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In einer jd)Lia>kii Lveieqtunue mi txgulaebauu« der bisherigen Oeffentlichen Handelslehranstalt an der Ecke Steinstraße/Wernerwall sand am Sams-
Verdunkelungszeit
7. April von 20.06 bis 6.44 Uhr.
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Großer deutscher FußbMeg.
17.Fußballkampf Deutschland-Ungarn 7:0 (3:0).
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Aus dem Heid?.
Deutsche Wollerzeugung seit 1933 fast verdoppel!
Me der Reichsnährstand mifteiü, ist es gelungen, den deutschen Schafbestand und die einheimische Wollerzeugung seit 1933 fast zu verdoppeln. Dich: Aufwärtsentwicklung mutz tatkräftig fortgesetzt werden. Zu diesem Zweck hat der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft außer den bisher verwendeten 20 Millionen NM. weitere fünf Millionen RM. bei einem Banken konfortium beschafft. Aus diesen Mitteln werden Kredite zur Neuanschaffung von weiblichen Schafen gewährt. Die Verzinsung wurde auf 2,2 v H. einschließlich der Unkosten bemessen. Für den Ankauf männlicher Tiere und für Wanderschafherden werden nur ausnahmsweise Kredite gegeben. Anträge auf Gewährung eines Kredits find bei den Ortsbauentführern zu stellen. Die Kredita-ktion gibt der Landwirtschaft die Möglichkeit, zu besonders günstigen finanziellen Bedingungen die Schafbestände zu vermehren, neue Schafherden aufzustellen und die Schafhaltung or- ganlsch in ben landwirtschaftlichen Betrieb onizu- gliedern. Durrf) eine restlose Ausnutzung der vor- yandenen Weideflächen wird eine weitere Verstärkung unserer Nohstoffgrundlagen auch hinsichtlich der Wolle erreicht
Oer Lustschuhkeller der Mieterin.
Eine allgemein interessierende Frage hatte das Amtsgericht Erflirt kürzlich zu entscheiden. Der Hauseigentümer hatte, wozu er gesetzlich verpflichtet mar, einen behelfsmäßigen Luftschutz raum in seinem Hause eingerichtet und die Kosten dafür auf die einzelnen Mieter nach dem Verhältnis ihrer Miete umgelegt. Eine Mieterin, deren Keller zum Ausbau als Schutzrmnn verwendet worden ist, meinte, daß fie deshalb nickt zur Umlegung herangezogen werden könne, weil sie schon ihren Keller dazu zur Verfügung gestellt habe. Da eine Einigung nicht zu erzielen war, entschied das Amtsgericht dahin, daß die widersprechende Mieterin in gleicher Weise wie die anderen Mieter zn den Kosten beizutragen habe, da der Mieterin die Benutzung des Kellers n i ch t e n t- zogen fei. Er stehe ihr weiter zur Verfügung, nur mit der Einschränkung, daß bei Fliegeralarm ein Teil der Hausbewohner ihn aufsuche, er biete aber sonst genügend Raum zur Unterbringung von Brennstoff, Kartoffeln usw., so daß fie also keinen Schaden erleide. Nur die vollständige Hergabe des Kellers würde den Eigentümer verpflichten, ihr einen Ersatzkeller zu verschaffen oder ihr den Beitrag zu den Unkosten zu ermäßigen odqr ganz zu erlassen.
ihn der Weltkrieg nach Rußland, Galizien, Nurn», nien, Türkei und Oesterreich. Er ist im Besitz des Frontkämpfer-Ehrenzeichens. Zn der Landwirtschaft, die er seinem Sohne übergeben hat, ist er jetzt noch früh und spät unermüdlich tätig. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstage.
frankfurter Schlachtoiehmarkl.
Frankfurt a. M., 5. April. Es notiertenJe 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 46,5 b) 40 bis 42,5; Bullen a) 44 bis 44,5, b) 38,5 bis 40,5, c) 85 bis 35,5; Kühe a) 43 bis 44,5, b) 89 bis 40,5, c) 30 bis 34,5, d) 20 bis 25; Färsen a) 45 bis 45,5, b) 40 bis 41,5, c) 30 bis 36,5; Kälber (Sonderklasse) 65 bis 72, andere Kälber a) 59, b) 56 bis 59, c) 46 bis 50, d) 85 bis 40; Hammel b2) 48 bis 51, c) 35 bis.40, d) 25 bis 32; Schafe a) 42 bis 44, b) 34 bis 40, c) 18 bis 32; Schweine a) 57,5, bl) 57,5, b2) 56,5, c) 54,5 d) 51,5, e) 49,5; g!) Sauen 57/); Marktverlauf alles zugeteilt.
Schweinemarkt in Alsfeld.
• Alsfeld, 7. April. Auf dem heutigen Schweine markt waren 116 Ferkel aufjrtrie- ben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 25 ms 32 RM, über 8 Wochen alte bis zu 38 RM pro Stück. Der Verlauf war schleppend, es verblieb Ueberftand.
Ungarns Fußballänderelf ist für unsere National- Mannschaft in den letzten Jahren ein unschlagbarer Gegner gewesen, umso mehr überrascht dieses 7:0 (3:0), das am Sonntag vor 60 000 begeisterten Zuschauern im Koln-Mungersdorfer Stadion gegen die Magyaren erzielt wurde. Die deutsche Elf, die gleiche, die vor einigen Wochen in Stuttgart gegen die Schweiz gewann, lieferte ein großartiges Spiel und fertigte Den gewiß nicht schlechten Gegner mit einem (Ergebnis ab, das bisher in der Geschichte der deutsch-ungarischen Länderspiele nicht verzeich- net war. K „
Die deutsche Elf, in der Miller (Dresden) an Stelle von Streitle In der Verteidigung stand, Halle den Kampf von Beginn an in der Hand. Nüchtern und zweckmäßig wurde auf deutscher Seite gespielt, vor allem vom Angriff war man begeistert. Der Beste der Fünferreihe war der Pfälzer Angriffs- führer WaUer, der mit seinem ideenreichen Spiel die ungarische Abwehr vollkommen in Verwirrung brachte und für sich und seine Nebenleute die besten Torgelegenheiten schuf. Schön— Kobiersti bildeten in der ersten Halbzeit den besseren Flügel, später waren die Wiener Hahnemann—Hanreiter etwas aktiver, aber die Unterschiede waren stets nur gering. Erfolgreichste Torschützen waren Schön und Hahnemann mit je zwei Treffern. Zn den Abwehr- reihen gab es kaum Schwächen. Janes war an-
fange etwas unsicher, fand sich aber schnell und mar bann die Zuverlässigkeit selbst. Miller fügte sich als Neuling ausgezeichnet ein, und Klodt im Tor wurde kaum beschäftigt. In der Läuferreche überragte einmal mefjr Kupfer.
Die Ungarn konnten die bockgespannten Erwartungen nicht ganz erfüllen, doch muß man berücksichtigen, daß die ungarische Nationalelf augenblicklich einen radikalen Derjüngungsprozeh durchmacht, der noch nicht abgeschlossen ist. Aber nicht nur die Neulinge, sondern auch einige der „Alten" in der Els der Gäste waren schwächer als erwartet, so vor allem Torhüter Esikos, der einige grobe Schnitzer beging. Die Verteidiger wurden von der Unsicherheit ihres Torhüters bald angesteckt, und die technisch famosen Läufer hatten so viel mit der Zerstörung zu tun, daß zur Unterstützung des An- ariffs keine Zeit blieb. Die Fünferreihe, ganz auf sich selbst gestellt, war nicht in der Lage, die hervorragende deutsche Abwehr ernftlld) in Gefahr zu bringen. So gab es für die Magyaren eine schmerzliche Niederlage.
Vom heimischen Fußball.
Die gestrigen Spiele um die Krlegsmelsterschafk.
VfL. Marburg — Watzenborn-Steinbera 1:0 (1:0). VfB.-Reichsbahn — Luftwaffe 1:5 (0:2)._______
achtsamkeit zugrunde geht, würde unzählige Eisen- bahnzüge und Schiffe füllen. Es ist keine lieber- tretbnng, wenn man behauptet, daß der größere Teil dieser Verluste vermeidbar wäre. Obendrein denken die wenigsten daran, daß sie, neben dem volkswirtschaftlichkn Schaden, persönlich empfindliche Einbuße erleiden. Wer Lebensmittel durch Verderb verliert, für den wirkt sich dies genau fo aus, wie wenn er Geld in den Ofen würfe. Daran sollte viel mehr gedacht werden.
Dre gegenwärtige Zeit aber läßt leichtsinnigen Verderb direkt zu einem Verbrechen werden. Vorräte stärken die Kampffront, ihr Verderb schwächt sie. Verdirbt viel, wird alles knapper. Auch sogenannte kleine Ursachen führen in ihrer Gesamtheit zu sehr großen Folgen. Darum befiehlt uns der fetzige Augenblick: Vorräte dauernd nachfehen, mrssorfiie- reu, umlagern! Schnell genug vor zu erwartendem Eintritt des Verderbs verwertbare Lebensmittel konservieren oder einer Stelle zuführen, die eine ^Verwertung vornehmen kann. Von den ersten Anfängen des Verderbs ergriffene Vorräte ebenfalls schnellstem Derbra-rich oder der Haltbarmachung des noch Gebrauchsfähigen zugänglich machen. Kein Taa darf in solchen Fällen verlorengehen, nichts versäumt werden!
An die gesamte Bevölkerung des Gaues Hessen- Nassau ergeht daher der Appell, folgendes zu beherzigen: Nahrungsgüter sind Bestandteile des Volksgutes, Mitgaranten des Endsieges. Sei sich feder dieser Derant roorhmg bewußt! Kampf dem Verderb!
FroheStundenfürunsereD'rwun-eten
Eine frohe Stunde bereitete der Gesangverein „Heiterkeit-Sängerkranz" Große n - B u 's e ck am gestrigen Sonntag den Insassen eines Lazarettes in Gießen. Der Ehor, unter Stabführung von Chormeister C. Nicolai, fang eine Anzahl Lieder von Philipp, Silcher, Wolfrum u. a., die den stärksten Beifall der dankbaren Zuhörer fanden. Auch Die Frauen des Gesangvereins stellten sich in den Dienst der guten Sacke und spendeten weit über hundert Kuchen und andere Liebesgaben für die Soldaten. Oberstabsarzt Dr. Neumann- Spenge! brachte in seiner Ansprache den Dank der Lazarettverwaltung zum Ausdruck und bemerkte rm besonderen, daß gerade das erste Lied, „Hymne" aus der Kantate „Heiliges Vaterland", sehr treffend für die heutigen Ereignisse gewählt sei. Vereins- führer Wager machte im Schlußwort noch kurze Ausführungen über die kulturelle Bedeutung des deutschen Liedes und wünschte den Soldaten gute Genesuim und froh« Heimkehr. Dm Anschluß an das Lazarett singen erfreute der Chor durch einige Lieder die Insassen einer Klinik und insbesondere ben in unserer engeren Heimat bekannten und geschätzten Chormeister Georg Harnisch (Watzenbom'Stein- berg). Auch hier fanden die Lieder dankbare Aus- nahm«.
Der erschossene Einbrecher identifiziert
Die Personalien des vor einigen Tagen auf der Flucht nach wiederholten Warnrufen und Dar- nungsschüssen erschossenen Einbrechers, der in Ohmes (Kreis Alsfeld) in einer Nacht vier Ein- brüche verübt hatte und nach feiner Verhaftung auf bem Wege zu den Tatstellen dem begleitenden ©en- barmeriebeamten von Ruhlkirchen zu entwischen versuchte sind nunmehr von der Kriminalpolizei Gießen ermittelt worden. Es handelt fid) um den im Januar 1910 in Dortmund geborenen Walter Siepmann, der zuletzt in Kassel wohnhaft und verheiratet war. Am 18. März war er aus dem Gefängnis m Cor- bach, wo er sich wegen unbefugten Waffentragens In Verwahrung befand, entwichen. Seitdem zog er durch die Lande und beging Diebstähle, bis ihn jetzt nach feinen Einbrüchen in Ohmes das Schicksal aus dem Leben strich. *
** Aus dem Mufikleben. Man schreibt uns: rateftencr Musikfreunde wird es interessieren, daß Pianist Hellmuth R olo ff aus
LÄh-ri)ürgennei|ier i U e r übernahm hierauf die Schule in die Obhut der Stadt, wobei er in einer kurzen Ansprache seinem Willen Ausdruck gab, auch dieser Schule alle Förderung durch die Stadt zu gewahren und sie zu einem guten Instrument für die Heranbildung eines tüchtigen und leistungsstarken Nachwuchses für die gewerbliche Wirtschaft unserer Stadt und für die verschiedenen Zweige der öffentlichen Verwaltungen zu machen. Dabei stellte er, nachdem die Schule mittlerweile auch zur Wirtschaftsoberschule ausgebaut worden ist, die Schaffung eines Zweiges für Verwaltungslehrlinge im Rahmen der Anstalt und für die Zeit nach dem Kriege die Errichtung eines Neubaues als würdige Arbeitsstätte der Schule in Aussicht.
Der Schulleiter, Handelsftudiendirektor Dr. Krufe, brachte hierauf feinen und der Schule Dank an die Industrie- und Handelskammer Gießen ür die bisherige opberbereitc Betreuung zum Ausdruck, ferner dankte er Oberbürgermeister Ritter ür die Üebernahme der Schule in die Trägerfchaft der Stadt Gießen. Dr. Kruse gab in feiner kurzen Ansprache noch manche pcrfönlld>e Erinnerungen aus der schwierigen Wachstumszeit ter Schicke bekannt, die erkennen ließen, mit welcher hingebungsvollen Opferfreudigkeit in den Aufbaujahren des Instituts gearbeitet wurde, um es zu erhalten und schließlich au dem heutigen hohen Stand im Kreise unserer heimischen Unterrichtsanstalten zu führen.
Oberbürgermeister Ritter dankte zum Sckliiß noch der Industrie- und Handelskammer Gießen, dem Schulleiter Dr. Kruse und dessen Mitarbeitern im Lehrkörper für alle ihre Opfer und Arbeit im Interesse der Anstalt, die der vollen Anerkennung seitens der Stadt gewiß fein dürfen. Er schloß sodann die Feierstunde in üblicher Weise.
nug.
Daß unsere Oftergefcbente wieder „geheimnisvoll rparft fein werden, ist eigentlich selbstverständlich, er dabei wollen wir weniger auf viel Papier jen als auf originelle Ausmachung. Buntes Band, s Buntpapier ausgeschnittene Figuren, auf eines Packpapier geklebt, ergeben eine hübsche Der- ckung, über die sich jede Frau freuen rorrb. Es mmt doch niemals -darauf an, was und wieviel n schenkt, sondern w i e man schenkt. Und dieses je sollte auch jetzt zu Ostern wieder die Hauptrolle E. Sch.
Locht ist, wird jetzt zu Ostern gewiß größtenteils r Ueberraschungen verwendet werden. Ein, zwei lckchen, bunt eingewickelt, in Körbchen, die sich verschiedenen Größen in den meisten Haushal- ngen irgendwo im alten Schrank, in einem Schub- ch ober der Kinderspieltruhe finden, gelegt* ein Ides Küken obenauf gesetzt, welches Kind geriete bei nicht in Entzücken?
Ader wir wollen nicht nur an die Kleinen denken, ubern auch an die „großen Kinder", die nicht sniger gern auf den Osterhasen warten. Für sie rben wohl mehr praktische Dinge passen. Taschen-, :aub- ober Handtücher zu Osterhasen gebunden, rben eine „Kriegsbraut" minbeftens ebenso er- men wie der Osterkuchen, den Tante Lene für die chte gebacken hat, um der berufstätigen Frau die beit zu ersparen. Daß sie dazu noch von ihrem ehl, Fett und den Eiern opferte, ist nicht nötig, nn schon allein die Arbeitsabnahme ist Geschenk
tammer Gießen, mit deren Präsidenten Dipl.-Ing. S ch r o t h an ter Spitze, Oberbürgermeister Ri t - t e r und Beigeordneter Nico 1 pus, der Leiter der Schule, Handelsstudiendirektor Dr. K r u f e , und die Angehörigen des Lehrkörpers verfammeU.
Als Sprecher der Industrie- und Handelskammer Gießen, der bisherigen Trägerin der Schule, gab der Präsident der Kammer, Difl.-Jng. S ch r o t h , in feinen Abfchiedsworten an die Schule in großen Umriffen einen Ueberblick über die wechfelvolle Entwicklung des Instituts, das wiederholt schwere Zelten durchmachte, dank der Opferfreudigkeit der Kam. mer und namentlich der Tatkraft des seit 1934 an her Spitze der Schule stehenden Direktors Dr. Kruse über alle Klippen hinweggebracht und In den letzten Jahren zu einer Unterrichtsanstalt ausgebaut wurde, die weit über den Rahmen Der Kam- nieraufgaben hinauswuchs und zu einem fo bedeutsamen Faktor sich gestaltete, daß dafür eine breitere Grundlage erforderlich war, die von Oberbürgermeister Ritter durch die Üebernahme der Sd;ule auf die Stadt nunmehr gegeben wurde. Präsident Schroth sprach namens der Kammer allen bis- herlgen Mitarbeitern an der Schule, insbesondere deren Leiter Direktor Dr. Kruse, zugleich aud) bem Oberbürgermeister Ritter als Leiter der Stadt Gießen den Dank der Kammer aus für alles das, was bisher für die Schule getan wurde und in Zukunft noch geleistet werden wird.
„Städtische Handels
; e n" aus der Trägerschast der Industrie» und Handelskammer Gießen in die Trägerschaft der Stadt Gießen statt. Zu der denkwürdigen Stunde hatten ich mit Den Vertretern der Industrie- und Handels-
Berlin, ein geborener Gießener, der 1939 unter Professor Temesvary hier das Es-dur-Stoi^ert von Beethoven spielte, im letzten Symphoniekonzert unter Vogt in Wiesbaden mit bem enorm schwierigen Klavierkonzert von Prokofieff einen großen künstlerischen Erfolg sich erspielte.
♦* Abgangsprüfung ander Gewerbeschule Gießen. In ben Tagen vom 19. bis 28. März fanb bie staatliche Abgangoprüfung an ber Gewerbeschule statt. Der Prüfungsausschuß setzte sich zusammen aus bem Direktor als Vorsitzendem, der auch beauftragt war, die Landesregierung zu vertreten, dem staatlichen Prüfungskommifsar Oberbau- rat Kuhlmann, der beauftragt war, auch die Handwerkskammer Darmstadt zu vertreten, den Vertretern des Handwerks Obermeister Freitag und W. K. Schmidt und dem Lehrkörper. Der Kurator der Schule, Dbcrbügermeifter Ritter, war verhindert der Prüfung beiAuwohnen. Der Prüfung unterzogen sich 52 Prüflinge, davon bestanden 16 mit dem Prädikat „gut", 22 mit dem Prädikat „befriedigend", 14 mit bem Prädikat „bestanden". Das Wintersemester 1940/41 wurde von insgesamt 265 Sd)ülern besucht.
Landkreis Gießen.
* Lollar, 7. April. Am kommenden Mittwoch, 9. Aprll 1941, kann der Landwirt Ludwig Hofmann 5. in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 70. Geburtstag begehen. Getreu dem Grundsatz feiner Vorfahren hat auch er ber Scholle gedient unb mit eisernem Fleiß und seltener Pflichttreue feine ganze Kraft dem landwirtschaftlichen Berufe gewidmet. Als Gemeinderat, dem er 18 Jahre angehorte, hat er stets mit unermüdlicher Tatkraft und weitem Blick die Interessen der Gemeinde vertreten. Auch in verschiedenen Kommissionen war er führend tätig, ganz besonders der Wassergenos- senschaft Glückauf war er ein eifriger Förderer. In allen sonstigen früheren Ehrenämtern, (Vorsitzen- der des Aufsichtsrats der Spar- und Darlehenskasse Lollar, Mitglied des früheren Kreistages, Vorstands- Mitglied des Vereins Kinberfreund) war er ein guter Berater. Als langjähriger Kirchenvorsteher zeigte er stets volles Verstänbnis für kirchliche Inter- essen. Seiner Militärpflicht genügte er bei dem Inf.- Regt. 116 in Gießen. Als Landsturmmann führte
Vornotizen.
Tageskalender für Montag.
HI..Veranftaltungsring: 18.30 Uhr im Stadt- [itater „Die Petersburger Krönung". — NSG. Kraft durch Freude": 19.30 Uhr im Gloria-Palast, Kltersweg: Tanzgastspiel Geschwister Höpfner. — Uoria-Palast, Seltersweg: „Spähtrupp Hallgarten , Erstellungen nur um 15 und 17 Uhr. — Lichtspiel- I|u6, Bahnhofstraße: „Petersburger Nächte". — «hützenoereln Gießen: 20.30 Uhr im Schützenhaus Mhreshauptverfammlung.
Stadttheater Gießen.
!> Montag, 7. Aprll: „Die Petersburger Krönung", fc; agöbie von Hymmen. Geschloffene Vorstellung w" den HI.-Theaterring „
Dienstag, 8. April: ,Has Land des Lächelns , liperette von LehLr. 27. Dienstag-Miete.
IIMittwoch, 9. April: Außer Miete: Nachmittags: [Der Frofchkönig^ Märchenspiel von Bürkner. Hjente: „Die Petersburger Krönung, Tragödie lin Hymmen. 26. Mittwock-Miete. ;
IjDonnerstag, 10. April: „Gotter auf Urlaub , Lust- ||d von Hellwig. Geschlossene Vorstellung für KdF. II- Ring, 7. Vorstellung.
|j Sonntag, 13. April: Nachmittags zu kleinen Prei- hi. 1 Oferfeiertag: „Madame Butterfly", Oper von »iccini. Außer Miete. Abends: „Die ungarische W: chzeit", Operette von Dostal. Außer Miete.
I Montag 14 April: Nachmittays: 2. Dfterfeiertag: Per Froschkonig", Märchensprel von Bursner. !?l.lßer Miete. Abends: „Das Land des Lächelns , M-ereUe von Lehär. Außer Miete.
Ortszeit für den 8. April.
L Sonnenaufgang 7.45 Uhr, Sonnenuntergang 20.10 - Monduntergang 5.05 Uhr, Mondaufgang 1654 Uhr ^anzlustbarkeiten sofort verboten. Der Reichsführer ff unb Chef ter deutschen Po- jtzsi feilt mit: Mit sofortiger Wirkung werten ifcntliche Tanzlustbarkeiten verboten. Erteilte iLnzerlaubnisse sind sofort zurückzuziehen, neue nicht pi erteilen.
Leber 750000 Reichsmark.
Das Ergebnis der letzten Reichsstraßenfammlnng ' im Gau.
I 7>SG Das Gauergebnis der ReichsstraßenfEM- ! iil'g her Deutschen Arbeitsfront für das Kriegs- nterhilfswerk des deutschen Volkes fand im Gau lic sen-Nassau mit ber Reichsstraßensammlung ber Iw einen guten Abschluß. Das Ergebnis liegt mit M» 366 64 RM. um über 200 000 AM. d?^r als |L der letzten Reichsstraßensamnilung der Deutschen h'Mtsfront im Oktober iw- Jahre-
M ein Sammelergebms von 553 561,51 cc Drcchte.
jetzt besonders Kampf dem Verderb. ^SG. Ein« alte Erfahrung erinnert nns daran, 1(1 alle Vorräte, sobalb der Witterungsumschl g ’mt, besonders stark von Verderb bedroht wer r. Besonders gefahrbringend rst ter Uetergang in Winter zum Frühjahr. Was hier durch Un^
Was bringt Oer Osterhase?
Trotz bes Krieges ist ter Osterhase nicht „aus- ■ftorben", sondern er ist audi jetzt wieder so leben- g wie je, nur daß er nicht so reichhaltig und viel- iiig fein kann wie in den früheren Jahren. Ader jt macht erfinderisch, und so wird Mutter auch < Eier, die fie zum Kuchenbacken oder Kochen verendet, vorsichtig ausblasen und die Eierschalen lint färben. Zwiebelschalen unb Tee eignen sich tyu, auch mit ein paar Pinselstrichen finb sie bunt . strichen ober mit Blumen, Hühnern ober Häschen tftig bemalt
Küken unb Hasen aus dem verschiedensten Mate- pl bekommen wir in den Geschäften zu kaufen, finb sie hohl, so können wir fie mit dem füllen, ms es gerate gibt, sei es das Konfekt, das uns geteilt ist, seien es Bonbons, Kekse oder sonstige ^oschereien. Jede Mutter aber wird schon irgend as Süßes für ihre Lieblinge zu Ostern finden verstecken. Das Konfekt, das für uns Erwachsene


