I Opekt
inlQMinuten mit
MURMANSK
KOLA
FINNLAND
HELSINKI
LENINGRAD
TEBSli
KOWNOj
WARSCI
KIEU
UNGARN
Weisses
LAffVcl
SMOLENSK ORSCHA
(c/lDPr^eS' uVIeerl
'W'LNA.
Wff&NlNSK
O -IOO 300
«QM
[EWERfify, UKRAINE
BllP6
LlTAUENtm^—-
. A N 0^9 fee
Moskau
Oer Kampf in Ostafrika
il
Ul
em Be-
keiten eröffnet habe.
i s ch e n Schild der Bewegung vor dem deutschen Volk rein betrieb, * und sauber zu erhalten. Die politische und weltan-!
Straffe und saubere Verwaltung der Partei
Da« Aufmarschgebiet gegen Deutschland.
die hat der
Onega.- ^Jee
diesen einstellen. Da dieser Verkehr fast ausschließlich auf japanischen Schiffen erfolgt, ist der Warenverkehr auf dieser Strecke damit so gut wie eingestellt, da es den USA. an eigenem Schiffsraum, den sie hier einsetzen könnten, fehlt.
General der Artillerie Leeb, der Chef des Hee- reswaffenamtes im Oberkommando des Heeres, der kürzlich sein 60. Lebensjahr vollendete, begeht am 7. Juli 1941 sein 40jähriges Dienstjubiläum.
Das in unserer Karte schraffiert eingezeichnete Gebiet zeigt die von der Sowjetunion seit 1939 annektierten Gebiete, in denen der Ueber- fall auf Deutschland vorbereitet wurde. Die deutsche Wehrmacht hat jetzt durch diese Pläne einen Strich gemacht. — (Karte: Scherl-Bilderdienst-M.)
Dem Reichsminister der Finanzen Graf Schwerin von Krosigk wurde das neunte Kind, ein Mädchen, geboren.
tgdoga- Jee
fX m i ti|i je n j
„Oer Weg in die Zukunst des flämischen Volkes ist frei." Gauleiter Sprenger eröffnet die Flämische Woche in Darmstadt.
Der Adjutant des Poglavnik und Hauptmann der ßeiibftanbarte, Mijo Babiffch, ist bei oem Dorf Ber- kowitsch in der Herzegowina im Kampf mit serbischen Freischärlern, den sogenannten Tschetnitzi, gefallen.
hm, 5. Juli. (Europapreß.) Die Zurückziehung o-cchiedener japanischer Schiffe aus dem Ozean- ivtklehr wird damit begründet, daß die Schiffe in blil Seegebieten in unmittelbarer Nähe der japa- itMen Inseln gebraucht würden. So soll die Schiff- ichitsgefellschast, die bisher den Verkehr z w i s ch e n b?ii USA. und den Philippinen l.,..
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be8 Hauptschriftleiter-: Eni st Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Giesen, Provinz, Wirtschaft iu Sport: Ernst Blumschein.
Druck und yerlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Derlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.srr.6.
NSG. Im Hessischen Landesmuseum in Darrn- tadt wurde durch Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger die Flämische Woche eröffnet. Sie teile ein Glied in der großen Kette der Versuche dar — so führte der Gauleiter aus —, flämische Kunst und flämische Künstler dem deut- chen Volke wieder nahezubringen, und alte Bande wieder anzuknüpfen. Er erinnerte an die Kämpfer für die Erhaltuna des fiämischen Volkstums, die mit ihrem unbeugsamen Willen und Kämpfen auch das Leben des Flamenvolkes immer wieder empor» rissen. Gerade aus dieser Kampfzeit leuchteten aber auch flämische Künstler weit hinaus, die durch ihr Schaffen und ihr Werk vor aller Welt ihre germanische Abkunft bekunden, wie auch einzelne Schöpfer Helle Sterne im Kunstleben des gesamten deutschen Volkes waren, und es auch bis zum heutigen Taae geblieben sind. Nachdem der Gauleiter die Ursachen, die den großen Versuch zur Befreiung Flanderns im Weltkriege scheitern ließen, ausgezeichnet hatte, kam eraufdleZukunftder Flamen im Rahmen b er deutschen Volksgemeinschaft zu sprechen. „Der Weg in die Zukunft des flämischen Polkes ist frei. Allerdings eine Voraussetzung ist daran geknüpft: Die Einigkeit aller Flamen! Das Gefühl der Verbundenheit ist im Entstehen begriffen und wird Allgemeingut aller Flamen und Deutschen werden."
Der Gauleiter ging dann auf die alten, fruchtbaren Verbindungen zwischen dem Gau Hessen- Nassau und Flandern ein. Er erinnerte an den Seligenstädter Maler Memling und die Darmstädter Dichterin Luise von Plöennies, die der selbstverständlichen Zusammengehörigkeit von
Rom, 6. Juli. (DNB.) Im italienischen Wehrmachtbericht vom Sonntag heißt es: In einem Tieflugangriff gegen eine feindliche Stellung bei Sidi Barani yat unsere Luftwaffe Kraftwagen und Barackenlager in Brand geschaffen. Feindliche Flieger fjaben JB engSsi und Derna angegriffen. — In Oft a fri f a sind unsere Truppen von Galla und S i d a m o , die zu einer kleinen heldenhaften Schar zusammengeschmolzen und ohne Lebensmittel und Munition geblieben waren, nach ihrem Widerstand bis zum Aeußersten und einem letzten Kampf bei Gore, bei dem sie dem Feind schwere Verluste beibrachten, gegenüber den stets stärker werdenden feindlichen Streitkräften zur Uebergabe mit Waffenehre gezwungen gewesen. In Gondar und anderen Gegenden geht der Kampf weiter.
In einem amtlichen Kommunique zum Wehrmachtbericht heißt es: „Der englische Angriff auf das Gebiet von Galla und Sidamo begann unmittelbar nach der Beendigung der Operationen am Amba Alagi. Die Engländer ließen die dort freigewordenen Streitkräfte von Osten her, gleichzeitig Truppen aus dem Sudan und dem Kongo von Westen her vorrücken. Dabei konnten sie dank dem von den Italienern gebauten Straßennetz auch zahlreiche Panzer heranschaffen. Für die seit elf Monaten im Kampf stehenden italienischen Verbände, die weder über militärische Stützpunkte noch über Nachschubmöglichkeiten verfügten, war der Kampf von Anfang an aussichtslos. Die italienischen Soldaten wußten aber, daß sie mit ihrem
Die Versenkung des australischen Zerstörers „W a» t e r I) e n" im Mittelmeer wurde von dem australi- lischen Marineminister Hughes bekanntgegeben. Die „Waterhen" hatte eine Wasserverdrängung von 1100 Tonnen, eine Bestückung von vier 10,2-cm-Ge- schützen, zwei 4-cm-Flakgeschützen und sechs Torpedorohren. Die Besatzung betrug 134 Mann.
♦
Riesenbrand in Stockholm.
Ein Riesenbrand vernichtete große Teile eines Barackenviertels in Stockholm, das als Lager für Treibstoffe, Kohlen usw. benutzt wurde. Zehn Meter hohe Flammen und gewaltige Rauchwolken schlugen gegen den Himmel. Es mußte fast ein Kilometer Schlauchleitung gezogen werden, um genügend Wasser zur Bekämpfung des Brandes heranzubringen.
In Berlin fand der Austausch der Ratifikationsurkunden zum deutsch-türkischen Freundschaftsvertrag statt. Den Austausch nahmen vor: von deutscher Seite der Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Weizsäcker und von türkischer Seite der türkische Botschafter in Berlin Huesrev Gerede und der stellvertretende Generalsekretär im türkischen Außenministerium Cevad A c i k a l i n, der zu diesem Zwecke aus Antara nach Berlin entsandt wurde.
*
Der afghanische König Zahirffchah eröffnete die zweite Sitzung des Parlaments und unterstrich den Entschluß Afghanistans, im Verlaufe des gegenwärtigen Krieges absolut neutral zu bleiben. Der König sagte, Afghanistan hoffe, die freund» schafflichen, politischen und wirtschaftlichen Beziehen mit allen Mächten aufrecht zu erhalten, wobei es seine eigenen Rechte und Interessen beizubehalten wünsche.
♦
Im Norden der indischen Provinz Waziristan wurde eine britiscke motorisierte Kolonne von Wa- ziris angegriffen, oie sich seit Jahren gegen die englische Zwangsherrschaft zur Wehr setzen. Sechs Kraftwagen wurden in einen Abgrund gestürzt.
Widerstand dem Feind schwere Verluste zufügten und ihn daran hindern würden, seine Streitkräfte für andere Fronten frei zu bekommen. So nahmen sie denn den Kampf unter den denkbar schwierigsten Verhältnissen gegen einen von allen Seiten heranrückenden Feind mit beispielloser Einsatzbereitschaft und Opfermut hin. Dieser bis an die Grenze des Menschenmöglichen fortgesetzte Widerstand ist sogar vom Gegner mit Bewunderung anerkannt worden. Mit verzweifelter Zähigkeit hat jede einzelne Kolonne dem wachsenden Druck des Feindes standgehalten, solange sie noch über Munition und Lebensmittel verfügte. So behauptete sich ein völlig eingekreister Verband in der Seengegend über einen Monat lang gegeO eine starke feindliche Uebermacht; so hielten zwei Divisionen," deren Bestände bereits beträchtlich zusammengeschrumpft waren, den feindlichen 23 o i m a r f d) gegen Jmma bis zum äußersten auf, während es einer der Divisionen gelungen war, in der Zwischenzeit unter unsagbaren Schwierigkeiten sich auf D e m b i d o l l o zurückzuziehen, wo General Gazzera beschlossen hatte, den Widerstand bis zum äußersten fortzusetzen. Nach Dembidollo zogen sich auch nach der im Interesse der Zivilbevölkerung erfolgten Räumung Jmmas die dortige Garnison owie andere Verbände aus dem Seengebiet tämp» end zurück. Hier leisteten die italienischen Truppen den letzten heldenhaften Widerstand. Sie haben die Tradition der italienischen Waffenehre hochgehalten und den Dank des Vaterlandes verdient."
Am Fuß des Untersberges in Grödig im Reichsgau Salzburg wurde das Wilhelm-Gustloff-Lager der Reichsjugendführung für die Hitler-Jugend aus dem Ausland durch Gauleiter, Reichsstatthalter, HJ.- Gebietsführer Dr. Rainer eröffnet. Das Lager nimmt deutsche Jugend aus Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Kroatien, der Slowakei, Holland und Belgien auf.
In Oslo kamen 45 Mädel des BDM. -Werkes „Glaube und Schönheit" an, um an einem 14tägigen deutsch-norwegischen Mädellager in Lillehammer teilzunehmen.
♦
Die finnische Zeitung „Rintamamies" (das Organ des finnischen Frontkämpferbundes) bringt auch einige Spalten in deutscher Sprache. Die Zeitschrift „Suomen Sotilas" („Der finnische Soldat") wird ebenfalls eine deutsche Nummer herausgeben, die den deuffchen Soldaten an der finnischen Front zur Verfügung gestellt werben wird.
Deutschen und Flamen dienten. In einer Zeit, da Deutschland nicht nur um seine Kultur, die der Führer von allem Volksffemden gereinigt unb em» poraeführt hat, sondern um die gesamteuropäische Kultur ringt, sei auch der Boden geschaffen, daß alle deutschen Volksteile sich ihrer arisch-germanischen Dolksgrundlage bemüht werden und in der großen Volksgemeinschaft aller Deutschen aufgehen. Zum Schluß seiner Ausführungen betonte der Gauleiter unter stürmischem Beifall: „So werden mir den Kampf bestehen und die europäische Kultur wird vor dem Untergang gerettet sein, der ihr durch die asiatischen Horden und die plutokratvfchen, völker- ausbeutenden Briten droht."
Im Namen seiner Freunde und Mitkämpfer dankte dann der Vorsitzende der Deutsch-Flämischen Gesellschaft, van d e Wiele, den Veranstaltern und gab einen Einblick in das Ringen des flämischen Volkstums um seinen völkischen und politischen Bestand, über dem die Losung stand „Flandern stirbt nicht!" Mögen vielleicht auch verwaltunas- mäßige Grenzen kommen — sie vermögen die gleichen Herzen und Seelen, die aus dem gemeinsamen deuffchen Blut sprechen, nicht zu trennen. „Flandern wird seinen Platz im großen germanischen Reich haben!", rief der Redner aus, „und nie wieder kommt eine Trennung!" Anschließend eröffnete Oberbürgermeister Wamboldt die Ausstellung zeitgenössischer flämischer Kün Her, die mit einer erlesenen Sonderschau „Flandrische Spitzen" flämische Kunstwerke aller Gebiete umfaßte, und an die sich würdig einige Kostbarkeiten aus dem Eigen besitz des Heffischen Landesmuseums anreihten.
schauliche Führung von Menschen durch eine Riesenorganisation sei nicht durchführbar, wenn nicht eine gute, straffe und saubere Verwaltung die Voraussetzung hierfür schaffe. Seine Arbeit und die feiner Mitarbeiter stehe immer unter dem Leitsatz: Nichts für uns, alles für den Führer und die Bewegung! Kleine politische Nachrichten.
Deutsche Dorpostenboote, die am 5. Juli von britischen Kampfflugzeugen angegriffen wurden, schossen eine Bristol-Blenheim ab. Die von den Briten abgeworfenen Bomben verfehlten alle ihr Ziel.
Gin deutsches Unterseeboot versenkte am 4. Juli einen britischen Dampfer, der zahlreiche Spit- fire für Alexandria gefaben hatte. Ein weiteres Unterseeboot versenkte einen britischen Dampfer von 7000 BRT., der bis zum Rande m i t neue ft en Flugzeugen füt England beloben war.
München, 5. Juli. (DNB.) Auf der Führerschaftstagung des Kreistages München gab Reichs- jchatzmeister Reichsleiter Schwarz ein Bild von der verantwortungsvollen Arbeit der Parteiverwaltung. Der Reichsschatzmeifter betonte, daß sich infolge der Opferwilligkeit der Parteigenossen die finanzielle Lage der Bewegung trotz des Krieges befrie» digenb gestaltet habe,'und die Bewegung auch von dieser Seite her in der Lage sei, die ihr vom Führer gestellten großen Aufgaben voll zu erfüllen. Die Grundlagen der Finanzen der Partei seien die Mitgliedsbeiträge, es sei für Sammlungen, gleich welcher Art, durch Parteidienststellen kein Raum mehr, soweit es sich nicht um die vom Führer selbst bestimmten und an besondere Zwecke gebundenen Sammlungen für das WHW., das DRK. usw. handele. Das Verbot, Geldmittel von Gemeinden anzunehmen, betreffe auch nichtgemeindliche Jugendpflegemittel unb Mittel zur Errichtung und Unterhaltung der HJ.-Heime. Der Reichsschatzmeister streifte hier noch die Frage der Versorgungsordnung innerhalb der Partei und bekannte sich zu dem Grundsatz, daß die erste Sorge den Hinterbliebenen von Gefallenen und den Kriegsbeschädigten zu gelten habe. Reichsschatzmeister Schwarz verwies daraus, baß zur Zeit keine Aufnahmesperre in bie Partei bestehe, aber von Zeit zu Zeit länger dauernde Vorlagesperren angeordnet werden müßten. Der Mangel an ausreichenden Mitarbeitern, die Einberufung vieler Volksgenossen, bie. Rückgliederung befreiter Gebiete brächten dem Hauptmitgliedsamt immer neue Ausgaben. Stets sei feine oberste Sorge gewesen, die Sauberkeit der Bewegung zu gewährleisten, er werde auch in Zukunft mit allem Nachdruck dafür Sorge tragen, den
•Dj zu einer recht erheblichen Verschiebung ' rs-gliebcrung her Bevölkerung geführt. D
•ii :r des Landes drängt sich der Gegensatz zwischen He« Riesenbauwerken und Industrieanlagen auf der ■ hu und dem Wohnungselend und bem schlechten
hröhrungszustand des Volkes auf der anderen auf. Mit diesem sowjetrussischen Staatskapi- ali mus hat sich der englische und amerikanische lterkapitalismus verbündet. Sie haben sich gegen» e-ifg Hilfe zu gesagt, hassen sich aber als unverein- hfc Gegensätze mit aller erdenklichen Leidenschaft.
Dem jetzt von einem englischen Zeitungsschreiber > ü Erwartung geäußert wirb, daß in den fowjet» iis i sehen Fabriken und Bergwerken Hochbetrieb iif'tzen wird, so zeugt das von völliger Unkennt- *1 der wirklichen Verhältnisse. Die sowjetrussische llitschaft war schon im Frieden nicht reich an W: lit ätsa ob eitskr äffen. Ein Kroßer Teil dieser Ohrisch geschulten Menschen bedient jetzt die roten 3a ^erwägen und Flugzeuge. Die Folge kann nur e:r daß 'die Produktion in den Kriegsbetrieben M zähflüssiger vor sich geht, als es bisher ge° iSpen ist. D. S.
Wieder 17 Flugzeuge am Kanal abgeschoffen.
Berlin, 6. 3uli. (D37B.) Bel Angriffsversuchen rlyizer britischer Kampfflugzeuge mit starkem 3agb- chch an der Kanalküste verlor der Feind in ten heutigen Rachmittagsstunden durch Jagd- und slakabwehr 15 Jagdflugzeuge und ein Kam p f f l u g ze u g. Hinzu kommt ein w e i t e r er lllschuß eines britischen Jagdflugzeuges am Elogen des heutigen Tages im Luftkampf bei Le harre, so daß die britische Luftwaffe wieder insge- !Mk 17 Flugzeuge einbühte. Deutsche Verluste sind bri diesen wirkungslosen Vorstößen des Gegners W- eingekreten.
Oie Lage in Syrien.
Genf, 6. Juli. (DNB.) Wie im französischen Hecesbericht gemeldet wirb, konnten bie britischen Entkräfte bank ber ständigen Angriffe der fran= Wcken Luftwaffe unb des Widerstandes ber fran- Zisichen Truppen noch nicht über Palmyra, Deir- ej'3or unb Tell Allo hinauskommen. Nur einigen neigen Abteilungen sei es gelungen, weiter vor- ps'Oßen. An ber Küste bei Dasiwur seien heftige nänpfe im Gange. Beirut wurde in ber oer- gergenen Nacht dreimal durch bie britische ßuft= HM're angegriffen. Die französische Luftwaffe habe dc britischen Kolonnen in ber Gegenb von Deir- ez-^or bombarbiert Am 4. Juli seien zkdei briti= f<de Blenheim unb am 5. Juli zwei Curtiß-Jagb- füxzeuge abgeschossen worben.
< Zurückziehung japanischer Schiffe aus dem Ozeanverkehr.
nl Me Nsenffmbstatten eMge tausend Kilometer inflernt in Westsibirien.
Ja bie Verbrauchs güterproduktion ■jßAnüber ber Produktionsmittelindustrie ganz in tert Hintergrund gedrängt ist, sind bie in den Wer- W arbeitenden Menschen nicht yut ihrer Betriebs- jtälfe verwachsen, wie es in steigendem Maße in Seitschland ber Fall ist. Aus gleich niedriger Stufe Mii bie Herstellung ber Verbrauchs guter steht bie Seite ihm g. Immer wieder kommt es vor, daß ein Mirf ober eine Stabt nÄt einem Derbrauchsgut iHj versehen ist, an anderen Verbrauchsgütern ba- ce»n äußersten Mangel leidet. Die Zuteilung von Men an die staatlichen Verkaufsstellen ist völlig iwnügenb imb auf bem heimlichen Markt sind lie Preise unerschwinglich.
brvohl Sowjetrußlanb in den letzten zehn Jah- reil außerordentlich stark industrialisiert worden ist, irnfc heute noch reichlich zwei Drittel ber Bevölkere g im ßanbbau tätig. Hier hat die Verwirk- itfttng des Staatskapitalismus besonders schwere idlgen gezeitigt. Die früher in Eigenwirtschaften ob 7 doch in einer Art freier Genossenschaft lebendes unb arbeitenden Bauern sind unter der Herrafft des Bolschewismus zu Angestellten einer Art Uarfabrften geworden, bie den Namen „Kol- h en" (Gemeinwirtschaften) führen. Früher war fei Mitglied ber Kolchosen bie Haltung von Vieh nij eigene Kosten und zum eigenen Nutzen gestattet. )(T.n wurde das als mit bem Kommunismus un- Detiinbar erklärt unb abgeschafft. Die Folge davon Mr, baß vor einer Reihe von Jahren das in Pri- «Oesitz ber KolchosenMitglieder befindliche Vieh a chnellem Tempo abgeschlachtet wurde. Innerhalb in vier Jahren (von 1029 bis 1933) verminderte ich der Rinb erbest and von 68,1 auf 38,4 Millionen, )e< Schaftestanb von 147,2 auf 50,3 und ber 9 weinebestand von 20,9 auf 12,1 Millionen Di re. Die Moskauer Regierung mußte sich dazu n chliehen, die Haltung von Pnvatvieh wieder zu- u ssen. Bei ber Unfähigkeit ber primitiven russi- i)ii Menschen, sich für andere Ziele als den pri- ■ atm Vorteil einzusetzen, blieben auch die Fort- * itte in den übriaen Zweigen der Agrarwirtschaft wesentlichen auf dem Papier stehen. Die Moto- erung ist ohne Rücksicht darauf vorwärtsgetrie-
worben, wieviel technisch gebikbete Menschen
)er Landwirtschaft zur Verfügung standen. Die -Djetwirffchaft ist ein aufgeblähter Apparat, der tu auf einigen Gebieten — Wie etwa beim Baum- ao bau — große Fortschritte zu verzeichnen hat. )i Regierung hat zum Unterhalt ber massenhaft vie Industrie- unb Bergwerksbezirke strömenden tischen für das geerntete Getreide eine Abliefe- j zspflicht solchen Umfanges angeordnet, daß nicht eitn die Eigenversorgung der Landbewohner in ffge gestellt ist. Die Folge davon ist Verheim- ;Äng und Diebstahl durch die Mitglieder der
Eine Vertretung aus 65 Gemeinden des an Sowjetunion abgetretenen Karelischen Gebietes an den Führer eine Dankadresse gerichtet, baß Führer für Finnland wie auch für die anderen Völker gesunde Lebens- unb Entwicklungsmöglich-
.iolbofen.
ie schlechten Dersorgungsoerhältnisse haben zu m scharfen Rückgang ber Geburtenzahl unb ba- * — -------n |n ber


