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Knegsaufgaben der rhem-mamischen Wirtschaft
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schäft. Die Ablieferung von Brotgetreide in her
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Der Schwede Dahlquisl überlegener Sieger im Langlauf In Cortina d'Ampezzo.
durch Umleitungen zur Verfügung stehen, auf anderen Märkten Bedarf vorhanden ist.
Oer kommende Aandballsonntag.
Die Spiele der Staffel Gießen der Bereichsklasse konnten so gefördert werden, daß am kommenden Sonntag bereits der letzte Kampf steigt. In Katzen» furt stehen sich
To. kahenfnrt und To. Hochelheim gegenüber. Der Ausgang ist für Hochelheim außerordentlich wichtig, weil es Wert darauf legen muß, seinen augenblicklichen Tabellenstand in jedem Falle zu halten. Ein Spielverlust würde Folgen nach sich ziehen, die im Augenblick noch nidjt zu übersehen sind. Hochelheim hat am letzten Sonntag eine einwandfreie Leistung gezeigt und mehr als deutlich bewiesen, daß es im richtigen Augenblick seine volle Form wiedergefunden hat. Zwar sind in der Zwischenzeit weitere Spielerabgänge zu verzeichnen gewesen, die Mannschaft verfügt aber über ausreichenden Ersatz, so daß sich in bezug auf die Spielstarke kaum etwas geändert haben dürste. Katzenfurt hat zwar keine Möglichkeit, noch entscheidend einzugreifen. Es geht deshalb auch ungezwungen in den Kampf. Hochelheim wird sich strecken müssen, wenn es die Oberhand behalten will.
Iugendspiele:
Mtv. Gießen — Spg. Großen-Buseck Tv. Wieseck — Tv. Lich
Mtv. Gießen — Tv. Holzheim Tv. Oberkleen — Tv. Hochelheim.
richten, daß die Zusammenarbeit, wie bisher in Hessen gewesen ist, auch in Zukunft halten bleibt.
Guft! Veram wieder Welimeister.
Deutscher Gieg in der Kombination Langlauf-Eprunglauf. Ski-Weltmeisterschasten in Cortina.
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Offene Geschäfte während der Ladenzeiten.
Es ist hin und wieder beobachtet worden, bai Geschäfte während der behördlich fest- gelegten Ladenzeiten geschlossen fini- Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel hat deshalb ihre Mitglieder erneut auf die geltende Off en hall' t u n g s p f l i ch t hingewiesen. Während der E"' schüftszeiten müssen die Geschäfte auch offen semi, um der Verbraucherfchaft einen reibungslosen Ei»' kauf zu ermöglichen. Für manche Einzelhandel!!' betriebe entstehen bei der gegenwärtigen Personal' läge allerdings gewisse Schwierigkeiten au- der Befolgung der Offenhaltungspflicht. In befer deren Fällen besteht deshalb die Möglichkeit, b-J der zuständigen Behörde einen Ausnahme- an trag zu stellen.
Frankfurter Schlachtvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 6. Febr. Es notierten r 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45 b' 46,5, b) 41 bis 42,5; Bullen a) 43 bis 44,5, b) 40.-; Kühe a) 43,5 bis 44,5, b) 38 bis 40,5, c) 30 bis 3-U d) 19 bis 25; Färsen a) 45 bis 45,5, b) 40,5 b' 41,5, c) 35 bis 36,5; Kälber a) 59, b) 55 bis » c) 45 bis 50, d) 35 bis 40; Hammel b2) 48 bis S.» c) 37 bis 44; Schafe a) 42 bis 44, b) 38 bis Schweine a) 57,5, bl) 57,5, b2) 56,5, c) 54,5, y 51L e) 49,5, g2 Sauen) 57,5. Marktverlauf: all.r zugeteilt.
Gie^en-Wiesect.
Unsere Mitbürger, die Eheleute Karl und Helene Ihm, Ludwigstraße 20, können am morgigen Samstag bei bester Gesundheit das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Herr Ihm steht im 74., seine Ehefrau im 73. Lebensjahre. Den treuen Lesern ihres Heimatblattes, des Gießener Anzeigers, unsere herz- lichen Glückwünsche.
♦♦ Ein Fünfundsiebzigjähriger. Der Reichsbahnsekretär i. R Karl Schnickmann, jetzt in Landshut wohnhaft, begeht am kommenden Sonntag, 9. Februar, seinen 75. Geburtstag. Der Jubilar ist gebürtiger Westfale, er hat aber seine Jugend in Gießen verlebt. Nach verschiedenen Versetzungen im Verlaufe seines Reichsbahndienftes kam er im Jahre 1914 wieder nach Gießen. Im Herbst vorigen Jahres verlegte er seinen Wohnsitz zu seinem in Landshut tätigen Sohne. Jedoch hält er die Verbindung, mit seiner früheren Wahlheimat Gießen noch immer aufrecht, da er sich mit unserer Stadt eng verbunden fühlt. Als Bindeglied zwischen ihm und Gießen dient ihm der „Gießener Anzei- per", den er seit 1914 bis in die Gegenwart hinein ununterbrochen bezogen hat. Dem alten Herrn bringen auch wir unfern herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und für einen weiteren schönen Lebensabend dar. _
** Ein Siebzigjähriger. Am morgigen Samstag, 8. Februar, wird der frühere Friedhofs- arbeiter Jost Rüspel er, Schottstraße 31 wohn- haft, in guter körperlicher und geistiger Frische 70 Jahre alt. Dem Jubilar gelten auch unsere herz- lichen Wünsche zu seinem Geburtstage.
** 65 Jahre alt. Der Lokomotivführer i.R. August Haas, Crednerstraße 21 wohnhaft, kann am morgigen Samstag, 8. Februar, seinen 65. Ge- burtstag begehen. Unseren herzlichen Glückwunsch!
Eine alte Frau vermißt.
• Laubach, 7. Febr. Seit vorigen Samstagmittag wird die 85 Jahre alte Frau Eleonore Trosse aus Friedberg, die im hiesigen Iohann- Friedrich-Stift wohnte, vermißt. Die alte Frau hatte sich aus dem Stift entfernt mit der Angabe, von der Station Laubacher Wald aus mit der Bahn nach Grünberg fahren zu wollen. Zuletzt war sie am Buchwald gesehen worden. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.' Auch mehrmaliges Absuchen des Waldes bei zahlreichem Einsatz von Helfern blieb ergebmslos. Die Vermißte ist eine große, schlanke Frau mit schneeweißem Haar, sie war mit einem schwarzen, langen Mantel bekleidet.
Gegen einen Baum gerannt.
Ein Toter, ein Schwerverletzter.
LPD Frankfurt a. M., 5. Februar Ein Verkehrsunfall mit schweren Folgen ereignete sich in der Nacht zum Dienstag auf der Landstraße Frankfurt a. M.-Höchst—Bad Soden. Ein schwerer Personenkraftwagen geriet in voller Fahrt aus noch n4cht geklärter Ursache ins Schleudern und rannte p e gen ei n en B a u m. Der Wagen stürzte in den Groben und kam mit den Rädern nach oben zu liegen. Der Tank explodierte, und der Wagen verbrannte bis auf die Eisenteile voll- ständig. Der 24jährige Fahrer erlitt so schwere Verletzungen und Verbrennungen, daß er kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus starb. Dem Beifahrer gelang es, noch ehe der Wagen zu brennen begann, sich aus dem Fahrerhaus au befreien, doch hatte auch er einen Unterschenkelbruch sowie schwere Kopf- und sonstige Verletzungen erlitten.
anstaltung sind neben den ausgezeichneten Müttern und ihren Angehörigen auch alle Partei- und Volksgenossen der beiden Ortsgruppen eingeladen.
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Die Versorgung im Mein-Main-Gebiei.
E i e r w i r t f ch a f t. Die auf den Abschnitt , und b aufgerufenen Eier werden zur Zeit ausgo geben.
Gartenbauwirtfchaft. In der Berichts, woche ging ein Zug spanischer Apfelsinen ein, der schlüsselmäßig verteilt wurde. Außerdem wurde b:t Verteilung von Aepfeln auf Karten durchgeführ. Durch Frostwetter konnten die vorgesehenen $ti- schickungen in andere Gebiete nur teilweise erfo • gen, so daß auch Aepfel in Kleinstädten und air dem flachen Land abgegeben werden konnten. Dir Neueingange an Kopfkohl waren unbedeutend, dar Angebot wurde durch Auslagerung von Kohl em moglicht. An ausländischen Gemüsen waren itc sicnischer Spinat und Fenchel sowie Chicoree ar geboten.
Getreide» und FuttermittelwirS-
Wenn Mtv. gewinnen will, muß er eine starke Einheit stellen, denn Großen-Buseck hat in letzter Zeit recht gute Leistungen gezeigt. SpD. 1900 ist spielfrei, weil Klein-Linden auf Spiel und Punkte verzichtet hat. — Die zweite Garnitur des Mtv. wird Holzheim sicherlich entsprechend zusetzen und den Sieg gewiß erst nach Kampf abgeben.
NSRL. fördert FrühjahrSwaldläufe der HI.
Der Reichssportführer von Tschammer und Osten hat alle Amtsträger des NSRL. aufgerufen, der Hitler-Jugend bei der Durchführung der Frühjahrswaldläufe zu helfen, um diese Reichsveranstal- tung zu einem großen Erfolg für den deutschen Iugendsport werden zu lassen. Diese Geländeläufe werden im Frühjahr im ganzen Reich einheitlich vorn 15. März bis 15. April ausgetragen. Jeder deutsche Junge und jedes deutsche Mädel soll sich nach Möglichkeit daran beteiligen. „Es ist unsere schönste Aufgabe", so heißt es in dem Aufrüf des Reichssportführers, „die deutsche Jugend in ihrem Leistungsstreben weitgehend zu unterstützen, um so gemeinsam mit ihr an der Erfüllung der verantwortungsvollen Aufgabe, die Schaffung eines Volkes in Leibesübungen, zu arbeiten".
FWD. Frankfurt a. M., 6. Febr. Dor mehr als 1000 Mitgliedern der Wirtschaftskammer Hessen sprach der Leiter der Wirtschaftskammer, Professor Dr. L ü e r, über die Aufgaben der rhem-mainischen Wirtschaft. Schon jetzt, so sagte er, erst recht aber nach dem siegreichen Ende des Krieges, werden alle Westgebiete, nicht nur Elsaß, Lothringen, Luxemburg, sondern auch Holland, Belgien und Frankreich, sich in ihrer wirtschaftlichen Arbeit in ganz anderem Umfange als früher nach Osten, d. h. nach Deutschland orientieren müssen. Diese Grundtatsache werde sich in tausenden Einzelheiten genau so ausdrücken, wie es etwa der Wegfall von innerdeutschen Wirtschaftsschranken im vorigen Jahrhundert getan hat. Speualerzeugnisse werden hüben und drüben den Markt des ganzen Raumes geöffnet finden. Ein wesentlicher Teil der Neuorientierung wird in der Modernisierung und Rationalisierung der wirtschaftlichen Anlagen bestehen..
Die Verlagerung von Aufträgen durch deutsche Firmen hat auch für das Rhein-Main-Gebiet eine
Nordische Kombination: 1. und Weltmeister: Gustl Berauer (Deutschland) 431,8 Punkte; 2 Salonen (Finnland) 414,8 P.; 3. Gstrein (Deutschland) 406,2 P.; 4. Kaplas (Finnland) 392,4 P.» 5. Murama (Finnland) 391,6 P.; 6. Selangcr (Schweden) 391,5 P.; 7. Da Col (Italien) 390,6 P.; 8. Lahr (Deutschland) 389,3 P.; 9. Fux (Schweiz) 388,7 P.; 10. Nikunen (Finnland) 387,6 P.; 11. H. Lantschner (Deutschland) 385,3 P.; 12. Burk (Deutschland) 384,3 P.; 13. Simon (Deutschland) 376,9 P.; 14. Möhlin (Schweden) 371,6 P.; 15. Tassotti (Italien) 366,3 P.; 16. Mosele (Italien) 357,9 P.; 17. Lindström (Schweden) 357,6 P.; 18. Klotz (Schweiz) 357,2 P.; 19. Russi (Schweiz) 345,8 P.; 20. Cella (Italien) 343,5 P.; 21. Solda (Italien) 342,4 P.; 22. Nemeszeghy (Slowakei) 313 Punkte.
Kombinationsspringen: Die Sprungweiten der Deutschen: Berauer 56,5 4- 57 Meter; Gstrein 57 4- 58,5 Meter; Lahr 61 + 64 Meter; Lantschner 61 4- 60 Meter; Burk 58 4- 59 Meter; Simon 51 4- 56 Meter.
Fülle von Möglichkeiten eröffnet. Eine sehr lebhafte Zusammenarbeit ergab sich vor allem im mittleren Bereich der Halbfertigfabrikate. Das Rhein-Main-Gebiet hat auch ganz spezielle Funk- tionen zu erfüllen, hervorgehend aus seiner geographischen Lage, gerade diese Leistung wird sich wesentlich erst im Frieden entwickeln können. Irn Ausbau des Rheinverkehrs sind die rhein-rnainischen Industrie- und Großhandelsfirmen interessiert. Die Vollendung des Rhein-Main-Donau-Kanals gewinnt durch Einbeziehung des Rheinmündungsverkehrs in den deutschen Verkehrsraum gesteigerte Bedeutung, wobei das Rhein-Main-Gebiet in seiner Mittelstellung alles zu tun haben wird, um diesem erleich- terten, breiteren Verkehrsstrom gerecht zu werden. Aehnlich liegen die Dinge in der Ost-Westrichtung, in der die lothringische Pforte als natürlicher Zugangsweg wieder in ihr natürliches Recht eingesetzt wird. Der Frankfurter Raum wird neben Köln und Straßburg gleichwertige Funktionen als eines der drei größten Einbruchstore erhalten. Stark be-
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Lager befindlichen Brotgetreide herangezogen wei- den. Als Schaffutter konnten laufend Heu, Str») und Trockenschnitzel zur Verfügung gestellt werd?»
K a r t o f f e l w i r t s ch a f t. Die Versorguna Kleinhandels und der Bevölkerung mit Speisekor- toffeln war in der Berichtswoche gut. Der Bedo4 wurde aus den Lagern des Handels entnommen, da Umleitungen nicht vorgenommen werden konnten.
D i e h w i r t f ch a f t. Die Voranmeldungen marrt gegenüber dem Bedarf in allen Diehgattungen M- ßer. Zuschüsse erwiesen sich weder auf den gärten, noch auf den Derteilungsstellen als nottvend>. Dom Frankfurter Markt konnten 500 Schwei'-r und 1000 Kälber zur Konservenverarbeitung hr- ausgenommen werden. Die Fleischgualitäten fin? überall als befriedigend zu bezeichnen. In Fran:> furt ist mit Schweineangeboten zu rechnen, die de" Bedarf übersteigen werden; auch Rinder werd^
Dellmeister Lhleronl in Schußfahrt.
Den herrlichen deutschen Siegen bei den Ski- Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo wurde am Donnerstaa ein weiterer angereiht, denn in der Kombination Langlauf/Sprunglauf verteidigte der Sudentendeutsche Gustl Berauer den schon 1939 in Zakopane erkämpften Weltmeistertitel erfolgreich. Da auch die übrigen deutschen „Kombinierten" sich glänzend plazierten, wurde die deutsche Vormachtstellung auf diesem Gebiet erneut erhärtet. Berauer, der sich mit seinem neunten Platz unter den Langlauf-Spezialisten an die Spitze der Kombinations-Wertung gesetzt hatte, sicherte sich die Weltmeisterschaft durch zwei prächtige Sprünge von 56,5 und 57 Meter und mit einer Gesamtnote von 431,8. Auf den zweiten Rang in der Kombination kam der Finne Salonen mit Note 414,8, den dritten Platz nimmt mit Josef Gstrein (406,2), wiederum ein Deutscher, ein. Die Rangfolge der übrigen deutschen Teilnehmer lautet: 8. Lahr, Note 389,3; 11. Lantschner, Note 385,3; 12 Burk, Note 384,3; 13. Simon, Note 376,95. Bester Kombinationsspringer war der bekannte Schwede Sei- a n g e r mit Sprüngen von 63 und 67 Meter.
Beratung für Zentralheizungsbesiher.
Die Deutsche Arbeitsfront hat für die Zentralheizungsbesitzer bzw. deren Bedienungspersonal wöchentlich eine Beratungsstunde im Haus der DAF., Gießen, Schanzenstraße 18, 1. Stock, Zim- wer 16, eingerichtet Die Beratung findet jeweils mittwochs von 18 bis 19 Uhr, erstmals am 12.2., statt. Ratsuchende, die einen Lehrgang „Heize richtig" nicht besucht haben, können nicht beraten werden, sondern müssen zunächst einen Lehrgang „Heize richtig" besuchen. Die für die Beratung in Frage kommenden Volksgenossen können sich also in Angelegenheiten der Brennstoffersparnis, Heizungs- technik und bei Auftreten sonstiger Mängel vertrauensvoll an den Kreisberater für Zentralhei- zungsangelegenheiten wenden. 625v
©er kälteste Monat seit 110 Jahren
Zu unserer Betrachtung über „Strenge und milde Winter" im Gießener Anzeiger Nr. 29 vom Dienstag, 4. Februar, wird uns von einem Bezieher unseres Blattes folgendes geschrieben:
„Es ist wohl möglich, daß der vorjährige Winter als Winter im ganzen (drei Monate) kein Rekordwinter war, ohne Zweifel aber war es der Januar 1940. Auf eine Anfrage im Februar vorigen Jahres beim Physikalischen Institut in Frankfurt am Main, wo schon länger denn hundert Jahre exakte Aufzeichnungen stattfinden, erhielt ich von dem Leiter des Instituts die Auskunft, daß der Januar 1940 der kälteste Monat feit HO Jahren war. Wohlgemerkt in Frankfurt a. M das eine Normaldurchschnittstemperatur für Januar mit 4- 0,7 Grad aufweist, die damalige Januar-Temperatur aber betrug — 8,1 Grad, das entspricht dem Normalklima von Leningrad. Die tiefste Januar- temperatur 1940 wurde am 18 /19. Januar 1940 in Frankfurt a M. mit —23,8 Grad festgestellt. Wir hatten also im wörtlichen Sinne „russischen" Winter.
teiligt an den Aufbauaufgaben im Westen ist dar Handwerk. Zur Zeit dürsten etwa 2,5 laufen) hessische Handwerker dort eingesetzt sein. Dabei haben sich die Arbeitsgemeinschaften vorzüglich bt. währt. Das hessische Handwerk werde auch künfch dem neuen Gau Westmark bei der Durchführunj seiner vielgestaltigen Aufgaben jede Hilfe leisten Der Einsatz im Elsaß wurde bisher ausschließli^ badischen Firmen vorbehalten. Hinsichtlich der Au. . tragsverlagerung scheint das besetzte Frankreich jur Zeit am aufnahmewilligsten, die Verhältnisse ti Holland liegen am schwierigsten. Belaien ist i$ der Durchführung der Aufträge außerordentlich tat. kräftig.
Das wehrwirtschaftliche Ziel sei zu allen Zellen des Krieges erreicht worden. Trotz allem dürfe aber nicht darüber hinweggesehen werden, daß wir n den kommenden Monaten vor einer ganz große, neuen Belastungsprobe stehen. Von Monat zu Mc- nat hat sich das Problem des Arbeitseii,. s a tz e s gegenüber den Rohstofffragen und gegen- über den Fragen der Kapazitäten in den Vord?'. gründ geschoben. Es geht nicht mehr darum, n-r unterzubringende Aufträge Kapazitäten zu suchen, sondern umgekehrt darum, den vorhandenen !'> stungsfähigen und eingespielten Betriebsstätten m allen Seiten her die Menschen zuzubringen, die '- brauchen. Das Grundgefüge unserer Wirtschaft, aber auch das Gleichgewicht und die Sicherheit aller ein zelnen deutschen Haushalte hänge davon ab, bij die Preise gehalten werden. Das Wort de; Führers: „Wenn der Soldat an der Front kämpß soll niemand am Kriege verdienen", kann nicht er- füllt werden, wenn die Wirtschaft sich daraus be» schränkt, geltende Bestimmungen zu beachten un) im übrigen Gewinne mitnimmt, wie sie sich etto, aus der Kostendegression bei wachsendem Auftrag* volumen und wachsender Einspielung des Apparat; von selbst ergeben. Für den Erfolg der fünftiaei noch größeren Anstrengungen, die wir Dorausfebet müssen, haben wir an alle Stellen der Partei, de; Staates und der Wehrmacht nur die eine Bitte z,
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Landwirtschaft wird durch ungünstiges Wetter k ,ben|0 , -------------— -- ■“M
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