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Kriegsblinden-Tagung in Gießen.

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** Silberne Hochzeit. Die Eheleute Fried- rich Henn und Frau Marie, geb.Käs, 2lm Kugel­berg 48 wohnhaft, begehen am morgigen Mittwoch, 7. Mai, das Fest der Silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.

** Zur Richtigstellung. In unserem ge­strigen Bericht über den 2lppell der Kriegerkamerad­schaft 1874 Gießen muß es im 2. Absatz richtig heißen, daß die Ueberführung der Kameradschaften ehern. Hess. Leibdragoner Nr. 23, der 222er und der 168er (nicht 116er) in die Kriegerkameradschaft 1874 vorgenommen wurde, ferner die Kameradschaft ehern. 118er (nicht 168er) sich zur Angliederung bereit erklärt hat. . v

**StädtischeBücherei. Im April sind 1998 Bände ausgeliehen worden. Von diesen Bänden kamen auf: Zeitschriften 18, Gedichte und Dramen 25, Erzählende Literatur 1159, Jugendschriften 359, Länder- und Völkerkunde 116, Kulturgeschichte 1, Geschichte und Biographien 169, Naturwissenschaft und Technologie 77, Heer- und Seewesen 27, Haus­und Landwirtschaft 4, Religion und Philosophie 5, Staatswissenschaft 29, Sport 3, Außerdeutsche Lite­ratur in den Originalsprachen 6 Bände.

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Die Nachprüfung der Herstellungskosten für die | Einheits- und Lustschutz-Handspritzen hat ergeben, daß die Ab-Werk-Preise und die Verbraucherpreise um je zwei Reichsmark gesenkt werden können. Um den Luftschutzgemeinschaften die Beschaffung weiterer Luftschutzhandspritzen zu ermäßigten Prei­sen zu erleichtern, ist angeordnet worden, daß beim Verkauf der von der Reichsanstalt der Luftwaffe für Luftschutz zum Vertrieb genehmigtenEinheits- Luftschutz-Handspritzen" an Verbraucher höchstens fol­gende Preise berechnet werden dürfen: Bei Abnahme a) von 110 Einheits-Luftschutz-Handspritzen etnschl. 5 m Schlauch 16 RM., einschl. 2,5 m Schlauch 14,50 RM.: b) von mindestens 11 .Einheits-Luft fchutz-Handfpritzen einschl. 5 m Schlauch 15,50 RM., einscbl. 2,5 m Schlauch 14 RM. Die Anordnung ist imMitteilungsblatt des Reichskommissars für die Preisbildung" vom 28.4.1941 veröffentlicht.

* Assfeld, 5. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 181 Ferkel zum Ver­

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Sie wird am Samstag, dem 10. Mai, 19 Uhr, als 30. Vorstellung der Dienstagmiete nach­geholt. Der Intendanz ist es gelungen, für diesen Tag wie den vorausgehenden Freitag, den 9. Mai, die Sängerin Erna Keppler, Dres­den, für die Rolle der Anna zu verpflichten.

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Seit Jahren treffen sich von Zeit zu Zeit die Weltkriegs-Blinden unserer näheren und weiteren Umgebung, aus dem Vogelsberg, aus dem Wester­wald, aus Biedenkopf und Marburg, in unserer Stadt, um hier in kameradschaftlichem Belsammen- ein für ein paar Stunden seelische Erholung zu uchen und sich über ihre beruflichen und sozialen Angelegenheiten auszusprechen. Auch am vergange­nen Sonntag fand eine solche Tagung imFrank- urter Hof" in Gießen statt, die diesmal insofern ür die Teilnehmer von besonderer Bedeutung war als der bisherigeBund erblindeter Krieger E. V. aufgelöst und als Fachabteilung der großen Ge­meinschaft der NSKOB. eingegliedert worden ist.

In seiner Begrüßungsansprache konnte der lang- ährige Landes- und Bezirksobmann Pg. Kranz Friedberg) mit besonderer Freude den Kreisamts­leiter Pg G r a v e l i u s als Gast willkommen Hei­zen, der' anschließend die Grüße des Kreisleiters Pg. Backhaus und des NSKOV.-Gauobmanns SA.-Brigadeführer Dippel (Frankfurt) über­brachte. Sodann sprach Pg. Gravelius über die politische Lage, insbesondere ükAr die Ereignisse der letzten Wochen auf dem Balßcch und im Nahen Orient. Seine fesselnden Ausführungen fanden leb­haften Beifall.

Der großhessische Kriegsblindenfuhrer Pg. K r a n z unterrichtete dann die Versammlung über die see­lische, berufliche und soziale Fürsorge, die man den Kriegsblinden der jetzigen Feldzüge angedeihen laßt. Die Maßnahmen fußen nicht zuletzt auf dem, was sich die Weltkrieas-Blinden in zähem Kampf um ihr Dasein in vieljähriger Arbeit erringen mußten. Das gesamte deutsche Blindenwesen hat durch das

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Auftreten der Kriegsblinden vor nunmehr 25 Jahren einen gewaltigen Aufschwung genommen. Kannte man doch früher nur typische Blindenberufe, wie etwa den Bürsten- und Pinselmächer, den Korb-, den Stuhl- und Mattenfl-chter. Heute dagegen sind blinde Akademiker in leitenden Stellungen, Büro« angestellte, Verwaltungsbeamte und Industrie­arbeiter keine Seltenheit mehr. Ja, die Tendenz in der deutschen Blindenfürsorgearbeit geht in unserer Zeit überhaupt dahin, die alten Blindenberufe immer mehr durch die neu eroberten Tätigkeiten zu ersetzen. Es ist also augenscheinlich, daß für die jungen Kameraden des neuen Einsatzes keinerlei Schwierigkeiten mehr bestehen, sie nach erfolgter Umschulung in Berufen unterzubringen, die ihren Eigenschaften am besten entsprechen und in denen sie sich auch vom Standpunkt der Freude an der Arbeit aus wohlfühlen. Erfreulicherweise steht die geringe Zahl der Kriegsblinden aus den neuen Feldzugen in gar feinem Verhältnis zu der großen Zahl der Blinden aus den Jahren 1914/18.

Nachdem Pg. Kranz noch über organisatorische Fragen gesprochen hatte, dankte Pg. Gravelius unter dem Beifall der Versammelten dem bewährten Kriegsblindenführer Kranz für feine bisherige Ar­beit, wobei er ihm noch viele Jahre uneigennütziger Tätigkeit zum Wohle der alten und jungen Kame­raden wünschte. Eine freudig aufgenommene Führer- Ehrung schloß den geschäftlichen Teil der Tagung.

Die Kameraden blieben dann noch in froher Ge­meinschaft beisammen, in der u. 0. Reime des kriegs­blinden Heimatdichters Otto Müll (Gambach) vor- gelesen wurden.

Im Rasenkraftsport siegte Marburg knapp mit 573,5 Punkten vor DfB.-Reichsbahn Gießen mit 555 Punkten. .

Bei Marburg überragte Herrmann, der im Leicht­gewicht 204 Punkte schaffte. Gary war ganz außer Form und erreichte nur 143,5 Punkte. Dafür war der vielversprechende Balke gut in Form. In der Gießener Mannschaft zeigte Dr. Luh gutes Können und erzielte mit 15,25 m im Gewichtwerfen und 40,90 m im Hammerwerfen persönliche Bestleistun­gen. Im Steinstoßen war er natürlich unerreicht und erzielte 9,32 m. Funk und Klotz zeigten auch in dieser Uebungsart gute Durchschnittsleistungen. Noeller kann sich noch sehr verbessern.

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die Arbeitskarte nicht erforderlich, es fel denn, daß die gelegentliche Beschäftigung in gewisser Folge regelmäßig wiederkehrt.

Die Ausstellung einer Arbeitskarte hat der gesetz­liche Vertreter des Kindes oder der Unternehmer, der das Kind beschäftigen will, bei der Ortspoüzel- behörbe des Aufenthaltsortes des Kindes zu..bean­tragen. Der Antrag kann schriftlich oder mündlich gestellt werden. In ihm müssen Vor- und Zuname, Wohnort und Geburtsdatum des Kindes sowie Stelle, Art und Dauer der Beschäftigung angegeben fein. Die Ortspolizeibehörde füllt für den Antrag einen besonderen Vordruck aus und gibt den An­trag über Schulbehörde und Jugendamt dem Ge werbeaufsichtsamt weiter, das dann die erforder­liche Arbeitskarte unter Stellung besonderer Be­dingungen ausstellt, sofern es nicht die Ausstellung der Karte ablehnt. Bevor das Jugendamt den An­trag dem Gewerbeaufsichtsamt weitergibt, prüft es, ob der Gesundheitszustand des Kindes die be­absichtigte Beschäftigung zuläßt. Außerdem hat es die zuständige Dienststelle des Jugendfuhrers des Deutschen Reiches zu hören und deren Stellung­nahme dem Gewerbeaufsichtsamt mitzuteilen. Auf jeden Fall wird eine Arbeitskarte nur dann aus­gestellt wenn der seelische und körperliche Zustand des Kindes sowie die Art der Beschäftigung ferne Schädigung der Erziehung oder Gesundheit sowie keine sonstigen Nachteile erwarten lassen.

Ganz abgesehen von den genannten, bereits be­stehenden Gesetzen schützt der nationalsozialistische Staat auf breitester Basis die Jugend vor fegüchen Uebergriffen. Es würde hier zu weit führen, alle Einrichtungen aiftmzählen, die immer wieder einzig und allein dem Zweck dienen, die deutsche Jugend körperlich zu ertüchtigen, zu stählen und zu for­dern. Es kann jedoch, wenn man einmal eine Bilanz ziehen will, gesagt werden, daß unser Dolf eine solche Haltung besitzt, die einen Mißbrauch Jugendlicher zu Zwecken unzulässiger Arbeit nicht Vorkommen läßt.

schäftigt werden dürfen.

Eine Beschäftigung kommt nur in Frage für Kinder über 12 Jahre, wenn sie zu leichten Arbei­ten im Handelsgewerbe, zum Austragen von Waren, zu anderen Botengängen oder zu Handreichungen beim Sport herangezogen werden sollen. Die Ar- beüszeit darf nur in der Zeit zwischen acht und neunzehn Uhr liegen. Während der Schulzeit därf ein Kind vor dem Vormittagsunterricht nicht be­schäftigt werden. Nach dem Vormittagsunterricht muß mindestens eine zweistündige und nach dem Nachmittagsunterricht eine mindestens einftunbige ununterbrochene arbeitsfreie Zeit liegen.

Während der Schulzeit darf die Beschäftigung nicht länger als zwei Stunden dauern. Während der Schulferien darf die Arbeitsdauer vier Stunden betragen. Wird das Kind während der Schulferien länger als drei Stunden beschäftigt, dann ist wah­rend der Arbeitszeit eine halbstündige Ruhepause zu gewähren; die halbstündige Ruhepause kann auch durch zwei Ruhepausen von je viertelstündiger Dauer ersetzt werden.

Während der Schulferien soll das Kind, wenn es regelmäßig beschäftigt wird, einen Urlaub von mindestens fünfzehn Werktagen erhalten. Diese arbeitsfreie Zeit soll nach Möglichkeit zusammen­hängend gewährt werden. Sie darf nicht in mehr als zwei Abschnitte zerlegt werden.

An Sonn- und Feiertagen ist eine Beschäftigung nur zulässig, wenn es sich um Handreichungen beim Sport handelt. Hierbei darf die Dauer der Ar­beitszeit vier Stunden betragen. Bei anderen Be- schäfttgungsarbeiten, z. B. bei Musikausfuhrungen Theatervorstellungen und Schaustellungen, bei denen Belange der Kunst ober Wissenschaft es erfordern, sowie bei Filmaufnahmen kann eine ausnahms­weise Beschäftigung der Kinder zugelassen werben.

Jeber, ber ein Kinb beschäftigen will, barf dies ' tun, wenn das Kind im Besitze einer Arbests-

Verhängnisvoller Sturz mit der Kaffeetaffe.

LPD. Alsfeld, 5. Mai. In dem Dorfe Im­michenhain rutschte die 15 Jahre alte Tochter des Gastwirts Kahl, als sie in der Küche eine Tasse Kaffee holen wollte, aus. Im Hinstürzen griff das Mädchen nach einem Halt und faßte da­bei unglücklicherweise den Griff eines mit kochen­dem Wasser auf dem Herd stehenden gefüllte Topfes, den sie herabriß. Durch bas kochende Wa fer verbrühte das Mädchen so schwer, daß es im Krankenhaus an den Folgen der Verbrühungen starb.

Beim Baumfällen schwer verletzt.

LPD. Wetzlar, 5. Mai. Der 65 Jahre alte Albert Volkmann aus Dorlar wurde beim Baumfällen im Dorlarer Gemeindewald von einem

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-- Steinbach, 3. Mai. Der Spar- und Kreditverein Steinbach hielt seine 29. or­dentliche Generalversammlung imHessischen Hof" ab Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Schneider­meister Heinrich Horn III., eröffnete die Versamm­lung in der üblichen Weise. Direktor Hch. H a a s VII. erstattete den Geschäftsbericht. Die Mitgliederzahl hat sich, trotz des Ausscheidens von 5 Mitgliedern durch den Tod, um 27 auf 305 erhöht. Die Spareinlagen haben sich um 142 000 RM. vermehrt, im Kleinspar- verkehr wurden 40 000 RM. eingelegt. Da im Kriege die Bautätigkeit fast völlig ruht, mußten die Kapi­talien überwiegend in Pfandbriefen und Reichs­anleihen angelegt werden. Die Bilanz wurde unver­ändert angenommen und dem Antrag über die Ge­winnverteilung zugestimmt. Es werden 5 v. H. Divi-

stürzenben Baum so heftig zu Boden geschlagen, daß er mit schweren Verletzungen in ernstem Zu­stand in bas hiesige Krankenhaus gebracht werden mußte. «...

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* Butzbach, 6. Mai. Auf bem heutigen Schweinemarkt waren 478 Ferkel äufgetrie» den. Es kosteten 6 Wochen alte Tiere 20 bis 22 RM:, 6 bis 8 Wochen alte 22 bis 26 RM., 8 bis 10 Wochen alte 26-bis 30 RM. das Stück. Der Handel war flott, der Markt wurde geräumt

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' ©rünberg, 4. Mai. Der Vorschuß­verein Grünberg veröffentlicht soeben seinen Geschäftsbericht für das Jahr 1940, fein 78. Ge­schäftsjahr. Die Entwicklung der Genossen­schaft ist im abgelaufenen Jahre wieder günstig ge­wesen. Der Umsatz auf beiden Seiten des Haupt­buches beträgt fast 14 Millionen RM. Die Bilanz­summe ist gegenüber dem Vorjahr um ruA 20 v. H. gestiegen und stellt sich auf 1292 745,62 RM. Die Zahlungsbereitschaft war während des ganzen Jahres sehr gut. Der Zufluß an Spargel­dern fand Anlage in Wertpapieren, die sich gegen­über bem Vorjahre um 255 701 RM. erhöhten. Die flüssigen Mittel betragen: Kassenbestand, Postscheck- unb Reichsbankguthaben 29186,93 RM., Wechsel- bestanb 8710,90 RM., Bankguthaben 88 260,28 RM., Wertpapierbestand 626 277,24 RM., insgesamt 752 435,35 RM. Diese Summe deckt die anvertrau­ten Gelder mit 71 v. H. Die Ausleihungen und das Wechfeldiskontgeschäft lagen in engen Grenzen, was als Zeichen der allgemeinen besseren wivt- schaftüchen Lage zu erklären ist. Die Kredite be­ziffern sich insgesamt auf 535 990,17 RM. D^e (Spareinlagen und Guthaben in laufender Rech­nung haben die Millionengrenze überschritten; sie betragen 1 054 664,34 RM., das ist gegenüber dem Vorjahre ein reiner Zugang von rund 215 000 RM. Das Eigenkapital beträgt 211319,61 RM. und setzt sich aus 86 523,55 RM. Geschäftsguthaben, 76 030 RM. Rücklagen und.48 766,06 RM. Haft­summenzuschlag zusammen. Die Gewinn- und Ver- lustrechnunq weist einen Ertrag von 55 447,82 RM. auf. Der Reingewinn beträgt 5 010,73 RM., der neben Zuweisungen an den Reservefonds eine Divi­dende von 5 v. H. (wie im Vorjahre) bringen Der Mitgliederstand beträgt Ende 1940 = gegenüber 450 am Ende des Vorjahres.

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kauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel

26 bis 30 RM., 8 bis 9 Wochen alte 30 bis 35 RM. roinnoeneuung dugejumnu. uj^u u m.

per Stück Der Handel war schleppend, es verblieb dende ausgezahlt und der Gewinnrest für bte -öe= geringer Üeberftanb. triebsrücklage verwendet. Dem Vorstand und Auf-1

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sichtsrat wurde Entlastung ertellt. Der nächste Punkt ber Tagesordnung brauste biß Wiederwahl des atzungsgemäß ausscheidenben Vorstandsmitgliedes Karl Nicolaus 4. Ebenso wurden die beiden ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Heinrich Ni­colaus 2. und Jakob Gerhard 7. wiederge- wählt. Infolge der durch die Kriegsverhaltnme be­dingten Kasienlage wurde die Passiv-Krebitgrenze auf 1 Million erhöht. Neueingesuhrl wurde für die neugeborenen Kinder der Mitglieder ein Geschenk- sparouch mit 5 RM. Bürgermeister R i n k dankte namens der Gemeinde für die Geschenke des Ber- eins an die einzelnen Schulklassen und an den Xin> bergarten. Rechner Heinrich 'Di a ck 2., der das Rech- neramt seit der Gründung des Vereins zur größten Zufriedenheit führt, wuroe besonders geehrt. Der Vorsitzende Heinrich Horn III. schloß die sehr gut besuchte Versammlung in ber gewohnten Weste.

* Lich, 6. Mai. Zu bem Bericht über bas 70- jährige Jubiläum ber hiesigen Firma Joh. Her­mann Schmidt I. ist berichtigend müzutellen, daß die Zweigniederlassung in Gießen nicht im Dezember 1940 eröffnet wurde, sondern be­reits seit dem Jahre 1926 besteht.

* Weickartshain, 6. Mm. Der Ortsd.ener Otto Melchior und Frau Katharina, geb. Merz, die aus Wohnfeld stammt, können am Mittwoch, 7. Mai, das Fest der Silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glück­wunsch.

G. A.-Gport.

(5d)tt>e< affrletiffämpfe in G»eßen.

Am Sonntag fanden zwei spannende Kämpfe im Gewichtheben und Rasenkraftsport auf dem Waldsportplatz statt. Die Siegener Mannschaft fehlte ohne Entichuldigung, so daß Marburg 88 und VfB.-Reichsbahn Gießen die Gegner waren. Kampf­leiter Schwalm (Alsfeld) wertete einwandfrei. Es aab recht annehmbare Leistungen, und wenn Dr. Luh etwas früher am Start gewesen wäre, so wäre der Gießener Mannschaft ber Sieg über bie Dhrburger, die ohne Herrmann antraten, gelungen. Bei Mar­burg überragte Moots im Bantamgewicht unb Gary im Schwergewicht. Gießen stellte eine gute Durch­schnittsmannschaft, in ber einige Leute burch gute Technik sich auszeichneten. Nun die Ergebnisse:

Psd.

Psd.

Pfd.

Pfd.

160

140

170

470

115

110

140

365

90

95

125

310

135

120

170

425

135

145

160

440

205

180

240

625

840

790

1005

2635

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Drücken Reißen Stoßen

Ges.

Bantamgew.: Lorenz

Pfd. 80

Pfd. 100

Pfd- 125

Pfd-

305

Federgew.: Fritz Funk (Wachtmeister d. R.)

125

120

170

415

Leichtgew.: Schütze Werner (Heer)

130

135

170

435

Mittelgew.: Klotz

120

13(T

180

430

Halbschwergew.: Vobelt

150

140

180

470

Schwergew.: Fischer

125

145

185

455

730

770

1010

2510

Stein- Gewicht- Hammer-

Ges.

stoßen

werfen

werfen

Meter

Meter

Meter

Pkte.

4,82

11,60

28,10

72

7,51

16,10

44,10

204

7,77

13,62

35,50

154

7,85

12,70

34,35

143,5

573,5

Stein-

Gewicht-

Hammer­

Ges.

stohen

werfen

werfen

Meter

Meter

Meter

Pkte.

6,64

12,45

34,65

125,5

6,32

12,80

33,70

122

6,35

11,90

29,55

99,5

9,32

15,25

40,90

208