Einzelbild herunterladen

a Samstag, 6. / Sonntag. 7. September

Annahme von Anzeigen

für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr des Vormittags

Ameigen-Preiie:

Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm Hei 22 mm Zeilenbrerte, Tertteil 50 Rvi. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengemtaffel 8 Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr

(91. Jahrgang Nr. 2(2 Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags

Beilagen:

Gießener Familienblätter Heimat unRild DieScholle

Bezugspreis:

Monatlich.......RM1.80

LustellgeoWr... ,, -L5 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Ferusvreckanschlnh 2251 Drahtanschrift:,,Anzeiger' Postscheck 11686 Frantt^M.

Gietzener Anzeiger

«.^^General-Anzeiger für Gberhesjen

Lachtaer Sümpfe

''Oranienbaum

Peterho\

shdKronstadt

\\Vre\vW^v\e^-

_ KoVüewx

Sw

Oie andere Seite

In krassem Gegensatz zu der Zurückhaltung, die

diese köstliche Spezialität des Landes heranreift f^nQI ^Yer Achsenmächte am zweiten In der Ferne tauchen die Turme Rouens auf. ^u^stage der britischen Kriegserklärung an Ein Hafen, der m normalen Zeiten die Bersor- Deutschland in der gelassenen Gewißheit auferlegt gung von Paris bewältigte Eme bemahe ita- ^bem daß die Tatender deutschen Wehrmacht eine lienisch anmutende Stadt zwischen weißen Felsen » Sprache sprechen, als es noch so über­und grünen Hügeln, mit bunten Warben, sehr Reden zu tun vermöchten, hat man m

vielen Blumen, uralten winkeligen Gassen, histo- ^"9 * Drovaaandaapparat mobil ge-

DieEinschließungLeningradsschreitetfort

ein

Der Raum um Petersburg

tiefsten Winkel des Finnischen Meerbusens

Erfolgreicher Kampf an allen Teilen der Ostfront

Der Wehrmachtbericht.

DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 5. Sept Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der O st f r o n t erfolgreiche Kampfhandlungen. Die Einschließung Leningrads schreitet fort. Die Stadt selbst liegt bereits unter dem Feuer schwerer deutscher Artillerie. E st l a n d ist vom

vados", die hier gebraut werden. Sogar den guten Duft des Camembert glaubt man zu schmecken, wenn man an den Bauernhöfen vorbeifährt, wo

(Schluß.)

Von Lille nach Paris

Feinde gesäubert.

Im Seegebiet um England versenkten Kampf­flugzeuge in der vergangenen Nacht ein Vorposten­boot und einen Frachter von 3000 VRT. und trafen weiteres Handelsschiff schwer. Weitere Nacht-

schen zu tun hatte.

Bald hinter Beauvais beginnt die Norman- d i e. Auf den Wiesen mehren sich die Kühe, die Luft läßt die Küste erahnen, die Apfelbäume mer» .. den zu Wäldern, erinnern anCidre" undCal- es erreicht. Wrr sind tn Pans.

Im tiefsten Winkel des finnischen M-eervuiens hat Peter der Große vor 250 Jahren die nach ihm benannte neue Hauptstadt des russischen Reiches gegründet, die bis zum Jahre 1917 Hauptstadt des

laufen hatten. , , ....

Nicht völkerrechtlich, aber prakttsch haben sich im Nordwesten die Grenzen verschoben. Denn die alte Landesgrenze zwischen Belgien und Frankreich ist heute im wesentlichen nur noch für die Schleichhändler von Bedeutung. Der an diesem Gewerbe Uninteressierte hat es nicht fchwer^^von Brüssel nach Lille zu gelangen, welch beide Städte gleichermaßen zum Bereich des Militarbefehls- habers in Belgien und Nordfrankrelch gehören. Schwieriger dagegen ist die Ueberquerung der von Amiens über Peronne nach Chaumont verlaufen­den militärischen N o r d - O st l i n i e. Um sie zu kreuzen, bedarf es des orangefarbenen Pafster- scheines, der heute zu einemSesam offne dich geworden ist und zu dessen Erlangung lange Men­schenschlangen in der Rue Galifet in Pans und der Rue de la Loi in Brüssel geduldig harren

Auf dem Wege, der von dem Dretterhaus m dem die Soldaten die Passanten der Rord-Ostlime kontrollieren, zur Stadt führt, schwankt ein hoher Erntewagen. Auffälliger als er selbst, ist hcerorts die Sprache derer, die ihn begleiten. Denn diese Begleiter, welche sich aus harten Kehllauten be­stehende Worte durch das Knarren der Wagen- rüder zuwerfen, find Fl amt n. WM send anderen Landsleuten haben sie eines Tages ihr Bündel geschultert und sich auf einem der bel­gischen Bahnhöfe zusammengedrangt, von wo aus die Transporte der Arbeit suchenden Arbeiter ms Ausland geleitet werden. Mehr als 200 000 sol­cher belgischer Arbeiter, denen ihr landwirtschaft- armes und stets auf den Import angewiesenes Land kein Brot mehr geben kann, sind schonad) Deutschland gegangen. Eme wachsende An zahl begibt sich jetzt auch hierher nach Noro- f r a n k r e i ch , wo sie zumeist in der Landwirtschaft

Auf den Schlachtfeldern von gestern

Von unserem Dr.P.-Korrespondenten.

hunderte, ist ausgelöscht. Mächtiger als vor dem Kriege ragen die gewaltigen gotischen Kirchen in das Land, von allen Seiten der Sicht freigegeben. Steinerne Zeiten der Ewigkeit. Unten, neben dem aufgeräumten Steingeröll, wo noch Waschkessel, Gasherde und verrostete Heizkörper an das Gestern erinnern, gibt es Verkaufsstände in offenen Holz- baracken. Sie halten Haushaltgeschirr, Töpfe, Gläser und Bügeleisen, auch Apothekerwaren feil und in einer der Baracken werden sogar die Zähne repariert. Mer es gibt auch noch richtige, stehen- gebliebene Antiquitätengeschäfte mit Louis XV.- Möbeln und Sövres-Porzellan, getriebenem alten Silber und Wedgewood-Tassen. Die Menschen, die heute zum Teil hier noch in Baracken Hausen, holen ich gern aus diesen Antiquitätengeschäften dieses oder jenes Stück, auch wenn es nichtaus der Zeit" ist.

Sicherlich, der Krieg war hart in diesem Gebiet, aber nun ist er vorbei. Doch, wenn man sich still grämt um das, was vernichtet wurde, so laut ist die Verbitterung gegen die Englän­der, die des nachts wahllos ihre Bomben hier abwerfen.Die Deutschen waren unsere Feinde. Unsere damalige Reaierung hat das Verbrechen be­gangen, ihnen den Krieg zu erklären. Wir mußten die Folgen tragen. Aber wenn heute unsere ehe­maligen Verbündeten uns hier überfallen und das zerstören, was uns noch geblieben ist, so werden sie damit einen Haß erzeugen, der niemals ver­gessen wird", so sagte uns jemand in Amiens, der zuächst gar nicht wußte, daß er es mit Deut-

zwei Flugzeuge und 2000 Gefangene. Aus den Aus­sagen der Gefangenen ist zu entnehmen, daß die sowjetischen Verbände schwere blutige Verluste ge­habt haben.

Die Kämpfe im mittleren Abschnitt der deutschen Ostfront gestalten sich.für die deutschen Truppen in den letzten Tagen sehr erfolgreich. Vom 25. August bis 4. September wurden allein im Angriffsabschnitt zweier Korps über 3 0 0 0 0 Gefangene gemacht und 160 Panzer­kampfwagen der Sowjets erbeutet oder ver­nichtet. Außerdem verloren die Bolschewisten in diesem Raum mehrere hundert Kraftfährzeuge, über 200 Geschütze, sowie zahlreiches Kriegsmate­rial aller Art.

^Trost oder bester gesagt wegen seiner Zerstörun- aen hat der Krieg in Nordfrankrelch auch eme Wiederauferstehung gebracht: es ist die Wted er- h°üte° wieder" ^gr°ß"»nd einstiw dastehen' wie

AP»- verwunden.

Langsam lichtet sich die schwere Dunkelheit der , Nacht, die auf L i l l e -gelastet hat. Durch die rie= < sigen Scheiben des Kaffeehauses läßt sich schon die , abgestufte, im gotischen Spitzwinkel ausgehende Fassade des mittelalterlichen Hauses erkennen, das die größte nordfranzösische Zeitung dasGrand Echo de Lille" beherbergt. Das Haus beherrscht den Marktplatz. Es stammt aus einer Zeit, da der Einfluß des mächtigen Flanderns bis hierher ging und derGroote Markt" ebenso der Mittelpunkt des damaligenRijsel" war wie er es heute als Grande Place" in der nunmehr Lille geheißenen Stadt ist. Zwischen den Besen und Scheuereimern, den noch zu hohen Türmen auf den Marmor­tischchen aufgebauten Stühlen, prüft der hemds­ärmelige Kellner an der Theke in kleinen Schlucken, ob die Inhalte der Armagnac-, fine de Cham­pagne-, und Calvadosflasche noch von der gleichen Qualität sind, wie am vorherigen Abend. Bester Beweis, daß wir das prohibittonische Belgien ver­lassen haben und im alkoholfreudigen Frank­reich gelandet sind.

Nicht wenigerfranzösisch" als das Flaschen- kaleidoskop hinter der Theke sind die pompösen Gaskronen, die von der stuckverzierten Decke herab­hängen. Phantastische Gebilde, die mit der sich ver­vollständigenden Technik für elektrisches Licht um­gebaut wurden und sich nun zusammen mit den Marmorsäulen und den riesigen Topfpflanzen in den vergoldeten Spiegeln fpiegeln, dje sich die Wände entlangziehen. Auf dem jetzt verlassenen Musikpodium tobt abends eine Musikantengruppe, wechselt in ihrem Programm zwischen Wiener Walzern, dem SoldatenliedErika" undparlez moi damour". Doch der Höhepunkt in diesem dicht von Soldaten besetzten Wartesaal 1. Klasse ist es sicher, wenn der aus Boulogne stammende Prim­geiger sich an das vergoldete Gitter der Brüstung lehnt und so vorttefflich jodelt, wie es kaum ein Bewohner der bayerischen Berge besser vermaa.

Während am Abend zuvor die Einwohnerschaft von Lille nur durch die Weiblichkeit vertteten war, sieht man jetzt im Morgengrauen, wo die abge­schabten Lederkanapees mehr ins Auge fallen, als das Gold an den Spiegeln, auch männliche Zwi- listen. Sie trinken dencafe nationale", ein ziem­lich trübes Gemisch aus französischer Gerste und belgischer Zichorie, dem angeblich, im Geschmack sich allerdings nicht verdrängende Zusatzechten Kaffees beigefügt sein soll. Bei diesem heutigen Nationalgetränk berechnen die früheren Gaste au kleinem Zettel die Erträgnisse des gestrigen und die Erwartungen des heutigen Tages. Denn das geschäftige, lärmende Lille war stets eine Un­ternehmer-Stadt, das Geschäftszentrum des französischen Nordens und wegen der nahen belgischen Zollgrenze nicht zuletzt auch eme Schmugglerzentrale. Dort bei Roubaix und Tour- coing läuft alles ineinander über. Landschaft, Archi­tektur, Menschen und Sprache sind hüben und drüben so sehr die gleichen, daß man nur schlecht auseinanderhalten kann, wo denn nun eigentlich Frankreich aufhört und Belgien anfangt. Nur die auffallend eleganten Cafes, die an der fönst mit dürftigen Bauten besiedelten Grenzstraße errichtet sind, deuten an, daß in ihren verschwiegenen Rau­men bei Pernod und Mandarin schon manches gute Ding gedreht" wurde. Auch die Engländer, die im Winter 1939/40 hier ihr Gastspiel gaben, begriffen bald die Vorzüge des Geländes und in regelmäßigen Abständen trafen sich Tommys in Belgien tue sich aus Versehen" vom Krieg in den Frieden ver-

Eine deutsche Panzerdivision, die seit dem Be- I ginn des Feldzuges im Osten ununterbrochen im Kampf steht, stieß am 2. September im mittleren Frontabschnitt auf eine bolschewistische Panzerdivi­sion. In zwettägigern harten Kampf wurde der I Sowjetverband, der neu in den Kampf geführt worden war, zersprengt und zerschlagen, 172 sowjetische Panzerkampfwagen, darunter 18 schwerste, vernichtet. Am 4. 9. griffen stärkere sow- Anlagen, und der Kriegshafen K r o n st a d t auf der sttische Panzerkräfte die deutschen Stellungen an. Insel Kotlin erhielt einen weiteren Ausbau. An ged- gm konzentrischen Feuer der Infanterie und Pcm- lich zum Schutze Petersburgs rückte das Sowjet- zerabwehrwaffen brachen jedoch alle Angriffsver- regime nach dem finnischen Winterkrieg im Mos- fU($e unter überaus schweren Verlusten zusammen, fauer Diktat die Grenze von der karelischen Enge Don den 63 angreifenden Panzerkampfwagen blieben bis über das heute zurückeroberte W i b o r g nord- ß2 zerschossen vor den deutschen Stellungen liegen, westwärts vor. Gleichzeitig suchte Moskau bie Ein- $jn deutsches Armeekorps erzielte einen großen fuhrt in den Finnischen Meerbusen durch militärische Geländegewinn, brachte 17 384 Gefangene eiy und Besetzung der beiden flankierenden Stellungen von vernichtete 121 Panzerkampfwagen, 13 Panzerspäh- Hangö und Baltisch Port zu schützen, fieute roageiL 193 Geschütze, 517 Kraftfahrzeuge und 200 liegt Hangö im Feuer finnischer Geschütze, Baltisch- L^ere Fahrzeuge.

port ist in deutschen Händen, und um die Kron- gn fcer zweiten Augusthälfte versuchten die Bol­städter Bucht schließt sich die Zange der vorgehen- schewisten unter Einsatz starker Panzerkräfte und den verbündeten Truppen immer enger. zahlreicher schwerer Waffen einen Brückenkopf

(Karte Scherl-Bilderdienst-M.) am unteren Dnjepr zu halten. Ein deutsches

----- Panzerkorps umschloß die sowjetischen Kräfte und

drängte sie in dreitägigem heißen Ringen auf klein- X st em Raum am Fluß zusammen. Während der un« unterbrochenen draufgängerischen Angriffe der beut» * schen Truppen hatten die Sowjets außerordentlich ?H8SSSWMSZ WWWGWZWS- wagen, sieben Panzerspähwagen, zwanzig Geschütze,! etwa 650 Gefangene em.

Berlin, 5. September. (DND.) Nach siarten und erfolgreichen Kämpfen wurden im No r d ab­schnitt der deutschen Ostfront die Bolschewisten von den deutschen Truppen a u s i 1 r e n Ste l- lunqen geworfen. Im Verlauf dieser Kampfe wurden 1160 Gefangene gemacht. Am 4. September gelang es einem deutschen Armeekorps, sowie- tische Nachhuten vernichtend zu schlagen, zahl­reiche Straßensperrungen, Verminungen und Spren-

Zaristischen Rußland war. Dementsprecheno ist die > Stadt im Gegensatz zu Moskau in ihren Anlagen und ihren Bauten im wesentlichen modern ihre Repräsentationsgebäude stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, darunter das Winterpalais uno bas Sommerpalais des Zaren und die Eremitage mit einer berühmten Bildergalerie. Unter dem Sowjetregime ist Petersburg, das m Leningrad umgetauft wurde, allmählich verfallen und verwahr­lost so daß von seinem früheren Glanz nicht viel mehr übriggebli^ben ist. Dafür wurde Petersburg Sitz vieler wichtiger Industrien und militärischer

uieien Blumen, uiuucn v-i i Qnnbon den ganzen Propagandaapparat mobil ge-

rischen Prachtbauten und hochragenden K-rchen um be^n eigenen Volke und der Welt Kriegs-

Außer der berühmten Kathedrale gibt es läge und Krieqsaussichten in einem Licht darzu- die Kirche St. Ouan, zartes Spitzenfiligran in herrschenden Plutokratenkaste

Stein, leicht und graziös wie em Mozartmenuett V Qroecfc zuträglich zu sein schien. Daß dabei Die Zerstörungen des Krieges beschranken fid) auf 9ni2tdreL a'mJ P^tze wären,

die Umgebung der Kathedrale, die diesmal ihre felbft in London begriffen. So bewegten

Existenz dem lchnellen E.ngr-N°n ^ 731=^6.,. iQtebi^e!fet1ebtlt ^Vtmeben. bi= an diesem Tage

deutschen Truppen zu verdanken hat, die den wurden ebenso wie die Interviews be-

Brandherd löschten. Dort wo fetzt die Trümmer gehalten muroen eoen

aus weißemPierre de france ^8«".R?*:0" tig Lofierten Dptimi5mu5S Wenn auch

mit einer dicken Patina belegten Mauern der Ka- e ftxrL werdende Kraft der

W »»« !>-<- ef.u..J;«f; Ä

schlieken^^ ^"r ÄT betrachten" dLtsche I ftrtigwarkn und liebel den Llick Soldaten die Auslagen eines Andenkenladens, in die Zukunft richteten, von der man dem britischen Möglich daß ihre Großväter in 1871 hier ebenso Volk die große Wende dieses Krieges versprechen boDorftanben, benn die Auslage hat sich seither möchte. Aberauch diese.^u^ sicherlich nicht geändert. Ein wenig später bricht Wenn und Aber, so daß die Antwort auf die Frage die Sonne zum letztenmal durch die Wolken undWie stehen wir da? die Churchills "euer Jnfor- vergoldet glötzlich eine Gralsburg aus Marzipan, matlonsmimster als Chef des amtlichen Propa- Kein Zweifel, die Sacre-Coeur ist in Sicht.Gott gandaapparates feinen Organen als Thema für sei Dank", sagt die Nadel, die den Benzinvorrat ihre Reden am Jahrestage des Änegsbcgmnc5 ge- anzeigt.Opfert das letzte Literchen." Und schon ist stellt hatte, trotz mancher lauten Agltatlonsphra e, l^prreickit. Wir sind in 'Baris. die der eme oder andere Festredner seinem Publ -

kurn schuldig zu sein glaubte, doch recht gedampft und wenig überzeugend klang.

» So sagte der Chef des Empire-Generalstabs, Ge- . neral Dill, in feinem Tagesbefehl an die britische Wehrmacht:Wir haben Tage der Niederlage und

anqrifftf der Luftwaffe richteten sich gegen Hafen- Tage triumphierender Erfolge erlebt." Letztere wer- anlaqen an der schottischen und englischen Ostküste. den wohl selbst kritischere Engländer mit der Lupe

Di. .** «'XS"»* X -

». KlU.» «2SST&KÄÄ Ä:

Bei Tiefangriffen deutscher Kampfflugzeuge auf roegcn> jn Flandern oder Griechenland, überall muß- feindliche Schiffe im Golf von Suez in der j ^n sie nach schweren Verlusten fluchtartig das Feld Nacht zum 4. September wurde ein Handelsschiff räumen. So wird es für alle Engländer, die die von 8300 BRT. versenkt und ein zweiter großer Tage von Dünkirchen noch nicht vergessen haben, Frachter in Brand geworfen. als die traurigen Reste des britischen Expeditions-

Hi>rfnrhP riniaer sowietilcker Fluazeuge, in der korps, noch bas Grauen der Flandernschlacht und r« im Mn amu- der Flucht über den Kanal im Gesicht, völlig er-

leh en Nacht Norddeutschland und Berlin anzu- l » abgerissen an der britischen Südküste 1 greifen, blieben wirkungslos. Flakartillerie schoß |an^e^en# nur schwer begreiflich gewesen sein, als - einen Bomber ab. General Dill in feinem Tagesbefehl behauptete, er

I blickemit Stolz" auf die Vergangenheit. Viel- -a , I leicht ist es der Stolz auf den billigen Ruhm, den

britische Truppen erwarben, als sie mit über- ! I roäüigenber Ueberrnacht an Zahl und Kriegsgerät

I in die Cyrenaika einbrachen. Freilich mußte auch dieser großangelegte Feldzug, auf den die Briten