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Donnerstag,!.August Ml

Sonntags und feiertags

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Eine stolze Zwischenbilanz des Oberkommandos der Wehrmacht angesichts der Einleitung neuer Operationen

Die Son-ermeldungen

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Nunmehr ist der Zeitpunkt gekommen, der es behalten bleiben.

Der Vormarsch in den Ostseeländern

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DNB. Aus dem Führerhauptquartier. 5. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Wie aus zahlreichen Nachrichten hervorgeht, be­sitzt die sowjetische Führung kein zuverlässiges Bild von der Lage ihrer eigenen Front. Beim Festhalten am Grundsatz der unbedingten Wahrheit war für die deutsche Berichterstattung daher größte Zurück­haltung geboten, wenn sie dem Gegner nicht wert­volle Ausschlüsse geben wollte. Der berechtigte Wunsch des deutschen Volkes, täglich über den Ver­lauf der Operationen unterrichtet yi werden, mutzte demgegenüber zurücktreten. Ja, es mutzte selbst in Kauf genommen werden, dah in der Heimat falsche Vorstellungen aufkamen und das feindliche Ausland irreführende Gerüchte ausftreute.

Nachdem die Düna zwischen Dünaburg und Riga in schweren Kämpfen bezwungen und Lett­land vom Feinde gesäubert war, stand die Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Leeb vor der Aufgabe, die entlang der lettisch­sowjetischen Grenze laufende Slalin-Llnie zu durchbrechen und gleichzeitig die in Estland stehenden Kräste der sowjetischen Armee zu schla­gen. In kühnem Ansturm gelang es der unter Füh­rung des Generalobersten Busch stehenden Armee und der in ihrem Abschnitt kämpfenden Panzer­gruppe des Generalobersten Höppner, die stark ausgebauten und zäh verteidigten Stellungen süd­lich des Peipus-Sees zu durchbrechen. O ft - roro, Porchow und Pleskau fielen nach kur­zem, hartem Kampf. Damit war die Voraussetzung geschaffen, um nach Norden einzudrehen und den Angriff in Richtung Leningrad einzu­leiten. Trotz schwierigster Wegeverhältnisse, erbitter­ter Gegenwehr und größter Beanspruchung der Truppe konnte der linke Flügel der zwischen Ilmen­see und Peipus-See vorgehenden Kräfte bis dicht vor Narwa vorgetrieben werden, um die Land­brücke zwischen Peipus-See und Finnischem Uieer- bufen zu sperren.

Die in Estland operierende Armee des Generalobersten von Küchler nahm zunächst die stark umkämpften Städte Dorpat (F e l l i n) und Pern au, schlug in zahlreichen heftigen Linzel- gefechten die feindlichen Divisionen und warf sie über Taps hinaus nach Norden zu­rück. Noch sind die Operationen dieser Heeres­gruppe nicht abgeschlossen, trotzdem wurden in die­sem Kampfabschnitt bereits wieder über 35 000 Ge­fangene gemacht, 355 Panzerkampfwagen, 655 Ge­schütze erbeutet ober vernichtet. An diesen Erfolgen hat die Luftflotte des Generalobersten Keller hervorragenden Anteil. Sie hat in diesem Kampf­abschnitt 771 Flugzeuge des Gegners abgeschofsen oder am Boden vernichtet.

Durchbruch zur Llmfaffungs- schlacht in der Ltkraine.

Auf dem Südflüget hatte die unter dem Oberbe­fehl des Generalfeldmarschalls von Rnndstedt stehende Heeresgruppe von Anfang an besonders, schwierige Gelände- und Witterungsverhältnisse und einen zahlenmäßig stark überlegenen Feind zu

schwerer Waffen waren hier zahlreiche Minen und links und rechts Minenfelder ausgelegt und Sprengungen vorbereitet, die u. a. von beauftragten Zivilisten ausgelöst werden sollten. Aber auch diese Mittel nützten nichts mehr. Ja, sie hielten den An­griff der kampferprobten deutschen Divisionen nicht einmal auf. Minensucher säuberten, Pioniere ebneten die Sprenglöcher aus, während der Angriff weiter­rollte.

Gegen Ende der Schlacht sahen die Gefan­genen immer mitgenommener aus. Ihre Verpfle­gung, sagten sie, war nicht zum Leben und nicht zum Sterben und zu trinken erhielten sie seit Tagen überhaupt nichts mehr. Sie stürzten sich auf jede Drecklache am Wege, um ihren Durst zu löschen. Kommissare und Offiziere gingen oft von ihren Einheiten weg, ohne überhaupt etwas zu sagen oder zu hinterlassen. In ihrer Angst wehrten sie sich dann weiterhin, bis sie eben das unausweich­liche Los ereilte. Nun dehnen sich die Gefangenen­lager zu unübersehbaren braungelben Flächen. Eine Division brachte allein bei der Einnahme einer Stadt 35 000 Gefangene ein. In Wäldern, Büschen und Kornfeldern stehen zerstörte und im Stich ge­lassene Geschütze, Panzer, Infanteriewaffen und Ausrüstungsgegenstände. Die Beute ist im Augen­blick auch nicht annähernd vollständig zu erfassen, denn vieles steht abseits im Dickicht und in tiefen Wäldern. Aber schon was an den Straßen steht, sind ausreichende Trophäen eines vollständigen Ver­nichtungssieges, der ohne Worte jedem sichtbar macht, daß hier eine Entscheidung von größter Tragweite gefallen ist. Der Sperriegel Smo­lensk, der unter Einsatz aller verfügbaren Re­serven und der vorhandenen, vielfach schon in frü­heren Kämpfen mitgenommenen Truppen gehalten werden sollte, ist auf geb roch en.

In dem Augenblick, in dem die deutsche Infan­terie den Panzerverbänden die Hand gibt und alles, was dazwischen war, vernichtet ist, fahren wir auf der Autostraße. Es kommt uns vor, als ob alles das, was das Auge sieht, längst vorüber sei. lieber uns zieht eine Staffel deutscher Stukas nach Osten. Dankbar grüßen wir die Flieger, die einen nicht zu überschätzenden Beitrag zum gewaltigen Sieg in der Schlacht um Smolensk geleistet haben. Wieder zieht der Heerwurm über Straßen und Wege an den Meilensteinen des Sieges vorbei. Das Schlacht­feld ist unser. Der Sieg aber gehört der ganzen MMrten Wett»

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cht über den zweiten Abschnitt erstatten, spre-

angesichts der Einleitung neuer Ope­rationen ermöglicht, Aufschluß über den Ablauf und das Ergebnis des gewaltigen Rin­gens zu geben, das mit dem Durchbruch durch die Stalin-Linie begonnen hat. Zwi­schen Schwarzem Meer und Finnischem Meerbusen ergab das Gelände und die eigene Zielsetzung, daß dieser Durchbruch an drei entscheidenden Stellen erzwungen wurde: Südlich der Pripjet- Sümpfe, in der Richtung auf Smolensk und südlich des Peipus-Sees. In den drei nachfolgenden zusam- mensassenden Meldungen wird der Kampf der hier­bei eingesetzten Kräftegruppen geschildert, in der abschließenden vierten Meldung das Gesamtergeb­nis dieser Operationen gewürdigt. Die Operationen an der finnischen Front und der Kampf der Kriegs­marine müssen einer späteren Berichterstattung vor­

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n auch schon von derEinleitung neuer Opera- nen" und von der Bereitschaft,nunmehr in tem neuen Operationsabschnitt den Vernichtungs- mpf fortzusetzen". Mit dem AusdruckVernich-

nng im Grunde ihre Wie>derholung bedeutet. Dar­in seien nur wenige wesentliche Tatbestände noch

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überwinden. In langwierigem schwersten frontalen Ringen mußten die Armeen des Generals der In­fanterie von Stülpnagel und des General- feldmarfchalls von Reichenau, unterstützt durch die Panzergruppe des Generalobersten von Kleist, sich vorwärts kämpfen, bis es gelang, den Gegner zum Weichen zu bringen und einen Stoßkeil über Schitomir bis vor die Tore von Kiew vorzutreiben.

Mit diesem weit in den Rücken der Stalin-Linie führenden Durchbruch wurde es möglich, in drei- terFrontzwifchenDnjeftrundDnjepr nach Süden einzudrehen, die Rückzugs­oerbindungen des Feindes abzuschneiden und die Umfassungsschlacht einzuleiten, die zur Zeit in vollem Gange ist.

In diesen für den Gegner überaus verlustreichen Kämpfen haben ungarische und flowakifche Verbände, die in treuer Waffenbrüderschaft Schulter an Schulter mit der deutschen Wehrmacht standen, hervorragenden Anteil. Gleichzeitig mit dieser Operation haben die unter dem Oberbefehl des Generals Antonescu stehenden deutsch- rumänischen Verbände den stark verteidig­ten P r u t h bezwungen und Bessarabien trotz heftigster Gegenwehr und ungangbarsten Geländes vom Feinde befreit Danach wurde die aus deut­schen und rumänischen Korps bestehende Armee des Generalobersten Ritter von Schobert über den mittleren Dnjestr nachNordosten an- gefeßt, um die Verbindung mit den von Norden kommenden Kräften herzusiellen. Die bisherige Zäh­lung in diesem Kampfabschnitt ergibt ü b e c 150 000 Gefangene, 1970 Panzerkampf­wagen und 2190 Geschütze.

Die Luftflotte des Generalobersten Löhr ist an dem erfolgreichen Verlauf dieser Operationen her­vorragend beteiligt Sie hat hierbei 980 Flugzeuge der Sowjetluftwaffe abgeschossen oder am Baden vernichtet

Oer Sieg von Smolensk.

In der Witte der Ostfront hat die Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Bock die große Schlacht von Smolensk siegreich zu Ende geschlagen. Raum, Zeit und Härle des Kampfes geben ihr in der unerbittlichen Folge von Vernichtungsschlägen gegen die bolschewistische Wehrmacht das geschicht­lich einzigartige Gepräge. In fast vierwöchigem Ringen haben die Armeen des Generalseldmar-

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Imfassungsschlacht im Raum von Bia- 1: ft o t und Minsk, über den der Wehrmacht- dricht. vom 11. Juli das Abschlußergebnis oer- | Äentlichte. Am 13. Juli wurde gemeldet, daß die i Colin-Linie in kühnem Ansturm an allen entschei-

Wir stehen am Beginn des dritten Abschnittes OstfeldzuHs. Die vier Sondermeldungen, die w deren W Dricht über 'S Don leunter^l -Weden, D tten in $1 tiaillJ Würben. LZ

irmal herausgestellt.

1. Seit der Einnahme von Taps, dem hetenpunft der Bahnstrecke PetersburgReval und bupatReval gemeldet am 5. August smd Hi am Nordrande Estlands vor dem Finnischen Mf eingekesselten feindlichen Divisionen ohne Schn- und Straßenverbindung mit dem Peter folger Gebiet. Ergänzt wird dieses Ergebnis durch bei deutschen Keilbis dicht vor Narwa", der die 2(nbbrü(fe zwischen Peipus-See und finnischem Meerbusen sperrt.Noch sind die Operationen dieser yisresgruppe nicht abgeschlossen."

* Die Schlacht von Smolensk istsieg- tech zu Ende geschlagen." Für ihre Große ist der Ersatz von drei Armeen uyd zwei Panzergruppen ie eichnend. Gefangenen- und Beutezahlen sind hier M größten. . _... .

8. Wie im Norden, so ist auch i m S u d e n der Rumpf noch in der Entwicklung begriffen. Em Swtz- fc über Schitomir bis vor die Tore von Kiew k in breiter Front nach Süden ^^eschwenkt. Kcch der Eroberung Bessarabiens durch deutsch- Kmänische Verbände unter General Antonescu isl fine deutsch-rumänische Armee unter Generalober- ftn Ritter von Schobert über den mittleren Dniestr i ch N o r d o st e n angesetzt, um die Verbindung bft den von Norden kommenden Kräften yerzu-

| Millionen deutscher Männer stehen an der Ost- pmt. Die Kämpfe waren hart, oft sehr hart ^ag- k hat die Heimat der Manner, Vater, Brllb*r Söhne gedacht. Gerade darum ist die durch, k tige Klarheit der Sondermeldungen.vom 6. Aug. prtief empfunden worden. Die planende, ihrer Hortung tief bewußte Führung, das marschie- -eibe, kämpfende unb immer unermüdliche prrben von ben Gefühlen großen Dankes begleitet, ^>ße Segenswünsche fliegen ihnen aus den Her- ki aller für den Kampfmit diesem blshe^ Mn Gegner" zu. ur*nOt

Der Sperriegel Smolensk vernichtet.

Oer deutsche Sieg in der Einkreisungs- und Vernichtungsschlacht im Raum von Smolensk

qrren. Aber sie hofften von ihrem Widerstand eine Hstwächung der deutschen Front: einmal durch Bin- birig der deutschen Divisionen an diese Kessel und zreitens durch die Entsatzversuche, die sie mit im- Mr frischen Kräften vornahmen. So weitete sich bi Durchbruchsschlacht zu einer Vernich- t'ngsschlacht aus. In diesem Zusammenhang Rissen die Gefangenen- und Beutezahlen gelesen Rrden. Insgesamt sind bisher eingebracht: 895 000 Csangene, 13 145 Panzerkampfwagen, 10 388 Ge- Mitze; abgeschossen oder am Boden zerstört 9082 sfugzeuge. Und dazu die mehrfachen blutigen Ver- Me!

Annahme von Anzeigen für die Mtttagsnummer bis8'/.Ubr des Vormittags

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Wiederholung Malstaffel 1

Abschlüsse Mengenstaffel 8 Plavoorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr

Von Kriegsberichter Adolf Gerlach. führen versucht, die Häuser in Brand gesteckt, mit echt bolschewistischem Terrorsystem auch das aller- letzte Mittel ausgeschöpst, um das unvermeidliche Schicksal zu wenden.

Sofort nach der ersten Feindberührung der In­fanterie-Divisionen begannen diese in großan - gelegten U e b e r h o l u n g s - und Verfol­gungskämpfen den Kessel dicht zu machen und einzudrücken. Tag für Tag wurden den Bol­schewiken, die erbitterten Widerstand leisteten, der hauptsächlich auf die Mordandrohungen zurück^u- sühren war, blutige Verluste beigefügt. An allen Teilen des Kessels versuchten sie, durch heftige Gegenangriffe auszubrechen. Artilleriefeuer, das nach dem Urteil alter Weltkriegsoffiziere an be­sonders umkämpften Stellen durchaus Weltkriegs­format annahm, unterstützte die mit leichten und schweren, ja schwersten Panzern durchgeführten An­griffe, die in harten, ruhmvollen Kämpfen re ft» l o s abgeschlagen wurden.

Prachtvoll schlug sich dabei die deutsche In­fanterie. Hier stand sie wieder einmal, nicht wankend und nicht weichend in der Abwehr, oft nur notdürftig eingegraben, eifern im Gefchoßhagel von Artillerie und Panzern, nichts konnte sie von der Stelle verjagen. Die Wellen der Angreifer emp­fing ein Feuerorkan sämtlicher Infanteriewaffen. Vor der ersten deutschen Jnfanterielinie kam jeder Angriff, auch wenn er vereinzelt zu wilden Nah­kämpfen führte, zum Stehen.

Die Gegenangriffe, die immer wieder an allen möglichen Stellen versucht wurden, wichen bald unter der Auswirkung der systematischen Konzentrie­rung des deutschen Angriffs. Auch aus vom Gelände bevorzugten Stellungen wurden die Sowjets ge­worfen. Und einmal in Bewegung geraten, ließ sie der deutsche Angriff nicht mehr zu organisiertem Widerstand kommen. Täglich mehrten sich die Ge­fangenen und die Beute, und immer verworrener wurden die bolschewistischen Verbände, lösten sich in zusammenhanglose Einheiten und Gruppen auf, die um ihre eigene Existenz weiterzukämpfen ver­suchten.

Besonders hartnäckig verteidigten die Sowjets ihre vermeintlichen R ü ck z u g s st r a ß e n, die ' aller­dings von schnellen Verbänden bereits weit östlich schon abgeschnitten waren. Vornehmlich die große Autostraße SmolenskMoskau war ein Angel­punkt Harter MmHe. Neben üarkem Einlstz

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DNB......, 6. Aug. (PK.) Als die vordersten

Teile der Masse der deutschen Verbände den Raum um Smolensk erreichten, stand fest, daß die Bolsche­wisten trotz des Verlustes der Stadt selbst unter allen Umständen diese wichtigste Stellung vor Moskau halten wollten. Ja, aus den Be­fehlen der Moskauer Machthaber und besonders Timofchenkos ging hervor, daß unter Einsatz der verzweifelten Mittel zum Gegenangriff übergegangen, die weit im Rücken von Smo­lensk stehenden Panzerkräfte vernichtet, die Stadt zurückerobert und in Gegenoffensive mit dem Ziel der Vernichtung der deutschen Front nach Westen vorgedrungen werden sollte. Dieser Plan wurde, wenn auch in erbitterten Kämpfen, nicht nur zu­nichte gemacht, sondern ins Gegenteil ver­kehrt. In genial angelegten Umfassungsakttonen im Rahmen eines großen Kessels, der durch die Panzer östlich von Smolensk geschlossen war, wur­den die mit stärkster Artillerie, mit Panzern und teilweise, wenn auch nur in einzelnen unwesent­lichen Aktionen, mit Fliegern unterstützten Divi­sionen der Bolschewiken vollständig zer­schlagen, aufgerieben und vernichtet.

Schon auf den Anmarsch st raßen der In - f anterie begann das gewaltige Präludium der Schlacht. Feindliche Verbände, die auf dem Rückzug ebenfalls noch in den Raum von Smolensk streb­ten, waren von unserer Luftwaffe und den Panzern schwer angeschlagen. Ja, ganze Artillerieäbteilun- gen mit Geschützen aller Kaliber waren, teilweise ohne einmal zum Schuß gekommen zu sein, in Grund und Boden bombardiert. Zahllose Panzer säumten die Straßen, ganz zu schweigen von un­übersehbaren Mengen von Schleppern und Trak­toren, die als Zugmaschinen schwerer Geräte dienten.

Trotz dieser riesigen Verluste schon zu- Be­ginn der Schlacht warfen die Bolschewiken alle verfügbaren Divisionen in den Kampf, brach­ten noch Reserven teilweise kamen sie aus Si­birien in den Kessel hinein, eine Maßnahme, die allerdings ausgezeichnet in das Konzept der deutschen Führung paßte. Zur Auffrischung des Kampfgeistes der Truppen erließ man die inzwi­schen bekannten Befehle zur Liquidierung aller unzuverlässigen" Truppen und Kommandeure. Zudem wurden systematisch Heckenschützen eingesetzt, ©abetageaite im bereits besetzten Gebiet durchzu-

Geilagen: 0teße»er Fam ilienblätter Heimat unBild DieScholle 'Bezugspreis:

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SiegreicherVerlauf der großenVernichiungöschlachien

igskampf" ist zugleich das Stichwort für die Be­reitung des zweiten Kampfabschnitts im Oftfeld- cg gegeben. Der erste Kampfabschnitt reichte bis irn Abschluß der größten Material- und

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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An diesen Zahlen dokumentiert sich die Zerstö- ng der militärischen Substanz des Feindes. Sie Jirftrieren die Zerschlagung seines Feldheeres. Das H also die Entwicklung vom Durchbruch durch die Malin-Linie zum Existenzkampf der Sowjets. Die Zatsch» Heeresleitung sah ihre Endziele durch die . g neuer feindlicher Reserven gefördert.

... Zeitaufwand für eine große Vernichtungs- sMacht ist geringer als der Zeitraum für eine ilhtge von einzelnen Vernichtungsschlachten, fißerbem wurde diese Vernichtungsschlacht hinter k Stalin-Linie in einer räumlichen Entfernung tn der deutschen Grenze geliefert, wo der an sich gierige Nachschub noch immer leichter war als eiter östlich. Dabei ist für die Beurteilung der l-famtoperationen stets im Auge zu behalten, daß ii gewaltige Rüstung der Sowjetwehrmacht zu- lich die Empfindlichkeit des unendlich weiträumi- ci Landes erhöht hat. Eine fo gewaltig gerüstete S-Hrmacht ist abhängig von den wehrwirtschaft- äen Erzeugungszentren. Die Erzeugungszentren Irb in den unmittelbaren Bereich der militärischen )s erutionen gerückt. Im Raum von Petersburg, m moskowittlchen Zentralgebiet und in der Ukraine gilben noch immer drei Viertel der Sowjetrüstung ir.eugt; die vielberufenen Pläne der Sowjets, diese vihrwirtschaftliche Versorgungsbasis weiter nach O^en zu verlegen, haben erst Anfangserfolge er- M die bereits berücksichtigt sind, wenn wir den lr teil der alten Industriezentren an der Rüftungs- öbuttion auf minbestens drei Viertel angegeben

pl. Jahrgang Nr. 186

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; 1 hüben Stellen burchbrochen sei. Das war das ||gnal für die Kreml-Gebieter, das Letzte zu ver­sahen. Immer neue Reserven, die eilig herange» ft^rt wurden, warfen sie in den Kampf. Sie Der- litzen sich dabei auf die Nähe der eigenen Ver- j-gungsbafen und auf die Weite der deutschen chschubwege. Sie gingen von der Idee aus, die e sich weiten deutschen Nachschubwege durchPar- ihnen" zu beunruhigen. Sie wußten, daß sehr sticke Sowjetkräfte abgetrennt und eingekesselt

J Die vier Sondermeldungen vom 6. August sind r artig kristallklar abgefaßt, daß ihre Kommentie- . U ZT. « . < CCYX * V t 1. .A V«