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Tagesbefehl an die Soldaten der Südostsront

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gez. Adolf Hitler.

Aufruf des Führers an das deutsche Volk!

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alte Deutschland ai zwingen. Das Ziel

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war die Vernichtung des deutschen Wirtschaftslebens und die Ausplünderung der deut-

seine Pflicht erfüllen! Wir alle aber verfolgen dabei kein anderes Ziel, als unserem Volke die Freiheit und damit dem deutschen Menschen in der Zukunft seine Lebensmöglichkeiten zu fiebern! Die Gedanken, die Liebe und Gebete aller Deutschen sind nun wieder

stellen. Ich habe bewußt all das vergessen, rv« zwischen Deutschland und Serbien einst vorgefa!ln war. Ich habe dabei nicht nur dem serbischen VcL die Hand des deutschen Volkes angeboten, sonder darüber hinaus mich bemüht, als redlicher Mali«, bei der Ueberbrückung aller,Schwierigkeiten zu helf^ die zwischen dem jugoslawischen Staat und einzelne^ Deutschland verbündeten Völkern bestanden. Tat» sächlich ist es auch scheinbar gelungen, an <SteIfe einer unerträglichen Atmosphäre allmählich eine Ent­spannung herbeizuführen und eine- nicht nur poli- sche, sondern vor alle-m auch wirtschaftliche fruchl. bare Zusammenarbeit anzubahnen. Und welch- andere Ziel hätte Deutschland haben können m einem Gebiet, in dem es weder territoriale no-h politische Ansprüche stellte oder Interessen verfoss't.

Um Jugoslawien jedes Gefühl zu nehmen, atz könnte jetzt oder in der Zukunft die von Deutschlack eingeschlagene Politik sich zu seinen Ungunsten äi> dern, hatte ich versucht, den jugoslawischen Stal in jene Mächtegruppe einzugliedern, die entschloss ist, den europäischen Kontinent in Zukunft mH den Prinzipien der Berücksichtigung der berechtigte, Interessen Aller in gemeinsamer Arbeit in Rule und Frieden aufzubauen. Ich glaube, dadurch oir^ am meisten den jugoslawischen Befürchtungen eit« gegenzuwirken, als ob in Deutschland und Italien oder Deutschland und Ungarn in dieser Zielsetzu^ Jugoslawien gegenüber etwa ein Unterschied b>.« stünde oder in der Zukunft zu befürchten tPöri, Ich habe dies getan, obwohl die Führung jugoslawischen Staates sowohl als die des griechisch«, wie uns aus den französischen Dokumenten ta kannt war in unverantwortlicher Weise die 9m teressen der westdemokratischen Kriegshetzer unter, stützten.

Am 25. März 1941 wurde nun in Wien feierlich der Eintritt Jugoslawien, in den Dreierpakt vollzogen Ich und das ganze deutsche Volk waren darüber glücklich; denn es schien damit eine Ausdehnung des Krieges auf den Valkan verhindert zu fein und vielleicht eine leise Hoffnung berechtigt, den fchon bestehenden Konflikt in einen vernünf­tigen Ausgleich am Ende doch noch lösen zu können.

Kaum kamen aber die den Vertrag unterzeich

Berlin, 6. April. (DNB.) Der Führer hat fol­genden Aufruf an das deutsche Volk erlassen:

An das deutsche Voll!

Seit der britische Imperialismus ausging, die Welt zu erobern, war es sein Bestreben, Europa und seine Völker in immer neue innere Kriege zu verwickeln und sie damit zu schwächen. England hat dabei nur zu oft teils verblendete, teils bestochene Staatsmänner und Volksführer gefunden, die ihre Länder in den Dienst dieser britischen Wcltbeherr- schung stellten. Seit Jahrhunderten war der zugleich größte Nutznießer dieser von England angezettelten Eroberungskriege die jüdische Hochfinanz. Unter dem SchlagwortDemokratie" hat diese Verschwö­rung von Imperialismus und Kapitalismus die Welt und insbesondere Europa in zahllose Verwick­lungen geführt.

Im Jahre 1914 gelang es diesen Kräften, das

anstrebende Regierung wurde g e st ü r z t, und zwr? mit der ausdrücklichen öffentlichen Erklärung, dH dies wegen ihrer Haltung Deutschland gegenüber notwendig sei. Darüber hinaus nm fanden nun Auftritte statt, die im Leben der Völlir! eine Schande darstellen, und die dos Deutsche Rei.- als Großmacht nicht gewillt ist, geduldLj. binzunehmen. Der deutsche Gesandte wurde:./ sultiert, der deutsche Militärattache angegriffen, en

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Da ich es nun abermals erleben mußte, daß I ~ ....... *

außer der Teilnahme am Wiederaufbau eines ver-, .

nünftig organisierten Europas, an dem auch Jugo- bei euch, meine Soldaten!

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slawien und sein Boll Anteil haben sollten, rissen in I Berlin, 6. April 1941.

demoliert und verwüstet, unzählige Frauen urrb Männer, besonders auch unsere Volksdeutschen, prügelt, ihre Geschäfte und Wohnungen zum Tel ausgeplündert, eine Anzahl von Volksdeutschen d<< bei ermordet.

Diese Vorgänge wurden von den glei­chen Kreaturen inszeniert, die schon im Jahre 1914 durch das Attentat von Sera- j e w o die Welt in ein namenloses Unglück ge- stürzt hatten. Und so wie damals ist diese Ver­brecherclique vom englischen Geheim- dienst finanziert und angestiftel worden.

wenn nun auch diese Vorgänge die gleichen sind wie damals, so hat sich doch etwas ge­ändert: Der seht angegriffene Staat ifl nicht das damalige Oesterreich, son­dern das heutige Deutsche Reich!

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päischen Kontinents verschwindet. Wie vor einem Jahr Deutschlands Flanke im Norden vom Druck des Feindes frei wurde, so wird nun auch im Südosten die deutsche Wehrmacht Zuschlägen und alle Pläne der britischen Kriegsausweiter zunichte machen, auf daß ein wahrer Dölkerfrühling werde in einem von britischer Tyrannei wahrhaft freiem Europa.

Des deutschen Volkes heiße Gebete begleiten die Spldaten des deutschen Heeres und der Luftwaffe in ihrem Kampf mit dem neuen Feind. Das deutsche Volk weiß, daß es kein leichtes Ringen ein wird und daß der neue Kriegsschauplatz mit einem durchweg gebirgigen Charakter dem Vor­dringen der deutschen Wehrmacht außerordentliche Schwierigkeiten bieten wird. Allein die Wegeoer- hältnisse, die die deutschen Truppen bei ihrem Vor­dringen finden werden, lassen keinerlei Vergleich mit Polen oder dem westlichen Kriegsschauplatz zu. Manch alter Soldat, der im Weltkrieg dort unten in der Armee des Fekdmarschalls von Mackensen gekämpft hat, wird sich dieser Schwierigkeit er­innern, die der gebirgige Charakter des Landes

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scheu Wirtschaftskraft sowie die dem dienende Wchr- losmachung der Nation. Der Kampf damals aber wurde nicht geführt gegen das nationalsozialistische Dritte Reich, sondern gegen den konstitutionell- demokratischen deutschen Bundesstaat.

Kaum war es gelungen, nach einem 1 ^jahrzehnte­langen, grauenhaften Zerfall der deutschen Wirt­schaft und des deutschen Lebens durch die Kraft der nationalsozialistischen Bewegung das deutsche Voll zu erheben und zu einem neuen Aufstieg zu führen, als die gleichen Kräfte sofort wieder ihre alte Zielsetzung proklamierten: Das unabhängige, sich wieder aufbauende Deutschland müsse abermals vernichtet werden! Und wieder wie einst glaubte man, dabei am besten den Konflikt durch gedungene Kräfte auslvsen zu können. Polen war ausersehen, ohne jeden Grund den Streit mit Deutschland vom Zaune zu brechen, und auf die Bemühungen durch einen vernünftigen Ausgleich die friedliche Zusam­menarbeit zu sichern, mit Gewalt zu antworten. An der Kraft der unterdes entstandenen neuen deutschen Wehrmacht des Dritten Reiches ist dieser Anschlag in wenigen Wochen gescheitert.

Nun versuchte Großbritannien, über Norwegen den Vorstoß in die rechte deutsche Flanke durchführen zu können. Mit wenigen Stunden Vorsprung konnte dieser Anschlag aufgefangen und in einem wochen­langen heroischen Kamps ebenfalls -nm Scheiber-n

Belgrad die gleichen im englischen Solde stehenden verbrecherischen Elemente die Macht an sich, die schon im Jahre 1914 den Weltkrieg ausgelöst hatten.

Man hat genau so wie in Polen die wilden Instinkte minderwertiger Subjekte gegen das Deut­sche Reich mobilisiert. Ich mußte unter diesen Um­ständen die deutsche Kolonie sofort aus Jugoslawien zurückrufen. Denn: Mitglieder und Offiziere der deutschen Gesandtschaft, Beamte unserer Konsulate wurden tätlich angegriffen, unsere Vertretungen zer­stört, die deutschen Schulen genau wie in Polen verwüstet, zahllose Volksdeutsche verschleppt, miß­handelt oder getötet. Darüber hinaus hat Jugo­slawien, das schon seit Wochen im geheimen die Ein­berufung von Reservisten betrieb, nunmehr die allge­meine Mobilmachung angeordnet.

Dies ist die Antwort auf meine achtjährigen, ewig geduldigen Bemühungen, mit diesem Staat enge und freundschaftliche Beziehungen herzustellen! Wäh­rend also in Griechenland wieder wie im Weltkrieg britische Divisionen landen, glaubt man in Serbien ebenfalls wie im Weltkrieg Zeit genug zu er­halten, um das neue Attentat gegen Deutschland und seine Verbündeten auslösen zu können.

Soldaten der Südostfront!

Damit ist eure Stunde gekommen! Ihr werdet nunmehr die Interessen des Reiches, so wie es die Kameraden vor einem Jahr in Norwegen und im Westen taten, auch im SÜdostcn Europas in euren Schutz nehmen. Ihr werdet dabei nicht weniger tapfer sein, als die Männer jener deutschen Divisionen, die schon im Herbst 1915 auf dem gleichen Gebiet, auf dem ihr jetzt antretet, siegreich kämpften!

Ihr werdet dort menschlich sein, wo euch der Gegner menschlich gegenübcrtritt. Da, wo er die ihm eigene Brutalität zeigt, werdet ihr ihn hart und rücksichtslos «iederbrechen!

Der Kampf auf griechischem Boden aber ist nicht ein Kampf gegen Griechenland, sondern gegen jenen Generalfeind, der so wie vor einem Jahr im höchsten Siorden Europas nunmehr im weitesten Süden versucht, das Kriegsgeschick zu wenden! Wir werden daher an diesem Platz mit unserem Verbündeten so lange kämdfen, bis der letzte Engländer auch in Griechenland seinDünkirchen" gefunden hat! Wer von den Griechen aber diese« Weltfeind unterstützt, wird mit ihm fallen!

Wenn der deutsche Soldat es bewiesen hat, im Eis und Schnee des höchsten Nordens den Briten schladen zu können, dann wird er genau so nun da die Not es erfordert in der Hitze des Südens

nenden Minister in Belgrad an, als die in eng« . lischem Sold stehenden Elemente einer ewig Staat-, (treidle organisierenden Militärclique zum Gegen " -

schlag ausholten. Die den Frieden mit Deutschlock

war Jugoslawien. Mat hat in den letzten kritischen Tagen in der englischen Presse Jugosia- wien einProdukt von Versailles" genannt. Das sollte eine Mahnung an die jugoslawischen Politiker sein, an ihre Pflicht zu denken, denVätern von Versailles", denen sie die Existenz Großserbiens verdanken, in ihrer Bedrängnis beizustehen. Es hat aber eine Zeit gegeben, wo man in Belgrad nicht gern an diese Geburtsstunde Großserbiens erinnert wurde, denn sie offenbarte die innere Schwäche dieses Vielvölkerstaates, der nicht nur weit über den südslawischen Volksboden hinausgreift, sondern auch innerhalb der drei südslawischen Staatsvölker, der Serben, der Kroaten und der Slowenen die heftigsten politischen, konfessionellen, kulturellen und wirtschaftlichen Gegensätze in sich birgt. Nach allen diesen Richtungen hin völlig verschiedene Gebiete waren in einem Staatswesen zusammcngeschlossen worden. Und so war es kein Wunder, daß schon an seiner Wiege ein beispiellos heftiger Kampf der Staatsvölter untereinander, namentlich der Kroaten und der Serben, um die Grundprinzipien der Staatsführung einsetzte und trotz mancherlei Aus­gleichsbemühungen bis zum heutigen Tage ange­dauert hat. Die Serben betrachteten den aus dem Weltkrieg um weit mehr als das Doppelte ver­größerten jugoslawischen Gesamtstaat als ein er­weitertes Serbien und beanspruchten in diesem Staat mit grenzenloser Herrschsucht die Führung für sich allem, während die Kroaten diesem Bel- graber Unitarismus die entschiedenste Fehde an­jagten. Sie konnten mit Stolz darauf Hinweisen, daß sie, seit 1102,in Personal-Union mit den Län- dern der Stephans-Krone, im Verband der öster­reichisch-ungarischen Monarchie an der Entwicklung der mitteleuropäischen Kultur durch die Jahrhun­derte hindurch regen Anteil genommen, weiter eine hochentwickelte moderne Landwirtsck)ast und eine Industrie mit Einrichtungen und Leistungen, die an mitteleuropäischen Vorbildern geschult worden war, in den neuen Staat eingebracht hatten, wäh­rend die Serben unter der Herrschaft türkischer Paschas den Anschluß an Mitteleuropa nicht gefun- den hatten. Zu dem kommt noch der Unterschied des religiösen Bekenntnis es: die Kroaten gehören zur römisch-katholischen Kirche ebenso wie die Slowe­nen und bedienen sich lateinischer Schriftzeichen, während die Serben griechisch-orthodox sind und auch die cyrillische Schrift gebrauchen. Erwähnen mir noch, daß in Bosnien mehr als anderthalb Millionen sich feit der Türkenzeit her noch zum Islam bekennen, so wird deutlich, welche Bedeutung auch dieses Problem für die innere Stabilität des jugoslawischen Staates hat.

Schon gleich nach dem Tode König Peters I. 1921 kam es zu autonomistischen Kundgebungen gegen den in Belgrad mit aller Strenge durchgeführten Zentralismus. Die von Stefan Raditfch gegrün­dete Kroatische Bauernpartei wurde Trägerin der autonomistischen Forderungen Kroatiens. Raditschs Ermordung in offener Skupschtina durch serbische Abgeordnete entfachte den Gegensatz der beiden Na­tionalitäten ^u wütendem Kamps. Wenn es schließ­lich unter Matschet den Kroaten gelang, eine ge­wisse Derwaltungsautonomje für ihr Gebiet durch­zusetzen, so schwelte der Gegensatz unter der Ober­fläche weiter, um so mehr als in Belgrad immer wieder eine Clique größenwahnsinniger serbischer Chauvinisten die Oberhand über vernünftige, zum Ausgleich neigende Elemente bekam und mit Hilfe gleichgesinnter serbischer Offiziere alle den Kroaten gegebenen Versprechungen zuschanden machte. So hat man auch nach dem letzten serbisch- kroatischen Ausgleich die serbischen Truppen in Kroatien belassen und die kroatischen in den süd­lichen Landesteilen, um die Kroaten trotz der mit ihnen verabredeten Verwaltungsautonomie sicherer in der Hand zu behalten. Wie so gewisse serbische Chau­vinisten den inneren Ausgleich und damit die Kon­solidierung Jugoslawiens immer wieder sabotiert haben, so konnten sie auch nicht lassen von einer abenteuerlichen Außenpolitik, die ohne jede Rücksicht auf die wahren wohlverstandenen Interessen des Landes nur dazu dienen mußte, ihrer hemmungs­losen Großmannssucht zu frönen. Diese Belgrader Kreise sind immer der Nährboden für geheime Ge­sellschaften und Verschwörungen gewesen, die sich jede Regierung zum Feind machte, sobald sie ihren politischen Kurs auf die Gegebenheiten einstellte. Jugoslawien, das mit allen seinen Nachbarn die denkbar stärksten Reibungsflächen hatte, weil cs Hunderttaufende oon Deutschen, Ungarn, bulgari- rischen Mazedoniern und Albanern in seine Gren­zen einbezogen hatte, hatte wahrlich allen Grund, hin zu treten. Aber das war den Belgrader Chau­vinisten nicht genehm. Ihnen waren auch die wirt­schaftlichen Interessen des Landes gleichgültig, die Jugoslawien eindeutig auf einen Ausgleich mit dem großen deutschen Nachbarn hinwiesen.

Und Deutschland hat um so lieber die Hand dazu geboten, als es keinerlei politische ober gar territoriale Aspirationen im Sudostraum hatte. So war es auch der gegebene ehrliche Makler für die Herstellung eines erträglichen Verhältnisses zwischen Jugoslawien, Italien und Ungarn. Der Einbau Jugoslawiens in das System des Dreierpaktes sollte dies Werk krönen und Jugoslawien in die Reihe der Völker führen, die für eine gerechte europäische Neuordnung ihre besten Kräfte einsetzen. Aber es ist noch in unser aller (Erinnerung, wie eine chauvi­nistische Militärclique in Belgrad, fußend auf der blutigen Tradition von Serchewo, alles über den Hausen warf, was konziliante Derständigungsbe- reitschaft errichtet hatte. Für die britischen Ohren­bläser waren diese Leute in ihrem hemmungslosen Dünkel und Machtrausch das gegebene Objekt. Aus den Prahlereien amerikanischer Blätter wissen mir, daß RooseveltsBeobachter" bei feinem Besuch mit diesen serbischen Chauvinisten enge Fühlung aufge­nommen hatte. Englische Agenten haben ihr übriges getan. Der Rest geschah nach den in Belgrad seit jeher eigentümlichen Methoden, und mit fliegenden Fahnen ginaen die durch Staatsstreich ans Ruder gelangten Verschwörer ins englische Lager über. Das Erscheinen englischer U-Boote in den jugosla­wischen Adriahäfen Kotor und Dubrovnik und eng­lischer Flieger auf jugoslawischen Flugplätzen zeigt deutlich die enge Zusammenarbeit der Belgrader Putschisten mit den in Griechenland sich eingeniste­ten britischen Kommandostellen. Mit der allgemei­nen Mobilmachung hat der Zirkel politischer Der- bredjer, der sich den jugoslawischen Staat in die Hand gespielt hat, die Maske fallen lassen. Er hat bas Recht auf Schonung und Rücksichtnahme längst verwirkt. Wer gegen bas Deutsche Reich bie Hand erhebt, den wird bas scharfe Schwert der deutschen Wehrmacht als Friedensbrecher und Feind ber neuen Orbnung vernichten. Eine ben völkischen Prinzipien gerecht werbenbe neue Ordnung hat der Führer in seiner gestrigen Proklamation als das Ziel ber Sendung Deutschlands in diesem Raum verkündet, dessen Volker in blutigen Nationalitäten- kämpfen bisher ihres Lebens nicht froh werden konnten. Aber diese Neuordnung setzt voraus, daß der letzte Brite auch aus vielem Winkel des oko*

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gebracht werben. Deutsche Soldaten stehen von Kirkenes bis an bie Deutsche Bucht und sichern damit den deutschen Lebensraum.

Diese Niederlagen zwangen Churchill, nach neuen Möglichkeiten zu suchen. So kam er zu dem Entschluß, durch das mit England verbündete Bel­gien und Holland ins Ruhrgebiet als in das Herz der deutschen Wirtschaft vorzustoßen. Diesmal war Frankreick) ausersehen, die Hauptlast des Kampfes zu tragen. In . einem geschichtlich einzigartigen Siegeslauf hat die deutsche Wehrmacht auch diesen Angriff vereitelt und den Westen Europas von den Engländern gesäubert!

Meine erneuten Friedensvorschläge ablehnend, entschloß sich Churchill nunmehr, die Kraft des eng­lischen Imperiums gegen Italien zu wenden und vor allem die nordafrikanische Küste mit Hilfe neuseeländischer und australischer Truppen in seine ' Hand zu bekommen. Auch dieser Versuch kann schon jetzt dank des Zusammenwirkens deutscher und italienischer Kräfte als gescheitert gelten.

Seit Beginn des Krieges war es das unentwegte Bestreben Englands, den Balkan als Kriegsschau- platz gewinnen zu können. Tatsächlich gelang es der britischen Diplomatie in Anlehnung an das Vorbild im Weltkrieg, Griechenland erst durch eine ihm an­gebotene Garantie einzufangen und dann für seine Zwecke endgültig zu mißbrauchen.

Die heute veröffentlichten Dokumente geben einen Einblick in die Praxis des Verfahrens, das nach ältesten britischen Rezepten immer wieder ver­sucht, andere für englische Interessen kämpfen und verbluten zu lassen.

Ich habe demgegenüber immer betont, daß 1. das deutsche Volk keinerlei Gegensätze zu dem griechischen Volk besitzt, daß wir 2. aber niemals dulden werden, daß so wie im Weltkrieg sich auf griechischem Terri­torium eine Macht fcstsetzt mit dem Ziel, von dort aus bei gegebener Zeit, vom Südosten aus, in den deutschen Lebensraum vorstoßcn zu können. Wir haben die nördliche Flanke von den Engländern freigelegt, wir sind ent­schlossen, auch im Süden eine solche Bedrohung nicht zu dulden!

Im Sinne einer wahrhaften Konsolidierung Europas war es mein Bestreben seit dem Tage der Machtübernahme, vor allem auch mit Jugo- U« wie« em sMundjchastkches Verhältnis herzr»

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Berlin, 6. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat folgenden Tagesbefehl an die Soldaten der Südostfront er­lassen:

Soldaten der Südostfront!

Getreu dem Grundsatz, andere für sich kämpfen mx lassen, hat England in der Absicht, Deutschland in einem neuen Kampf endgültig zu beseitigen, im Jahre 1939 Polen ausersehen, den Krieg zu be­ginnen und wenn möglich die deutsche Wehrmacht zu vernichten. In wenigen Tagen haben die deutschen Soldaten der Ostfront das Instrument dieser briti­schen Kriegshetzer zerschlagen und beseitigt.

Am 9. April vor einem Jahr versuchte daraufhin England, sein Ziel durch einen Vorstoß in die nörd­liche Flanke Deutschlands zu erreichen. In un­vergeßlichem Kampf haben die deutschen Soldaten im norwegischen Feldzug ebenfalls in wenigen Wochen den Angriff abgeschlagen. Was die Welt nicht für möglich gehalten hatte, war gelungen. Die Wehrmacht des Deutschen Reiches sichert unsere Nordfront bis Kirkenes!

Wieder wenige Wochen später glaubte Herr Churchill den Augenblick für gegeben, über das mit England und Frankreich verbündete Belgien und Holland zum Ruhrgebiet vorstoßen zu können. Es begann die historische Stunde der Soldaten unserer Westfront. Im glorreichsten Kampf der Kriegsge­schichte wurden die Armeen des kapitalistischen We­stens geschlagen und endlich vernichtet. Nach 45 Tagen war auch dieser Feldzug entschieden!

Nun konzentrierte Herr Churchill die Macht des britischen Imperiums gegen unsere Verbünde­ten in Nordafrika. Auch dort ist die Gefahr durch Zusammenwirken deutscher und italienischer Ver­bände gebannt.

Das neue Ziel der britische« Kriegsorgani» satoren besteht nunmehr in der Verwirklichung eines Planes, den sie schon zu Beginn des Krieges gefaßt hatten und nur durch die gigantischen deutschen Siege immer wieder zurückstellen mußten. In Erinnerung an die Landung der britischen Truppen während des Weltkrieges in Saloniki haben sie Griechenland erst mtt ihrer Garantte ei«, gefangen und dann endgültig den englische«

Zwecke« dienstbar gemacht.

Ich habe immer wieder gewarnt vor dem Versuch einer Landung britischer Truppen zur Be­drohung des Reiches im Südosten Europas. Diese Warnung blieb leider vergeblich. Ich habe weiter versucht, mit immer gleicher Geduld die jugoslawi­schen Staatsmänner zu überzeugen von der Notwendigkeit eines aufrichtigen Zusammengehens der an der Wiederherstellung des Friedens in diesen Gebieten interessierten Nationen. Nachdem es nun endlich gelungen war, die Grundlagen einer solchen Zusammenarbeit durch den Eintritt Jugoslawiens in den Dreimächtepakt sicherzustellen, ohne daß dabei von Jugoslawien überhaupt etwas gefordert wurde.

Das Deutsche Reich befindet sich seit heule morgen im Kampf gegen die Usurpa­toren von Belgrad, und im Kampf gegen jene Verbände, die Großbritannien vom Balkan aus wieder versucht, gegen den Frieden Europas vorschicken zu können. Die deutsche Wehrmacht wird die Waffe in diesen Gebieten erst dann niederlegen, wenn der Belgrader Ver- schwörerzirkel endgültig gestürzt und der letzte Brite auch in diesen Gebieten den Kontinent verlassen hat.

Wögen die unglückllch verblendeten Völker erkennen, daß sie dies nur dem schlimmsten Freunde" zu verdanken haben, der den Kontinent seit 300 Jahren besaß und besitzt: England! Das deutsche Volk aber kann in diesem Kampf mit dem inneren Bewußtsein ein­treten, daß seine Führung alles getan hat, was überhaupt menschenmöglich war, um ihm diese Auseinandersetzung zu ersparen. Von der Vor­sehung aber wollen wir jetzt nur erbitten, daß sie den Weg unserer Soldaten behütet und segnet wie bisher!

Berlin, 6. April 1941.

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jährige Bestrebungen, eine Freundschaft aufzubaueri, wieder vergebliche sind, habe ich mich entschloss^ zllr Wiederherstellung tragbarer Beziehungen ur» einer auch den völkischen Prinzipien gerecht werde'« den Ordnung in diesem Teile Europas in lieberes ftimmung mit den Auffassungen meines Verbündet»! die weitere Vertretung der deutschen JnterchiU jener Kraft anzuvertrauen, die wie es sich wiednt ergibt anscheinend allein in der Lage ist, R U«d Vernunft in ihren Schutz zu nehmen.

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Offizier als Gehilfe des Militärattches verlctzZ, , Mj|| zahlreiche Beamte, Vertreter unserer Firmen uhn öffentlich mißhandelt, deutsche Ausstellungsräuni!, Geschäfte, Bürohäuser und Firme-i sowie Schul«-

damals roie heute einem Vormarsch bietet Er wird sich auch des serbischen Soldaten erinnern als eines außerordentlich zäh und verbissen kämpfenden Feindes, der im Kampf ein durchaus ernst zu neh­mender Gegner ist. So ist also mit äußerst hart­näckigem Widerstand der jugoslarvischen Armee zu rechnen, ein Widerstand, der das muß immer wieder besonders betont werden durch das un> wegfame Gelände zweifellos erleichtert wird. Zu­dem ist zu erwarten, daß in Bälde auch englische Truppen in größerer Zahl in den Kampf eingreifen werden. So steht die deutsche Wehrmacht vor einem Kampf, der ihren ganzen Mut und ihre ganze Zähigkeit fordert. Aber das deutsche Volk vertraut in ruhiger Gewißheit dem immer wieder so glän­zend erprobten Angriffsgeist seiner Soldaten und der überlegenen Kunst seiner militärischen Führung und weiß, daß England auch auf diesem neuen Kriegsschauplatz mit seinen Trabanten sich die Nie­derlage holen wird, die gegen And-alsnes und Dün­kirchen in nichts zurückstehen wird.

Dr. Fr. W. Lange.

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Die neue serbische Regierung hat die a llge« meine Mobilmachung angeordnet. Sie h ci eingestanden, daß dies schon seit Tagen im Gehe« men der Fall war. Sie hat damit zu erkennen gp geben, daß sie glaubt, an Stelle der friedfertig Beziehungen zum Deutschen Reich die Gewall setzen zu können!

Die Gewalt, die sie gerufen hat, wird sie jetzt vernichten! Das deutsche Volk Hal keinen haß gegen das serbische Volk! Das deutsche Volk sieht vor allem keine Veran­lassung, gegen Kroaten oder Slowenen zu kämpfen. Ls will von diesen Völkern nichts. Das deutsche Volk aber wird mit jener ser­bischen Verbrecherclique in Bel­grad nunmehr abrechnen, die glaubt, den Valkan zum zweitenmal dem britische« Attentat gegen den europäischen Frieden zur Verfügung stellen zu können.