung schließt bas Vorspiel zu ben Meistersingern.

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Das Oberkommando des Heeres verweist auf die Ergänzungsbestimmungen für bie Offizierlaufbay- nen im Heere während des Krieges, wonach Sol­daten des Feld- und Ersatzheeres (21 bi tu ri en« t e n von Vollanstalten unb Medizin st üben- ten) sich melben unb von ihrem Truppenvorge­setzten zur Uebernahme in bie aktive Santtatsofft. zierlausbahn bes Heeres vorgeschlagen werden rön­nen. Der Termin ist vom 1.11» bis P-ä

Lin russisches Erpedilionsboot im Nördlichen Eismeer gefunden.

An der Küste der Toll-Bucht im Nördlichen Eis­meer wurde jetzt ein Boot gefunden, das zu einer russischen geographischen Expedition aus ben Jahren 1914/15 gehörte. Die Expebition hatte bamals bie Tairnyr-Halbinfel und die Waigatjch- Jnfel bereist. Jrn Boot wurden noch Büchsen mit Lebensrnitteln gefunden, die im Jahre 1910 in Petersburg hergestellt worden waren. Sie sind noch g u t erhalten Der Fund ist bem Mos­kauer Arktischen Museum übergeben worden.

Die letzte Stunde Martin Luthers.

In einer Versammlung des Heimatvereins Co­burg wurde mitgeteilt, daß Dr. Brückner, der die Bibliothek des Gymnasiums Casimirianum er- richtet, in einer alten Bibel, gedruckt von Wolrab 1543 in Leipzig, auf ber Innenseite bes Titels einen handschriftlichen Eintrag über bie letzte Stunbe Martin Luthers gefunben hat. Der Schreiber ist unbekannt, boch hanbelt es sich um einen Zeitge­nossen bes Reformators. Dieser Bericht über Luthers Tob ähnelt zwar bemjenigen, ben Justus Jonas in einem Brief an Amsborf gab, ist aber eine felbftänbige Fassung. Er bringt die letzten Aeuße- rungen Luthers, in ber Hauptsache zeitgeschichtliche Bibelstellen. Die Bibel selbst stammt aus ber Bi- dliothek Albertina, bie seinerzeit in den Besitz des Gymnasiums überging.

Adalbert-Stifter-Preis.

Der von ber ZeitschriftBöhmen unb Mahren" geschaffene A b a l b e r t - S t i f t e r - P r e i s soll ein Aufruf an bie beutschen Dichter unb Schrift­steller sein, ben Fragen des böhmisch-mährischen Raumes nachzugehen unb biese alte beutsche Lanb- schäft im Bereich ber beutschen Dichtung wieder heimisch zu machen. Der Abalbert-Stifter-Preis soll auch jungen Kräften ben Weg bereiten. Der Wett­bewerb umfaßt fünf Erzählerpreise in Höhe von 4000 RM. unb drei Gedichtpreise im Werte von 1000 RM. Der Preis wird alljährlich verteilt werden. Die Beteiligung steht allen Dichtern unb Schriftstellern deutscher Abstammung offen.

feaupndjcntletter: Dr. ^rtebrtd) HBtibelm Lange Stellvertreter Del Haupnchri-lleiiere Ernst vlumschetn. Verantwortlich sür Polltti untz Bilder Dr ffi. W. Lange für das Feuilleton: Dr. Hans Dhyriot; jüi Stab' Gießen. Provtm, Wirt.chau u. Sport: Ecntl Bium|che n.

Druck uno Vertag Brühliche Uniderntatsvruckeret R. Lange fi. «. Veriagiieiter Dr. - Ing. Erich Hamann «n^igenleiter- Han- BeL verantwortlich lür den Inhalt der üiu eigen: Ldeovor Kümmel «Ufr*.