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wenigen feindlichen Flugzeugen überflogen.
im Ich
33. Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
stehen, ihr Kopf fuhr zurück, sie erblaßte unter der Bräune chres Gesichts. Auch der Hund hatte ihn!
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letzten ^acht über dem Reichsgebiet n 1 Das besetzte französische Gebiet wurde
Unterkünfte und abgesiellte Flugzeuge in Brrnit Kampfhandlungen des Feindes fanden in der
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fügte ihm den Dienst. Charlotte hatte ihn überhaupt nicht bemerkt, sondern setzte gleichmütig chren Wsg fort, wobei der Hund sie umtänzelte. Endlich bekam er seine Stimme frei und rief ihren Namen. Es klang heiser und atemlos. Mit einem Ruck blieb sie
nun bemerkt, duckte sich erst und fuhr dann mit einem zornigen Gekläff auf den Eindringling los. Das machte Charlotte wieder lebendig.
„Petz!" rief sie. ,Lufch dich! Hierher! Petz!"
Gert sah den Hund kaum, sondern lief auf Charlotte zu, und diese Unbekümmertheit brachte Petz in Verw-rruna. Er kläffte zwar noch, ging aber nicht zum Angriff über.
Gert stand ganz starr. Hanne bediente die Pumpe und fragte irgend etwas, was Gert nicht nerftaiti). Sein Herz tat ein paar langsame, dumpfe Schläge. Ohne ein Wort näherte er sich dem Hoftor, blieb därin stehen und wollte rufen. Seine Stimme ver-
Jn Ankara wurden am Donnerstag die eng lisch - türkischen General st absbespre ch u n g e n wieder ausgenommen. Von englische Seite nehmen daran teil Generalleutnant Cornw LuftmarschaÜ Elmhurst, Admiral Kelly als Vertr
ter des Admirals Cunningham, der Oberbefeh Haber der englischen Panzertruppen in Libyen, neralmajor Creagh, und der Brigadegeneral Coll
erbeutet
Kampfflugzeuge versenkten im Seegebiel südlich der Far-Oer- Inseln ein Handel» schiff von 3000 BRT. 3m Ausgang des Firlh - of Forth wurden zwei weitere Schiffe vernicht und vier Handelsschiffe beschädigt. Bomben schwH ren Kalibers trafen Teile einer Fabrik Schottlands I Mit gutem Erfolg wurden ferner hafenanlagc« und militärische Stützpunkte in Südwestengland angegriffen. Auf einem Flugplatz gerieten Halles
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«Mein Gott, Gert! Wo kommst du her? Gert!" „Lolott!" rief er mit versagender Stimme, und ihm war, als habe er sie jahrelang nicht mehr gesehen und schmerzlich vermißt „Lolott! Liebe, kleine Lolott!"
Er nahm sie in die Anne und schüttelte sie hin unb her. Dann betrachtete er sie und lachte, um seine Verlegenheit und die verwünschte Rührung zu verbergen, die ihn gepackt hatte ,^>ier stöbere ich dich also auf, Lolott! ^um Himmelkreuzdonnerwetter, was machst du für Geschichten? Was tust du bier?"
„Genau das gleiche möchte ich dich fragen! Was tust du hier?"
,,3d) will dich holen!"
„Wohin?"
„Dumme Frage! Nach Hause natürlich!"
Sie sah ihn lange an, blickte dann zu Boden und sagte leise: „Darüber wollen wir später reden!"
„Mach mir keinen Aerger, Lolott! Ich bin herge- kommen, um dich wieder zurückzuschaffenl Daran.
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Roman von Otto Retiselil.
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Oer Wehrmachiberichi vom Sonntag.
Berlin, 6. Aprit (DRB. Funkspruch.) Da, Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Angesichts des Vordringens britische Landungstruppen aus dem griechi i scheu Raum nach Borden und der bekannt^ wocdenen Vereinigung mit der mobilisierten jugoslawischen Wehrmacht fitib Verbände des deukfcheu Heeres heute früh zu« Gegenangriff angetreten. Die griechisch! und serbische Grenze wurde an mehreren Stelle« überschritten.
Die deutsche Luftwaffe griff in den Morgen stunden serbische Flugplätze und mit ffer. ken Verbänden die Festung Belgrad an uch vernichtete Kasernen sowie militärische und kriegt: wichtige Anlagen. Italienische Kampfverbände gtif. fen gleichzeitig kriegswichtige Ziele in Südjugo- slawien erfolgreich an.
In Rordafrika stießen die deutsch-italieaft scheu motorisierten Verbände und Panzertruppetz
gibtis nichts mehr zu ändern! Ich werde nicht eher..."
Zufällig blickte er zurück und gewahrte Hanne, der im.Hoftor stand und zu ihnen hinübersah.
(Bert verstummte, machte eine Kopfbewegung, mit der er zurück über seine Schulter wies und fragte halblaut: .,Ist er das?"
„Wer?"
„Na, der Mensch, bei dem du hier wohnst."
„Ja, das ist der Mensch!" Dann taut zu Hanne: .Kommen Sie nchig näher, Hanne! Dies ist mein .Bruder Gert! Wie vom Himmel gefallen! Kommt her, um mich nach Hause zu holen. Was sagen Sie dazu?"
Hanne kam näher, sagte aber nichts dazu. Die Männer gaben sich die Hand, und abermals mußte Gert gegen seinen Willen feststellen, daß Hanne offenbar ein netter Kerl war. „Wie ist es nun mit I den zwanzig Litern ?" fragte Hanne. „Sollen die rein in den Tank oder nicht?"
„Sie sollen rein. Und der Wagen kann draußen stehenbleiben. Ich fahre ihn nachher beiseite, wenn er stört."
würde dir raten, ihn auf den Hof zu fahren", meinte Charlotte. „So rasch kommst du doch nicht wieder weg. Es ist gerade Kaffeezeit. Schicken Sie Max zum Bäcker, Hanne! Ich koche uns inzwischen den Kaffee. Iockele ist unten am Wasser. Der Peter paßt auf ihn auf. So, Gert, wenn du nun nähertreten willst? Beim Kaffeekochen haben wir eine ungestörte Viertelstunde, um uns das Notwendigste zu erzählen. Ich möchte vor allem wissen, wie du hierher kommst, und wer dir erzähtt hat, daß du mich hier treffen kannst."
„Ein Oschnitzer hat dich hier entdeckt."
„Das hab' ich immer gefürchtet? Die ganze Welt ist wie ein Dorf, wo einer den anderen kennt. Wer war's denn, der mich hier gesehen hat?"
Hanne kehrte zu seiner Tankstelle zurück, während die Geschwister das Haus betraten.
Die Küche sah hell und freundlich aus. Dor dem Fenster rankte wilder Wein, dessen Blätter sich im leichten Wind bewegten. Gert setzte sich auf einen Schemel, behielt die Autokappe zwischen den Händen und hatte auch seinen Staubmantel »richt abgelegt, als wolle er sofort wieder aufbrechen. Es fiel ihm auf, daß Charlotte sich in diesen Wochen verändert hatte; nicht gerade äußerlich, aber in
dem Gegner nach, der sich an einzelnen Stellen vec» gebens zu sehen versuchte. Es wurden weitere Ge- I
als ein gegen die deutsche Politik gerichtetes Ereignis.
Die Haltung, die die jugoslawische Regierung und das serbische Volk seit dem 27. Wärz Deutschland und allen Deutschen gegenüber eingenommen haben, zeigt, daß die ausländischen Kommentatoren mit ihrer Interpretation der Dinge recht hatten und daß ihre Wünsche und Mahnungen auf fruchtbaren Boden gefallen waren. Die erste Maßnahme der jugoslawischen Regierung war die Verkündung der Generalmobilmachung, ein deutliches Zeichen für den Angriffsgeist bet nunmehr herrschenden serbischen Militärclique. Die Vertreter und Erben der gleichen unheilvollen Gei- stesrichlung, die 1914 den Anfloß zum Aus- bruch des Weltkrieges gegeben hatten, haben in Belgrad wieder das heft in der Hand, das neue Jugoslawien hat von dem alten Serbien die Rolle des Unruhestifters übernommen. Ebenso wie die politische Umwandlung in Jugoslawien eindeutig gegen den Dreimächtepakt gerichtet war, konnte auch die Generalmobilmachung nur als Kampfansage an die Achsenmächte aufgefaßt werden. Der jugoslawische Ministerpräsident General S i m o - witsch Hal dies dem italienischen Gesandten in Belgrad klar zu verstehen gegeben. Wie weit sich General Simowitsch schon im gegnerischen Lager fühlte, geht auch aus einem hier bekannt gewordenen Telephongespräch zwischen ihm und dem jugoslawischen Gesandten in Washington hervor, das Kriegsmateriallleferun-- gen der Bereinigten Staaten an Jugoslawien auf Grund des Lnglandhilfege- sehes zum Gegenstand hatte.
Daß die Politik der Staatsstreichregierung in gewissen Teilen der Bevölkerung vollen Widerhall fand, davon legt die Reihe der U eb erfülle und Ausschreitungen ein beredtes Zeugnis ab, die dem Staatsstreich gefolgt sind und die sich bis heute in ihren Ausmaßen dauernd gesteigert haben. Auf der Rückfahrt vom Festgottesdienst anläßlich der Thronbesteigung des Königs war der deutsche Gesandte feindlichen Kundgebungen und Beschimpfungen ausgesetzt. Im Zusammenhang mit anderen Ausschreitungen des Sttah-enpublikums wurde der Gehilfe des deutschen Militärattaches verletzt. Das Deutsche Bekehrsbüro in Belgrad wurde von der Menge gestürmt, die Inneneinrichtung verwüstet, ein Bild des Führers und zwei deutsche Fahnen zerrissen. Auch auf dein Lande kam ■es in verschiedenen Dörfern zu Zwischenfällen^ bei d^yen Volksdeutsche schwer zu Schaden kamen. Der deutsch^ Gesandte war genötiat, im Zusammenhang mit den.erwähnten Fällen Beschwerde beim jugoslawischen' Außenministerium einzulegen. Die jugoslawischen Behörden mußten alle diese Manifestationen, MißhanLMngen und Ausschreitungen zugeben und konnten sich nur auf lahme Erklärungen des Bedauerns zurückMhen. Eine Aenderung der Lage trat dadurch nicht ein...
Nicht nur die reichsdemNen Bewohner Belgrads hatten weiter unter den deutschfeindlichen Umtrieben zu leiden, auch geg e n" i e_D o I f 5 b e u t ■ schen Bauern des Banats uniX^lDmeniend richtete sich die Wut der jugoslawische.?- Bevölkerung. Schon am 29. März trafen in Temesv^r die ersten volksdeutschen Flüchtlinge aus dem Banutt ein, die von unsagbaren Grausamkeiten zu berichten wußten, Mord uni) Mißhandlungen wurden danach^ ^sogar unter den Augen der ^serbischen Soldaten ve:'.'M und deutsches Eigentum Plünderungen und Branv5 ftiftungen ausgesetzt. In der Baransa wurde von Den Serben das deutsche Bauerndorf Ceminac angezündet. Auf deutsche Bauern, die beim Löschen halfen Und ihre Habe retten wollten, wurde hinterhältig geschossen. Das Haus des Gauführers des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes im Drau-Banat wurde von der Menge angegriffen. An zahlreichen Orten wurden die Deutschen mit Totschlag bedroht. Schon ist der Ruf nach einer zweiten Bromberger Bluttat laut geworden. Die Volksdeutschen des Banats und Sloweniens versuchen, dieser Hölle durch die Flucht zu entgehen. Ein nicht endenwollender Sttom von deutschen Flüchtlingen hat eingesetzt. Angesichts der Ausschreitungen, denen die Behörden nicht ein Ende bereiten wollen oder können, sah sich die deutsche Regierung genötigt, ihre Reichsangehörigen aufzufordern, das Gebiet Jugoslawiens zu oerlasien, um sich nicht weiteren Gefahren auszu-
chef über das Salonittunternehmen. Die der französische Militärattache nach Paris berichtet, ist diese Unterhaltung dazu angetan, günstige Aussichten für die wetter eingehende Erörterung. dieser Frage zu eröffnen. Drei Monate später kann der Militärattache melden, daß jugoslawischerseits inzwischen bereits Maßnahmen getroffen seien, um die Leistungsfähigkeit der, Eisenbahn nach Saloniki zu steigern. Nunmehr Hütt es das Oberkommando der Alliierten auch für angezeigt, die Aufrüstung Jugoslawiens durch Waffenlieferungen zu unterstützen. Auf Wunsch der jugoslawischen Negierung und des Generalstabes werden die Verbindungen diirch Entsendung einer besonderen militärischen Mission nach Frankreich und die Kommandierung eines Offiziers aus dem Stabe General Gamelins nach Belgrad noch enger gestaltet.
Gleichzeitig stellt sich die jugoslawische Regierung, die nach außen geflissentlich den Schein der Neutralität zu wahren sucht, insgeheim mit ihrem Ge- neralstab den Alliierten zur Verfügung, um deren militärischen Interessen nach Möglichkeit Vorschub zu leisten. Alle Transporte von Kriegsmaterial, die die Alliierten für Polen bestimmt haben, werden durchgelassen. Transporte, die von Deutschland ausgehen, für Deutschland bestimmt sind ober irgendwie deutschen Interessen dienen könnten, werden angehalten, verzögert, ja sogar nach Häfen umgeleitet, wo sie von den Alliierten nutzbar gemacht werden können. Des weiteren setzt, wie die Telegramme des französischen Militärattaches erkennen lassen, ein reger Nachrichtenaustausch zwischen den alliierten und den mllitärischen Stellen Jugoslawiens ein, und auch die Nachrichten über die Lage in Deutschland, die von den politischen Stellen meitergegben werden, zeigen mit aller Deutlichkeit, wie weit sich die jugoslawische Regierung innerlich bereits von der Neutralität entfernt hat.
Als im Frühjahr 1940 die Balkanpläne der Alliierten in den Vordergrund treten, werden die Bemühungen verstärkt, um, während zunächst immer noch unter Wahrung der äußeren Neutralität Jugoslawiens, seine militärische Mitwirkung sicherzustellen. Am 16. Aprll hat der französische Gesandte in Belgrad im Einvernehmen mit dem Prinzregenten eine Unterredung mit dem Kriegsminister Neditsch, in der darüber verhandelt wird, in welcher Weise die General stabsbesprechungen erneut aufgenommen werden können. Mit Rücksicht auf die besondere Bedeutung der Luftwaffe wird jetzt in erster Linie eine Prüfung der Flugplätze vorgesehen und dabei, um das Geheimnis zu wahren, vereinbart, daß die beteiligten Offiziere nur in Zivil auftreten dürfen. Gleichzeitig sagt der jugoslawische Kriegsminister xu, daß ein Offizier, der das besondere Vertrauen Der militärischen Führung genießt, als Verbindungsoffizier zu dem Chef des interalliierten Expeditionskorps, General Weygand, entsandt werden soll. Hiermit war die Entscheidung Jugoslawiens gefallen, und der Uebergang des Königsreiches in das Lager der Alliierten vollzogen.
Nur die Aufgabe des Saloniki-Unternehmens und der überraschend schnelle Zusammenbruch Frankreichs unmittelbar daraus haben diese Entscheidung nicht zur Auswirkung kommen lassen. Doch versicherten noch am 11. Juni politische und militärische Stellen dem französischen Gesandten, daß, wenn das Blatt für Frankreich sich wieder wenden würde, Jugoslawien gewillt sei, an seine Seite zu treten.
IV. Dieser Tatbestand war der deutschen Regierung bekannt, als sie im Herbst 1940 dazu schritt, die Staaten des Südosten Europas zum Beitritt in den Dreimächtepakt einzuladen. Sie begnügten sich nicht mit dem ^Beitritt der der Neuordnung von vornherein freundlich zugewandten Mächte Ungarn, Rumänien, Sloawkei und Bulgarien, sie bot auch dem bisher abseits stehenden Jugoslawien den Beitritt an, denn nur eine Zusammenfassung aller südosteuropäischen Staaten in dem System des Paktes konnte die Gewähr für die Verwirklichung seiner hohen Oegenroarts- und Zukunftsziele bieten.
Unter dem Einfluß der von Großbritannien angewandten Druckmittel, die in drohend gehaltenen diplomatischen Noten und Demarchen wie in einer oor keiner Lüge zurückschreckenden Bearbeitung der öffentlichen Meinung bestanden, hatte die damalige jugoslawische Regierung lange gezögert, den entscheidenden Schritt zu tun. Der Entschluß der jugoslawischen Regierung, ttotz des englischen Druckes am 25. März in Wien das Beitrtttsproto- koll zu unterzeichnen, ist wesentlich dadurch erleichtert worden, datz Deutschland bereit war, den aus der geographischen Lage Jugoslawiens sich ergebenden Sonderwünschen weitgehend Rechnung zu
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ihnen die Treppe herauf entgegen. Gert m7t£' sondern betrachtete dieses unscheinbare ^Lebewesen, von dem eigentlich alle Verwirrung auA 9tag.
drolliges Kerlchen, zugegeben! Aber' mußt e er “{*** gerechnet Lolott in die Arme fallen? Gert! begrüß« ihn mit süßsaurer Miene. Unten roarta ten l^r.; „Freunde". Charlotte machte ihn nun al A, Peter bekannt. Gemessene Begrüßung. Geu 'teilt' Kanne und Topf ab, um die Hände frei zu bei ^mincn Er musterte Peter und wußte im gleichen X Augeiv blick: Der ist für Lolott der Gefährlichere dJ on .£er beiden! Um seinetwillen und um des Jungen» miner hat sie diese Verrücktheit bisher mitgemacht. x <
Die Unterhaltung kam schwer in Gang.U 31™10, Charlotte anfänglich nicht vermtttelnd ein! 9retIer konnte, weil sie nut Iockele beschäftigt war, d« r auf einmal essen wollte. Slls er beruhigt mai sie eine Zeitlang der Unterredung und brach lich in Gelächter aus. Die drei Männer ft- - x verwundert an. (Fortsetzung » ol0L’
den du nachher Fennen!Tenten wirst, hat sich hier selbständig gemacht. Er M sogar schon zwei nette Aufträge, und ein dritter,, ein Klubhaus drüben ir Kladow, ist ihm so gut wie sicher."
Er hörte widerstrebend , Zu, fest überzeugt, dah sie hier einfach nicht glücklich sein könne, und daß sie zur Vernunft kommen rS-erde, meng er erst mal richtig zu reden ansing.
Nach einer Weile kam der Max, grüßt«
höflich und legte, was er vom ^Backer geholt hatte, auf den Disch. ,
„Der Meister", jagte er, ,4m " der Herr Theiv sind schon unten am Wasser." _ ,
„Es ist gut, Max! Hier nehm,/" Sie die Tisch, decke mit und machen Sie schon r(mmer unten alles fertig. Wir kommen gleich!" 3
Sie brühte den Kaffee auf, legtet Kuchen au einen großen Teller, und da das hTablett zu kl'' war, ahes aufzunehmen, mußte G^ert die Kaffee- kanne und den Milchtopf tragen. ■ )k
„So, mein Junge, und nun komiw, - vergiß ni_ajt daß du meine Freunde kennenlernst. siud prach- tüje Kerle, und wenn es dir etwa einfallen sollte, deine Voreingenommenheit gegen sie -allzu deutlich... Nein, du bist ein wohlerzogener Ju^. - » und üben dies werden die beiden dir sofort gefall^?11' ^os'
Sie zogen ab, Lolott mit dem £abletkft voran, tt mit Kanne und Milchtopf hinterher. sockele kroch ihnen die Treppe herauf entgegen. Gert sondern betrachtete dieses unscheinbare von dem eigentlich alle r
fangens eingebracht und zahlreiches kriegsmaterlÄ I B
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tragen, indem es die beseitige Respektierung der Souveränität und territoriale Integrität des Staates zusicherte und von Anfang an ausdrücklich a u f den Durchmarsch und Durchtransport von Truppen sowie auf irgendeine militärische Hilfeleistung während dieses Krieges verzichtete. Besonders mag aber auch auf jugoslawischer Seite die Hoffnung mitgesprochen haben, aus dem zu erwartenden Zusammenbruch des griechisches Staates gebietsmäßig Nutzen ziehen zu können. Auf besonderen Wunsch der jugoslawisä-en Regierung wurde ihr die Zusicherung gegeben, daß im Rahmen der Neuordnung Europas Jugoslawien einen 21 u s g a n g z um Äegäischen Meer erhalten würde, der die jugoslawische Souveränität in Stadt und Hafen Saloniki mit umfassen sollte.
Die Hoffnung, mit dem Vertragsabschluß zu einer Klärung der jugoslawischen Haltung und damit zu einer endgültigen Befriedung des Balkans zu gelangen, sollte sich nicht erfüllen. Die Politik der jugoslawischen Regierung, die sich zu der Reise nach Wien entschlossen hatte, war vielleicht unter dem Einfluß der stärker und stärker vordringenden put- schistischen Militärkreise bis zuletzt schwankend und zwiespältig. Wenige Tage zuvor hatte sie britischen Einflüsterungsoersuchen nachgegeben und den früheren Ministerpräsidenten Stojadinowitsch, den Exponenten der deutsch-jugoslawischen Verständigungspolitik, nach Griechenland ausgewiesen und englischen Händen ausgeliefert.
Jetzt kam die verderbenbringende britische Propaganda zu ihrer vollen Auswirkung. Kurz vor der Unterzeichnung des Protokolls in Wien hatte die britische Regierung in Belgrad eine Note übergeben lassen, in der gesagt war, sie hätte mit Mißfallen von dem Beschluß der Unterzeichnung des Abkommens durch Jugoslawien Kenntnis genommen. Unmittelbar nach der Unterzeichnung hatte der britische Staatssekretär für Indien, Amery, in einer Rede, die in serbischer Sprache durch den Rundfunk verbreitet wurde, einen beredten Appell zum Widerstand an Jugoslawien gerichtet. Die Unterzeichnung des Dreimächtepaktes fei als Verrat anzusehen, doch sei es noch nicht zu spät für Jugoslawien, auf den Achten Weg zurückzufinden. Auch die offiziöse Reuteragentur begleitete die Unterzeichmmg des Paktes mit einer eindringlichen Warnung vor den bedenklichen Folgen der Zuge- höriakeit zu dem deutschen Paktsystem. Aehnliche britische Pressestimmen wurden durch den britischen Rundfunk in serbischer Sprache verbreitet. Mit dieser Vechetzung ging die Tätigkeit des britischen Geheimdienstes in Belgrad Hand in Hand,
So kam es dazu, daß alsbald nach der Rückkehr der Unterhändler aus Wien ein unreifer Knabe in verfassungswidriger Weise von einer Gruppe kriegshetzerischer Militärs als Scheinkönig and Ve Macht gebracht wurde. Gleichzeitig wurden die Regenten gezwungen, ihre Aemter niederzulegen, der Prinzregent mußte fluchtartig das Land verlassen und der Ministerpräsident wie der Außenminister wurden verhaftet. In einer Proklamation erklärte der König, die Mitglieder des Regentschafts, rotes feien sich über ihren Irrtum klar und hätten deshalb abgedankt. Mit diesen Worten war der Politik der Zusammenarbeit und der Befriedung zwischen den Achsenmächten und Jugoslawien bereits das Urteil gesprochen. Bedurfte es für die Gesinnung des neuen Beherrschers Jugoslawiens noch eines Beweises, so wurde er durch eine Veröffentlichung von Reuter erbracht. Diese britische Agentur zitierte einen kurz vor den Ereignissen in London eingegangenen Brief des Königs an einen feiner vertrautesten Freunde, in dem es hieß: „Ich warte nur noch auf den Tag, an dem Jugoslawien sich gegen d i e Nazis entscheiden wird, damit ich endlich meine Armee übernehmen kann."
Regierung und Presie Großbritanniens zögerten nicht, den in Belgrad vollzogenen Staatsstreich auf bas freudigste zu kommentieren. Als erster war es Churchill selbst, der wenige Standen, nachdem sich die Ereignisse in Belgrad abgespielt hatten, vor einer Versammlung der Konservativen Partei verkündete, er habe eine große Neuigkeit für seine Zuhörer und das ganze Land: In Belgrad sei eine Revolution ausgebrochen, deren Sinn sich gegen den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt richte. Die neue jugoslawische Regierung werde von dem britischen Empire jede Hilfe und jede nur mögliche Unterstützung erhalten. Das britische Empire und seine Verbündeten würden ich mit der jugoslawischen Nation zusammenschlie- ;en. Auch die Vertreter einiger britischer Dominien nahmen unverzüglich zu den Ereignissen Stellung und begrüßten den Staatsstteich in Jugoslawien
, folck« schließ- hen
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setzen. Wer die SJerantmortung für diese folgens schwere Entwicklung trägt, liegt auf der Hand.
Kleine politische Nachrichten.
Am Samstagvormittag nahm Außenminister Matsuoka mit Reimsorganisationsleiter 3^ Ley eine Besichtigung der Rheinmetall-Borsig» Werke in Tegel vor. Samstag mittag kamen Matsuoka und der Reichsminister des Auswärtiges v Ribbentrop zu einer weiteren Unterredung zusammen. Am Nachmittag verließ der japanifl^t Außenminister vom Anhalter Bahnhof aus bit Reichshauptstadt. Der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop verabschiedete sich hier von dm japanischen Gast auf das herzlichste.
ihrem Benehmen. Sie bewegte sich freier, ungezwungener, ihre Miene war heiterer und sicherer. Eine Weile verfolgte er sie mit den Blicken, dann stand er auf, dreyte sie an der Schulter zu sich herum und sah chr in die Augen. „Also nun fang' mal an, Lolott! Tolle Geschichten erzähtt man sich über dich! Wo ist das Kirta?"
Sie lachte. „Don dem wißt ihr also auch schon?"
Er hotte die Photographie aus der Brusttasche, die Felschers Berliner Freundin ausgenommen hatte, und hielt sie ihr hin.
„Auf solchen 'Bauernfängertritf bin ich rein-gefallen!" ries Ä)arlotte ärgerlich, als sie das Bila erkannt hatte. „Und das Mädel hat mir erzählt ..."
„Weiß ich! Weiß ich alles! Wem gehört das Gör?"
„Setz dich wieder hin, Gert, und rede manierlich! Das ist kein Gör, sondern ein reizender Bengel. Ich hätte ihn gleich heraufgerusen, aber ich denke, es ist besser, .mir unterhalten uns erst mal unter vier Augen. Inzwischen koch' ich uns den Kaffee, und du sitzt hübsch still und hörst zu!"
Er setzte sich gehorsam und sie begann.
Die heitere Gelassenheit, mit der sie sprach, bewies ihm, daß sie chre Erlebnisse keineswegs für abenteuerlich ober ungewöhnlich, sondern für das Selbstverständlichste von der Welt hiell. Sie konnte sogar über ihre Verliebtheit in Lasard spotten. Er hörte staune ich zu. Eine ganz andere Lolott! Eine, die ganz fest und sicher auf den eigenen Beinen stand und genau wußte, was sie wollte. Welche Veränderung!
Hin und wieder erhob er Einwände. Die Geschichte mit Iockele war einfach- eine Verrücktheit. Er redete ungefähr dasselbe wie Peter, und sie antwortete ihm, was sie schon Peter hundertmal geantwortet hatte. Sie sprach Männern das Recht ab, über alle Fragen zu urteilen, die Iockele und sie angingen.
Und daß sie nun hier, in diesem Hause, lebte, als Mrtschafterin gewissermaßen, als Ktaderftau, als Magd.
„Einen Augenblick mal, (Bert!" unterbrach sie ihn. „Du redest von Dingen, die du überhaupt nicht kennst. Steckst die Nase hier herein und redest gleich, als dürstest du dir schon ein Urteil anmaßen! Vorläufig, geliebter Bruder, hältst du hübsch den Mund und hörst wetter zu. Also der Peter Theiß,
Reichsminister Dr. Goebbels empfing Staats schauspieler Emil Jannings, um ihm seine bi sondere Anerkennung für den neuen Tobis-Groß'ilr ,.,O h m Krüger" zum Ausdruck zu bringen. Be Dieser Gelegenheit überreichte Dr. Goebbels Emi Jannings als erstem deutschen Filmschastenden beif neug^stifteten „Ehreuring d e s deutsche FilnV^"' öer *n Zukunft für besonders große 93er bicnfteV auf dem Gebiet der deutschen Filmkunlt verliehe^wird. *
Der Reüchweiter für die Jugenderziehung bet NSDAP Aaldur von Schirach, wandte sich am Samstags über alle deutschen Sender an dir deutschen Eltern. In seiner Ansprache er« läuterte er hie HRaßnahmen für die erweiterte Kind- rl anVner fdjidung und Härte 61. Eltern über das Vchnden der Jugendlichen, ihre Unterbringung, ihr?. Ernährung und arztluh- B-> treuung auf. ,
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