Die deutsche Note an Griechenland
)eutjd)t
en fllti- i im Ich n Seil' Unglück» I dich lit Geheim gestlsl!
die flltto troasgf
Staat ' teich.ft
]en jum: sbeuWl
llärun^ lUtiM
Die Relchsreglerung, die bereits seit langem von diesem die griechische Regierung schwer belastenden llrkundenmaterial Kenntnis hatte, Hal ungeachtet dessen mit äußerster Geduld und Langmut die Weiterentwicklung der griechischen Politik abgewartet. Selbst als Griechenland der britischen Marine Stützpunkte auf seinen Inseln zur Verfügung stellte und Italien, der Bundesgenosse des Deutschen Reiches, angesichts dieses unneutralen Verhaltens sich zu einem militärischen Vorgehen gegen Griechenland genötigt sah, hat Deutschland selae abwartende Haltung beibehalten. Bestimmend hierfür war die aufrichtige Hoffnung des deutschen Volkes, welches bisher für das griechische Volk nur freundschaftliche Gefühle hegte, daß sich Griechenland doch noch auf feine wahren Interessen besinnen und daß dadurch die griechische Regierung veranlaßt werden möchte, trotz allem noch zur wahren Reutralität zurückzufinden.
Dn diesem Sinne hat auch der ReichsmiMer des Auswärtigen von Ribbentrop in seiner Unterredung mit dem griechischen Gesandten am 26. August 1940 in Fuschl der griechischen Regierung in ernster Form den Rat geaeben, chre einseitige Begünstigung Englands auszugeben. Darüber hinaus ist die griechische Regierung ader durch wiederholte öffentliche Erklärungen des Führers selbst darüber unterrichtet worden, daß Deutschland unter keinen Umständen ein Festsehen britischer Streitkräfte auf grie» chischem Boden dulden werbe. Es sei hier zum Beispiel erinnert an die Führerrede vom 30 Januar 1941, in der es heißt: „Vielleicht hoffen ffe auf den Balkan: auch hierauf würde ich nicht viel geben, denn das eine ijt sicher: w o Eng
ländern gemeinsame Sache gemacht, und ganz Griechenland und Jugoslawien den Engländern als Aufmarschgebiet gegen Deutschland und Italien zur Verfügung gestellt. Deutschland hat diesem Treiben feit Monaten zugesehen und versucht Griechenland und Jugoslawien zur Vernunft und zu einer freundschaftlichen Verständigung zu bringen. Aber alle Bemühungen waren vergebens. Der Führer wird nunmehr antworten. Die deutsche Wehrmacht marschiert seil heule früh, um den Engländern und den serbischen Verschwörern die notwendig gewordenen Lektionen zu erteilen. Herrn Churchill dürfte es binnen kurzem endgültig klar werden, daß England ein für alle mal auf dem Kontinent nichts mehr zu suchen hat.
tjroiierJ deutsch«!,.!
im Anlagen war.
Die Zahl der gelandeten britischen Truppen stet-
Iugoslawien und Gn'echenlan- als Trabanten der britischen Kriegemacher.
Aie deutschen Memoranden enthüttendas verräterische Spiel der serbischenBerschwörerclique und der griechischen Usurpatoren.
'S K
4 die nu ewig gfe
sondern sogar aktiv unter st ützen werde, falls nur der Erfolg der Operationen sichergestellt sei.
4. Die Ende Oktober 1939 eingeleitete Fühlungnahme des französischen Militärattaches in Athen mit dem griechischen Generalstabschef führte am 2. Dezember 1939 zu dem formellen Wunsch des griechischen Generalstabes nach Aufnahme m i • litärifcher Besprechungen und zu der Entsendung des französischen Generalstabsobersten Mariot nach Griechenland.
5. Eine Niederschrift des Generals Garne! in vom 4. Januar 1940 besagt, daß der Chef des griechischen Generalstabs habe wissen lassen, er wäre unter Vorbehalt ausreichender Unterstützung nut Luftstreit- und Luftabwehrkräften in der Lage, die Landung eines interalliierten Expeditionskorps in Saloyiki zu garantieren.
Nerlin, 6. April. (DNB.) Der Reichsminister tf Auswärtigen, von Ribbentrop, hielt am bmtagmorgen im Bundesratssaale des Auswär. Mn Amtes eine Pressekonferenz mit den Vertretern ft deutschen und ausländischen Presse ab, auf der elfte Entschlüsse der Reichsregierung tik reffend Jugoslawien und Grie- Eh nlanb bekannt gab. Der Reichsminister er. fli'-te einleitend: •
Meine Herren! England schickt sich an, ein rnue s Verbrechen gegen Europa zu be- -ern. Bedeutende englische Streitkräfte sind auf
Balkan gelandet. Nach .den Abfuhren von Iikirchen und Andalsnes macht England noch ein- git den Versuch, den Krieg nach Europa hmein- liragen.
Line verblendete Regierung in Athen und ine Clique von notorischen serbischen Der- chwörern in Belgrad haben mit den Lug-
Hauptstadt. ...
hatten schon ab Mitte Februar amenfamiehe Rund tunk- und Pressemeldungen davon zu berich. ten gewußt, daß starke Kontingente britischer Trup- ven nach Griechenland unterwegs seien, so bestätigten die in der ersten Hälfte des März einlaufenden Nachrichten, daß diese Meldungen keineswegs aus der Luft aegriffen waren. So tragen in der Zeit bis zum 10. März mehrere tausend Mann Infanterie, Flak und Pioniere, und zwar vorwiegend Australier und Neuseeländer im Piräus ein. Diese Truppen waren mit schweren Infanteriewaffen und Artillerie ausgerüstet. In der Zeit vom 10. bis 16. Marz erhöhte sich die Zahl der auf dem griechischen Festlande befindlichen britischen Truppen, einschließlich RAF., auf etwa 20 000 Mann. Die vom 16. März
eingehenden Nachrichten ließen erkennen, daß
'm Anschluß an diese Erklärung wurde eine y t e verlesen, die der Reichsaußenminister Sonn- ja: vormittag dem griechischen Gesandten überge- fti hat und ferner eine amtliche Verlautbarung ft Reichsregierung über Jugoslawien.
He Note an die griechische Regierung:
Seit Beginn des durch die Kriegserklärung Eng- fflDs und Frankreichs Deutschland aufgezwungenen ki^ges hat die Reichsregierung immer klar und zweideutig ihrem Willen Ausdruck gegeben, die putärische Auseinandersetzung zwischen den krieg- fcenben Staaten auf diese selbst zu be- [dr ä n f € n und insbesondere den Bereich der lkanhalbinsel aus dem Kriege Her
land auf tritt, werden wir e s angreifen, und wir sind stark genug dazu."
Die griechische Regierung hat alle diese Warnungen in den Wind geschlagen. Sie ist auch niemals — das muß hier ausdrücklich fest- gestellt werden — an die Reichsregierung herangetreten, um auch nur die Möglichkeit einer Rückkehr Griechenlands zur Neutralität mit ihr zu erörtern. Der Grund war klar: Griechenland hatte sich schon viel zu weit in die englische Politik der Kriegsausweitung verstricken lassen und war gar nicht mehr Herr seiner eigenen Entschlüsse. Diese wurden ihm vielmehr schon zu dieser Zeit von der englischen Regierung vorgeschrieben. So kam es auch, daß die griechische Regierung, die sich anfangs nach Beginn des Krieges gegen Italien auf die Heranziehung britischer technischer Formationen der Luftstreitkräfte beschränkt hatte, schon bald zwangsläuffg auf diesem Wege weiterschreiten mußte. Nach der Besetzung Kretas kam es dann auch bald dazu, daß geschlossene britische Truppenformationen in Griechenland landeten und alle wichttgen strategischen Punkte besetzten. Die von Zeit zu Zeit ab- gegebenen Erklärungen der griechischen Regierung, die diese Taffachen abzuleugnen versuchen, können nur als ein neuer Beweis ihrer Unaufrichtigkeit und
li id) e n Soldaten lloem Boden Fus rfur das gri echis te ge in der gleichen —, «. ffiöfer des Kontinents, und es war klar, daß die Wchische Regierung durch Einhaltung einer auf. r tigen und strikten Neutralität der Lage am Wen gerecht würde. Für Griechenland wäre diese f itung eine völlig natürliche und seinen .eri genften Interessen entsprechende gewesen, und M insbesondere deshalb, weil k e i n e r d e r Mirgführenden ein wirklich lebenswichtiges Inter- eiii daran haben konnte, ein Land, das weit außer, tu des eigentlichen Kriegstheaters lag, in feine §i-gshandlungen einzubeziehen. So haben auch flettschland und Italien niemals etwas anderes als ; bi- Wahruna einer echten Neutralität i 60! Griechenland verlangt.
Um fo unverständlicher ist es daher, daß | bohdem die griechische Regierung diese ihr klar
» ivrgefchriebene Richtung aufgab und damit ; t men Weg beschritt, der geeignet war. ihr Volk t früher oder später in ernste Gefahr zu bringen.
Vie uns heute bekannt ist. hat tatsächlich Grie- I tienland mit Ausbruch des Krieges im Sep-
tanber 1939 seine Haltung derNeutrall t ä t «erlassen und. zunächst im geheimen, spater Immer offener für die Feinde Deutschlands, das frißt vor allem für England. Stellung bezogen. Die weit die griechische Politik schor.vor Aus- nch des Krieges von den m griechischen Regie- irgstreifen herrschenden Sympathien für England M nflufet wurde, beweist allem die Tatsache daß i!April 1939 Griechenland dte politif Je ®a• an t i e b e r 5ß e ft m ä d) t e a 13 e p 11 e r t e. 6 e röte sich nach den allbekannten Erfahrungen mit fischen Garantien klar fein, daß sie b'-rdurch »:nasläufig ihr Land IN englische Abhan- i,keit bringen und in die bereits damals be- itenben englischen Einkreifungsplane gegen Deutsch. :rb verstricken matzte. Offen trat biefelenbenj m erstenmal nach Kriegsausbruch im Oktober 1SSS
' diqe als die griechische Regierung von einer Telfängerung des in diesem Jahr abgelaufenen r-eundschaftsvertrages mit Italien I^cHs wissen wollte. Die Reichsregierung gelangte
i gleichen 3eit in den Besitz von Unterlagen wo- die seinerzeit mit britischer Hilfe eingesetzte
i chische Regierung sich bereits vo" Begmn ihr i u N s'° e r°p"s.7ch i eNntto Wen7 hierüber ne nicht der geringste Zweifel °b°mlten konMe, Tur?abier D o tumenü. tata* 5 bte nunter Oesfentlichke^it übergeben werden e klare Stellungnahme Griechenlands gegen d t N'chgkw7l (en .W Ä0«Ä" U- iibenmakrial des französischen Ke'ieralstabes und
btze GeneÄftab'den Obersten D°°°- n°ch An ]le ,lir Fühlungnahme mit dem Oberbefehlsyaoer i. französischen "Expeditionsarmee in der Levante, lft°Sevt°mber 1939 gab der griechische ®e=
«K V o lkt i s "n Paris %ie Versicherung ab ^cheL'wiknsche den 'm °ktober ablausend^n le-trag mit Italien nur i e ® U b u n g
m derartige Abmachung nicht die äxtoung
■i chischen Außenministers Ttaor o u b erti hei S - 9nWr=^in»=m,
I. Trotz der Vergewaltigung feiner Selbständigkeit und feiner hoheitsrechte, die Griechenland mäh» renb des Weltkrieges von England und Frankreich erfahren mußte, hat sich die griechische Regierung sowohl unter dem republikanischen wie spater unter dem wiederhergestellten monarchischen Regime st e t s als gefügiger X r a b a n t b e r b r i 11 • schon Politik erwiesen. Dies trat besonders augenfällig in Erscheinung, als die britische Politik im Frühjahr 1939 eine systematische Ein krei- sungspolitik gegen das Deutsche Reich m Szene setzte. Am 9. April 1939 erfolgte eine Demarche des griechischen Gesandten in London bei dem englischen Außenminister Lord Halifax, bei der unter der falschen Behauptung, Italien stehe im Le- qriff Korfu zu besetzen und Griechenland müsse dagegen Widerstand leisten, nach der Haltung Englands in einem solchen Falle gefragt wurde. Am 13 April 1939 erfolgte daraufhin die engttfch-fran- zösische Garantieerklärung an Gnechen- lQ,n' lieber das Verhalten Griechenlands während des Krieges ist den in Frankreich in deutsche Hand gefallenen Akten des französischen Generalstabes folgendes zu entnehmen: Bereits unmittelbar nach Ausbruch des Krieges im, September 1939 fetzte sich der griechische Generalstab durch die Entsendung des Generalstabsoberst D o v a s nach Ankara mit dem Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte im Nahen Osten, General Weygand, in Verbindung um in Besprechungen über die Landung eines französischen Expeditionskorps in Saloniki einzutreten und damit die Forderung zu verbinden, daß die Vorhut eines solchen Expeditionskorps aus voll- ständigen Luftwaffeneinheiten bestehen müsse Auch auf rein politischem Gebiete begann sofort die Begünstigung des Feinde Deutschlands-. Den Franzosen wurde 6ie geheime Durchfuhr von Flugzeugen ermöglicht, die für Polen bestimmt waren. Der griechische Gesandte Politis gab am 18. September in Pans die Der- sicherung ab, Griechenland wünsche einen im Oktober abgelaufenen Vertrag mit Italien nur insoweit zu erneuern, „wie eine derartige Abmachung nicht die Bildung einer Ostfront behindern würde,
fammenarbeit entsendete dann im Dezember 1939 der französische Oberbefehlshaber General Gamelin den Obersten Mariot nach Griechenland, um dort die allgemeinen Bedingungen einer militari» sch en Zusammenarbeit zu prüfen. Vom französischen Generalstab wurde ihm ein eingehender Fragebogen mitgegeben, um dessen Beantwortung die griechischen Militärbehörden ersucht werden sollten. Ende Dezember konnte der französische Marineattach^ in Athen geheime Auskünfte über die nordgriechischen Häfen weiterleiten, die ihm der griechische Generalstab zur Verfügung gestellt hatte.
In einer Niederschrift des General Gamelin vom 4. Januar 1940 wurde mitgelcill. daß der Chef des Generalslabs der griechischen Armee habe wissen lassen, er wäre unter Vorbehalt einer ausreichenden Unterstützung mit Luftstreitkräften und Luftabwehrkräften in der Lage, die Landung eines interalliierten Expeditionskorps in Saloniki zu garantieren. Der französische Generalstab hatte so volle Gewißheit, daß Griechenland jede gegen Deutschland gerichtete Aktion der Alliierten auf dem Balkan zu unter st ü tz e n bereit fei.
Im März 1940 nahm laut einem Schreiben Ga- melius an Daladier das französische Oberkommando in Aussicht, das Gros der französischen Streit- fräfte im Gebiet von Saloniki einzusetzen. In der Öen Zeit konnten Offiziere der französischen
Jaffe Flugplätze in Nordgriechenland besichtigen, die der griechische Generalstab für den Gebrauch durch die französische Luftwaffe hatte Herrichten lassen. Noch im Mai erklärten sich die Griechen bereit sofort Material entgegenzunehmen, das für etwaige alliierte Landungstruppen be- ftimmt ist. Dieses Material sollte zum Scheine an die griechische Regierung verkauft werden. Nach der Landung im Piraeus würde es auf griechischem Gebiete verteilt werden, gemäß den Angaben des Generalstabes der französischen Armee. Das Gesamtbild, das sich aus diesen Tatsachen ergibt, laßt klar erkennen, daß auch schon vor dem Eintritt Italiens in den Krieg Griechenland nicht neutral war, sondern eindeutig im englisch-franzö.sischen Lager stand.
III. Die unneutrale Haltung Griechenlands kam auch darin zum Ausdruck, daß es, wie Berichte des französischen Militärattaches in Athen aus dem Oktober und November 1939 beweisen, systematisch den Abtransport wehrpflicktiger polnischer Flüchtlinge über Griechenland nach Frankreich begünstigte. So wurden nach dem Bericht vom 1. November in der Zeit vom 12. bis 31. Oktober 1939 614 polnische Flieger von Griechenland nach Marseille transportiert; am 14. November reiften wiederum 370 und am 28. November 520 Polen nach Marseille. Diese Zahlen zeigen deutlich, daß es sich dabei um regelrechte Transporte handelte.
Eine noch schwerwiegendere Begünstigung der mit Deutschland im Krieg befindlichen Mächte bestand darin, daß die Griechen einen sehr erheblichen Teil ihrer SchiffeanEnglandverschacherten. Wiederholte Vorstellungen der deutschen Regierung hiergegen bei der griechischen Regierung hatten keinen Erfolg. Ein Bericht des französischen Marme- attaches in Athen vorn 30. Oktober 1939 berichtet über eine vom griechischen Ministerpräsidenten einberufene Versammlung griechischer Reeder, in der der Ministerpräsident ausgeführt habe, daß er zwar ein von der englischen Regierung gestelltes Verlangen auf Ueberlassung der Hälfte der griechischen Handelsflotte offiziell abgelehnt habe, jedoch ttotzdem den Reedern empfehle, sowie sie nur könnten, sich unter Wahrung des persönlichen Charakters ihrer Entschließung in den Dienst Englands zu stellen.
Nach dem Eintritt Italiens in den Krieg gegen Frankreich und England, durch den das Mit- telmeer zum Kriegsgebiet wurde, ergab sich alsbald eine fortlaufende Unterstützung der britischen Kriegs- maßnahmen durch Griechenland. Britische Kriegsschiffe fanden in den griechischen hoheitsgewassern Unterschlupf und Verproviantierungsmoglichkeiten. Das griechische Territorium stand der Organisation des britischen Nachrichtendienstes im Südosten als wichtigstes Zentrum zur Verfügung.
IV.'Diese Lage zwang Italien, von Griechenland Garantien zur Wiederherstellung einer wirklichen Neutralität zu verlangen, eine Forderung, die zur Eröffnung der Feindseligkeiten zwischen Italien und Griechenland führte. Die griechische Kriegführung fand sofort die aktive Unter- stützung Englands. Im Laufe des November 1940 erfolgte der systematische Ausbau britischer Flugbasen an verschiedenen Punkten des griechischen Festlandes sowie die Landung zahlreicher britischer technischer Formationen zur Unterstützung der griechischen Kriegführung. Ebenso wurde bereits im November 1940 Kreta von britischen Truppen besetzt. Der britische Minister für Indien betonte in einer Rede vom 1. Dezember 1940 die Bedeutung Griechenlands als eines Brückenkopfes für die britischen Truppen, von dem aus diese evtl.
dem deutschen Drachen den Todesstoß versetzen konnten". Die zahlreichen Meldungen über britische Hilfeleistung für Griechenland fanden in einer Rede des britischen Ministervräsidenten vom 19. Dezember 1940 ihre volle Bestätigung, in der Churchill erklärte: „Marschall Lonmore hafte den kritischste Augenblick bei seinen Vorbereitungen, als er sah, wie ein großer Teil seiner Streitkräfte ihm entzogen wutde, um nach Griechenland geschickt zu werden." Bis Anfang März 1941 waren in Griechenland 180 britische Flugzeuge und rund 10 000 RAF. (Bodenpersonal, Flak, Nachschubeinheiten und Pioniere) einaetroffen. Mitte Januar 1941 weilte der britische Oberbefehlshaber General W a v e 11 persönlich in Athen zu Besprechungen mit dem griechischen Oberbefehlshaber General P a • p a q o 5. Im März erfolaten zwei Besuche des britischen Außenministers Eden und des britischen : Generalstabschef Sir John Dill in der griechischen
Das Memorandum
ihrer Abhänbigkeit gewertet werden.
Seif einigen Wochen kann nun kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß England im Begriff ist — ähnlich feiner Wellkriegsexpedition nach Saloniki — eine neue Front gegen Deutschland in Griechenland zu errichten, um von dort noch einen letzten Versuch zu machen, den Krieg nach Europa hineinzutragen. In diesem Zusammenhang sind Meldungen von besonderer Bedeutung, wonach der Generalslab der in Griechenland operierenden englischen Streitkräfte die Verbindung mildemGeneralstabinBelgrad her- gestellt hat. In den letzten Tagen aber ist Griechenland nunmehr offen zum Operationsgebiet der englischen Streitkräfte geworden. Groß angelegte operative Land- und Transportbewegungen der Engländer sind zur Zeil dort im Gange, und die amerikanischen Meldungen bestätigen, daß bereits eine englische Armee von 200 000 Mann in Griechenland bereitstehl.
Dadurch, daß Griechenland selbst als einziger europäischer Staat englischen Truppen wieder erlaubt hat, europäischen Boden zu betreten, hat es eine schwere Verantwortung gegenüber der europäischen Gemeinschaft auf sich geladen. Zweifellos ist das griechische Dolf unschuldig an dieser Entwicklung; um so schwerer ist aber die Schuld, die die derzeitige griechische Regierung durch diese un- VerantworMche Politik auf sich geladen hat. Die griechische Regierung hat damit selbst eine Lage herbeigefuhrt, der gegenüber , Deutschland nicht länger tatenlos verharren kann. Die Reichsregierung hat daher nunmehr chren Truppen den Befehl erteilt, die britischen Streitkräfte vom griechischen Boden zu vertreiben. Jeder sich der deutschen Wehrmacht entgegenstellende Widerstand roirb rücksichtslos gebrochen werden.
Indem die Reichsregierung der griechischen Regierung hiervon Kenntnis gibt, betont sie, daß die deutschen Truppen nicht als Feinde des griechischen Volkes kommen und daß es dem deutschen Volk fernliegt, das griechische Volk zu bekämpfen und vernichten ,zu wollen. Der Schlag, den Deutschland auf griechischem Boden zu führen genötigt ist, gilt England. Die Reichsregierung ist der Uederzeugeng, durch eine schnelle Vertreibung der britischen Eindringlinge aus Griechenland nicht zuletzt auch dem griechischen Volk und der europäischen Gemeinschaft einen entscheidenden Dienst zu leisten.
Berlin, 6.April 1941.
t deuW | ____________________
q s 3 u i) a 11 e n. Ebenso deutlich hat sie wieder- bc erklärt, daß sie jedem englischen Versuch, den K g in andere Länder zu tragen, sofort mit allen li) zur Verfügung stehenden 'Machtmitteln ent- MI jq en treten werde. Mit der Vernichtung der epischen Expeditionsstreitkräfte und mit der 23er«
9eh‘ tr jung ihrer Reste aus Norwegen und Frankreich ote mim j n.. unser Kontinent von den britischen' Truppen MW rt tlos gesäubert. Hieraus ergab sich für alle 5e5 Wnpäischen Staaten das gemeinsame Interesse, die 2™ 1 foid)te Ausschaltung Englands vom Festlande als rtlungsjtrj Liftes Unterpfand des Friedens in Europa in Dtüie Umfang zu erhalten und keinen eng«
~ '* ' ,i mehr auf europa- ß fassen zu lasten.
sche Volk stellte sich die Weise wie für die anderen
w
SitJ ien beii-j
Wien Wen ■ ent!t[. Munjt •.
Ä dodukj.,: jungen n und r terschied i 'fiten f.
Wunp I bgrie§. meium °'se duz Hetzer i-;
in Ne aroieii h unbifl : giöitty hnung k u sein Uü W. h n veniD h lösen;i
In einer Aufzeichnung des französischen Außenministers vom 20. September 1939 konnte daher festgestellt werden, „die griechische Regierung führt eine Neutralitätspolittk durch, die amtlich äußerst sttikt, im geheimen jedoch in der Richtung auf eine etwaige französisch-englische Zusammenarbeit ausgerichtet ist". Anfang Oktober erklärte der Unterstaatssekretär im griechischen Außenministerium, Mavroudis, dem französischen Gesandten in Athen, daß Griechenland eine L a n • düng der Alliierten in Saloniki nicht nur nicht vorhindern, sondern fogar durch Truppen- entfenbungen aktiv unter ft ufcen werde, falls nur der Erfolg der Operationen durch hinreichende diplomatische und militärische Vorbereitungen sicher- gestellt fei. Im französischen Generalstab wurde die Verstärkung der militärischen Ausrüstung Griechen- lands vorbereitet, da Griechenlands Entschlossenheit, „an militärischen Operationen größeren Maßstabes mitzuarbeiten," bekannt war. Die im Oktober von Italien unternommenen Versuche, seine friedlichen Beziehungen zu Griechenland durch Erneuerung des italienisch-griechischen Nichtangriffspaktes zu stabilisieren, wurden von der griechischen Regierung tatsächlich sabotiert, wie es der griechische Gesandte Politis in Paris bereits einige Wochen vorher angekündigt hatte. Griechenland weigerte sich, einen neuen Vertrag mit Italien abzufchließen und ließ sich nur auf einen Briefaustausch ein, der, mte den Franzosen versichert wurde, Athen freie Hand lasten sollte, „Frankreich und England bei gewissen Möglichkeiten seine Mitwirkung zu gewähren .
Inzwischen wurde die griechisch-französische Fühlungnahme auf militärischem Gebiete fortgesetzt. End« Oktober 1939 fanden weitere Erörterungen zwischen dem griechischen Generalstabschef General Papagos und dem ftanzösischen Militärattache in Athen statt, bei denen es sich wiederum um die Möglichkeit von Truppenlandungen sowie ! um die „geheimen Kriegshäfen" bei K a va11a : (ajf'ies fl^(fiHd)ene@meralft1ab5 gegenüber"^ ab ringebenben Nachickchten rieften erkennen, oaft i land und 8 Frankreich formell dem Wunsch nach eine großangelegte operative Transportbewegung 1 Aufnahme militärischer Besprechungen .Ausdruck. - . Zum Zwecke der Aufnahme der militänschen Zu-
bie oll; , bnet viü gen im i erfennr r friedig I ne
witbli1 I he Toll V Volk! 18 leine M [ctveaen 1 ilfern B jenetl”
In B'1 , bie # im brifif^ Ariedeo
«f‘< id) #. 'üehunp. j
as m P; esBerbüZ
e es K Loge w-' hmen- . Ich feil^
&
-> i*»
, atio , i " fdOO ' »es
non vj
**


