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Brandbekämpfung im Lustschuh

warfen uni) durchschlägt im allgemeinen das Dach und die oberste Geschoßdecke. Sie kann jedoch auch

schräg durch Fensteröffnungen in Wohnungen ein-

das

muß sofort nach

Die Brandbombe

Aus der engeren Heimat

Die gegen Durch

Da­mit

0 ______ zu Bränden große-.. -...

Zur Bekämpfung von Brandbomben

** Für Briefmarkensammler. Wie schon mehrfach bekanntgegeben, sind Neuanmeldun­gen zum Dauerbezug bei der Versandstelle für .Sammlermarken beim Reichspostzentralamt in Ber­lin nicht mehr möglich. Die NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude^ hat sich nunmehr mit ihren Sammlergruppen dafür eingesetzt, baß Briefmarken« sammler die neu ersch-einenden Wertzeichen des Deutschen Reiches erhalten können. Äarüber hinaus können auch die Wertzeichen des Generalgouverne« ments sowie des Protektorates Böhmen und Mäh« ren bezogen werden. Voraussetzung für die Belie­ferung ist lediglich die Mitgliedschaft zur KdF- Sammlergruppe. Die Mitgliedschaft kann erworben werden bei der Gausammlerqruppe (Pg. Nissen, Groß-Gerau, Walburgastraße 1), oder bei der ent­sprechenden Kreisdienststelle der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude".

schlagen. Da der Abwurf von Brandbomben vom Luftschutzraum nicht immer gehört werden kann, muß der Luftschutzwart wiederholt den Luftschutz­raum verlassen, um sein Haus und die Nachbar­schaft zu beobachten. Stellt er den Abwurf von Brandbomben fest, so veranlaßt er, daß sofort das ganze Haus besonders das Dachgeschoß und die oberen Stockwerke nach Brandbomben sorgfältig abgesucht werden; hierbei sind Luftschutzbrandspritze, Feuerpatsche usw. mitzunehmen.

Die Bekämpfung der Brandbomben.

Lod der Familie.

3m Rahmen der vorn Reichsbund Deutsche milie. Kreisverband Wetterau, in Verbindung

40er Jahren stehende Pius Stürmer aus Frank­furt a. M. zu verantworten. Huhn hatte u. a. bei einer Jüdin versucht, Geld zu erschwindeln. Einem Arzt hatte er Schinken und Speck versprochen, das Geld genommen, aber nichts geliefert. Einem Mäd­chen gegenüber legte er sich einen falschen Namen zu, spiegelte ihm alles Mögliche vor, fuhr mit ihm nach Frankfurt und wollte es dort für feine Ab­sichten ausnutzen. Im Odenwald gab er sich als Kriminalbeamter aus, erschien mit dem Partei­abzeichen, um bei Einwohnern in Unter-Mossau ein Protokoll wegen Abhörens ausländischer Sender" aufzunehmen und Geld zu erpressen. Das Gericht verurteilte den trotz seiner Jugend völlig verlogenen und verkommenen Gewohnheitsverbrecher zu zwölf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrver­lust bei gleichzeitiger Sicherungsverwahrung. Der Mitangeklagte Stürmer, der den Huhn bei Straftaten an Juden unterstützte, erhielt ein Jahr drei Monate Gefängnis.

Wueftgistbazillus war der Bergiffunaserreger.

Das Ergebnis der amtlichen Untersuchung der Lebensmittelvergiftung in Steinau.

LPD. Fulda, 5. März. Dom Staatlichen Ge­sundheitsamt in Fulda wird mitgeteill: Die aus Anlaß der Lebensmittelvergiftung in Steinau (Kreis Fulda) angestellten amtlichen Ermittlungen haben ergeben, daß die Vergiftung auf den Ge­nuß von Bohnen zurückzuführen ist. Diese Bohnen sind im Haushalt in Konservendosen ein- grweckt worden. Es waren somit keine g e kauften Konserven. Soweit bis jetzt fest­steht, wurden Weißblechdosen benutzt. Don den Er­wachsenen wurden die Bohnen in Form von B o h- n e n s a l a t genossen Den beiden verstorbenen Kin­dern war nur der Saft der eingeweckten Bohnen unter Möhrengemüse gemischt worden. Alle Per­sonen, die von den Bohnen genossen haben, sind er­krankt, insgesamt sieben Personen, mit Ausnahme des Großvaters, welcher zu Besuch weilte. Die Bohnen wurden am Sonntag und am Montag ge- gossen. Der Großvater, welcher erst am Montag zu

der NSG. ,Kraft durch Freude" und der NS.- Frauenschaft unter dem LeitgedankenLob der Fa­milie" veranstalteten Sippenstunden fand in der Aula des Gymnasiums die zweite dieser Feierstun­den statt. Unter Mitwirkung von Frau Emmi Güngerich, Pq. Alwin R ü f f e r , einem Chor der NS.-Frauenschaft und dem Orchester der HI. tarn eine inhaltsreiche Feierfolge zur Durchführung. Nach der feierlichen Einstimmung durch das HJ.- Orchester und den Chor der NS.-Frauenschaft wurde durch Pg. A. R ü f f e r auf den Wert des deutschen Erzählgutes in der Erziehung der Jugend hinqewiesen. Zwischen zwei gemeinsam gesungenen Liedern kamen, von musikalischen und gesanglichen Darbietungen unterbrochen, Sagen, Märchen und Balladen zum Vortrag, die sinnvoll aneinander ge­fügt der Feierstunde das Gepräge gaben.

Kameradschaft der alten Kavalleristen.

Die Kameradschaft ehemaliger Kavalleristen im NSRKB. hielt imBayerischen Hof" ihren Mo- notsappell bei sehr starker Beteiligung ab. Der stell­vertretende Kameradschaftsfiihrer Louis Geller gedachte des verstorbenen Kameraden Reichsbahn­zugführer Hans Keitzer, der gleich bei der Grün­dung dem ehemaligen Verein beigetreten und ein treues Mitglied war. Nach der Besprechung organi­satorischer Fragen gab Schriftführer und Prova- gandawart Kam. Stork die Niederschrift des Ge- neralanpells und die letzten Parolebefehle bekannt. Hierauf wurde die Anordnung über die Traditions­fahnen und das Opferschießen besprochen. Dem Ka> meradschaftsführer Ernst Hartmann wurde für seine Verdienste um die Kameradschaft und als Dank für die langjährige Führung eine Ehrung bereitet und aus einer Sammlung der Kameraden ein Angebinde überreicht. Kameradschaftsführer Hartmann dankte für den Beweis trauer An­hänglichkeit. Er erinnerte an die aktive Dienstzeit bei der stolzen Waffe, deren Tradition auf die junge Wehrmacht übergegangen ist. Die Aufgabe der Ka- vall-ristenkameradschaften müsse es fein, dieser Waffe Nachwuchs zuzuführen. Kam. Hartmann snrach dann zu der benarstehenden Bildung von Ortsaruvpen des NSRKB. und gab die letzten B»fehls des Kreiskrieai-rführers bekannt. Nach einem Rückblick auf die politischen Ereignisse brachte er den Treugruß auf den Führer aus.

genommen werden. Ein Anspruch auf diese Erzeug­nisse besteht nicht. Eine Sonderregelung für Osterfest erfolgt nicht.

Einschlag unschädlich gemacht werden; jede Verzögerung kann zu Bränden größeren Um­fangs führen. Zu

kann sowohl Wasser als auch Sand benutzt werden. Wasser ist anzuwenden, wenn die Brandbombe leicht brennbare Gegenstände getroffen hat und eine rasche Brandausbreitung zu besürchten ist. Beispiel: Brandbombeneinschlag in Bett, Sofa ober Schrank. In allen übrigen Fällen ist Sand ober Asche zu oermenben.

Das Ablöschen der Brandbomben mit Wasser geschieht am besten mit ber Luftschutzhanb- fpritze. Zuerst werden in Brand geratene Gegen­stände in der Umgebung der Brandbombe abgelöscht. Zum Schlüß wird die Brandbombe selbst bekämpft. Zum Schutz gegen unerwartete Zerknall- ober

Or. Leitz Ehrensenator der TH. Darmstadt. LPD. Darmstadt, 4. März. Die Technische Hochschule Darmstadt hat die Würde eines Ehren­senators verliehen: Herrn Dr. med. h. c., Dr. phil. h. c. em ft Leitz, Seniorchef der Firma Ernst Leitz G. m. b. H. in Wetzlar, in Anerkennung seiner großen Verdienste um die Entwicklung der prak­tischen Optik und den Einsatz optischer Geräte in ber Feinmeßkunbe sowie ber tätigen Förberung, bie er ber Technischen Hochschule Darmstabt hat angedeihen lassen.

Landkreitz Gießen.

# Heuchelheim, 5. März. Auf den Wiesen an der Lahn, unterhalb ber Lahnbrücke, dort, wo ber Kleebach in die Lahn mündet, sind gegenwärtig viele Wasser- und Sumpfvögel anzutreffen. Fisch­reiher, zuweilen auch ein Storch, vor allem aber Wasserhühner und ungezählte Wildenten, tummeln sich in dieser Gegend. Kommt man bis auf etnxi 100 Meter an sie heran, dann beginnt ein Flügel­rauschen, und alle Vögel erheben sich in die Lust, um nach einige Minuten langem Kreisen wieder einzufallen. Man kann zuweilen Schwärme von 80 bis 100 Wildenten beobachten.

# Mainzlar, 5. März. Der hiesige Man­nergesangverein tritt von jetzt ab wieder in Tätigkeit. Die erste Gesangstunde seit Beginn des Krieges wurde am Mittwochabend durchgeführt. Die Leitung der Uebungsstunden hat Lehrer Phi­lipp von hier übernommen.

Kreis Marburg.

* Nordeck, 4. März. Der Gefreite Georg Keß­ler von hier wurde zum Unteroffizier be­fördert.

Mit 21 Jahren zum Verbrecher geworden.

LPD. Darmstadt, 2. März. Vor dem Sonder- gericht hatten sich ber 21jährige Karl Huhn wegen räuberischer Erpressung, Amtsanmaßung, Betrugs, einfacher unb schwerer Urkunbenfälschung und unbe­fugten Tragens bes Parteiabzeichens unb ber in den

gleichzeitig jo viele Brände verursacht werden, baß ihre rechtzeitige Bekämpfung erschwert wirb unb daburch Großjchäben entstehen.

Es muß baher mit allen Mitteln erreicht werben, baß bie Brandbomben in Wohnhäusern durch bie Luitschutzgemeinschaften unschädlich gemacht wekdcn. Mit der Hilfe des Feuerlöschdienstes wirb häufig nicht zu rechnen sein, ba dieser oft an anderen Stel­len eingesetzt ist.

Der Feind verwendet hauptsächlich Stabbrand­bomben, durch welche Gebäude, Lager und Vor­räte in Brand gesetzt werden sollen. Die Stabbrand- bombe ist sechseckig, hat eine Länge von 54 cm unb ein Gewicht von 1,7 Kilo. Die Stabbrand­bombe zünbet sofort beim Aufschlagen unb brennt etwa 20 Minuten mit grellweißer Glut ab. Unter ben abgemorfenen Branbbomben befindet sich ein geringer Prozentsatz, ber nicht wie bie übrigen mit ruhiger Flamme abbrennt, sonbern währenb bes Abbrennens etwa 35 Minuten nach Ein­schlag mit lautem Knall zerplatzt. Dabei werben kleine Teile ber Branbbombe umhergeschleuben. Die Durchschlagskraft ber fortgeschleuderten Teile ist je­doch gering. Offenbar soll durch diese Art von Brandbomben nur bie Bevölkerung bei ber Brand­bekämpfung eingeschüchtert werben.

Die Stabbranbbombe roi~b in Bündeln abge-

Abwurf von Brandbomben.

feindlichen Luftangriffe richten sich bewußt die Wohnstätten der deutschen Bevölkerung. Massenabwurf von Brandbomben sollen

Sprühwirkungen der Brandbombe wird dabei der Wasserstrahl möglichst unter Benutzung von Türen, Maueroorsprüngen und dergl. als Deckung auf die Brandbombe gerichtet.

Bei der Verwendung von Sand ober Asche muß bie Brandbombe völlig zugedeckt wer­den. Der Sanb wird mit der Schaufel oder aus Papiertüten auf bie glühende Bomoe geschüttet. Auch hierbei ist jede Deckungsmöglichkeit auszu- nützen, z. B. auch durch Umkippen von Stühlen ober Tischen oder burch Vorhalten von größeren Kisten­deckeln, Ofenschirmen, Waschzubern oder ähnlichen zum Schutz gegen Zerknall- oder Sprühwirkung der Brandbombe. Die Brandbombe glüht unter dem Sand weiter; ber Hausen muß deshalb mit Eimer ober Schaufel ins Freie gebracht werben. Insbe­sondere müssen bie Brandbomben, die auf Straßen, Höfen unb auf freiem Gelände einschlagen, mit Sanb ober Erbe abgedeckt werden, ba bie hellen Lichterscheinungen ber abbrennenden Brandbombe den feindlichen Fliegern das Ausfinben ihrer Ziele erleichtern.

Die Bekämpfung von Branden.

Hat sich wegen zu späten Eingreifens ein Brand entwickelt, so ist feine Ausdehnung mit allen Mit­teln zu verhindern. Bei Verqualmung ist mit aus­gesetzter Gasmaske an bie Brandstelle heranzukrie­chen. Das Löschwasser ist mit ber Luftschutzhand­spritze aus möglichst geringer Entfernung auf den brennenden Gegenstand (nicht in ben Rauch ober Feuerschein) zu spritzen. Dabei führt eine Person bas Strahlrohr, eine zweite bedient die Luftschug- hcmbspritze, die übrigen Angehörigen ber Luftschutz­gemeinschaft sorgen für ftänbige Zuführung von Wasser in Eimern.

Dehnt sich bei besonders ungünstigen Verhält­nissen der Brand trotz aller Bemühungen weiter aus, so muß das Uebergreifen des Feuers auf an­beere Räume auf alle Fälle verhindert werden. Hierzu find Türen und Fenster des Branbraumes geschlosien zu halten. Die Türen unb bie Umgebung bes Branbraumes sind von außen mit Wasser zu kühlen. In angrenzenden und gefährdeten Räumen sind brennbare Gegenstände (Garbinen, Schränke, Kisten, Betten u. dgl.) zu entfernen. Wirb bie Lust- schutzgemeinschast bes Branbes nicht mehr Herr, so veranlaßt ber Luftschutzwart sofortige Benachrichti­gung bes zuständigen Luftschutzreviers.

Geräte für die Brandbekämpfung.

Für die Brandbekämpfung muß die Luftschutz- gemeinschaft folgende Geräte bereithalten: Luft­schutzhandspritze mit mindestens zwei Wassereirnern, Feuerpatsche, Schaufel oder Spaten, Axt oder Beil, Einreißhaken, Leiter, Sanbkiste oder mindestens zehn feste, mit Sand gefüllte Tüten, Wasserbehäl- ter. Die Geräte sind im Treppenhaus verteilt auf- zustellen. Die Luftschutzhandspritze ist jedoch im ßuft» schutzraum aufzubewahren. Die Geräte müsien stän­dig in Ordnung gehalten werden; besonders die Luftschutzhandspritze ist nach jedem Gebrauch sorg­fältig zu reinigen.

Besuch kam, hat somit am Sonntag keine Bohnen mitgegessen. Es hatte aber ben Anschein, als ob er auch am Montag nur ganz geringe Mengen zu sich genommen hat. Don ben Erkrankten sind brei Per- fönen bekanntlich gestorben.

Diese Lebensmittelvergiftungen werben durch Bakterien verursacht, unb zwar kommen ganz ver­schiedene Gruppen von Batterien in Betracht. In biesem Falle hanbelt es sich um ben Erreger ber so­genannten Wurstvergiftung, ben Bazillus botuiinus. Schon der Name sagt, baß er am häu­figsten in Fleisch unb Wurst oorgefunben wirb. Er kommt aber auch in sonstigen Lebensrnitteln, beson­ders in Gemüsekonserven vor, unb zwar werben Bohnen nicht besonders bevorzugt, sonbern es können ebensogut andere Gemüse sein. Dieser Ba­zillus gelangt mit Staub ober mit sonstigen Zu­fälligkeiten in Lebensrnittel unb erzeugt hier ein sehr starkes Gift. Währenb bie übrigen Le­bensmittelvergifter vornehmlich Darmerscheinungen Hervorrufen, beschränkt sich beim Botuiinus das Krankheitsbild nur auf Störungen von feiten bes Gehirns unb bes Rückenmarks (Bewußtlosigkeiten, Erbrechen, Lähmungen, Kopfschmerzen, bei Kindern auch Krämpfe).

Im allgemeinen sind bie Lebensmittelvergiftungen selten. Im Jahre 1939 kamen im Altreich insgesamt nur etwa 2000 Erkrankungen vor mit 67 Todes­fällen. Von der Gesamtzahl der Erkrankungen war aber nur ein Bruchteil durch ben Bazillus botuiinus hervorgerufen. 1940 waren bie Erkrankungen und Sterbefälle etwas zahlreicher, die Sterbefalle be­trugen 110. Aus biefen Zahlen geht hervor, daß aerobe bie B.atulinuserkrc-nkung ein sehr seltenes Vorkommen ist, die natürlich, wo sie auftritt, alar­mierend wirkt, bie aber trotzdem wegen ihrer Sel­tenheit keinen Grund abgeben kann, nun grund­sätzlich Gemüsekonserven nicht mehr genießen zu wollen. Es handelt sich um bas Zusammentreffen von Zufälligkeiten, die sich glücklicherweise nur sel­ten ereignen werben, so baß eine besondere Furcht auch nicht berechtigt ist. Insbesondere besteht bei biefen Vergiftungen keinerlei Zusammenhang mit ben sog. Schwarzblechbosen.

Die durch die Lebensmittelvergifter vergifteten Eßwaren sind als solche in den allermeisten Fällen nicht kenntlich, da sie weder Geruch, noch Geschmack beeinflusien. Sicherer Schutz gegen Vergiftungen durch den Botulinusbazillus besteht in dem gründlichen Kochen des Konservenge­müses vor dem Genuß, auch wenn beim Einwecken selbst Einkochen schon ftattgefunben hat.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. März. (Dorbericht). Es kosteten: Ochsen 35 bis 46,5; Bullen 39 bis 44,5; Kühe 18 bis 44,5; Färsen 34 bis 45,5; Kälber 35 bis 59; Härnrnel 40 bis 51; Schafe 18 bis 44; Schweine 49,5 bis 57,5. Markverlauf alles zugeteilt.

Ans dem JReid>.

Ausbildungsbeihilfen und Neuregelung des Schuljahres. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung unb Volksbildung hat das Schuljahr für alle all­gemein bildenden Schulen (Volksschulen, mittlere und höhere Schulen) neu geregelt. Das Schuljahr für diese Schulen schließt erst mit Beginn der gro­ßen Sommerferien, das neue Schuljahr beginnt nach ihrer Beendigung. Die gesetzlichen Bestimmun, gen über die Dauer der Schulpflicht (acht Jahre) werden nicht geändert. Alle Kinder, die im April in die Schule eingetreten sind, wenden nach Ablauf der achtjährigen Volksfchulzeit zu Ostern aus der Schule entlassen. Für bie mittleren und höheren Schulen gilt der Dftertermin für alle diejenigen Schüler als Abgangstermin, bie zu diesem Zeit­punkt in die mittlere und höhere Schule eingetre­ten sind. Bei einem Abgang aus diesen Schulen in bas Berufsleben vor dem Durchlaufen der Schlußklasse wird das Versetzungszeugnis ebenfalls zu Ostern erteilt, wenn Führung unb Leistung des Schülers es gestattet. Der Reichsminister der Finan­zen hat deshalb angeordnet, daß Ausbildungshilfe am 1. April 1941 auch für ein schon laufendes Schuljahr, Semester oder Trimester ober einen laufenden Lehrgang, Fachlehrgang usw. allgemein bewilligt werden kann. 2)ie Finanzämter werden bie bereits bewilligten Ausbildungsbeihilfen über den 1. April 1941 hinaus bis zum Beginn des neuen Schuljahres weiterzahlen. Es bedarf nicht eines Antrages bei dem Finanzamt. Der Reichs- minifter für Wissenschaft, Erziehung und Volksbil­dung wird die Schulleiter anweifen, diejenigen Schüler, die Ausbildungsbeihilfen erhalten und bie Schule vor Schluß des laufenden Jahres oerlaffen, ben Finanzämtern listenmäßig mitzutellen. Diese Mitteilung entbinbet bie Antragsteller von ihrer Verpflichtung, von sich aus bie Beendigung ber Schulausbildung des Kindes, für bas die Ausbil­dungsbeihilfe gewährt wird, dem Finanzamt so­fort unaufgefordert mitzuteilen.

Abfindung der weiblichen Beamten bei Verheiratung.

Nach den bestehenden Bestimmungen erhall ein weiblicher Beamter, der seine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis mit Rücksicht auf seine bevor­stehende Verheiratung beantragt unb bie Ehe vor Ablauf von drei Monaten feit bem Entlassungs­tage geschlossen hat, eine Abfinbung. Der Reichs- innen- unb ber Reichsfinanzminister haben für bie Dauer bes Krieges nichts bagegn einzuwenben, daß die Abfindung auch gewährt wird, wenn bie Eheschließung ohne eigenes Derschulben, infolge ber Kriegsverhältnisse, erst nach Ablauf von drei Mo­naten, aber zu dem frühesten möglichen Zeitpunkt erfolgt.

Vierteljahr für diese zwei Wochen ergibt. Durch genaue Beachtung der tariflichen Vorschriften unb durch planvolles Verteilen ber fällig werdenden Farnilienheirnjahrten auf die Zeit eines Vierteljahres wirb ber Verkehr auf ber Deutschen Reichsbahn bie gebotene Entlastung aerobe in ben Zeiten einer sonst üblichen Häufung Der Reisen erfahren. Das Recht ber Gefolgschaftsmitalieber auf Familienheim- fährten wird burch eine solche planmäßige Vertei­lung unb Entlastung ber Reichsbahn von Reisen die­ser Art in verkehrsreichen Zeiten nicht berührt.

Feldpofipäckchen mit Uebergewicht.

Vielfach ist die Meinung vertreten, daß Feldpost­päckchen, die Uebergewicht haben, also die jeweils zugelassene Gewichtsgrenze um mehr als 10 v. H. überschreiten, an bie NSV. ober irgenbwelche Sam- mclstellen zur Verteilung als Liebesgaben abgegeben werben. Diese Ansicht ist irrig. Grunbsätzlich sollen Felbpostpäckchen schon bei ber Einlieferung zurück­gewiesen werben, wenn sie Uebergewicht haben. Wenn berartige Päckchen trotzdem in den Postdienst gelangen, werden sie, sobald das Uebergewicht fest- gestellt wird, an die Absender zurückgegeben. Sollte der Absender in derartigen Fällen nicht zu ermitteln sein, so versuchen Reichspost unb Felbpost in jebem Falle, bie Senbungen trotz bes Uebergewichts bem Empfänger zuzuführen. Es wirb aber nochmals darauf hingewiesen, daß größte Sorgfalt bei ber Angabe von Absenber unb Empfänger erforberlich ist, um bie Bestellung berartiger Päckchen zu ermög­lichen.

Schokolade und Süßwarenerzeugniffe.

Es wirb noch einmal ausbrücklich darauf hinge­wiesen, baß Schokolabenerzeugnisse und Zuckerwaren aller Art nur gegen Abtrennung bes Abschntttes Nr. 37 ber jeweils gültigen rosafarbigen unb blauen Nährmittelkarten an Verbraucher abgegeben werben dürfen. Diese Regelung bleibt auch für die zukünf­tigen Zuteilungsperioden bestehen. Die Abgabe kann jedoch nur im Nahmen der vorhandenen Bestände erfolgen. Um möglichst viele Verbraucher zu berück­sichtigen, soll die Abgabe in kleinen Mengen vor-

Man ruhet die Margarine (Schmalz) schaumig und gibt nach und nach Zucker (Ll sofort mit dem Zucker verrühren!), Ei, Gewürze sowie das mit etwas Milch angerührte Soßen- oder Puddingpulver hinzu. DaS mitBackin" gemischte und gesiebte Mehl wird abwechselnd mit der übrigen Milch untergerührt.Man verwendet nur so viel Milch, daß der Teig schwer (reißend) vom Löffel fällt. Er wird in eine gefettete Springform (Durchmesser etwa 26 cm) gefüllt und mit einem Eßlöffel, den man bäussg in Wasser raucht, glatt gestrichen.

Für den Belag schält man die Äpfel, schneidet sie in Viertel und ritzt sie mehrmals der Länge nach ein, die Äpfel oder das eingemachte Obst werden auf den Teig gelegt.

B ackz ei t: Etwa 45 Minuten bei guter Mittelhitze. Nach dem Backen kann man den Kuchen mit Puderzucker bestäube» Erprobe: Bevor ein Rührteig-Gebäck aus dem Backofen genommen wird, muß auf alle Fälle die ©arprolt gemacht werden. Man stirbt mit einem spitzen Hölzchen möglichst In di« Mitte des Gebäck«. Wenn kein Teig daran häagenbleibt, ist der Kuchen gar. Man nimmt ihn aus dem Ofen, läßt ihn etwa 510 Minuten stehen und stürzt ober hebt ihn auf «inen Drahrrost, damit er besser ausdünstea fane. Bei einer Springform löst man bai Gebäck mit einem Messer vom Rand.

________ Ritte au» sehne {den !

Obstkuche/v

in einer Springform: Telg: 50g Margarine oder Schweineschmalz oder 3 Eßl. 01,125 x Zucker, 1 Ei, etwas Salz, V: Fläschchen Dr. OetlerBack'AromaZitrone.lPäckchtnDr.OeklerSoßen. oder */r Päckchen Puddingpulver Vanille-Geschmack, etwa Vs Liter entrahmte Frischmilch, 250 g Weizenmehl, 9 g (3 gestr.Teel.) Dr. OetkerBackin".

Belag: 5OO-75OgÄpfel oder 500g gor abgetropfte», gezuckertes, eingemachte« Obst (z. B. Kirschen, Pflaumen, Stachelbeeren).

Zum Bestreuen (nach Belieben): Etwa« Puderzucker.

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