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Gruppe ..Schönheit und Leistung- aufmerksam und empfahl den Anschluß an diese Gruppe. Ferner wurde der Tierbestand an Zucht- und Rassetieren bei den anwesenden Mitgliedern ausgenommen.^ Es wurde auch über Fragen der Kückenaufzucht, Fütte­rung und Tierpflege gesprochen.

* Von der Ludwigs-Universität. Die erste feierliche Immatrikulation des Sommer- femesters 1941 findet am kommenden Samstag, 10. Mai, 11 Uhr in der Großen Aula der Uni­versität statt. Die Feierstunde wird eine besondere, fesUiche Ausgestaltung erfahren. Musikalische Dar­bietungen werden die Ansprache des Rektors Professor vr. meä. H. W. Kranz umrahmen.

♦♦ Von der Kameradschaft ehem. Hess. Leibdragoner Nr. 24 wird uns geschrieben, daß sie mit der in die Kriegerkameradschaft 1874 übergeführten Kameradschaft nicht identisch ist. Diese Kameradschaft heißt richtig:Kameradschaft ehem. Hess. Gardedragoner Nr. 23", während die Kame­radschaft ehem. Hess. Leibdragoner Nr. 24 als selb­ständige Kameradschaft weiterbesteht.

Strafkammer Gießen.

Ein Mann aus B. hatte sich von Oktober bis Ende Dezember v. I. Lohntüten, die er für die Ehefrau eines Kameraden zur Ablieferung mitnahm, an- gegeignet und im Januar d. I. die Beträge auf Lohntüten abgeändert, um durch diese Fälschung feine unlautere Absicht zu fördern. Der geständige Angeklagte wurde wegen Unterschlagung und ein­facher Urkundenfälschung zu sechs Monaten Gefängnis, abzüglich sechs Wochen - Unter­suchungshaft, verurteilt. Strafmildernd wirkten seine

bisherige Unbescholtenheit und die Tatsache, daß er die unterschlagenen Beträge zurückerstattet hatte.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

* Lollar, 7. Mai. Der auswärts auf Montage beschäftigte 28 Jahre alte Fritz Frey aus Lollar stürzte an seinem gegenwärtigen Arbeitsplatz in der Ostmark so unglücklich von einem hohen Ma st einer elektrischen Le i t u n g ab, daß er mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus einge­liefert werden mußte. Dort ist der bedauernswerte Mann an seinen schweren Verletzungen g e st o r b e n.

* Daubringen, 5. Mai. Der hiesige Klein­tierzuchtverein hielt dieser Tage bei gutem Besuch seine Generalversammlung ab. Der Jahres­bericht konnte eine rege Tätigkeit des Vereins im verstossenen Jahre feststellen. Der Kasseribericht zeigte einen guten Stand der Vereinsfinanzen. Dem Rech­ner wurde mit der Entlastung Dank und Anerken­nung ausgesprochen. Die Fellablieferuna war mit 1544 Stück sehr befriedigend. Nach Besprechung einiger aktueller Angelegenheiten wurde die Ver­sammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Leihgestern, 7. Mai. Seinen 75. G e - b u r t s t a g kann am morgigen Donnerstag, 8. Mai, der hiesige Landwirt Johannes Ei ff, Hndenburgstraße 42 wohnhaft, in guter Gesundheit begehen. Dem Jubilar herzlichen Glückwunsch.

<£ Großen-Linden, 5. Mai. Das Reichs­bahn-Kameradschaftswerk Großen- Linden und Umgegend hielt am Sonntagnach­mittag seine ordentliche Mitgliederversammlung in Großen-Linden im SaaleZum Rebstock" ab. Der Vorsitzende, Reichsbahnsekretär Spehrer (Leih­

gestern), gab den Jahresbericht bekannt. Im ab- gelaufenen Jahre, dem 17. des Bestehens des Kame- radschaftswerkes, sind drei Berufskameraden neu hinzugetreten. Ausgeschieden sind durch Tod neun, so daß der Mitgliederbestand von 387 auf 381 zu­rückgegangen ist. Das Andenken der Verstorbenen und aller im Kriege Gefallenen wurde in der üb­lichen Weise geehrt. Die Fürsorge wurde in 14 Fäl­len in Anspruch genommen, dem Winterhilfswerk ein Betrag von 50 RM. überwiesen. Zwei Mitglie­dern konnten im Laufe des Jahres zur Feier ihrer goldenen Hochzeit die besten Wunsche Übermittelt werden. Die Niederschrift der vorjährigen Haupt­versammlung, vom Schriftführer G ü m p e 1 ver­lesen, gab zu Erinnerungen keinen Anlaß. Die Jah- resrechnung, die mit einem Ueberschuß von 146,63 RM. abschloß, gab der Rechner Keßler bekannt. Sie war von den Kameraden D e r n und Seht geprüft, und es konnte dem Rechner Entlastung er­teilt werden. Beiden Kassenprüfern wurde auch die Prüfung der Jahresrechnung für 1941 übertragen. Der Voranschlag für 1941 in Höhe von 830,04 RM. wurde gutgeheißen. Nach Erledigung der Tages­ordnung schloß der Vorsitzende mit der Mahnung an die Berufskameraden, in dieser Kriegszeit fest zu- sammenzustehen, mit dem Sieg-Heil auf unseren Führer, der alles zu einem guten Ende führen werde, die Zusammenkunft. Dann blieben die Be- rufskameraden noch zusammen und hörten die Uebertragung der Reichstagsrede des Führers.

(D Watzenborn-Steinberg, 5. Mai. Am Samstagabend hielt der GesangvereinHar­monie" in seinem Vereinslokalzur Ludwigs­höhe" feine Jahreshauptversammlung ab. Nach Worten der Begrüßung des seit einiger Zeit vom Kreissängersührer i.iit der Führung des Vereins

beauftragten seitherigen Schriftführers Karl Becker erstattete er den Geschäftsbericht. Nach einer Reih» von Uebungsstunden habe der Verein am dies­jährigen Geburtstag des Führers erstmals wieder öffentlich gesungen, und zwar im Lazarett zu Gie­ßen. Dann folgte der Kassenbericht des Vereins­rechners Ernst Jung, dem Entlastung erteilt wurde. Hierauf berief der kommissarische Vereins­führer Becker die Mitglieder Wilh. Schmidt und Hch. Kraft für die Dauer der Abwesenheit verschiedener Vorstandsmitglieder in den engeren Vorstand. Anschließend richtete er nochmals einen Appell an alle Sänger, die Singstunden regelmäßig zu besuchen: hier dankte er besonders den älteren Sängern, die sich dazu bewegen ließen, für die Dauer der Abwesenheit zahlreicher Sänger erneut die Gesangsstunden zu besuchen.

Schweinemarkt in Nidda.

DNidda, 7. Mai. Auf dem heutigen Schweine­markt waren 373 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 RM., 6 bis 8 Wochen alte 26 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte 30 bis 35 RM., 10 bis 13 Wochen alte Tiere 36 bis 42 RM. das Stück. Bei flottem Handel wurde

der Markt geräumt.

SCHWARZKOPF

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SCHAUMPON

Ein Faden spart Millionen Seifenstücke

Oft sind es scheinbar Nebensächlich- ketten, von denen soviel abhängt. Sin einfacher Faden, in ollen deutschen Haushalten überm Waschbecken aufge­hängt, könnte Millionen Seifenstücke sparen. Warum? Die Seife liegt meistens feucht. Entweder auf dem Waschbecken im Nassen oder in einem Näpfchen oder einer Vertiefung, von wo das Wasser schlecht abläust. Dauernd wird also Seife aufgelöst, ohne daß man sie benutzt. Die Folge: e» wird viel zuviel Seife ver­

braucht ! Man könnte mit der Hälfte oder mit zwei Dritteln bequem auskommen.

Würde man die Seife an einem Bind­faden aufhängen, so würde man das rasche Auflösen vermeiden. Die Seife würde jedesmal nach dem Gebrauch so schnell wie möglich wieder ttocknen. Und würde auch immer ttocken hängen! Dort,' wo Kinder sich waschen, kann die aufgehängte Seife Wunder an Erspar­nissen vollbringen. Ditte, probieren Sie'» mal!

Seife und Waschpulver können Sie aber noch bei vielen anderen Gelegen­heiten sparen. Wie kommt es zum Bei­spiel, dah manche Frauen beim Wäsche­waschen viel zuviel Seife und Wasch­pulver verbrauchen? Sie weichen zu kurz und ungenügend ein. Während richtiges Einweichen mit Dleichsoda schon den

gröbsten Schmutz von selber löst, müssen diese Frauen ihn erst unter Verwendung von viel Seife und Waschmitteln heraus­waschen. Diese Seife und diese Wasch­mittel kann man aber sparen. Denn gründliches Einweichen bringt die Ge­webefaser zum Aufquellen. Der grobe Schmutz wird dadurch gelockert und löst sich dann von selber auf. Alles kommt also darauf an, daß Sie besser und gründ­licher einweichen. Am nächsten Morgen sehen Sie an der dunklen Färbung de» Einweichwasser», daß sich ein großer Tell des groben Schmutzes gelöst hat.

Diele Frauen verbrauchen eine Menge Seife und Waschpulver für schmutzige Derufswäsche und müssen dabei doch lange reiben und scheuern, bis der Schmutz herausgeht. In solchen Fällen ist ein gutes, fettlösendes Neinigungsmittel viel

zweckmäßiger. Es löst sofort den Schmutz, besonders den zäh klebenden, fettigen* öligen oder eiweißhaltigen Schmutz ®le bei Schlosser-, Bäcker- und Fleischer* kleidung. Solche stark verschmutzte Ds» rufsNeidung mit Öl, Fett, Leer ufa» weicht man zunächst in lauwarmer ode- heißer Lösung ein (Sachen mit blut, ode- eiweißhaltiger Beschmutzung Metzger» und Däckerkleidung darf, man nich- heih einweichen, well sonst die Fleck- einbrennen). Am nächsten Morgen koch- man dann die Sachen in einer frischen Lösung eine Viertelstunde. Danach spül- man sorgfältig, erst heiß, bann kalt.

Sie werden sich selbst wundern, wi- tadellos sauber so behandelt die vorhe- schmutzigste Berufskleidung aussieht, llnkd Sie werden sich freuen, auf diese Weis» an Seife und Waschpulver zu sparen»

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Umleitung des Verkehrs für den Horst-Wessel - Wall geschieht durch die Bahnhofstraße bzw. Hammstrabe. von Marburger Strabe her durch Hitierwall bzw. Walltorstrahe.

Gießen, den 7. Mai 1941 Der Polizei direkter

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