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Aktuelle Geographie

Narwa und Narowa

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Vor einem britischen Anschlag aus Thailand.

Truppen-Verstärkungen für Singapur.

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Vernichtete Millionenheere

Bon unserer Berliner Schriftleitung.

Ntet Also mußten diese zwei Sowjetdivisionen prriekesselt werden, wobei sie den Peipus-see tm Uten batten. Schließlich wurden sie m kleine 'Rippen aufgeteilt und dann ausgerieben.

Tie deutsche Universität Dorpat ist ursprünglich ni Gründung des Schwedenkönigs Gustav^toon^

5n der zusammenfassenden Sondermeldung vom 6. Äugust über die Erfolge der deutschen Truppen, Üe im baltischen Raum operieren, wird bemerkt, bafr der linke Flügel der zwischen Jlrnen- und Pkpus-See vorgehenden Kräfte bis dicht vor K:rwa vorgetrieben wurde, um die Landbrücke Eschen Peipus-See und Finnischem Meerbusen zu sperren. Narwa ist eine für osteuropäische Verhätt- nlfe alte Stadt und Festung. Sie liegt unmittelbar innerhalb der Vereinigung zwischen der Narowa uit> der Pljussa. Narwa und Pljussa bilden bereits naürliche Hemmnisse auf dem Landrücken zwischen s^kPUS-See und Finnischem Meerbusen. Aber im­mer war es verlockend, diese natürlichen Hemmnisse zu überschreiten. Und deshalb haben schon die Dänen

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Truppenverstärkungen für Madeira.

Lissabon, 7. Aug. (Europapreß.) An Bord des DampfersLima" ging ein Truppentransport, be­stehend aus 300 Mann Minenpionieren, nach Ma­deira zur Verstärkung der Besatzung dieser Insel ab. Die Verladung gestaltete sich' zu einer großen patriotischen Kundgebung. Als die Abteilung unter dem Gesang vaterländischer Lieder wm Hafen mar­schierte, wurde sie von der Bevölkerung vegeisterL begrüßt. Die Kundgebungen erneuerten sich, als Unterstaatssekretär Costa auf dem Hafenkai eine Parade der Truppen abnahm. Es handelt sich um den e r st e n Transport, der aus dem portugiesischen Heimatland nach der Insel Madeira ab gegangen ist. Bisher rekrutierte sich die Garnison der Insel Ma- deira aus den jungen Leuten, die dort selbst ausge­hoben wurden.

Ein Luftstützpunkt in Gambia gefordert.

Lissabon, 6. Aug. (Europapreß.) DieTimes" veröffentlicht eine Zuschrift aus ihrem. Leserkreis, in der voraeschlagen wird, in der an der afrika­nischen Westküste gelegenen englischen Kolo­nie Gambia einen Luftstützpunkt zu errichten. Die Zuschrift weist darauf hin, daß Gambia nur etwa 10 0 Meilen südlich der Kapver­dischen Inseln liegt, daß in Bathurst bereits ein Flugplatz in Betrieb sei, und daß die breite Mündung des Gambia-Flusses als Wasferflughafen dienen könne. Gambia sei eine Schlüsselstel­lung für die Kontrolle des Atlantischen Ozeans.

Wie Deutsche und Italiener in USA. behandelt werden.

Rom, 6. Aug. (Europapreß.) Ein Bericht des Kommissars der' italienischen Gaststätte auf der Neuyorker Ausstellung, Hauptmann T o s i, der mit den deutschen und italienischen Diplomaten an Bord desWestvoint" nach Europa zurückgekehrt ist, schildert die Verfolgungen, denen Deutsche und Italiener in USA. ausgesetzt sind. Unter dem Druck der lächerlichen Angst würden in USA. Deutsche und Italiener verhaftet, verurteilt, in Sammellager gesteckt und nach Grundsätzen behandelt, die selbst gegenüber den übelsten Verbrechern nicht zur An­wendung kämen. Als in Ellis Island ein Hunger­streik der Italiener wegen des ihnen verabreichten schlechten Essens gedroht habe, seien gegen sie zwei Kompanien Polizisten mit Maschinengewehren und Gasmasken aufgeboten worden. Die ins Sammel­lager Mifsuola gebrachten 800 Italiener würden von Polizisten bewacht, die zumeist Juden seien.

Die japanische Presse fordert Thailand auf, dem Beispiel Jndochinas zu folgen und auf eine gemeinsame Verteidigung" mit Japan einzugchen. lieber Japans Absichten gegenüber Thailand befragt, antwortete der japanische Regie­rungssprecher Ischii, zur Zeit ziehe Japan nur eine gemeinsame Verteidigung" mit Indochina in Be­tracht. Die Verhandlungen mit Thailand bewegten sich nur auf wirtschaftlichem Gebiet.Kokumin Shimbun" schreibt im Zusammenhang mit der politischen Lage, die japanische Regierung treffe alle Maßnahmen, um die in der japanischen Gesetzgebung für den Fall der allgemeinen Mobilmachung vorgesehenen Bestimmungen in Kraft zu setzen. Damit wolle die Regierung das Land so vorbereiten, daß jeder Entwicklung die Stirn geboten werden könne. Diese Maßnahmen bildeten zugleich eine Abwehr gegen die Einkrei- sungsversuche der japanfeindlichen Mächte.

lischen Armee-Einheiten sowie indischen Truppen bestehen. Nach Berichten aus Neuyork soll England beabsichtigen,im Falle eines Notstandes", Bang­kok und den Hafen auf dem Kra-Isthmus zu be- setzen. Deswegen seien die Truppen auf Malaya verstärkt und Luftstreitkräfte auf allen Flugbasen Burmas verteilt worden. Auf diese Weise versuche England gegen Japan vorzugehen. Truppen Tschiangkaischeks sollen an der Burma- ^grenze bereitstehen.

Neue Ritterkreuzträger -er Lustwaffe.

Berlin. 6.August. (DRV.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen: Ober­leutnant Leesmann. Oberleutnant Fran zis» kel und Leutnant Schmidt.

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Oberleutnant Leesmann hat als Kommandant einer Iagdgruppe bisher in schweren Luftkampfen gegen England 22 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Bei einem Tiefangriff auf feindliche Minensuchboote hat er sich ebenfalls besonders ausgezeichnet Oberleutnant F r a n z i s k e t gelang es als Flug­zeugführer in einem Jagdgeschwader in zahlreichen Luftkämpfen gegen den englischen Gegner tm Westen und in Nordafrika bisher 21 feindliche Flugzeuae abzuschießen. Besonders hervorzuheben ist em Luft- karnpf, bei dem er seinen Gegner im Abschuß rammte und trotz beschädigter eigener Maschine kurze Zeit daruf ein zweites Feindflugzeug zum Absturz brachte. Leutnant Schmidt hat als Flugzeug- führer in einem Jagdgeschwader 30 feindliche Flug­zeuge, davon 17 jenseits des Kanals, abgeschossen. Bei seinem ersten Einsatz im Osten errang er an einem Tage vier Luftsiege und führte mehrere er- folgreiche Tiefangriffe gegen Erdziele durch.

Der italienische Bericht.

Rom, 6. August. (DNB.) Der italienische Wehr- machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:

Unsere Luftwaffe hat in der Nacht zum 5. den Flughafen von Nicosia (Cypern) und in der Nacht zum 6. August den Flottenstützpunkt von La Valetta (Malta) bombardiert.

In Nordafrika an der Tobruk-Front Artillerie-Tätigkeit. Italienische und deutsche Flug­zeuge haben militärische Anlagen von Tobruk und Marsa Matruk sowie den Hafen Sidi el Barani und den Flughafen Fuka angegriffen. Feindliche Flugzeuge haben auf Bardia, Derna, Bengasi und Misurata Bomben abgeworfen. Leichte Schäden. Ein Toter und fünf Verletzte unter der eingebo­renen Bevölkerung. Während des im Wehrmacht­bericht vom Montag erwähnten feindlichen Ein- luges in die.Cyrenaika hat die Bodenabwehr von Bengasi zwei feindliche Maschinen abgeschossen, die ins Meer stürzten.

In O st a f r i f a waren die Wohnviertel von Gondar wiederholt feindlichen Luftangriffen ausge. setzt. Einige Schäden an Gebäuden. Zwei Tote und zehn Verletzte. Bei Uolchefit und am Culquabert- Ioch haben unsere Abteilungen kühne Vorstöße un- ternommen und feindliche Kräfte, die sich unseren Stellungen zu nähern versuchten, unter Verlusten zurückgeschlagen.

Dock- und Werstanlagen bei den Lustangriffen auf Suez schwer getroffen

Ankara. 6. Aug. (DNB.) wie aus Kairo ge­meldet wird, wurden bei den letzten deutschen Luftangriffen auf Suez die Dock- und Werftan­lagen der Khedioial Wall Line schwer getroffen. Sie sollen zum größten Teil zerstört worden sein. Es handelt sich um die größten Dockanlagen des Landes. Sie wurden von der bri­tischen Flotte auch zur Reparatur und Aeberholung ihrer Kriegsschiffe benutzt.

Tokio, 6. Aug. (Europapreß.) Die Ankunft neuer Verstärkungen in dem englischen Fernoststütz- punkt Singapur meldet die Domei-Agentur. Die

Wehrmachtberichte von Vernichtungsschlachten km Osten sprachen. Die Meldungen, wonach die Men­schenmassen des Ostens, soweit sie militärisch aus­gebildet sind, sich zu erschöpfen beginnen und Un­ausgebildete in aller Eile von Moskau aus in die zerschmetternde Riesenschlacht geworfen wurden, bestätigen diese Auffassung. Der Verlust an Kriegs­material ist so ungeheuerlich, daß ihn keine Macht der Welt ersetzen kann. Alle englischen Versprechun­gen für Moskau sowie Rooseoeltsche Zusagen sind nichts als Worte.

Das Echo in Rom.

Rom, 6. Aug. (DNB.) Agenzia Stefani schreibt, die heutigen Sondermeldungen des deutschen OKW. stellten ein beredtes Zeugnis der technisch e n und strategischen Ueberlegenheit Deutschlands dar. Sie wiesen deutlich auf den schicksalsmüßig bedingten Ausgang des Kampfes hin. Die Tatsache, daß dieZahl der blutigen Verluste bedeutend höher sei als die der Ge­fangenen bedeute, daß die Sowjetarmee in wenigen Wochen einen so harten Schlag erhalten habe, daß es ihr schwierig, wönn nicht gar unmöglich sein werde, sich wieder zu erholen. England habe in An­betracht der Schwere der Niederlagen der Bolsche­wisten den Ton seiner Agitation merklich herab- gestimmt. Man höre und lese nichts mehr von der Möglichkeit einer großen sowjetischen Gegenoffen­sive und beschränke sich darauf, Dom dem erbitter­ten Widerstand der Bolschewisten zu sprechen, wo- bei man weiter sogar zugebe, daß die Bedrohung lebenswichtiger Zentren, die sich abzuzeichnen be­ginne, immer ernsteren Charakter annehme.

Spanische Stimmen.

Madrid, 7. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die Zei­tungMadrid" bezeichnet die eindrucksvollen Deute­ziffern als Maßstab für den Grad d?r Vernichtung, die den Bolschewismus erwartet. Die völlige Zer­schlagung des Materials, die Zerstörung der Trans- portmöglichkeiten und der feindlichen Produktions­zentren läßt sich nicht von heute auf morgen durch­führen, ist aber in einem modernen Krieg unbe­dingte Voraussetzung für eine schnelle Beendigung des Krieges. Diese Kriegführung ist^wenn auch in kleinerem Maßstab, im spanischen Bürgerkrieg von General Franco in der Vernichtungsschlacht am Ebro (Sommer 1938) angewandt worden. Die Ebro-Schlacht dauerte mehrere Wochen. Ihr Ergeb­nis war der Zusammenbruch der Roten Armee und die Besetzung ganz Kataloniens.3nfor- maciones" nennt Die Sondermeldungen Zeichen für die Beendigung des ersten Kampfabschnittes im Osten. Die Welt werde in der nächsten Zeit Siege erleben, wie sie die Geschichte bisher noch nicht ge­sehen hat und für die die deutschen Truppen in schwerem Einsatz der ersten sechs Wochen die Vor­aussetzungen geschaffen haben.

Wiederholt hatten die Moskowiter ihre Hände nach den Ostseeprovinzen ausgestreckt, aber immer waren sie zurückgewiesen worden. Dor seinem Eingreifen in den Dreißigjährigen Krieg hat Gustav Adolf alle Randländer der östlichen Ostsee schwedisch gemacht und die Moskowiter weit zurückgeworfen. Daher auch die Universitätsgründung in Dorpat. Erst im Jahre 1704 fiel die Stadt endgültig an das Zaren­reich Peters I. Vier Jahre später wurden fast alle Bewohner in das Innere Moskowiens mit der Be­gründung verschleppt, sie seien dem Zaren nicht ge­nügend ergeben, «chon bei zwei früheren Angrif­fen der Moskowiter auf Dorpat waren wesentliche Teile der Bevölkerung in das Innere Moskowiens getrieben worden. Die jetzigen Umgangsformen der

Oie Wahlen in Indien und Burma verschoben.

London, 6. August. (Europapreß.)Die Ent­wicklung der Ereignisse im Fernen Osten kann Burma dem Kriege sehr viel näher bringen, als es augenblicklich der Fall ist", er­klärte Der Unterftaatsfefretär im Dominienmini- fterium, der Herzog von Devonshire, in der Lesung eines Gesetzes, das den Gouverneuren in Indien und Burma Vollmacht gibt, alle Wahlen b i s z u einem Jahr nach K r i e g s e nd e zu verschie­ben und die jetzige Mandatsperiode entsprechend zu verlängern. Hinsichtlich Indiens sagte der Herzog von Deoonshire, daß Wahlen unter den gegenwärtigen Umständen zu erhöhten Unruhen zwischen Hindus und Mohammedanern führen würden. Außerdem würde Indiens Kriegs ein- s a tz durch Wahlen gestört werden.

Neuer japanischer Pressekonzern.

T o k i o , 6. August. (Europapreß.) Der Präsident vonP o m i u r i Shimbun". Der drittgrößten japanischen und der größten Zeitung Tokios, Mat- sutaro Shooriki, hat gleichzeitig die Leitung Des Verwaltungsrates vonH o ch i S h i m b u n", einer Der ältesten japanischen Zeitungen, die auf ein 70jähriges Bestehen zurückblicken kann, übernom­men. Die Bedeutung dieser Neuaruppierung wird schon daraus ersichtlich, daß Die Auflage DerPo- miuri Shimbun" auf über eine Million geschätzt wirD, währenDHochi Shimbun" über eine Auf­lage von etwa 300 000 verfügt.

Mouplatz einer großen Schlacht im Jahr 1700, 6$ Der Schwedenkönia Karl XII. hier Peter Den v i Mußen besiegte. Da aber Karl von Schweden seine 3 Miste verzettelte, setzte sich Peter im Jahre 1704 fr Den endgültigen Besitz von Narwa. Die Stadt frHur 149 Eisenbahnkilometer von St. Petersburg

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I Küche Ufer. Zwei Sowjetdivisionen standen hier, it Forcierung des Embachs hätte stärkste Opfer iaiÄ"V matlsch.7&I Mde im irfi ff

Bolschewik! haben also chreVorgänger", die deut- lich auf die aanz spezifischen moskowitisch-tatari- schen Auswüchse des Despotismus Hinweisen. 1802 wurde Die Universität mit deutscher Unterrichts­sprache wiederbegründet, aber seit 1886 rasch zu einer Pflanzstätte unverfälschten Moskowitertums unter Beseitigung der deutschen Lehrsprache gemacht. Zahlreiche deutsche Professoren, die bis in unsere Zeit hinein nachwirken, haben hier gelehrt. Wir erinnern an die berühmten Volkswirtschaftler Adolf Wagner, Wilhelm Stieda, Karl Bücher, an Den Na­turforscher Karl Ernst von Baer, an Den Chirurgen E. von Bergmann, an den Theologen Harnack, an Den Chemicker und Philosophen W. Ostwald. Be­rühmt war Die Sternwarte. Wenig bekannt ist, daß Dorpat sich früher auch Der beDeutenbften Gemälde­sammlung in Den baltischen Provinzen rühmen konnte. /

bewiesen, Deutschland könne nicht siegen, die Wrder- standskraft der Bolschewisten sei unerschöpflich, ja, sie seien zum Gegenangriff übergegangen. Die Times" erzählte ihrem englischen Publikum, Der Deutsche Feldzug im Osten scheine in eine Sackgasse geraten zu sein, die Lage an Der Front sei Derart verworren, daß man in vielen Fällen nicht wisse, wer wen einkreise. Angeblich stammte diese Mel­dung des Londoner Lügenblattesvon der deut­schen Grenze"!

Und nun kommt der Schlag. Die zweite Phase Des Ringens im Osten hat, wie das Führerhaupt­quartier meldet, mit einem Erfolg geendet. Der die eigenenkühnsten Erwartungen" weit übertraf. Die deutschen Wehrmachtberichte zeichnen sich durch eine prägnante und lakonische Darstellung des Tatsäch­lichen aus. Aber über Die einzelnen Operationen Der Gruppen, Die im baltischen Raum, im Zentrum Der Front bei Smolensk und auf dem Südflügel in der Ukraine geschahen, und die noch näher besprochen werden, steht doch bereits jetzt fest: die bolschewisti­schen Millionenheere sind in unvorstellbarem Maße vernichtet worden. Am 11. Juli meldete Der Wehr- machtoericht Gesamtzahlen von 400 000 Gefangenen, 7615 Panzerkampfwagen, 4423 Geschützen und 6233 Flugzeugen. Jetzt hat sich die Zahl der Ge­fangenen auf 895 000 erhöht, der Panzerkampf- wagen, die vernichtet oder genommen wurden, auf 13 145, der Geschütze auf 10 388, der Flugzeuge auf 9 082. Das sind einfach unvorstellbare Zahlen. Die Zahl Der Gefangenen allein ist die größte, Die je­mals, soweit Die Geschichte reicht, gemeldet werden konnte. Die blutigen Verluste übersteigen aber um ein Mehrfaches die Zahl Der Gefangenen, Da Die bolschewistischen Heere, hinter sich jüdische Kom­missare, die die Massen in Den ToD trieben, vor sich einen Gegner, über Die Die gräßlichsten Greuel- märchen verbreitet worden waren, lieber Widerstand bis zum Aeußersten leisteten, als sich ergaben. Allein die Zahl Der Gefangenen beträgt so viel, wie rund 60 Divisionen Der Bolschewisten ausmachen. Rechnet man die Toten und Verwundeten hinzu, Dann Dürften die ursprünglich zur Vernichtung Europas aufgestellten 157 bolschewistischen Angriffs- Divisionen wohl fast restlos vernichtet worden sein. Jetzt ermessen wir erst, was es hieß, wenn Die

In vorbildhafter Geduld hat das Deutsche Volk die zweite Phase der Operationen an der riesigen Ost- ront vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer ab­gewartet. Die lakonischen Wehrmachtberichte legten einen Schleier über die Operationen bis zu Dem Zeitpunkt, Da sie erfüllt sinD und nun da-i Gesamt­ergebnis dieses Teilabschnittes des größten Ringens gegeben werden kann. Die PropaganDa Der Briten hatte dieses zweckbewußte Deutsche Schweigen be­nutzt, um die tollsten Meldungen in die Welt zu etzen. Wir sollten irgendwo im Osten festgeraten sein. Noch in Der Nacht zum 6. August verkündete der Lügenrundfunk in London, Der deutsche Sieg sei durchaus unsicher, und in allen britischen und jü­disch-amerikanischen Gazetten wurde haarscharf

13. Jahrhundert Narwa gegründet. Die Stadt Kfflits 1867 eine starke Festung geblieben und wurde (4 wieder festungsähnlich durch die E i n b e jii hung in Die Stalin-Linie. Wie Ples- lau am Südende des. Peipus-Sees, so ist auch I Rdrma dis auf Den heutigen Tag in seiner äußeren Erlernung stark europäisch bestimmt. Ganz anDers isl chon Das äußere Gesicht Der 200 Kilometer wei« | !«röstlich an der Nordspitze des Ilmensees erbauten sorftischen Zwingfeste Iwangorod, die 1492 üd) jenem Iwan III. errichtet wurde, Der als erster »Wskauer Großfürst wegen feiner Heirat mit Der

ftic alte deutsche Universitätsstadt Dorpat war der äußerste Vorposten Des deutschen aka- -räschen Wesens im Nordosten, wie es Czernowitz 1 Südosten war! ist ähnlich wie Riga durch le Kämpfe Des jetzigen Ostfeldzuges erheblich in ireLfl Rrleidenschaft gezogen. Die Stadt hat eine ausge» 11 fl ,k Die ir diene strategische Schlüsselstellung, und dieses oieils maren aud; Mn hie Bölter her Borge- -Mdi-H iihte i * - ----------

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; Len Abfluß aus dem Peipus-See bildet die Na- rvwa. Sie ist nur 75 Kilometer lang. Kurz un- tttialb von Narwa mündet sie in Den Finnischen iferbufen. Und kurz oberhalb Narwa empfängt sie M Zufluß Der Pljussa, die einen Dreimal längeren £aif als Die Narowa selbst hat. Die Narowa ist knie absolute Sperre zwischen dem wesllich gele- Wien Estland, wo nördlich von Dorpat bis zum Hiiüschen Meerbusen Reste zweier Sowjet-Armee- ss.ppen ihren letzten Kampf ausfechten. Darum M?den auch deutsche Kräfte bis dicht an Narwa Ifctin vorangetrieben. Denn Der Uebergang über litt Norawa wird an sich dadurch erleichtert, daß fbuuf ihrem kurzen Lauf von 75 Kilometer nicht u°d pT. fetiger als 4 9 Inseln bildet. Eine von ihnen stle eivev >> j-, iie fur3 oberhalb von Narwa liegende Insel 5iönholm, zu Deren beiden Seiten Die Narwa Mi breite, 8 bis 10 Meter hohe Fälle bildet. Bal- ----------- w . .

deutsche haben verhältnismäßig früh Die hier punkt Singapur meldet die DomevAgentur. Die tehende Wasserkraft zum Betrieb großer Bauw^ Verstärkungen stillen aus,Luftwaffenpersonal,^eng. Spinnereien und einer Leinenfabrik ausgenutzt.

il Narowa ist bei Narwa etwa 150 Meter breit mündet etwa über 12 Kilometer tiefer in Den mischen Meerbusen. Zwischen Der Narowa und eigentlichen Gebiet von Petersburg liegt nur Die Luga, die etwa'30 Kilometer ösllich von Narowa ebenfalls in Den Finnischen Meerbusen

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