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Samstag, 7. / Sonntag, 8. Juni 194t
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Giehener Anzeiger
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•^n zunächst der Fall zu sein schien. Denn bei i Üren mußten sich die Lockungen der europäischen - )ff!isatton als besonders gefährlich erweisen, -ön
ie- Schriften im Mittelpunkt. 34 Semester kann Iles Student an der Hochschule zubringen, wenn
mebanischen Staaten Vorderasiens zurücktraten und zu einen] Zusammenschluß in dem islamitischen Block führten, da konnte die islamitische Welt auch wagen, ihren wahren Gegner England mit Namen zu nennen. So flammten die Ausstände vor zehn Jahren in Palästina gegen die Juden und ihre Beschützer aus, so jetzt der regelrechte Krieg des Irak gegen die britischen Streitkräfte. So gärt esjetzt in aller Welt, wo mohammedanische Völker von England ausgesaugt und unterdrückt werden, vor allem an der Stätte in Aegypten, welche die Völker für den Freiheitskampf durch Weckung der Glaubenskraft geschult hat.
Die Kämpfe in Kairo gehören schon seit längerer Zeit zu den Ursachen schwerster britischer Sorgen, zumal sie wegen ihres religiösen Charakters und mit Rücksicht auf Indien nicht mit dem Machdruck ver°
Südamerika und der englische Krieg
Oie ibero-amerikanischen Staaten sind frei und handeln souverän.
folgt werden können, wie es mancher englische Gewalthaber wohl gern möchte.
Enge Zusammenarbeit der Araber mit den Achsenmächten
Tetuan, 7. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die Zeitung „Al Huriyyah" veröffentlicht eine Serie von Artikeln aus der Feder des Emirs Schekib Arslan, in denen der Vorschlag zu einem g-r 0 - ßen Kongreß unterbreitet wird, an dem alle im Ausland und insbesondere in Süd- und Nordamerika lebender Araber teilnehmen sollen. Dieser Kongreß solle die enge Zusammenarbeit der Araber mit ben Achsenmächten beschließen, denn die Feinde Deutschlands und Italiens seien auch die Feinde der mohammedanischen Welt. Emir Arslan kommt zu der Schlußfolgerung, daß die Engländer unter dem Vorwand, das Chri- führungen nichts weiter hinzuzufügen, als eine der treteii und die Bevölkerung ausplündern sowie Unfrieden und Massenmorde anstfften.
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Rio d e Janeiro, 6. Juni. (DNB.) Im Verlaufe eines Interviews an die Rio-Presse erklärte der zur Zeit dort weilende argentinische Außenminister Guinazu, daß die Haltung Amerikas im gegenwärtigen Krieg in den Konferenzen von Panama und Havanna festgelegt sei. Aus die Frage, welches die Haltung Argentiniens zu dem Problem der Falklands- i n f e l n sei, stellte Guinazu fest, daß Argentinien von seiner bisherigen Haltung nicht abgehen könne. Es betrachte nach wie vor die Falklandsinseln als nationalen argentinischen Besitz.
Bei einem Festessen, welches die brasilianische Regierung dem argentinischen Außenminister Gui- nazu zu Ehren gab, wurden zwischen den brastlia- nischen und argentinischen Außenministern Ansprachen gewechselt, die die Bereitschaft zu enger Zusammenarbeit beider Länder betonten. Der brasilianische Außenminister Ar an ha erklärt in diesem Zusammenhang, die südamerikanischen Republiken seien beseelt von der Pflicht, die gute Nachbarschaft zu befestigen, ihre Zivilisation zu erhalten, ihre Kultur zu stützen und trotz des Krieges in anderen Kontinenten gemeinsam die ‘nationale Sicherheit und die Unverletzlichkeit ihrer Gebiete zu schützen. „Wir wollen", so sagte der brasilianische Außenminister, „fein politisches Sonder- statut für Amerika, wir wolle nur unsere Freiheit, unsere Sicherheit und unseren Frieden erhalten." Der argentinische Außenminister Guinazu erklärte in seiner Antwort, er habe auf seiner Reise feststellen können, daß es ein panamerikanisches Bewußtsein auf der Grundlage jener Aspiration gibt, die auf den Konferenzen in Panama, Havanna und auf dem Kontinent zum Ausdruck kamen. Dieses panamerikanische Bewußtsein, so fuhr Guinazu fort, sei aber so geartet, daß hierdurch die Eigen Persönlichkeit der Staaten nicht verhindert werden dürfe. Es gebe also nur eine defensive Zusammenarbeit im Falle eines Angriffes, die dadurch charakterisiert sei. daß dann die amerikanischen Re°
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lamentarischen Wirrwarr organisch entwickeln und das ganze soziale und wirtschaftliche Leben zu durchdringen bestrebt ist.
pwrung begriffene Islam, der sich nicht an poli- jft ober volkliche Grenzen gebunben weiß, hat MIunst ber Lage Aegyptens schon seit längerer U in ihrer vollen Bedeutung erkannt und des- M Kairo, die Hauptstadt des Landes, zum Ißt, zum Denkmittelpunkt des Islams leipcht.
rjibei war er klug genug, die glaubensmäßige Irntaftbarfeit ber heiligen Stabt Mekka mit kei- ta Wort auch nur in Zweifel zu ziehen: er ließ M twillig selbst Istanbul die großen Erinnerungen, M)ie Stabt mit bem Kalifat verbinben, er knüpfte Mjlich an bie Vergangenheit ber Stabt Kairo an Mließ im übrigen die Gunst ber Lage Aegyptens ausroirfen. In bem geschlossenen Raum ber ilAiittschen Welt, bie 250 Mill. Anhänger in einem >r ?n Streifen von bcn Küsten bes Atlantischen Mns in Norbafrika bis zur Ostgrenze bes Jn- Mn Ozeans in Hinterinbien umgreift, liegt y||r 0 fast genau in ber Mitte. Die wichtige Ver- Ih-Iinie von Gibraltar über ben Suezkanal bis ißopur schlingt sich wie ein haltendes Band um ■Si Streifen und sieht Kairo mit seinen mehr als jll. Einwohnern als das Schmuckstück von Strei- >n.nb Band an, bem barin keine Stabt an Größe
Annahme von Amergen für die Mittagsnummer biSSVoUbr des Vormittags
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Oie deutsch kroatische Freundschaft
Oer Führer empfing Or. pavelir.
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isvrechanschluff 2251 Druck und Verlag:
vrühlscheUniverfitStrdruckereiS. Lange
ftn tarnt. Um diese Kunst zu verbreiten, sind be- oriy>rs rührige, von Kairo aus geleitete Lehrer- »«nisationen tätig. t f
Dir DuÜsiarnkett innerhalb ber einzelnen Nich- ’Wn des Islams ist es zu Derbanten, daß me Sdete.Jugend dem Mohammedamsmus mcht m
Maße verloren geht, wie das bei anderen -de- ifL. .M . zv- r # • । 1 • Li. .S /-turn nOfTU
finkeit zu erreichen. Dadurch gelangt er ins Manner ter. Und so wird es begreiflich, wenn bie nten ber Universität auch gelegentlich in den n ber Politik ein entscheibenbes Wort edien. Sie sind mit den propaganbistischen
publiken als freie souveräne Saaten handeln würden.
Zum Besuch des argentinischen Außenministers veröffentlichen die Zeitungen herzliche Begrüßungsartikel. Der bekannte brasilianische Publizist Maciel F i l h 0 schreibt im ,Lmparcial", der Besuch gebe Gelegenheit, in der Epoche ber Kriegsleiden- schaften das Geftihl ber brüberlichen Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Bemühen um Frieden auf dem Kontinent zu manifestieren. „Meiobia" weist darauf hin, daß Argentiniens und Brasiliens Gesichtspunkte seit Kriegsbeginn stets ü b e r e i n ft i m m t e n. Die Regierungen der beiden Länder seien dem europäischen Konflikt ferngeblteben und stünden fest zu den auf der Panama-Konferenz übernommenen Verpflichtüngen.
Zu der Frage über die gemeinsame Verteidigung der La-Plata-Länder nimmt die Buenos-Aires-Zeitung „Nacion" Stellung. Das bekannte argentinische Blatt schreibt: Für uns ist Rio be la Plata genau so wichtig, wie etwa das britische Meer für die anliegenden Nationen. Uruguay und Paraguay müssen sich daher mit Argentinien in all den Fragen solidarisch fühlen, welche die Schiffahrt und die Verteidigung .dieses Flusses betreffen. Dasselbe gilt für Bolivien, dessen Handelsverkehr auf den La-Plata- Strom angewiesen ist. Das Blatt vertritt dann den Standpunkt, daß Argentinien in Anbetracht der langgestreckten Flußuser an diesem Gebiet stärker interessiert sei und es deshalb auch den Schutz und die Serteibigung bes La Plata übernommen hat.
Kriegsministerkonferenz in Buenos Aires.
Buenos Aires. 6. Juni. (DNB.) United Preß melbet aus M 0 n t e o i b e o , bie argentinische Regierung habe bie Kriegsmini st er von Chile, Uruguay, Paraguay, Bolivien unb den Vereinigten Staaten zur Besprechung aktuelle« Probleme nach Buenos Aires emgelades.
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Beim Führer.
Oberfalz berg, 6. Juni. (DMB.) Der Führer empfing Freiiagnachmittag im Berghof auf dem Oberfalzberg in Gegenwart des Reichsmarschalls Hermann Göring unb des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop den kroatischen Staatsführer Dr. A n t e p a v e l i c. Die Aussprache mit dem Staatsführer des jungen kroatischen Staates, dessen Volk durch den Sieg der Achse die Freiheit vom Joch von Versailles erringen konnte, verlief im Geiste der herzlichen Freundschaft, die das deutsche und das kroatische Volk miteinander verbindet.
Im Anschluß an die Besprechung überreichte Dr. p a v e l i c dem Führer eine friderizianische Fahne aus dem Siebenjährigen Krieg und ein Schachspiel Friedrichs des Großen. Danach stellte der kroatische Staatsführer dem Führer die Herren seiner Begleitung vor.
Bei der Ankunft und Abfahrt erwies ein Ehrenzug der Waffen-^ dem kroatischen Staatsführer die militärischen Ehrenbezeigungen.
Herzliche Verabschiedung.
Salzburg, 6.Juni. (DNB.) Der kroatische Staatsführer Dr. Ante P av elit sch verließ am Freitagabend Salzburg, um sich nach Kroatien zu- rückzubegeben. Der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, geleitete Dr.Pavc- l i t f ch zum Bahnhof unb verabschiebete sich von ihm nach bem Abschreiten ber angetretenen Ehrenkompanie aufs herzlichste. Wie bei der Ankunft hatten sich auch zur Verabschiedung bes kroatischen Staatsführers die Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht bes Gaues Salzburg und die zuständigen Abteilungsleiter bes Auswärtigen Amtes auf dem Bahnhof eingefunben.
Oer Giaatschef Kroatiens.
Dr Pavelitsch, ber Staatschef ober, wie er in feiner Muttersprache heißt, ber Poglavnik des neugeschaffenen Kroattens, ist bei unserem Führer -u einer Aussprache gewesen. Er hat, als die serbischen Putschgeneräle Jugoslawien in das Kriegsabenteuer führten und es dort auseinanderbrechen ließen, bie Kroaten in bas Lager ber Achsenmächte geführt. Dr. Pavelitsch war von jeher ein erbitterter Feind jener Ausgleichungspolitik, bie von dem Kroaten Dr. M a t s ch e k geführt, auf eine Aussöhnung der kroatisch-serbischen Gegensätze hoffte und bitter enttäuscht worden ist. Als Maffchek im Gegensatz zu dem von Serben im Belgrader Parlament erschossenen Kroatenführer R a d i t s ch seinen Frieden mit den Belgrader größenwahnsinnigen Gewalthabern machte und damit bas Testament Ratz iftch's verleugnete, als er sogar in bas Kabinett ber , serbischen PutjchgenerÄL eintrat, trennte sich ganz
Salzburg, 6. Juni. (DNB.) Aus Einladung I ber Reichsregierung trat heute vormittag ber kroa-1 tische Staatssührer Dr. Ante P a v e l i c zu einem Besuch in Salzburg ein. Der Reichsminister bes Auswärtigen von Ribbentrop begrüßte Dr. 21 rite Pavelic auf bem- Bahnsteig unb geleitete ihn nach Abschreiten der angetretenen Ehrenkompanie ins Hotel.
In Begleitung des kroatischen Staatsführers be- finben sich der Innenminister Dr. Andrija 21 rtu = kovic, der Staatssekretär des Aeußeren, Dr. Mladen Lorkovic, Feldmarschalleutnant Vladimir Laxer, der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Dr. Vladimir K o z a k, der Vorsitzende des Staatsamtes für innere Kolonisierung, Mato Iagatic, der Bürgermeister von Agram, Ivo Werner, der Chef der Politischen Abteilung des Außenamtes, Dr. Djekoslav Francic und der Pressereferent des Außenamtes, Dr. Ernst Bauer.
Zum Empfang des kroatischen Staatsführers und seiner Begleitung waren die führenden Persönlichkeiten von Staat" Partei und Wehrmacht des Gaues Salzburg und die Abteilungsleiter des Auswärtigen Amtes auf dem Bahnhof erschienen. Der deutsche Gesandte in 21 gram, Kasche, begleitete ben staats sichrer auf seiner Reise. Der kroatische Gesandte in Berlin, Benzer, war zur Begrüßung des Staatsführers gleichfalls in Salzburg erschienen.
Heute mittag hatte der Reichsaußenminister von Ribbentrop mit Dr. Ante Pavelic im Landhaus Fuschl eine herzliche Aussprache. Der Besprechung folgte ein gemeinsames Mittagessen, an dem die Herren der Begleitung des kroatischen^ Staatsführers und Mitarbeiter Des Reichsaußenministers teilnahmen. '
Die Kroaten hatten Jahrtausende lang zum deutschen Kulturkreis gehört. Sie waren und sind ein hochbegabtes Bauernvolk, das in den Kämpfen gegen die Türken, denen die Serben bis im vorigen Jahrhundert unterworfen waren, eine kriegerische Grenzbevölkerung bildete. Dieser bäuerliche unb militante Geist hat zusammen mit der Konfession bie Kroaten in Gegensatz zum Serbentum gebracht, bas bie orientalische Art niemals ganz abstreifte, zudem griechisch-katholisch ist, während die Kroaten sich zur römischen Kirche bekennen. Während die Serben sich allen Einflüssen des Judentums, der
General-Anzeiger für Oberhessen $ «ietzen^chulftratzer-,
„Hauptstadt der Welt."
Von Kurt Matzmann.
Mitunter sind es Ereignisse und Aeußerungen am Rande bes Geschehens bewegter Zeiten, sinb es gelegentliche unb zufällige Formulierungen, bie schlaglichtartig bie geistige Situation erhellen unb bie tiefen Klüfte im Kraftfelbe ber politischen Gegensätze aufzeigen. Solch ein auffaüenbes Blitzlicht scheint uns eine Aeußerung au sein, bie jenseits bes Atlantiks Dorothy Thompson machte, bie Leib- journaliftin Roosevelts unb eine jener Frauen, bie gleich ber ,ersten Laby" ber Vereinigten Staaten kräftig in die Kriegsposaune stoßen. So also ließ bie Thompson sich vernehmen: „In Zukunft wirb entmeber Berlin ober Washington bie Hauptstabt ber Welt sein. Ich möchte, baß es Washington wirb!"
In ber Tat ist biese in bie Debatte über bie Kriegsbeteiligung ber Vereinigten Staaten geworfene Formulierung, bie eine auf ben im Grunbe durchaus unpolitischen „kleinen Mann" der Staaten zugeschnittene Parole bedeutet, aufschlußreicher als manch eine offizielle Rede der prominenten amerikanischen Kriegshetzer, denn sie enthüllt sowohl die geistige Situation als auch die Methoden der Kriegshetzer zur Erzeugung einer allgemeinen Stimmung, einer Psychose, die die Beteiligung Amerikas als „Abwehr und Notwehr gegen einen angeblich unvermeidlichen späteren Angriff Deutschlands auf Amerika, ber versklavenden Diktatur auf die Bastion der Freiheit", begreifen soll. Nach diesem Schema, das allerdings zur Ueberrumpelung auch des primitivsten politischen Verstandes durch eine echt amerikanische Panikmache eine dafür besonders anfällige Bevölkerung zur Voraussetzung hat, gewinnt die
tr“. Minen hatten. _
in ß’ 115t Kairo befand sich ber Generalstab, ber Kopf t. [ i n Semegung. Sein Name ist El-Azhar, die bald ^vMIWndjährige mohammedanische U n i»
h erfität, deren Sitz in einer riesenhaften Mo- r emt aufgeschlagen ist. Mehr als 5000 Studenten man hier, die alle Theologie, Literatur unb ^^'kl^-mmedanisches Recht fhibieren. Sie kommen !naDenD‘ t u; allen Teilen der Erbe, wo Mohammebaner 11 I ibn. Sie vertreten alle Rassen Afrikas unb Asiens, xrtig, fltten Stubien stehen ber Koran unb bie heili- lagw~ ‘
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3hir W .Hy dgran l^gt, bie höchsten Grabe ber Gelehr-
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er s^^ ‘Dl ft oben auf ber Straße und in ber Volksver- Serbü ® |™I-* ____i__..i minhör mir
Kroatien von diesem Verräter, und Dr. Pavelitsch, ber feit vielen Jahren in ber Verbannung gelebt und in Kroatien die Bewegung der Ustaschen organisiert hatte, etwa seit 1933, deren Programm in wesentlichen Punkten dem Nattonalsozialismus entspricht, üvemahm die Führung. Dieses Ustaschen- Programm geht auf die Idee der Volksgemeim schäft zurück, die im Bauerntum ihre Grundlage
zurnn-.. । 3)ta&e verloren geht, wie das bei anoeren De- ioii L',; : ^nnuffen in Erscheinung tritt unb
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n E < * £ etzten Jahren hat sich jedoch eine grundlegende i ftI Mndlung vollzogen. Die Abschaffung des aüge-
siÄ Bedeutung auch nur nahe kommt,, selbst nicht isas rüher führende Istanbul. Diese Feststellungen ' 1 ^Tatsachen, an denen kein denkender Mohamme- 1 Lr vorübergehen kann und noch weniger will.
!)ik.Zertrümmerung des großtürkischen Reiches in 'M ersten Viertel dieses Jahrhunderts sowie die jMIt verbundene endgültige Abschaffung des Kali- 1 6$ 1924 ist im Grunde dem Islam nur zum Segen ! «gerben. Er konnte sich auf seine innere Kraft. e .Mnen unb baburch bem Glauben als solchem eine IRichtung geben. Das Dogma würbe verein- nur sein sittlicher Gehalt blieb sowie als iches Merkmal bie Form ber Gebote! Man dulbsa-m gegen die vielfachen Richtungen alb ber Lehre, wenn sie nur an den Grund- bes Propheten festhielten. Dafür konnte man uptfraftqueUe der Frühzeit, den Kampf gegen gläubigen, wieder in den Vordergrund stellen, erlebte die Welt das Schauspiel: der Islam aufderganzen Linie zumAngriff ! Zwar nicht mehr mit Feuer und Schwert t der großen Vergangenheit, sondern mit den n moderner Propaganda, wie sie besonders gelsächsischen Mächte in Europa und Amerika
J rnim frei. Der religiöse Eifer der (Seiimcpreir ianu tjlaK:' ' fareues Betätigungsfeld nach der nationalen i 6’e % ' : tag Darin folgte ihr die Jugend unb insbesondere uf 11 rkademische Jugend von Kairo. Als nun gar olaü den Einfluß Ata Türks und Ibn Sauds
IttbSk xolttischen Gegensätze zwischen den rnoham-
Jahrgang ür-135 .cheint täglich, außer inntags und Feiertags
Beilagen: teftenei Familienblätter tmatunBild DieScholle
Bezugspreis: dnatlich........RM1.80
bÄf Ket^b^tcöte rschein en - !^dlge höherer Gewalt
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Gerda g diese/ I A Mn gingen. So vermag oer m xauu bleA . ttp| des Islams seine Wissens- unb Willensener- 5>. < strii überallhin zu verteilen, wo man wenigstens UL. e__it— ,,i norhtPtfpn. flrtb bC3
hesK r ihr-L td'eL inltA,
_' lomlung völlig vertraut. Unb nicht minder mit tnarrti^J )e Publizistik! Kairo sieht bie wichtigsten "ftmmedanischen Verlagsanstalten in seinen Hern. Zur Zett wird bas gesamte arabische rfttum in Kairo gedruckt unb von dort in alle [I ausgeführt, weil die Korankenntnis allmah- . i>ei allen Mohammebanern eine göwisfe Kennt- "ii.ber arabischen Sprache herbeiführt. Ein deut- !chr Forschungsreisender mußte unlängst feststellen: & mehr die britische Oberhoheit in Aegypten :m : Bei! der vergangenen Jahre versücht hat, die brrfefreiheit zu beschränken, umsomehr wuchs der kffuß bes gedruckten Wortes. Die Aegypter sind ® Volk von Zeitungslesern geworden!" Dieser dtz wird bekräftigt durch bie Beobachtung daß Md) im Durchschnitt von etwa 200 arabischen Mngen unb Zeitschriften allein über 15 Mil- hin Sendungen über die ägyptischen Postan- [Mn gingen. So vermag der in Kano denkende
Kairo, der Kopf des Islams
| Von unserem Dr.-Berichterstatter.
isalle m i >och Ok fe Brückenlage Aegyptens zwischen ^zelhe^ tai drei Erbteilen Afrikas, Asien und Europa bete Erst verkehrspolitisch eine ungeheure Gunst des bie tzchcksals, machtpolitisch allerdings sieht sich bas idrn jyb den Zugriffen fremder Volker ausgefetzt wie mb toOp pn wenige Gebiete auf der Erde. Eine kluge Füh- hen ton' M kann eine solche Sachlage natürlich in man-
Mcher Weife zum eigenen Vorteil ausnutzen, öl i sie die Machtmittel dazu besitzt. Das aber ist ja jem heutigen Aegypten noch nicht der Fall, jun auch seine Jugenb keinen lieberen Traum timt als diesen. Allein der in einer starken Er-
Freimaurerei, eines verderbten westlerischen Parlamentarismus usw., Hingaben unb wirtschaftlich ich nicht selbst halfen, organisierten die Kroaten ich schon vor dem Belgrader Abenteuer auf ständi- cher Grundlage, und die Folge davon war, daß ihre bäuerlichen Ein- unb Verkaufsgenossenschaften das händlerische und wucherische Judentum weitgehend ausschalteten, das bei den Serben alle wirt- schaflliche Macht in Händen hielt.
Das heutige Kroatien umfaßt bas Land zwischen Mur, Drau, Donau, Save, Drina unb bem Adriatischen Meer. Bosnien ist gewissermaßen das Herzstück biefes Staates unb wird - die Kornkammer werden, zu ber es unter ber kurzen Verwaltung bes alten Oesterreich bis 1918 sich entwickelre, während Jugoslawien wieder diese Reichtumsquellen verkomemn ließ. Kroatien ist ein Bauern- unb Arbeiterland, dessen innerer Aufbau unter einem straffen System jetzt in Angriff genommen worden ist.
Kroatien ist frei, ist selbständig, und der Staatschef Kroatiens, Dr. P a v e l i t s ch, hat dieser Souveränität dadurch Ausdruck gegeben, daß er dem, ber Kroatien zu dieser Selbständigkeit verhalf, auch persönlich dankte, nämlich dem Führer bes Großdeutschen, Reiches.
Oie Grenzlinie zu dem altserbischen Gebiet festgelegt.
Salzburg, 6. Juni. (DNB.) Im Verlaufe der Besprechungen zwischen dem kroatischen Staatsführer Dr.Ante Pavelitsch unb dem Reichsminister bes Auswärtigen von Ribbentrop machte Dr. Pavelitsch bem Reichsaußenminister davon Mitteilung, daß Kroatien die Grenzlinie zu dem von deuffchen Truppen besetzten altserbischen Gebiet festgelegt hat. Der Reichsaußenminister nahm von dieser Regelung mit Befriedigung Kenntnis.
[tu 7;os? I Wblung vollzogen. Die Abschaffung des allge- [M«111 ■ »-ton Kalifats gab ben Islam ben nationalen Em-
' Win frei. Der religiöse Eifer der Geistlichkeit fand


